-
Regen, Blitz und Donner
von YuutoNakamura am 27.06.2011
Allgemeines/Grundthese:
Eine kurze Geschichte über jemanden, der im Wasser steht. Die Frage ist, ob man sich hier mit der Hauptperson identifizieren kann oder ob sie sehr persönliche, spezifische Probleme hat, die einen nicht interessieren. Ich frage mich, was macht die Person im Wasser. Kann sie nicht schwimmen?
Aufbereitung des Themas:
Im Text kommen SMS vor, die die Person veranlassen, das Wasser wieder zu verlassen.
Struktur:
Klar, Person im Wasser, SMS, Person verlässt das Wasser, gespickt mit Gedanken und Feuchtigkeit
Sprache/Duktus:
Der Text muss noch Korrektur gelesen werden. Der Leserhythmus wird durch ständiges Wiederholen von Regen, Blitz, Donner und Nässe eher unterbrochen denn unterstützt. Die Beschreibung der Stimmung durch Nässe von allen Seiten wirkt überdramatisch. Die Entwicklung der Stimmung passt auch nicht zur inhaltlichen Entwicklung des Charakters.
Zusammenfassend:
Die kurzen Eindrücke sind spannungstechnisch etwas mit dem Holzhammer umgesetzt worden. Da müsste noch dran gefeilt werden. Gerade das Wasser spielt eine große Rolle, aber immer wieder regnet, blitzt und donnert es. Alles ist nass. Ja, das kommt mir zu oft und zu wenig differenziert vor. Authentisch wirkt das Szenerio nur bedingt. Die Geschichte bleibt schreibtechnisch mittelmäßig, was 3* wären. Für offensichtliche fehlende Korrekturen, nicht nur Kommas, auch vielleicht das Gegenlesen und Überprüfen des Stimmungsflusses, ziehe ich noch einen Stern ab.
-
bedrückend
von BarbHire am 27.06.2011
Allgemeines/Grundthese:
Verzweiflung treibt einen jungen Mann in den Selbstmord, der Leser begleitet ihn in seinen letzten Minuten.
Aufbereitung des Themas:
Die den Hauptdarsteller erdrückenden Zweifel und Ängste werden plastisch dargestellt und steigern sich sogar in der kurzen Zeit noch.
Struktur:
Zur Stimmungsuntermalung dient das Wetter, es wird zur Spannungssteigerung herangezogen als auch zur Unterstreichung, nachdem sich die Wolken der Selbstzweifel gelichtet haben.
Sprache/Duktus:
Schritt für Schritt ins Elend, es werden verschiedene Stationen des Unfriedens benannt, jeder einzelne nachvollziehbar und vielleicht sogar persönich bekannt.
Zusammenfassend:
Mich hat diese Kurzgeschichte ein wenig aufgewühlt, ich konnte mit dem Hauptdarsteller mitfühlen und auch miterleben. Auch wie sich seine Erinnerung an die Familienbande ihn eines besseren besinnen lässt, überzeugt mich.
-
gewitterdämmerung
von ivid am 27.06.2011
Allgemeines/Grundthese:
selbstmord kurzgeschichte, die schief geht, was ja wieder gut ist. da sieht man mal wieder für was sms gut sind.
Aufbereitung des Themas:
schnell gemacht, mit fehlern und einfachem aufbau. das macht es aber gerade authentisch.
Struktur:
beschreibung der situation und beschreibung der gefühle. manchmal etwas ausschweifend ist aber nicht so schlimm.
Sprache/Duktus:
wo ist das komma und wo kommt es hin? aber warum nicht? die sprache ist flüssig, die fehler nerven nicht wirklich.
Zusammenfassend:
nicht mein thema, wer befast sich schon gerne mit so etwas. aber, abegeshen von den erwähnten schwächen, nicht schlecht umgesetzt, aber leider auch nicht wirklich gut. deshalb gibt es nur drei sterne
-
unfertig
von Daniel63 am 20.06.2011
Zusammenfassend:
Ich bin mir nicht sicher, was mir diese Kurzgeschichte sagen soll. Für das Thema fehlt mir der Tiefgang. Es erscheint mir, als wäre alles schnell runtergeschrieben, um einen Titel für den Beitrag zu haben. Dafür ist mir das Thema zu ernst und die Ausführung zu oberflächlich.
-
Bin mir nicht sicher
von Feya am 18.06.2011
Allgemeines/Grundthese:
Ein junger Mann steht mitten im Regen im Wasser und will sein Leben beenden und wird daran gehindert. Wenn er wild entschlossen gewesen wäre, hätte ihn sein Handy bestimmt nicht davon abgehalten.
Aufbereitung des Themas:
Es werden Fragen aufgeworfen. Ein nasses und doch funktionierendes Handy? Blitze über ihm und er wird nicht getroffen, obwohl er im Wasser steht? Oder ist das ein Zeichen des Schicksals, dass er sich nicht umbringen soll? Und weil das nicht hilft, kriegt er zwei SMS.
Eine unerwartete Wendung wäre es gewesen, hätte ein Blitz ihn getroffen und ihm die Entscheidung abgenommen! (ja, von der Grundidee wäre dann nicht mehr viel vorhanden gewesen)
Struktur:
Struktur ist okay, Spannung ist auch vorhanden. Ich konnte mir das alles ganz gut vorstellen, aber etwas mehr Tiefe hätte schon sein können. Und dann hätte ich bestimmt etwas mehr mitgefiebert.
Das Unwetter passt zur Stimmung und am Ende bricht wieder Licht durch die Wolken und in sein Leben.
Sprache/Duktus:
Liest sich gut und flüssig. Aber ja, Fehler sind vorhanden.
Zusammenfassend:
Die Idee hat was. Auf alle Fälle. Und die Geschichte auch. Sicher kann man noch mehr draus machen. Aber für einfach nur runtergeschrieben finde ich das klasse. Das soll erstmal jemand nachmachen! Und ich habe auch schon weitaus schlechtere Beiträge gelesen!
-
verpatzter Selbstmord
von Talira am 18.06.2011
Zusammenfassend:
Es ist auf jeden Fall eine Kurzgeschichte. Eine wichtige Nachricht spielt auch eine Rolle. Aber mich hat die Geschichte nicht wirklich in ihren Bann gezogen. Es war zu langweilig. Ich kann dir aber nicht sagen, woran es lag. Vielleicht wurden einige Beschreibungen zu sehr in die Länge gezogen. Dein Schreibstil gefällt mir ganz gut. Es liest sich flüssig und leicht. Aber die Geschichte hat mich eben nicht überzeugt.
-
Möglich? Kaum
von AnnaH am 15.06.2011
Allgemeines/Grundthese:
Ein junger Mann will Selbstmord begehen und wird von seiner Schwester in letzer Sekunde durch eine SMS davon abgehalten - ein Wunder (ein nasses Handy funktioniert) macht es möglich.
Aufbereitung des Themas:
Funktioniert ein derart nasses Handy? Darauf basiert die Geschichte im Grunde, denn nur der Anruf rettet das Leben und unterscheidet die Geschichte von Realität oder Fantasy.
Struktur:
Die letzten Stunden eines Selbstmörders. Teilweise etwas zu langatmig, besonders am Anfang.
Sprache/Duktus:
Bitte das Rechtschreibprogramm drüber laufen lassen. Die Fehler sind in einer Kurzgeschichte besonders störend.
