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Avador - Schatten der Prophezeiung - Arya

Ein blutiger Krieg gegen die letzten freien Elfen tobt in Avador, doch niemand ahnt, dass es noch eine viel größere Gefahr gibt. Und während die Entscheidungsschlacht beginnt, erwacht in den Orakeln erneut die alte Magie...

Eine schicksalhafte Entscheidung, eine Liebe, die keine sein darf, eine Prophezeiung, die Leben zerstören wird und ein Krieg, der das Schicksal Avadors bestimmen wird. In diese Situation wird Leona hineinkatapultiert und schon bald ist klar, dass sie die Einzige ist, die den Untergang noch abwenden kann. Doch dafür muss sie der Prophezeiung folgen und ihre Liebe verraten...

3.5 Sterne Aktueller Rang: 45
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    Rezensionen

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    • Avador

      von Tabeja am 01.12.2011

      Handlung: Leona ist ein junges Mädchen, das von ihrer Mutter in einer verzweifelten Tat vor die Tür eines Gasthauses gelegt wird - offensichtlich, um das Baby zu schützen. Die Wirtin nimmt sich ihrer an, scheint sie aber nicht unbedingt als ihr Kind anzusehen, denn Liebe erfährt Leona nur wenig. An ihrem 14. Geburtstag überschlagen sich die Ereignisse, als Leona von der geheimnisvollen Frau Alena vor dunklen Geschöpfen gerettet wird und mit ihr über das Land flieht.
      Figuren: Die einzige Person, die ich wirklich "sehen" konnte, war Alena und Leonas Mutter im Prolog. Leona selbst blieb für mich seltsam blass, nicht unrealistisch, aber in meinen Gedanken wie eine eher unbedeutende Person (Sorry). Das ist nicht gut, da es ja die Protagonistin ist. Irgendwie konnte ich mich in Leona nicht richtig einfühlen, weil zwar aus ihrer Sichtweise geschrieben ist, aber nur sehr wenig von ihrem Inneren und Charakter preisgegeben wird.
      Sprache/Duktus: Die Sprache ist schön, aber du musst es auf jeden Fall nochmal durcharbeiten. Auf die Fehlerchen habe ich jetzt nicht so richtig geachtet, eher auf die Logik und so. Ich habe die anderen Rezis jetzt nicht gelesen, darum verzeih mir, wenn ich einiges doppelt anfüge. Worauf du sprachlich auf jeden Fall achten musst ist, dass du die wörtliche Rede der unterschiedlichen Personen durch einen Zeilenumbruch trennst - also wenn diese wechselt. - Der erste Satz ist für eine Verlagsvorstellung manchmal lebenswichtig. Ich würde dieses "als sie kam" unbedingt aus dem 1. Satz nehmen. Man stolpert regelrecht drüber. ;o) Das jemand kommt, erfährt man einen Satz später. - Auf Seite 19 steht bei der Sache mit den Hilftrupps "abgefangen wollen" anstatt werden. Und irgendwo stand "hast bist schon von Geburt an", aber ich weiß leider nicht mehr, wo das war.
      Struktur: Die Geschichte fängt mit einem kurzen Prolog an, den ich sehr schön und atmosphärisch fand. Ich weiß nicht warum, aber Leonas Mutter stand mir klar vor Augen. Ihr verzweifeltes Gesicht, das von der Flucht schmutzig war ... Ein sehr guter Einstieg! - Dann beginnt die Story um Leona. Ich würde die Zahlenangabe 13einhalb herausnehmen. Sie verwirrt einen total. Dass ca. 14 Jahre vergangen sind, erfährt man ja, weil sie Geburtstag hat. - Leona trägt Lederkleidung und Schuhe im Bett??? Das kam mir extrem seltsam vor. Das muss entweder schlüssig erklärt werden, oder sie sollte sich die Kleidung nach dem Aufstehen anziehen. - Der Zettel ... wieso liegt der Zettel ihrer Mutter plötzlich auf dem Tisch? Nach 14 Jahren?! Und dann weint Leona nur ein paar Tränen und geht darüber hinweg? Ist sie nicht verwundert? Was fühlte Leona in diesem Augenblick, der doch eigentlich ziemlich gewichtig in ihrem Leben ist. - Kurz danach hast du dreimal kurz hintereinander das Wort "Geschichte" benutzt. Vielleicht mal nach einem Synonym schauen (Erzählung z.B.) - Das Wort Quatsch würde ich in Unsinn umschreiben, es passt nicht zu der Art der Geschichte und ist doch sehr neuzeitlich - Als Alena das Mädchen auf den Rücken nimmt, sollte das besser erklärt werden. Ich war total verwirrt, weil sie schließlich 14 ist. Dass Alena mit Zauberkräften rennt, erahnt man erst einige Sätze später. Auch würde ich erwähnen, dass es wirklich anstrengend ist, stundenlang auf Jemandes Rücken zu sitzen. Aus Leonas Sichtweise hört es sich wie ein Spaziergang an, obwohl sie später kaum laufen kann. Das passt nicht. Alena nimmt man diese Leichtigkeit wegen ihrer Magie ab.
      Zusammenfassend: Ich habe jetzt viel herumgemosert und du wunderst dich vielleicht über die vier Sterne, die ich trotzdem vergeben habe. Das liegt daran, dass mir die Idee, die Umsetzung und die bisherige Story an sich gut gefallen hat. Ich habe bis zum Kapitel "Drasna" gelesen, mehr ging leider aus Zeitgründen nicht. Einige Phrasen sind zwar recht bekannt und erinnern an andere Romane, aber das ist wohl in vielen Fantasybüchern so. Aber weil sich einiges ähnelt, muss deine Hauptfigur unbedingt stärker und eigenständiger werden. Du solltest sie wirklich beschreiben. Was fühlt sie? Was denkt sie? Was macht sie aus? Wichtig sind manchmal kleine Handlungen und Gefühlsregungen, die den Leser an eine Person fesseln. Trotzdem denke ich, dass du mit deiner Story auf einem guten Weg bist. Sie liest sich sehr vielversprechend.
      • Kommentar von Arya am 08.12.2011

        Hi Tabeja;) Ja, da hast du natürlich recht, diese Zeitangabe ist auch schon raus. Sorry, das hatte ich falsch verstanden. Meine zweite Hauptfigur ist erst mitten im Schreiben enstanden, aber irgendwie finde ich Jo viel faszinierender als Leona. Deswegen möchte ich ja meinen zweiten Versuch in der Richtung auch zu größten Teilen aus seiner Perspektive schreiben. Ich hoffe, dass ich meine Faszination für ihn und seine Freunde auch aufs Papier bringen kann. Nochmal vielen Dank und GLG Arya ;)))))))

      • Kommentar von Tabeja am 06.12.2011

        Hallo Arya! Du, den Prolog hab ich persönlich doch gar nicht als Schwachstelle angesehen, ich fand ihn eigentlich gut. :o) Mich hat nicht Leonas Alter verwirrt, sondern vorher die Zeitangabe 13einhalb. Ah, ich dachte, dass Leona die Hauptfigur in der Geschichte ist. Aber auch wenn sie es nicht ist, die Story fängt ja mit ihr an und das ist das, was der Lektor zuerst liest. Meist lesen sie nur 10-15 Seiten (wenn überhaupt) und die müssen sofort mitreißend sein.

      • Kommentar von Arya am 05.12.2011

        Jaja, vielen Danke-ich und die Rechtschreibfehler... Das e muss natürlich weg;)

      • Kommentar von Arya am 05.12.2011

        erwachsen werden musste und gelernt hat, alle Gefühle zu verbergen. Vielleicht sollte ich da noch ein bisschen Härte rausnehmen und ihr wieder mehr Gefühle geben. Zurzeit spiele ich sowieso mit dem Gedanken, alles noch einmal und nur aus Jos Sicht zu schreiben. Naja, jetzt habe ich aber genug gesagt;) Viiiiiiiieeeelen Danke und GLG Arya;)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))

      • Kommentar von Arya am 05.12.2011

        und ihr damit eine Freude machen will. Warum bist du verwirrt, dass Leona 14 ist? Ich glaube, das ist meine wichtigste Frage, denn meiner Meinung nach müssen die Protagonisten nicht erwachsen sein. Achja, Leona... Sie ist sowieso meine Schwachstelle. Wenn du nicht weitergelesen hast, weißt du das nicht, aber meine Lieblingsfigur und die zweite Hauptfigur Jo taucht erst sehr viel später auf. Leona... ich glaube ich habe mir sie einfach so vorgestellt, ein Mädchen, dass unheimlich früh

      • Kommentar von Arya am 05.12.2011

        Hi Tabeja, erst mal tausend dank für diese ausführliche Rezi und natürlich die blinkenden Sternchen.Ja, der Prolog ist definitiv eine Schwachstelle. Den habe ich bereits überarbeitet und bin auch beim Rest des Buches dabei... Die Zahlenangabe wurde auch schon rausgehauen, ebenso wie Leonas Kleidung (dafür bin ich dieser Seite so dankbar, man bekommt Fehler gesagt, die man selbst gar nicht beachtet) Der Zettel liegt auf dem Tisch, weil Gregorius, der Leona ein bisschen lieb hat ihn aufgehoben hat

    • Das kannst du besser!

      von Leeby81 am 06.11.2011

      Handlung: Die Handlung ist gut, da du eine spannende Geschichte mit genügend Fantasyelementen ausgeschmückt hast. Die Kombination aus Liebe, monumentalen Schlachten und Prophezeihungen versprechen eine mitreissende Handlung. Den Prolog mit dem Baby, das vor einem Wirtshaus abgelegt wird fand ich allerdings etwas zu abgelutscht.
      Figuren: Die Figuren könntest du sicherlich besser herausarbeiten. Sie wirken leider noch etwas platt und könnten noch mehr Emotionen zeigen.
      Sprache/Duktus: Hier habe ich meine größten Bedenken und sehe viele Baustellen. Die vielen kurzen Sätze, die du verwendest, bremsen den Lesefluss aus und alles klingt sehr abgehackt. Wenn du Schlachten und actiongeladene Situationen beschreibst ist das ok, aber du benutzt sie leider auch in ruhigeren Szenen. Ein weiteres Problem ist, dass du viel mit "dann" und "danach" arbeitest. Vieles klingt dadurch wie eine lieblos niedergeschriebene Abfolge von Handlungen. Einige Formulierungen sind etwas umständlich. Durch Umstellung des Satzbaus oder ersetzen durch passendere Wörter könnte man den Erzählstil etwas verschönern.
      Zusammenfassend: Der Mix aus Romantik, Krieg und Schicksal geschmückt mit Fantasyelementen würde die Fans aus diesem Genre sicherlich das Herz höher schlagen lassen. Sprachlich müsste es allerdings auf jeden Fall noch mal überarbeitet werden, um einen besseren Lesefluss zu garantieren. Eigentlich nur 3 Sterne für Sprache und Duktus, da der Plot aber vielversprechend ist, packe ich noch einen weiteren Stern drauf. Dir noch viel Erolg für den WB!
      • Kommentar von Arya am 10.11.2011

