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Das 4. Werk, Ein Psychothriller inmitten der Kunstszene Berlins. (www.ThrillerOnline.de) - Ralph B Mertin

Ein Psychothriller inmitten der Kunstszene Berlins. www.ThrillerOnline.de

Drei Meisterwerke, Gemälde von bizarrer Ästhetik versetzen die Kunstszene Berlins in Extase. Gleichzeitig sorgen drei Leichen, nackt, zum Sonnenaufgang hingerichtet, wenn die Flut aus Licht und Farbe am kräftigsten ist, für Bestürzen. Weit ab von den Morden, in einem stickigen Verhörzimmer, ist der einzige Verdächtige, ein junger, erfolgloser Nachwuchskünstler von seiner Unschuld überzeugt. Kriminalbeamten und Psychologen bleiben nur wenige Stunden um in die Psyche ihres Verdächtigen vorzudringen und dort Wahrheit von Wahn zu trennen.

Rezensionen

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Lesefreude

    von Ochani am 14.04.2012

    Zusammenfassend:

    Mich hat besonders das Cover angesprochen und es hat meine Erwartungen erfüllt. Der Inhalt hat mich überrascht. Die Idee ist super und die Story gut umgesetzt. Hier wird spannend und phantasiereich erzählt. Das Buch wurde noch nicht überarbeitet, sodass sprachliche und auch inhaltliche Stolpersteine sich sicher schnell und problemlos ausbessern lassen. Ein schöner Krimi.

  • nicht ganz überzeugend.

    von Mephista am 14.04.2012

    Zusammenfassend:

    Ich bin und war schon immer Freund von fantastischen Welten, neu erschaffenen Kreaturen im Fantasiebereich. Aber auch von herrlich kreativen Auswüchsen bei kriminellen Machenschaften in Thrillern und Krimis. Doch Logik und Stimmigkeit sind rotz allem Grundlage einer gewissen Glaubhaftigkeit.

    Leider ist mir hier, trotz eines wirklich ausgesprochen guten Ansatzes so manches Mal die Freude am Lesen vergangen, weil  mir seltsame, unrealistische Bilder vorgesetzt wurden, die nicht nur tragende Teile der Erzählung betreffen, sondern auch die kleinen, feinen Details. Und auch auf diese kommt es an.

    Sprachlich fühlte ich mich über längere Strecken durchaus wohl. Selbst wenn ich durch zuviele Ausfütterungen in Form von unnötigen Adjektiven manchmal ein wenig ermüdet wurde, zwangsläufig fürte die Masse nicht unbedingt nötiger Worte dazu, dass ich den Text als drückend empfand.

    Eine wirklich starke Grundlage ist geschaffen, doch leider mangelt es an einigen Stellen der sauberen Recherche.

    • Kommentar von Mephista am 14.04.2012

      oh nein...nicht rotz ... trotz !!! Meine Tastatur klemmt, Entschuldigung

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Das 4. Werk

    von KarlaM am 14.04.2012

    Zusammenfassend:

    Ich habe es zwar noch nicht ganz gelesen, ca. bis zur Hälfte, aber bisher gefällt es mir sehr gut. Die Handlung zieht mich in ihren Bann. Sprachlich kann sicher noch an der einen oder anderen Stelle nachgebessert werden, aber das ist kein Minuspunkt. Die Idee den Roman in der Kunstszene spielen zu lassen finde ich sehr originell. Das Werk steht schon recht lange hier, ich drücke die Daumen für den Wettbewerb.

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Schade

    von Murkele am 13.04.2012

    Handlung:

    Zur Handlung kann ich nicht viel sagen, da ich auf Seite 28 aufgehört habe zu lesen.

    Figuren:

    Bislang eine Krankenschwester, Säugling 293, aus dem 23 Jahre später ein Student und Künstler geworden ist, Konstantin, ein paar Polizisten (von denen Reiner Wolf jemand ist, bei dem es sich eigentlich lohnen würde, ihn näher kennenzulernen), Christian, bester Freund des Studenten, und Agathe Stein, die Vermieterin.

    Sprache/Duktus:

    Was mir sehr gefallen hat, ist die Beschreibung der ersten Begegnung mit Konstantin.

    Andere Dinge fallen eher negativ auf.

    Die Krankenschwester z. B. 'wippte den Säugling, schaukelte vor und zurück' – wiegen wäre hier der bessere Ausdruck, da man mit 'wippen' eher Unruhe assoziiert.

    'Sie versuchte es mit einem Lied, schnurrte beruhigend auf das störrische Bündel ein' – nun mag Schnurren durchaus beruhigend sein, geht aber mit der Melodie eines Liedes nicht wirklich zusammen.

    Oder sie 'zischte ... beruhigend' – sorry, zischen und beruhigen schließen sich aus.

    Wie kann der junge Mann 'das schnelle Klicken des einzelnen Augenlids' hören? Ich fand nirgendwo einen Hinweis darauf, dass es sich bei Wolf um die Maus aus dem Ersten handelt.

    Oder wie kann ich durch ein Oberlicht den Horizont sehen? Geschweige denn, dass sich die Sonne demselben nähert?

    Dies sind nur Beispiele, die bei mir spontan hängengeblieben sind, es gibt noch einiges mehr, garniert mit Rechtschreib- bzw. Grammatikfehlern. Da tut Überarbeitung Not.

     

    Zusammenfassend:

    Inhaltlich ist mir noch einiges mehr aufgefallen. Zunächst einmal der erste Satz: 'Ein gewöhnlicher Mensch kann nicht mehr als zehn Farbbegriffe nennen und sie klar zuordnen.' Kann er nicht? Wer sagt das? Und wenn ich es doch kann, bin ich dann schon ungewöhnlich? Nun ja, zumindest regt dieser erste Satz zum Nachdenken an.

    Dann jedoch kommt etwas, dass mich beinahe veranlasst hat, die Geschichte bereits auf S. 8 zu verlassen: 'Der erste Eintrag im Tagebuch 293s, der später Pflichtlektüre beim Studium des Wolf-Syndroms werden sollte …' Als erstes hab ich mich gefragt, ob nur der erste Eintrag Pflichtlektüre werden sollte oder nicht vielleicht doch das gesamte Tagebuch, dann jedoch konzentrierte mich auf das Eigentliche: das Wolf-Syndrom. Nie gehört, nähere Informationen bekomme ich nicht, also auf zu Google. Und sorry, was dort über diesen Gen-Defekt zu lesen war (und ich beschränkte mich nicht ausschließlich auf Wikipedia), vereinbart sich überhaupt nicht mit der Beschreibung des Säuglings und erst recht nicht mit der des jungen Mannes. (Ich habe schon 'Das Jesus-Video' von Eschbach auf den ersten Seiten zugeklappt, weil Howard Carter dort einen falschen Vornamen verpasst bekommen hatte.) Tut mir leid, so was geht gar nicht.

    Weiterhin sammelt eine Krankenschwester mit Neugeborenem 'zwischen Hüfte und Arm' Glasscherben von Urinproben ein und wischt sich auch noch die nassen Hände am Kittel ab. Äh, auch das ist unglaubwürdig, 1984 ist nicht die Steinzeit ...

    So, nun lass ich es aber gut sein …

    Hier wurde eindeutig Potential verschenkt. Die Idee ist interessant, eigentlich möchte ich auch wissen, wie es weitergeht, aber in der vorliegenden Fassung empfinde ich meine Zeit in andere Geschichten besser investiert.