Zusammenfassend:
Selbstmord - die Selbstmordrate steigt stetig an und es ist sicher ein Thema, dass der Beachtung wert ist. Nur diese Geschichte ist mir zu offensichtlich (Tod der Freundin, an dem er sogar schuldlos ist und der Streit der Eltern - für dessen Behebung er mit Verantwortung tragen soll, obwohl er seit Jahren aktuell ist). Hier wird ein Thema benutzt, dass mehr Tiefgang erfordert, nicht nur schöne zu herzen gehende Formulierungen.
-
Leben
von Biggy am 14.06.2011
Allgemeines/Grundthese:
Mir hat sehr gut gefallen, wie das Leiden des jungen Hauptdarstellers rübergebracht wird. Wie er sich Schritt für Schritt sein Leben schlecht redet.
Aufbereitung des Themas:
Mobiltelefone halten es sehr wohl einige Zeit im Wasser aus, diese Erfahrung habe ich schon machen müssen, denn nach ein paar Tagen gab es dann doch seinen Geist auf. Aber vielleicht hätte der Name der Schwester auf dem Display auftauchen können, um dem Leser einen Grund zu geben, warum die SMS gelesen wird.
Zusammenfassend:
Schwermütig aber nicht belastend, so habe ich die Situation empfunden. Auch erwachsene sind nicht immun gegen Depressionen, und wenn die sich über einen langen Zeitraum entwickeln kann, können auch solche Lebensbeendenden Gedanken kommen. Und durch die sehr ungewöhliche Situation im Fluss ist es gut möglich, sich seiner Lebensgeister wieder zu besinnen. Ich für mich habe hier nicht so viele Widersprüche wie meine Vorredner gefunden.
-
Im Wasser, ohne Worte
von Antonina am 11.06.2011
Zusammenfassend:
Die SMS verändert das Leben des jungen Mannes, keine Frage. Die Grundidee gefällt mir gut. Die Umsetzung überzeugt mich jedoch noch nicht. Für jemanden, der im Begriff ist, Selbstmord zu begehen, denkt er mir zu viel, zu weitschweifig, zu zusammenhängend, zu differenziert. Ich hätte mir eine weniger epische Sprache gewünscht, weniger Details, weniger Themen, mehr Verzweiflung. Aber die Grundidee fand ich wie gesagt gut und ich freue mich, dass die SMS ihn ins Leben zurückgeholt hat.
-
Unlogisch
von /user/ am 11.06.2011
Allgemeines/Grundthese:
Ein Mann will sichd as Leben in einem Fluss nehmen, weil er mit der Schuld am Tod seiner Freundin nicht fertig wird.
Aufbereitung des Themas:
Lieder gibt es einige Logikfehler, wie das noch funktionierende Handy, das dann auch noch dafür steht, dass er seinen Entschluss ändert.
Struktur:
Die Struktur ist chronologisch und erstreckt sich über einen kurzen Zeitraum eines Tages.
Sprache/Duktus:
Die Sprache liest sich flüssig, enthält aber noch Felhler, vor allem n der Orthographie.
Zusammenfassend:
In der Geschichte wird viel beschrieben, aber ich konnte mit dem jungen Mann nicht mitempfinden, weil seine Innenansicht nicht lebendig war. Unlogisch fand ich auch, dass er überhaupt an sein Handy geht, wenn er doch sterben will. Konsequenterweise hätte er das Handy ignorieren und sich ersäufen müssen.
-
Unglaubwürdig
von Lütte am 11.06.2011
Allgemeines/Grundthese:
Ein junger Mann will Selbstmord begehen. Er sitzt rum, rafft sich dann auf, watet ins Wasser, sein Handy vibriert (trotz, dass es bereits total nass ist) und seine Schwester rettet ihn durch ihre SMS, in der sie ihn davon überzeugt, dass er mit daran arbeiten soll, dass die jahrzehntelang in der Krise steckende Ehe der Eltern (die an seinem Selbstmordwunsch auch Schuld ist) beendet wird und sie sich wieder vertragen.
Aufbereitung des Themas:
Eheprobleme und ihre Auswirkungen auf die Kinder, Schuldgefühle bei einem unverschuldeten Autounfall, Verantwort für die Familie, gescheiterte Existens und das Zusammenspiel aus allem wird dargeboten - aber nicht aufbereitet.
Struktur:
Die Geschichte wird in einem chronologischen Ablauf wiedergeben - mit kurzen erklärenden Rückblenden auf vergangene Ereignisse.
Sprache/Duktus:
Der Autor hat einen guten Wortschatz, darin liegt die Stärke. Die Kommasetzung ist eine Katastrophe - und das in einer Kurzgeschichte!
Zusammenfassend:
Viele theatralische Beschreibungen. Ansonsten fehlt mir die Logik. Viele Probleme werden angeschnitten. Es handelt sich um einen erwachsenen Mann, der es in den letzten Jahren nicht geschafft hat etwas an seiner Situation zu ändern. Der Tod der Freundin wirft ihn erst recht aus der Bahn. Da soll ein durch wie ein Wunder noch funktionierendes Handy die Rettung bringen? Zu bemüht um mich zu überzeugen.
-
Ohne Worte!
von Blake am 09.06.2011
Aufbereitung des Themas:
Das eigentlich sehr tragische Erlebniss wurde für mich zur Lachnummer (was vermutlich nicht beabsichtigt war), als sein Handy vibrierte. Das er überhaupt darüber nachdenkt, finde ich schon widersrüchlich. Ihm ist alles egal... er will sich umbringen... was interessiert ihn dann sein Handy? Und die Gedanken, die er an seine Eltern verschwendet, kann ich auch nicht nachempfinden. Ein erwachsener Mann der sich umbringen will und dabei an die verkorkste Beziehung seiner Eltern denkt??? Für mich nicht nachvollziehbar.
Zusammenfassend:
Ich denke, die Idee ist nicht schlecht und man könnte was daraus machen, aber es muss auch Sinn ergeben. Für mich macht das hin und her wenig Sinn. Sorry. Wenn es ein Teenager gewesen wäre, der dann aufgrund einer SMS beschließt sich doch nicht das Leben zu nehmen, hätte ich geschmunzelt. Nach dem Motto: Mich liebt ja doch jemand.
Aber ein erwachsener Mann, sollte doch mehr über das nachdenken was er tut und nicht rein impulsiv handeln. Sonst wirkt es schnell wie eine Parodie auf die Lebensart der heutigen Zeit. Gehe ich ans Handy...gehe ich nicht dran? Bring ich mich um, ... mach ich es doch nicht? Ich musste wirklich lachen an der Stelle und das kann nicht richtig sein... Ich würde das Ganze noch mal überarbeiten. Bitte nicht böse sein, wengen der Kritik. Trotzdem viel Glück! :)
-
Zwiespältig
von Nadi am 08.06.2011
Allgemeines/Grundthese:
Ein Selbstmord als einziger Ausweg - langjähriges Studium, also nicht mehr allzu jung, noch bei seinen Eltern lebend, seine Freundin ist bei einem Unfall, den er nicht verschuldet hat umgekommen, durch einen Geisterfahrer. Weshalb geben ihm dann deren Eltern die Schuld? Evi, seine Schwester, die ihm, einen recht haltlosen Menschen Halt gibt. Ok, ein nicht gerade erfreuliches Leben, da können schon Selbstmordgedanken aufkommen.