        *Grins* Da hast du dich also doch noch entschieden, reinzuschauen. DEine Tipps sind auf jeden Fall sehr hilfreich, da ich mitten im Überarbeiten bin. UNd danke: "Ein Mix aus Romantik, Krieg und Schicksal", das ist echt toll ausgedrückt;))))))))))))))))))))))))) GLG Arya

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Eine beeindruckende Welt!!!

      von Blake am 14.10.2011

      Zusammenfassend: Aus Zeitmangel nun wirklich kurz: Ich habe es noch nicht ganz gelesen, aber der Anfang deiner Geschichte gefällt mir wirklich sehr sehr gut. Du hast eine fantastische, magische Welt erschaffen, die einen von Anfang an in ihren Bann zieht. ----------- Sprachlich ist noch einiges zu verbessern, vor allem Wortwiederholungen müssen ausgemerzt werden ;) (Ich kann dir: A.M. Textor "Sag es treffender", empfehlen.) ------------- Du musst es sicherlich noch mal überarbeiten, aber für die erste Fassung finde ich es unglaublich beeindruckend!!! ---------------- Mach auf jeden Fall so weiter! Ich würde es gerne mal ganz lesen ;) ----------- Von mir 3,5 * die ich auf vier aufrunde, plus dem Flieger ;) LG Blake
      • Kommentar von Arya am 25.10.2011

        Vielen Dank für deine Rezi und die Tipps. Ja, ich bin gerade am Überarbeiten und hoffe, nicht allzu viele Wortwiederholungen verstecken sich noch vor mir.;) GLG Arya;)))))))))))))))))

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Avador

      von MarcoKupfer am 12.10.2011

      Figuren: Die Hauptfigur names Leona. Leona lebt seit ihrer Kindheit bei einer Pflegemutter names Anita
      Zusammenfassend: Die Story ist wirklich mal abwechslungsreich. Eine Mädchen, das zu einer Kriegern erzogen wird. Gefällt mir wirklich sehr gut und ist außerdem alles sehr spannend formuliert. Man möchte immer weiterlesen. Darüberhinaus konnte ich mir die Umgebung und die Personen alle sehr gut vorstellen.
      • Kommentar von Arya am 25.10.2011

        Danke für die Blumen! Ich habe mich sehr gefreut, als ich deine Rezi entdeckt habe:) (Die Pflegemutter heißt Anira) Vielen Dank und GLG Arya;))))))))))))))))))))))

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      :)

      von AnjaBeck am 10.10.2011

      Zusammenfassend: Du schreibst abwechslungsreich und spannend, obwohl ich sagen muss, dass du deinen Schreibstil auf jeden Fall noch ausbauen könntest. Beispielsweise könntest du während des Schreibens in Mircrosoft Word das Synonym-Lexikon zur Hand nehmen, insofern du in einem Satz zwei Mal dasselbe Wort benutzt, weil dir kein besseres einfällt. Ansonsten finde ich, dass man merkt, dass du mit Herzblut an die Sache rangehst, es wirkt sehr emotional auf mich stellenweise und die Charaktere haben mich auch überzeugt. Sie wirken realistisch auf mich und ich kann mich gut, nein sehr gut in sie hineinversetzen und ich habe sie von Anfang an liebgewonnen. Mach unbedingt immer weiter!
      • Kommentar von Arya am 25.10.2011

        Vielen Dank für deine Rezi und das Fliegerlein! Ich habe noch eine ziemlich alte Version von Word, mal schauen, ob es da so etwas gibt... GLG ARya;)))))))))))))))))))))))))))

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Gut gemacht

      von Cornelius_Hartz am 21.09.2011

      Zusammenfassend: Ich bin normalerweise kein großer Fantasy-Leser, aber hier wird spannend erzählt (gut, kleine Fehler wären noch zu berichtigen ...), und das mag ich in jedem Genre. Diese High Fantasy Geschichte fesselt einen wirklich.
      • Kommentar von Arya am 21.09.2011

        Kurz und knapp, wie deine Rezi: Tausend Dank!!! LG Arya;)))

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Die Kriegerin

      von Caether am 09.09.2011

      Handlung: Ein Baby wird von ihrer Mutter ausgesetzt. Das kleine Mädchen wird von der Wirtin gefunden und bis zu ihrem 14Lebensjahr aufgezogen. An ihrem Geburtstag trifft Leona ihre wunderschöne Mutter.
      Figuren: Leona die Hauptfigur, Anira die Wirtin und Ziehmutter, Alena -Mutter
      Sprache/Duktus: Im Großen und Ganzen ist die Geschichte sehr schön erzählt. Manchmal sind mir aber Sätze aufgefallen die ziemlich einfach geschrieben sind oder auch falsch.
      Zusammenfassend: Die Geschichte ist sehr spannend. Vorallem gefällt mir gut daß eine junge Frau zur Kriegerin ausgebildet wird. Aber sprachlich gibtd für mich zumindest noch einiges zu korrigieren. Das ist ja nicht schlimm. Sonst sehr schön beschrieben udn tolle Ideen.
      • Kommentar von Arya am 09.09.2011

        Ja, da gebe ich dir recht und an der sprachlichen Überarbeitung bin ich schon. Danke fürs Reinschauen und Rezensieren! LG Arya;)))))

    • Ziemlich verwirrend

      von Jojo2 am 06.09.2011

      Handlung: ... kann eigentlich nicht so richtig beschrieben werden
      Figuren: Leona ist hier die Hauptfigur. Sie wurde als Baby ausgesetzt und lebt bis zum vierzehnten Lebensjahr bei ihrer Pflegemutter Anira im Dorf Nrah.
      Sprache/Duktus: Gleich am Anfang sind mir viele Fehler aufgefallen: Viele Wiederholungen wie "dass", "und", "aber" stören den Lesefluß gewaltig. Auf einer Seite (habe vergessen sie mir zu notieren) fangen gleich vier Sätze nacheinander mit "Und.." an. Du verwendest oft kurze Sätze bei denen man ins Straucheln kommt, weil noch eine Erklärung erwartet wird. Bei langen Sätzen vergißt Du ganz, ganz oft die Kommas oder sogar den Punkt nach Satzende. ("..erklärte Leona ihre Stimme klang dabei wie als würde sie einen Spaziergang machen und nicht als würde sie ..." , ) Selten fehlen auch kleine Wörtchen ("..es füllte sich immer mehr mit Bauern, (die?) etwas trinken oder Mittag essen wollten..." Was mir gefällt, sind die Beschreibungen der Orte oder der Figuren. Dabei darfst Du nicht allzusehr ins Detail gehen, weill man sonst von der Handlung abgelenkt ist. Falls Du das Werk nochmals überarbeitest, solltest Du die Seiten in mehrere Absätze einteilen, bzw. kleinere. Da viele Dialoge im Text vorkommen, wirkt alles manchmal etwas eingequetscht und ist schwer lesbar.
      Struktur: Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt und ist klar strukturiert.
      Zusammenfassend: Ich hoffe Du überarbeitest Deinen Text und freue mich ihn wieder zu lesen. LG Jojo
      • Kommentar von Arya am 09.09.2011

        Hi, danke für die Rezi. Ja, das mit den Fehlern wurde inzwischen schon einige Male erwähnt und auch ein paar mehr Absätze habe ich in die Überarbeitung (an der ich gerade bin) schon eingebaut. Aber was bitte findest du verwirrend? Das verstehe ich nicht. Trotzdem Danke und Liebe Grüße Arya;)))))

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Leonas Schicksal

      von Heike Wolter am 04.09.2011

      Zusammenfassend: Ich bin zwar noch nicht ganz bis zum Ende der Geschichte vorgedrungen, aber ich kann jetzt schon sagen, dass ich sehr spannend und lesenswert finde. Leona ist mir durchaus ans Herz gewachsen ... und ich möchte natürlich Wissen, was noch mit ihr passiert. Auch wenn es sich durch die vielen verschiedenen Personen nicht ganz so schnell lesen lässt wie manch andere Geschichte ... die vielen verschlungen Erzählpfade halten die Spannung aufrecht und lassen die "Mühe" vergessen. Besonders gut gefällt mir, dass es sehr bildhaft geschrieben ist ... ich mag es, wenn ich mir die Handlungsorte vor dem geistigen Auge genau vorstellen kann. Das macht für mich den Reiz an einem Buch aus ... dass ich in die Handlung eintauche und mich von der realen Welt vorübergehend "verabschiede" ... und das ist mir mit Avador gelungen. Auch wenn es an manchen Stellen vielleicht noch Verbesserungsbedarf gibt (die manchmal recht modernen Ausdrücke passen nicht so hundertprozentig), es ist auf alle Fälle eine sehr lesenswerte Geschichte!
      • Kommentar von Arya am 05.09.2011

        Vielen Dank für deine Meinung! Freut mich, dass es dir gefallen hat;))))

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      mitreißend und spannend!

      von elenji am 04.09.2011

      Zusammenfassend: hallo arya. ich habe gerade die ersten fünfzehn seiten deines textes gelesen und war sehr positiv überrascht, da meine erste reaktion auf die synopsis nämlich war : uh - nicht schon wieder elfen! ich bin fantasy leser und fan und kenne einiges an büchern, deshalb fallen mir auch ähnlichkeiten zu bereits vorhandenen auf (so zum beispiel das eindringen in den geist eines anderen, wenn er dagegen keinen schutzzauber errichtet - ähem!). insgesamt aber war ich eigentlich ziemlich begeistert, weil du eine sehr intensive atmosphäre erzeugst und und ich dir einfach anmerke, wie sehr du deine hauptfigur liebst. lustig, weil meine vor-rezensentin extakt das gegenteil geschrieben hat, aber mir tun diese zwei, drei sätze, in denen sie sich selbst klein macht, nicht weh - sie beschreiben für mich einfach ihren kindlichen schmerz darüber, wie sehr sie darunter leidet, als ungeliebter fremdling im dorf aufwachsen zu müssen. ich zumindest war die ganze zeit voll bei leona und habe sie total ins herz geschlossen. du weiß, wie man spannung erzeugt, keine frage und beschreibst sehr bildhaft und intensiv, eine kraftvolle erzählung. und dass, obwohl mir deine sprache bei weitem nicht mängelfrei vorkommt: manchmal fließt sie wunderbar in geschwungen bögen vor sich hin, um dann auf einmal total unbeholfen zu erscheinen. oftmals liegt das an irgendwelchen "dass" sätzen, ganz oft auch an einer plötzlich umgangssprachlichen wortwahl ("quatsch" ist jetzt eines an das ich mich erinnere). dass der zauber deiner erzählung trotzdem noch wirkt, zeigt für mich nur umso mehr, dass du weißt, wie man eine gute geschichte erzählt. ich werde mit ein bisschen zeit sicher auch noch einmal mehr lesen, jetzt kann ich über aufbau & bogen natürlich nicht viel sagen (ich musste allerdings beim weiterblättern nochmal schlucken: bitte nicht schon wieder zwerge ;0)) insgesamt hoffe ich für dich und wünsche es dir, dass du dich nicht allzu sehr von bereits dagewesenem inspirieren lässt. hast du nicht nötig - allein wenn du leonas regenbogenhaut oder die magie beschreibst, läuft es einem kalt den rücken runter. denke, du musst vor allem den punkt suchen, an dem sich deine geschichte von anderen abhebt, deine eigene ist. und noch hie und da die wortwahl überprüfen. dann wird die mit sicherheit auch verkauft und gedruckt! viele grüße, iris
      • Kommentar von Arya am 04.09.2011

