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Schicksalsflug, (Leseprobe - Version 1) - Schmidtiberg

Ein Fluglotse hat Eheprobleme, fliegt in die Berge zum Nachzudenken, um so seine Ehe zu retten. Doch was hat griechische Mythologie mit kanadischer Wildnis und seinen Problemen zu tun? Ein Ausflug mit einer geheimnisvollen Frau ändert sein Leben.

British Columbia, Kanada - Der Fluglotse David Bernard hat Eheprobleme und einen Vorfall im Job. Er fliegt mit dem Flugzeug in die Berge, um nachzudenken. Auf der Lodge seines Freundes Bob Timber trifft er Arjana, eine faszinierende und zugleich rätselhafte, junge Frau. Bei einem Ausflug mit dem Flugzeug, gibt es eine überraschende Wendung für sein Leben und er kommt hinter die Identität der mysteriösen Frau. Auf dem Rückflug geraten beide in massive Schwierigkeiten ...

3.5 Sterne Aktueller Rang: 39
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    Rezensionen

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      Schicksalsflug

      von Coccinella am 12.10.2011

      Handlung: David, ein Fluglotse, versucht seine 20jährige Ehe zu retten. Hierfür nimmt er eine Auszeit und versucht in den Wäldern Kanadas einen klaren Kopf zu bekommen.
      Figuren: Mir hat es sehr gut gefallen, dass man nicht innderhalb weniger Zeilen alles über die Protagonisten erfährt. Der Autor lässt immer wieder Beschreibungen der Personen in den Text miteinfließen. Bezüglich des Namens "Arjana" Die Autorin Rebecca Gablé hat einmal gesagt: wenn die Namenswahl zu außergewöhnlich ist, dann werde ich mit dem Charakter nie richtig warm. So ist es mir mit Arjana gegangen. Vielleicht liegt es an den aufeinander folgenden Konsonanten r und j.
      Sprache/Duktus: Über die Beschreibung "Topf Kaffee" bin ich während der ganzen Leseprobe gestolpert. Die Aussage finde ich nicht so ganz gelungen. Man mag sie vielleicht im englischen Sprachraum benutzen, aber auf Deutsch? Ich muss allerdings gestehen, dass ich seit 9 Jahren im Ausland wohne, so kann es gut sein, dass man den Begriff mittlerweile auch in good old Germany benutzt. S.8: die Beschreibung "Landebahn wie ein Streichholz" hat mir sehr gut gefallen. Einige kleine Rechtschreibfehler: S.8: "Den einzigen Hinweis, dass er in diese Gegend unterwegs war" S.12: "folgte ihm in Haus" S.13: schlafenzugehen (laut Duden sind es jetzt 3 Wörter)
      Struktur: Sehr gut strukturiert. Besonders gut gelungen finde ich den Abschnitt, in dem das Flugzeug abstürzt und der Leser erfährt, wie viele Minuten noch verbleiben. Toll gemacht.
      Zusammenfassend: Absolut lesenswert! Das Buch entführt den Leser regelrecht. Beim Lesen vergaß ich alles um mich herum und wollte nur noch weiter lesen. Um so enttäuschter war ich, als es so plötzlich endete! Ich hoffe, es geht bald weiter. Der Autor bewegt sich sicher sowohl in den Beschreibungen der kanadischen Landschaften als auch in den Beschreibungen rund ums Fliegen.
      • Kommentar von schmidtiberg am 18.12.2011

        Hallo Coccinella, danke für Deine Rezension! Deine unter "Figuren" und "Sprache" genannten Kritikpunkte sind angekommen. Auch ich bin nicht ganz mit dem Namen zufrieden... und den Topf werde ich auch noch ersetzen (Pott, Kaffeebecher... so in der Art) ;-) Schön, dass Dir der Rest gefallen hat!

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      gute Idee

      von Sylvia Dölger am 10.10.2011

      Zusammenfassend: Da ich wenig Zeit habe, fasse ich mich mal wieder kurz. Mich hat die Leseprobe sehr angesprochen. Die Idee ist toll und ich mag die Sprache des Autors. Trotzdem stimme ich auch denjenigen zu, die Kritik geäußert haben. Für meinen Geschmack ist es zu viel Technik. Hier würde ich kürzen. Und unbedingt noch mal die Perspektiven überprüfen. Er kann unmöglich ihre Gedanken lesen! So etwas stört mich sehr! Auch geht es mir alles etwas zu schnell, als er sie trifft und gleich Feuer und Flamme ist. Da dachte ich nur "Typisch, Mann!" :-)) Der Leser will aber heute Untypisches, weniger Klischeevolles. *g* Ich bin zwischen drei und vier Sternen hin- und hergerissen. Entscheide mich wegen der sehr gut gelungenen Figuren, die wirklich liebevoll gestaltet sind, für **** Wenn du noch mal drüber schaust und überarbeitest, gibt es einen mehr! Liebe Grüße, Sylvia
      • Kommentar von schmidtiberg am 18.12.2011

        Halle Sylvia, danke für Deine Rezi - kurz, knackig, auf den Punkt. Sorry, dass ich erst jetzt antworte, aber persönlich war viel los in den letzten Monaten und ich hatte keine Zeit...) Deine angesprochenen Punkte werde ich gerne überarbeiten. LG ;-)

    • Muss man nochmal ran

      von fruta_dg am 06.10.2011

      Handlung: Ein Fluglotse fliegt in die Wildnis bzw. Berge, um sich Gedanken über seine Ehe zu machen.
      Sprache/Duktus: Nicht nur in der Handlung, auch in der Sprache stecken mir zu viele Klischees.
      Zusammenfassend: Es fängt eigentlich ganz vielversprechend an, aber die vielen detaillierten Beschreibungen langweilien einen ein wenig. Man merkt, dass der Autor selbst Flieger ist, aber er sollte aufpassen, dass er sich nicht in den (sicher allen ganz autehntischen) Details verliert und sich merh auf die Story-Entwicklung konzentrieren.
      • Kommentar von schmidtiberg am 18.12.2011

        Danke, fruta_dg für Deine Rezension! Ob es wirklich so viele Klischees sind, lass ich mal dahin gestellt, aber was die Story-Entwicklung betrifft gebe ich Dir Recht!

    • Schicksal?

      von Liana am 25.09.2011

      Zusammenfassend: Ich bin hier hin und her gerissen. Der Prolog ist sehr gelungen. Er wirft den Leser mit David zusammen aus der Bahn. Die Spannung ist da. Dann fliege ich mit David und erfahre etwas über Sichtflug und Tankanzeiger usw. Mir wird auch erzählt, was so unter ihm "herzieht", aber ich erfahre nur Namen. Die doch sicher wunderschöne Gegend bleibt mir fremd. Auch beim Ausflug mit dem "Schicksal" wird viel Fliegerlatein preisgegeben, aber nicht einmal den Mystery kann ich sehen. Es wird zu wenig beschrieben, es entstehen bei mir keine Bilder im Kopf. Die Dialoge wirken auf mich ähnlich leblos wie die Natur. Da behauptet eine Frau, Davids Schicksal zu sein, und das Gespräch plätschert so dahin. Der Plot kann sich ja noch hervorragend entwickeln. Dazu kann ich nach der kurzen Leseprobe keine Stellung nehmen. Ich glaube aber nicht, dass ich weiterlesen würde. Dazu müsste der Autor "Land und Leuten" ähnliche Liebe entgegen bringen wie der Fliegerei. Da ich den Text auch nicht wirklich schlecht fand, bleibe ich im Mittelfeld.
      • Kommentar von schmidtiberg am 18.12.2011

        Hallo Liana, vielen Dank für die kritischen Anmerkungen. Tatsächlich bin auch ich hin und her gerissen, da viele andere Rezesenten genau anders herum argumentieren und teilweise (immer noch) zuviel Landschaftsbeschreibung etc. erkennen und dies gekürzt haben wollen. Trotzdem danke, mal sehen, wie ich das alles unter einen Hut bekommen! ;-)

      • Kommentar von schmidtiberg am 29.09.2011

        Hallo Liana, vielen Dank für Deine kritische Bewertung! Auch ich bin hin und her gerissen, denn Du schreibst, Dir fehlen mehr Beschreibungen von Natur und Personen sowie der Mystery. Andere Rezensenten sehen es genau anders herum, also zu viel Beschreibung, zu wenig Zeigen. Die fliegerischen Details werde ich, wie bereits mehrfach erwähnt, kürzen, die Naturbeschreibungen aber so belassen, da sie nicht zu ausschweifend aber intensiv genug sind. Die Personen bekommen mehr Profil. Danke Dir!

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      Vom Fliegen

      von Regina Mengel am 25.09.2011

      Handlung: Die Grundideee finde ich super. An ein paar Stellen bin ich allerdings hängen geblieben. Die mysteriöse Frau (wie du es im Klappentext nennst) ist mir zu wenig geheimnisvoll. Wenn ich nicht durch den Klappentext mit der entsprechenden Erwartungshaltung daran gehen würde, wären mir die Hinweise zu wenig gewesen. *** Die eigentliche Enthüllung ihres wahren Selbsts kommt mir dann zu plötzlich und hat zu wenig 'Speck'. Klar, er ist verwirrt, aber müsste er nicht viel mehr verstört sein, viele Fragen stellen, absolut aufgeregt sein.... Für meine Begriffe nimmt er diese Verwandlung und die Tatsache an sich, als viel zu selbstverständlich hin. *** Sehr gut gefallen hat mir die Beschreibung des Absturzes, die ich unbedingt noch ausführen würde, damit sie noch spannender wird. auch wünsche ich mir ein bisschen mehr Gefühle des Protagonisten an dieser Stelle - ich denke, er kann die Angst verdrängen und sich rein auf die Situation konzentrieren, trotzdem könntest du vielleicht über die körperlichen Reaktionen etwas mehr Pfeffer reinbringen und es mir als Leser leichter machen, mitzufiebern. Das könnte noch spannender sein.
      Figuren: Eigentlich entstehen alle Figuren mühelos vor meinem inneren Auge allein über ihr Handeln. Du verzichtest auf allzu viele Beschreibungen, was mir sehr gut gefällt. Hängen geblieben bin ich an der Stelle, an der Jack und später die Autorin beschrieben wird. Die Stelle gefällt mir nicht, da bist du ziemlich ins Erzählen statt Zeigen geraten. Beispiel: Eine junge, atrraktive Frau um die Dreißig mit langen, schwarzen gelockten Haaren, die sie sich aus dem Gesicht streifte. (strich?, aber anderes Thema;-)) jung könntest du eigenlich weglassen, weil um die 30 das ja schon aussagt, das Attraktive könntest du ja vielleicht durch einen anerkennenden Pfiff darstellen oder so etwas ähnliches, damit hast du auch gleich ein Stück Gefühl von David bei ihrem Anblick mit eingefangen, die schwarzen gelockten Haare könntest du vielleicht mit dem Nebensatz verknüpfen, dunkle Locken, die sie sich aus dem Gesicht stricht. Naja, nur ein Beispiel. Insgesamt finde ich die Figuren sehr gelungen und stimmig und auch ihre Handlungen der Situation und der Gefühlslage angemessen.
      Sprache/Duktus: Generell würde ich sagen, gelungen. Mir sind ein paar Rechtschreib-Komma-Fehlerchen aufgefallen - wenn du die Auflistung haben möchtest, sag Bescheid, ich habe mir beim Lesen, Notizen gemacht, die schicke ich dir gern per PN. Ein paar Stellen empfand ich als etwas holprig und manchmal musste ich Sätze ein zweites Mal lesen, aber das hielt sich in Grenzen. Sehr unglücklich empfand ich die Bezeichnung Noch-Ehefrau, relativ am Anfang der Geschichte - das klingt für mich so, als habe sich David von der Ehe bereits verabschiedet, obwohl ja eigentlich alles darauf hindeutet, dass man noch an einer Versöhnung arbeiten kann.***Achtung, Mayonaise oder Majonäse ? Du wechselst. *** Manchmal wirst du ein bisschen förmlich, wenn du z.B. Worte wie 'somit' verwendest, das hat in meinen Ohren so einen Geschäftsbrief-Charakter. *** Technische Beschreibungen, z.B. an der Stelle, ehe David mit Jack losfliegt, einerseits gelungen und (halbwegs, leider nicht immer) verständlich für Laien, andererseits vielleicht ein bisschen zu viel. Das dürfte Geschmackssache sein, ich könnte mir auch gut vorstellen, dass es sich für Männer spanndender liest, als für Frauen - für mich persönlich hätte es ein Hauch weniger sein dürfen. *** An manchen Stellen sehr schöne Bilder, wie z.B. das hinterherziehen der im Sonnenlicht glitzernden Wassserfahnen (Achtung, meine persönliche Empfehlung, achtgeben, dass du den schönen Bildern/Sätzen nicht durch die technischen Details die Wirkung nimmst - in diesem Fall finde ich z.B. die Erwähnung der Schwimmer störend.)*** An einer Stelle ist mir ein 'grazil' aufgefallen, dass nicht passte, ich glaube 'graziös' wäre hier passender. *** Nochmal zum Thema Technik, die Vergleiche zwischen Ehe und Fliegerei finde ich einerseits sehr gelungen, vor allem frisch und unverbraucht. Andererseits empfand ich sie als zu stark, zu häufig und auch aus dem Mund von Arjana nicht stimmig. Für meinen Geschmack könntest du da ein wenig zurückfahren.*** Insgesamt haben mir die Dialoge gut gefallen, wo ich hängen geblieben bin, sind häufig die Worte von Arjana, da habe ich eine Diskrepanz zwischen ihrer Rolle und ihrer Wortwahl gespürt und manchmal hat sie sich für mich auch zu umgangssprachlich ausgedrückt, z.B. an der Stelle, 'Wenn es aber zu einem zurückkommt, dann gehört es einem für immer. Wenn nicht, hat es einem nie gehört.' Verzeih, aber das 'einem' finde ich schrecklich ;-). Sehr schön, ein paar Zeilen später: 'ICH bin dein roter Faden.'*** Was ich sonst noch an Kleinkram notiert habe, mal hier ein Wort, mal dort eine holprige Formulierung - alles nicht der Rede wert - schicke ich dir auf Wunsch gern nochmal in einer PN.
      Struktur: Der Prolog, sehr gelungen, lässt keine Fragen offen und bietet einen hervorragenden Einstieg in die Geschichte. Diese baut sich danach chronologisch auf. An manchen Stellen hätte ich mir mehr Tempo gewünscht (wahrscheinlich typisch weiblich, an den technischen Stellen), an anderen jedoch mehr Substanz, mehr inneren Dialog und mehr Gefühl. Insgesamt interessant und auch spannend geschrieben, die Absturzszene hätte ich mir jedoch noch deutlich spannender vorstellen können, mehr 'schaffen sie es oder schaffen sie es nicht?' - mehr Geruch, Geschmack, Geräusch. Ich hoffe, ich kann mich verständlich machen - falls unklar ist, was ich meine, bitte einfach kurz Kontakt aufnehmen. *** Die Geschichte ist aus der Perspektive von David geschrieben. Allerdings rutscht es manchmal für einzelne Sätze in die Perspektive von Arjana. Das funktioniert nicht, David kann nicht wissen, was Arjana denkt, da es allerdings fast immer nur ein einzelner Satz ist, lässt sich das schnell beheben.
      Zusammenfassend: Schöne Geschichte, sehr gelungen, schöne Idee, nach einer Überarbeitung sicherlich ein tolles und spannendes Buch, das ich gern weiterlesen würde. Daher von mir 4 Sterne und ein Fliegerchen für den Schicksalsflug - Flieger grüß mir die Sonne ;-).
      • Kommentar von schmidtiberg am 18.12.2011