    Dennoch einen Flieger von mir - die Idee ist es wert, überarbeitet zu werden. :)

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Mystery

    von Mary Oscar am 13.04.2012

    Handlung:

    Rückblende: Ein - auf die Außenwelt abstoßend wirkendes - Baby wird geboren, dass die Welt von Anfang an ganz anders begreift als wir alle. 

    Jahre später wird genau dieser Mann eines bizarren Mordes verdächtigt...

    Sprache/Duktus: Die Sprachbilder fand ich meist sehr gelungen, insgesamt eine Sprache, die klar erzählt und nicht zu viel will.
    Zusammenfassend: Ich kann die Kritik nachvollziehen, dass es sachlich natürlich nicht richtig ist, das Neugeborene schon so gut sehen können. Das sollte man im Werk vielleicht noch etwas entschärfen, in die Richtung: Bei diesem Kind entwickelte sich der Sehsinn deutlich schneller, o.Ä. Für mich tut das der Geschichte aber keinen Abbruch. Sie ist spannend erzählt und einzigartig. Daher 5 Sterne!
  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Man kann sich streiten...

    von Regina Mengel am 13.04.2012

    Handlung:

    ...darüber, ob eine fiktive Geschichte in sich korrekt sein muss. Ich bin der Meinung, sie sollte so nah an der Realität sein, wie möglich. Und genau daran bin ich hängen geblieben. In der ersten Szene wird ein Neugeborenes im Krankenhaus beschrieben und dessen Wahrnehmung. Ich habe keine Ahnung, ob es Menschen gibt, die Farben auf diese Weise erfassen können, was ich aber weiß, ist das die Sehorgane eines Neugeborenen zunächst gar keine Farben wahrnehmen und dass sie nur verschwommen und sehr nah sehen können und es Monate dauert, bis das Sehvermögen voll ausgebildet ist. Insofern ist für mich der ganze erste Teil und auch die spätere Beschreibung der ersten Wochen des Kindes ausgesprochen unrealistisch.

    Natürlich kann man dies unter Fiktion laufen lassen, Mysterie-Thriller sind ja völlig in Ordnung. Aber zum Einen geht die Mysterie-Absicht aus Klappentext und sonstigen Angaben nicht hervor (ich nehme also an, es ist nicht so gedacht) und zum Anderen erfordert auch oder gerade Mystery/Fantasy eine in sich logische und schlüssige Erklärung für die außergewöhnlichen Fähigkeiten dieses Säuglings. Das fehlt hier ganz. Es wird viel behauptet, aber die Hintergründe und durchdachten Zusammenhänge kann ich nicht entdecken.

    Figuren:

    Durchaus interessant dargestellt. Die Figuren machen neugierig und verleiten dazu, weiter zu lesen.

    Was mich stört, sind die dauernden Perspektivsprünge. In welcher Erzählperspektive soll das erzählt sein. Auktorial? Meines Erachtens nach nicht, denn ein auktorialer Erzähler würde z.B. im Verhör den jungen Mann nicht als 'der Zeuge' bezeichnen. Das deutet auf einen personalen Erzähler hin, der aber auch nicht benennbar ist.

    Meiner Meinung nach ist hier versucht worden, alle Blickwinkel zu präsentieren, jedoch in der Art eines personalen Erzählers. Ich finde das schade , nimmt es doch viel Spannung. Denn, wenn der Leser aus der Sicht nur eines Protagonisten das Geschehen verfolgt, entstehen viele offene Fragen, die zur Spannung beitragen und die vor allen Dingen eine deutlich größere Nähe zu den Protagonisten herstellt. (Es können durchaus mehrere Erzähler sein, aber der Erzähler sollte dann über einen längeren Zeitraum der gleiche sein - im besten Fall über mindestens ein Kapitel. )

    Sprache/Duktus:

    Interessant. Auf jeden Fall handelt es sich um eine routinierte Schreibweise, die sich gut lesen lässt. Mit der Zeit stören mich die vielen beschreibenden Adjektive - ein bisschen mehr Lebenlassen der Figuren würde der Geschichte für meinen Geschmack gut tun. Selbstverständlich sind die Adjektive bei den 'Farbsequenzen' nicht wegzudenken, aber gerade deshalb wäre es schön, als deutlichen Kontrast dazu, in den anderern Szenen etwas sparsamer damit umzugehen. Gleiches gilt für die überschäumenden Bilder, die der Autor sprachlich zeichnet. Sie verlieren für meine Begriffe mit der Zeit, wenn diese Art der Beschreibung zu häufig angewandt wird. Weniger ist oft mehr. 

    Viele sprachgewaltige Bilder, die aber nicht immer ganz stimmig sind. Und sehr viele Passivkonstruktionen, die mich als Leser auf Distanz halten.

    Struktur: Ein mehrstufig aufgebautes Projekt - es wechseln sowohl die Zeiten, als auch die Sichtweisen. Soweit ich gelesen habe, ließ sich gut folgen.
    Zusammenfassend:

    Ich tue mich immer schwer damit, wenn mir bereits der Anfang nicht sauber recherchiert bzw. unglaubwürdig erscheint. In meiner Wertung / Wahrnehmung eines Buches stellt die sachliche Richtigkeit oder glaubwürdige / logische Nachvollziehbarkeit einer im Roman behaupteten Tatsache ein hohes Gut dar.

    Die unnatürlich frühzeitig ausgebildete Sehfähigkeit dieses Säuglings wird mir jedoch nirgends erklärt. Das ärgert mich. Aus dem gleichen Grund habe ich bereits teuer gekaufte Bücher zur Seite gelegt. Mir gelingt es dann nicht, dem Autor seine Geschichte zu glauben und mich auf das Buch einzulassen. Das mag mein persönliches Problem sein, ist aber der Hauptgrund, warum ich mich mit diesem Buch nicht anfreunden konnte.

    Da die Idee hinter der Geschichte spannend zu sein scheint und sich 'Macken' gleichwelcher Art immer auch beheben lassen, gebe ich zu den drei Sternen dennoch den Flieger.

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Anders

    von Riesenstein am 12.04.2012

    Zusammenfassend:

    Obwohl hier schon ein paar mal der Vergleich zu "Das Parfum" gezogen wurde, muss ich sagen, ich lese hier etwas ganz anderes.

    Hier steigt der Leser sofort in die Handlung ein, von Anfang an ist die Krimihandlung viel mehr im Vordergrund - und das ist gut so! Finde ich zumindest.

    Soweit ich mich erinnere, war dieser Autor schonmal (kurz) in den TopTen, oder? Dahin muss er wieder zurück!

     

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Betörende Welt der Farben

    von Hydon am 11.04.2012

    Sprache/Duktus:

    Die Sprache ist flüssig und lässt sich gut lesen. Der Schreibstil wirkt sehr ausgereift und durchaus druckreif. Dem Autor gelingt es gut, dem Leser die abstrakte, fremdartige Sichtweise der Welt aus Sebastians Blickwinkel zu schildern.

    Zusammenfassend:

    Der Vergleich mit „das Parfum“ liegt nahe, für jeden, der dieses Buch schon einmal gelesen hat und doch schafft der Autor hier etwas völlig neues, anderes, farbenprächtiges… Allein die Art und Weise, wie der junge Sebastian seine farbenfrohe Welt sieht hat mich von der ersten Seite an fasziniert. Eine wirklich außergewöhnliche Geschichte, die auf jeden Fall einen Platz in den Top 10 verdient hat!