Aufbereitung des Themas:
Was denkt und fühlt man, wenn man sich umbringen will? Ich weiß es nicht. In Gedanken hat man vielleicht selbt hin und wieder die Nase voll und denkt, was hält einen noch, aber wäre man wirklich dazu bereit? Würde man noch nach dem Handy greifen? Könnte die Familie, wegen der man unter anderem aus dem Leben scheiden möchte, einen als Ziel erscheinen es nicht zu tun? Darauf gibt es wohl keine Antwort, weil einfach jeder mit Belastungen, Enttäuschungen und Verlusten anders umgeht.
Struktur:
Anfangs sehr langatmig, nicht immer ganz logisch. Trockene Tränen? Viele Empfindungen werden oft unnötigerweise wiederholt. Die Spannung ist da, weil man nicht weiß, wie wird sich der lebensmüde junge Mann entscheiden.
Sprache/Duktus:
Extrem viele Kommafehler, das muss in einer Kurzgeschichte einfach nicht sein und stört den Lesefluss. Auch wenn man die Emotionen aus sich heraus schreibt, eine Korrektur sollte man schon vornehmen.
Zusammenfassend:
Eine emotionsgeladene Geschichte, die zum Nachdenken über Schicksale anregt. Über Verantwortung auch gegenüber Mitmenschen.
-
Im Wasser - ohne Worte
von /user/ am 01.06.2011
Allgemeines/Grundthese:
Ein Mann sitzt am Ufer eines Flusses und denkt nach. Er hat vor einem halben Jahr seine Freundin durch einen Unfall verloren. Plötzlich entschließt er sich, sich umzubringen.
Aufbereitung des Themas:
Mich haben die Gefühle nicht überzeugt, die in einer solchen Situation doch sehr eindringlich sein sollten.
Struktur:
Die Struktur ist chronologisch, wobei sehr mit der Innenansicht gearbeitet wird.
Sprache/Duktus:
Hier gibt es einiges zu beanstanden. Rechtschreibungsfehler, holprige Formulierungen etc. Auch Logikfehler haben mich ein paar Mal rausgeworfen. Die Gefühle sind nicht eindringlich genug beschrieben.
Zusammenfassend:
Die Idee fand ich nicht schlecht, aber für mich kam die Verzweiflung einfach nicht überzeugend rüber. Ich konnte sie nicht spüren. Das ist schade.
-
Zu viel und dadurch zu wenig …
von Kratzfeder am 31.05.2011
Zusammenfassend:
Was gut beginnt, läuft für meinen Geschmack leider zu lange ins Leere. Am Anfang war ich einigermaßen neugierig auf diesen Ich-Erzähler, auf die schöne sprachliche Verbindung von innerem Seelenleben und Naturgewalten. Doch das hatte sich leider ganz schnell und mir blieb ein eher zu pathetischer Theatertod, der dann nicht mal vollendet wurde. Dass es dann nun ausgerechnet die Schwester sein muss … das kann vermutlich nur jemand mit sehr viel Familiensinn verstehen. Die Verzweiflung kam leider bei mir so nicht an, da wäre wohl etwas weniger mehr gewesen.
Vielleicht lag es auch an der etwas epischen Breite? Ich stelle mir jemand vor, der schuldzerfressen in (s)einer Depression versinkt und kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, dass der in dieser Situation einen Gedanken an den Ehezwist der Eltern verschwendet? Sorry. War keine Geschichte für mich.
-
Im Zwiespalt!
von Jutta Wölk am 31.05.2011
Zusammenfassend:
Die Idee könnte nicht passender sein - Zeilen die etwas gravierend verändern. Aber, auch hier muss ich leider ein Aber einbringen. Neben Fehlern, die ich nicht als gravierend ansehe, missfällt mir das Ende ein wenig. Der Autor beschreibt die Gefühle für eine bestimmte Person, hier möchte ich nicht zuviel verraten, sehr ausführlich. Wegen dieser Person befindet er sich in der dieser scheinbar ausweglosen Situation. Zum Ende bringt ihn eine andere, bzw. mehrere Personen dazu, seinen Entschluss zu überdenken. Doch genau dort fehlen mir die tiefen Empfindungen, die zuvor sehr schön augedrückt wurden. Es müssen doch sehr, sehr tiefe Gefühle vorhanden sein, um solch einen Entschluss zu ändern. Und diese fehlen mir, was den Text m.M. nach zu abrupt enden und Zweifel aufkommen lässt. Daher jetzt nur drei Sterne, und für die Idee die Empehlung. Oh, ich sehe gerade, dass ich keine Empfehlung anklicken kann. @neobooks: Bitte nachtragen.
-
Im Wasser, ohne Worte
von Sigrid am 30.05.2011
Allgemeines/Grundthese:
Ein Mann entscheidet sich aus dem Leben zu schreiben, aus Schmerz, aus Trennungsschmerz, Trauer um seine Freundin, die bei einem gemeinsamen Unfall verstarb. Er geht ins Wasser, will endlich sein Leiden hinter sich lassen, da erhält er 2 SMS von seiner Schwester, die alles ändern.
Zusammenfassend:
Am Anfang der Geschichte erfahre ich als Leser viel über die Wetterverhältnisse. Erst nach ca. 1,5 Seiten fängt es an, dass die Geschichte spannender, interessanter wird und dann hielt es mich gefangen bis zum Ende.
Ein junger Mann, durch Unfall seine Freundin verloren, sieht im eigenen Leben keinen Sinn mehr. Er will aus dem Leben treten, um den Schmerz, die Vorwürfe, die ihm von den Eltern der Freundin gemacht wurden einfach hinter sich lassen. In seinen Eltern sieht er keine große Stütze, sie haben selbst genug mit sich zu tun. Er geht ins Wasser, da klingelt sein Handy. (Vielleicht war es eins der Wasserdichten?) Schon mehr am Abgrund, als im Leben, siegt die Neugierde. Seine Schwester, gemeinsamer Familienurlaub in Holland. ER soll sie nicht im Stich lassen. Und das hat er nie gemacht. Und somit kommt er langsam wieder zurück ins Leben. Der letzte Satz ist perfekt gewählt! Rundet die Geschichte ab.
Der Mann wird bildlich aufgezeigt, als Leser kann man seinen Kummer, seinen Schmerz und endlich dass zulassen von Trauer miterleben.
Bis auf die lange Einleitung, in der die Geschichte nicht so richtig in Fahrt kommt gefällt sie mir gut! Flüssig geschrieben. Authentisch den Mann an den Leser gebracht.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Seite 7...
von Ansgar am 28.05.2011
Zusammenfassend:
...ja, diese Seite ist es, die mich nicht ueberzeugt hat, und die CBBach aus meiner Sicht ueberarbeiten sollte: Bis dahin ein mechanisch handelnder Protagonist, der vom Wasser magisch angezogen wird, und der seinem Leben ein Ende setzen will, und dann ploetzlich, im Wasser stehend, reflektiert er wieder recht sachlich, so dass die vorherige Stimmung zusammenbricht. Trotzdem: Ein sehr guter Wettbewerbsbeitrag, dem ich viel Erfolg wuensche.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
verhinderter Selbstmord
von LyFa am 27.05.2011
Zusammenfassend:
Die Idee als Schriftstück eine SMS ist schon mal gut.Ich hab mal gehört oder gelesen, dass ein falsch verbundener Anruf jemand vom Selbstmord abgehalten hat.Die Geschichte könnte so weitergehen,dass er eine Lungenentzündung bekommt und seine Eltern auf der Intensivstation wieder zueinander finden.
