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Runa., Gefangen in der Wirklichkeit - Schlauchen

Wie weit würdest du gehen, um das Liebste in deinem Leben wiederzubekommen? Kennst du wirklich deine Grenzen? ** längere Leseprobe **

- Leseprobe - Runa Böckmann ist wie alle anderen 15 jährige Teenager auch: Schwierig. Sie hat ihre Freundinnen und ihre Probleme. Als ihr kleiner Bruder bei einem tragischen Unfall ums Leben kommt sieht sie nur einen Schuldigen: Sich selbst. In ihrer Trauer kapselt sie sich immer weiter ab und gelangt in eine Art Zwischenwelt. Dort trifft sie auf den geheimnisvollen Jungen Vincent, der ihr von einer Möglichkeit erzählt, ihren Bruder zu retten: Sie muss drei Gegenstände finden. Doch wer ist Vincent? Wer ist "Der Clown", der hinter allem seine unsichtbaren Fäden zu spinnen scheint und vor allem: Wie weit würde Runa gehen, um ihren Bruder zu retten?

Rezensionen

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    maximale Verzweiflung!

    von Hibiskus am 14.07.2011

    Zusammenfassend: Lieber Schlauchen, Du hast einheftiges Thema gewählt: den Ertrinkungstod eines Kindes. Deine Protagonisten zerbricht an der Schuldfrage. Mir gefällt Dein Schreibstil, die Dialoge finde ich in ihrer Umgangssprache stimmig und erfrischend. Das letzte Kapitel hat mir am Besten gefallen. Probleme hatte ich - ich gebe es zu - mit dieser Zwischenwelt. Es mag an meinem Alter (11 J.) liegen, dass ich beim ersten Anlauf die Lektüre abgebrochen habe, aus Furcht nachts nicht schlafen zu können. Das Schicksal Deiner Runa hat mich arg mitgenommen. Von mir bekommst Du vier Sterne und den Flieger!
  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Respekt!

    von Elin Hirvi am 08.07.2011

    Zusammenfassend: So wie du schreibst, das ist genau meins! Ich war begeistert (oder traurig), wie du die Gefühle und die Stimmung transportieren konntest. Mir gefällt dein Stil, von mir aus kannst du alles gerne so lassen (Rechtschreibfehler natürlich ausgenommen). Zugegeben, ich arbeite gerne mit ähnlichen Stilelementen. Besonders am Anfang fand ich sie sehr passend, um das Verzerrte, Abgehackte auszudrücken. Du wählst sehr starke Bilder. Du solltest dir aber gut den weiteren Verlauf der Geschichte überlegen, ich finde, deine Geschichte wäre eine super Kurzgeschichte, wenn es länger werden soll, musst du darauf achten, Längen zu vermeiden. Ich würde gerne mehr von dir lesen!
  • Kürzen und sprachlich aufräumen...

    von Regina Mengel am 08.07.2011

    Handlung: Runa schwelgt tief in pubertären Problemen, die in der Leseprobe lang und breit, um nicht zu sagen langatmig, dargestellt werden. Ihr Bruder ist zu Tode gekommen. Das Buch beginnt mit Runas Weglaufen/Trauer und ihrem Besuch in der Zwischenwelt und geht dann in Rückblenden über. Die Handlung lässt sich gut erfassen, ist jedoch für meine Begriffe zu sehr in epischer Breite aufgebaut. Die Sorgen und Nöte mit den Eltern, die Zweifel und Gefühle eines pubertierenden Mädchens, dürfte die Zielgruppe aus eigener Erfahrung kennen ;-). Da lässt sich noch einiges straffen, etwa die Hälfte habe ich konzentriert gelesen, danach bin ich nur noch drüber geflogen und habe nach den Stellen gesucht bei denen die Handlung voran ging.
    Figuren: Runa ist mir etwas zu überzeichnet. Ich glaube, dass auch Teenager Momente haben, an denen sie nicht mit ihren Eltern hadern. Außerdem bin ich gar nicht so sicher, dass ein pubertierendes Mädchen immer noch so vernarrt in den kleinen Bruder wäre, ich kann mich gut erinnern, dass ich meinen jüngeren Bruder eher als ausgesprochen lästig empfunden habe ;-). Vielleicht wäre eine Erklärung, warum die Kinder so sehr aneinander hängen, hier für den Leser hilfreich. Es geht ja schon in die Richtung, dass die Eltern viel arbeiten - möglicherweise sind die Kinder viel allein und aufeinander angewiesen und Runa hat das Gefühl Verantwortung für den Bruder tragen zu müssen. Die Beschreibungen der Figuren gefallen mir leider gar nicht. Du arbeitest mit unglaublich vielen Adjektiven - ich wünsche mir mehr 'show, don't tell'.
    Sprache/Duktus: Auch wenn die Geschichte verspricht (irgendwann) spannend zu werden, reißen mich während des Lesens zahlreiche sprachliche Unstimmigkeiten immer wieder aus dem Lesefluss. Zunächst die Hilfsverben. Beispiele: Es war ihr egal. Es war kein Schauder...Es war unwichtig. Es war ihre Schuld. Es war warm. Für eine so warme Nacht war es entsetzlich schwül. Ihre Gedanken waren wirr. Sie war müde. Wer war sie schon. Jetzt war sie schon seit Stunden unterwegs.Gerade als die Sonne nsich langsam wieder gen Horziont geneigt hatte, war sie losgegangen. War mit der Bahn weit .... Diese Beispiele stammen nur von den ersten 1 1/2 Seiten. Hilfsverben werden bei Papyrus (ein Schreibprogramm) Verbfaulheit genannt, eine passende Bezeichnung, finde ich, weil sich ein Autor damit manchmal das Leben erleichtert und eben nicht nach passenden Verben sucht. *** Mir sind gehäuft sprachliche Unsauberkeiten aufgefallen. Beispiele: Nicht nachdem, was sie getan hatte. (tuten, tun Autos - habe ich mal gelernt) Wieder fiel eine Träne, ebenso dick (?), nur noch mit viel mehr Trauer gefühlt, als die erste, auf den Boden. (Passiv: Die Träne wurde gefühlt. Eine Träne kann ich auf der Wange spüren. Trauer kann ich fühlen, aber eine Träne mit Trauer fühlen, funktioniert nicht.) Dann verschmolz sie mit einem der unzähligen Steine, wurde eins mit der Natur (in der Regel sickern Flüssigkeiten nicht in Steine - außerdem auch hier Verwendung des Passivs und für meine Begriff übertrieben dramatisch) Es war ihre Schuld. Dafür brauchte sie die Vorwürfe nicht. (Sehr umgangssprachlich) So warm, dass sich kleine Schweißtropfen von ihrer Haus perlten... hinab wanderten (So kleine freche Scheißerchen, da perlen die sich einfach hinab, so ganz ohne Erlaubnis - Schweißtropfen sich leider nicht zu eigenen Entscheidungen fähig). So fest, dass sie glaubte, das Blut auf ihrer Zunge schmecken zu können. (Entweder schmeckt sie oder sie schmeckt nicht, wenn sie glaubt, dann schmeckt sie.) *** Adjektive, viel zu viele beschreibende Adjektive, häufig auch noch mit gegenteiliger Bedeutung oder redundant. Beispiele: die vorwufsvollen Blicke, die sie anprangerten (redundant und wertend), das schwache Mondlicht, durch dichte Äste, tränenblindes Stolpern (übrigens ist das auch in diesem Satz falsch, ein auch bedingt ja noch eine zweite Möglichkeit - z.B. angenommen sie hätte eine Taschenlampe gehabt, die nicht genug Licht abgab, dann kann ihr das Mondlich den Weg auch nicht erhellen, ansonsten erhellt er einfach nur nicht.) verhängnisvoller Tag (sehr dramatisch, warum nicht einfach an jenem Tag, dass er verhängnisvoll war erkennt der Leser aus dem Kontext), zarte Schweißtropfen, langsam ihren freien Rücken, entsetzlich schwül, ein unsichtbarer Punkt in der Dunkelheit (muss wohl, wenn er nicht unsichtbar wäre, wär es nicht dunkel), ein lauter Schluchzer, glühende Wangen, usw. *** Füllworte, umgangssprachliche Formulierungen, teilweise Dialekt. Insgesamt sehr viele konstruierte und gedrechselte Sätze, die mit häufig verwendeten Klischees beladen sind (wie z.B. der verhängnisvolle Tag, die glühenden Wangen). Die Schreibe schwankt sehr zwischen sehr einfachen Sätzen und sehr komplizierten Sätzen. Das alles macht es sehr anstrengend dabei zu bleiben. Insgesamt wird viel zu wenig von den Protagonisten gezeigt, und viel zu viel über Adjektive beschrieben. Außerdem ist das Passiv auch recht inflationär eingeflossen.
    Struktur: Zahlreiche Rückblicke durchbrechen das Geschehen, gerade im ersten Teil konnte ich den kurzen Rückblick (Schlittenfahren) zuerst überhaupt nicht einordnen. Danach verzettelt es sich, weil Rückblicke in unterschiedliche Zeitpunkte folgen, Was war jetzt wann - war Rückblick 1 vor Rückblick 2? Zu kompliziert, sobald ich als Leser nachblättern muss, weil ich nicht mehr weiß, wo ich gerade in der Chronologie der Ereignisse bin, ist es nicht stimmig. *** Wichtiger Punkt, unbedingt darauf achten, nicht in den Perspektiven zu springen oder soll das Buch 'allwissend' erzählen?
    Zusammenfassend: Die Geschichte könnte irgendwann sehr gut werden, aber es ist noch wirklich viel zu tun. Kürzen und zwar intensiv, ist meine erste Empfehlung. Danach sprachlich aufräumen. Die schlichten Hilfsverb-Konstruktionen durch echte Verben ersetzten, den Adjektiv-Dump raus, die Passiv-Konstruktionen durch Aktivsätze ersetzen (nebenbei noch Konjunktiv richte - ohne würde-Konstruktion). Dann die Figuren nicht beschreiben, sondern zeigen. Und, auch wesentlich, die Rückblenden sparsam setzen, und last but not least, die Dramatik aus den gedrechselten Sätzen herausnehmen. Ich bin sehr froh, auf diesen Titel gestoßen zu sein, denn ich neige ebenfalls dazu Sätze zu drechseln und ein wenig zu dramatisieren. So wurde mir nochmal der Spiegel zu meinen eigenen Anfängen vorgehalten, ich hoffe, dass ich inzwischen dazu gelernt habe. Ganz wird man das wahrscheinlich aber nie ablegen - doch irgendwie gehört es nun auch zu unserem persönlichen Stil - ich schätze, da geht es Schlauchen genauso. Ich glaube an die Geschichte, aber puh.... du hast noch viel Arbeit.
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    Runa