        Ups, jetzt habe ich mich verschrieben. Ich meine natürlich Troijst;))))

      • Kommentar von Arya am 04.09.2011

        *grins* Ja, ich liebe Eragon. Zwerge und Elfen-die liebe ich noch mehr. Ich habe allerdings zumindest versucht, ihnen etwas Besonderes zu geben, Leonas Gabe, der Streit der Zwerge um den Stand der Frauen... Warte ab, bis dir die Trolle und Feen über den Weg laufen!;) Aber Diuturnus sind neu, oder? Na gut, genug über die magischen Völker gefachsimpelt. Vielen Dank für deine Einschätzung und ich werde bei Gelegenheit natürlich gerne mal bei Troist vorbeischauen;))))) LG Arya

    • Schöner Ansatz, aber noch Arbeit nötig!

      von AntjeM am 01.09.2011

      Zusammenfassend: Die Geschichte ist sehr interessant und ich bin ein Fatasyfan (schreib ja auch im Genre). Mir gefällt deine Welt und Gregorius ist mir bis jetzt (nach 30 Seiten) der Liebste. Da liegt auch schon mein Problem. Die 14 jährige Leona sollte mein Favorit sein. Ihr soll ich durch 190 Seiten Roman folgen. Mit ihr müsste ich mitfiebern, leiden und mich freuen. Leider hast du sie mir schon durch die Sätze: "Sie hatte schon früh gelernt nicht zu sagen, was sie dachte. Man war immer besser dran anderen zuzustimmen." ... madig gemacht. Ich selbst bin komplett anderer Meinung und daher ist mir dieses Verhalten unsympathisch und ich kann damit einfach nichts anfangen. Ich wünsche sie mir aber rebellisch, so wie sie in ihren gedanken auch ist. Ich würde diesen Absatz weglassen und den Leser selbst entscheiden lassen, ob er sie am Ende für eine Ja-Sagerin hält oder eben nicht. Gleich am Anfang hatte ich auch etwas Probleme mir Leonas Welt bildlich vorzustellen: Sie hat eine Kammer unterm Dach, rutscht die Leiter runter und verschwindet mit dem Zettel aus der Küche nach draußen. --- Da stell ich mir ein ebenerdiges Wirtshaus mit ausgebautem Spitzboden vor. Ich glaube jedoch nicht, dass so ein Wirtshaus aussieht oder? --- Oder: Die Schrift auf dem Zettel ähnelt ihrer eigenen. --- Das ist für mich viel zu weit hergeholt. In unserer Familie hat jeder ein anderes Schriftbild, die Frauen schreiben nicht im Ansatz ähnlich: Oma, Mutti, meine Tochter, meine zwei Schwestern...keine Ähnlichkeit vorhanden! --------- Nun zur Sprache: Auch hier habe ich so meine Schwierigkeiten. Angefangen von kompliziert zu lesenden Schachtelsätzen, bis hin zu Rechtschreibfehler - Kommafehler hat mich der Stil noch nicht überzeugen können. Viel wurde schon von meinen Vorrezensenten angemerkt, daher nur noch mal zwei kurze Dinge von mir als Zusatz: "in dem Wirtshaus aushelfen" und "in dem Norden leben" z.B. würde im Wirtshaus und im Norden viel besser klingen. Ein Tipp um solche Holperer aufzuspüren ist: Lies den Text laut und streiche die Stellen an, bei dennen du selbst stoppst. Das Ganze dann 20 - 40 Mal und du hast einen sehr gut vorlesbaren Text für deine erste Lesung. --- Auch Stellen wo sich der Ablauf nicht erschließt lassen sich so toll aufspüren z.B.: " Endlich kein Kind mehr. Im selben Moment hörte sie die Stimme... . Natürlich würde nichts anders sein. Das war Anira." --- Hier ist der Satz zu viel "Natürlich würde nichts anders sein." . Er unterbricht die Situation, das Anira ruft, da müsste sich gleich der Satz "Das war Anira" anschließen. --- Hoffe du verstehst was gemeint ist.------ Auch die Sache mit den ca. 13 1/2 Jahren kannst du einfach weglassen, das erklärt sich besser durch den 14. Geburtstag und verwirrt sonst nur beim Lesen. ----------------------Für mich eine schöne Idee, die jedoch nochmal überarbeitet werden sollte. Da du das sicher auf die Reihe bekommst, freue ich mich schon aufs erneute Lesen und wünsche dir Alles Gute dafür. LG Antje;-)
      • Kommentar von Arya am 02.09.2011

        PS: Ich mag Gregorius auch sehr gern (der typische "liebe Onkel"). Er spielt später im zweiten Band noch eine Rolle, deswegen soll man ihn von Anfang an mögen, nur um dann überrascht zu werden...

      • Kommentar von Arya am 02.09.2011

        Hallo Antje, erst mal vielen Dank für diese ausführliche Rezi. ;)))) Ein paar Sachen. Die Schrift von meiner Mutter und mir ähnelt sich sehr, daher habe ich auch die Idee. OK, das ist jetzt eher nebensächlich, aber wenn du weitergelesen hast, weißt du sicher, dass man Leona nicht durch 190 Seiten folgt, sondern es noch mehrere andere Perspektiven gibt. Aber ansonsten bin ich schon am Überarbeiten und freue mich auch über ein paar zusätzliche Tipps:) LG Arya;)))))))

    • Con precaución para disfrutar...

      von annylaugh am 30.08.2011

      Zusammenfassend: Also ich muss sagen, Fantasie ist überhaupt gar nicht mein Fall, und kenne die Sonne, mit Beinen und Gesicht auch nur aus dem Krickel-Krackel was meine kleine Schwester Bild nennt. Also denke ich mal, das es sich hier um einen Menschen Handelt. Insgesamt ist dein Werk wie die Überschrift auch schon sagt, mit Vorsicht zu Genießen, da es meinst sehr schwer zu verfolgen ist, und man mit den ganzen Namen auch schon mal durch einander kommt. Zudem muss ich vielen hier unter mir ganz ganz klar widersprechen! Wo bitte habt IHR da keine Bilder ? Ich finde -die bis jetzt zuminest ersten zwei Kapitel- gut. was mich nur etwas irritiert ist warum trägt sie für diese Verhältnisse 'teuere' Kleidung und wohnt in einem Wirtschaftshaus, aber in ihrem Zimmer steht nur ein Strohballen? Das ist der einzige Knackpunkt wo ich sage 'Hä?' Aber. Respekt, wirklich gut und für jeden der Fantasie mag, und es mag einfach in eine Erzählung einzutauchen Sicher zu empfehlen!! Trotzdem.. LEIDER, da ich kein Fantasie mag, nur 4 Sterne.. ABER dieses Werk hat 5 verdient. 4 Reale und einen zum vorstellen (: Lieben Gruß, deine Anny
      • Kommentar von Arya am 30.08.2011

        Gràcies, que acaba d'aconseguir la seva revisió! :) Vielen Dank für diese Rezi und den gedachten fünften Stern:) LG Arya;))))))

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Schöne Geschichte

      von Liana am 29.08.2011

      Zusammenfassend: Die Geschichte, die du erzählst, gefällt mir wirklich gut. Nur sprachlich sollte sie überarbeitet werden. "Unheilvoll" pfeifender Wind ist sicherlich Geschmackssache, aber wenn du den dritten Satz mit "Sie" beginnst, kann damit nur die Sonne aus dem Satz davor gemeint sein. Wenn du schreibst, das Wirtshaus sei "stabiler" als die anderen, kann ich damit nicht viel anfangen. Als Leser will ich ein Bild vor Augen haben. Lehmhütten, Holzhütten? Ist das Gasthaus aus Stein? Und lass mal gedanklich bei den "gefährlich glitzernden Augen" das "gefährlich" weg. Für mich wirkt das unheilvoller. Ist natürlich auch Geschmackssache. Fakt ist, ich konnte mir die Umgebung auch im späteren Verlauf nicht immer vorstellen. Da ich nicht weiß, in welcher Welt ich mich befinde, will ich das möglichst schnell herausfinden. Nur Kleinigkeiten: Herdstelle in der Küche? Tonkrüge in der Wirtschaft? Lass mich ein bisschen sehen, nicht nur lesen! Die Geschichte an sich verdient fünf Sterne. LG Liana
      • Kommentar von Arya am 29.08.2011

        Vielen Dank für deine Rezi! Endlich ein bisschen Sonnenschein andiesem verregneten Tag. :) Das mit der Sonne ist mir nicht aufgefallen (wie ich auch schon weiter unten geschrieben habe), du kennst das ja sicher- Betriebsblindheit:). Danke für die weiteren Tipps und natürlich für Sterne und Flieger. LG Arya:))

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Na dann

      von /user/ am 28.08.2011

      Zusammenfassend: Ich mag Fantasy und deine Geschichte gefällt mir sehr gut, allerdings sind mir gleich zu Beginne zwei Logik-Fehler aufgefallen. Du schreibst, dass Leona erwacht und sie trägt bereits Hose, Lederwams und Schuhe, bevor sie sich erhebt. Das solltest du ändern. Dann die Sache mit dem Geburtstag. "Geboren am ersten Vollmond des Frühlings"......Daraus kann man keinen eindeutigen Tag ableiten, da die Mondphasen anders sind als die Monate. Dann müsstest du die Zeitrechnung in deiner Geschichte den Mondphasen anpassen und die Jahreszeiten müssten auch exakt passen. Ansonsten sehr spannend und ich werde es sicherlich zu Ende lesen.
      • Kommentar von Arya am 29.08.2011

        Ups, so habe ich das gar nicht gemeint. Mit "so wichtig ist das ja eigentlich nicht, was Leona anhat" meinte ich, dass ich ihre Klamotten in der neuen Version wahrscheinlich einfach weglasse. Vielen Dank für den Tipp LG Arya;)))

      • Kommentar von /user/ am 28.08.2011

        Es fällt aber auf, wenn jemand mit voller Bekleidung schläft. Vielleicht eher in einem Unterkleid und dann zieht sie sich die Hose und das Wams eben kurz über.