Die gewählte Selbstmordvariante ist etwas ungewöhnlich, kann er nicht schwimmen?
Die meisten Männer würden gegen einen Baum fahren.
Ich frage mich, was er studiert hat und wieso er exmatrikuliert wurde.
Ich geb dir jetzt 5 Sterne und wenn du die Frage nicht beantwortest ,muss ich leider 2 wieder abziehen
-
Im Wasser - ohne Worte
von Conrad am 27.05.2011
Allgemeines/Grundthese:
Ein Mann hat seine Freundin durch einen Unfall verloren. Nun sitzt er am Ufer eines Flusses und grübelt. Er entschließlich sich plötzlich, ins Wasser zu gehen. Zwei Kurzmitteilungen seiner Schwester veranlassen ihn zur Umkehr.
Aufbereitung des Themas:
Einige Stellen sind zu schwülstig, bringen mir die Gefühle aber nicht wirklich nahe.
Struktur:
Die Struktur ist für eine Kurzgeschichte angemessen und gut umgesetzt.
Sprache/Duktus:
Sehr wortgewaltige Sprache, Wortwiederholungen und noch auffällig viele Rechtschreibfehler. Da müsste noch mal nachgearbeitet werden.
Zusammenfassend:
Die Idee ist sicher nicht neu. Per SMS vom Suizid abgehalten zu werden, ist mal was anderes. Von der Logik her hat es mich aber nicht restlos überzeugen können. Nicht nur das noch funktionierende Handy, sondern auch die Gründe für Selbstmord oder nicht müssten eindringlicher rüberkommen.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Jeder Schreibstil ist Kunst, muss aber nicht gefallen
von vincent casca am 26.05.2011
Zusammenfassend:
Antje M hat es zaghaft Rosamunde Pilcher Stil genannt. Warum sind wir „ernsthaften Schriftsteller“ eigentlich immer beleidigt, wenn man uns solches oder ähnliches zuschreibt. Ich habe auch an Rosamunde gedacht. Und ich kann mit ihr nichts anfangen. Aber erstens darf das bei der objkektiven Beurteilung keine Rolle spielen – ich gehe davon aus, dass CBBach diesen Stil bewusst eingesetzt hat, also ist ihm die Technik schriftstellerisch gelungen – und zweitens, manche Dinge sind so. – So gefühlsschwanger. Ein ICH LIEBE DICH VON GANZEM HERZEN, ist das Kitsch? Und an der Schwelle zum Freitod, ich will nicht wissen, wie ich da denke, ticke. Dramaturgisch ist die Störung durch die Schwester eine hervorragende Idee, das Handy und die uns süchtig machenden Nachrichten darauf fast ein schelmisch satirischer Seitenhieb auf unsere „Süchte“. Die zwei Nachrichten entlarven den „Delinquenten“, er wollte gar nicht sterben, es war noch „Neugier“ in ihm, was er aber nicht wissen konnte. Auch die Abkehr von seinem Selbstmordentschluss schildert CBBach realistisch. Ohne große Dramen, die 2 Nachrichten sind eine klare Botschaft – „Sonst gerne, aber jetzt passt`s gerade ganz schlecht“. Ich will nicht wissen, wie viele Menschen schon durch eine Banalität zurückgerufen wurden bei solchen Versuchen bzw. Gedanken. So mag diese kleine Geschichte jemanden mit Sicherheit nicht vom Selbstmord abhalten können, aber um einen aus Verzweiflung und SELBSTMITLEID rauszureißen, dafür reicht der Text alle Mal. Und jetzt muss ich mich mal widersprechen (nicht mir), bei aller oben erwähnten Objektivität, für 5 Sterne war es mir dann doch eine Spur zu schwülstig. Ein Drittel davon weg, und vielleicht stattdessen noch ein paar Beobachtungen über glückliche Menschen drumherum oder streitende Paare oder ein Schimpfen eines Passanten über eine Handy-Störung, vielleicht noch eine etwas intensivere Erinnerung an früher, oder Ähnliches könnten dieses „Drittel“ ersetzen. Zur Kritik von weiter unten (ich glaube K Illing) an der Ich-Erzählung: Das könnte man ja mal versuchen, den Text im „Er“ zu erzählen und prüfen, ob das geht. Ich glaube ja, und ich glaube, es könnte funktionieren, also, dass die Sache dadurch noch gewinnt. Der Titel "Im Wasser, ohne Worte" erschließt sich mir nicht.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Modern
von Alegra am 25.05.2011
Zusammenfassend:
Ich finde, deine Geschichte ist eine moderne Auslegung des Themas. Ich habe bei einem Schriftstück oder Dokument, Brief ect. nie an eine SMS gedacht. Für die Idee gibt es schon mal den ersten Punkt. Die Umsetzung finde ich gelungen, obwohl mir etwas zu oft wiederholt wird, dass er im Wasser steht und wie sehr das Wasser an ihm zerrt. Das das Handy noch funktioniert, ist natürlich ein Wink des Schicksals, ist doch klar.
LG Alegra
-
Kaltes Wasser - schlecht für Handys
von Goldengel am 25.05.2011
Allgemeines/Grundthese:
Ein halbes Jahr nach dem Unfalltod seienr Freundin beschließt ein Mann, sich das Leben zu nehmen. Er tut es dann aber doch nicht.
Aufbereitung des Themas:
Leider gibt es einige Logikfehler, so dass ich es dem Mann nicht ganz abnehmen kann, dass er sich ernsthaft ersäufen will. Hätte nicht das Handy geklingelt,wäre es wahrscheinlich sein Selbsterhaltungstrieb gewesen, der ihn veranlasst hätte, das Bad zu beenden.
Struktur:
Die Struktur ist chronologisch. Die Geschichte schreitet schnell voran.
Sprache/Duktus:
Leider sind die Fehler nicht zu übersehen. Das finde ich schade.
Zusammenfassend:
Von der Grundidee hätte man da sehr viel mehr daraus machen können. Vielleicht lag es auch an der Perspektive, dass mich die Geschichte nicht gepackt hat.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Polarisierend
von LDraco am 25.05.2011
Allgemeines/Grundthese:
Ein Mann beschließt mit seinem Leben abzuschließen, indem er sich während eines Gewitters in einen Fluss stürzt. Er erstickt an seinen Schuldgefühlen, die er wegen des Unfalltods seiner Freundin hat. Von seinen Eltern bekommt er keinen Rückhalt, einzig seine Schwester Eva steht ihm bei. Ihre SMS ist es letztlich auch, die ihm neuen Mut gibt.
Struktur:
Chronologische Abfolge. Ein Ausschnitt aus einem nicht sehr leichten Leben
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist klar und liest sich angenehm. Lediglich einige Komma- und Flüchtigkeitsfehler sind noch darin, aber die lassen sich leicht ausmerzen. CBBach hat einen sehr schönen Stil, der sich ohne die Stolpersteine noch angenehmer lesen lässt.