    von /user/ am 07.07.2011

    Handlung: Die fünfzehn jährige Runa schlägt sich mit den normalen Problemen der Pupertät herum. Bis ihr Leben nach dem tötlichen Unfall ihres Bruders völlig aus den Fugen gerät. Sie fühlt sich verantwortlich für die schreckliche Tragödie und fällt in ein teifes Loch. Da ihre Eltern ihr keinen Halt bieten können zieht sie sich in eine Fantasiewelt zurück. Dort trifft sie auf den geheimnisvollen Vincent und sieht ihren verstorbenen Bruder wieder.
    Figuren: Runa ist gut beschrieben und ich konnte auch in einigen Situationen mit ihr fühlen. Die anderen Karaktere sind aber für meinen Geschmack nicht pregnant genug.
    Sprache/Duktus: Ein gut leserlicher Schriebstil der hier und da noch kleine Fehler aufweist.
    Struktur: Wie auch schon einige Rezessoren schon bemängelt haben ist die wirre Reihenfolge in der sich die Geschichte aufbaut nicht so gut gelungen. Manchmal ist weniger eben doch mehr.
    Zusammenfassend: Eine Geschicht über ein Mädchen das mit dem Tod ihren Bruders klar kommen muss. Dies geschieht auf eine art und weise dir mir gut gefällt. Leider gibt es noch zu viel Strukturfehler um mehr Sterne zu vergeben.
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    Gute Idee

    von Amelie Rieger am 07.07.2011

    Handlung: Ein junges Mädchen das auf tragische Weise bei einem Badeunfall ihren jüngeren Bruder verliert. Sie schafft es nicht diesen Vorfall zu verarbeiten und da sie auch von Seitens ihrer Eltern keinerlei Unterstützung erwarten kann flüchtet sie sich in eine Art Traumwelt. Dort begegnet sie auch wieder ihrem Bruder und einem geheimnisvollen Jungen namens Vincent. Es wird ihr eine Möglichkeit eröffnet ihren geliebten Bruder zurück ins Leben zu holen. Jedoch scheint dies nicht ganz so einfach zu sein.
    Figuren: Runa ist ein ganz gewönlicher fünfzehn jähriger Teenager mit den allgemeinen Problemen der Pupertät. Von ihrem Bruder Tobias erfährt man nicht allzuviel, da er rasch stirbt. Auch die Eltern kommen etwas kurz in der Beschreibung. Dann gibt es da noch den geheimnisvollen Vincent aus ihrer Traumwelt. Für mich ist er sehr schwirig einzuschätzen aber vielleicht würde sich das im Laufe der Geschichte aufklären.
    Sprache/Duktus: Ein flüssiger und gut zu lesender Sprachstil der bis auf ein paar kleinere Details ganz gut gelungen ist.
    Struktur: Hier liegt eigentlich mein größtes Problem. Ich finde es gut wenn mit Rückblenden gearbeitet wird allerdings verwirrt es mich hier mehr als das es dem Verständnis dient. Ich würde mir eine etwas chronologischere Reihenfolge wünsche.
    Zusammenfassend: Eine Geschicht die sich mit etwas schwererer Kost herumschlägt. Die Ansätze finde ich gut aber der verwirrende Schreibstil mit den vielen Rückblenden haben mir leider etwas den Lesespaß genommen. Trotzdem gibt es von mir eine Empfehlung, da Potential auf jeden Fall erkennbar ist.
  • Runa

    von Sumpfhexe am 07.07.2011

    Handlung: Die fünfzehnjährige Runa fühlt sich schuldig am Tod ihres Bruders Tobias. Sie trifft in einer Zwischenwelt -wie auch immer sie dahin gekommen ist - auf den seltsamen Jungen Vincent, der ihr eine Möglichkeit offeriert, Tobias zu retten.
    Figuren: Runa plagt sich mit den üblichen Pubertätsproblemen herum. Ich beendete die Leseprobe auf S.30, da war sie für mich noch "irgendjemand". Runa könnte durchaus noch etwas lebendiger, interessanter dargestellt werden. - Genau wie ihre Eltern oder der geheimnisvolle Vincent, der redet wie ein anderer gewöhnlicher 15jähriger, obwohl er nicht wirklich aus unserer Welt zu kommen scheint.- Ein Satz wirft Fragen bei mir auf: "sie war noch nie besonders gut im Einschätzen von ethnischen Gruppen gewesen." Wer ist das schon mit 15? - Ein anderer Satz: "Sie fand, dass Vincent aussah wie ein Rabe." Warum? Wegen der schwarzen Haare und dunklen Augen?
    Sprache/Duktus: Hier sehe ich ein kleines Problem. Zweifellos flüssig zu lesen, aber ich empfinde die Sprache als arg adjektivgeschwängert, Bsp. der "unendlich böse Blick", die seidene Haut. Ich frage mich, ob sich die Zielgruppe von der manchmal geschwollenen Ausdrucksweise angesprochen fühlt, z.B. : "wieder fiel eine Träne, ebenso dick, nur noch mit viel mehr Trauer gefühlt als die erste, auf den Boden. Runa folgte mit den Augen ihren Flug, beobachtete wie sie sich drehte, sich der Erde näherte." "Nur tote Menschen rufen nach einem." Hmm. - Wortwiederholungen: ich habe nicht mitgezählt, wie oft Runa ein Schaudern über den Rücken läuft. - "Ihre Schultern waren in die Breite gegangen wie bei einem Zucchinigewächs." Netter Vergleich, der mich schmunzeln lässt, aber es klingt einfach nicht gut.
    Struktur: Recht konfus aufgebaut. Zu Anfang scheint Tobias noch da zu sein, dann kommt Vincent und sagt dass er tot ist, dann ist er wieder da. Warum nicht chronologisch erzählen?
    Zusammenfassend: Diese Leseprobe hat mich gar nicht angesprochen. Die Gründe habe ich aufgezählt, hauptsächlich aber liegt es an der Sprache, die mir gar nicht zusagt. Sorry, aber mehr als zwei Sterne möchte ich hier nicht vergeben.
  • ausbaufähig

    von TobiX am 05.07.2011

    Zusammenfassend: Ich möchte nur zusammenfassen, weil hier alles angemerkt wurde, was ich sonst wiederholen würde: Die Idee ist ganz in Ordnung, der Knackpunkt liegt bei den Übergängen in den Zeiten. Ein ewiges hin und her, was die Überschaubarkeit zu einem Hürdenlauf macht. So wird das Lesen anstrengend. Die aufgebaute Spannung wird immer wieder abgebrochen. So verlierst du den Leser. Wenn du Glück hast, liest er doch noch weiter und fitzt sich wieder rein, wenn du Pech hast, schlägt er das Buch zu. Beides ist nicht wünscheswert, daher rate ich dringend zu einer Überarbeitung. Bitte auch auf Dopplungen achten und das Rechtschreibprogramm drüberlaufen lassen. Das solls dann gewesen sein. Gruß Tobi
  • Schmerz

    von uschilein am 05.07.2011

    Handlung: Runa läuft davon. Ist auf der Flucht, weil sie jemanden getötet hat. Danach folgt eine Szene, in der sie durch eine Fantasywelt läuft und dort auf den toten Bruder trifft. Weiter begleiten wir sie in die Schule,um im Anschluss daran mit ihr und den Eltern in das Ferienhaus zu fahren. Dort ertrinkt der kleine Bruder.
    Figuren: Wo steckt den Vincent. Er ist gut gezeichnet, verliert sich leider im Nichts. Sehr schade. Runa, Tobias, Eltern, Freundinnen.
    Sprache/Duktus: Als Jugendbuch mehr als ausreichend beschriebene Figuren, Landschaften. Die Sprache regt die Fantasy von Jugendlichen und jungen Kindern an.
    Struktur: Die Übergänge sind zu hart wenn der leser von der Vergangenheit in die Gegenwart und wieder zurückwandert. Sie erschlagen eher, als dass sie sanft den Wechsel zeigen. Obwohl der Anfang richtig spannend anfängt weiß ich zum Schluss hin ganz genau was mich erwartet.
    Zusammenfassend: Die Szene auf dem verschneiten Berg beginnt sehr gut, auch später als Runa auf Vincent trifft steigt die Spannung. Der Weg durch die Häuserfasaden ist noch gut getroffen, aber als sie ihren toten Bruder sieht fragt man sich als Leser ob es ein Horrorbuch ist, eine Geistergeschichte oder einfach nur der Kopf ist,der bei dem Mädchen durchdreht. Vielleicht müsste hier die Autorin sauber herausarbeiten daß Runa träumt. Auch muss der Faden am Ende noch eindeutiger am Anfang herauskommen. Ein Kreislauf muss besser herausgearbeitet werden. So daß wir nach dem Tod des Bruders die Anfangsszene ihrer Flucht besser verstehen können. Viele Blöcke in der Erzählung erschweren es am Ball zu bleiben. Die Geschichte ist wunderbar, ganz ehrlich aber sie ist noch nicht in Form gestutzt, so daß kein Lesefluß entsteht und der Leser mit Spaß und Spannung dranbleiben kann. Hier wartet Arbeit aber diese Überarbeitung wird ein großartiges Werk schaffen. Davon bin ich überzeugt. Uschi
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    Trauer