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Wie das Parfum, nur farbenprächtiger. Einfach super!

    von Lesewurm am 05.03.2012

    Handlung: Ein junger Maler, der die Welt etwas anders wahrnimmt als andere Menschen, gerät unter Mordverdacht und statt nur die Meldung und eine Aussage über eine Tote zu machen, wird er einem Verhör unterzogen, bei dem sich herausstellt, dass auch sein bester Freund spurlos verschwunden ist...
    Figuren: Konstantin, eine Krankenschwester, Sebastian, den man kurz nach der geburt kennenlernt und als erwachsenen Mann und Künstler wiedertrifft, Wolf, ein Ermittler mit besonderer Spürnase. Die Figuren sind sehr lebhaft und plastisch geschildert, sympathisch.
    Sprache/Duktus: Die Sprache des Autors ist der größte Pluspunkt des Buches. Die Sätze sind aussagekräftig und toll formuliert.
    Struktur: Beginnend mit der Geburt Sebastians wird chronolog erzählt, mit einigen Rückblenden. Die Szenenwechsel sind gekonnt eingebaut.
    Zusammenfassend: Das 4. Werk hat mich so begeistert, dass ich die drei vorangegangenen auch gern lesen würde....Ein kleiner Spaß, denn natürlich bezieht sich der Titel auf ein Gemälde des künstlerischen Protagonisten. Das Buch hat mich mitgerissen und ich hätte sehr gern noch weitergelesen.
  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Sehr gut geschrieben!

    von Stefanie Maucher am 01.03.2012

    Handlung:

    Ein paar Dinge fand ich im Verlauf der Handlung nicht ganz rund oder glaubhaft.

    • Krankenschwester hält Baby auf dem Arm, wischt aber mit beiden Händen eine Urinpfütze auf und die nassen Hände dann an ihrem Kittel ab. Sowas wäre glaube ich selbst in den 70ern untragbar gewesen.
    • Zuerst mustert die Krankenschwester das Kind/das Ding fast schon mit Abscheu. Etwas später findet sie, es wäre der süßeste Säugling der je in dieser Klinik lag.
    • Babys schreien nicht nur mit geschlossenen Augen
    • Die Polizei lädt Sebastian erst am Tag nachdem er einen Mord meldet zum Verhör ein und zieht einen Psychologen hinzu, ohne den Verhörten vorher in Kenntnis zu setzen. Ich weiss nicht, ob das zulässig ist oder in der Form sogar gegen das Berufsethos eines Arztes verstößt. Und was sie schon alles an Vorarbeit geleistet haben (Reden mit den Eltern, eine Hausdurchsuchung in seinem Atelier...) schenit ein wenig unrealistisch.
    •  Auch das die Beamten den zu Vernehmenden duzen finde ich unpassend. Kriminalbeamte verhalten sich normalerweise distanzierter und professioneller.
    • Zur Professionalität der Beamten würde auch gehören, dass sie den Verdächtigen vor einem Verhör über seine Rechte belehren. Ohne dies wäre alles, was das verhör zu Tage bringt vor Gericht nicht zulässig.
    Figuren: Sebastian, als Hauptfigur. Darüber hinaus Konstantin, der, bzw. dessen Farbe, großen Einfluß auf Sebastian hat. Christian, sein bester Freund, die Krankenschwester natürlich....
    Sprache/Duktus: Sprachlich hat mir dein Buch richtig, richtig gut gefallen! Habe so gut wie nichts zu meckern. Einzig "musterte den kastanienen Matsch" fiel mir ins Auge. Kastanienbrauner Matsch oder so wäre vielleicht besser. Kastanienen klingt irgendwie...falsch.
    Struktur: Gut aufgeteilte Passagen, schlüssig gegliedert. Passt so.
    Zusammenfassend: Sprachlich super, interessant, toll geschrieben...Der Text erinnert mich stark an das Parfum, nur dass sich der Autor hier Farben in ähnlicher Art zu Nutze macht wie P.Süßkind Gerüche. Ich danke LyFa, die mich mit der Nase auf das 4. Werk gestossen hat und Ralph B. Mertin für diesen aussergewöhnlichen Lesegenuß! Trotz meiner kritischen Anmerkungen möchte ich 5 Sterne geben, weil ich finde, dass das Buch aus der breiten Masse positiv heraussticht.
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    Spannend

    von Mel Holzner am 22.01.2012

    Zusammenfassend: Spannende Handlung, sehr anschaulich und "farbenfroh" beschrieben. Guter Schreibstil, man findet sich leicht in den Roman ein. Gefällt mir gut.
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    Fraben

    von scottcr1 am 22.01.2012

    Zusammenfassend: Einer der besten Thriller die ich bis jetzt hier gelesen habe. Bin noch nicht durch, aber schon nach ein paar Seiten wusste ich: ja, das ist es! Super geschrieben, geiles Cover, fantastischer Plot. Einfach genial, bombastisch............... ich brauche nicht mehr zu sagen und könnte den Sternenhimmel mehr als drei Mal regnen lassen... LG Marion Brüning scottcr1
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    Kunstkrimi

    von Sabata am 14.12.2011

    Zusammenfassend: Kunstkrimi oder Krimikunst, ich glaube, man kann beides zu diesem tollen Thriller sagen. Mit seiner perfekten, flüssigen Schreibweise, die Sprache ist dem Genre angepasst, zieht der Autor den Leser in seine Geschichte hinein. Das 3D-Kini hat jedenfalls sofort funktioniert, kriminelle Unterhaltung vom Feinsten. Deshalb auch die volle Sternenzahl.
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    Dieser Krimi hat eine besondere Note

    von Marcus H 5 am 25.10.2011

    Zusammenfassend: Für mich, der mit der Kunstszene nicht soviel am Hut hat, hat dieser Krimi eine besondere Note. Ich finde, daß der Autor hier gut schreiben kann und mir diese fremde Welt gut näher bringt. Für mich ein, in weiten Strecken spannender Krimi.
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    Mal was anderes

    von cloudbreak am 09.10.2011

    Zusammenfassend: Einen Krimi, der in der Kunst-Szene spielt, habe ich noch nie gelsen. Gefällt mir gut, auch der Stil.
  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Kunstkrimi

    von Cornelius_Hartz am 08.10.2011

    Zusammenfassend: Es ist heute nicht einfach, im Bereich Thriller/Krimi neue Themenbereiche zu finden, in denen noch nicht gemordet wurde. Die Kunstszene verspricht etwas Neues - udn ich wurde angenehm überrascht. Sehr spannend geschrieben, gut strukturiert mit überzeugenden Figuren - man merkt wohltuend, wie sehr sich der Autor in der Kunstszene auskennt. Ein paar Helerchen, vor allem in der Zeichensetzung, aber die stören hier nicht groß. Vor allem sehr schöne Dialoge. Weiter so und viel Glück!
  • toller Psychothiller

    von MarcoKupfer am 03.10.2011

    Handlung: Eine Frau wird ermordet. Sebastian steht als erstes unter verdacht. Allerdings stellen sich im Laufe der Story mehrer Zweifel. Zurückblickend erfährt man mehr über Sebatian.
    Sprache/Duktus: gibt es nichts dran auszusetzen. Alles sehr gut beschrieben, sodass man sich alles super vorstellen kann.
    Zusammenfassend: Die Rückblenden gefallen mir besonders. Ich finde es immer super, wenn man erfährt "warum" etwas oder jemand so ist, wie er ist. Das Cover gefällt mir übrigens auch äußerst gut
  • Die Kunst!

    von Leeby81 am 23.09.2011

    Handlung: Hier in dieser Geschichte prallen Krimi, Thriller und Kunst aufeinander. Ein interessante Kombination, die man so noch nicht gesehen hat.
    Sprache/Duktus: Metaphern, die hast du schon mal super drauf. Auch Beschreibungen wirken auf mich sehr lebhaft und realistisch. An manchen Stellen fand ich es allerdings zu sachlich, trocken und erklärend.
    Zusammenfassend: Ein spannenden Handlung, in der sich der Leser in der Kunstszene Berlins bewegt. Ein Lesefluss war durchaus vorhanden, obwohl sprachlich etwas nachgebessert werden kann.
    • Kommentar von Leeby81 am 23.09.2011

      "Eine spannende Handlung" muss es natürlich heißen! Man immer diese Tippfehler:)!