        Daaanke, Regina! Boah, was für eine Rezension! Und: Natürlich möchte ich gerne Deine Notizen, sofern noch vorhanden gerne per PN! ;-) Insgesamt sind aber die bereits genannten Kritikpunkte schon seeehr hilfreich und klar formuliert: Was fehlt ist: Mehr Speck, Geruch, Geschmack, Geräusch und Pfeffer ! ;-))

    • Schicksal

      von MarcoKupfer am 24.09.2011

      Zusammenfassend: Auch wenn es sich hier und im einen kleinen Teil der Story handelt kann ich mir schon alles sehr gut vorstellen. mir gefällt es, dass sich der Hauptcharakter so verhält und einfach mal "Flucht" ergreift.
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      Vielversprechend

      von Heike Wolter am 14.09.2011

      Handlung: David versucht seine Eheprobleme in der Einsamkeit Kanadas zu bewältigen und lernt ausgerechnet dort eine reizvolle Frau kennen, die sich selbst als sein Schicksal bezeichnet.
      Figuren: Die Figuren der Geschichte sind gut beschrieben. Ich kann mir die Charaktere gut vorstellen, was das Lesen angenehm und leicht macht.
      Sprache/Duktus: Flüssig geschrieben und wirklich gut zu lesen. Angenehm kurze Absätze und glaubhafte, natürlich wirkende Dialoge.
      Struktur: Lineare Erzählung beginnend mit dem Trennungsbrief von Davids Frau Lissy.
      Zusammenfassend: Ich mag es sehr, wenn der "Vorgeschichte" entsprechend Platz eingeräumt wird ... das ist hier geschehen. So sind die folgenden Ereignisse gut zu verstehen und man kann gut in die Geschichte einsteigen. Die Leidenschaft Davids zur Fliegerei wird sehr deutlich und man kann sich auch die Probleme, die Lissy mit seiner Passion hat, gut vorstellen. Es wirkt lebendig und hat mir gut gefallen. Gerne würde ich auch den Rest des Buches lesen, um zu erfahren, was nun mit David und seinem Schicksal weiter passiert ...
      • Kommentar von schmidtiberg am 15.09.2011

        Hallo Heike, vielen Dank für Deine positive Rezension und Deinen Eindrücken, die Du bei der Lektüre gewonnen hast und für mich dadurch auch die Wirkung der Story auf den Leser besser einschätzbar wird. ;-)

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      Sturzflug der Liebe

      von luky am 14.09.2011

      Handlung: Der Ilot David steckt in einer Ehekrise. Er gönnt sich eine Ruhepause auf einer Lodge bei einem Freund. Dort stürzt er sich allerdings in eine Affäre mit einer Frau, die ihn - oder besser, seine Seele zu kennen scheint.
      Figuren: David, der Pilot, Lissy, die Ehefrau, Bob der Freund, Autorin Arjana
      Sprache/Duktus: Die Sprache ist geschliffen. Sehr schön und ohne Stolpersteine zu lesen.
      Zusammenfassend: Eine interessante Lebens/Liebesgeschichte, die viel Spannung verspricht. Die Figuren sind sehr gut beschrieben. Der Autor ist verliebt ins Beschreiben - und das ist der Punkt, den ich ein wenig bemängle. Ich vermute mal, dass der Autor selber fliegt oder zumindest schon oft bei einem Freund mitgeflogen ist. Er kennt sich also aus mit dem Fliegen und möchte das dem Leser mitteilen. Das ist auch gut so, aber manchmal erschienen mir die Beschreibungen etwas zu lang. Man neigt dazu Sätze zu überspringen, die eigentliche Handlung zieht sich zu sehr. Als David Bekanntschaft mit der geheimnisvollen Autorin macht, ist man gespannt, was diese schicksalshafte Begegnung an Überraschungen birgt. Wie gesagt, sehr schön ge - und beschrieben. Eine wertvolle Geschichte. Ich vergebe trotzdem 5 Sterne.
      • Kommentar von schmidtiberg am 14.09.2011

        Danke für Deine Rezension und sowie die kritischen Anmerkungen zur Problematik der "Beschreibungen". Gerade hier unf in der Kürzung der technischen Details liegt mein Hauptaugenmerk für die Überarbeitung. Ich habe jetzt nach gut 4 Monaten meine Geschichte wieder mal ganz gelesen und da sind mir etliche Passagen aufgefallen, die in jedem Falle geändert / gekürzt werden (müssen). ;-)

    • Es muss nicht immer Action sein!

      von Leeby81 am 13.09.2011

      Handlung: Ich verweise auf den Klappentext! Dort erfährt der Leser alles wichtige!
      Figuren: David Bernhard ist mir auf Anhieb sympathisch gewesen. Seine ruhige lässige Art Dinge hinzunehmen fand ich persönlich richtig klasse. An manchen Stellen hat er mich auch an Lester Burnham (American Beauty) erinnert.
      Sprache/Duktus: Die ruhige Erzählweise ist genau mein Ding. Da ich einen ähnlichen Stil habe, konnte ich mich direkt mit der Sprache anfreunden. Manche Formulierungen fand ich allerdings etwas zu trocken.
      Zusammenfassend: Die Hauptfigur flüchtet vor seinen Problemen in die Einöde und erlebt allerlei Überraschungen. Eine wirklich schöne Geschichte aus dem Leben!
      • Kommentar von schmidtiberg am 14.09.2011

        Hallo Leeby81, vielen Dank für Deine Bewertung! An den Formulierungen wird gearbeitet! ;-)

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      Der Pilot

      von Caether am 10.09.2011

      Handlung: Davids Frau hat sich von ihm getrennt und auch bei der Arbeit geht einiges schief. Deshalb tut er, was er am liebsten macht, wenn es ihm schlecht geht. Er setzt sich in ein Flugzeug und fliegt. Auf seiner Reise trifft er auf Arjana und verliebt sich in sie.
      Figuren: David Bernard.Lissy, seine Ehefrau. Arjana die junge faszinierende Frau in die er sich verliebt.
      Sprache/Duktus: Toll geschrieben. Der stil passt sehr gut zum Inhalt der Geschichte. Fehler sind mir keine aufgefallen.
      Struktur: Man versteht sehr gut, was der Erzähler hier erzählt. Gut strukturiert, so dass nicht hin und her geblättert wird damit man den roten Faden findet.
      Zusammenfassend: Insgesamt gefällt mir die Erzählung sehr gut. Auch wenn ich das technische Zeug für zuviel halte. Da hab ich einfach kurz drübergelesen, darum stört es auch nicht so arg. Eine schöne Geschichte.
      • Kommentar von schmidtiberg am 12.09.2011

        Hallo Caether, danke für Deine Meinung! Schön, dass Die die Geschichte gefallen hat. Wie ich bereits bei einigen Vorrezensenten geantwortet habe, werde ich die technischen Details kürzen und dem Verlauf anpassen. Ganz weglassen werde ich Sie aber nicht, da sie ein wichtiger Teil der Story sind.

      • Kommentar von Caether am 10.09.2011

        oje! Entschuldigung, wie blöd von mir "Der Erzähler erzählt". Ich muss nächstes mal zuerst nocmals durchlesen, bevor ich auf den Knopf drücke.

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      ja die

      von michaelkoehn am 30.08.2011

      Zusammenfassend: dialoge - die gefallen mir besonders. doch auch der plot ist nicht ohne. es lohnt also auf alle fälle, sich auf die tolle geschichte einzulassen ... well done! l.gr. M.
      • Kommentar von schmidtiberg am 31.08.2011

        Hallo Michael! Kurz und knackig! Werd mich bemühen! Danke!

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      Schicksalsflug

      von Arya am 14.08.2011

      Handlung: Davids Ehe mit Lissy geht in die Brüche und er nimmt sich eine Auszeit. Dann begegnet er jedoch der rätselhaften Arjana.
      Figuren: Cavid, Lissy, ihr erwachsener Sohn Robert, Arjana, Bob Die Figuren werden so gezeichnet, dass man sich gut in sie hineinversetzen kann.
      Sprache/Duktus: Einige kleine Rechtschreibfehler und grammatische Dinge, aber nichts, das beim Lesen stört und nicht schnell behoben werden kann.
      Struktur: Nach dem Abschiedsbrief Lissys (eine sehr gute Idee, finde ich), chronologischer Aufbau, sinnvolle Absätze
      Zusammenfassend: Interessante bis spannende Story, die ich auf jeden Fall weiterlesen will. Gute Beschreibung der Wildnis, der Begegnung mit Arjana und auch der Technik, ohne, dass es zu viel wird. Diese Leseprobe könnte aber durchaus noch verlängert werden, teilweise wirkt das Geschehen zusammengequetscht. Dadurch 4.5 Sterne und wie ist das gleich bei der komma fünf, da wird aufgerundet! Ich will mehr!
      • Kommentar von schmidtiberg am 15.08.2011

        Hallo Arya, vielen Dank für Deine Rezension! Schön, dass Dir Geschichte gefallen hat und Du auch das Mischungsverhältnis (Story, Technik, Wildnis) für okay hältst. ;-)

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      Schicksalsflug

      von Elin Hirvi am 14.07.2011

      Handlung: David wird von seiner Frau verlassen und versucht, Abstand in der kanadischen Pampa zu gewinnen. Er ist passionierter Pilot. Während seines Aufenthaltes lernt er die mysteriöse Arjana kennen.
      Sprache/Duktus: S.9 eher "war ihm eine solche Erfahrung bisher erspart geblieben"?+ Auf S.11 unten stimmt etwas mit der Gramatik nicht, nach "David hatte keine Ahnung"+
      Struktur: Auf Seite 8 wird die Art der Piloten, den Flugverkehr selbst zu regeln, in einem oberen Absatz aufgegriffen, auf der selben Seite inhaltlich aber wiederholt. Das könnte zu einem Absatz zusammengefasst werden.
      Zusammenfassend: In deiner Leseprobe bringst du sehr gut ein Gefühl für die schöne Natur Kanadas und die Weite und Stille herüber. Auch die Beschreibungen von Technik und das fliegerische Know-How fand ich nicht störend, sondern auch für einen Laien wie mich interessant. Dir ist eine gute Komposition gelungen. Na ja, die Geschichte mit Arjana kam ein bisschen unerwartet und plötzlich, je nachdem, was du daraus machst, könnte es ein bisschen zu sehr ins Fantasy abgleiten. Aber vielleicht gibt es dafür noch eine logische Erklärung? Du hast ja leider an der spannendsten Stelle aufgehört, *grummel*
      • Kommentar von schmidtiberg am 15.07.2011

        Hallo Elin, danke für Deine Rezension und Deine genannten, kleinen Kritikpunkte. Wird eingepreist! Schön, dass Dir der kleine Trip nach Kanada gefallen hat.