    von Scott am 03.07.2011

    Zusammenfassend: Ein Mädchen, dessen Eltern ganz offensichtlich mehr mit sich, als mit ihren Kindern beschäftigt sind, verliert ihren kleinen Bruder bei einem Badeunfall. Sie macht sich Vorwürfe und gibt sich selber die Schuld an seinem Tod. Mit ihrer Trauer alleine gelassen, gelangt sie eine Zwischenwelt, in der ihr toter Bruder ihr erscheint. Aber da ist noch der geheimnisvolle Vincent, der sie davon abhalten will zu ihrem Bruder zu gelangen. Ich bin der Meinung, du hast die Gefühle des Mädchens sehr gut dargestellt. Tiefe Trauer um den einzigen Menschen, den sie vorbehaltlos liebte und der ihr nahe stand. Ich bin sehr gespannt, ob es Runa gelingt ihren Bruder zu retten. Runa ist übrigens ein sehr interessanter Name.
    • Kommentar von Schlauchen am 04.07.2011

      Bevor ich in den Urlaub verschwinde: Dir auch noch ein Danke! :-) Ich habe mich sehr über die Rezension gefreut, besonderns weil man merkt, dass hier auch genau gelesen wurde, vielen Dank! Ich bin ein Fan von besonderen Namen was Jugendbücher angeht ;-)Schöne Woche, liebe Grüße, Schlau-chen

  • Ein Kinderbuch

    von Pitchen am 02.07.2011

    Handlung: Runa eine pubertierende fünfzehnjährige hat Probleme mit sich und ihrer Umgebung. Sie muss am Wochenende mit der Familie in ein Ferienhaus am See. Dort verunglückt ihr kleiner Bruder und sie macht sich Vorwürfe, seinen Tod verschuldet zu haben, da sie nicht mitbekommen hat, dass er ihr in den See gefolgt ist.
    Zusammenfassend: Die Probleme die Runa mit sich herumschleppt werden nicht so realistisch beschrieben. Ein rebellischer Teeny würde härter auf die Bemerkungen der Eltern reagieren. Außerdem finde ich es als Kinder- und Jugendbuch schon ein kleinwenig zu gruselig, wie der kleine Junge dort steht und das Wasser an ihm herabperlt…
    • Kommentar von Schlauchen am 02.07.2011

      Hallo liebe/r Pitchen! Danke erstmal für deine Rezension und die Sterne :-) Vielleicht hast du mir ja einen Tipp, wie es für dich realistischer gewesen wäre? Das Genre "Kinderbuch" trifft es in der Tat nicht, aber nur unter "Fantasy" wollte ich es aufgrund des relativ Reallifelastigen Anfangs nicht stellen. Meine Zielgruppe liegt zwischen 12-17 Jahren, also "Jugendbuch".. Ich hoffe, dass die Angabe nicht Sternabhänig war, denn das finde ich ehrlich gesagt etwas schade! Liebe Grüße und danke :-)

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    Schaurig schön

    von Frieda Y am 02.07.2011

    Handlung: Nach einem schrecklichen Ereignis zieht sich Runa in eine Zwischenwelt zurück, wo sie auf Vincent trifft. Es folgt ein Rückblick auf vergangene Zeiten. Man lernt Runas Familie und allen voran ihren kleinen Bruder kennen und lieben.
    Figuren: Die 15-jährige Runa, die sich in einer Art Zwischenwelt wiederfindet. Tobias, ihr anscheinend verstorbener, kleiner Bruder. Vincent, ein geheimnisvoller Junge, den Runa in der Zwischenwelt trifft. Die Figuren sind sehr glaubhaft dargestellt. Man kann sich gut in Runa hineinfühlen, lernt so ihren liebenswerten kleinen Bruder kennen und spürt die Verzweiflung, als es um sein Leben geht.
    Sprache/Duktus: Es gibt ein paar kleinere Fehlerchen, die den Lesefluss jedoch nicht stören. Den Schreibstil empfinde ich als sehr angenehm und leicht zu lesen. Ich liebe besonders die wunderschönen Beschreibungen und Metaphern am Anfang, also beispielsweise deine tanzenden Schneeflocken oder den Fleck, der es sich gemütlich gemacht hat.
    Zusammenfassend: Das ist ein wirklich schöner und spannender Anfang, der neugierig auf mehr macht. Innerhalb einer halben Stunde habe ich deine Geschichte aufgesogen und möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Was hat es wohl mit der Zwischenwelt auf sich? Und wer ist Vincent? Ich bin gespannt! Ich mag deinen Schreibstil sehr gerne und würde mich über eine Fortsetzung freuen. Weiter so! PS: Auch wenn nicht zum Thema gehört: Tolles Profilbild. Erinnert mich sehr an meine kleine Ziege (weiblicher, dreifarbiger Jackie ;))
    • Kommentar von Schlauchen am 02.07.2011

      Hallo liebe Frieda! Danke für deine nette Rezension, ich und mein weiblicher, dreifarbiger Jackie haben uns sehr darüber gefreut ;-) ;-) Schön, dass es dir gefallen hat, ja an den Fehlern muss ich noch etwas arbeiten, aber ich hoffe, sie lassen sich alle vernichten.. Liebe Grüße und schönen Abend noch, Schlau-chen :-)

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    Teenagerschicksal

    von bongi am 01.07.2011

    Handlung: Die 15-jährige Runa steckt in einer typischen Teenagerkrise. Die Eltern, die Schule, alle wollen ihr was. Nur ihr kleiner Bruder genießt ihre uneingeschränkte Zuneigung. Dann muss sie auch noch mit ihrer Familie in den Urlaub, obwohl ihre Freundinnen alle etwas Besseres vorhaben. Ein schlimmer Unfall läßt Runa hilflos und verzweifelt zurück. Mehr wird nicht verraten.
    Figuren: Runa, die typisch wie eine 15-jährige reagiert. Sehr schön beschrieben. Tobias, der kleine Bruder, der von ihr abgöttisch geliebt wird. Die Eltern, die offensichtlich in einer Krise stecken. Die Freundinnen von Runa, ebenfalls typische Mädels in der Pubertät. Vincent, den ich hier aufgrund der Kürze der LP noch nicht so richtig zuordnen kann.
    Sprache/Duktus: Sehr gute phantasievolle Sprache, die mit einigen gelungenen Metaphern bei mir punktet. Sehr bildlich dargestellt und fast fehlerfrei umgesetzt. Gute Dialoge, die passend eingesetzt werden.
    Struktur: Die Struktur hat mich persönlich etwas verwirrt. Zwei Kapitel werden mit dem Satz "10 Tage zuvor" begonnen, obwohl sich meiner Meinung nach nichts am Zeitgeschehen ändert. Da habe ich nicht ganz durchgeblickt. Hier muss noch Klarheit geschaffen werden. Ansonsten habe ich nichts auszusetzen.
    Zusammenfassend: Wieso hast Du mit dem Einstellen dieser schönen Geschichte fast ein Jahr gewartet? Runa ist das bedrückende Schicksal eines pubertierenden Mädchens, die auf entsetzliche Art und Weise ein Unglück erlebt. Du hast hier sehr gekonnt einen Film ablaufen lassen, der sich auch nach dem Ende des Lesens bei mir fortgesetzt hat. Deine bildreiche Sprache erinnert mich an Tana French, die zu meinen Lieblingsautorinnen gehört. Dieses Buch könnte auch Erwachsene begeistern. Bei mir ist das auf jeden Fall gelungen. Die Fantasy-Elemente kommen wohl noch, wenn die Geschichte von Vincent beginnt, den man bis hierher noch nicht so richtig einordnen kann. Bisher jedoch Glückwunsch für dieses gelungene Debütprojekt, dass nicht umsonst so weit oben im Ranking steht. Ich habe es sehr gerne gelesen. Eigentlich wollte ich für den etwas undurchsichtigen Zeitsprung einen Punkt abziehen, tue es aber doch nicht, weil die Story an sich auf jeden Fall zwischen 2 Buchdeckel gehört. Ganz liebe Grüße und viel Erfolg wünscht Birgit Bongers
    • Kommentar von Schlauchen am 02.07.2011

      Hallo liebe Birgit! Wow, danke auch dir für die unheimlich ausführliche Rezension! Ich hätte wohl doch noch die zwei weiteren Kapitel einstellen sollen, da Vincent dort weiter vertieft und die Geschichte an Fantasy dazugewinnt... Danke auf jedenfall für den Flieger und die Sterne, Tana French kenne ich leider nicht, nur das Pärchen Nicci French, das Kirmis schreibt ;-) Im letzten Jahr hat sich mein Schreibstil um einiges gebessert, deswegen ist es erst jetzt hier...Danke nochmal, liebe Grüße :-)

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    Nur zu empfehlen!