  • Mörder oder nicht?

    von Irinasheer am 13.07.2011

    Zusammenfassend: Das 4. Werk hat zwar noch ein paar sprachliche Schwächen, aber ich denke, hier ist sehr gut ein Talent zu erkennen. Ein Talent zum Formulieren, zum Ausschmücken von Szenerien. (Hie und da ist das dann auch schon ein wenig zu lang und zu viel, aber das müsste ein guter Lektor hinkriegen.) Besonders eindringlich fand ich die Schilderung der Kindheitsszenen auf dem Bauernhof. Wer eine solche Kindheit erleben muss, kann der nur ein Mörder werden? Oder welches Spiel spielen die Ermittler hier mit dem Verdächtigen? Der Autor spielt hier mit den Erwartungen und sozialen Erfahrungen/Vorurteilen der Leser. Und das gelingt ihm sehr gut.
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    Das 4. Werk

    von Puristin am 11.07.2011

    Handlung: Eine alte Dame wird ermordet und der junge Künstler Sebastian wird verdächtigt. Im Laufe des Verhörs wird jedoch immer klarer, dass die Ermittler ein seltsames Spiel spielen und es auch nicht nur um den Mord an der alten Dame geht. In Rückblenden wird die Lebensgeschichte von Sebastian erzählt, der sich durch seine immense Farbsensibilität schon seit Geburt auszeichnet. Seine Kindheit ist alles andere als glücklich verlaufen, macht ihn das zum Psychopathen?
    Sprache/Duktus: hier sehe ich noch relativ viel Bearbeitungsbedarf. Einige sprachliche Bilder stimmen noch nicht z.b. "Klicken des Augenlids" des Ermittlers, "Dunkelgoldene Haare... (s 39) insgesamt etwas zu viel Adjektive, da könnte man "entschlacken"
    Struktur: Auf S. 32 habe ich mich gewundert, wieso die Ermittler auf eine frühere Aussage Bezug nehmen, obwohl dies doch die erste Aussage sein soll? Ansonsten finde ich die Rückblenden sehr gelungen eingesetzt, obwohl die Beschreibung der Kindheit ruhig um 10-20 Seiten gekürzt werden könnte.
    Zusammenfassend: Kleinere handwerkliche Fehler haben mich nicht davor "bewahrt", hier volle Punktzahl zu vergeben. Denn ich denke, dass hier ein wirklich interessantes Werk vorliegt, dass es zu lesen lohnt.
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    Farbenspiel

    von YuutoNakamura am 11.07.2011

    Sprache/Duktus: Was ich gelesen habe (nicht alles) war flüssig und gut mit Dialogen aufgelockert. - Ein Punkt auf S. 7 (eBook-Seiten): goldgelb würde ich nicht mit aggressiv assoziieren. Da finde ich, passt es nicht ganz zusammen. Ganz unglücklich war ich gleich (leider) im ersten Satz mit den 10 Farben, denn ich zählte mir aus Interesse welche auf: schwarz, weiß, grau, rot, grün, gelb, braun, orange, rosa, lila, blau (üblicherweise könnte man auch noch zwischen hell und dunkel unterscheiden), also waren es 11 und ein paar mehr (magenta wäre mir noch eingefallen). Ich würde die 10 Farben unmissverständlich im Text aufzählen, damit der Leser nicht sofort im ersten Satz darüber spekulieren muss, denn die Farben spielen hier ja eine wichtige Rolle und nichts wäre unglücklicher als mit dem ersten Satz gleich Verwirrung beim Leser zu stiften. Rot, grün, blau sind die 3 Grundfarben, Am PC hat man meistens 16 Grundfarben, manchmal sogar 256 zur Auswahl (benennen kann man sie natürlich nicht alle, die 16 am PC vielleicht schon eher).
    Struktur: Dem Autor gelingt es, von der Vorgeschichte gut in die Hauptgeschichte überzuleiten. Das halte ich für wichtig, denn da entscheidet der Leser dann vielleicht auch schon über einen Kauf.
    Zusammenfassend: Für mich im Bereich Thriller eine außergewöhnliche Idee (deshalb der Flieger). Die Verwendung der Farben - auch im Hinblick auf die erste Seite - könnte man vielleicht noch einmal etwas feinschleifen, damit es perfekt wird und der Leser (oder auch nur ich als Leser) davon absolut überzeugt ist (bin). Dafür lasse ich mal noch einen Stern weg. Viel Erfolg! (Die Kritik ist natürlich nur ein Vorschlag; der Autor entscheidet, ob er etwas davon umsetzen möchte).
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    Die Welt mit anderen Augen sehen ...

    von LDraco am 04.07.2011

    Handlung: Diese Werk erzählt bisher die Lebensgeschichte des jungen, außergewöhnlichen Sebastian. Er hat die besondere Gabe, die Aura jedes Lebewesens und Gegenstandes auf dieser Welt in bunt-schillernden Farben zu sehen. Eingebunden ist sein Leben in eine spannende Kriminalerzählung.
    Figuren: Nebst den sehr gut ausgearbeiteten Polizisten und dem Polizeipsychologen, Sebastians Freunden, die eher blass bleiben, seiner ermordeten Vermieterin und seiner Familie und Eltern, geht es hier vor allem um Sebastian. Die meiste Zeit wird aus seiner Sicht erzählt, die in spektakulärer weise schon im Kindsbett beginnt. Jede der wichtigen, handelnden Figuren ist mit sehr viel Feingefühl und Präzision gezeichnet. Man bekommt ein sehr klaren Bild von ihnen und kann sich wunderbar in sie hineinfühlen.
    Sprache/Duktus: Ich habe selten hier ein Werk gelesen, dass so nahe an der Perfektion war. Ralph Mertin hat einen grandiosen Schreibstil und eine unglaubliche Art Wörter und Begriffe in neue Zusammenhänge zu setzen. Ein Bild mit Eigenschaften statt mit Farbbegriffen zu beschreiben, liest sich einfach unglaublich. Ich habe nicht einen einzigen Fehler entdeckt, wobei ich nach wenigen Seiten so gefesselt war von der Geschichte, dass ich darauf auch gar nicht mehr achten wollte/konnte.
    Struktur: Die Geschichte beginnt zunächst in der Gegenwart, bis Sebastian von der Polizei zum Verhör mitgenommen wird und dort seine Vergangenheit reflektiert. Mich hat es überhaupt nicht gestört, dass der eigentliche kriminale Teil der Geschichte zu diesem Zeitpunkt etwas in den Hintergrund rückte. Die Art und Weise zu verstehen, wie Sebastian die Welt sah, wie er dachte, was seine Eltern taten, wie er aufwuchs und vor allem, wie er Konstantin endlich wieder findet, waren für mich da viel wichtiger.
    Zusammenfassend: Diese Geschichte liest sich, trotz Mord, wie ein wundervoller Traum. Atemlos habe ich die Seiten verschlungen und bin eingetaucht in eine einfach fantastische Weltsicht. Kalt und Grau erschien mir die Welt beinah, als die viel zu kurze Leseprobe zu Ende war... Warum diese Geschichte noch nicht im Buchhandel liegt oder auf einer Bestsellerliste ziemlich weit oben steht, entzieht sich meinem Verständnis. Ich finde, dieses Werk kann allemal mit jenen von Dean Koontz usw. mithalten. Es ist grandios und spricht von einer fantastischen Vorstellungsgabe. Ich bin sehr froh darüber, dieses Werk gelesen zu haben und sehne mich nach der Fortsetzung. Wenn jeder Mensch die Welt so sehen würde ... was könnte sie doch für ein wundervoller Ort sein...
    • Kommentar von Ralph B Mertin am 06.07.2011