      • Kommentar von /user/ am 28.08.2011

        Es fällt aber auf, wenn jemand mit voller Bekleidung schläft. Vielleicht eher in einem Unterkleid und dann zieht sie sich die Hose und das Wams eben kurz über.

      • Kommentar von Arya am 28.08.2011

        Vielen Dank an dich, für diese tolle Rezi:-) JUHU! DIe Logikfeher änder ich noch, so wichtig ist das eigentlich nicht, was Leona anhat und für die Zeitrechnung in Avador lasse ich mir was einfallen... LG Arya;)))))

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Das Waldkind!

      von Rebecker am 28.08.2011

      Handlung: Ein etwa 6-Monate altes Baby wird von einer jungen Frau vor dem Wirtshaus eines umwaldeten Dorfes abgelegt...Die mürrische Wirtin Anira nimmt sich des kleinen Mädchens an und gibt ihr ein dürftiges zu Hause....An Leonas 14. Geburtstag trifft sie an ihrem Lieblingsplatz, einem Bachlauf nahe des Waldes, auf eine wunderschöne weiß gekleidete elfenhafte Erscheinung, ihre Mutter.....Alena, die junge Dorfheilerin, will Leona "retten" und bildet sie zu einer Kämpferin aus....Was führen die Voras im Schilde und ist Ashrak ihr Feind oder doch eher ein Freund?.....
      Figuren: Hauptfigur ist Leona, ein 14-jähriges Mädchen, welches im Alter von sechs Monaten von der Mutter ausgesetzt wurde. Anira, Leonas Ziehmutter. Gregorius, Aniras Vater und ein begnadeter Geschichtenerzähler. Alena, die Dorfheilerin. Ashrak, ein Schwarzmagier....Und noch viiiel mehr Figuren....
      Sprache/Duktus: Erzählende, märchenhaft beschreibende Sprache, mit diversen kleinen Fehlerteufelchen, die den Lesefluss allerdings nicht beeinträchtigen...
      Struktur: Der sehr knapp gehaltene Einstieg über den Bann des Wassers ist sehr gelungen und reicht zur Orientierung vollkommen aus. Danach gradlinige Struktur bis Seite 20 (weiter bin ich leider noch nicht gekommen).
      Zusammenfassend: Wieder einmal nicht mein Genre....Und dennoch werde ich immer mehr zum Fantasy-Fan. Vor drei Monaten noch habe ich lediglich auf eine Bitte hin mal hinein geschnuppert. Doch mittlerweile lese ich derart magische Geschichten sogar schon freiwillig, das soll schon etwas heißen...Liebe Arya, du erzählst sehr überzeugend ein zauberhaft schönes Märchen über Elfen, Bösewichten, Prophezeiungen und Orakeln, wie es viel einfühlsamer wohl kaum sein kann. Auch wenn ich bislang nur einmal vorbei geschaut habe, so muss ich dennoch gestehen, ich bin infiziert und muss weiterlesen, irgendwann....Aus diesem Grunde gebe ich dir von Herzen gerne alle fünf Sterne und das Papierfliegerchen....Viel Glück wünscht Rebecker
      • Kommentar von Arya am 28.08.2011

        Freut mich, dass ich dich noch ein bisschen mehr zum Fantasy-Fan machen konnte:-)

      • Kommentar von Arya am 28.08.2011

        Vielen, vielen Dank. Ich bin ja gleich ganz rot geworden *freu* Zeit...darüber habe ich schon mal nachgedacht und möchte im zweiten Band eine ganz eigene Zeit der Welt Avador einfügen, wie die aber genau aussehen soll, weiß ich noch nicht... (Fällt dir vielleicht was ein?) Also, ich sags nochmal: Vielen, vielen Dank!!! LG Arya;)))

      • Kommentar von Rebecker am 28.08.2011

        Mich würde noch interessieren, in welcher Zeit diese Geschichte spielt. Oder gibt es das bei Fantasy nicht?

    • Bin eigentlich kein Fantasy-Fan

      von etre et devenir am 28.08.2011

      Zusammenfassend: ... und versuche es doch immer wieder. Bin auch noch nicht ganz durch, werde die Geschichte aber bestimmt zu Ende lesen, denn das ist sie auf jeden Fall wert. Bisher hat mir besonders gefallen wie die Story am Anfang Fahrt aufnimmt und man als Leser mitsamt Protagonistin plötzlich in etwas hineingezogen wird. Ich finde die Geschichte äußerst lesenswert und auch erzählenswert.
      • Kommentar von Arya am 28.08.2011

        Was soll man da noch sagen? Danke und freut mich, dass es dir auch als Nicht-Fantasy-Fan gefallen hat! LG Arya;)))

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Eine schöne Geschichte

      von Elin Hirvi am 19.08.2011

      Handlung: Leona ist ein Findelkind und wächst bei einer Wirtin auf. An ihrem 14. Geburtstag ändert sich ihr Leben, denn sie erkennt, dass das Schicksal etwas anderes mit ihr vorhat.
      Figuren: Leona ist die Protagonistin des Buches, zu Beginn ist sie gerade vierzehn Jahre alt geworden. Anfangs kommt ihre Pflegemutter Anira vor und der Erzähler Gregorius. Größere Bedeutung erlangt schnell die Dorfheilerin Alena. Außerdem der böse Gegenspieler Ashrak.
      Sprache/Duktus: Deine Sprache gefällt mir, auch wenn du einige Fehler machst, die glaube ich fast jeder (ich eingeschlossen) in seinem Erstlingswerk vorzuweisen hat :-) +++ Einige Beispiele: S.6: ..., dass die das (bestimmt) nicht freiwillig tat. "Bestimmt" ist hier ein Füllwort, ohne dass es sich klarer anhören würde.+++ S. 7: Anira sagte, aus Herzensgüte (Komma, sonst ergibt der Satz keinen Sinn) +++ S.8. ... füllte sich immer mehr mit Bauern, die .... ("die" ergänzen) Nach wörtlicher Rede kommt kein Punkt, sondern ein Komma nach dem Anführungszeichen, z.B. "Ich will hier raus", sagte er. Zur Sicherheit würde ich in ein vom Verlag gedrucktes Buch hineinschauen, daran kann man sich orientieren. Mir fiel das in meinem Buch auch nie auf, bis ich hier darauf hingewiesen wurde... +++ S. 10: Die einen und die Anderen: gleiche Schreibweise wählen, entweder immer groß oder klein. +++ S. 11, erster Satz: Komma setzen, Abstand rein. +++ S. 11, 3. Absatz: "Dich retten", antwortete sie merkwürdigerweise. (kling besser als nur merkwürdig). Auf derselben Seite kommt immer wieder "merkwürdig" vor, zu viele Wiederholungen. +++ Kommasetzung allgemein überarbeiten, wegen der Lesbarkeit!
      Struktur: Bei Beginn einer wörtlichen Rede immer einen Absatz machen. Sonst ist es unübersichtlich. Auch sonst mehr Absätze, bei einer elektronischen Version ist das noch wichtiger als beim Print. Die Wirkung der Absätze sollte nicht unterschätzt werden.
      Zusammenfassend: Da es mir schon passiert ist, dass meine Rezension verschwunden ist, weil ich zu lange gelesen habe, gebe ich sie jetzt schon ab, obwohl ich noch nicht alles durch habe (ich schreibe ja immer gleich hier in die Felder). Ich werde aber weiterlesen. Der Anfang gefiel mir schon mal gut, abzüglich der leicht zu verbessernden sprachlichen Fehler und der etwas unübersichtlichen Struktur. Gerade Letztere erschwert einem leider das Lesen, was der guten Geschichte nicht angemessen ist. Du solltest dich also unbedingt noch einmal in Ruhe hinsetzen und alles genau durchlesen, damit die Betriebsblindheit nicht zuschlägt :-) Es beginnt gleich spannend und ich hatte das Gefühl, in der anderen Welt zu sein. Dafür vier Sterne und einen Flieger von mir!
      • Kommentar von Arya am 21.08.2011

        Danke vielmals für die Rezi! Ja, die Struktur ist wirklich verbesserungsfähig. Danke, dass du mich darauf hingewiesen hast, ebenso wie auf die anderen Fehler. Ich bin gerade mit der Überarbeitung beschäftigt, da kommt mir jeder Tipp recht:-) Liebe Grüße aus dem Urlaub, Arya:)

    • Noch bist du nicht am Ziel ...