    von Rani am 01.07.2011

    Handlung: Die 15-jährige Runa muss das Wochenende mit ihren Eltern und ihrem achtjährigen Bruder Tobias im idyllischen Ferienhaus verbringen – wieder einmal. Dabei würde sie viel lieber mit ihren Freundinnen die Stadt unsicher machen und Jungs kennenlernen. Was Runa lieber möchte, interessiert ihre Eltern jedoch nicht und so bleibt ihr nichts anderes übrig, als mitzufahren. Wenigstens ist Tobi dabei, das Einzige Familienmitglied, mit dem sie sich verbunden fühlt. Die schwimmbegeisterte Runa kapselt sich so oft es geht von der Familie ab, um im nahe gelegenen See bei ein paar Bahnen zu erholen. Selbstvergessen, merkt sie zunächst nicht, dass Tobi ihr auf den offenen See hinausfolgt. Als sie irgendwann die Hilferufe ihres ertrinkenden Bruders wahrnimmt, ist es vielleicht schon zu spät ...
    Figuren: Runa: Protagonistin, gerade 15 geworden. Handelt ihrem Alter entsprechend (unreif, gefühlsbetont, trotzig). Schafft es den Leser durch ihre authentische Art sofort in die Geschichte zu ziehen. Vincent: Unbekannter aus der Zwischenwelt, der mehr weiß, als er zugibt. Spannungsträger. Der Leser möchte sofort wissen, was es mit ihm auf sich hat. Eltern: Werden stark aus Runas Sicht gefärbt und vermitteln daher einen verständnislosen, gleichgültigen und strengen Eindruck. Tobias: Kleiner Bruder. Äußerst lebendig gezeichnet. Motor der Handlung (mit seinem Tod kommt die Geschichte ins Rollen).
    Sprache/Duktus: Vor allem im ersten Kapitel bildliche und überzeugende Sprache. Flüssig geschrieben, nur sehr wenig Redundanz vorhanden. Ab dem zweiten Kapitel haftet der Erzählweise mehr Umgangssprache an. Man hat stärker das Gefühl im Kopf einer 15-jährigen zu sein, was je nach Geschmack, ein Plus für die Geschichte sein kann.
    Struktur: Der Ablauf ist nicht linear aufgebaut. Begonnen wird in der Zwischenwelt, als Runas Bruder bereits tot ist. In den nachfolgenden Kapiteln wird aus der Realitätsebene beschrieben. Dem Leser wird geschildert, was vor dem Kapitel in der Zwischenwelt geschehen ist (Rückblick). Tipp: das zweite "zehn Tage zuvor" weglassen, da es offensichtlich verwirrt. Ansonsten trägt die Struktur zum Spannungsbogen bei. Durch sein Vorwissen, weiß der Leser, dass Runa ihren Bruder "töten" wird und möchte nun bei der Lektüre der nachfolgenden Kapitel dringend wissen WIE es dazu kommt. Gute Strategie, um die Aufmerksamkeit des Lesers konstant zu halten. Man muss einfach immer weiter lesen. :D
    Zusammenfassend: Ein spannender, gefühlvoller Roman für Jugendliche, der viel versprechend beginnt. Inhaltlich topp, sprachlich kann (und wird) hier und da mit Sicherherit noch gefeilt werden. Die Geschichte setzt sich mit Themen auseinander, die besonders heranwachsende betriffen (Verantwortung, der eigene Platz in der Welt, Liebe ...) und ist daher dringend weiter zu empfehlen. Wäre ich 15, stünde das Buch schon längst auf meinem Wunschzettel!
    • Kommentar von Schlauchen am 02.07.2011

      Hallo liebe Rani ;-) Danke für wunderbar ausführliche und ehrliche Rezension, ich habe mich unglaublich darüber gefreut, besonders weil sie von dir kam :-) Danke, danke! Hoffentlich sehen wir uns doch noch im Carlsen-Verlag, ich möchte die Einladung echt nicht ausschlagen :-( Liebste Grüße <3

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    Schmerzliche Vorgänge

    von ERunte am 30.06.2011

    Handlung: Runa, hat Probleme mit ihren Eltern und der Schule. Ihr einziger Lichtblick z. Zt. ist ihr kleiner Bruder, den sie sehr liebt. Au0ßerdem glaubt sie, dass ihre Eltern in einer Kriese stecken. Leider muss sie am Wochenende mit ihren Eltern in das Ferienhaus am Meer fahren. Sie ist eine gute Schwimmerin, kann aber ihren Bruder nicht mehr retten, der ihr unbeobachtet zu weit ins Wasser gefolgt.
    Sprache/Duktus: Sehr schöne, bildreiche Sprache, die sehr gut die Probleme eines jungen Mädchens in der heutigen Zeit darstellen.
    Zusammenfassend: Ich finde es toll, wie du Runas Probleme, die für sie z. Z. übermächtig sind beschreibst, wie sie sich die Schuld am Tod ihres kleinen Bruders gibt. Schade, dass die Leseprobe so kurz war, ich hätte gern mehr über die Zwischenwelt erfahren. Da die LP sehr gut gefallen hat, gebe ich dir gern 5 Sterne und den Flieger
    • Kommentar von Schlauchen am 02.07.2011

      Hallo Erunte! Danke für deine nette Rezension, über die ich mich ausgesprochen gefreut habe! Ich kann dir gern - wie auch schon anderen angeboten - weitere zwei Kapitel schicken, in denen die Zwischenwelt genauer vorkommt und ein wenig erklärt wird. Danke auch für den Flieger :-) Liebe Grüße und schönes Wochenende noch! Schlau-chen

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    Besser weil länger

    von Alegra am 30.06.2011

    Zusammenfassend: Ich habe ja schon die erste Version rezensiert. Alle meine Verbesserungsvorschläge hast du nicht umgesetzt, aber einige. Leider sind gerade in dem "neuen" Teil noch einige Rechtschreibfehler, die ich mir aber dieses Mal nicht notiert habe. Mir gefällt die Geschichte immer noch! Eine der Überschriften hat mich allerdings verwirrt. Erst hieß es "... zehn Tage vorher" (oder so ähnlich) und im nächsten Kapitel noch mal "zehn Tage vorher". Runa ist aber immer noch an dem See. Das war ein bisschen komisch. Du benutzt schöne Vergleiche und Umschreibungen. Das fand ich beim ersten Mal auch schon gut. Die längere Leseprobe ist wirklich zum Vorteil der Geschichte. Spätestens im Anschluss müsste aber wieder was über Vincent kommen, sonst verliert man den Bezug zu dieser "anderen" Welt. LG Alegra
    • Kommentar von Schlauchen am 30.06.2011

      Hallo liebe Alegra! Danke für deine Rezension, ich habe mich sehr gefreut, dass du nochmal reingeschaut hast. Ich habe eigentlich versucht, alle deine Anmerkungen umzusetzen (hatte die Mail offen nebendran), wahrscheinlich hab ich was übersehen? :X Vicent kommt direkt in der nächsten Szene wieder dran ;-) Danke für deine Mühen, liebe Grüße, Schlau-chen

  • ?

    von Erika21 am 30.06.2011

    Zusammenfassend: Scheint noch etwas unausgegoren zu sein. Die Szene mit dem ertrunkenen Jungen habe ich in der Serie Poltergeist, die vor ein paar Jahren lief, schon einmal gesehen. Ansonsten finde ich die Übergänge zwischen Gegenwart und Vergangenheit zu abgerissen. Die Leseprobe ist sehr kurz und das, was eingestellt ist, könnte noch eine Überarbeitung vertragen. Man kann sich nicht darauf verlassen, dass das irgendein Lektorat erledigen wird.
    • Kommentar von Stefan Manuel am 30.06.2011

      @ Schlauchen: Gruselige Phantasie @ Erika: Also, es kommt ja öfter vor, dass jemand ertrinkt.. also find ich an der Stelle Plagiatsbeschuldigungen eher lächerlich. Aber gut.. meinst es ja nich böse^^ Sonst finde ich ist Runa eher einer der Lichbölicke auf nb..

    • Kommentar von Schlauchen am 30.06.2011

      Hallo liebe Erika, danke für deine Rezension. Ich kenne den Film leider nicht, daher kann ich keinen Bezug dazu herstellen, die Szene einzig und allein meiner Fantasy entsprungen, das mit den Übergängen habe ich mir notiert, danke auch für deine Meinung. An welchen Stellen würdest Du denn eine Überarbeitung ansetzen? Ich glaube übrigens auch nicht, dass das ein Lektor übernehmen wird ;-) Schade, dass du der Leseprobe gar nichts Gutes abgewinnen konntest, trotzdem danke. LG, Schlauchen

  • Nicht so überzeugt

    von LenaMarie am 30.06.2011

    Zusammenfassend: Das war die 3. Geschichte, die ich gestern Nacht gelesen habe. Ich bin leider auch hier nicht so überzeugt, wie vom 1. Werk. Gerade der Anfang ist sehr verwirrend und die Zeitsprünge haben sich beim Lesen nicht wirklich gut angefühlt und aneinander gegliedert. Ich habe mich dennoch durchgebissen, obwohl ich bereits aufgeben wollte. Ich persöhnlich finde Tobias besser beschrieben als Runa und da liegt auch eines meiner Probleme mit diesem Text. Die Eltern, sorry, aber da mußt du auch nocheinmal ran. Sie sind viel zu glatt und der Leser verpasst sie fast. Sie bleiben nicht hängen meine ich damit. Eine Überarbeitung wäre hier nocheinmal anzuraten, daher vergebe ich auch hier 3 Sterne. Grüße Lena
    • Kommentar von Schlauchen am 30.06.2011

      Sorry, zweimal... dann kann ich vielleicht daran auch noch etwas ändern, wenn ich mich wieder ransetze. Danke für deine Rezension! Liebe Grüße, Schlau-chen :-)

    • Kommentar von Schlauchen am 30.06.2011

      Hallo liebe Lena Marie, danke für deine Rezension, mir ist auch deine Meinung sehr wichtig. Ich gebe zu, die Sprünge sind wirklich etwas kompliziert, aber genau darin liegt der Punkt, ich hab's mir auf jedenfall notiert! Ich wär dir echt dankbar, wenn du mir sagen könntest, wo deine Probleme mit Runa lagen? Dann kann ich da vielleicht nochmal ansetzen...? Meinst du bei den Eltern "zu klischeehaft", mit glatt? Wär super, wenn du die Zeit findest, mir darauf zu antworten, dann..