Zusammenfassend:
Ein sehr polarisierendes Thema, wie ich finde. Die Umsetzung ist aber sehr gelungen und, auch wenn mir die Frage auf der Zunge liegt, ich werde brav nicht fragen, wie der Autor darauf gekommen ist ;) Eine Geschichte über einen geplanten Selbstmord ist sicher nichts für jeden Geschmack. Nicht jeder versteht gleich, wie schnell und eigendynamisch sich dieser Gedanke formt. Die Darstellung der Gefühlswelt des Protagonisten und seine Gedanken finde ich sehr gelungen. Die trübe, aussichtslose Atmosphäre kommt gut beim Leser an. Ebenso der kurz, aber klar dargestellte Ereignisverlauf, der die Entscheidung des Protas begründet. So kann es passieren. Wenn man das Gefühl bekommt, die ganze Welt sei gegen einen. Eltern, Freunde, sogar der Tod, der einem das Liebste und den eigen Halt nimmt. Fesselnd, berührend. Mehr dürfte es meiner Meinung nach auch gar nicht sein. Sehr gut! Bloß ein Sternchen wg der Fehler weniger, bei Korrektur wird der gern nachgereicht :D
-
Leben oder Tod?
von /user/ am 25.05.2011
Allgemeines/Grundthese:
Selbstmord oder nicht? Tod oder Leben? Der Ich-Erzähler erscheitn mir wankelmütig. Erst der kurze Entschluss, sein Leben im Fluss zu beenden, dann 2 nicht sehr eindringliche SMS, die ihn umkehren lassen.
Aufbereitung des Themas:
So ganz kann ich das Verhalten des Protagonisten nicht nachvollziehen. Hätte er einen festen Entschluss gefasst, wäre er nicht ans Handy gegangen, das sowieso nicht mehr funktioniert hätte.
Struktur:
Gradlinige Struktur vom Nachdenken am Ufer bis zum Waten aus dem Wasser.
Sprache/Duktus:
Problematisch. Es sind noch relativ viele Fehler enthalten. Das muss bei einer so kurzen Geschichte wirklich nicht sein.
Zusammenfassend:
Die Idee ist nicht neu, aber immer wieder gut. Hier sind mir noch zuviele Unebenheiten am Start. Tut mir leid.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Clint Eastwood Faktor . . .
von jean b am 25.05.2011
Zusammenfassend:
Eine schön inszenierte Kurzgeschichte mit intensiven Monologen; der Protagonist quält sich sinierend durch den Fluss. Natürlich muss mir das gefallen, den auch Juri (aus"enola") treibt im Fluss und kommuniziert mit seinen inneren Stimmen - jedoch nur in einer sehr kurzen Sequenz. Warum nicht nur "Wasser" - "Im Wasser ohne Worte" ist zu erklärend, einleuchtend, einfach zu weich - wie aus einer dieser Brigitte-Kolumnen, Frauenversteher-Literatur. Der Clint Eastwood Faktor fehlt hier noch - mach es noch schärfer, noch böser . . . der "Tag des Schreibens" hat schon einen Gewinner gefunden.
-
Wasser und seine Wirkung
von Schiller am 25.05.2011
Allgemeines/Grundthese:
Ein Mann spaziert am Ufer eines Flusses, denkt über sein Leben und den Verlust seiner Liebsten nach. Urplötzlich entscheidet er sich, seinem Leben im Wasser ein Ende zu bereiten. Dann erhält sein ersoffenes Handy 2 SMS', die er gut lesen kann und die ihn veranlassen, aus dem Wasser zu steigen.
Aufbereitung des Themas:
Der Entschluss, sich das Leben zu nehmen, kommt für mein Gefühl nach der langen Einleitung zu plötzlich. Mag aber okay sein. Er geht ins Wasser, badet sein Handy und erhält dann eine SMS, die er auf wundersame Weise problemlos lesen kann. Und die nächste auch noch. Das ist unrealistisch. Trotz aller dichterischen Freiheit mus die Logik stimmen. Sonst wird es unglaubwürdig.
Struktur:
Die Struktur ist für eine Kurzgeschichte angemessen.
Sprache/Duktus:
Auch hier gibt es noch zahlreiche Fehlerchen in der Rechtschreibung und auch holprige Formulierungen. Die Gedanken sind einmal in Gänsefüßchen gesetzt, dann wieder nicht. Da würde sich die Kursivschrift anbieten, um etwas deutlicher zu machen. Groß/Keinschreibung ist oft falsch.
Zusammenfassend:
Ein Mann entschließt sich urplötzlich ein halbes Jahr nach dem Tod seiner Freundin, sein eigenes Leben zu beenden. Die Zeitspanne halbes Jahr deutet auf echte Depressionen hin. Das Handeln und Rückgängigmachen des Entschlusses passt damit aber nicht zusammen. Das ist psychologisch nicht stimmig. Auch das Handy würde nicht mehr funktionieren, somit ist es auch mit der Logik nicht weit her. Für mich entsteht der Eindruck, dass diese Story zu schnell geschrieben und übereilt eingestellt wurde. Ein Autor sollte seinen Text eine Weile sacken lassen, dann noch einmal mit einer gewissen Distanz überarbeiten. Die Beschreibung des Flusses ist aus meiner Sicht widersprüchlich. Erst schwimmen friedlich Enten darauf, dann ist es ein tosendes Gewässer, das eher auf Stromschnellen schließen lässt. Hier ist dringend eine Überarbeitung nötig.
-
Nicht bei mir angekommen...
von Nievelstein am 25.05.2011
Zusammenfassend:
Auch ich habe ähnlich wie Bücherwürmchen diese Kurzgeschichte erlebt. Ich bin mit großen Erwartungen an die Geschichte herangegangen, nach so vielen sehr guten Bewertungen. Vielleicht war das auch mein Problem. Jedenfalls stellte sich bei mir während des Lesens nicht die absolute Verzweiflung ein, die sicherlich vorhanden sein muss, um diesen letzten Schritt zu wagen. Dass der Protagonist sich dann durch 2 SMS der Schwester relativ leicht von seinem Entschluss abbringen lässt, hat mich auch ein wenig enttäuscht. Wobei man schon sagen muss, dass diese Affekthandlung, erst flaniert der Erzähler am Ufer, gibt sich seinen Gedanken hin und fällt dann plötzlich den Entschluss sich umzubringen, vermutlich leichter zu beeinflusse ist, als eine wirkliche, echte Depression. Der Grund für die Selbstmordgedanken ist nachvollziehbar. Dennoch fühlt sich das ganze für mich eher nach einer pubertären pseudo Selbstzersötrungsphase an als nach echter Verzweiflung. Sorry.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Im Wasser, ohne Worte
von Theo am 24.05.2011
Sprache/Duktus:
Ein bemittleidenswertes Gejammer, das stellt genau das dar, was eine Person in so einer Situation empfindet. Das ist für mich sehr gut beschrieben. Unglaubwürdig wäre eine präzise Abfolge logischer Gedanken, eine depressive Person, kann nicht klar denken. Über den Text als solchen, kann jeder denken was er möchte, trotzdem werden für die meisten Leser Bilder entstehen, die sich zu einem kleinen Film zusammenfügen, der von Anfang bis Ende nicht stehenbleibt.
Zusammenfassend:
Hier erkennt man das so oft genannte Handwerk deutlich, es kommt mir so vor, wie es Frauen gibt, die zwar nicht so schön sind, aber das gewisse Etwas haben. Daher fällt es mir nicht leicht, eine klare Meinung abzugeben. Ich lese so gut wie nie Kurzgeschichten, nur "richtige" Bücher, als Anfang eines solchen könnte ich es mir jedoch vorstellen. Ein kleines Zitat von Peter Bichsel möchte ich noch anfügen: " Ich bin Schriftsteller, Fachleute sind da nicht gefragt."