      von Lars Berger am 19.08.2011

      Sprache/Duktus: Hier ein paar Kritikpunkte, die dich vielleicht weiterbringen: Ungefähr 13 ½ Jahre später – wann genau? Du als Autor solltest genau wissen (wer sonst?) wann das geschah – würde „ungefähr“ weglassen. Etwas holpriger Einstieg. Wenn die Info über abgetretene Schuhe sein muss, würde ich etwa schreiben: „Ihren abgetretenen Schuhen sah man an, dass sie einst …“. Ich würde speziell am Beginn einer Geschichte „dass-Satzkonstruktionen“ vermeiden, da du ja am Anfang den Leser gewinnen willst/musst. Es gibt nun mal schönere Satzkonstruktionen. Als Autor solltest du versuchen am Anfang eines Romans dem Leser gleich mal zu zeigen wer der Herr im Haus ist. Soll heißen: Der Leser soll denken: „Wow, die versteht was von ihrem Handwerk!“ Schau dir mal gezielt Romananfänge an, vor allem Erstlingswerke. Du wirst sehen, dass beinahe jeder „volle Geschütze“ auffährt, und versucht mit seiner Sprache zu beeindrucken, vielleicht gleich einen ersten Eindruck von seinem eigenen Stil hinterlässt, versucht „Duftmarken´“ zu setzen. Später flacht die Sprache oft ein wenig ab, und da stört es auch niemanden mehr, wenn man öfters Hilfszeitwörter verwendet, oder „dass-Sätze“ usw. verwendet. Vergleiche z.B. Terry Goodkind, der am Anfang seiner Romane glänzt, aber ohne zu zögern in späteren Kapiteln dreimal hintereinander Sätze mit „Er“ oder „Sie“ beginnt. Könnte auch ein Stilmittel sein, aber keines das mir gefällt. Es beginnen auffallend viele Sätze mit „Leona …“ Weiterhin viele „dass-Sätze“, einmal sogar zweimal in einem Satz. Generell würde ich z.B. das Gasthaus ein wenig beschreiben, vielleicht einen Bauern ins Visier nehmen, der „dreckig, abgehalftert und müde aussah“ usw. Für meinen Geschmack könntest du ruhig ein wenig ins Detail gehen, das erhöht die Spannung (natürlich im richtigen Maß), lass dir ein wenig Zeit beim Erzählen. Du beginnst ein wenig zu quasseln. Zuviel Innendarstellung von Leona für meinen Geschmack. Zeige ihren Charakter in den Szenen, verliere dich nicht in Monologen. Beistrichfehler. Tippfehler. Da solltest du aufpassen, und eventuell mal von einem Freund/Freundin gegenlesen lassen. Die Szene im Wald: Beschreibe die dunklen Krieger. Zeige dem Leser, weshalb Leona Respekt vor ihnen hat. Baue mehr Spannung auf. Generell solltest du genaue Größenangaben meiden. Statt „zwanzigfach“ vielleicht „vielfach“. Es soll dem Leser überlassen bleiben, sich vorzustellen, wie groß etwas ist (im Fantasy-Genre). Am Beispiel des Brotkrümels: Ich würde das Aufquellen besser beschreiben. Du schreibst „merkwürdiges Gefühl“, gehst aber nicht genauer darauf ein. Du hast gute Ideen, formuliere diese auch aus. Etwa: „Als sie den Brotkrumen in den Mund schob, quoll dieser plötzlich um ein vielfaches seiner Größe auf, drückte gegen den Gaumen und füllte Zwischenräume aus und ließ ihr einen überraschten Laut entweichen. Schließlich begann sie zu kauen, und beschloss, dass es ihr schmeckte/mundete …“ Dieses Beispiel ist jetzt nicht der literarische Renner, zeigt aber, glaube ich, wie es sich anfühlen könnte. So kann der Leser besser mitfühlen. Ganz wichtig: „Show – Don´t tell“
      Zusammenfassend: Ich habe nur die ersten vier oder fünf Kapitel gelesen, möchte aber trotzdem mit meiner Kritik hier ansetzen: Auch ich sehe eine Menge Potential in dir, wenngleich du dich (noch) zu vieler Klischees bedienst – beispielsweise Leona, Waise mit besonderen Kräften, von einer kalten, abweisenden Ziehmutter aufgezogen – das könntest (solltest) du noch origineller verpacken (vielleicht klärt sich das ganze ja anders auf, dann erbitte ich untertänigst deine Verzeihung, aber die ersten Seiten eines Buches sind nun mal wesentlich). Aber ich habe auch viele gute Ideen erkannt, die neuartig sind, und auf die solltest du aufbauen. Ich sehe noch eine Menge Arbeit vor dir, aber es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Ich empfehle dir, dein Autorenhandwerk im Allgemeinen noch zu verbessern, denn Schriftstellerei ist nichts anderes als beinharte Arbeit, da gibt’s kein „wenn“ und „aber“. Und will man professionell sein, dann muss man selbstverständlich sein Handwerk beherrschen. Viele Bücher lesen und vergleichen, usw. – aber vielleicht machst du das ohnehin schon. Ich hoffe, meine Bewertung bringt dich etwas weiter, und sei mir nicht böse, wenn ich dein Werk kritisiere. Nimm einfach das heraus, was dir etwas bringt, und vergiss den Rest, es ist ja nur meine bescheidene Meinung. Auch ich habe diese Erfahrung machen müssen, und mein Ego war tief verletzt, doch letztendlich haben mich nur ehrliche Kritiken weitergebracht – was keinesfalls heißen soll, dass ich ein literarischer Überflieger bin.
      • Kommentar von Arya am 21.08.2011

        "Zu viel Innendarstellung von Leona"? Mein Gott, was soll ich nur machen. Die anderen sagen, ich erzähle zu wenig über sie... Vielen Dank für deine Rezi und die Tipps. Hat mich sehr gefreut! Liebe Grüße aus dem Urlaub, Arya:)

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Wow!

      von Anne Lay am 19.08.2011

      Handlung: Leona wächst als Pflegetochter bzw. billige Arbeitskraft einer Wirtin im Dorf Nrah auf. Zuvor wird kurz berichtet, wie sie auf die Schwelle des Wirtshauses gelangt. An ihrem vierzehnten Geburtstag ändert sich alles....
      Figuren: Leona ist anders als die Kinder des Dorfes. Sie kann schneller laufen und lernt früh, dass Anderssein nichts erstrebenswertes ist. Anita, ihre Pflegemutter lässt sie für sich arbeiten, gibt ihr jedoch nie das Gefühl menschlicher Wärme und Geborgenheit. Gregoires, der Erzähler, der die Menschen im Wirtshaus unterhalten soll und durch den ich erfahre, dass es mehr als menschliche Dörfer in dieser Welt gibt. Er berichtet von Elfen, dem König, dem Befehlshaber der Streitmacht,.... Im Wald begegnet Leona Alena, einer Heilerin, die im Dorf lebt, aber nicht ist, was sie jahrelang zu sein scheint.....
      Sprache/Duktus: Der Mix aus Beschreibungen, Dialogen und Andeutungen lässt das Kino im Kopf anrollen. Ab und zu stören Kleinigkeiten. S.14: Eine Auslassung "...sie sind jederzeit entbehrlich und stellt ständig neue her...", S. 18: Dopplungen 2x "viele Stellen die wehtaten", oder "langsamer gemacht"..."normales Tempo gemacht". S. 22: Kann man die Härte eines Schwertes sehen? Gut gefallen hat mir auf S. 23 die Wendung, dass Alena bei manchen Fragen taub wurde. Ein schönes Bild, das für auch etwas anderes aussagt, als die sonst übliche Formulierung, bei einer Frage stumm zu werden. S. 24: Satzstruktur: "...Muster: Weiter gen Norden reiten und abends kämpften sie....", der "Pfaden" ist sicher ein Tippfehler und die Formulierung "Frust raus" ist mir zu modern bzw. alltäglich für einen Fantasyroman. Ich bin erst bei S. 29 angelangt und habe mir, was ich selten mache, Notizen gemacht. In meinen Augen sind die Beispiele Kleinigkeiten, die in einem Überarbeitungsgang beseitigt werden können (daher habe ich mir die Mühe gemacht, die Seitenzahl anzugeben, was mir bei Rezensionen zu meinem Roman geholfen hat). Mir gefällt deine Sprache und Ausdrucksweise. Ich empfinde sie als sehr stimmig für diese Art von Geschichte.
      Struktur: Leonas Geschichte wird (zumindest in den ersten Kapiteln) linear erzählt. Zwischen dem ersten und dem zweiten Kapitel ist ein Zeitsprung von 13 Jahren. Die Vorgänge aus Lenas oder Alenas Vergangenheit werden in kurzen Passagen erzählt.
      Zusammenfassend: Ich bin beeindruckt. Beim Lesen fallen mir andere Romane ein, wie "Tochter der Erde", wenn es um die wirkliche Sprache geht, bzw. "Eragon" oder die Bücher von Ralf Isau. Die Welt, die du hier entwirfst, der grundsätzliche Kampf von Gut und Böse und insbesondere auch Lenas (wenn auch kurzes) Hadern, als sie erstmals tötet, machen den Reiz deines Romanes aus. ich werde auf jeden Fall weiterlesen und ggf. weitere Anmerkungen als PN schicken. Ich wünsche dir einen schönen Urlaub!!
      • Kommentar von Arya am 21.08.2011

        Vielen, vielen Dank für deine Rezension, den Flieger und die Sterne. Danke auch für die Fehler, die du genannt hast, du hast recht, mit Seitenzahl sind die viel leichter zu korrigieren. Liebe Grüße aus dem Urlaub, Arya:)

      • Kommentar von Anne Lay am 19.08.2011

        Der Erzähler heißt Gregorius, das da obern meinte mein Computer korrigieren zu müssen. Ich finde übrigens nicht, dass es zu viele Namen im Wirtshaus sind.

    • Fantasy, Klassisch

      von Flammenfelsen am 19.08.2011

      Handlung: Eigentlich ist Fantasy nicht mein Stil, aber vielleicht sollte man diese Richtung ach mal gelesen haben. Am Anfang werden die Lebensumstände der Hauptfigur beschrieben. Wie immer bei Fantasy scheint es eine Beziehung zum Mittelalter zu geben.
      Figuren: Leona: Man bekommt ein gutes Bild von ihr, dass sich manchmal aber zu sehr auf ihren Drang nach Freiheit konzentriert. Der Hass gegenüber ihrer Pflegemutter und die Beziehung zu Gregorius ist nicht originell, aber unterhaltsam.
      Sprache/Duktus: Ich konzentriere mich nicht aufs theoretische. Die Sprach erscheint mir nämlich märchenhaft. einfühlend aber auch etwas "einlullend". Der Leser wird weniger gefesselt als dass er etwas gelangweilt wird, jedoch nicht aufhört zu lesen, vergleichbar als wenn man fernsieht. Sas ist nicht schlecht, aber durch starke Wörter am besten zu beseitigen.
      Struktur: Prologeinstieg ist immer gut, da kann man nichts falsch machen. Außerdem wird der Leser nicht mit Absätzen überschüttet.
      Zusammenfassend: Wenn das Werk etwas origineller wäre und die Sprache mich etwas mehr fesseln würde, dann hätten wir hier den Wettbewerbsgewinner. Eine gut durchdachte und ein bisschen aufwändige Überarbeitung kann hier Fantasy für jedermann schaffen. Kleiner Tipp: Ich weiß nicht, wie das mit dem "Bösen" auf sich hat, aber bereits die so frühe Nennung eines solchen Begriffs stiehlt die Lust am Lesen. Das Böse oder das Dunkle oder das Schwarze ist bekannt in der Literaturwelt und seit 20 Jahren nicht mehr beliebt. Am besten, du lässt dir einen Begriff in der Muttersprache der Figuren einfallen. Genauso ist es mit Prophezeiungen. Lös dich noch ein kleines bisschen von althergebrachten Fantasymythen.
      • Kommentar von Arya am 19.08.2011

        Danke für deine Einschätzung und deine Tipps. Aber: Warum denn nicht althergebrachte Fantasy-Mythen? Da weiß der Leser wenigstens, worum es geht. LG Arya:)

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Start in etwas Großes?