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      Schicksalsflug

      von patza am 11.07.2011

      Zusammenfassend: Perfekte Dialoge, das liest man selten, ich liebe Dialoge, die eine Geschichte lebendig machen. Dadurch habe ich immer das Gefühl neben den Personen zu stehen. Wirklich gelungen. Die Flugzeug-Sachen, also Technik, habe ich, ich gestehe, einfach überlesen. War aber kein Problem, lässt aber die Frage aufkommen, ob hier nicht etwas davon gestrichen werden kann. Der Brief am Anfang hätte mich fast abgeschreckt, da er sehr nüchtern geschrieben wirkt, bin jetzt aber froh, dass ich die Geschichte gelesen habe, da sie mir gut gefallen hat und bin gespannt wie sie weiter geht. Warum kann man die Geschichte nur noch bis zum 31.7 lesen? (Jetzt habe ich dummerweise doch noch die anderen Rezensionen gelesen und sehe, dass Sie das mit der Technik straffen wollen, egal, ich schick sie trotzdem so ab, wie sie ist)
      • Kommentar von schmidtiberg am 11.07.2011

        Hallo Patza, vielen dank für Deine Wertung! Das Dir der Brief zu Beginn zu nüchtern ist erstaunt mich zwar etwas, aber ich werde mir das auch nochmal anschauen. Einige Rezesenten fanden ihn passend, na ja, die Geschmäcker sind verschieden. Ich versuche mal, ob ich da noch was ändern kann/soll... ;-))

    • Schicksalsflug

      von MarieTherese am 04.07.2011

      Handlung: David wird von seiner Frau verlassen und sieht die Felle seiner Ehe davon schwimmen. Um einen klaren Kopf zu bekommen, fliegt der passionierte Pilot zu einem Freund in die Natur Kanadas. Dort lernt er gleich zu Beginn seiner Auszeit die rätselhafte Arjana kennen, die sich als sein Schicksal entpuppt. Die Leseprobe endet mit einer Notlandung auf dem Rückweg von einem Ausflug.
      Figuren: David: Fluglotse, Hobbypilot und verlassener Ehemann. / Lissy: seine Frau, arbeitslos, einsam und deprimiert. / Bob Timber und dessen Familie: warmherzig und gastfreundlich. / Arjana: mystisch und doch menschlich, das Schicksal. // Ich weiß, dass der Autor hier ein ganz bestimmtes Bild von David zeichnen wollte. Leider gelingt es nicht. David bleibt mir doch noch zu glatt, zu emotionslos, unstet. Wenn er über seine Probleme nicht sprechen möchte, warum geht er dann erst auf Fragen ein? Ich habe das Gefühl, seine Frau Lissy durch den Brief besser zu kennen als ihn. Soll heißen, es fehlt ihm, der eigentlich sehr sympathisch sein könnte, vom Charakter her deutlich an Tiefe und Glaubhaftigkeit. Da müsste dringend dran gearbeitet werden. Bei Arjana hat mich nur gestört, dass sie, als sinnliche Frau plötzlich das Wort "BANG" benutzt. Irgendwie passte das nicht.
      Sprache/Duktus: Die Geschichte lässt sich leicht und angenehm lesen. Hier und da sind kleine Rechtsschreibfehler und grammatikalische Patzer, die aber nicht stören und schnell behoben werden können. Manche Sätze wirkten etwas holprig. Durch das Streichen eines oder zwei Wörter kann man dies aber auch korrigieren. An manchen Stellen, wo es um Bestandteile der Flieger und um Berechnungen geht, dürftest du David gerne Erklärungen abgeben lassen, oder diese in den Text einbinden. Man sieht sich teils Begrifflichkeiten gegenüber, mit denen man zwar etwas assoziiert, oder meint, etwas herleiten zu können, die sich aber nicht ganz erschließen. Das ist schade, da das Fliegen ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte ist.
      Struktur: Die Geschichte mit Lissys Abschiedsbrief zu beginnen, halte ich für eine gute Idee. Man wird direkt in die Kernhandlung der Geschichte geführt, weiß, worauf man sich einstellen kann. Die Erzählung folgt einem chronologischen Aufbau, erschließt sich dem Leser also sehr schnell. Abstriche muss ich dennoch machen, da mir die Abhandlung an sich zu schnell ist. Man hat sich kaum in eine Szene hereingelesen, da kommt schon das nächste. Es wird alles erzählt, was in solch eine Geschichte gehört, aber alles in Kurzfassung, hoppla-hopp. Dass Arjana z.B. plötzlich als Schicksal, einer griechischen Göttin gleich vor David steht, wirkt aufgrund der Schnelligkeit leider gar nicht. Lass es gerne etwas ruhiger angehen. Es ist doch ein Roman, die Seitenzahl am Ende kann gerne etwas höher sein, wenn der Leser nur die Möglichkeit bekommt, in die Geschichte geführt zu werden, sondern auch in der Geschichte anzukommen, es sich darin "gemütlich" zu machen, wenn man so will.
      Zusammenfassend: Schmidtiberg, vom Grundgerüst bietet "Schicksalsflug" alles, was ein guter Roman liefern muss, um zu unterhalten, zu faszinieren und zum Weiterlesen zu animieren. Was du bisher daraus gemacht hast, bewirkt aber genau das trotz des guten Potentials momentan bei mir noch nicht. Die Gründe dafür habe ich genannt, ich hoffe, du kannst sie nachvollziehen und kannst und willst damit arbeiten. Einzig die atemberaubende Kulisse Kanadas und die Tags "Verschwörung" und "Anschlag" würden mich derzeit dazu bewegen, die Geschichte weiter zu verfolgen. Da steckt mehr drin! Lass es raus!!!
      • Kommentar von schmidtiberg am 05.07.2011

        Hallo MarieTherese! Vielen Dank für Deine ausführliche und nachvollziehbare Rezi. Deine Kritikpunkte kann ich gut verstehen und die zugehörigen Anregungen finde ich prima. Interessant ist für mich, dass Du es gerne etwas ausführlicher haben möchtest, was Stimmung und bestimmte Szenen betrifft. Damit sprichst Du mir aus der Seele, weil auch ich gerne etwas ausschweifender schreibe. Irgendwie stehen wir beide da etwas alleine da, denn einige der Vorrezensenten hätten es gern noch straffer/kürzer.

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Männerbuch? Nicht unbedingt! :o)

      von Bloodymary am 23.06.2011

      Handlung: Nachdem der Flieger David Bernard von seiner Ehefrau verlassen wurde, sucht er die Abgeschiedenheit der kanad. Wälder auf und kommt bei seinem Buddy Bob unter, der mit seiner Familie ein Touristenhotel/hütte (?) betreibt. Er versucht klare Gedanken zu fassen, was ihm jedoch nach der Ankunft einer griech. Schönheit nicht mehr so richtig gelingen möchte! :-) Auf einem Ausflug offenbart die Autorin ihm ein Geheimnis: Sie ist zwar Autorin, jedoch nicht im klssischen Sinne, sondern die Autorin seines Lebens, sein Schicksal. Dann erleiden beide einen Crash ... an dieser Stelle bricht die Leseprobe gemeinerweise ab. grrrrrr, knurrrr. :o)
      Figuren: David, der Flieger und zurzeit vom Dienst suspendierter hauptberuflicher Fluglotse. Aus einem Brief seine Frau Lissy, Bob, der Betreiber des Ferien-Ressorts. Bobs Tochter, Charleen, die eigentlich die ganze Zeit nur am Kochen, backen, aufräumen, bedienen und Kaffee zubereiten ist (das arme Mädel, kannst du sie nicht mal ausgehen und sich mit Freunden treffen lassen ;-)) und Arjana, sein Schicksal. Und dann noch einige Nebenfiguren. Mit wenigen Worten gelingt es dem Autor die Charaktere so nahe zu bringen, dass man sie sich klar vorstellen kann und einen bestimmten Typ Mensch vor Augen hat. Sowohl das Pragmatische bei David, als auch das Kumpelhafte bei Bob und die Sanftheit von Arjana ... nur Charleen sollte - wie gesagt - ein etwas jugendlciheres Leben führen dürfen ... ist aber nur meine Meinung ;-) Ich will damit nicht sagen, dass sie nicht glaubwürdig rüberkommt. :o)
      Sprache/Duktus: Ich fand die Geschichte sehr angenehm zu lesen und nicht mit zuvielen Flieger-Infos überladen ... vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich mich fürs Fliegen interessiere und deshlab die Infos spannend fand ... ich kann nicht beurteilen, wie das auf jemanden wirkt, der kein Interesse für das Thema aufbringen kann ... then again, ist es ein Fliegerbuch mit dem Titel Schicksalsflug, daher werden Leute, die von der Thematik nicht fasziniert sind, es wohl auch nciht lesen ... hm .... das einzige, dass mir aufgefallen ist, ist dass du irgendwelche Infos zu früh vorweg nimmst ... damit meine ich, dass du dem Leser nicht alles schon genau sagen musst, er wird es - wenn die Textstelle gekommen ist - schon selbst merken. Als Beispiel: Er ist schon vor Ankunft der Frau ein wenig gespannt und ertappt sich bei dem Gedanken ... fand ich nicht sehr nachvollziehbar. Er will ja seine Ruhe und Zeit haben Gedanken zu fassen. Da nervt meist die Vorstellung, dass jemand anderes dazukommt. Wenn er sie dann leibhaftig vor sich sieht, darf er ruhig fasziniert sein ;-) Das ist dann aber auch etwas anderes. Durch diesen Hinweis einige Seite zuvor weiß der Leser aber schon, dass da etwas laufen wird ... ich finde solche "Hiweise" könnten ein wenig reduziert werden. ;-)
      Struktur: Bisher, was die LP hergibt, linear. Bin gespannt, wie es zw. David und seinem Schiksal weitergeht und ob sie überhaupt real existiert. Ich hoffe, er wacht am Ende der Geschichte nicht in einer Nervenheilanstalt oder aus einem Traum auf ...
      Zusammenfassend: Mir gefällt der Mischmasch aus distanzierter Erzählung zu den techn. Details und im Kontrastdazu den Beschreibungen der Natur. Es passt zu David (weshalb ich mir überlegt habe, ob eine auf David zugeschnittene Perspektive nicht geeigneter wäre, als die auktoriale Erzählform ... mich hat so ein auktorialer Einschub immer ein wenig rausgeworfen). Sehr schön fand ich den Vergleich zw. Flugzeugen und Frauen. So werden die Fliegerspezifischen Ansichten dem Leser auf eine Weise vermittelt, die er nachvollziehen kann. Einen Flieger für den Flieger und vier Sternchen, die hoffentlich nicht nur nachts am Fliegerhimml leuchten! :o)
      • Kommentar von Bloodymary am 23.06.2011

        Ach sooo ... arme Charleen *lach* Die Rezi von siquijoralex (wenn man den Namen ausschreibt, kommt eine, äh, lustige Assoziation :-)) habe ich noch nicht gelesen #schwöre :o)