    • Kommentar von Schlauchen am 30.06.2011

      Hallo liebe Lena Marie, danke für deine Rezension, mir ist auch deine Meinung sehr wichtig. Ich gebe zu, die Sprünge sind wirklich etwas kompliziert, aber genau darin liegt der Punkt, ich hab's mir auf jedenfall notiert! Ich wär dir echt dankbar, wenn du mir sagen könntest, wo deine Probleme mit Runa lagen? Dann kann ich da vielleicht nochmal ansetzen...? Meinst du bei den Eltern "zu klischeehaft", mit glatt? Wär super, wenn du die Zeit findest, mir darauf zu antworten, dann..

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    Für Jugendliche gut geeignet.

    von patza am 30.06.2011

    Zusammenfassend: Das ist eine sehr gute Geschichte. Ich frage mich natürlich wie es weiter geht, habe schon selbst Ideen und bin sehr gespannt. Das Ertrinken des Jungen ist natürlich schrecklich zu lesen, aber ich habe Hoffnung, dass er gerettet wird. Deine Sprache finde ich sehr gut nur die Absätze stören immens. Ich denke, dass du diese nicht absichtlich so eingestellt hast, aber ich musste manchmal zweimal lesen, weil ich dachte, da stimmt was nicht. Jugendliche lesen dieses Buch sicherlich gerne, da ist dieser Vincent (aus der Zwischenwelt), die Toten die rufen, das ist fast schon gruselig. Ich bin gespannt wie es weiter geht.
    • Kommentar von Schlauchen am 30.06.2011

      Guten morgen Patza :-) Danke fürs Lesen und rezensieren meiner Geschichte! Ob er gerettet werden kann und auf welche Weise wird natürlich nicht verraten, das mit den Absätzen... Jaa, ich weiß, das wurde von Neobooks so hochgeladen, ich hab jetzt erst verstanden, wie man das ändern kann... Vincent spielt eine große Rolle und es wird noch um einiges grusliger ;-) Danke für deine Rezension :-) Liebe Grüße, Schlau-chen

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Sehr berührend!

    von Sonntagskind am 30.06.2011

    Zusammenfassend: Es ist spät und ich wollte eigentlich schlafen gehen- bin dann doch hier hängen geblieben und rezensiere jetzt bloß kurz, damit die hässliche 2-Stern-Bewertung verschwindet. Du hast einen sehr berührenden Schreibstil und ich hatte während dem Lesen das Gefühl, dass du dich auch wirklich auf deine Figuren einlässt. Deine Sprache ist sehr bildhaft und schön. Außerdem will ich die ausgesprochen originelle Handlung hervorheben, in der du so subtil ein ernstes, sehr trauriges Thema behandelst. Der Anfang ist tatsächlich ein bisschen wirr für mich, aber das ist eben für jeden verschieden. Daher hast du dir 5 Sterne und eine Empfehlung reglich verdient.
    • Kommentar von Schlauchen am 30.06.2011

      Hallo liebes Sonntagskind, danke für deine Rezension und den Flieger, habe mich sehr darüber gefreut, auch für dein Lob :-) Das mit dem wirren Anfang, gut wahrscheinlich werde ich das wirklich nochmal überarbeiten, hab da auch schon eine Idee... :-) Liebe Grüße, Schlauchen

  • Runa

    von Frida am 29.06.2011

    Handlung: Runa, ein junges Mädchen sieht sich am Tod des kleinen Brudes maßgeblich schuldig. In Rückblicken erfährt der Leser, wie es zum verhängnisvollen Ertrinkungstod kam.
    Figuren: Runa, gut beschrieben. Der kleine Bruder Thobias, Vincent ist ein interessanter Charakter, bleibt jedoch nicht weiter erwähnt in der Luft hängen.Die Eltern sehr klischeehaft.
    Sprache/Duktus: Die Übergänge zwischen den Rückblicken den aktuellen Vorgängen sind sehr holprig, eher unangenehm zu lesen. Der Lesefluss wird abgerissen. Sprachlich sonst sehr angenehm.
    Struktur: Sehr wirr. Die Autorin beginnt mit dem Ende springt in die Gegenwart, dann weiter in die Vergangenheit. Schwer nachvollziehbar. Ein Zeitsprung am Anfang sollte genügen.
    Zusammenfassend: Die Geschichte ist fantastisch, aber schlecht umgesetzt. Eine kräftige Umarbeitung könnte sie aber sehr Groß machen! Mein Bewertungsmaßstab:1 Stern gefällt nicht, 2 Sterne große Ansätze, aber eine Überarbeitung ist notwendig, 3 Sterne für ein befriedigendes bis gutes Werk, 4 Sterne für ein sehr gutes und 5 Sterne für ein sehr gutes Werk mit außergewöhnlichen Bestandteilen.
    • Kommentar von Schlauchen am 30.06.2011

      Ist ja lieb von dir Stefan, wirklich, aber wenn die Bewertungsskala von Frida so ausfällt, ist das in Ordnung. Außerdem bin ich froh, wenn man mir manche Stellen aufzeigt, die nicht so geglückt sind. Danke jedenfalls :-)

    • Kommentar von Schlauchen am 30.06.2011

      Huch, was ist denn hier los? Bitte nicht streiten..! Also ich finde es ja gut, wenn sie sagt, dass mein Werk "große Ansätze zeigt, aber eine Überarbeitung notwendig ist", das ist nämlich auch meine eigene Meinung. Ich habe es vor allem reingestellt, um dabei vielleicht an der Hand genommen zu werden, "Runa" ist wahrlich noch nicht perfekt, das weiß ich selbst, aber ich sehe durch den Wettbewerb die Chance genau dem vielleicht näher zu kommen. Also bitte streitet nicht über einzelne Bewertungen..

    • Kommentar von Kratzfeder am 30.06.2011

      Verzeihung wenn ich mich hier einmische: Aber was ist denn daran unfair? Im Gegenteil, dadurch dass Frida sehr transparent darlegt, wie sie wertet, geht es doch fairer gar nicht! Hier hat jeder seinen ganz individuellen Maßstab, von daher kann es keinen gemeinsamen Kamm geben über den die Manuskripte "geschoren" werden. Und bei einer Bandbreite von fünf finde ich persönlich z.B. die Einteilung von Frida sehr schlüssig!

    • Kommentar von Stefan Manuel am 30.06.2011

      Denn für die Meisten hier auf nb bedeuten 2 Sterne mittelschlecht, für dich aber gut, bloß Überarbeitung nötig.. hoffentlich bin ich dir jetzt nicht zu nahe getreten. lg stefan

    • Kommentar von Stefan Manuel am 30.06.2011

      Also ich fand gerade den etwas wirren Anfang gut- das fordert den Leser! Aber das ist eben geschmachssache.. Deine ArtSterne zu vergeben ist sehr streng, Frida. Ich weiß, du meinst es nur gut aber: das sind Manuskripte. Das heißt eine überarbeitung ist sowieso immer nötig.Vorallem bewerten die meisten Leute hier anders und das ist dann schnell doch unfair (auch wenn du das nicht sein willst), wenn jemand anders 4 Sterne dafür gäbe, wo du nur 2 gibst..

    • Kommentar von Schlauchen am 29.06.2011

      ps.: Hatte ich vergessen :-) Was die Eltern betrifft, klischeehaft muss ja nicht unbedngt schlecht bedeuten, schließlich habe ich die Dialoge teilweise eins zu eins aus meiner früheren Jugens übernommen *seufz*

    • Kommentar von Schlauchen am 29.06.2011

      Was die Überarbeitung betrifft: Ja, es ist ja die erste bzw. die überarbeitete zweite Fassung, da werde ich noch einige Male rangehen müssen, aber vielleicht geschieht dies auch mit Hilfe eines Lektorats, von dem ich sehr viel lernen könnte und das würde mir viel bedeuten. Danke auf jeden Fall fürs Lesen und deine ehrliche Meinung, hab mich darüber gefreut! Liebe Grüße, Schlau-chen :-)

    • Kommentar von Schlauchen am 29.06.2011

      Hallo liebe Frida! Vielen Dank für deine Meinung und diese Rezension :-) Der Charakter des Vincents wird im Laufe der weiteren Geschichte vertieft (ist ja bisher nur der Anfang), die Übergänge lassen sich sicher noch besser gestalten, danke für das Kompliment, was die Sprache betrifft. Ich hatte die Geschichte- was die Zeitsprünge betrifft - mal in der richtigen Reihenfolge geschrieben, da hat das gewisse Etwas gefehlt, es war etwas langweilig, aber wie gesagt, auch das lässt sich leicht ändern.