      von Kiste am 17.08.2011

      Handlung: Eines vorweg: Ich habe nur bis Seite 9 gelesen, bis dahin war mir bereits so viel aufgefallen, dass ich das Gefühl hatte, unbedingt jetzt bereits die Rezi schreiben zu müssen. Ich werde mich deswegen weniger auf den Inhalt, als vielmehr auf die Umsetzung konzentrieren. Ehrlich gesagt, wenn ich den Inhalt ausblende, bin ich etwas überrascht über die durchgängige 5-Sterne Wertung. Wenn ich 5 Sterne als Maßstab für ein Manuskript sehe, das in die TOP 10 gehört, und nur begrenzt Überarbeitung bedarf, sehe ich das vorliegende Manuskript noch längst nicht so weit. Ich werde gleich begründen, wieso. Liebe Arya, ich will Dich weder deprimieren, noch Deine Leistung schlecht reden. Ich will Dir lediglich meinen ersten Eindruck vermitteln, denn der erste Eindruck entscheidet, ob ein Leser Dein Buch weiter liest, oder es beiseite legt. Und ich hoffe, ich kann Dir mit meiner Rezension auch ein paar Hinweise geben, die Du für hilfreich hältst, und die Dich weiterbringen. Aber nichtsdestotrotz ist diese Rezension eine subjektive Meinung von mir, und es liegt an Dir, inwieweit Du sie für Dich verwendest. Die Handlung bis dahin: Leona, ein Findelkind, wird von ihrer Pflegemutter im wahrsten Sinne des Wortes stiefmütterlich behandelt. Sie ist nicht mehr als eine Dienstmagd im Wirtshaus ihrer Pflegemutter, und scheint auch unter der Dorfjugend wenig Freunde zu besitzen.
      Figuren: In dem ersten Kapitel sind Leona und ihre Pflegemutter die vorherrschenden Charaktere. Es tummeln sich einige andere Leute in der Kneipe, deren Rolle zumindest bis dahin wenig Aussagekraft besitzt. Generell sollten Charaktere und Namen nur eingeführt werden, wenn sie eine Rolle für die Geschichte spielen. Für den Leser ist es immer schwierig, wenn zu viele Namen auftauchen, den Überblick zu behalten. Beispiele dafür sind Tork und Havard. Sie haben einen kleinen Disput, der kaum über eine halbe Seite geht, bevor die beiden Männer auch schon wieder in der Versenkung der Geschichte verschwinden. Sind sie in irgendeiner Form wichtig für den späteren Verlauf? Falls ja, benötigt der Leser mehr Informationen über die Menschen, z.B. ‚Er wohnte am Dorfrand in einem kleinen, verfallenen Bauernhof und verdingte sich als…’, ‚Er war oft im Gasthaus. Er trank viel, und torkelte in der Regel erst nach Hause, wenn Anira ihn raus warf.’ Solche Informationen helfen dem Leser, die Protagonisten später wieder einzuordnen. Falls sie jedoch später nicht mehr auftauchen, warum dann namentlich benennen? Dann würden für den kurzen Streit Beschreibungen reichen wie ‚Ein Mann mit zerrissener Jacke meldete sich zu Wort.’, ‚Glatze’, ‚Bierbauch’, und so weiter, die den Figuren lediglich für den kurzen Zeitraum ihres Auftritts Kontur verleihen. Aber auch Leona und ihre Pflegemutter bleiben blass. Die Pflegemutter scheint eine Hexe zu sein, und ja, Leona weint manchmal. Aber was treibt sie an? Was fühlt sie? Mir fehlen Beschreibungen wie wütend, zornig, gekränkt, verletzt, gleichgültig, die mir die Charaktere der Frauen näher bringen. Es werden eher Aktionen beschrieben als Gefühle vermittelt.
      Sprache/Duktus: Bei der Sprache hakt es noch am Meisten. Ich sehe folgende Baustellen: Bandwurmsätze, ein Stil, der manchmal stark an eine Aufzählung erinnert, fehlende Beschreibungen, und eine manchmal kuriose Wortwahl. Kommafehler oder Rechtschreibfehler kennzeichne ich mit (…). Aber der Reihe nach: **** Bandwurmsätze; Beispiele: S.6 „…als sie kam und der Wind pfiff unheilvoll“ – thematisch hängen beide Sätze nicht zusammen. Ich würde sie durch einen Punkt trennen. - S.7 „Sie hatte nie mehr darüber erfahren und mit jedem Jahr, das verstrich (,) wurde ihre Hoffnung kleiner, dass sie eines Tages jemand abholen würde“ – nach erfahren würde ich einen Punkt setzen, z.B. ‚Sie hatte nie mehr darüber erfahren, als ihr der kleine Zettel in der Hand verriet. Mit jedem Jahr, das verstrich…’ **** Manchmal kommt auch sehr stark das Gefühl auf, eine Aufzählung zu lesen. Ein verräterisches Wort ist ‚Dann’, Beispiele: S.7 „Dann war sie unten.“, S.4 „Dann legte sie das Bündel vor die Tür.“ S.8 „Er begann, und alle hingen an seinen Lippen“ – besser vielleicht: ‚Als er erzählte, hingen alle Anwesenden gespannt an seinen Lippen. Urplötzlich verstummte das Geplapper der angrenzenden Tische, und Stille kehrte ein. Bis auf Gregorius Stimme war kein Laut mehr zu vernehmen.’ **** Zum Thema fehlende Beschreibungen gibt es auch viele Beispiele: S.4 „…Ansammlung kleiner Hütten, bloß das Wirtshaus sah stabiler aus.“ – weder klein, noch Hütte qualifiziert auf den ersten Blick ein Gebäude als nicht-stabil. Beschreibungen könnten diesen Zusammenhang erklären, z.B. ‚kleine, baufällige Hütten, die von ihren Bewohnern notdürftig zusammengezimmert worden waren’ oder ‚als Baumaterial hatten sie alles verwendet, was sie im Wald hatten finden konnten. Starke Äste, dünne Zweige, Latten. Das Ergebnis waren kleine, windschiefe Häuschen, die…’ – S.4 „Tief im Wald, der das Dorf umgab(,) richteten sich vier Gestalten auf.“ – wieso aufrichten? Was haben sie denn dort getan? – z.B. vielleicht besser: ‚Sie hatten am Waldrand Stellung bezogen. In ihrer geduckten Haltung waren sie vom Dorf aus nicht zu sehen.’ – S.4 „Und vor eben dem hielt sie und sah sich noch einmal ängstlich um.“ – der Satz klingt auch sehr holprig, vielleicht besser: „Sie sah sich nochmals ängstlich um, als sie vor der großen Holztür des Wirtshauses angekommen war. Aber kein Mensch war zu sehen, die Dorfbewohner schienen noch zu schlafen.’ – S.8 „Es füllte sich immer mehr mit Bauern, (die) etwas trinken oder essen wollten.“ – Ja, aber willst Du die Gelegenheit nicht nutzen, Deine Welt der Phantasie mit Leben zu füllen? z.B. ‚Die meisten von ihnen waren grobschlächtige Kerle, die gerade vom Feld kamen. Ihre Kleidung war dreckig, und sie stanken nach Schweiß und nasser Erde’ oder ‚Beinahe alle Tische waren besetzt. Der ganze Gastraum war von ihrem Lachen und Geschwätz erfüllt’ – Ein sehr deutliches Beispiel, das eine Beschreibung fehlt, ist das folgende auf S.8 „’Gerüchte! Nichts als Gerüchte...’, brüllte Tork und kleine Spucktröpfchen flogen Harvard ins Gesicht. Havard schüttelte nur den Kopf und Tork stürmte…“ Das ist alles? Siehe auch die Figurenbeschreibung oben: Was ist der Zweck dieser Männer in der Geschichte, und was macht sie aus? In diesem Disput fehlt etwas: Was ist zum Beispiel mit Harvard? Warum reagiert er nicht auf die Beleidigung? Ist die Sache über seine Frau wahr? Vielleicht besser: ‚Provozierend baute er sich vor Harvard auf’ oder ‚Wütend sprang Harvard auf’ oder ‚er schaute ihn nur mitleidig an, und sagte…’ **** In Bezug auf die Wortwahl, hier ein paar Beispiele: S.6 „Anira sagte aus Herzensgüte. Leona dachte, um an eine billige Dienstmagd zu kommen.“ – klingt etwas merkwürdig. Vielleicht besser: ‚Anira behauptete immer, sie habe aus reiner Herzensgüte gehandelt. Doch Leona glaubte nicht daran. Sie hegte den starken Verdacht, Anira hätte lediglich eine billige Dienstmagd gesucht’ – S. 7 „Ihr Zimmer bestand aus einer kleinen Dachkammer des Wirtshauses“ – Kann ein Zimmer aus einem anderen Zimmer ‚bestehen’? ‚war’ wäre besser. Aber warum nicht auch gleich das Zimmer näher beschreiben, z.B. ‚Ihr Zimmer lag unter dem Dach des Wirtshauses. Im Sommer war es heiß, im Winter kalt.’ - S.7 „Die musste eine Botschaft der Person, die sie ausgesetzt hatte(,) sein.“ – Person? Warum schreibst Du nicht Mutter? Die Annahme ist doch berechtigt. Du könntest die Stelle aber auch hervorragend nutzen, Leona zu beschreiben, ihre Gefühle darzustellen, z.B. ‚Ihr Leben lang hatte Leona sich gefragt, warum ihre Eltern sie ausgesetzt hatten. Wer war ihre Mutter? Ihr Vater? Warum hatten sie das getan? Sie fand nie eine Antwort auf diese Fragen, aber das Loch in ihrem Herzen, das ihre Eltern hinterlassen hatten, konnte sie nicht füllen.’ – S.9 „…über die Kante fallen ließ. Leona schloss kurz die Augen, als sich das Bier über sie ergoss.“ – Ehrlich gesagt, ‚Augen schließen’ ist eine merkwürdige Reaktion auf die Situation. Würdest Du so handeln? Um die Situation besser zu beschreiben, überleg Dir einfach, was fühlt Leona? Was macht sie? Was passiert? z.B. ‚Das Bier durchtränkte ihr Kleid, und lief ihr in die Schuhe. Entsetzt starrte sie den Jungen an, aber er lachte nur. Sie wollte etwas erwidern, etwas schlagfertiges, aber ihr fiel nichts ein. Stattdessen drehte sie sich um, und rannte weg. Das Gelächter der Jungs folgte ihr bis in das angrenzende Zimmer. Wütend ballte Leona ihre Fäuste. Aber hauptsächlich ärgerte sie sich über sich selbst.“ Auf diese Weise würdest Du ihr Verhalten erklären, und gleichzeitig ihr Gefühlsleben dem Leser offenbaren.
      Struktur: Zur Struktur möchte ich nicht allzu viel sagen, immerhin bin ich nicht so weit vorgestoßen. Die Idee, über einen Prolog in die Geschichte einzusteigen, finde ich jedoch gut.
      Zusammenfassend: Jetzt habe ich viel kritisiert und herumgemäkelt. Ich hoffe, es ist nicht allzu schlimm für Dich, denn das sollte es nicht sein. Ich sehe in der Geschichte durchaus Potential. Beim Querlesen meine ich, bei Dir eine Leidenschaft für Leona und die Geschichte zu entdecken. Gerade deswegen habe ich mir viel Zeit genommen, meine Punkte aufzuschreiben, damit Du Deine Ideen mit dem Leser teilen kannst. Ich hoffe, Du findest ein paar Punkte unter meinen Anmerkungen, die Dich beim Schreiben weiterbringen. Wie gesagt, es ist meine subjektive Meinung, und es ist ganz Dir überlassen, wie Du mit meinen Kritikpunkten umgehst. Die Bewertung wiederum ist schwierig. Mehr als drei Sterne sehe ich nicht, da meiner Meinung nach noch einiges an Arbeit wartet. Die Frage ist, eine Empfehlung, ja, oder nein? Ich bin geneigt, Dir eine zu geben, weil ich die Mühe und Leidenschaft für Deine Geschichte zwischen den Zeilen zu lesen glaube. Es ist aber weniger eine Empfehlung für den Wettbewerb, sondern vielmehr eine Empfehlung an die anderen Leser, dass hier eine Geschichte mit Schwächen wartet, die aber noch Potential für Größeres hat.
      • Kommentar von Kiste am 17.08.2011