      • Kommentar von schmidtiberg am 23.06.2011

        Hallo BloodyMary, danke fürs Lesen und Deine sehr hilfreichen Anmerkungen. Sie decken sich z.T. mit denen von siquijoralex, vor allem was die Erzählperspektive betrifft. Wäre wirklich eine Überlegung wert, das umzuschreiben. Auch das mit dem Vorwegnehmen von Hinweisen, werde ich ggf. soweit als möglich beseitigen. Was Charleen betrifft, so ist es leider so, dass die Lodge rund 1-2 Flugstunden von allen größeren Städten entfernt liegt. Schnell mal mit Freunden ausgehen ist da leider nicht ;-)

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      Fliegerlatein

      von siquijoralex am 23.06.2011

      Handlung: Ein Fluglotse wird nach 20 Jahren Ehe von seiner Frau verlassen. Er fliegt, um Abstand zu gewinnen, zu einer Lodge in British Columbia zu guten Bekannten. Dort trifft er eine gut aussehende angebliche Autorin, die ihn vom ersten Blick an interessiert. Bei einem gemeinsamen Spazierflug über die üppig-schöne Wildnis zeigt die Dame mysteriöse Kenntnisse über das bisherige Schicksal des Protagonisten. Ein Maschinenschaden bewirkt eine Bruchlandung in einem See, dabei wird die griechisch-stämmige Begleiterin verletzt. Ende der Leseprobe.
      Figuren: David Bernard, Fluglotse mit Eheproblemen Arjana Tyche, in Canada geborene Autorin mit griechischen Eltern Ein paar Nebenfiguren, die ganz plausibel und lebendig geschildert werden. David wird einigermassen authentisch als trockner Techniker dargestellt, der offenbar seine Flugbegeisterung über sein Privatleben stellt und deshalb aufkommende zwischenmenschliche Probleme mit seiner Frau ignoriert hat. Arjana wird etwas verschwommen geschildert. Ihre Verhaltensweisen sind - zumindest in dieser Leseprobe - nicht klar begründet. Man könnte eine Verbindung zu der entsprungenen Ehefrau vermuten. Da der Name "Tyche" nicht direkt griechisch klingt, erhebt sich die Frage, ob später noch Bezug darauf genommen wird. Ansonsten wäre evtl. ein plausibler klingender Name besser!
      Sprache/Duktus: Generell sicherer Sprachstil ohne auffällige ortographische Fehler. Trotzdem etliche Tipp- und Rechtschreibfehler (siehe Liste unten). Auffällige Tendenz zu zusammen gezogenen Wörtern (irgendetwas). Gelegentliche Kommafehler (1. Satz Kapitel 3) Hier ein paar Beispiele: Stepweste -> Steppweste Basecap -> Baseballcap? Noch nie hatte er ein solches Vorkommnis hellbrauen -> hellbraunen Bob schüttelte, ihr gewandt -> zu ihr gewandt von den dunklen Wolken, die über ihre Beziehung aufziehen... -> über ihrer Beziehung... tadelose Figur -> tadellose Figur S 18 oben: im angelsächsischen Sprachraum gibt es kein DuSie! Klingt unplausibel! S.19, 2. Abs.: welches Thema? S 21 Mitte: ihre versteckten Anspielungen auf seine Probleme häufen... -> wieso häufen? Evtl. beziehen etc. S 21 Mitte, gleicher Absatz: und er würde herauszufinden, was es war. -> herausfinden S 22 : als sie die Kurve beendet und wieder Richtung See flogen... -> beendet hatten und wieder... s23: Majonäse -> Sorry, entspricht tatsächlich der neuen deutschen Rechtschreibung, auch wenn Majonaise besser aussieht... s23 unten: Der Fall ist leider eingetreten... -> auf was bezieht sich das? Bis jetzt redet er noch von der Maschine! Hier muss eine kurze Überleitung zum persönlichen Problem erfolgen! s24 unten: unser Sohn Robert vor einem Jahren... s25 unten: er rank nach Worten -> er rang nach... s 26: Lissy will zurück, dass hat... -> will zurück, das... s29 oben: "Wir müssen runter" hörte ihn A. sagen -> die Geschichte ist zwar aus der übergeordneten Perspektive geschrieben, die subjektive Sichtweise ist aber die Davids. Dadurch klingen Sätze wie diese, als ob ein falscher Bezug gewählt wurde. s29: darfst nicht an dir zweifeln, dass wäre... -> das wäre s 29: der soviel bedeutete, wie bringe -> soviel bedeutete wie: bringe... s 30 unten: Arjane (a) -> wieso kann sie ihn nicht hören, der Motor ist doch aus! s 32: streifte einen kleineren Baum, einen weiteren schlug er... s 32: die Kollision kostete ihnen Geschwindigkeit... -> ungeschickt! (kostete sie Geschwindigkeit) s 33: Alles ging rasend schnell und doch schien es langsam Bild für Bild abzulaufen. -> klingt ungeschickt. Bezug zum Film ist besser durch: lief wie in Zeitlupe ab... oder ähnlich.
      Struktur: Linearer Aufbau. Übergeordnete Erzählweise, die aber stark subjektiv gefärbt doch hauptsächlich die Sichtweise Davids wiederspiegelt. Insofern wäre zu überlegen, das Buch lieber ganz aus der Ich-Perspektive zu schreiben, das klänge plausibler. Problematisch sind die allzu flugtechnisch belasteten Passagen. Der Leser fühlt sich bisweilen in eine Anleitung für einen Flugsimulator oder in ein Fliegermagazin versetzt. Es ist natürlich schwierig für einen flugbegeisterten Autoren, die schizoprene Grätsche zwischen den Ansprüchen des nicht-fliegenden Lesers und seiner eigenen Welt zu machen. Generell gilt der Ratschlag, nicht der technischen Beschreibung, sondern dem subjektiven Empfinden des Erlebenden den Vorzug zu geben. Nicht die genauen Handgriffe des Piloten, sondern die Beschreibung seiner Intention und die darauf folgenden Auswirkungen aber mehr aus der Sichtweise des nicht-fliegenden Passagiers, in dessen Rolle sich die meisten Leser eher befinden, würden dem Werk mehr Publikumswirksamkeit geben. Hier kann man von anderen flugbegeisterten Autoren lernen: z.B. von Douglas Terman, der in "Free Flight" den Leser nicht technisch überfrachtet, trotzdem aber simpel erklärend auf die Flugtechnik eingeht, während er hauptsächlich das Erleben des Fliegens schildert. Ein Beispiel ist die Beschreibung auf S. 32, wie das Flugzeug beim Anflug auf den See einen Baum streift. Hier wird viel vergeben durch die kühl-analytische Tatsachenbeschreibung. Viel spannender könnte die Darstellung aus subjektiver Sicht sein, wie sich z.B. die Welt vor der Plexiglasscheibe wie ein Kreisel dreht, die Geräusche, eben das ganze Erlebnis des Fast-Absturzes aus der Sichtweise der Insassen. Die Charaktere könnten etwas mehr Individualität eingehaucht bekommen, Macken, Schrullen, Eigenarten. David wirkt zu glatt und technisch-trocken, um Sympathie zu erwecken. Gerade was sein Verhältnis zu Frauen anbelangt (er reagiert ja eindeutig hormongesteuert auf Arjana) könnte etwas mehr "Dampf", etwas mehr Leben der Figur nicht schaden. Auch Arjana wird irgendwie nicht lebensecht geschildert, sei wirkt eher marionettenhaft als rätselhaft, zumindest im Kontext dieser Leseprobe.
      Zusammenfassend: Durchaus viel versprechende Erzählung, mit viel Liebe zum Detail und zur Natur, aber zu techniklastig, zu kühl beschreibend vorgebracht. Die Personen könnten ein gutes Stück lebendiger und plastischer geschildert werden. Der Text bedarf einiger Überarbeitung, was Ortographie und Ausdruck anbetrifft.
      • Kommentar von schmidtiberg am 23.06.2011

        Lieber siquijoralex, vielen Dank für Deine mühevolle, in akribischer Kleinarbeit, durchgeführte Rezension. Gerade die unter Sprache und Struktur genannten Punkte sind für mich sehr aufschlussreich und notiert in meiner To-Do-Liste. Nochmals Dank für die Anregungen!

    • Fliegeranleitung?

      von Darkside am 22.06.2011

      Handlung: Eine Ehefrau verlässt den Protagonisten. Als er auch noch vom Dienst suspendiert wird, fliegt er in die kanadische Wildnis. Dort trifft er Arjana, das ist Schicksal
      Figuren: Protagonist David. Die vernachlässigte Ehefrau Lissy, Schriftstellerin Arjana. Eher Randfiguren
      Sprache/Duktus: Für einen Laien eher unwichtig der zu Beginn sehr technische Teil. Hohes Niveau erreicht bei Grammatik und Orthografie.
      Struktur: Vor dem chronologischen Ablauf der Prolog, der ganz ok ist. Danach Untergliederung in einzelne Kapitel.
      Zusammenfassend: Die Leidenschaft des Autors zum Fliegen ist ja toll interessiert mich aber nicht. Die endlosen technischen Daten haben mir schnell die Lust genommen
      • Kommentar von schmidtiberg am 23.06.2011

        Vielen dank für Deine Kritik! Wie ich bereits in anderen Kommentaren erwähnt habe, werde ich die Technik - jedenfalls vor dem eigentlichen Flug mit Arjana - kürzen., auch wenn die Technik bereits auf dem einfachsten Erklärungsnenner ist. Hätte ich wirklich Fachchiniesisch benutzt, wären nur noch Fragenzeichen über den Köpfen der Leser gewesen... ;-))

    • Kostenlose Fluggeräteeinweisung

      von ThorstenBrenner am 22.06.2011

      Handlung: Frau weg, Beruf vielleicht auch bald weg. Da treibts den Mann im Flieger in die Wildnis, was auch sonst? Hier lernt der Leser alles nur notwendige an Fluggeräten kennen, selbst technisch Versierten würde bei der Fülle an Infos schwindelig werden. Aber was muss, das muss eben sein. Eine geheimnisvolle Frau tritt in sein Leben und wie könnte es anders sein, er hat mit ihr einen Unfall
      Figuren: David, verlassener Ehemann, Lissy die Ehefrau, Arjana
      Sprache/Duktus: Mit dem "Topf Kaffee" sprang mir was menschliches ins Gesicht. endlich hab ich gedacht. Aber damit war es auch schon getan. Danach ging es mit der sturen und steifen Art zu schreiben weiter. Nicht ein von mir bevorzugter Stil, sorry
      Struktur: Struktur ist sinnvoll durchdacht und aufgebaut. Nichts zu mäkeln.
      Zusammenfassend: Nach der letzten Seite fragte ich mich was ich sinnvolles gezogen hab. Oder war es etwas Lustiges? Vielleicht aber was, das Angst machen konnte. Außer der kostenlosen Fluggeräteeinweisung ist da leider nichts. Vielleicht daran kürzen und den gesamten Stoff noch auffüllen. Trotzdem wünsch ich dir Glück.
      • Kommentar von schmidtiberg am 23.06.2011

        Hallo Thorsten, vielen Dank für Deine kritischen Anmerkungen! Eine Kürzung der technischen Details, werde ich in jedem Falle durchführen, vor allem vor dem eigentlichen Flug mit Arjana.

