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Semjasa, eine misanthropische Utopie - semjas

Eine Rechtfertigung zur Auslöschung der Menschheit, geboren aus Leid und Trauer.

Semjas wollte die gesamte Menschheit töten, einschließlich sich selbt. Es gibt jedoch Überlebende, und jetzt wandert er durch die von ihm geschaffene postapokalyptische Welt, begleitet von Dämonen und Geistern, auf der Suche nach der Antwort auf die Frage, ob seine Ziele gerechtfertigt waren. War es richtig, alle Menschen vernichten zu wollen, und soll er es deshalb noch einmal versuchen? Oder beruht sein Zorn einzig auf Selbsthass, und wäre es in diesem Fall nicht sinnvoller, lediglich sich selbst zu töten?

3.1 Sterne
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    • 3.00 Sterne

      Dunkle Stimmung

      Von YuutoNakamura am 15.07.2011

      Handlung: Semjas wollte die Welt vernichten, es gab aber Überlebende ... Annika, Jonas, keine Tiere, aber Spinnen (Spinnen sind aber auch Tiere)
      Sprache/Duktus: Der leibhaftige Terminator geht um, düstere Szenen, philosophische Gedanken.
      Zusammenfassend: Für mich gilt nach dem Reinlesen: Sicher eine sehr geschmacksabhängige Darstellungsweise mit Leichen, Bomben und Spinnen. Philosophie: Da muss man sich aber mehr Gedanken zu machen: Religion ist starr und Wissenschaft wird nicht angezweifelt. Da irrt der Autor beispielsweise. Religionen ändern sich meist langsamer und Theorien sind oft nur vorläufig und müssen später korrigiert werden wie z.B. die Newtonsche Mechanik durch die Quantenmechanik erweitert wurde. - Für mich bleibt es von Anfang an zu düster und nicht alles erscheint logisch. Mir ist auch nicht klar, warum es keine Fahrräder mehr geben sollte, wenn es doch auch überlebende Menschen gab. Eine neutrale Wertung in der Mitte von mir.
    • 3.00 Sterne

      Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      wann ist Realität?

      Von Tony am 03.05.2011

      Handlung: Ein weltumfassendes Unglück/Attentat löscht alles Leben in der Umgebung aus. Drei Jahre später zeigt sich dennoch eine Frau mit ihrem Sohn in ihrem Überlebenskampf. Es gibt zwar noch Pflanzen, aber wohl keine Bäume mehr, auch keine Tiere und sogar Insekten sind ausgelöscht. Diese Frau trifft plötzlich auf einen weiteren Überlebenden, welches sich als der Bombenleger herausstellt. Kurz darauf attackieren Spinne die beiden Überlebenden, und auch Vögel scheinen zurückzukehren. Später drifftet der Held in eine Traumwelt ab, selber nicht um Realität oder Scheinwelt Bescheid wissend.
      Figuren: Der (Anti-)Held Semjas, welcher am Anfang eine Bombe zündet. Annika und ihr Sohn Jonas haben das Unglück überlebt und haben sich ein Leben ohne Zivilisation aufgebaut. Und kurzzeitig seine vergangene große Liebe.
      Sprache/Duktus: Epischer Einstieg. Bei den ersten Einleitungssätzen musste ich schon staunen, welch Wortgewalt. Auf Seite zwei war immernoch Wortgewalt. Wo vorher Ying und Yang galt, war jetzt nur noch von Vernichtung die rede. Ohne Pause. Es wird dauerhaft von Vernichtung gesprochen. ABER: Ich spüre keine Leidenschaft, keinen Hass, keinen himmlischen/chaotischen Wahn. Einfach nur monotone Hammerschläge. Nachdem im ersten Kapitel der Anschein einer wirklichen Geschichte erweckt wird, versinkt der Leser im zweiten Kapitel wieder in den wirren Gedanken des Helden. Aber wieder wird nicht das Gefühl des Zorns oder Hasses transportiert.
      Struktur: Nach dem erdrückenden Prolog findet ein großer Zeitsprung statt. Jetzt entwickelt sich die eigentliche Geschichte. Während im Prolog aus der Ich-Perspektive des Semjas erzählt wurde, wird in den Kapiteln aus der allwissenden Sicht berichtet. Während das erste Kapitel noch einer Storyline folgt, wird im zweiten der Leser mit den wirren Gedankengängen des Helden verunsichert. Man verliert sich buchstäblich in den Wörtern, ohne einen roten Faden kann man auch von unten nach oben lesen und erhält die gleiche Information. Der Leser kennt zwar das Ziel des Helden, jedoch verliert man beim Lesen den Überblick, wann und wo man ist, und ob das Ziel erreicht wurde.
      Zusammenfassend: Die beiden Wörter misanthrop und Utopie ließen mich aufhorchen. Doch die Passagen, in denen es um die wirre Psyche des Semjas geht, sind zu konfus. Ich glaube es zu kennen, aber ich kann es nicht verstehen. Zum Teil, weil es nicht wirklich gelingt, die Gefühle und Emotionen zum Leser zu bringen - vielleicht weil der Verfasser diese Gefühle selber (noch) nicht deuten kann bzw in geordnete Bahnen lenken kann. Sehr deutlich wird das mMn bei den Gefühlen zu seiner damaligen großen Liebe: Semjas Gefühlswelt ist sehr impulsiv, von einem Extrem ins andere, nicht kontrollierbar. Mir fällt es schwer, eine Bewertung abzugeben.
    • 2.00 Sterne

      Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      ausbaufähig

      Von annemone am 03.05.2011

      Handlung: - einleitender Teil ist recht lang; die Ausführungen auf das Hauptthema konzentrieren und Semjas Motivation deutlicher herausstellen - Teil 1 wäre ein perfekter Einstieg in das Werk - macht neugierig auf mehr
      Figuren: Semjas Gedanken werden ausführlich beschrieben, die Person selbst aber bleibt blass - z.B. im Vergleich mit dem "Fänger im Roggen" - Figur "anschaulicher" gestalten - woher kommt diese Wut, dieser Hass? Welche Verluste, welche Verletzungen trägt die Figur mit sich herum? Die beschriebenen Gefühle scheinen aus dem Nichts zu kommen, willkürlich, unmotiviert. Empfehlung: juja nino haratischwili (natürlich in eigener Form und mit eigener Thematik)
      Sprache/Duktus: - sprachlich sehr gut; anspruchsvoll und doch gut zu lesen - generell: inhaltliche Wiederholungen streichen; Text straffen
      Zusammenfassend: - weniger "Philosophie", mehr Handlung und mehr "Person" - Erzählung vom Abstrakten zum Konkreten hin entwickeln Es steckt auf jeden Fall Potential drin, wobei das Thema einiges vom Autor abverlangt.
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    ID 05515
    Veröffentlicht am: 03.05.2011

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    semjas

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    Mitglied seit 03.05.2011
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