      Wow Draco, was für eine nette Rezi. :-) Vielen Dank. Freut mich das es dir gefallen hat. Liebe Grüße, Ralph

  • hmpf

    von wesson am 29.06.2011

    Zusammenfassend: ein Hinweis, dass es sich hier "nur" um eine Leseprobe handelt, wäre nett gewesen. Ich finde "unvollendete" Werke hinterlassen einen faden Geschmack, wenn man nicht vorgewarnt wird. Ansonsten nicht Jeder mit einer schlechten Kindheit wird ein Verbrecher und nicht jedes behütet aufgewachsene Kind hat eine weiße Weste.
    • Kommentar von Ralph B Mertin am 04.07.2011

      Ach Leute, nur mit der Ruhe. :-) Ist doch alles halb so wild. Eine einzelne schlechte Rezension unter tausend guten kann, wenn sie von einer Person in der richtigen Position kommt ebenso vernichtend sein, wie eine einzelne gute unter tausend schlechten alles sein kann was man braucht. ^_^ Siehe: http://www.thrilleronline.de/hintergrund.html Liebe Grüße, Ralph

    • Kommentar von LDraco am 04.07.2011

      O.o wieso nur meinen manche Menschen einfach nur irgendetwas schreiben zu müssen. Wenn mir ein Werk nicht gefällt, wie es hier wohl der Fall ist, dann _begründe_ ich meine Meinung entweder anständig, der deutschen Sprache angemessen oder ich lasse es bitte sein, aber solch unqualifiziertes, sinnfreies Gequatsche kann man doch bitte unterlassen. In einer Rezension wird nach Meinung und konstruktiver Kritik gefragt, nicht nach "Hey, Alta, da stand aba net, das das nur ne LP war!"

    • Kommentar von mutschekiepchen am 01.07.2011

      Dem kann ich nur zustimmen, verrissen würde ich zwar nicht sagen, aber 3 von 5 Sternen ist nicht so die Welt für dieses Meisterwerk! Wie Maria schon sagte, auf der Homepage sind mehr Seiten Online, und ich denke und hoffe es natürlich auch, dass das 4. Werk weiter geht. Man muss nur abstimmen! Also schau doch mal auf die Seite!

    • Kommentar von MariaB am 01.07.2011

      Das kann ich wiederrum verstehen- ich würde auch zu gerne wissen wie es weiter geht! Aber auf der Homepage des Autors sind die Seiten schon bis 168 geuppt! :) Und ich hoffe übernächste Woche geht es damit weiter- kannst ja mit stimmen! Die neuen Seiten sind echt gut!

    • Kommentar von wesson am 01.07.2011

      mal ganz ruhig bleiben, ich hab sie nicht verrissen, das steht mir nicht zu und dann würde ich eher gar nichts schreiben. Die Story ist wirklich gut und auch mal was Anderes, aber halt ärgerlich, dass man sie nicht weiterlesen kann. Sowas nagt an meiner Neugier, ich bin nunmal `ne Frau.

    • Kommentar von MariaB am 30.06.2011

      Wirklich ärgerlich, das eine gute Leseprobe aus Unwissenheit verrissen wurde. Wir sind hier schließlich bei Neobooks, da gibt es fast nur Leseproben! Was hast du denn erwartet? Und die Aussage, die du getroffen hast, lässt sich so noch nicht sagen, weil es wie gesagt nur ein Bruchteil des eigntl. Buches ist. (Wirklich schadem man müsste die Rezi eigentlich melden XD)

    • Kommentar von FiannaCessair am 29.06.2011

      Hier sind fast alles Leseproben. Die Autoren möchten schließlich eine Veröffentlichung.

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Ausbaufähig, jedoch...

    von Thrillerfan am 28.06.2011

    Handlung: Wie oben beschrieben. Eine alte Dame "--" wird ermordet. Sebastian ist ein junger Künstler, der zum Verhör vorgeladen wird. Das Leben von Sebastian witrd gründlich durchleuchtet, um ein mögliches Motiv zu finden. Sebastian zeichnet eine besondere Farbsensibilität aus. Sein späterer Mentor Konstantin ist erblindet, erfühlt jedoch die verwandten Farben Sebastians des auf Pflastersteinen mit Kreiden gemalten Selbstbildnisses. Während des weiteren Verhörs erfährt der ermittelnde Kommissar Wolf heftige Gegenwehr vom Verhörten Sebastian. Im Laufe der Erzählung wird der Leser mitgeteilt, dass der junge Künstler nicht nur des Mordes an der alten Dame bezichtigt und verdächtigt wird.
    Figuren: Sebastian, der Mordverdächtige und Künstler, Kommissar Wolf, Mentor Konstantin.
    Sprache/Duktus: Die Sprache ist schon eher die eines erfahrenen Schreibers. jedoch ist das gesamte Werk durchzogen von orthografischen und Verstnändnisfehlern: nur ein paar wenige Beispiele. S. 49 vergas, hing (hängte) / S. 6 Grass. / S. 44 den Kopfschmerz massieren / S. 57 hatte den Regen im Freien verbracht, Dopplungen wie: aufgeschlagene Bücher...aufschlug. Dies geht unzählig so weiter. Einem bereits verlegten Autoren sollten solche Fehler nicht mehr unterlaufen.
    Struktur: Die Szenenwechsel sind recht gut durchdacht. Allerdings sind übertrieben ausgeprägte Erzählungen vorhanden, die den Lesefluss nachhalt stören. Allein schon die Rückblende in die Kindheit ließ mich beinahe gähnen. Vieles wirkt zu gewollt, ist aufgesetzt, entbehrt der Realitätsnähe. Auch - und dies nur am Rande bemerkt - sollten Zahlen immer ausgeschrieben werden.
    Zusammenfassend: Ein Werk, das durchaus Großes birgt, vom Autor jedoch noch nicht ausgereizt wurde. Stattdessen finden sich Lückenfüller, die eigentlich fesselnden Komponenten nicht ersetzen sollten. Ich bin kritischer, wenn es um Profis geht, daher ziehe ich für die "Schlampigkeit zum Text" etwas ab. Eine Empfehlung spreche ich aus. Hochachtungsvoll ihr Thrillerfan
    • Kommentar von mutschekiepchen am 01.07.2011

      Es ist ja schließlich auch nur eine Lesprobe und vor dem verlegen wird das Buch sicher nochmal korrigiert! Ich glaube es ist auch so gewollt vom Autor dass die Zahlen nicht ausgeschrieben sind, ich finde auch das hat was! Jedem das seine! Und auch du machst Rechtschreibfehler, siehe Rezi! ^_^ Nun denn, ich find deine 2 Sterne etwas traurig, aber man kann es ja schließlich nicht jedem Recht machen...