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      SPRACHE

      von vincent casca am 18.06.2011

      Zusammenfassend: Natürlich ist diese Sprache hier das Erste Element. Sie trägt mich durch die Eröffnung, gut der Brief als Vorwort. Das Ankommen in dem Ort wird lange und breit erzählt, passt aber genau zu der Stimmung des Protagonisten. Die Ereignisse zu Hause hatten sich für ihn überschlagen und nun hat das Leben kein Tempo mehr. So konnte auch ich als Leser mit hineinwachsen in die Geschichte des Protagonisten. Die Sorge, ob der Autor auch Dialoge kann mit reichlich Inhalt, war unbegründet. Er behält einfach seinen Erzählstil weiter und so passt das Gesprochene Wort genauso in den Kontext. Auch bei der Wende durch die Begegnung mit der Frau beweist Schmidtiberg eine sichere Hand und noch einmal, als es spannend wird von der action her. Eine Botschaft lese ich auch, achte auf das, was mit dir und deinen Leuten passiert, kümmere dich drum, sonst verschwindet es eines Tages und ist weg. Die mystische Einlage sagte mir nicht zu, aber das ist Geschmackssache und gehört nicht in die literarische Bewertung. Das geliche gilt für mein absolutes Desinteresse an den Flugzeugdetails. Die Frage bleibt für mich, wie geht das Ganze weiter: Mystisch? Viele Seiten im Zusammenhang mit dem Crash? Nimmt er die Sache in die Hand? Happyend - gleich wie? Hier habe ich noch keine Vorstellungen, also erst recht ein Grund weiter zu lesen. Wie viele Seiten hat das Buch?
      • Kommentar von schmidtiberg am 20.06.2011

        Hallo vincent, vielen Dank für Deine ausführliche Schilderung/ Bewertung und Dein Lob. Werd mich weiterhin bemühen (und auch etwas bei der Technik kürzen) ;-))

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      Werde nicht schlau ...

      von AnnaH am 15.06.2011

      Handlung: Ein von seiner Frau verlassener Fluglotse sucht die Einsamkeit nach einer beruflichen Panne, an der ihn keine Schuld trifft. Dabei begegnet ihm sein Schicksal in Form einer geheimnisvollen Frau, die mit ihm einen Flugzeugabsturz erlebt ...
      Figuren: David, der verlassene Fluglotse, der sich mit Zweifeln und Fragen quält. Nette Freunde, die ihn auch ohne viele Worte verstehen und ihm Geborgenheit geben und die geheimnisvolle Fremde und genau da passiert es - ich werde nicht schlau aus ihr.
      Sprache/Duktus: Ein paar kleine Fehler - Topf Kaffee habe ich auch belächelt, aber nichts, was das Lesevergnügen ernsthaft stört.
      Struktur: Anfangs einfach nur schön dahin plätschernd, kommt das Geschehen in Fahrt und lässt einen dann am Ende der Leseprobe im Regen stehen ... so sollte es bei einer Leseprobe aber auch sein.
      Zusammenfassend: Eine Geschichte, die sich angenehm lesen lässt. Würde ich das Buch geschenkt bekommen - ich würde mich freuen.
      • Kommentar von AnnaH am 19.06.2011

        Komme darauf zurück :-).

      • Kommentar von schmidtiberg am 16.06.2011

        Danke AnnaH, für Deine Rezension! Dass Du aus Arjana nicht schlau wirst (zunächst) ist im Bereich der Absicht. Auch David hat so seine Probleme mit ihr. Aber natürlich muss ich an Ihr noch etwas feilen ... Übrigens: Wenn wirklich sowiet kommen sollte, schenk ich Dir eine Ausgabe ;-))

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      Flieger

      von Bücherwürmchen am 06.06.2011

      Handlung: David Bernhard ist Fluglotse und Pilot. Im Dienst unterläuft ihm ein Fehler; in seiner Ehe läuft es auch nicht gut. Seine Frau trennt sich probehalber von ihm.
      Figuren: Die Figuren sind ausreichend gezeichnet. Ich konnte sie mir gut vorstellen.
      Sprache/Duktus: Die Sprache lässt sich leicht lesen. Es gibt nur wenige Fehler, was ich als angenehm empfinde.
      Struktur: Die Geschichte entwickelt sich langsam, was ich aber nicht als nachteilig empfinde. Die Struktur ist gradlinig und chronologisch.
      Zusammenfassend: Eine schöne Geschichte, in der das Fliegen einen hohen Stellenwert einnimmt. Manchmal hätte ich mir ein bisschen weniegr Technik gewünscht. Dennoch war es interessant, mitzufliegen.
      • Kommentar von schmidtiberg am 06.06.2011

        Danke, Bücherwürmchen für Deine Rezension und das Du mitgeflogen bist ;-)

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      luftige Eherettung

      von Tony am 04.06.2011

      Handlung: Eine Person fliegt an einen einsam gelegenen See zu Freunden, um in der Abgelegenheit inneren Frieden zu finden. Eigentlich passiert wirklich wenig an Handlung. Bis die schöne Fremde auftaucht, und der Held David mit ihr ein seltsames Ereignis während eines gemeinsamen Ausfluges erlebt.
      Figuren: Hauptcharakter ist David Bernard, gerade vom Fluglotsendienst beurlaubter Ehemann, dessen Frau sich eine kleine Auszeit erbeten hat. Denn zwischen den beiden klafft seit ihrem Fremdgehen ein Beziehungsloch. Und David versucht an dem abgelegenen See eine Lösung für ihr gemeinsames Problem zu finden. An dem See taucht plötzlich ein weiterer Gast auf, eine hübsche Autorin, attraktiv genug, um David in ihren Bann zu ziehen. Will er das überhaupt?
      Sprache/Duktus: An dem Begriff "Topf Kaffee"habe ich mich jedesmal aufgehangen. Ich kenne das als Pott Kaffee, klingt zwar nicht literarisch, aber Topf empinde ich für einen Kaffeebehälter deplatziert. Auch finde die Reaktion von David, nachdem Arjana ihm die Geschcihte mit dem roten Faden erzählt hat, etwas unpassend. Aber dieser Ausreisser wird sogleich parriert, indemder Autor David seine rationale Denkweise als Lotse in den Mund legt.
      Struktur: So langsam und gemächlich die Geschichte auch Fahrt aufnimmt, so hektisch und wild bewegt sie sich auf das Ende zu. Anfangs von der Ruhe und Besinnlichkeit gelangweilt, merke ich jedoch den Einklang zwischen Setting und dem, was ich gerade las. Super. Dann die "mystische" Zwischensequenz. Irgendwie gefällt sie mir nicht. Vielleicht, weil sie nicht auffällig genug aus dem normalen Rahmen heraussticht. Sollte sie aber, denn es passiert etwas völlig unrealistisches. Da fehlt mir etwas mehr Verwunderung und Staunen.
      Zusammenfassend: Der Autor hat es geschafft, mich mit seinem ausführlichen Setting in eine ruhige und entspannte Gemütszulage zu versetzten. Die Szene mit der Schicksalsoffenbarung rief ein kleines Stirnrunzeln hervor, doch die Absicht der beiden, die Ehe doch noch zu retten, stimmte mich wieder wohler. Als dann der Absturz akut wurde, fieberte ich mit beiden Protagoisten mit. Vom schreiberischen Können her ein Meisterstück.
      • Kommentar von schmidtiberg am 05.06.2011

        Hallo Tony, danke für Deine Rezension sowie die nützlich Anmerkungen zu den einzelnen Szenen. Die Verwandlung am See und auch den Kaffetopf werde ich ändern/anpassen. Dies hat sich bereits auch durch die anderen Leser herauskristallisiert.

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      Gänsehaut

      von Alegra am 04.06.2011

      Zusammenfassend: Wow, was für eine Geschichte! Natürlich hört sie an der spannendsten Stelle auf. Wie gemein! In letzter Zeit bin ich wegen der Flugangst meines Sohnes, nicht mehr in den Urlaub geflogen. Nach dem Lesen dieser Story werde ich wohl auch in Zukunft lieber am Boden bleiben ; ) Die Beschreibung der Landschaft hat mir gut gefallen. Ich habe mich förmlich in der Lodge am See sitzen sehen. Deine Beschreibungen zogen mich in ihren Bann. Nachdem die Geschichte langsam angelaufen ist, erreicht sie mit dem Crash ihren Höhepunkt, der bestimmt nicht der einzige bleiben wird. Arjana ist mysteriös. Ich habe mich etwas gewundert, dass David nicht skeptischer ihr gegenüber war. Er hat sich zwar kurz gewundert, sich aber dann doch recht schnell damit abgefunden wer sie zu sein behauptet. Ich habe keine Ahnung, wie ich selbst auf so eine Eröffnung reagieren würde, aber vermutlich würde ich viel mehr Fragen stellen, mich zwischendurch kaputt lachen usw. Ich kann diese Geschichte nur empfehlen und würde sie gerne irgendwann weiter lesen. LG Alegra
      • Kommentar von schmidtiberg am 05.06.2011

        Hallo Alegra, vielen Dank für Deine Zeilen und Einschätzung!

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      Mystik oder Realität

      von Webi am 01.06.2011

      Handlung: Das Geheimnis bleibt im Verborgenen. Wer sitzt neben David im Flieger und leistet ihm in der Abgeschiedenheit Gesellschaft? Eine reale Person? Viele Fragen, die durch eine gescheiterte Ehe oder auch auf einer auf der Kippe stehende Ehe ausgelöst wurden. Außerdem, war das aufgetretene Problem während seines Dienstes bei der Flugsicherheit seine Schuld? War er abgelenkt? Man ist neugierig, wie es weiter geht.
      Figuren: Die Autorin, ist sie eine reale Person oder ein mystisches Wesen? Man ist hin- und hergerissen. Es gibt sie wirklich ... es gibt sie nicht ... es ... . David ist real, so real, dass er sich die gleichen Fragen stellt, wie jeder, der in einer Beziehungskrise steckt und Fehler, die in dieser Zeit passieren, die Selbstzweifel noch verstärken. Alle weiteren Personen sind charakterlich gut beschrieben und passen in diese Einöde.
      Sprache/Duktus: Angenehme flüssige Sprache, die sich leicht und locker lesen lässt. Man wird von dem Geschehen getragen.
      Struktur: Alles so, wie es sein sollte, man fühlt sich an keiner Stelle aus dem Geschehen geworfen.
      Zusammenfassend: Eine nette Erzählung, auf deren Fortgang man sich freuen darf und freut. Etwas für einen gemütlichen Feierabend zum Entspannen.
      • Kommentar von schmidtiberg am 04.06.2011

        Hallo Webi, danke für Deine Bewertung! Mal sehen, ob ich im Fortgang der Geschichte Deinen Feierabend weiterhin entspannend gestalten kann ... ;-)

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      Schicksalsflug

      von Jorden am 01.06.2011

      Handlung: David hat Eheprobleme und wird von seiner Frau verlassen. Als er dann noch vom Dienst suspendiert wird, fliegt er in die kanadische Wildnis, um nachzudenken. Dort trifft er die mysteriöse Arjana. Schicksal?
      Figuren: Protagonist David, in der Krise. Erst von vernachlässigter Ehefrau Lissy verlassen, dann auch noch suspendierter Fluglotse; Arjana, Schriftstellerin und neue Liebe. Ich finde, er lässt sich etwas zu schnell auf sie ein. Hat er mit seiner Ehe bereits abgeschlossen? Der Rest eher Randfiguren. Die Protagonisten David und Arjana kommen mir ein wenig zu klischeehaft vor.
      Sprache/Duktus: Zu Beginn sehr technisch (für mich als Laie eher uninteressant, aber ein Muss) – dann Adjektiv-lastig beschreibend (ich verstehe, aber fühle es nicht). Ansonsten (Orthografie, Grammatik, Schriftstellerisch) von hohem Niveau – da gibt es nix dran zu rütteln. Aber was zur Hölle ist bitte ein „Mäusekino“???
      Struktur: Zuerst ein Prolog. Danach chronologischer Ablauf und schön in Kapiteln gegliedert. Die Spannungskurve hat einen tollen Anstieg.
      Zusammenfassend: Ich machte die Bekanntschaft mit Herrn Schmidti bei seiner Kurzgeschichte „Freund Hein“ und bin darauf hin zu diesem Werk geflattert. Was soll ich sagen? Ich bin zufrieden und bereue diesen Trip nach Canada nicht. Am besten hat mir die Leidenschaft des Autors zum Fliegen gefallen. Man spürt sie in jedem Satz. Das ist echt. Wahre Liebe.
      • Kommentar von Jorden am 01.06.2011

        Aaaah. Wieder eine Bildungslücke schließen können. Dankefein :-D

      • Kommentar von schmidtiberg am 01.06.2011

        Hallo Jorden, danke für Deine Einschätzung, und dass Du mitgeflogen bist. Schön, das Dir mein Schriebstil gefallen hat. "Mäusekino" ist eine sinnlose, weil ungenaue Anzeige, die zwar viel hermacht, aber wenig aussagt. (Beim früheren Trabbi gabs eine Tankanziege mit LED-Lämpchen, aber außer das die munter geblinkt haben, war´s das auch schon...) ;-)

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      Schön

      von Nadi am 31.05.2011

      Handlung: Ein Fluglotse wird von seiner Frau verlassen. Ein Fehler während seiner Arbeit führt dazu, dass er suspendiert wird. Er ist allein und er hat Zeit und er muss sich Klarheit darüber verschaffen, was er in Bezug auf seine Beziehung wirklich will und vor allem, was er ändern muss. Wo lagen die Fehler privat und bei der Arbeit. Bedingte das erste das zweite Ereignis? In der kanadischen Wildnis bei verständnisvollen Freunden will er die Antworten in der Abgeschiedenheit finden und gleichzeitig seine Lizenz erneuern. Doch alles kommt anders. Er trifft dort auf eine junge Frau, die seinen Bezug zur Realität verdächtig gefährdet - Schicksal. Was ist das? Ist es vorbestimmt, kann man es beeinflussen? Was bedeutet das Aufeinandertreffen von David und der Autorin wirklich? Wird der Flugunfall Folgen haben?
      Figuren: Figuren, die sich mit ihren Gefühlen und Handlungen in unseren Alltag drängen und diesen vergessen lassen. So sollte es beim Lesen sein. Das Erleben von Natur nachvollziehbar beschrieben und den Wunsch in mir weckend, auch einmal alles hinter mir zu lassen. Schicksal hin oder her ... die junge Unbekannte macht neugierig. Die Figuren stimmen einfach.
      Sprache/Duktus: Schöne Naturbeschreibungen, Gefühle, die man nachvollziehen kann - ein wenig Mystik, die man bis zum Ende der Geschichte anzweifeln kann. Spannung durch einen genau beschriebenen Flugzeugabsturz ... auch hier alle Zutaten, die Spannung und Unterhaltung versprechen.
      Struktur: Man kann zu jeder Zeit die Handlung nachvollziehen. Nichts kommt störend auf einen zu und schmälert das Lesevergnügen.
      Zusammenfassend: Eine Erzählung, wie sie wohl vor allem Frauen mögen und lieben werden. Die Faszination des Fliegens, mit seinen Gefahren wird ebenfalls dargestellt - jedes Ding hat zwei Seiten - auch die Liebe. Schmerz und Glück.
      • Kommentar von schmidtiberg am 31.05.2011

        Hallo Nadi, vielen Dank für Deine persönlichen Eindrücke beim Lesen der Geschichte!

