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Raban, Ein neues Märchen von alten Dingen - ono trümmer

Von einem, der auszog, die Welt zu entdecken: ein neues Märchen von alten Dingen.

Eigentlich will Raban nur ein wenig mehr über den geheimnisvollen Stein herausfinden, der den Dorfbewohnern aus heiterem Himmel mitten auf den Marktplatz fällt. Ihn erwartet eine Reise voller Abenteuer, voller Gefahren und Magie. Er findet Freunde und macht sich Feinde - am Ende steht eines: der älteste Zauber der Welt.

3.7 Sterne N/A
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      Raban vs. Tingeltangel et al.

      von Myself am 21.07.2011

      Handlung: Raban und Borken helfen einer Goldadlerin und begegnen Bösewichten wie dem Geisterfuchs oder Dr. Tingeltangel.
      Figuren: Eine gelungene Vielfalt an Figuren, die eigentlich allesamt gut vorstellbar sind. Das Einfühlen erfolgt durch Handlung und Dialoge, weniger durch Beschreibung, was sehr gut gelungen ist.
      Sprache/Duktus: Ein phatasievoller Umgang mit der Sprache bereiten Spaß beim Lesen. Ebenso sind die Namen der Charaktere sind sehr schön gewählt. Die Dialoge sind in sich stimmig und passen gut zu den Charakteren. Allein von der Sprache her lesenswert, einfach weil es den Leser mitnimmt. Bei mir kam es schnell zum Kopfkino. Was will man (frau auch) denn mehr? Gut fand ich die Idee, mit dem allwissenden Erzähler. Das hilft beim Verständnis und passt sehr gut zu einem Märchen. Wie auch andere Leser bereits angemerkt haben, es gibt noch die eien oder andere Ecke oder Kante. Ein wenig Maniküre, dann sieth es chic aus.
      Struktur: Leider beginnt die LP mitten in Kapitel 3. Insbesondere der Beginn einer Geschichte finde ich persönlich immer sehr wichtig. So wird man quasi mitten rein geworfen. Das fällt allerdings nicht großartig ins Gewicht, weil man durch Handlungen der Figuren Einiges erfährt. Ansonsten kann man die Struktur höchstens erahnen, da Kapitelsprünge gemacht werden. Sicher, um mehr aufzuzeigen, doch für mich als Leser zum bewerten zu sprunghaft und von daher schwierig einzuschätzen. Aber es macht neugierig, was gut ist.
      Zusammenfassend: Sprache, Figuren und Story machen es insgesamt empfehlenswert! Ein gelungenes Märchen für Jung und Junggebliebene.
    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      bin fasziniert!

      von Hibiskus am 20.07.2011

      Handlung: Raban und sein Freund, der Wurzelwicht Borken, retten das Ei der Goldadlerin aus dem Bau des Geisterfuchses. doch kaum ist die eine Gefahr vorüber, stecken sie mitten im nächsten Abenteuer: Dr. Tingeltangel hält die beiden und auch Fen, den Wermenschen gefangen. Opfer der Forschung sind sie nun und es bleibt weiterhin spannend...
      Figuren: Raban, der Hauptprotagonist, und seine Freunde. Allen voran, der mutige Wurzelwicht Borken. Eine besorgte Adlerin, ihr wertvolles Ei, ein Geisterfuchs, Fen, der Wermensch, Dr. Tingeltangel, ein wahnsinniger Erfinder.... Alle Charaktere sind sehr schön beschrieben, ich sah sie förmlich vor mir.
      Sprache/Duktus: Fasziniert bin ich vom Poesiegehalt Deiner Sprache. Mag sein, dass manche Formulierungen etwas dick aufgetragen sind. Aber ich, ich mag hinein versinken, eintauchen und darin baden.
      Struktur: Cronologische Erzählung einer abenteuerlichen Reise, wobei der Leser nur einzelne Kostproben geliefert bekommt, da nicht alle Kapitel des Buches eingestellt wurden. Leider! Für Spannung ist gesorgt.
      Zusammenfassend: Allein die Sprache verdient fünf Sterne. Schade, dass nicht das ganze Werk zu lesen ist. Der Flieger ist Pflicht!
    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      raban