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    sehr spannend!

    von Mona Frick am 28.06.2011

    Zusammenfassend: Am Anfang sind mir die Übergänge zwischen Gegenwart, Zwischenwelt und Vergangenheit etwas aprupt, aber nichts, was ein Lektorat nicht hinbekommen würde. Ich hätte allerdings gern noch mehr von der Zwischenwelt erfahren...
    • Kommentar von Schlauchen am 28.06.2011

      Hallo liebe Mona! Ja, daran lässt sich arbeiten, danke für deinen Hinweis. Was die Zwischenwelt betrifft, ich bin auch bei dir gerne bereit dir die folgenden zwei Kapitel zu schicken, die beide in der Welt spielen und sie vertiefen :-) Danke für die Sterne und den Flieger, liebe Grüße, Schlauchen :-)

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    Viel Potential

    von Felina am 28.06.2011

    Handlung: Schuldgefühle, ein totes Kind und die Aussicht, es zurückholen zu können. Spanned geschrieben - nur schade, dass es an der interessantesten Stelle aufhört!
    Figuren: Man wird in die Geschichte hineingezogen und kann den Kummer, den Schrecken, miterleben.
    Sprache/Duktus: Flüssig zu lesen, gute Formulierung, wenig Füllwörter. An manchen Stellen Erklärungen im Text, das würde ich umschreiben. Der Text sollte sich selbst erklären.
    Struktur: Die Szenen sind gut beschrieben, der Spannungsbogen ist gelungen.
    Zusammenfassend: Spannend bis zum Ende der Leseprobe. Das läßt auf ein lesenswertes Buch schließen. I
    • Kommentar von Schlauchen am 28.06.2011

      Oh, puh, verrückt! So viele liebe Rezensionen, danke Felina fürs Lesen und rezensieren, habe mich sehr darüber gefreut und bin ein bisschen platt... Hätte nicht gedacht, dass ein Jugendbuch so gut ankommen würde, also DANKESEHR! :-) Liebe Grüße, Schlauchen

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    Oh je, ist das traurig

    von Coronval am 27.06.2011

    Handlung: Obwohl man weiß, dass es geschehen wird, ist man am Ende der Leseprobe betroffen, als der kleine Tobias leblos im Wasser treibt.
    Figuren: Die Figuren sind sehr gut beschrieben. Nett fand ich auch die Darstellung von Runas Punker - Freundin oder die Beschreibung der Mutter bei ihrem ersten Auftritt auf dem Schulhof. Da, finde ich, ist es dir besonders gut gelungen in Runas pubertierenden Geist einzudringen. Denn obwohl bestimmt nichts wirklich peinlich an der Mutter ist, gelingt es dir sie aus Runas Sicht so zu beschreiben, dass man sie dennoch als peinlich empfindet. (das sind frustrierende Aussichten für mich als Mutter, da ich jetzt weiß, dass ich ohnehin nichts richtig machen können werde)
    Sprache/Duktus: Die Sprache ist flüssig, mitreißend und gut zu lesen. Ab und an sind mir jedoch umständliche Formulierungen aufgefallen. Hin und wieder auch unschlüssige Schlussfolgerungen. Leider kann ich dir jetzt kein Beispiel nennen, da es sich meist um kurze Satzanhänge, oder ein unpassendes Wort handelt.
    Zusammenfassend: Da spürt man das Potenzial einer guten Geschichte, die zweifellos das halten wird, was sie verspricht. Ich bin gespannt wie sich das Leben in der Zwischenwelt so gestaltet. Ein Fehler ist mir aufgefallen. 10 Tage vorher. Von Hochsommer und schwimmen im See bis hin zu Schnee und Schlittenfahren vergehen eindeutig mehr als 10 Tage. Oder ist sie da schon abgedriftet? Wenn ja, dann muss das deutlicher hin, denn ich hab das überlesen. Lg Kerstin
    • Kommentar von Schlauchen am 29.06.2011

      Danke, liebe Kerstin, dass du nochmal reingeschaut hast. Okay, ich habs mirs notiert! Ich denke, daran kann man arbeiten.. Herzlichen Dank nochmal :-)

    • Kommentar von Coronval am 28.06.2011

      Habs jetzt die Stelle nochmal gelesen. "Schlaf doch einfach"... so oder so ähnlich steht es dort und dann geht es mit "Es schneite.." weiter. Diese Szene ist ohne die Punkte (die mir offenbar nicht weiter aufgefallen sind) so stark, dass ich sofort vor Augen hatte, was geschiet, wenn man im Schnee einschläft. Hier würde ich ansätzen. Klar machen, dass sie tatsächlich schläft - und den Wetterwechsel, sei es als Traum oder Wirklichkeit, deutlicher hervorheben. Kerstin

    • Kommentar von Coronval am 28.06.2011

      Dann ist mir der Sommer vor lauter Schnee doch tatsächlich entgangen. Hiermit nehme ich alles zurück.

    • Kommentar von Schlauchen am 27.06.2011

      Hallo liebe Kerstin! Zuerst möchte ich dir ganz herzlich für deine ehrliche und freundliche Rezension danken, ich habe mich unglaublich darüber gefreut! :-) Zu deinem angedeuteten Fehler: In der ersten Szene läuft Runa durch den Wald, da ist es Sommer (schwül, heiß), dann schläft sie unter dem Baum ein -> Wechsel zum Winter. Vielleicht muss ich das noch deutlicher machen.. Danke jedenfalls für deine Rezension! :-) Schönen Abend noch, Schlau-chen

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    Herzklopfen

    von Mondentochter am 27.06.2011

    Figuren: Runas Gedanken und Gefühle zeugen von einer tiefen Innenwelt, die mich sofort von ihrer Besonderheit überzeugt haben. Sie ist introvertiert, ganz im Gegensatz zu ihrem Bruder Tobias, der das Leben und sein warmes Herz nach außen trägt. Die beiden erscheinen aufs erste sehr unterschiedlich und doch verbindet sie eine tiefe Liebe. Auch wenn der Kleine es noch nicht in Worte fassen kann, versteht er Runa vom Herzen her. Die Beziehung zu den Eltern ist von Nicht-Sehen und Nicht-Verständnis geprägt. Die beiden wirken in ihrer eigenen Welt gefangen. Das Verhältnis aller Beteiligten zueinander ist wahrlich komplex dargestellt und so voller Emotionen - alles atmet hier und das hat mir äußerst gut gefallen!
    Sprache/Duktus: Deine Worte beschreiben nicht nur sehr eindrücklich das äußere Geschehen, sondern auch das Innere. Zudem schaffst du es, eine Verbindung zwischen diesen Zwei Beschreibungs-Ebenen herzustellen. Ich kann es im Moment gar nicht richtig fassen, aber es gelingt dir alles zu einem Fluss zu bringen, zu einem Ganzen.
    Struktur: Der Aufbau gefällt mir sehr gut. Erst erlebt man mit Runa den Schmerz und die Trauer nach dem Verlust des Bruders. Man betritt gemeinsam mit ihr die Zwischenwelt, begegnet Vincent und dann auch dem gespenstischen Tobias. Erst danach kommt der Rückblick auf das Geschehene. So baust du Spannung auf und machst neugierig auf das , was denn nun eigentlich passiert ist.
    Zusammenfassend: Runa hat mich von Anfang an in ihre Welt gezogen. Sie ist etwas ganz Besonderes, so voller Tiefgang und Schmerz. Der Verlust ihres Bruders ist so dermaßen schrecklich und wirklich wiedergegeben, dass mir die Szenen Gänsehaut verursacht haben. Du schaffst es wirklich, mit Worten eine so lebendige Welt zu schaffen dass jede Pore mitfiebert. Die Idee wie es weitergeht erscheint mir sehr spannend - mich hast du darauf auf jeden Fall auch neugierig gemacht! Danke sehr für`s Teilen!!
    • Kommentar von Schlauchen am 27.06.2011

      Ich muss gestehen, liebe Mondentochter, dass ich ein bisschen sprachlos bin. Vielen, vielen Dank für diese lieben Worte und das tiefe Mitfiebern mit Runa. Ich habe mehr sehr über deine Rezension und deine ehrliche Meinung gefreut, danke! Liebe Grüße, Schlau-chen :-)

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    Runa

    von Mephista am 26.06.2011

    Handlung: Zu Beginn flüchten wir mit Runa zusammen in einen Wald.Wir begleiten sie in ihrer lähmenden Verzweiflung und erfahren, dass sie jemanden getötet hat. *Beim Szenenwechsel erleben wir in der Zwischenwelt die Begegnung mit ihrem verstorbenen Bruder Tobias und einer mysteriösen Gestalt namens Vincent. Offensichtlich ist der kleine Bruder ertrunken, denn sie erkennt die körperlichen Merkmale des Ertrinkungstotes. Tobias selbst gibt ihr die Schuld an seinem Tod.* Danach treten wir die Reise zum zehn Tage zuvor ereigneten Unfall an. Zunächst verfolgen wir die Unterhaltung zwischen Runa und ihren Freundinnen am letzten Schultag vor dem anstehenden Urlaub. Wir verfolgen die Geschehniss weiter mit, erleben Unstimmigkeiten zwischen Runa und dem Vater, weitere zwischen den Eltern und nur der kleine Bruder gibt ihr Halt. Doch wohl nur bis zu dem Moment, als Runa den kleinen Tobias aus dem See zieht. Hier hofft der Leser inständig darauf, dass das Erlebnis in der Zwischenwelt nur ein böser Traum war.
    Figuren: Ausgesprochen schön dargestellte Figuren. Lebhaft mit allen Macken und Ecken, sowie angenehmen Wesenszügen wurden diese ausgestaltet und dargestellt. Neben Runa, Tobias, ihren Freundinnen und Eltern treffen wir die Gestalt des Vincent, zu deren Bedeutung ich gerne mehr noch erfahren hätte
    Sprache/Duktus: Ein fließender Text, sprachlich angenehm mit prägnanten Einschnitten.
    Zusammenfassend: Eine tolle Arbeit ist Dir hier gelungen! Lediglich Vincent lässt eine große Frage im Raum stehen: Wer ist das und welche Bedeutung kann ihm zugemessen werden?Das Gespräch zwischen den Freundinnen kurz vor dem Urlaub wirkt auf mich sehr langatmig und läßt den Spannungsbogen zu sehr abflachen. M.E. nach hätte eine kurze Erläuterung zum Gesprächsinhalt ausgereicht. Ansonsten kann ich nur sagen, dass der Unterhaltungswert gut ist. Eine tolle Geschichte, interessant und hochwertig umgesetzt.!
    • Kommentar von Schlauchen am 27.06.2011