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      Schicksalsflug

      von scottcr1 am 29.05.2011

      Zusammenfassend: Alle "Flieger" werden dieses Buch lieben und ebenfalls alle Fans von Liebesbeziehungen. Ich bin so eine. Was ich gelesen habe, hört sich gut. Weiter so. Wenn ich auch so schreiben könnte, dann würde ich vielleicht auch mal hier oben im Rang landen und nicht so weit unten sein.... Viel Glück. Ich kenne ja jetzt nur ein paar Seiten, aber ich denke, daß Buch wird sehr spannend werden und David wird noch sehr viel erleben.
      • Kommentar von schmidtiberg am 29.05.2011

        Danke für Deine Meinung zu der Geschichte. Und ja: Es kommt noch einiges auf David zu ... ;-)

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      Kein Ditching

      von Kirk Spader am 28.05.2011

      Zusammenfassend: sondern eher eine Punktlandung. Ich liebe Fliegergeschichten und hier wird die Faszination des Fliegens mit gut erklärter Technik und griechischer Mythologie verwoben. Super Idee. Die Protagonisten und das Surrounding sind sehr dicht, detailreich und lebendig beschrieben. Bei den Flugszenen merkt man, dass hier jemand schreibt, der schon etliche Meilen Erfahrung hat. Bis auf ein paar Wortdoppelungen und wenige Rechtschreibfehlern ist mir nichts aufgefallen. Es hat Spaß gemacht, mitzufliegen. Wie das wohl weitergeht? Danke für den Flug, Schmidti. Von mir volle Punktzahl und den äh, Flieger.
      • Kommentar von schmidtiberg am 28.05.2011

        Hallo KIrk, vielen Dank für die aufmunternden Worte Deiner Rezension. Prima, dass Dir der Flug gefallen hat! Ja, ich hab schon ein paar hundert Stunden auf dem Buckel und davon auch rund 30 in Kanada ... :-))

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      Über den Wolken

      von Wandersleben am 23.05.2011

      Handlung: David hat Pech in seinem Job als Fluglotse. Außerdem hat sich seine Frau von ihm getrennt, weil sie sich vernachlässigt fühlt. Er will darüber nachdenken, ob seine Ehe noch zu retten ist und fliegt zu einer Lodge. Dort begegnet ihm die schöne Arjana, die ihn sofort in ihren Bann zieht. Sie ist Autorin und angeblich sein Schicksal.
      Figuren: Die Figuren kann man sich gut vorstellen, obwohl ihnen ein bisschen mehr Tiefe nicht schaden könnte. Arjana ist mit vielen Adjektiven zu perfekt beschrieben. Sie wird für mich nicht greifbar. David erscheint mir als zu verführbar. Würde ihm noch was an seiner Ehe liegen, würde er nicht so unmissverständlich auf Arjana reagieren.
      Sprache/Duktus: Sehr viel technische Terminologie wurde in die Geschichte gepackt. Der Autor ist anscheinend begeisterter Flieger. Trotzdem muss er dem Leser nicht jeden Handgriff in dieser Ausführlichkeit beschreiben. Die Fliegerei kommt auch ohne dies glaubhaft rüber.
      Struktur: Eine gradlinige Struktur von A nach B. Die Kapitel sind nachvollziehbar gewählt.
      Zusammenfassend: Eine Fliegergeschichte oder ein Liebesroman? Oder beides? Warum nicht? Die Fliegerszenen wirken authentisch, obwohl einiges sehr detailliert beschreiben wird. Ich weiß nicht, ob das jeden Leser interessiert. Manchen wird die viele Technik möglicherweise abschrecken. Die Leseprobe liest sich ansonsten leicht und flüssig.
      • Kommentar von schmidtiberg am 23.05.2011

        Danke für Deine Rezension! Die Anregungen und Hinweise sind notiert und fügen sich ins Bild der anderen Leser. Ich werde daher auf jeden Fall die Technik etwas zurückschrauben und die Figuren konkretisieren.

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      Schicksalsflug ins Glück?

      von chriskus am 23.05.2011

      Handlung: David braucht eine Auszeit.Seine Frau hat ihn verlassen, Stress im Job kommt noch dazu. David fliegt in die Wildnis Kanadas, um nachzudenken. Dort trifft er eine geheimnisvolle Autorin, die behauptet, sein Schicksal zu sein.
      Figuren: Die Figuren sind gut vorstellbar gezeichnet. Merkwürdigerweise hatte ich trotzdem Probleme, mich mit einer von ihnen zu identifizieren. David ist mir zu unentschlossen, seine Reaktion auf Arjana ist etwas zu heftig. Sie hingegen ist mir irgendwie zu glatt.
      Sprache/Duktus: Eine leicht zu lesende Sprache, die allerdings sehr viele technische Begriffe rund um die Fliegerei enthält. Der Autor möchte hier sein Wissen an den Leser bringen. Das ist mir persönlich aber ein bisschen zu viel.
      Struktur: Die Struktur ist gradlinig. Der Text der Leseprobe ist übersichtlich in Kapitel gegliedert.
      Zusammenfassend: Ein guter Plot, der gespannt macht, wie es weitergeht. Ein paar sprachliche Mängel im Hinblick auf die Formulierungen und die Anmerkungen unter Figuren lassen mich ein Sternchen zurückbehalten.
      • Kommentar von schmidtiberg am 23.05.2011

        Vielen Dank für deine Einschätzung. Die Notwendigkeit der Verbesserung der Figuren kristallisiert sich immer mehr heraus. Auch die Straffung bzw. Kürzung bei der Technik. Danke für die Hinweise!

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Sehr spannend

      von FiannaCessair am 21.05.2011

      Zusammenfassend: Die Geschichte gefällt mir. Ein Mann, der nicht realisiert, dass in seiner Ehe einiges völlig schief läuft. Sein Leben hat sich ja auch nicht wesentlich verändert, nachdem sein Sohn ausgezogen ist und seine Frau ihren Job verloren hat. Er hatte seinen normalen Ablauf, seine Arbeit. Und jetzt scheint er vor dem Trümmern seiner Ehe zu stehen. Für ihn kommt das alles, wie aus heiterem Himmel. Zum Nachdenken flüchtet er und lernt Arjana kennen. Ich kann die Gefühle Davids beim Fliegen durchaus spüren. In dem Flugzeug hat er das Gefühl alles kontrollieren zu können, solange er sich an feste "Regeln" hält. Regeln ist vielleicht das falsche Wort, aber mir fällt gerade kein anders ein. Es ist das Gefühl alles zu beherrschen und mit Wissen so "perfekt" zu sein, dass eigentlich nichts passieren kann. Es ist zwar viel Technik in dem Text, aber sie wirkt nicht störend. Die Landschaftsbeschreibungen sind unglaublich schön. Und nun bin ich gespannt, wie es weitergeht.
      • Kommentar von schmidtiberg am 21.05.2011

        Vielen Dank für Deine Bewertung!

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Beschwerdebrief, statt Abschiedsbrief!

      von AntjeM am 21.05.2011

      Zusammenfassend: Hallo Schmidti, schon der Einstiegt mit diesem für mich sehr realistischen Abschieds-/Beschwerdebrief von Davids Frau, läßt mich vermuten, dass du zu mindest aus detailgetreuen Erläuterungen Anteil an einem solchen Trennungsszenario hattest. Witzig ist, das ich vor ein paar Wochen selbst mit einer Freundin über genau solch eine Begebenheit diskutiert habe. Ihr Freund reagierte ähnlich nüchtern und verständnissvoll...für mich daher toll getroffen! Auf deine Landschaftsdarstellung bin ich fast ein wenig neidisch...die bekomm ich noch nicht so hin. Da mich also gleich der Anfang abheben lassen hat, kann ich nicht anders als den Flieger zu klicken! Ich fand die eingebaute Flieger-Bedienungsanleitung interessant und hat mich beim Lesen auch nicht rausgeworfen, wenn gleich mich auch die Fliegergefühle von David interessiert hätten. Vielen Dank für diese Lektüre und viel Glück wünscht Antje;-)
      • Kommentar von schmidtiberg am 21.05.2011

        Kurz, knackig - Dankeschöön! Mit dem Trennungsbrief liegst Du nicht ganz verkehrt ;-), aber insgesamt ist er für die Geschichte frei erfunden. Was Davids fliegerisches Gefühlsleben betrifft, so deckt sich dein eindruck mit dem von Mephista. Das werde ich auf jeden Fll noch ändern müssen.

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Am liebsten gleich losfliegen

      von Marla am 20.05.2011

      Handlung: Pilot und Fluglotse in den Wäldern Kanadas, der sich plötzlich selbst mitsamt seinem Schicksal aus der Wildnis herauslotsen muss.
      Figuren: David ist Pilot, wurde von seiner Frau verlassen, weil er sie vernachlässigt hat, verbringt eine Zeit in der Natur, um nachzudenken. Die Persönlichkeit der Figur kommt gut rüber, Dave wirkt lebendig, man kann ihn in seiner Situation gut nachvollziehen. Noch nicht ganz klar ist, ob er seine Ehe retten will, ist das sein Ziel? - Vermutlich weiß er das selbst noch nicht. Und im Dunkeln liegt noch die ganze Vorgeschichte: warum ist es soweit gekommen mit seiner Ehe, warum hat er seine Frau, vernachlässigt? Arjana, die Antagonistin, wird in der Leseprobe nur mit äußerlichen Merkmalen beschrieben, sie ist ja auch die Rätselhafte, wird im Verlauf der weiteren Handlung wohl stärker herausgearbeitet.
      Sprache/Duktus: Flüssige, gut verständliche Sprache, mit Details aus dem fliegerischen Alltag bestückt, schön. Auf den Perspektivewechsel wurde schon hingewiesen. Noch aufgefallen sind mir ein paar Erklärungen zur Landschaft, die so wirken, als wären sie für den Leser gemacht, z.B. der Provinzialpark, der der größte in BC war. - Würde David das tatsächlich denken?
      Struktur: Ausgangssituation solide ausgearbeitet, dann Hinführung zum Konflikt, dem Absturz. Klar will man wissen, wie's dann weiter geht. Interessant die Verknüpfung des inneren Konflikts (Ehe retten) mit dem äußeren (Leben retten).
      Zusammenfassend: Ich sitze auf meiner Terrasse und wenn ich aufschaue, bin ich überrascht, dass nicht der Lake Irgendwas vor mir liegt, mit der kleinen Cessna, in die ich nachher steigen werde, um Jack zu besuchen... Also, ich mag Kanada, ich mag fliegen und ich mag die Geschichte vor dieser Kulisse. - Bitte weiter schreiben.
      • Kommentar von schmidtiberg am 20.05.2011

        David trinkt aus Töpfen, weil ich auch ein alter Topftrinker bin ;-)) - aber natürlich kann man das variieren, sollte es auch.