      von Mondentochter am 20.07.2011

      Figuren: Da sind die beiden Abenteurer Raban und Borken, die ich trotz der fehlenden Vorstellung (wohl in den ersten Kapiteln) sehr gut spüren konnte. Gut gefallen mir die Namen wie z.B. Doktor Tingeltangel!
      Sprache/Duktus: Deine Sprache hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Mit Bildern malst du die Welt von Raban und Borken so eindringlich, dass ich alles vor meinen Augen hatte. Sie ist unheimlich dicht und sehr schön - jedes Wort hat hier seinen Platz gefunden!
      Struktur: Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Interessant finde ich deine Wahl, hier einen Auszug aus der Mitte deines Werkes einzustellen. Das überrascht mich positiv, ist mal etwas anderes :-)
      Zusammenfassend: Schon die ersten Zeilen ließen mich versinken in der Welt von Raban und Borken. Unheimlich spannend wird die Beobachtung des Geisterfuchses und die Bergung des Eis beschrieben. Ich kann es gerade gar nicht anders ausdrücken, aber deine Worte umgaben mich von Anfang an wie eine warme Decke, in die ich mich nur zu gern eingehüllt habe :-) In meinen Augen hast du enormes Talent und die Idee, den Leser wie einen Zuhörer eines echten Märchenerzählers mit einzubinden macht alles noch lebendiger. Deine Geschichte kann Jung und Alt gleichermaßen faszinieren. Vielen Dank für`s Teilen!
      • Kommentar von ono trümmer am 20.07.2011

        Dankeschön :) Wenn du schreibst, dass du in der Welt Rabans versinken kannst, ist das ein sehr großes Lob! Außerdem passt es - aber mehr verrate ich nicht - sehr gut zum eigentlichen Ende der Geschichte...

    • Wurzelwichte

      von YuutoNakamura am 20.07.2011

      Handlung: Ich beziehe die Rezension hauptsächlich auf Kap. 3 (habe das andere aber auch angesehen). Da sehen Raban und sein Freund Borken (Wurzelwichte) einen Geisterfuchs und fürchten sich.
      Figuren: Raban, Borken (Wurzelwichte), der Geisterfuchs, dann kommt noch eine Adlerin
      Sprache/Duktus: Insgesamt befiredigend, aber es gibt hin und wieder suboptimale Formulierungen: z.B. gleich am Anfang die aufglimmenden Augen werden mit einer sterbenden Kerze verglichen - glimmt auf und verlischt, das erzeugt gegensätzliche Bilder. Ein Vergleich mit einer Kerze bei Wind wäre besser. - Dass Raban Angst hat, versteht der Leser; es ist übertrieben, z.B. von einem vibrierenden, furchterfüllten Knoten zu sprechen. Eigentlich impliziert schon der "Geister"fuchs die Angst, was auch immer "Geist" an dem vermeintlichen Fuchs sein soll, der plötzlich wie ein Mensch aussieht. - "Adlerin", "Ei"; erschließt sich mir nicht aus Kap. 3.
      Struktur: Kurze Kapitel, vielleicht wäre es besser, Kap. 5 statt 9 einzustellen, um wenigstens zusammenhängende Kapitel zu haben. Dass im Kurztext schon das Ende verraten wird ... vielleicht nicht ganz geschickt, soll doch der Leser das Ende im Buch selbst lesen.
      Zusammenfassend: Die Geschichte kommt mit einer netten Idee daher und ist gut erzählt. Ich halte sie für Kinder ganz interessant. Ich kann mich noch nicht zu einem sehr gut (= 4*) durchringen und bleibe bei 3* (befriediegend bis gut).
      • Kommentar von ono trümmer am 20.07.2011

        Danke für deine kritischen Kommentare. Ich stimme dir - natürlich ;-) - nicht vollständig zu, gebe dir aber in Bezug auf die Intensität der Bilder durchaus recht: Beim Überarbeiten bin ich gerade dabei, zu starke Formulierungen zu glätten und aus meinem Vokabular insgesamt ein wenig heiße Luft abzulassen...