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    Schuldig oder nicht schuldig?

    von Sumpfhexe am 26.06.2011

    Handlung: Der begnadete, aber bisher wenig erfolgreiche Künstler Sebastian wird des mehrfachen Mordes bezichtigt. Während die Ermittler versuchen die Wahrheit aus ihm herauszubekommen, wird in Rückblenden die Lebensgeschichte Sebastians erzählt.
    Figuren: Sebastian, der "Zeuge", ist ein Wunderkind, das über die Fähigkeit verfügt, Farben in all ihren Schattierungen zu erleben und zu erkennen, er sieht die Farbe der Menschen und der Tiere. Durchaus sympathisch und bewundernswert dargestellt, möchte der Leser bis zuletzt an seine Unschuld glauben. Sebastian erinnert wirklich in vielerlei Hinsicht an Jean-Baptiste Grenouille aus Patrick Süskinds "Parfüm", den man trotz seiner grausamen Taten auch irgendwie nicht als Mörder ansehen wollte. Ich bekomme von dem jungen Mann ein gutes Bild, auch wenn sein wahrer Charakter natürlich völlig im Dunkeln bleibt. - Auch die anderen Figuren - die Ermittler, die tatsächlich das olle guter Bulle - böser Bulle - Spiel durchziehen, und der Psychiater, der hier irgendwie eine seltsame Funktion verkörpert, sind gelungen. Am besten gefällt mir aber die Figur des Konstantin.
    Sprache/Duktus: Der Autor Ralph B. Mertin beweist eindeutig erzählerisches Talent. Genau wie bei dem ebenfalls sehr empfehlenswerten "Nachtigall im Winter" wird hier eine gut durchdachte und schlüssige Geschichte erzählt, bei der man gerne wissen möchte, wie sie ausgeht. Auf die Interpunktion hatte ich bei o.g. Werk schon hingewiesen, ansonsten gibt es nur ein paar vereinzelte Flüchtigkeitsfehler.
    Struktur: Nach einem Prolog, der mit Sebastians Geburt beginnt, folgt die "eigentliche" Geschichte, die sich im Verhörraum eines Polizeireviers abspielt und immer wieder durch Rückblenden aus Sebastians Kindheit durchbrochen wird. Diese Rückblenden sind mir teilweise etwas zu langatmig und ausführlich beschrieben, dadurch wird die Spannung immer wieder etwas abgewürgt. Daher ein Stern Abzug.
    Zusammenfassend: Clever ausgedacht und gut umgesetzt. Ich würde gerne wissen, was auf den geheimnisvollen Bildern zu sehen ist. Und kann dem Autor nur raten, weiterhin durch etwas mehr Präsenz und Werbung auf der Plattform dafür zu sorgen, dass seine Werke nicht in der Versenkung verschwinden, denn Potenzial ist hier wirklich vorhanden.
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    gefällt mir besser als das Parfum

    von LyFa am 24.06.2011

    Zusammenfassend: wahrscheinlich weils um Farben geht ;-) Über Inhalt und Umsetzung wurde jetzt schon genug geschrieben. Ich will unbedingt wissen wie es weiter geht....kannst es doch auch als e-book verkaufen ;-)
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    Die Parfüm-Palette

    von siquijoralex am 23.06.2011

    Handlung: Ein junger Künstler (Sebastian) wird im Zusammenhang mit dem Mord an einer alten Dame verhört. Die Tote war Besitzerin des Miethauses, in dem Sebastian wohnt und malt. Bei dem Verhör stellt sich eine starke, zunächst nur unterschwellige Antipathie gegen einen der Kommissare heraus. Wolf ist durch einen Brandunfall schwer verstümmelt. Ein Psychologe versucht, das Vorleben des Künstlers zu durchleuchten, um ein mögliches Mordmotiv zu begründen. Ein längerer Rückblick gibt dem Leser Einblick in Sebastians Kindheit. Der höchst sensible Junge wuchs auf einem Bauernhof (LPG) in der ehemaligen DDR auf. Seine Eltern kümmerten sich zu wenig um ihn, die Ehe ging kurz nach der Wende auseinander. Auffällig sein höchst sensibler Farbsinn, der auch subtilste Nuancen zu erkennen in der Lage ist. Vor einem Berliner Kaufhaus entsteht mitten im Weihnachtstrubel Sebastians erstes Kunstwerk, ein Selbstbildnis, das der Fünfjährige mit Kreiden auf die Pflastersteine malt und ihn im Alter von dreiundzwanzig darstellt. Sebastians späterer blinder Mentor Konstantin kommt hinzu. Er kann das Kunstwerk nur fühlend verstehen. Der Ton des Verhör verschärft sich. Kommissar Wolf versucht, den Beschuldigten in die Zange zu nehmen und bekommt unerwarteten persönlichen Widerstand zu spüren. Der Leser fühlt einen Zusammenhang zwischen dem Leben des Kommissars und des Künstlers. Bei einer Befragung von Sebastians Mentor, Konstantin, wird das Leben des aufwachsenden Künstlers beleuchtet. Im Rahmen dieses Verhörs stellt sich heraus, dass Sebastian verdächtigt wird, nicht nur einen, sondern drei Morde begangen zu haben.
    Figuren: Die Personen sind klar, gut plastisch und plausibel geschildert. Der Protagonist mit seiner geradezu übernatürlichen Fähigkeit des Farbverständnisses wird ausserordentlich sensibel beschrieben. Auch die Rollen seiner Eltern und die Verhaltensweisen der Menschen in der LPG sind sehr anschaulich geschildert. Die Rolle Konstantins, des blinden und vermutlich homosexuellen Mentors und Lehrers passt stimmig in die Geschichte. Die Polizisten werden trocken und sehr wirklichkeitsnah dargestellt. Besonders die Figur des verstümmelten Kommissars Wolf erscheint ausserordentlich markant. Die Funktion des Psychologen Dr. Lehmann wird mit der notwendigen liebevollen Ironie entwickelt.
    Sprache/Duktus: Vorschlag für Titeländerung: Das vierte Werk. Generell gilt: besser Zahlen aussschreiben, auch Jahreszahlen! Auffällig starke Häufung von Kommafehlern, das muss unbedingt überarbeitet werden! Ansonsten die folgenden Flüchtigkeits- und Ortographie-Fehler: S44 unten: Der Offizier massierte einen Kopfschmerz... S45: der Nachnahme -> hier ist keine Versendungsart gemeint! S49: ...er vergas niemals. S50: die Alte hing ihren Kopf über ihn -> hängte ihren Kopf... S50: in Sebastians umnebelten Geist... S54: konnte es kaum erwarteten... S56: wie es ins schimmernde Grass eintauchte... S57: er hatte den Regen im Freien verbracht... S67: aufgeschlagene Bücher, die sie nur noch im Dezember aufschlug. S72: ungern dachte er and diesen Tag... S77: Ausrichtung zueinander widergespiegelt... -> wiedergespiegelt S80: Das Gemisch, was er heute sah... -> Gemisch, das er... S80: um aus der Flut der abendlichen Farben und seinen Erinnerungen... -> seiner Erinnerungen S89: hockte sich zu seinen Sohn auf den Boden... -> zu seinem Sohn S102: ...nach einem Blick auf Wolf... -> zu Wolf... S104: ...Sebastian zu packen, doch verfehlte ihn. -> ...doch er verfehlte ihn. S104: ...Stimme rutsche ein paar... -> rutschte S110: ...auch Wolf ihn in das Gespräch... -> auch Wolf in das Gespräch... S114: ...in den Verhören erzählt wurden ist. -> worden ist S122: ...erkenne Talent, wenn tagaus tagein auf meinem Dachboden... -> wenn einer (jemand...) tagein... S124: Sie stemmte sich gegen ihn, doch war schwächer... -> doch sie war schwächer S131: gegen die Wang krachte -> gegen die Wand S132: nur hoffen konnte sie ebenfalls in diesem hohen Alter erreicht zu haben. -> nur hoffen konnte, sie ebenfalls in diesem hohen Alter zu erreichen. S134: auf den Sohn der Jungs aufgepasst -> wenn das ein Familienname ist, wurde er nicht vorher erwähnt, somit fehlt der Bezug. Besser: Sohn der Familie Jung aufgepasst. S140: Armanduhr -> Armbanduhr S140: ...die auch er Mörder... -> die auch der Mörder... S140: Stein hatte ein Fenster zur Ostseite ??? -> Frau Steins Wohnung hatte ein Fenster zur Ostseite oder ähnlich! S143: Sie können Sebastian nicht auf eine Stufe mit ihrer Münzsammlung stellen... -> besser: Sebastians Kunst oder Talent oder Können etc. S144 unten: Lehmann stutze -> stutzte S145: etwas erschaffen, dass -> erschaffen, das S146: Sie hätten höchsten darauf -> höchstens darauf... S122: Balken mit Rostschutzfarbe? Würde selbst ein Laie nicht verwenden (eher irgend eine Latexfarbe...)!
    Struktur: Geschickter Szenenwechsel von Verhörsituation zu Retrospektiven, die das Vorleben des Protagonisten beleuchten. Gute dramatische Zuspitzung, besonders durch die unerwartet scharfe Reaktion Sebastians auf die persönlichen Anwürfe des Kommissars, die einen persönlichen Konflikt andeuten. Die - für einen Thriller ungewöhnlich langen - Beschreibungen der Kindheit könnten etwas gestrafft werden, sind aber andererseits außerordentlich sensibel dargestellt und deshalb auch wichtig für das Verständnis des Lesers. Trotzdem könnte eine vorsichtige Straffung dieser Passagen nicht schaden. Der Spannungsaufbau wird geschickt erzeugt durch die ständige Unsicherheit, ob der sympathische, aber labile Sebastian wirklich der Mörder ist. Die Hinweise sind subtil in den Text eingebettet.
    Zusammenfassend: Satztechnik: für e-Books und mit Hilfe von Computern gelesene Texte gelten andere Kriterien als für Druckwerke. Die breiten Ränder wirken also eher störend. Die Seitenzahl ist eher unwichtig. Der nicht ganz klare Hinweis in der Passage "Über den Autor" führt zu der Annahme, dass es sich um einen Schüler (2. Klasse??) handelt. Bei Neobooks erfährt man dann, dass der Schüler bereits 30 Jahre zählt. Trotzdem ein ganz beachtliches Werk. (Die Autorenbeschreibung bitte dringend überarbeiten, die scheint ja noch aus einem Zeugnis der DDR-Zeit zu stammen und ist deshalb missverständlich bzw. bedarf der Erläuterung!) Der Aufbau und die Entwicklung der Charaktere entsprechen nahezu professionellem Niveau. Da das Werk nicht als Leseprobe ausgewiesen ist, kann man nur hoffen, dass der Rest des Buchs in diesem Stil weiter geht. Unwillkürlich drängt sich der Gedanke auf, dass Patrick Süsskinds "Das Parfüm" hier geistiger Pate war - nur geht es in dieser Geschichte nicht um Gerüche, sondern um den Umgang der Menschen mit Farben. Die Kommasetzung und etliche Flüchtigkeitsfehler bedürfen dringender Überarbeitung.
    • Kommentar von Ralph B Mertin am 23.06.2011