      • Kommentar von schmidtiberg am 20.05.2011

        Hallo Marla, vielen Dank für Deine Zeilen und die Denkanstöße. Schön dass Dir der Ausflug gefallen hat. Was die Ausarbeitung der Figuren betrifft, so werde ich sicherlich noch daran feilen. Mir fallen da auch noch wichtige Punkte ein und auf. Die Erklärungen bzgl. der Natur sollte ich ggf. anders verpacken, das stimmt, sonst geht es vielleicht zu sehr in Richtung Fremdenführer. Prima, dass Du am See sitzend fühlst! Ich halte Dir einen Platz im Flieger frei! ;-))

      • Kommentar von Marla am 20.05.2011

        Ach ja, noch zwei Sachen: 1. Das Cover ist wunderbar. - 2. Dass Dave den Kaffee immer aus Töpfen trinkt mutet seltsam an... - oder?

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      Ab absolutes Fliegerchen ;))

      von Mephista am 20.05.2011

      Zusammenfassend: In meinen Rezensionen verzettel ich mich nicht so gerne in Sprach- und Strukturanalyse, vielmehr gebe ich gerne in kurzen Worten wieder, ob mir gefiel oder missfiel, was ich las. Hier war es eindeutig ein gefallen! Der einsame David wurde nicht nur von seiner Frau verlassen, auch beruflich läuft nicht alles ganz rund. Er flüchtet sich aus dem alltäglichen Leben und trifft Arjana. Detailliert und recht gut verständlich werden wir in die Technik des Fliegens eingewiesen, allerdings fehlt es mir neben all der Theorie ein wenig an liebevoller Gestaltung des Themas Fliegen, damit meine ich emotionale Akzente. Ich hätte mir gewünscht zu erfahren, wie sich David konkret beim Fliegen fühlt. Auch das zwischenmenschliche von David und Arjana bleibt ein klein wenig auf der Strecke. Jedoch kein Beinbruch. Der Plott ist stimmig, spannend, interessant, hübsch bebildert und bedarf nur noch kleiner Erweiterungen. Deshalb von mir 4 Sternchen und einen wohlverdienten Flieger!
      • Kommentar von schmidtiberg am 20.05.2011

        Danke für die erfrischende Rezension! Die Verbesserung der Gefühlslagen von David beim Fliegen als auch mit Arjana habe ich notiert.

      • Kommentar von Mephista am 20.05.2011

        ..ich wieder :(( sollte heißen: Ein absolutes Fliegerchen....eure schusselige Lela halt

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Schicksalsflug

      von Tabeja am 19.05.2011

      Handlung: Es wurde ja doch schon recht oft die Handlung beschrieben, deshalb spar ich mir das mal. ;o)
      Figuren: David war gut gezeichnet. Man fühlte mit ihm, er war authentisch und, wie ich amüsanterweiser fand, typisch Mann. Der Charakterzug "einsamer Wolf" hat mir gut gefallen. Besonders die Sache, wo er seine Hormone wieder auf die hinteren Plätze verweist, war richtig gut. *grins* Ich mag so einen trockenen Humor. Zweimal ist mir aufgefallen, dass du aus seiner Perspektive gehüpft und in Charleens geswitcht bist. Da müsstest du nochmal gucken, denn es ist ja doch in der personalen Sichtweise geschrieben. Die Szene gehört David und sollte nicht Charleens Gedankengänge preisgeben, darf auch nicht das zeigen, was David nicht mehr mitkriegt. Entweder musst du da eine kurze Extraszene aus Charleens Sicht einfügen, oder es vielleicht in wörtliche Rede als Gemurmel oder so einflechten, wenn es zwingend drinbleiben muss. Ist aber nur ne Kleinigkeit. Ich weiß aber, dass die Verlage darauf achten, da ich selbst Schwierigkeiten damit hatte. Arjana war schön geheimnisvoll. Das fand ich gut. Bei der Szene, wo sich ihre Kleidung wandelt und sie vom Sonnenlicht bestrahlt wird, solltest du noch ein wenig ausdrücklicher darstellen, dass sie sich richtig verwandelt. Man überliest das erst ein wenig und schiebt Davids Eindruck auf den Lichteinfall. (Ich hab nämlich auch deinen Klappentext nicht gelesen, sondern mich ahnungslos in die Geschichte geschmissen.) Als man merkt, dass sie wirklich verwandelt ist, ist man erst einmal verwirrt (ging mir so). Aber ich finde diese Szene sehr wichtig. Du hast sie auch wunderschön beschrieben. Es könnte halt nur mehr verdeutlicht werden, dass sie eine tatsächliche Wandlung durchmacht. Auch sollte David nicht sofort fragen, ob sie die Tochter von König Minos ist. Er ist ja geschockt und kennt sich mit der Legende wahrscheinlich nicht so aus. Willst du den Satz drin lassen, sollte sie sagen, dass sie die Tochter ist. So direkt war sie das aber nicht, oder? Das hab ich nicht so verstanden. Sei mal David und schau, was du zu Arjana sagen würdest.^^
      Sprache/Duktus: Deine Sprache ist toll! Mir hat sie gut gefallen. Du musst nur aufpassen, dass du nicht zu viele Adjektive benutzt. Die braucht man gar nicht so sehr (musste ich auch lernen). Wenn man von einem normalen Felsen schreibt, braucht man gar nicht verdeutlichen, dass er grau ist. Das weiß der Leser. :o) Aber wirklich eine tolle Ausdrucksweise, gute Rechtschreibung und vor allem hast du mich mitgerissen. Auf Seite 8 ist mir ein winziger Flüchtigkeitsfehler aufgefallen. Such mal nach "der Sichtfluges". Ist unbedeutend, aber ich dachte, ich sag's dir mal.
      Struktur: Der Spannungsbogen war anfangs seicht und baute sich zum Ende hin dramatisch auf. Böser böser Cliffhänger! Das war ja so gemein! ^^
      Zusammenfassend: Mir hat deine Geschichte sehr gut gefallen. Schöne Idee, super Umsetzung und vor allem klasse Naturaufnahmen. Ja, ich sage extra Aufnahmen, denn es lief bei mir ab wie ein Film. Sehr schön! Auch dein Flugunterricht hat mir sehr gefallen. Trotz der Fachbegriffe habe ich alles verstanden und fühlte jeden von Davids Handgriffen. Ich bin auch geflogen. Ist ja klar, dass du dann auch von mir den Flieger bekommst.
      • Kommentar von schmidtiberg am 21.05.2011

        In Oberfranken ist es ein Kaffeetopf, aber Du hast recht: Pott wäre ggf. passender. ;-)

      • Kommentar von Tabeja am 20.05.2011

        Du, etwas Lustiges ist mir noch aufgefallen. Du schriebst immer Kaffeetopf. Sagt man das tatsächlich so? Ich kannte den Ausdruck nicht, obwohl er sehr witzig ist. Oder meinst du vielleicht Kaffepott? :o)

      • Kommentar von schmidtiberg am 19.05.2011

        Vielen lieben Dank, Tabeja, für diese ausführliche und sehr hilfreiche Rezension. Besonders Deine Anmerkungen zu Arjanas Verwandlung, dem Perspektivenwechsel bei Charleen sowie Davids Reaktion auf die Verwandlung und natürlich den Genitiv "des Sichtfluges", habe ich in meine To-Do-Liste aufgenommen. Schön, dass dir der Flugunterricht in Kanada gefallen hat. Habe versucht die techn. Dinge richtig, aber einfach und verständlich zu halten Dankeschön!

    • Schicksalsflug

      von Beutler am 16.05.2011

      Handlung: Der Plot scheint mir gut angelegt, alles da, um eine unterhaltsame Geschichte zu schreiben.
      Figuren: Die Figuren sind erst angezeicnet. David und Arjana sind mir etwas zu klischeehaft geschnitzt.
      Sprache/Duktus: Die Sprache bleibt im Dokumentarischen. Die Natur lebt so wenig wie die Begegnung von David und Arjana nur mit den Worten romantisch oder mystisch beschrieben, von mir als Leser aber nicht so erfahren wird.
      Struktur: Die Struktur scheint mir in Ordnung, jedenfall hälst du den Leser am roten Faden. Manchmal musste ich Passagen überspringen, weil sie wenig aussagekräftige Einzelheiten dokumentierten, aber den Erzählfluss aufhielten.
      Zusammenfassend: Plot und Struktur stimmen, schreib keinen langen Aufsatz, versuche Stimmungen zu vermitteln.
      • Kommentar von schmidtiberg am 16.05.2011

        Danke fürs Lesen und Deine etwas andere Sichtweise. Das die Natur nicht lebt, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Noch ausführlichere Naturbeschreibungen würden ebenfalls den Lesefluss hemmen. "Zitat: "Manchmal musste ich Passagen überspringen, weil sie wenig aussagekräftige Einzelheiten dokumentierten". Welche meinst du damit? Würde das ggf. korrigieren oder kürzen.

    • Es macht auf "Mehr" neugierig

      von Sonja59 am 15.05.2011

      Zusammenfassend: Eine sehr gut verfasste Geschichte. Man liest sofort den Piloten und Kenner heraus. Die Beschreibungen der Personen und der Gegend waren geradezu bildlich erfassbar. Die Handlung, wo weit man sie bei der Leseprobe mitverfolgen konnte, ist übersichtlich gestaltet. Beim Lesen kommt keine Langeweile auf. Ich hoffe, man bekommt bald mehr von Dir zu lesen.
      • Kommentar von schmidtiberg am 15.05.2011

        Vielen Dank für Deine Rezension. Freut mich, dass Dir die Geschichte gefallen hat und Du weiterlesen möchtest.

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Flug mit dem Schicksal

      von Eisgräfin am 13.05.2011

      Handlung: Der Fluglotse David erfährt durch einen Brief seiner Frau Lissy, dass sie ihn verlassen hat. Da er auch im Job Probleme hat, fliegt er zu einer Lodge in der Wildnis Kanadas, um in der Abgeschiedenheit darüber nachzudenken, ob seine Ehe noch zu retten ist. In der Lodge trifft er die geheimnisvolle Arjana. Er ist sofort fasziniert von ihr und lädt sie zu einem Ausflug mit seiner Maschine ein. Auf dem Rückflug stürzen sie ab.
      Figuren: David Bernard, der Pilot und Fluglotse, schätzungsweise Mitte bis Ende vierzig, da er einen erwachsenen Sohn hat. David ist gut vorstellbar gezeichnet. Arjana wird als sehr schön und attraktiv, mit makelloser Figur beschrieben. Ich habe immer ein ungutes Gefühl, wenn jemand als so perfekt beschrieben wird. Dieses Gefühl verstärkte sich, als Arjana sagt, sie sei Davids Schicksal. Ist das Schicksal so schön und perfekt? Aus meiner Sicht wäre es noch glaubhafter, wenn sie auch Unebenheiten, Ecken und Kanten hätte, wie man das vom Schicksal kennt. Sei es nur eine pummelige Figur. – Jetzt kommt wahrscheinlich der Einwand, dass David dann nicht sofort von ihr fasziniert wäre. – Warum sollte er das nicht sein? Auch wenn jemand äußerlich nicht dem Idealbild entspricht, kann diese Person eine besondere Ausstrahlung haben, die andere Menschen sofort in ihren Bann zieht. Diese Konstellation fände ich noch spannender. Aber das ist nur eine Überlegung.
      Sprache/Duktus: Die Sprache liest sich flüssig. Sie hat mich sofort mitgenommen.Ich hatte immer Bilder im Kopf. Es gibt noch einige der üblichen Fehler. Z.B Tempusfehler S.8 [ Glücklicherweise blieb David ... ]= ... war David ... erspart geblieben. – Manche Formulierungen klingen etwas nach Schreibtischdeutsch: [ David reduzierte die Motorleistung.] = Er drosselte den Motor oder reduzierte die Geschwindigkeit. [ Ihre über 20jährige Ehe war am Zerbrechen.] Das sie mehr als 20 Jahre währte, weiß der Leser schon. Deshalb würde „Ihre Ehe drohte zu zerbrechen“ völlig genügen. [Seine hellbraunen Haare machten einer Freifläche auf dem Kopf Platz.] Das klingt, um beim Fliegen zu bleiben, wie ein Landeplatz. ;-) = Haare gingen zurück, wurden lichter oder stellenweise dünner. Am Anfang von Kapitel 3 wieder ein Tempusfehler. [Ein Gefühl, das er zuletzt verspürte, als ihm Lissy zum ersten Mal begegnete.]= Ein Gefühl, das er zuletzt verspürt hatte, als Lissy ihm das erste Mal begegnet war.] Das sind zwar mehr oder weniger Kleinigkeiten, die man als Autor aber gewöhnlich überliest. Deshalb habe ich sie angemerkt.
      Struktur: An der Struktur gibt es nichts auszusetzen. Nach einem Prolog folgt ein chronologischer Ablauf. Die Wahl der Kapitel ist sinnvoll. Die Spannung wird allmählich gesteigert und erreicht ihren (bisherigen) Höhepunkt am Ende der Leseprobe.
      Zusammenfassend: Man merkt, dass hier ein Autor am Werk war/ist, dessen Leidenschaft der Fliegerei gehört. Alles rund um dieses Thema wirkt absolut authentisch. Manchem Leser ist es vielleicht ein bisschen zu viel Technik, ich hingegen fand es interessant, was ein Pilot alles beachten muss, damit sein Flieger nicht vor der geplanten Ankunftszeit vom Himmel fällt. Eine Frage hat sich mir noch gestellt: Darf Arjana allein am See spazieren gehen, wenn es dort Bären etc. gibt? Ist das nicht zu gefährlich? Sie ist zwar das Schicksal, aber offenbar nicht unverwundbar. Lieber Thomas, mir hat deine Leseprobe gut gefallen. Der Plot ist interessant und macht neugierig. Die Beschreibungen der kanadischen Landschaft sind gelungen und gut vorstellbar. Ich hoffe, du nimmst mir die kleinen Fehlermeldungen nicht übel. Nach Überarbeitung würde ich gern mehr vom Schicksalsflug lesen.
      • Kommentar von schmidtiberg am 15.05.2011