        Ja, genau das solltest Du schreiben. Schreib auf, was Du vor Augen hast und denkst, dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. :-)

      • Kommentar von Arya am 17.08.2011

        Wow, vielen Dank für diese lange Rezi und die Zeit, die du wahrscheinlich reingesteckt hast. Viele Tipps, die ich auf jeden Fall berücksichtigen werde. Eine Sache noch: Als Leona die Augen schließt, wollte ich damit ausdrücken, dass sie mit sich selbst kämpft. Sie weiß, dass es sinnlos ist, irgendwas zu sagen, weil ihr solche Dinge schon oft passiert sind. Sie will sich aber dennoch wehren. Das hätte ich wahrscheinlich alles noch mit reinschreiben sollen. Nochmal vielen Dank! LG Arya:)

    • Fantasy sollte sich nicht auf Fantasy-Sprache beziehen

      von ArnoldAndreas am 16.08.2011

      Zusammenfassend: Gleich „Im Bann des Wassers“ (das ich im Text drunter nicht entdecken kann) gerate ich ins Rätselraten. S.6 …“Die Sonne war noch nicht aufgegangen. Sie schlich sich wie ein Dieb ins Dorf, wie ein kleiner unscheinbarer Geist….“ (Kein Komma nach Dorf! – Aber was die Sonne jetzt noch alles tut, verschlägt mir die Sprache.) Langsam komme ich dahinter, dass sich folgende Sie’s nicht im normalen grammatischen Kontext auf die Sonne beziehen, sondern auf irgendein anderes undefiniertes Wesen. Fantasy okay! Aber bitte keine Fantasy-Grammatik! Zwei Zeichensetzungsfehler folgen noch im Mini-Text. (Komma nach „verhüllten“ und nach „umgab“.) Auf S.7 erwacht die Magie. Sie ist jetzt Leona. Sie schlief, bekleidet mit Lederwams und Lederhosen und wohl auch mit abgetretenen Schuhen, denen man ansah, „dass auch sie einmal beste Arbeit gewesen waren.“ (Schuhe sind bestenfalls ein Werk oder Produkt von Arbeit, nicht selbst Arbeit! Arbeit ist eine Tätigkeit.) Und es geht weiter: „Natürlich würde nichts anders sein.“ (Nichtsagender Satz. Was anders? – Nichts. Anders als was? – Unbeantwortet.) Weiter: „Das war Anira…“ (Dieses „Das“ bezieht sich jetzt wohl auf die Stimme – ergo Femininum / am klarsten: Die Stimme gehörte…) Weiter: „Leona dachte, um an eine billige Dienstmagd zu bekommen.“ (Seltsames Deutsch) / Weiter: „Aber sie hatte schon früh gelernt nicht zu sagen, was sie dachte.“ (Mal vom fehlenden Komma nach „gelernt“ abgesehen, haben wir’s wohl hier mit einer Duckmäuserin, Anpasserin zu tun. Ja, damit lässt sich Ärger vermeiden.) Wir sind jetzt erst auf Zeile 24 des Gesamtwerkes. Und ich hoffte, dass sich der Stil bessert. Das tat er leider nicht. Zwei Sterne als Vorschuss auf Fantasy-Inhalte. Ich empfehle der Autorin wärmstens, das gesamte Manuskript erst mal sprachlich zu überarbeiten, um dann über Inhalte reden zu können. Dabei viel Erfolg und guten Mut! Liebe Grüße! ArnoldAndreas
      • Kommentar von Arya am 16.08.2011

        Ich bin der Meinung, dass Leona keine Anpasserin ist, sondern nur in dieser einen Beziehung zur Pflegemutter inzwischen gelernt hat, dass es nichts bringt, ihr zu widersprechen. Nach "verhüllten" muss nach der neuen Rechtschreibung definitiv kein Komma hin. Vielen Dank für deine Rezi, ich werde mir die anderen Tipps zu Herzen nehmen. LG Arya

      • Kommentar von ArnoldAndreas am 16.08.2011

        Okay, "beste Arbeit" kann so stehenbleiben. Umgangssprachlich hat sich ja auch durchgesetzt: "Sie / er hat eine gute Arbeit abgeliefert." (z.B. Diplomarbeit) LG Andreas

      • Kommentar von YuutoNakamura am 16.08.2011

        Kurz zu "beste Arbeit gewesen waren": "Die Schuhe sind beste Arbeit." halte ich aber für einen gebräuchlichen (Kurz-)Ausdruck, um die handwerkliche Qualität der Herstellung (als Tätigkeit) hervorzuheben, eben im Sinne von "Der Schuhmacher hat sehr gute Arbeit geleistet". - Allerdings "gewesen waren" mag zwar formal-grammatikalisch korrekt sein, aber "gewesen" könnte man aus Erzähler-Sicht vielleicht sogar eher weglassen, weil die Zeit durch "auch einmal" klar ist.

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Eine magisch fesselnde Geschichte

      von Sonja59 am 15.08.2011

      Zusammenfassend: Ich muss zugeben, dass ich nicht der große Fantasy-Fan bin, doch diese, noch dazu spannend erzählte Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite, geradezu magisch, gefesselt. Sie ist verständlich geschreiben und macht das Eintauchen in die Welt der Elfen, Feen und Drachen leicht. Ich bewundere soviel Phantasie und die sehr gute Umsetzung. Wegen der kleinen Wort-Fehler haben sich ja schon die anderen geäußert und ich habe es Dir auch schon in eine Mail kurz geschriebn. Ich denke, es sind Fehler die leicht zu korrigieren sind ohne dass Du dabei den Text verändern musst, denn darum wäre es dann wirklich sehr Schade. Also lasse ihn so wie er sit und bearbeite nur noch einmal die kleinen Fehler. Mache weiter so. Ich bin da nun schon gespannt auf die nächste Geschichte. Die bestimmt nicht lange auf sich warten lässt. LG Bärbel
      • Kommentar von Arya am 15.08.2011

        Vielen Dank für deine Rezi. Freut mich, dass dir die Geschichte gefällt. LG Arya:)

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      schöne Fantasy-Erzählung

      von YuutoNakamura am 14.08.2011

      Sprache/Duktus: Aufgefallen ist mir, dass man vielleicht noch mal die Bezüge kontrollieren könnte bei er/sie/es. Im Kontext ist es zwar oft klar, aber je klarer, desto besser. Z.B. S. 6 Die Sonne war noch nicht ... Sie schlich sich ... Da dachte ich erst: Hä, warum schleicht sich die Sonne wie ein Dieb ins Dorf? Bei Fantasy-Texten weiß man ja nie ... klar, war dann doch nicht die Sonne. S. 9 bis sie das Grün verschluckte --> bis sie vom Grün verschluckt wurde (das ist eindeutiger).
      Struktur: Die kurzen Kapitel kommen mir entgegen, da ich als Leser nicht der "Oberelf" bin und außerdem: vielleicht wäre das auch ein gutes Jugendbuch. - Hier im Livebook sind die Absätze manchmal nicht optimal, da wäre manchmal einer mehr besser.
      Zusammenfassend: Als Elf der untersten Stufe ;-) kann ich nicht genau sagen, ob die Elfen alle elfisch genug sind, sondern nur sehen, ob es eine interessante Handlung gibt, die vernünftig erzählt wird und die vom Erzählstil etwas bietet. Für mich kommt hinzu, dass ich mich eher an ein Elfenbuch wagen würde, wenn es 190 Seiten hat als wenn es 1900 Seiten hätte. Gebe ich gerne 4-5* und runde es hier auf 5* auf, denke aber auch, es könnte noch etwas am Text gefeilt werden.
      • Kommentar von Arya am 14.08.2011

        Danke für deine Beurteilung und deine Verbesserungsvorschläge. Da ich gerade mitten in der Überarbeitung stecke, kommt mir das wie gerufen. ;-)))))))) Unterelf und Oberelf;-))))))))))))) Die Feile wurde schon an den Text angesetzt. LG Arya :)

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Arya - ein neues Fantasy-Talent am Literaturhimmel

      von Erhard Schümmelfeder am 14.08.2011

      Zusammenfassend: Ich habe die Geschichte "Avador - Schatten der Prophezeiung" diagonal gelesen und bin beeindruckt von dem ungeheuren Ideenpotenzial dieser JungenAutorin. Insgesamt bewegt sich die gesamte Handlung in dem Rahmen bekannter Romane, die wir hier auf neobooks vielfach kennengelert haben. Die Sturukturierung des Textes in überschaubare Kapitel deutet auf ein gut durchdachtes Gesamtwerk hin. Sprachlich müsste das Werk - Satz für Satz - geprüft und gegebenenfalls überarbeitet werden. Sätze wie "Es war ein kalter Morgen, als sie kam ..." oder "Nachdem sie den Hühnern ihr Frühstück gegeben hatte", wirken unfreiwillig komisch. Hier bedarf es der sorgfältigen Kontrolle. Ich selbst weiß aus eigener Erfahrung, wie sehr man als Autor auf die AUßENSICHT angewiesen ist. Zusammenfassend lässt sich aber sagen, dass Arya ein neues Fantasy-Talent am Literaturhimmel ist. Die vorhandenen Schwächen des Werkes im Hinblick auf die sprachliche Gesamtumsetzung sind bei meiner Beurteilung von untergeordneter Bedeutung. Ich würdige das vorhandene Gesamtpotenzial und gebe 5 mutmachende Sterne.
      • Kommentar von Arya am 14.08.2011