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Eine SMS zur rechten Zeit kann Leben retten!
von Rebecker am 24.05.2011
Zusammenfassend:
Eine beklemmende Geschichte über einen verzweifelten, lebensmüden Menschen, der letztendlich durch eine SMS seiner großen Schwester vor dem Suizid bewahrt wird. ich habe die schweren nassen Beine gespürt, mit denen der arme Kerl seinem scheinbar ausweglosen Leben ein Ende bereiten wollte. Habe das Unwetter von oben gefühlt und den vielleicht letzten Funken Hoffnung auf ein Weiterleben wahrgenommen, den der Freitodsuchende verspürte, als das Handy eine eingehende SMS verkündete. Ein Ertrinkender greift instinktiv nach dem letzten, rettenden Strohhalm. Wäre er sich absolut sicher gewesen in seinem Vorhaben, die Welt für immer zu verlassen, hätte er sich in die Fluten gestürzt und wäre nicht so zögerlich zu Werke gegangen. Aber genau das ist es, was uns Menschen so menschlich macht. Ich würde es als Schicksal betrachten. Und mir haben auch die schwirrenden Mücken gefallen, weil man nämlich genau in diesen absolut unangebrachten Situationen genau an so etwas denkt: "Hoffentlich werde ich nicht auch noch gestochen!". Ja, und die Stimmen, lieber CBBach, die gibt es auch, das kann ich nur bestätigen. Mir hat deine Story sehr gut gefallen und sie ist mir sehr nahe gegangen. Toll geschrieben, habe jetzt noch diese kleinen Entenpickel auf den Armen. Bin aber auch sehr froh, dass alles gut ausgegangen ist. weiterhin viel Spaß beim Schreiben. Herzlichst, Rebecker
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Berührend
von Tabeja am 24.05.2011
Zusammenfassend:
Ich habe hier nicht auf Fehler oder Sonstiges geachtet. Ich konnte nicht. Der Text ging mir so nah, dass ich dasaß und heulte. Ich konnte auch alles gut "sehen" und fand, dass die Sprache zum Inhalt gepasst hat, auch wenn es getragen geschrieben war. Gefühle zu beschreiben ist nie leicht. Du hast es aber geschafft, dass ich gefühlt habe, was er fühlte ...
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Erklärungsversuch!
von AntjeM am 24.05.2011
Zusammenfassend:
SO...fertig! Ich glaube zu verstehen, was Leseliese und K llling an deinem Text nicht erreicht. Man liest sich etwas schwer ein. Anfangs wirkten die beschriebenen Bilder und dafür benutzten Wort- und Satzkonstruktionen sehr kräftig, überfüllt und zum Teil auch zu dick aufgetragen. Das ist ein Stil, den man als Leser mögen muß und der durchaus die Leserschaft in zwei Lager teilt. Die einen verschlingen deinen Text, kommen mit der - entschuldige den Ausdruck - ein besser fällt mir gerade nicht ein - kleinen "Rosamunde Pilcher" in dir bestens zu recht. Die anderen erreicht es daher eher nicht und sie empfinden es als viel zu aufgesetzt. Da du, der du diesen Text verfasst hast, eher die Gefühle in deinem Text spürst, nicht die erzeugten Bilder siehst....macht es das dir zusätzlich schwer hier halbwegs neutral den puren Textaufbau zu überarbeiten. Das jedoch ist denke ich nochmals nötig, um nicht ganz so spaltend zu wirken. Etwas weniger Drama tut deinem Text sicher gut, da muß ich K llling recht geben. Ich hoffe du kannst damit etwas anfangen und bist mir nicht böse...denn ich bin die Schweiz und vergebe 3 *** und weil ich mir eine Überarbeitung wünsche und darauf auch sehr gespannt bin, hier noch den Flieger! LG Antje
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Schon zu Ende?
von Manuel Krämer am 24.05.2011
Zusammenfassend:
Ich bin jetzt nicht wirklich in diese "Tag des Schreibens"-Geschichte involviert, gehe aber einmal davon aus, dass diese Leseprobe nicht alles war und auf die kurze Szenerie noch eine weitere Geschichte folgt. Falls nicht, dann muss dieses kurze Stück für meinen Geschmack noch ein wenig plausibler ausgearbeitet werden. Aber nun zur Leseprobe:
Der Autor hat hier in Bezug auf die Atmosphäre gute Arbeit geleistet, indem er die kleinen unscheinbaren Details zu fesselnden Beschreibungen geschnitzt hat, und als der Plot gerade an Fahrt aufgenommen hat, war er schon vorbei, was mich fast schon entsetzt hat.
Ein Widerspruch ist für mich, dass auf der ersten Seite beschrieben wird, dass der Protagonist beobachtet, "wie der Tag nicht vergeht, die Stunde ruht, der Sekundenzeiger steht", auf der Folgeseite heißt es dann: "die innere Uhr [des Protagonisten] ist zum Stillstand gekommen", aber im nächsten Absatz steht wiederum: "ohne, dass sich mein Geist mit der Tatsache anfreunden kann, dass sich die Erde weiter dreht, der Zeiger unermüdlich läuft, die Stunden schlagen, die Tage vergehen." Kasus: Er steht am Wasser, "beobachte[t]", wie der Tag nicht vergeht, obwohl er es ist, der innerlich stillsteht. Vielleicht ist das Problem schnell gelöst, wenn man "beobachtet" durch das Wort >fühlen< ersetzt, da (mir zumindest) noch nicht gelungen ist, mein Inneres zu beobachten, was rein physisch zwar mit Ultraschall möglich ist, aber wohl kaum auf der psyschischen Ebene. Ich führe diesen Punkt hier nicht explizit an, weil ich auf Fehlersuche gegangen bin, sondern um zu aufzuzeigen, wie sehr doch ein einzelnes Wort die Plausibiliät von mehreren Abschnitten infrage stellen kann. Schließlich sollen Rezensionen ja helfen, es besser zu machen. Und wo wir gerade beim Thema sind, auch in nächsten Beispiel ist wieder nur ein einzelnes Wort der Übeltäter, der gleich zwei Sätze in den Schwitzkasten nimmt: "Nur ich sitze stumm am Ufer und rege mich nicht. Der Regen prasselt auf mich ein aber ich spüre ihn nicht, fühle nicht die Kälte, kein Unwohlsein." Hier sollte das Wörtchen rege wegen dem Wort "Regen" im nächsten Satz tunlichst durch >rühre< oder einem Ähnlichen Wort ersetzt werden.