        Daaanke, für diese sehr hilfreiche Rezi! 1. Figuren: Deine Idee Arjana ein paar Ecken und Kanten zu verpassen, finde ich sehr spannend. Da bietet sich ihre Reaktion bei der Notlandung an, damit anzufangen (ein bisschen schnippisch, vorlaut, eine Brise Verschlagenheit) Schau mer mal... ;-) 2. Sprache: Sehr berechtigte Kritik! Die Punkte werde ich in jedem Falle ändern. Merci für das Licht gegen die Betriebsblindheit. 3. Zus. Arjana´s Spaziergang und die Bären bringen mich auf eine passende Idee!

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Sehr gefühlvoll und spannend geschrieben.

      von Jutta Wölk am 13.05.2011

      Handlung: Der Fluglotse David Bernhard hat schwerwiegende Eheprobleme zu bewältigen. Um klare Gedanken fassen zu können, fliegt er für ein paar Tage zum zum One-Eye-Lake. Dort begegnet er seinem Schicksal. Ich freue mich, wieder einmal eine mystische Leseprobe gelesen zu haben, die m.M. nach zu selten bei neobooks vorkommen.
      Figuren: Die Figuren sind sehr schon beschrieben, ich konnte mir genaue Bilder von ihnen vorstellen.
      Sprache/Duktus: Die Sprache ist sehr gefühlvoll und bildlich gestaltet. Ich war beim Flug über die Seen und dem wunderschönen Wasserfall dabei. Auch habe ich einiges über die Fliegerei und die Umgebung erfahren. Ein paar Fehler, die schnell beseitig sind, sind mir aufgefallen. Das Wort "Mäusekino" passt m. M. nicht. Auch könnten wenige Umschreibung anders gestaltet werden, was dem Tex aber nicht schadet.
      Struktur: Langsam, aber sicher steigert sich die Spannung. Zum Ende der Leseprobe stieg die Spannungskurve enorm, sehr gelungen. Ehe ich mich versah, war der Text zu Ende, was ich sehr schade finde. Ich hätte gerne weitergelesen.
      Zusammenfassend: Endlich wieder eine mystische Geschichte. Zudem spanndend und gefühlvoll geschrieben. Dafür gerne vier Sterne und eine Empfehlung.
      • Kommentar von schmidtiberg am 15.05.2011

        Liebe Jutta, danke für die Rezension. Das Mäusekino wird wird geändert., versprochen. Auch die erwähnten anderen Umschreibungen werde ich mir nochmals ansehen und anpassen. Danke dafür. Schön, das Du mitgeflogen bist ...!! Einen Ausblick wie es weitergeht findest Du im Forum (Werkvorstellung).

    • Es steht in den Sternen

      von eluise am 13.05.2011

      Handlung: Ein von seiner Frau verlassener Pilot sucht Abstand vom Alltag und begegnet im passenden Moment einer schönen Frau, die sich als sein Schicksal erweist.
      Figuren: David, ein leidenschaftlicher Pilot, ist anschaulich dargestellt.
      Sprache/Duktus: Die vielen technischen Details behindern anfangs ein wenig den Lesefluss. Ansonsten sehr verständlich und gut dargestellt.
      Struktur: Sehr schön der Reihe nach gegliedert. Die Spannung wird durch die zu Beginn nur angedeuteten Eheprobleme, der erst am Ende der Leseprobe erklärt werden, deutlich gehoben.
      Zusammenfassend: Alles in allem hat mir die Leseprobe gut gefallen und ich würde gerne weiterlesen.
      • Kommentar von schmidtiberg am 15.05.2011

        Hallo eluise, danke für Deine Rezension: Die Sache mit den technischen Details werde ich noch, soweit möglich und sinnvoll, straffen. Allerdings lege ich Wert auf die korrekte Darstellung, halte es aber so einfach wie möglich. Hintergrund dafür ist, dass mir in vielen Medienberichten, Filmen, Büchern etc., zuviel Effekthascherei und gefährliches Halbwissen die Fliegerei betreffend , entgegenschlägt, dass teilweise zwar in Szenen sehr spannend rüberkommt, aber auch physikalisch unmöglich ist.

    • Schicksalsflug

      von Sumpfhexe am 13.05.2011

      Handlung: Die Ehe des Fluglotsen David Bernard steht vor dem Aus. Seine vernachlässigte Frau Lissy hat eine Affäre, und David fliegt mit seiner Cessna in die Wildnis von BC, um in der Chilanko-Lodge über alles nachzudenken. Ebenfalls in der Lodge zu Gast ist die Autorin Aryana, die David sofort in ihren Bann zieht. Um ihr die Gegend zu zeigen, lädt er sie zu einem Flug in die Wildnis ein. Dabei erklärt sie dem verblüfften David, dass sie kein gewöhnlicher Mensch ist, sondern sein Schicksal schreibt. Wegen technischer Probleme erleiden sie eine Bruchlandung auf dem Nimpo Lake. Ende der Leseprobe.
      Figuren: David, der Flugzeugflüsterer, ist der Hauptprotagonist. Durch sein Unverständnis, was die zerbrechende Ehe mit Lissy betrifft, wirkt er auf mich etwas tolpatschig und unbeholfen. Er hängt ständig auf dem Flugplatz rum, reagiert besonnen und verständnisvoll, als Lissy von ihrem Seitensprung erzählt, und er wundert sich trotzdem noch, warum sie ihn verlassen möchte. Zudem wundert mich ein wenig, dass er sich sofort in Aryana verguckt, als er sie zum ersten Mal trifft, obwohl er doch in Gedanken bei seiner Frau ist - oder sein sollte. Mich wundert auch, warum er einer Fremden sofort den Abschiedsbrief seiner Frau zeigt. Andererseits hört man sowas ja öfter, nicht nur in Romanen. - Aus Aryana werde ich nicht richtig schlau. In der Wildnis verwandelt sie sich in ein mystisches Wesen, eine Art Schicksalsgöttin, aber als sie bei dem Flugzeugabsturz blutet und sich verletzt, wirkt sie wieder sehr menschlich. Außerdem frage ich mich, warum sie nichts von dem bevorstehenden Absturz ahnt, schließlich behauptet sie, Davids Schicksal zu schreiben.
      Sprache/Duktus: Ich finde nicht allzu viele Fehler, es gibt einige in der Zeichensetzung (Kommas), die stören mich nicht wirklich. Allerdings kann meiner Meinung nach kräftig gekürzt werden. Was mir ein bisschen aufstößt, ist die Sprache, die sich sehr stark aufs Fliegen bezieht, z. B. Sätze wie "es ist an dir, euer Flugzeug (die Ehe) abzufangen und es nicht zerschellen zu lassen". Das wird etwas übertrieben. Die Dialoge plätschern dahin, vor allem am Anfang in der Lodge sind die Gespräche etwas lahm (sorry!). Ich würde empfehlen, die Dialoge aufzupeppen, etwas Witz oder so einzubringen. - Der Begriff "südländisch" irritiert mich ein wenig, er klingt für mich so europäisch, bei Südländer denke ich an Italiener oder Spanier. Was meint ein kanadischer Staatsbürger damit?
      Struktur: Auch hier muss ich dringend dazu raten, zu kürzen. Die Leseprobe ist im Genre "Krimi/Thriller" eingestellt, schmidtiberg ist m.W. ja auch Krimischreiber und -leser, aber mir fehlt es hier an Spannung. Bis zur Landung bzw. Wasserung des Flugzeugs, wie immer man das nennt, steht die Romantik bzw. die Beschreibung der beeindruckenden Wildnis und die Begeisterung des Autors fürs Fliegen im Vordergrund. Der spannende Aspekt muss hier deutlicher herausgearbeitet werden.
      Zusammenfassend: Die grandiose Naturkulisse Westkanadas (die auf dem sehr schönen Cover zu sehen ist) erinnert mich an meinen Yukon-Urlaub, daher habe ich mich sofort auf die Leseprobe gestürzt. Schmidtibergs Schilderungen der Natur und Wildnis ist sehr gut gelungen und eindringlich. Ansonsten - wie schon gesagt - vermisse ich den Thrill. Daher möchte ich auch nur drei Sterne vergeben. Der Titel "Schicksalsflug" klingt für mich auch einen Tick zu, hm, romantisch. Tut mir leid, dass ich so viel gemeckert habe. Die Idee und das Setting birgt ein riesiges Potenzial, da kannst Du noch mehr rausholen, @ schmidti. LG, Sumpfhexe
      • Kommentar von Sumpfhexe am 16.05.2011

        Ja, genau, schmidtiberg ist für mich DER Weihnachtskrimi-Rezensent überhaupt! Wird es hierzu auch eine Leseprobe Version 2 geben? LG, Sumpfi

      • Kommentar von schmidtiberg am 15.05.2011

        Zitat: "Schmidtiberg assoziiere ich immer mit dem Genre Krimi, ich weiß auch nicht warum" vielleicht liegts daran, dass ich den größten Teil der Weihnachtskrimis rezensiert habe ... ;-)

      • Kommentar von schmidtiberg am 15.05.2011

        Nachtrag zu Figuren letzter Satz: Deine Frage, warum sie die Notlandung nicht vorhersieht, ist berechtigt, aber ich habe mich dafür entschieden, dass sie (siehe Seite 27) nur bis zur Gegenwart Einfluss hat und KEIN Orakel ist. Sie hilft ihm bei seinen Entscheidungen (Seite 29 Abs. 2) sieht sie aber nicht vorher. Das werde ich sicherlich noch etwas besser ausarbeiten müssen ...

      • Kommentar von schmidtiberg am 15.05.2011

        Hallo sumpfhexe, vielen Dank für Deine Zeilen und Kritikpunkte. David hat sich nicht wirklich in Arjana verguckt, spätestens nach der Erscheinung am See, wird ihm das klar. Aber das werde ich noch etwas verdeutlichen müssen, stimmt. Bisschen mehr Pep wird nachgeliefert. Das Arjana menschlich und zugleich mystisch ist, ist beabsichtigt, bedarf aber sicherlich noch der Ausarbeitung. Die Vergleiche Ehe-Flugzeug werde ich etwas kürzen und "normalisieren. Schön das dir "mein Kanadabild" gefallen hat.

      • Kommentar von Sumpfhexe am 14.05.2011

        Schmidtiberg assoziiere ich immer mit dem Genre Krimi, ich weiß auch nicht warum.

      • Kommentar von Sumpfhexe am 14.05.2011

        Oh, da hab ich mich vertan. Du hast recht, eluise - tut mir leid, schmidtiberg. Trotzdem habe ich es lieber spannend.

      • Kommentar von eluise am 13.05.2011

        Es ist unter Roman eingestellt, soweit ich sehen kann. Nicht unter Krimi/Thriller.

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    Autor

    schmidtiberg

    Schmidtiberg

    Mitglied seit 18.01.2011
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