      WOA... du hast dir ja mehr Zeit mit der Rezension genommen als ich mit dem Text ... ^_^ was die Flüchtigkeitsfehler erklären würde. Aber erstmal vielen Dank für den Flieger und die viele Mühe die du dir gemacht hast.

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    Begeistert!!!!

    von Orchidee82 am 17.06.2011

    Zusammenfassend: Ich bin ja eher die Bücherleserin die sich abends schön gemütlich mit einem guten Buch aufs Sofa knallt und liest. Aber ab und zu schau ich halt doch im Netz nach Online Geschichten und bin auf dieses Meisterwerk gestoßenn. Ich hab hier schon mehrere Sachen durchgestöbert aber hängengeblieben bin ich am 4. Werk. Dieses Wechselspiel zwischen Verhörzimmer und der Vergangenheit Sebastians ist sehr harmonisch geschrieben und auch die Art wie der Autor schreibt gefällt mir sehr. Am faszinierensten finde ich ja die Fähigkeit Sebastians, Menschen verstärkter durch Farben wahrzunehmen. Ich muss unbedingt wissen wie es weiter geht. Am liebsten würde ich das gedruckte Buch in die Hand nehmen und mich damit auf die Couch kuscheln. Aber da muss ich wohl noch warten bis es verlegt wird! Ich gebe 5 Sterne! Weiter so Herr Mertin!
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    Total fesselnd

    von mutschekiepchen am 15.06.2011

    Zusammenfassend: Man will einfach mehr und mehr davon! Ich habe soeben die letzten Seiten gelesen und kann kaum erwarten wie es weiter geht! Schon der Anfang fasziniert einen und man muss einfach weiterlesen! Der Hauptprotagonist sieht nicht nur den Mensch ansich, sondern auch seine Farben. Er ist ein erfolgloser Künstler in Berlin und wird verdächtigt, ein bis mehrere Morde begangen zu haben. Der Wechsel zwischen Verhörzimmer und der Lebensgeschichte des Hauptprotagonisten ist fließend geschrieben und man hat keine Probleme sich in die Handlungen einzufinden. Viele viele Fragen sind noch offen, die Vergangheit Sebastians (Hauptprotagonist) wird erleuchtet und es kommen sicher noch viele spannende und unerwartete Dinge ans Licht! Ich finde das Buch sehr vielversprechend und bin begeistert von Herrn Mertin seiner Art zu schreiben. Man "leidet" praktisch mit Sebastian mit! Von Seite zu Seite, egal wann man aufhören will zu lesen (man hat ja schließlich nicht den ganzen Tag Zeit *gg*), ist man gefesselt und man kommt einfach nicht davon los. Hut ab vor dem Künstler und diesem MeisterWERK! Volle Punktzahl!
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    Sehr professionell

    von Erich Bösch am 14.06.2011

    Zusammenfassend: Nicht nur das Werk, sondern der gesamte Auftritt des Autors. Super Homepage, tolle Bilder, Cover... Nur die Werbung auf NB selbst könnte etwas mehr sein gg. Ich weiß gar nicht, wie ich auf dieses Werk gestossen bin, aber die erwähnten "ähnlichen" Werke haben mich neugierig gemacht. Besonders natürlich Harris. Das Besondere an Harris ist ja nicht nur die oberflächliche Brutalität, sondern seine faszinierende, außergewöhnliche Art, Figuren zu erschaffen. Diverse Charaktere mit einer enormen psychologischen Tiefe zu durchleuchten, verborgene Facetten und innere Konflikte sichtbar zu machen. Auch in Bezug auf die seltsame Verbindung zw. Täter und Ermittler. Außerdem ist Harris damals, mit seinem Stil und Thematik, ganz neue Wege gegangen, wie noch keiner zuvor. Ich denke, dass alle diese Faktoren (in gewisser Weise) auch auf dieses Werk hier zutreffen. Trotzdem möchte ich eigentlich nicht vergleichen, weil jeder Mensch anders ist und auch sein soll. Auch (subjektive Meinung)fehlen mir hier noch ein wenig die Thrillerelemente und an manchen Stellen lässt auch der Spannungsbogen ein klein wenig nach. Aber trotzdem: Respekt für den super professionellen Auftritt! Übrigens schreibe ich eigentlich auch nicht gerne -gg-, mache es aber, aus etwas anderen Gründen, trotzdem.
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    WOW!