Auch eine Frage zu diesem hier, ziemlich weit am Ende: "Warum ausgerechnet jetzt Eva? Warum machst du das, Schwester? Habe ich dich je hängen lassen?" Aus welchem Grund der Protagonist sich diese Frage stellt ist klar - Er wollte seinem Leben ein Ende setzen, doch durch ihre liebevolle SMS hat sie sein Vorhaben zunichte gemacht. Allerdings erwähnt der Charakter kurz vorher, dass seine Schwester Eva die ganze Zeit nach dem Unfall zu ihm gestanden hat und stets für ihn da gewesen ist; er stilisiert gar ihren Charakter zu einem erstrebenswerten, da beißt einen der hiesige Satz irgendwie in den dicken Zeh der Nachvollziehbarkeit. Selbstverständlich sind suizidale Menschen nicht immer nachvollziehbar, doch, dass der Protagonist seine Schwester, zu dessen Gutherzigkeit er eine Seite zuvor noch aufgesehen hat, nun an dieser Stelle bezichtigt wird, dass sie ihn hängen lässt, halte ich für enorm unpassend. Nicht, weil es für mich nicht fair ist, sondern weil eine unbewusste Ermutigung eines Suizidalen, den Suizid nicht zu begehen, aus der Sicht eines Suizidalen allein aus der Grundvernunft eines jeden Menschen nicht als "hängen lassen" empfunden werden kann.Generell suchen Menschen nach dem Sinn ihres Lebens, und wenn sie diesen verloren haben, werden sie meist depressiv oder gar suizidal, doch kommt jemand daher, der ihren Sinn wieder von den Verwucherungen der gesellschaftlichen Erfolgspflicht befreit und ihnen den Grund für einen Suizid nimmt, dann verstößt es gegen jede psychologische Logik, wenn der Suizidale über die Sinn-Rückgabe verärgert ist. Wer keinen Sinn mehr haben will, der führt den Suizid konsequent auch durch. Der Protagonist macht hier jedoch einen Rückzieher, was bedeutet, dass er den Sinn (seine Schwester Eva) als Lebensgrund angenommen hat.
Aber gerne lasse ich mich korrigieren, falls ich da irgendetwas falsch verstanden habe.
Vier Sterne gibt es hier von mir wegen der gut herausgearbeiteten Details, die hier eine gelungene Stimmung der Niedergeschlagenheit erzeugen.Natürlich ist das ganze noch sprachlich aufwertbar und eine Rechtschreibkorrektur erforderlich, doch kann man hier nicht jeden Bereich separat bewerten, sondern nur das große Ganze (wenngleich das große Ganze hier ein kleines ist), und das mache ich hiermit. Und ich hoffe, es folgt noch eine Geschichte zu dem Plot.
Das Cover sieht übrigens nach ich-will-aber-kann-nicht aus, um es einmal gerade heraus zu schreiben.
Viele Grüße
Manuel
-
Ich weiß nicht
von milli12 am 24.05.2011
Allgemeines/Grundthese:
Ich finde es schön, wenn man sich mal die Mühe macht im Präsens zu schreiben. Ist nicht so schön einfach wie die Vergangenheitsform.
Aufbereitung des Themas:
Ist hier das Cover gemeint und die Innengestaltung?
Auf meinem kleinen PC schwer zu lesen. Das Cover ist nicht gerade kreativ.
Struktur:
Schnell geschrieben, was den Gefühlen, die zum Ausdruck gebracht werden sollen, nicht gut tut.
Sprache/Duktus:
Kurze Sätze. Knappe Worte. Viele Bilder. Für mich der falsche Sti, wenn man so eine Szenerie beschreibt.
Zusammenfassend:
Schwierig. Einerseits gefällts mir, wenns kurz und knackig ist. Andererseits passt es für mich nicht zum gewählten Thema. Ich kann ja verstehen, was der Autor zum Ausdruck bringen will - das ist gut - aber das wie, das gefällt mir nicht.
Wenn ich das Forum hier ernst nehme, kann ich keine Empfehlung aussprechen. Sorry.
-
Erschlagend
von K Illing am 24.05.2011
Zusammenfassend:
Ich kann die geradezu euphorischen Lobeshymnen der anderen Rezensenten nicht nachvollziehen. Der Text ist nur so überfrachtet mit abgenutzten Bildern, Klischees und Allgemeinplätzen, und das in einer Häufung, die jedes Gefühl, das vermittelt werden soll, sofort wortgewaltig erschlägt. UND: Wenn ich aus Ich-Perspektive schreibe, dann kann ich nicht darüber schreiben, was ich NICHT spüre bzw. fühle, eben weil ICH es ja dann gar nicht wahrnehme. Gerade, wenn es um die Darstellung großer Gefühle geht, erreicht man als Autor mit sog. leisen Tönen meist wesentlich mehr Empathie beim Leser. Von der Verzweiflung, der depressiven Stimmung des Protagonisten kommt bei mir leider so gut wie nichts an. Ich habe nicht eine Sekunde mitgelitten. Außerdem würde ich raten, noch mal gründlich Korrektur zu lesen. Es haben sich reichlich Flüchtigkeitsfehler in den Text eingeschlichen.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Eine Tat wiegt mehr, als tausend Gedanken
von Jorden am 24.05.2011
Allgemeines/Grundthese:
Eine Tat wiegt mehr, als tausend Gedanken. Es geht darum, eine Entscheidung getroffen zu haben. Man hat sich lange gequält, die Luft angehalten, versucht durchzuhalten, sich aufgerappelt, gewehrt und gekämpft – bei Gott, man hat es sich wahrlich nicht leicht gemacht. Doch irgendwann kommt der Punkt, wo es nicht mehr geht. Wozu das alles? Der Tod kann nicht schlimmer sein, als die Realität. Was hat man noch zu verlieren, außer das Leid.
Aufbereitung des Themas:
Momentaufnahmen: Ein Mann. Eine untragbare Last. Die Stimme. Sehnsucht nach der Stille, sich treiben zu lassen. Eine SMS. Eva. Verantwortung.
Struktur:
So muss eine KG sein! Der Autor zieht mich vom Ufer weg, hinein in die Wellen und lässt mich die Kälte spüren. Schon längst bin ich bereit mit ihm zu gehen. Doch so leicht macht er es mir nicht. Er schenkt Hoffnung; weckt Erwartungen an ein Happyend, nur um sie mir im nächsten Moment wieder zu entreißen. Brutal. Man versteht: Es wird sich nichts ändern. Die Last ist zu schwer, die Situation auswegslos. Was bleibt ist Verantwortung. Wenn schon nicht für sich selbst – manchmal reicht das nämlich nicht zum Überleben aus –, dann eben für jemand anderes. Am Ende die Rettung.
Sprache/Duktus:
Poetisch. Äußerlich passiert nicht viel und doch steckt man voll im Setting und merkt, wie das Wasser steigt. Die Füße, taub vom eiskalten Wasser und das Herz, im desolaten Würgegriff.
Zusammenfassend:
Ich kenne diese Stimme... Mir ist kalt. Gut gemacht.
-
Wasser ist nass
von Bücherwürmchen am 24.05.2011
Zusammenfassend:
Eine nette Geschichte um einen Mann, der sich das Leben nehmen will, es aber dann doch nicht tut, weil er eine SMS seiner Schwester erhält. So ganz nachvollziehen kann ich das nicht. Das Handy, das noch Vollbad noch funktioniert, obwohl schon das Display unter Wasser steht, ist auch etwas unlogisch. Meins hat schon nach einem kurzen Bad in einer Pfütze den Geist aufgegeben. Auch das allzu schnelle Entscheiden fürs Leben und gegen den Tod hat mich nicht ganz überzeugt. Anscheinend hat er es doch nicht so ernst gemeint, mit seinem Plan, als Wasserleiche zu enden. Es ist übrigens gar nicht so einfach, sich selbst zu ertänken. Oft erwacht im letzten Moment der Selbsterhaltungstrieb, man schnappt nach Luft und schwimmt um sein Leben. - Jetzt gibt es übrigens keine Möglichkeit (mehr?) einen Flieger zu vergeben.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Einfach Thrilling!
von Balu am 24.05.2011
Allgemeines/Grundthese:
Eine Momentaufnahme im Leben wie sie spannender nicht erzählt werden kann. Ein Stil der einen bis zum Ende fesselt. Ich glaube dass die meisten Menschen, wenn auch manchmal nur im tiefsten Inneren, sich in einer ähnlichen Situation schon einmal befanden. Das ist fünf Sterne und ein Düsenjäger wert. Weiter so!
