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Der Ausländer - Jerry Deia

Eine Wahrsagerin stirbt auf eine seltsame Art - Ein Mann verliert alles was er besitzt - Eine Kellnerin beschreibt ihren Job - Ein Rezensent gibt nicht auf - Eine Frau erinnert sich an eine alte Liebe....Reale, Irreale und absurde Geschichten...

Eine Wahrsagerin stirbt auf eine seltsame Art - Ein Mann verliert alles was er besitzt - Eine Kellnerin beschreibt ihren Job - Ein Rezensent gibt nicht auf - Eine Frau erinnert sich an eine alte Liebe.... Reale, Irreale und absurde Geschichten...

3.9 Sterne N/A
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    Rezensionen

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      Sehr bekömmlich!

      von MWünsche am 09.12.2011

      Zusammenfassend: Hm, der Schreibstil kommt mir bekannt vor. Ich habe vor langer, langer Zeit eine Autorin lesend begleitet, die ähnlich famos geschrieben hat. Auch die schönen Kurzgeschichten hier, die ich seit Tagen Stück für Stückchen gelesen und genossen habe, mit einem leckeren Croissant in der einen und ein Kaffee in der andern Hand...große Unterhaltungskunst wurde mir geboten! Daumen hoch! Beste Grüße Mathias
      • Kommentar von Jerry Deia am 10.12.2011

        Oh, Mathias! Das war jetzt wirklich eine große Überraschung. Ich freue mich, Du weißt nicht, wie sehr. Deine Überarbeitung des Rittersöhnchens ist ja seit langem fällig.... Aber...konnte man das noch toppen? Nun, Ich werds bald herausfinden. Bald wieder Zeit... Vielen Dank für Dein "treues Lesen" und Deine positive Meinung. Ach ja, und das Croissant ist längst aufgegessen..... Ganz lieben Gruss, Ji

    • Nette Sammlung!

      von Leeby81 am 23.11.2011

      Handlung: Die Geschichten sind nicht schlecht und haben mich gut unterhalten. Allerdings sag ich schon mal vorweg, dass Stil und Sprache nicht ganz mein Fall sind. Dazu später mehr.
      Figuren: Die Leben von 3 komplett verschiedenen Menschen werden hier dem Leser näher gebracht. Ich finde die Autorin kann sich gut in die Figuren hineindenken. Gedanken und Gefühle werden ausreichend geschildert.
      Sprache/Duktus: Die Sprache ist sehr einfach gehalten. Ehrlich gesagt für meinen Geschmack zu einfach. Irgendetwas hat mir beim Lesen noch gefehlt, obwohl mir die Geschichten gut gefallen haben, hätte ich mir mehr Dramatik und Spannung erhofft. Der Erzählstil plätschert vor sich hin, was bei den tollen Geschichten sehr schade ist, da man sicherlich sprachlich noch mehr ausschöpfen könnte.
      Zusammenfassend: Gegen die Handlung ist absolut nichts einzuwenden. Die Sprache ist es diesmal, die mich nicht ganz überzeugen konnte. Etwas zu fade dahererzählt das ganze. Ein bisschen Würze könnte nicht schaden. Trotzdem vergebe ich 4 Sterne, da man sich erstmal solche Geschichten ausdenken muss.
      • Kommentar von Jerry Deia am 23.11.2011

        Lieber Leeby, Ich habe mich ueber Deine sehr konkrete Rezension gefreut. Du schreibst, was Dir gefallen hat und was weniger. Ich verstehe auch was Du meinst, wenn Du sagst, dass die Sprache plaetschert. Vielen Dank fuer Dein Interesse und die gute Bewertung. Jerry

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Zauberhaft

      von Ulder am 19.11.2011

      Handlung: Kurzgeschichten, die sich völlig von einander unterscheiden.
      Figuren: Eine Vielzahl von Figuren, die trotz der Kürze der einzelnen Geschichten sehr fein gezeichnet und dargestellt sind.
      Sprache/Duktus: Eine wunderbar poetische Sprache, nahezu minimalistisch wird eine unglaublich intensive Beschreibung erlangt, die das Kopfkino anspringen lässt. Die kleinen Fehler ( vor mir bereits ewähnt ) geben den Geschichten ihren ganz eigenen Charme und stören nicht im Geringsten.
      Struktur: Zur Struktur vermag ich bei Kurzgeschichten nichts zu sagen.
      Zusammenfassend: Dass sich monatelang niemand aufgerafft hat, dieses Juwel zu beurteilen, verwundert mich ebenfalls. Vielleicht lag es ja an der Geschichte "Des Henkers Wort", da dürfte sich mancher wiedergefunden haben. Manchmal lohnt es sich doch, fernab vom Mainstream nach kleinen Perlen zu suchen. Liebe Jerry, ändere nichts an deinem Stil, der ist wirklich ganz zauberhaft. Deshalb auch die volle Punktzahl und natürlich eine Empfehlung.
      • Kommentar von Jerry Deia am 21.11.2011

        2 Sie ist nichts anderes, als eine "Paralelle" zu G. Pontiggias " Der Verlagsgutachter". Aber ich danke Dir fuer den Hinweis (ich waere nie drauf gekommen... ) Lieben Gruss, Jerry

      • Kommentar von Jerry Deia am 21.11.2011

        1 Vielen Dank, Lieber Ulder…Das gibt mir Ansporn und viel Freude. So eine nette, glasklare Rezension. Deshalb: Ein ganz grosses Dankeschoen dafuer! Aber hier sind viele Profis unterwegs und ich moechte mich gern verbessern. Also nur zu, mit Kritik und Verbesserungsvorschlaegen.Was " Des Henkers Wort " betrifft: Wenn es so waere, wie Du evtl vermutest, dann wuerde man mich hier missverstehen. Die Geschichte ist nicht auf mich, auf meine Texte oder irgendeine Erfahrung bezogen.