      Guten Morgen liebe Mephista! Vielen, herzlichen Dank für diese ausfühlriche sowie positive Rezension :-) Vincent wird Runas Begleiter und hilft ihr in der ein oder anderen Situation, zwischen den beiden entwickelt sich so etwas wie Liebe, nur am Ende wird sie bitter enttäuscht... Kürzungen kann ich vornehmen,hab's mir notiert, es war mir aber wichtig zu zeigen, wie Runa vor dem Tod ihres Bruder war und wie sie mit ihren Freundinnen umgeht. Wobei sich das wirklich straffen lässt, danke! LG :-)

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    Wow! :)

    von Blake am 26.06.2011

    Figuren: Du hast die Figuren sehr gut gezeichnet. Ich konnte mir ihre Eltern lebhaft vorstellen, was mir sehr gut gefallen hat. Ihr kleiner Bruder Tobias ist lebendig beschrieben, auch wenn er tot ist;) Auch ihn konnte ich mir gut vorstellen, wobei ich gerade am Anfang gerne darauf verzichtet hätte. *bibber* Ich kriege heute Nacht bestimmt Alpträume...;) Auf Runa bin ich noch richtig gespannt, man erfährt schon viel über sie, aber ich denke da kommt noch viel mehr. Bis jetzt drehte sie sich noch sehr um sich selbst. Mir geht es schlecht. Ich bin traurig. Ich bin...ich will...ich...ich...ich..., aber dabei nicht unsympathisch. Eben ein Teenager. ;) Ich gehe mal davon aus, dass sie sich im Laufe der Geschichte grundlegend ändern wird. Von Vincent weiß man noch gar nichts, außer das er aus der Zwischenwelt kommt. Bin gespannt, was da noch kommt. :)
    Sprache/Duktus: Zur Sprache sage ich gar nichts...Wer bin ich, dass ich mich da aus dem Fenster lehne. Da kommt mir der Spruch mit dem Glashaus in den Sinn;))) Was mich angeht, flüssig zu lesen. Keine Probleme. :)
    Struktur: Der erste Teil spielt in der Zwischenwelt, Chronologischer Handlungsverlauf. Der zweite Teil ist ein Rückblick in die Vergangenheit in die normale Welt. Die beiden Teile sind klar voneinander abgegrenzt.
    Zusammenfassend: Am Ende des ersten Kapitels lässt du mich mit einem gigantischen Kloss im Hals zurück...das ist gar nicht nett! Am Ende des dritten, sitze ich mit Tränen in den Augen vor meinem Pc...das ist auch nicht nett!! ... Und dann kann ich noch nicht mal weiter lesen...das ist richtig gemein!!! *gg* Ein unglaublich spannender, teils düsterer Anfang einer bestimmt genialen Geschichte. Ich bin total begeistert. Ich will sofort wissen, was weiter passiert!!! - Ich muss warten??? - Dafür ziehe ich dir alle Sterne ab! ;))) Nein, Spaß bei Seite. Super toll. Weiter so! Fünf Sterne und Flieger!!! :)))
    • Kommentar von Schlauchen am 26.06.2011

      Wow zurück! Danke, vielen Dank! Hätte nicht gedacht, dass die Geschichte so schnell auf Anklang stößt und habe mich sehr über deine Meinung gefreut! :-) Wie auch Codname Kolibri schon vorgeschlagen, kann ich dir gerne mehr schicken, so ist es ja nicht *lach* Liebe Grüße, schönen Sonntag auch dir ;-), Schlau-chen

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    Die Hoffnung stirbt zuletzt!

    von Rebecker am 26.06.2011

    Zusammenfassend: Hallo Schlauchen, leider geht es mir nach dem Lesen deiner Geschichte gar nicht mehr so gut wie vorher, weil mich das plötzliche Ende der LP ganz und gar nicht zufriedenstellt. Hätte nur allzu gern den hoffentlich "Guten Ausgang" erfahren. Die liebende große Schwester Runa, die sich für den tragischen Badeunfall ihres kleinen Bruders Tobi verantwortlich fühlt, hast du hier sehr einfühlsam beschrieben, aber nur soweit wie nötig, sodass der Leser seiner eigenen Fantasie noch freien Lauf lassen kann. Auch den kleinen Buben sehe ihn förmlich vor mir, wie er stolz seine einzigartige blaue Badehose präsentiert, die er von seiner Schwester geschenkt bekommen hat und die den so immens wichtigen weißen Seitenstreifen aufweist. In einer geheimnisvollen Zwischenwelt folgt die von den Eltern vernachlässigte Runa den Rufen ihres Bruders und wird mit dem anklagenden Vorwurf konfrontiert: "Du hast mich getötet!" ....Boah, diese Aussage hat mein Herz bluten lassen und ich fühle den seelischen, grausamen Schmerz, den Runa ertragen muss...Also, alles in allem eine rundum gelungene Story, die mich jedoch sehr traurig stimmt. Versprich mir bitte, dass sie ein glückliches Ende findet und das ich es sehr bald erfahren kann. Natürlich bekommst du von mir die volle Sternenzahl und den dazugehörigen Flieger. Wünsche dir alles Gute. Liebe Grüße Rebecker
    • Kommentar von Schlauchen am 26.06.2011

      Erst einmal: Vielen Dank für die Rezension, die Sterne und den Flieger! Ich habe mich sehr darüber gefreut :-) Ja, Runa ist harte Kost, bewusst etwas schwerer, die ganze Atmosphäre ist auch im weiteren Verlauf sehr düster, besonders in der Zwischenwelt... Igrendwann, wenn auch etwas Liebe hinzukommt, kommt wieder etwas mehr Glück ins Leben. So wie das eben so ist :-( Liebe Grüße, vielen Dank nochmal und schönen Sonntag wünsch ich! Schlauchen

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    Bitte ein Buch

    von Feya am 26.06.2011

    Handlung: Bei einem tragischen Schwimmausflug hat Runa ihren über alles geliebten Bruder verloren und fühlt sich schuldig daran. Diese Schuld treibt sie in eine Zwischenwelt. Wie es dort weitergeht, erfährt man in der Leseprobe leider nicht. Der Großteil ist Rückblick.
    Figuren: Runa (Protagonistin), Vincent, Bruder Tobias, ihre Eltern, ihre zwei besten Freundinnen Steffi und Franzi
    Sprache/Duktus: Ohne Frage, hier muss noch gearbeitet werden. Stichwortartige Beispiele: "Flüsternd wisperte" (doppeltgemoppelt? eins von beidem reicht, finde ich) ************ „so stolperte das Mädchen“ – passt nicht zum personalen Erzähler. *********** „Unter seiner Jahrhundert langen Existenz“ - Da fehlt was. *********** „Das sie ja eigentlich nichts dafür konnte, […]“ ************ „erinnerte sie an das Städtchen in Baden-Württemberg“. Eine eigene Erfahrung? Bitte näher erläutern. Was ist denn das Besondere an diesem Städtchen oder ist es typisch Baden-Württembergisch? Wie auch immer, ich war noch nie da und kann mir nichts drunter vorstellen. ************** S. 6/7 Warum der Abschnittswechsel? Ich dachte, weil jetzt eine Erinnerung an die Vergangenheit kommt, aber weiter unten läuft sie – in der „Normalzeit“ weiter? Oder wann ist sie hier? ************ „ein unaufhaltsamer Storm an Kraft“ Schreibfehler, oder was soll das bedeuten? ************* „[…] marschierte zum BMW, in dem auch ihr Vater und ihr Bruder saßen“ – in dem Moment saßen die beiden allein darin, warum also auch? ************ „sie hat eine Arbeit rausbekommen“ – ist das Dialekt oder nennt man das heute so? ********* Seite 24: erreichen sie wirklich die Ausfahrt oder doch die Auffahrt zur Autobahn? ************ Seite 26: wieder eine kleiner Strich in Runas Brust. *************** S. 32 „die ihn zum gemacht hatten“ hier fehlt was. ************** S. 33 „in der eignen“ Familie ************** S. 41 „nun nahm ihr das Einzige..“ (wer oder was nahm das?) ****************************************************************** Aber es gibt nicht nur Fehler. Nachfolgendes ist mir äußerst positiv aufgefallen: „auf dem es sich irgendein seltsamer Fleck gemütlich gemacht hat“ ********** Die Szene, in der sie am liebsten im Erdboden versinken möchte, weil sie sich von ihrer Mutter blamiert fühlt.********** Das Männchen mit dem Zahnstocher… ************** Ich finde die Dialoge total klasse. So authentisch und bildhaft nachvollziehbar. Ich bin mittendrin! **********
    Struktur: Die hat mich ein wenig verwirrt. Weil zwei Kapitel anfingen mit "zehn Tage früher". Fehlen Kapitel dazwischen? Ansonsten sehr übersichtlich geschrieben mit vielen Absätzen, sehr angenehm!
    Zusammenfassend: Liebe Schlauchen, Du hast mich gebeten, ehrlich zu sein. Und ganz ehrlich: am Anfang stolperte ich über viele Fehler (siehe Sprache) und war alles andere als begeistert. Und dann wurde es immer besser. Woran auch immer das liegt. Ich finde das Thema gut (und traurig, gar keine Frage), ich find's super, wie Du schreibst. Hier und da, klar, kann und muss man was verbessern, aber im Großen und Ganzen find ich es klasse. Ich bin neugierig, ich war mittendrin. Ich will unbedingt wissen, wie's weitergeht. Ich möchte Runa gern als Buch haben. Wenn ich das noch öfter schreibe, bin ich bald pleite. Trotz der Makel volle Sternezahl und den Flieger, vielleicht klappt's mit dem Printmedium.
    • Kommentar von Schlauchen am 26.06.2011