Zusammenfassend:
Absolut Lesenswert! Ich freue mich schon auf die nächste Geschichte. CBBach: Ihr kürzlich veröffentlichtes Buch liest sich auch gut an.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Im Wasser ohne Worte
von RRonck am 23.05.2011
Zusammenfassend:
Sehr guter Einblick in die Seele eines Selbstmörders. Die Parallelen der Emotionen zum aufbrausenden Gewittersturm verstärken die depressiven Todessehnsüchte.
Glaubhafte Schilderung, die aber auch andeutet, dass menschliche Neugier sowohl gefährlich, aber auch lebensrettend sein kann, genau wie die Liebe.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Nachvollziehbar
von Sonja59 am 23.05.2011
Zusammenfassend:
Ja, ein schwerer Text aber auch nachvollziehbar, wenn man schon mal so ähnlich was zu tun hatte. Eigentlich würde ich mir für eine Beurteilung noch ein paar Seiten mehr wünschen. aber es ist nunmal eine Kurzgesichte. Auch ich schließe mich strassi an und sage den REst liber persönlich in einer PN. Aber fakt ist und bleibt, dass es auf jeden Fall eine Gute Geschichte für den ausgeschriebenen Wettbewerb ist.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Ich hab's gespürt
von Juddl am 22.05.2011
Sprache/Duktus:
...das Wasser, das Wetter, die Verzweiflung. Ganz tolle Sprache. Es ist ein richtiger Genuss, das zu lesen!
Zusammenfassend:
Die Situation in der der Prot. steckt ist gut nachvollziehbar. Die Idee zu dieser Geschichte wirklich toll. Auch dass die Liebe zu seiner grossen Schwester ihm das Leben rettet finde ich "echt".
Nur eines begreife ich nicht. Weshalb liest er die sms? Würde er Selbstmord machen wollen, um andere zu verletzen, könnte ich es verstehen, aber das ist ja nicht sein Beweggrund. Es ist eher eine riesige Depression, Ausweglosigkeit, (Lebens)Müdigkeit, Gleichgültigkeit, Dunkelheit voll Schuld und Scham, in der er sich befindet. Da passt für mich Neugierde - auf die sms - überhaupt nicht rein.
Trotzdem: Absolut lesenswert!
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
beinahe schon grausam deutlich
von Tony am 22.05.2011
Allgemeines/Grundthese:
Eine Person, die sich langsam ins Wasser begibt. Die Gedankenwelt drumherum ist jedoch weitaus mächtiger als es die Tat jemals sein kann. Während wenig sichtbares passiert, wird in der Gedankenwelt beinahe ein ganzes Leben abgehandelt.
Aufbereitung des Themas:
Eine einzelne Person, einsam und allein. Fast, wäre da nicht die böse Stimme im Kopf. An diesem Kampf darf der Leser teilhaben: Wird es der Held beenden und die Stimme siegen?
Struktur:
Die Wendung kommt unerwarteter Weise nicht von der verschmähten Liebe (die nur am Rande eine Rolle spielt), sondern von der Familie. Die große Schwester, zu welcher unser Held anscheinend die innigste Beziehung aus der Familie hat. Und wie er sich dann durchringt, doch die SMS zu lesen, ist großartig und überzeugend umgesetzt. Ich bin wirklich mitgesogen worden.
Zusammenfassend:
Realistisch, authentisch, deutlich. Ich bin restlos überzeugt: So kann es ablaufen. Und ich habe mitfühlen können. Familie ist wichtig.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Gänsehaut pur
von bongi am 22.05.2011
Zusammenfassend:
Diese Gänsehaut hatte ich wirklich, als ich diese so sehr berührende Geschichte gelesen habe. Ein Selbstmörder wird zurück ins Leben gerufen. Noch immer sitzt die Depression tief, aber ein Licht im endlosen Grau tut sich auf. Und er wird diesem Licht folgen. Gott sei Dank. Lieber CBBach. Dies ist ein grandioses Werk, gefühlvoll, eindringlich, bewegend und noch dazu spannend geschrieben. Was hast Du Dir denn nun bei dieser Geschichte gedacht? Auf jeden Fall das richtige! Du hast hier eine Sprache an den Tag gelegt, die ihresgleichen sucht. Ein Gefühl, das nicht zu beschreiben ist. Diese Geschichte klingt lange nach und hoffentlich nicht nur bei mir. Ein sehr guter Wettbewerbsbeitrag, für den ich Dir viel, viel Glück wünsche.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Richtig
von strassi am 22.05.2011
Allgemeines/Grundthese:
Natürlich muss man der Ansicht von Brigitte beipflichten; ABER ich sehe dieses Forum doch eher als etwas für Menschen, denen das Schreiben ein Bedürfnis, ja fast ein Lebenselexier ist. Da gibt es eben gerade zu Beginn einer "Schreiberkarriere" manchmal auch Texte die vielleicht besser nicht in dieser Form zu Papier gebracht worden wären.
Doch ich (und habe auch stets) es abgelehnt Trexte die für mich subjektiv misslungen waren in Grund und boden zu verdammen oder auch nur abzuqualifizieren. Wenn ich auf solche Texre gestoßen bin, dann habe ich den Verfasser in einer mail, die nur er bekommen hat, über meine Meinung unterrichtet - auf öffentliche Hinrichtungen jedoch konsequent verzichtet, weil ich den Autor ermutigen will zu schreiben und zwar jeden.
Zusammenfassend:
Eine wirklich schöne Kurzgeschichte an der es nichts zu bekritteln gibt. Und man soll es nicht unterschätzen, Kurzgeschichten bereiten eine Menge Arbeit bis sie kurz sind!
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
WOW
von Brigitte am 21.05.2011
Zusammenfassend:
Eigentlich bin ich gegen die momentane Tendenz hier bei neobooks mit Fliegern und Sternen herumzuschmeißen. Aber manchmal geht es nicht anders. Packend, mitreißend wie die Flut, nachvollziehbare Emotionen "aus dem Bauch" erzählt - klassisch im Aufbau. Rundum gelungene Kurzgeschichte. Ich zöge meinen Hut, hätte ich einen.
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Ich liebe es...
von Mephista am 21.05.2011
Zusammenfassend:
wenn mich Geschichten berühren! Dabei spielt es keine Rolle, ob es schwere Kost ist, eine Biographie oder Fantasy.
Du bist auf dem richtigen Weg, macht weiter so.
Ich möchte an dieser Stelle nichts zerreden, bitte einfach die Neobookmember, sich ein eigenes Bild zu verschaffen, lest und genießt es
-
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Super!
von FiannaCessair am 21.05.2011
Zusammenfassend:
Was immer du dir bei dieser Geschichte gedacht hast....Egal, sie ist emotional berührend, geht absolut unter die Haut.
Vielleicht hast du auch nicht gedacht, sondern nur gefühlt. Daumen ganz weit hoch!
Und lass dir den Flieger nachtragen!
-
back to life
von HeikoX am 21.05.2011
Zusammenfassend:
Was hast du dir denn bei der Geschichte gedacht? :-) Nee, sie ist toll und super. Fand ich gut. Den Gedanken mit SMS hatte ich auch erst, entschied mich dann aber für.. (lesen).
Ich gebe eine gute 2, ... oder 4 Sterne.
Bookmarken bei Neobooks