    von LiesaB am 13.06.2011

    Zusammenfassend: Ich war erst skeptisch, ob ich so viele Seiten lesen würde, aber einmal angefangen, konnte ich bei dieser spannenden Geschichte einfach nicht mehr aufhören. Bin viel mehr traurig, weil ich so gerne weiter lesen würde. Ich fand die Geschichte und die Figuren, sprich den gesamten Plot sehr ausgereift und hatte mehrfach das Gefühl ein wirklich professionelles Buch zu lesen. Die Geschichte dreht sich um einen erfolglosen Künstler der verdächtigt wird ein bis mehrere Morde begangen zu haben. Er wird verhört und im Verhörzimmer wird ihm durch einen Psychiologen die Lebensgeschichte aufbereitet. Die Idee der Farben finde ich mehr als originell. Denn die Romanfigur empfindet nämlich Farben ganz anders als "normale" Menschen. Er kann vielmehr die Auren der Menschen "sehen". Was das ganze mit den Morden im genauen zu tun hat und wie die anderen Personen da mit reinspielen ist noch nicht klar. Man merkt also das dieses Buch mehrere Seiten umfassen wird und das nach und nach immer mehr Spannung aufgebaut wird. Es hat viel Spaß gemacht das Manuskript zu lesen. Ich hätte noch viel mehr lesen können! Ich empfehle es daher wirklich JEDEM! Wäre schön es im Wettbewerb dabei zu haben, meine Stimme hat es hundertpro. Denn die Idee dahinter ist einfach sensationell! Bitte mehr davon.
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    Beeindruckend

    von Kirk Spader am 05.06.2011

    Zusammenfassend: Bin zufällig auf dieses kleine Juwel gestoßen und noch nicht ganz durch. Aber eines kann ich jetzt schon sagen: Wow. Toll geschrieben, kaum Fehler und professionell aufgemacht. Die Handlung ist sehr spannend und es macht Spaß das ganze zu lesen. Die Rückblicke auf die Geburt des zunächst namenlosen Protagonisten, seiner besonderen Fähigkeit, Farben wahrzunehmen und die Einblicke in das Wesen eines Malers haben mich sehr beeindruckt. Meine persönliche Prognose lautet: Das 4. Werk wird bald auf Platz 1 zu finden sein. Ich vergebe 4 Sterne und einen extra für das Cover. Empfehlen kann und werde ich das 4. Werk jedem. Kirk Spader
    • Kommentar von Ralph B Mertin am 07.06.2011

      :-) Wow, also so eine Rezi liest man doch wirklich gern. Freut mich, dass es dir gefallen hat.

    • Kommentar von MariaB am 05.06.2011

      Schöne Rezension! Ich war auch sehr beeindruckt von dem 4. Werk. Wie du schon geschrieben hast: ein kleines Juwel! :) Ich fand auch besonders die zweite Aussage sehr beeindruckend (die sich schon etwas von der ersten abweicht). Aber ich will dir lieber nicht zuviel verraten! :)

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    Der neue Dorian Grey?

    von MariaB am 31.05.2011

    Handlung: Die Handlung wurde eigentlich schon sehr gut in der Beschreibung zusammen gefasst.
    Figuren: Es gibt sehr unterschiedliche Figuren in diesem Roman, da wäre der Hauptprotagonist. Hier finde ich es allein schon spannend, das er die ersten 45 Seiten einfach keinen Namen hat. Im Verlauf des Verhörs ist er selbstbewusst, anmaßend und ängstlich zugleich. Ich kann bisher nicht sagen, ob die Anschuldigungen gegen ihn zurecht erhoben worden oder nicht. Ich tappe daher immer noch absolut im Dunkeln. Seine Gabe Farben so ganz anders wahrzunehmen, fasziniert mich sehr und ich bin sehr gespannt, wie seine anderen Werke noch aussehen. Zum Zweiten wäre da Konstantin, wie sich herausstellen wird, eine sehr, sehr wichtige Person für den Hauptprotagonisten. Viel über ihn lässt sich bisher noch nicht sagen, so wird nur aus den verklärten Erinnerungen des H.protagonisten erzählt. Alle bisherigen Nebendarsteller sind auch sehr interessant, angefangen vom Psychiater bis hin zu Wolf. Ich bin gespannt ob sich noch klären wird, wieso er so frustriert ist und die Verbrennungen im Gesicht hat. Sehr abwechslungsreiche Figuren, sehr facettenreich.
    Sprache/Duktus: Die Sprache des Autors ist absolut passend zum Werk und verändert sich je nach Situation. Wenn von den Eigenschaften und Farbeindrücken erzählt wird, dann werden ausschweifende Bilder und Ausdrücke verwendet, damit sich der Leser diese besser vorstellen kann. Bei Wortgefechten ist sie knapp und präzise. Die Seiten lassen sich daher sehr leicht und flüssig lesen.
    Struktur: Ich liebe es, wenn in Thrillern mit verschiedenen Zeitebenen gespielt wird. Im Prolog wird man Zeuge der Geburt des Hauptprotagonisten, die sich schon äußerst spannend lesen lässt. Mit Beginn des eigentlichen Buches sitzt man im Verhörzimmer und wird mit Fragen bombadiert. Im Verlauf des Gesprächs erstellt ein Psychiater ein Gutachten und durchleuchtet die Kindheit des Tatverdächtigen. Etappenweise wird man nun Zeuge wie der Hauptprotagonist seine 4 Werke kreiert. Die Idee finde ich sehr ansprechend.
    Zusammenfassend: Ich habe eben in Rekordzeit die verfügbaren 151 Seiten gelesen und bin absolut gefesselt. Rekordzeit will heißen, ich hab mir die Seiten runter geladen, wollte reinschnuppern und hab dann doch jedes einzelne Wort inhaliert! Allein schon den Einstieg ins Buch finde ich wahnsinnig faszinierend, so verspricht es dem Leser eine noch nie da gewesene Geschichte. Mit Farben im allgemeinen habe ich mich bisher noch nie richtig auseinander gesetzt und finde es spannend wie dies im Verlauf der Geschichte immer wieder aufgegriffen wird. Auch das Verhör zwischen dem Hauptprotagonisten, den Polizisten und dem Psychiater finde ich sehr abwechslungsreich. In den ersten 151 Seiten passiert ja schon recht viel. Die Kindheit vom "Täter" (???) wird beleuchtet, Menschen und Tiere sterben und mittendrin sitzt der erfolglose Nachwuchskünstler und verstrickt sich in seinen Aussagen. Besonders gelungen finde ich die Art und Weise wie subtil der Autor diesen Thriller präsentiert. Mit wenigen Worten und Umschreibungen erschafft er im Kopf des Lesers Bilder und Handlungen der Protagonisten, die nicht eindeutig erklärt sind und nur indem der Leser mit- und weiter denkt werden sie ihm offenbart. Es muss einem ja auch nicht immer alles bis ins kleinste Detail erklärt und vorgekaut werden, im Gegenteil, ich finde es sehr erfrischend das man hier noch mitknobeln und mitfiebern darf. Ich bin jedenfalls absolut gespannt wie es weiter geht und finde es richtig gemein, das nach 151 Seiten schon Schluss war. Bitte mehr davon! Ausdrückliche Leseempfehlung!

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Seiten 151
ID 06129
Veröffentlicht am: 29.05.2011

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Autor

Ralph B Mertin

Ralph B Mertin

Mitglied seit 28.05.2011
2 Veröffentlichungen