      Wow, danke! :-) Ich fühle mich ein bisschen überwältigt, danke für die ausführliche Rezension, die fünf Sterne und den Flieger. Ja, diese kleinen Fehler, die man als Autor immer gerne überliest sind wirklich ätzend, also danke für die Hilfe. Die Struktur wird im weiteren Verlauf etwas deutlicher, das liegt ein bisschen an der Leseprobe, danke auch für das Lob! :-) Liebe Grüße, Schlauchen

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    Runa

    von Codename Kolibri am 25.06.2011

    Zusammenfassend: Eigentlich hätte ich mir hier gerne eine etwas längere Leseprobe gewünscht. Beginn in der Zwischenwelt, dann der Rückblick auf den Unfall am See. Gerade der letzte Teil wird sehr spannend erzählt, man fiebert und leidet mit. Zu gerne hätte ich hier noch erfahren, was dann weiter in der Zwischenwelt passiert, denn hier scheint die eigentliche Geschichte ja erst richtig zu beginnen. Schöner Erzählstil und auch die Personen sind ausreichend beschrieben, macht Lust auf mehr. LG Marion
    • Kommentar von Schlauchen am 25.06.2011

      Vielen, vielen Dank für diese Rezension! :-) Ich hatte ja ursprünglich eine NOCH kürzere Leseprobe drin, im nachfolgenden Verlauf wird die Zwischenwelt vertieft (weitere Nebencharaktere, sehr düster), immer wieder der Wechsel zwischen der Realität und der "Traumwelt". Die Hauptstadt dort heißt "Yume" (dt. Traum), alles wird bisschen erklärt.. Bei Interesse kann ich mehr schicken? Freut mich aber, dass die Geschichte auf Anklang stößt! Liebe Grüße, Schlauchen

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    tolle Idee

    von Stefan Manuel am 24.06.2011

    Figuren: Die Hauptfigur wird dem Leser sehr liebevoll und gekonnt nahegebracht.
    Sprache/Duktus: Sehr schöne Sprache, kommt mir manchmal aber ein bisschen gezwungen schön vor. Ich darf da aber gar nicht reden..
    Struktur: Sehr gerissen, die Autorin springt von gegenwärtigen Ereignissen zu vergangenen und hält sich dazwischen mal in Zwischenwelten auf, die Gegenwart und Vergangenheit in sich vereinen- das ist aber gut so, ich mags, wenn man nicht gleich weiß, was Sache ist..
    Zusammenfassend: Also: Du hast eine tolle Buchidee, die auch eine gewisse tiefe zulässt. Ich wäre gespannt, wie du die Geschichte am ende löst.. Alles in allem also eine tolle Sache, für die ich gerne 5 Sterne gebe- und natürlich eine Empfehlung.. hast meine Bewunderung^^ Eines noch: Ich weiß, die Kathegorien hier sind manchmal ein bisschen blöd. Jugendbuch passt, aber Kinderbuch?- die armen Kleinen werden da traumatisert;))) Und dann hamma den Salat^^
    • Kommentar von Schlauchen am 24.06.2011

      Hallo lieber Stefan! Vielen, lieben Dank für deine Rezension, ich hab mich unglaublich darüber gefreut. Was das "gezwungen schön" betrifft, ich kann mir denken was du meinst, aber ich glaube das muss in gewisserweise sein :-D Und was das Genre "Kinderbuch" betrifft, ja, es ist nicht treffend, aber "nur" unter Fantasy wollte ich es dann auch nicht stellen. Danke für deine ehrliche Meinung! Liebe Grüße, Schlauchen :-) (Nicht "schlauch" ;-))

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    Runa

    von scottcr1 am 24.06.2011

    Handlung: Runa Böckmann, ein Teenager, der sich für den Tod des eigenen Bruders verantwortlich fühlt.
    Figuren: Hauptperson ist Runa, daneben Mutter, Vater, auch Bruder, der geheimnisvolle Vincent und einige anderen.
    Sprache/Duktus: Kurze, klare Sätze, die ohne Umschweife den Inhalt preis geben und den Sinn erklären. Keine unnötigen Umschreibungen.
    Struktur: Zuerst möchte Runa nicht glauben, das ihr Bruder tot ist, dann begegned sie Vincent und steigt in eine "Zwischenwelt" ein. Von da an, erlebt sie die letzten Tage noch einmal.
    Zusammenfassend: Den ersten Stern für das originelle Cover, das zwar Geschmacksache ist, aber sofort die Kategorie Jugendbuch einstuft. Den zweiten Stern für die klare und nicht umständliche Sprache. Den dritten und vierten Stern für die geniale Idee. Den fünften dafür, das du mich gut unterhalten hast und ich hoffe, daß du hier weit kommst. Und wenn man alle Sterne geben kann, dann gehört der Flieger soweiso dazu. LG Marion.... aber eins musst du mir noch verraten, ist Schlauchen männlich oder weiblich????
    • Kommentar von Schlauchen am 24.06.2011

      Wow, danke für die Rezension, liebe Marion! Ich habe mich sehr darüber gefreut :-) Schlauchen ist weiblich, leitet sich von "Schlau" und einer verniedtlichten Form davon ab "chen"... So auch die Betonung :-D Liebe Grüße!

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    Man hofft bis zum Schluss

    von aljana am 23.06.2011

    Handlung: Das Mädchen Runa ist fünfzehn Jahre alt. Wie alle teenager muss auch sie in dieser Phase erleben, dass ihre Eltern sie nicht so ganz ernst nehmen, obwohl sie wirklich schon lange keine Kind mehr ist. Statt mit ihren Freundinnen das wochenende zu verbringen muss sie sich deswegen auch dem gemeinsamen Familienausflug anschließen, der zu ihrem Landhaus führt. Ein Streit der Eltern lässt sie mit ihrem Bruder schwimmen gehen. Sie verspricht auf ihn aufzupassen, doch da sind tausend andere Dinge in Runas Kopf und es passiert, Tobias schwimmt zu weit in den See hinaus.
    Figuren: Runa ist ein fünfzehnjähriger Teenager mit allen Problemen, die man in dem alter so hat. Ihren kleinen Bruder Tobias liebt sie abgöttisch. Mit ihren Elteern, eine erfolgreichen Verlegerin und einem Archäologen kommt sie derzeit nicht so wirklich klar. Die Selbstfindunskrise in der man mit fünfzehn so steckt wird in der geschichte sehr deutlich gemacht. Ihr chrakter ist sehr authentisch gezeichnet, dagegen bleiben sowohl ihr Bruder als auch die Eltern eher blasse Archätypen.
    Sprache/Duktus: Die Sprache ist angenehm zu lesen, trägt einen durch die Geschichte und setzt an den richtigen Stellen die richtigen Akzente um das ganze sapnnend zu machen.
    Struktur: Die Leseprobe steigt ein, als Runas kleiner Bruder bereits tot ist. Vor diesem Gedanken auf der Flucht begegnet Runa dem mysteriösen Vincent, der behauptet, sie sei in #die Zwischenwelt' gelangt, wo sie ihren Bruder noch immer schreien hört. Danach wird Die Geschichte die zehn Tage zuvor begann chronologisch nacherzählt.
    Zusammenfassend: Eine doch sehr packende Geschichte über ein Mädchen, dass in den Wirren des Erwachsenwerdens ein einziges Mal zur falschen Zeit nicht an den kleinen Bruder gedacht hat. Ein ebenso leicht geschehenes wie tragisches Missgeschick. Man kann die Geshcichte bis zu dem Moment verfolgen, wo sie tobias aus dem See fischt, blass und leblos. Sie hofft inständig, dass er noch lebt, und auch als Leser, der ja bereits weiß, dass der junge tot ist, hofft man mit ihr. bleibt voller Spannung abzuwarten, wie es wohl weitergehen mag.
    • Kommentar von Schlauchen am 24.06.2011

      Vielen Dank für diese Renzension! :-) Vielleicht gelingt es mir in einer Verbesserung die Eltern etwas besser zu zeichnen... Der Bruder soll eher blass bleiben. Auf jeden Fall habe ich mich unheimlich gefreut! :-) Liebe Grüße Schlauchen

  • Unter die Haut

    von FiannaCessair am 22.06.2011

    Zusammenfassend: Runa, ein Mädchen, das von den Eltern mehr oder weniger ignoriert und nicht ernst genommen wird, es sei denn, es geht um ihre schulischen Leistungen. Die Eltern sind mit sich selbst beschäftigt und dann ist da noch Tobias, ihr kleiner Bruder, den sie über alles liebt. Der Kleine ertrinkt und Runa gibt sich die Schuld daran. Sie zieht sich in sich selbst zurück und landet in einer Zwischenwelt. Dort hört sie die Stimme ihres Bruders und sie folgt ihr, auch wenn sie von Vincent, den sie in dieser Welt trifft, gewarnt wird. Du hast Runas Verhältnis zu ihren Eltern unglaublich gut beschrieben. Das Mädchen muss mit seinen Gefühlen alleine fertig werden. Die Geschichte ist spannend und natürlich möchte ich wissen, wie es weitergeht und ob sie wirklich ihren Bruder retten kann. Ich kann keinen Flieger vergeben....Hast du den Wettbewerb nicht angeklickt?
    • Kommentar von Schlauchen am 22.06.2011

      Vielen, herzlichen Dank! Ich habe mich wahnsinnig über die nette Rezension gefreut, wie der Zufall es gerade so will, schreibe ich gerade meinen bei "Shirin" *lach* Und doch, eigentlich schon, habe gerade nochmal nachgeschaut.. Mhm, wieder ein technischer Fehler? Ich hoffe nicht... Liebe Grüße, Schlauchen

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ID 07077
Veröffentlicht am: 22.06.2011

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