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Vielfalt auf wenigen Seiten

      von tHEfOOl am 28.10.2011

      Handlung: Zwölf völlig unterschiedliche Erzählungen, die sich nicht nur in der Thematik, sondern auch stilistisch voneinander abheben. Eine uralte Wahrsagerin fühlt das Ende, ein Spotlight auf intensiv erlebtes Glück, Verzweiflung der Arbeitslosigkeit, der Kinderschänder in den Fängen seiner Häscher … hier gibt es wohl für jeden Geschmack eine Geschichte … und für jeden, der genau liest und gerne über die letzten Zeilen hinausdenkt … alle!
      Figuren: Es sind viele verschiedene, die -hier einzeln aufzuzählen- nicht der Sinn und Zweck der Übung sind. Jeder Leser sollte sich auf die einzelnen Geschichten einlassen … dafür sind sie da - mit den unterschiedlichen Figuren.
      Sprache/Duktus: Was für eine Wucht in wenigen Sätzen und Gedanken! Ja, da schreibt eine geborene Short-Story-Könnerin. Brillante Plots, kurz angerissene Beschreibungen … so stelle ich mir moderne Literatur im Idealfall vor. Nicht immer mein Fall … aber ich bin ja nur ich … und die Autorin hat da was zu sagen/schreiben, was ich gerne höre/lese. Ein paar laxe [S. 11 haftet / statt: heftet], orthografische [S.18 schrieen//schrien - und natürlich da, wo ein 'ß' stehen soll, wie S. 3 Schoss --- Schoß] oder grammatikalische [S.13 um punkt zwei// Punkt zwei] Fehlerchen … die entgehen AutorIN eben mal … wir sind ja keine Maschinen, gelle! Ausdrucksfehler sind rar … und letztlich auch immer Geschmacksfrage.
      Struktur: Weitgehend uniform breiten die Geschichten eine klare und nachvollziehbare Handlung vor dem Leserauge aus. Soweit eine Kontinuität vorhanden ist, wird sie von der Autorin auch berücksichtigt. Das ist wirklich die Höhe! Solch herrliche Rohdiamanten und in zwei Monaten kein User, der sich drum kümmert. Was hier zu lesen ist, sollte jedem Schatzsucher eine weitere Beachtung wert sein … denn es kommt literarische Freude pur raus. Alleine solche Sätze wie "Der Körper der Alten beginnt zu brechen" (S. 3) oder "Man darf's mit dem Glück nämlich nicht übertreiben, es gibt viele Menschen, die das Glück gar nicht sehen wollen"(S.12) machen diese Sammlung zu einer Fundgrube feinster Gedanken.
      Zusammenfassend: Dieses kaleidoskopische Wirrwarr um den Tod der alten Wahrsagerin, der in interview-mäßigem Stil gehaltene >Drama Baby< Text (bis auf den Titel für mich das Highlight einer modernen Darstellung von Erlebnis und Idee), die Sehnsüchte einer unerfüllten, vagen Beziehung in >Lieber Harald<, die wie aus eigener Erfahrung herausgemeißelten Schmerzen in >Eines Tages< … ich kann hier ganz wohlgemut (mit dem bösen Hintergedanken, dass so mancher Leser einige unangenehme Nachwehen haben wird! Haha!) eine Empfehlung aussprechen. Weiter Ji, … Deine Schreibe wird gelesen werden. Nach Feinschliff auf jeden Fall *** ** LG, Alex
      • Kommentar von Jerry Deia am 02.11.2011

        PAG 4 Nochmal ein ganz grosses Dankeschön an Dich! Lieben Gruss, Ji P.S.: Ich nutze die Gelegenheit, mich bei Mr. Klick zu bedanken ( wer immer das ist) , der monatelang zweimal täglich mein Script angeklickt hat, (wozu jetzt, weiss i auch nicht).

      • Kommentar von Jerry Deia am 02.11.2011

        PAG 3 Ich denke, dass die Geschichten nicht gelesen werden weil sie doch zu komisch oder verrückt sind. Das zu erfahren, war längst fällig…in so fern, freu´ich mich, die Texte hier ( wo mich niemand kennt) pubbliziert zu haben.

      • Kommentar von Jerry Deia am 02.11.2011

        PAG 2 Vielen Dank auch für Deine Korrekturen, auf die ich beim Überarbeiten gern zurückgreifen werde. Nein, Maschinen sind wir nicht. Aber bei mir ist es halt so, dass ich in Spanien lebe und den ganzen Tag Spanisch höre, lese und Schreibe…da kann es dann vorkommen, dass man ein Wort oder vor allem, einen Ausdruck, verkehrt ausspricht (schreibt).

      • Kommentar von Jerry Deia am 02.11.2011

        Vielen Dank Alexander für die Rezension. Ehrlich gesagt hatte ich schon gar nicht mehr gekuckt…So stellst Du Dir also moderne Literatur im idealfall vor? Na, wenn das mal keinen Mut gibt….Einen sehr grosses Dankeschön für den Satz: “nicht immer mein Fall”….Damit zeigst Du, dass Du die Kunst der Objektivität beherrschst !

      • Kommentar von tHEfOOl am 28.10.2011

        ooops ... in V I E R Monaten .... Sauerei!

    Jerry Deia

    Der Ausländer

    Der Ausländer
    3.9 Sterne N/A
    4 Empfehlungen
    Seiten 61
    ID 06825
    Veröffentlicht am: 03.11.2011

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    Autor

    Jerry Deia

    Jerry Deia

    Mitglied seit 15.06.2011
    1 Veröffentlichungen