        Vielen Dank für deine Rezi, -sie hat mir den Tag gerettet- und für die Tipps, die ich bei der Überarbeitung auf jeden Fall berücksichtigen werde. Du hast recht, mir selber fallen die meisten Dinge gar nicht auf, also danke für deine Außensicht :)

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      Fantastische Welt

      von Sarah Mijana am 12.08.2011

      Handlung: Eine schicksalhafte Entscheidung, eine Liebe, die keine sein darf, eine Prophezeiung, die Leben zerstören wird und ein Krieg, der das Schicksal Avadors bestimmen wird. In diese Situation wird Leona hineinkatapultiert und schon bald ist klar, dass sie die Einzige ist, die den Untergang noch abwenden kann. Doch dafür muss sie der Prophezeiung folgen und ihre Liebe verraten... Leona, als Baby ausgesetzt, wird vierzehn und wird in eine Welt hineingeworfen, die sie nicht kennt...
      Figuren: Leona: die Hauptperson, um die sich alles dreht. Man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen, und fiebert mit ihr mit, stellt sich die selben Fragen wie sie. Man will einfach wissen was los ist und wie es weitergeht. Anira: eine Pflegemutter, wie man sie sich am allerwenigsten möchte, wenn man ausgesetzt, schon nicht weiß wer man ist, kann man bei ihr nur hoffen, das einen irgendjemand wieder abholt. :) Alena: die Heilerin des Dorfes Nrah, diejenige die Leona rettet und ihr einige Geheimnisse enthüllt.
      Sprache/Duktus: Einige Worte kommen mir, etwas zu häufig vor. Etwas mehr Abwechslung wäre schön. (Ist nicht böse gemeint)
      Struktur: Gut geschrieben, jedoch Teilweise, ein nicht so flüssiger Lesefluss, aber wenn man das etwas umschreibt, dann gibt es nichts besseres.
      Zusammenfassend: Es ist eine sehr spannende, mitreißende und interessante Geschichte, die ein wenig umgeschrieben, sofort in den Bücherregalen stehen sollte. Die Heldin Leona und auch die anderen Charaktere sind gut gestaltet, sodass man sich gut in sie hineinversetzten kann. LG S.
      • Kommentar von Arya am 13.08.2011

        Vielen Dank! Das werde ich in der Überarbeitung beachten. LG Arya:)

      • Kommentar von Sarah Mijana am 13.08.2011

        Als Beispiel für häufig: Du beginnst sehr häufig mit "Leona" oder "Sie", mein Tipp, leg es öfter in den Text, wie statt z.B.: Leona hatte schon früh gelernt, ihre Gefühle in ihrem Innersten zu verschließen. - Schon früh hatte Leona gelernt, ihre Gefühle in ihrem Innersten zu verschließen. Auffällig ist z.B. diese Textstelle: Er war von Gregorius, Aniras Vater, einem Barden. Er war der Einzige in Nrah, der zweite Zettel war... "Er" zweimal hintereinander. Achte einfach etwas auf Abwechslung :)

      • Kommentar von Arya am 12.08.2011

        Vielen Dank Sarah, für deine tolle Rezi und den Flieger, aber auch für die Tipps. Ich habe mich sehr gefreut! LG Arya:)

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      Avador- ein ganz eigenes Reich

      von Jette am 09.08.2011

      Handlung: Leona flieht vor ihrem Erzfeind Ashrak und stellt sich ihm schließlich. Die Handlung ist viel zu verschachtelt, um sie jetzt genau darzulegen, aber das Werk lässt einem kaum Zeit zum Atemholen. Die Spannung ist geschickt aufgebaut und die Flucht lässt einen nicht mehr los. Es ist einfach ein Buch, das man in einem Zug durchlesen muss, weil es so spannend ist. Und dann am besten noch einmal, weil es so toll ist.
      Figuren: Leona, Jo, Ashrak, Endara, Kira, Asuka, Shin, Les, David- es gibt so viele Figuren und trotzdem lernt man alle kennen. Niemand bleibt blass und im Hintergrund. Glanzleistung der Autorin!
      Sprache/Duktus: Es gibt nur wenige Rechtschreib- und Tippfehler, die kaum auffallen. Sie stören nicht beim Lesen. Es gibt viele gute Adjektive und Beschreibungen, die Gefühle spürt man fast selber.
      Struktur: Gut strukturiert, der Spannungsbogen wird wunderbar aufgebaut.
      Zusammenfassend: Das Cover passt meiner Meinung nach nicht wirklich, die Anspielung mit dem Wasser ist zwar gut, aber es zieht einen nicht wirklich an. Trotzdem: Es ist ein Buch, das ich gebunden wiedersehen will! Es ist einfach spannend von der ersten bis zur letzten Seite und man will sofort wissen, wie es weitergeht! Avador ist ein faszinierendes und einzigartiges Reich, das seine ganz eigenen Regeln hat. Ich will mehr darüber wissen, will erfahren, wie das mit der Magie ist, mit den Religionen, mit allem. Her mit dem zweiten Teil!
      • Kommentar von Arya am 10.08.2011

        Hallo Jette! Vielen, vielen Dank für diese wunderbare Rezension. Ich und Bildbearbeitung am Computer sind zwei Dinge, die einfach nicht zusammenpassen. Eigentlich, ich betone EIGENTLICH sollten die Menschen nur ganz durchsichtig zu sehen sein, so als würden sie in den Wasserstrudel reingezogen werden, aber dafür habe ich einfach kein Händchen. Tipps nehme ich immer gerne an! LG Arya:)

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      Fantasy hoch drei

      von wirbelsturm am 01.08.2011

      Zusammenfassend: Ich habe mich hier erst seit Kurzem angemeldet und als absoluter Fantasy-Fan war dieses Buch das Erste, auf das ich gestoßen bin. Und ich war sofort hin und weg. Aryas Schreibstil ist einfach super und ich muss echt sagen, ich bin beeindruckt. Ich finde dieses Werk sogar besser, als manches, dass schon in den Läden steht. Die Handlung ist vielfältig und verschlungen, auf eine Weise, die es einem unmöglich macht, mit dem lesen aufzuhören. Ich finde, dass Arya dieses Werk mit vielen Büchern auf eine Stufe stellen kann und deswegen ist leicht über die kleinen Rechtschreibfehler hinwegzusehen. Weiter so Arya!
      • Kommentar von Arya am 01.08.2011

        Wow, danke für diese echt super Rezi. Es freut mich sehr, dass es dir gefallen hat! LG Arya :)

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      Sehr phantasievoll

      von Alegra am 28.06.2011

      Zusammenfassend: Ich gestehe, dass ich nicht alles gelesen habe, aber ich denke, ich kann mir ein Bild von der Geschichte machen. Die Autorin hat eine Menge Phantasie und manchmal kam ich gar nicht mit, so viel wurde erklärt. Es ist halt eine ganz eigene Welt, dieses Avador. Die Handlung hat mich manchmal an ähnliche Geschichten erinnert. Da war etwas "Der Herr der Ringe", etwas "Harry Potter" und sogar ein wenig aus der Lieblingssendung meiner Tochter "H2O". Einige Ideen waren mir auch ganz neu. Auf Seite 21 hast du von Männern geschrieben, die auf dem Weg in eine Kneipe sind. Ich finde das Wort "Kneipe" hier fehl am Platz. "Wirtshaus" wäre besser. Auf S.22 musste ich dann schmunzeln, weil hier Endora steht und so heißt die Welt in meiner Geschichte "Jäger von Endora". Das Kind, um das es hier ging, hieß dann gottlob doch Endara. Ich mache mir zu jeder Geschichte, die ich lese Notizen. Bei dieser Geschichte waren es ziemlich viele, alleine bei den ganzen Namen und den magischen Dingen. Man muss schon ein wenig aufpassen. Die Namen der Stiefmutter (Amira) und der Elfe (Alena) sind relativ ähnlich. Bei dem ganzen Wust an Namen kam ich da etwas durcheinander. Wenn ich mehr Zeit habe, werde ich diese Geschichte bestimmt noch weiter lesen. Sie ist sehr flüssig geschrieben, so dass man ohne Mühe lesen kann. LG Alegra
      • Kommentar von Arya am 03.07.2011

        Tml, ich meine natürlich, dass Kneipe NICHT besser passt. Danke für den Tipp mit dem Wirtshaus! LG Arya.

      • Kommentar von Arya am 01.07.2011

        Vielen Dank für die Rezi, Alegra. Ja, als ich deine Leseprobe "Jäger von Endora" mal gelesen habe, habe ich auch über die Ähnichkeit der Namen geschmunzelt. Ich habe mir die Stelle noch einmal angeguckt und du hast recht, Kneipe passt wirklich besser. Die Ähnlichkeit ist mir auch aufgefallen, aber ich habe versucht, der Geschichte mit den ganzen Hintergründen von der alten Magie und den Orakeln etwas Eigenes, Besonderes zu geben. LG Arya :)

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      Super Buch, der Inhalt ist zwar schon oft gekommen, aber wurde echt cool und authentisch rübergebracht.

      von Star am 27.06.2011

      Handlung: Leona muss sich gegen die Angriffe des Bösen erwehren und dabei gegen Verrat vorgehen. Sie liebt Shin, wurde aber durch eine Prophezeiung an jemand anderen gebunden. Coole Ideen dabei!
      Figuren: Leona ist die Hauptheldin, ich würde sagen, sie ist ein sehr typische Gute. Aber trotzdem ist die Idee mit Jo und dem ständigen Wechsel der Perspektiven gut.
      Sprache/Duktus: Ich bin echt beeindruckt, dass es so wenig Rechtschreibfehler gibt. Auch ist der gesamte Text verständlich und es gibt so gut wie keine Hänger.
      Struktur: Klar strukturiert, müsste aber an einigen Stellen noch gekürzt werden.
      Zusammenfassend: Ich habe zwar hier und da etwas zu mäkeln, gebe aber trotzdem 5 Sterne, weil ich beeindruckt bin, wie cool Arya schreiben kann. Das Buch ist spannend und hat mehrere unabsehbare Wendungen, außerdem wird sehr viel offen gelassen, wie zum Beispiel: Was hat es eigentlich mit den Orakeln auf sich? Alles in Allem: Ich freue mich auf die Fortsetzung!
      • Kommentar von Arya am 27.06.2011

        Vielen, vielen Dank für deine Rezi und die fünf Sterne! Vielleicht nehme ich mir ja den Text noch einmal vor und versuche zu kürzen, aber damit tue ich mich immer etwas schwer... :) LG Arya

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    Veröffentlicht am: 26.06.2011

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    Arya

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