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Fantasievoll

      von Alegra am 19.07.2011

      Handlung: Drei Freunde erleben spannende Abenteuer in einer Fantasiewelt.
      Figuren: Raban, der Mensch mit dem großen Herzen und dem Drang zu helfen. Borken, der kleine Wurzelwicht mit viel Mut. Fenris, der Wermensch. Doktor Tringeltrangel, ein irrer Erfinder. Eine Goldadlerin und ihr Ei, ein uralter Drache, der Pfützenkönig, der Bleichling und einige mehr.
      Sprache/Duktus: Eine sehr angenehme, bildgewaltige Sprache, die den Leser in seinen Bann zieht.
      Struktur: In dieser Leseprobe sind nur die Kapitel 3, 4, 6 und 9 eingestellt. Dadurch, dass dem Leser der Anfang, also wahrscheinlich die Einführung der Protagonisten fehlt. ist es eine ungewöhnliche Leseprobe. Auch in den fehlenden Kapiteln werden bestimmt noch Fragen beantwortet, die hier offen bleiben. Ein übergeordneter Erzähler bringt dem Leser die Geschichte nahe.
      Zusammenfassend: Ein schönes Märchen für ältere Kinder und für Erwachsene. Mir hat die Leseprobe gut gefallen, auch wenn ich etwas irritiert war, warum die Geschichte nicht am Anfang beginnt. Die eingestellten Kapitel sind besonders spannend. Ich finde die Bilder, die der Erzähler im Kopf des Lesers entstehen lässt, wunderbar. Ich war wirklich mitten drin im Geschehen, hätte die Geschichte aber doch lieber von Anfang an und mit den fehlenden Zwischenkapiteln gelesen. Trotzdem hat das Märchen so viel Potential, dass ich nur die vollen fünf Sterne und den Flieger geben kann. LG Alegra
      • Kommentar von ono trümmer am 20.07.2011

        Ich arbeite gerade daran, den Raban komplett zu überarbeiten - dein Kommentar macht mir das natürlich leichter. Vielen Dank!

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      raban

      von Ischtar am 19.07.2011

      Handlung: Der 'arme' Raban - der beobachtet einen Fuchs und dann entwickelt der sich zu einer menschlichen Gestalt: dem Geisterfuchs! Selbstverständlich wird durch so einen Anfang Spannung beim Leser aufgebaut. Raban und sein Freund Borken, der Wurzelwicht, sind einem Geheimnis auf der Spur. Um es zu lösen, müssen sie in den Bau des Geisterfuchses. Allmählich wird klar, um was es geht: Borken und Raban suchen ein Ei der Adlerin. Also steigt Borken, als der Kleinste, hinab in den Bau des Geisterfuchses. Mit dem Ei steigt er nach oben, wo Raban wartet. Borken schlüpft keinen Augenblick zu früh aus dem Bau, der Geisterfuchs ist zurückgekehrt und die beiden Helden rennen um ihr Leben. Der Autor hat nicht das ganze Märchen ins Netz gestellt, sondern nur Auszüge. So geraten Raban und Borken zwei Kapitel später in die Fänge des Doktor Tingeltangel, der sie prompt in Käfige steckt.Wie werden sich die beiden befreien?
      Figuren: Eine der Hauptfiguren ist Raban, ein Mensch. Sein Freund ist Borken, ein Wurzelwicht, der über allerlei Zauberkünste verfügt, aber auch mit menschlichen Gefühlen wie Angst und Entsetzen umgehen muss. Doktor Tingeltangel sperrt die beiden ein. Er hat nichts Gutes mit seinen Gefangenen vor. Er braucht sie, um seine unschätzbare Erfindung fertig stellen zu können. Er ist ein höchst unangenehmer Zeitgenosse, verrückt, von sich natürlich überzeugt, wodurch er unvorsichtig wird.
      Sprache/Duktus: Eine schöne Sprache mit gut gewählten Vergleichen. Der Autor 'malt' die Umgebung, in der die Geschichte spielt. Seine Personen haben Gefühle, die der Leser nachvollziehen kann und ihn mit seinem 'Helden' verbindet.
      Zusammenfassend: Das Märchen 'raban' verspricht viel. Der Autor weiß mit Worten umzugehen, verwendet treffende Adjektive und führt den Leser mit gut gewählten Vergleichen in seine Welt. Die Gefühle der Handelnden sind dem Autor wichtig, der Leser kann sich in sie hineinversetzen und so fühlt er sich mittendrin im Geschehen. Das Märchen ist äußerst spannend, da ein verrückter Bösewicht seinen Teil dazu beiträgt. Und kaum ist dieser bezwungen, wird es schon wieder unangenehm für die Helden des Märchens.

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    ID 07647
    Veröffentlicht am: 19.07.2011

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    ono trümmer

    ono trümmer

    Mitglied seit 15.07.2011
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