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Gut und unterhaltsam
von Jurek P am 18.04.2012
Zusammenfassend:
Ich mochte das Buch, den Erzählstil, die Sprache. Wenn's gestattet ist, würde ich das Buch gerne in meinem Blog (den auch gerne die Übergewichtigen lesen) weiterempfehlen.
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Edda und die bösen Adipösen
von Antonina am 21.02.2012
Handlung:
Edda ist stark übergewichtig und kämpft mit ihrem Selbstbild und der Welt im allgemeinen. Dank zweier Männer und ihrer Freundin lernt sie, sich selbst so anzunehmen wie sie ist.
Figuren:
Hie und da fand ich, dass Edda etwas gar hart mit sich ins Gericht geht, aber allgemein überzeugte mich die Figurenzeichung. An den Nebenfiguren (Nachbar, Arzt und Freundin) könnten durch passende Details noch Akzente gesetzt werden.
Sprache/Duktus:
Grösstenteils hat mich die Sprache überzeugt. Ich fand sie amüsant und witzig. Allerdings habe ich Mühe mit dem Präsens. Ich glaube der Text würde mir Präteritum noch besser gefallen. Stellenweise würde ich etwas kürzen, v.a. die Anfangsszene und die Szene, die zum Krankenhausaufenthalt führt. Dafür fehlt mir eine Szene aus der Vergangenheit mit der Oma (wie ging die alte Frau mit Edda um?).
Struktur:
Die Geschichte wird chronologisch erzählt. Das passt gut und bringt Tempo in die Sache.
Zusammenfassend:
Beim Lesen dieses Manuskripts habe ich mich köstlich amüsiert. Der Stil gefällt mir ebenso wie die Haltung, die durch den Text zum Ausdruck gebracht wird.
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Comedy-Edda
von MarionBecker am 20.02.2012
Handlung:
Es geht um Edda, ihr Leben, das sie langweilig findet, und das sie mir sooooo lustig und mit Galgenhumor erzählt, das ich mit einem Dauergrinsen hinter dem ipad lag.
Figuren:
Die übergewichtige Edda, viele Nebendarsteller wie Robert, der Arzt Ingo und die Gruppe.
Sprache/Duktus:
Es gibt die ich-Erzählerin Edda, die, wie es schon in der Zusammenfassung steht, wie ihr der Schnabel gewachsen ist, erzählt.
Struktur:
Klar und deutlich, als erzählte mir jemand aus seinem Leben.
Zusammenfassend:
Beim Lesen fühlte ich mich wie in einer Comedy-Vorstellung. Dein Text ist witzig, locker geschrieben, unterhaltsam und bringt einem doch rüber, dass ein dicker Mensch eben auch ein Mensch mit Gefühlen, Wünschen, Hoffnungen ist. Es gibt einige Flüchtigkeitsfehler, Tippfehler, falsch gesetzte und fehlende Kommas und ein paar Fehlerchen vom Redigieren, z.B. "Dann setze ich wohl besser erstmal hin" Da fehlt das MICH. Ansonsten würde ich an der Sprache erstmal gar nichts ändern. Sie ist leicht, bildhaft und abwechslungsreich und macht Deinen Stil aus. Hier im Portal steht noch so ein geiler Text über eine runde Frau. Ich werde noch zum Fan!
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Ich habe nach der ersten Seite schon abgebrochen
von NormaFedra am 18.02.2012
Zusammenfassend:
Warum? das möchte ich kurz erklären.
Die Autorin gibt die adipöse Protagonistin der Lächerlichkeit preis.
"Ich hasse Katzen. Sie sind verfressen und faul. Im Grunde ähneln wir uns."
Allein diesen Satz empfinde ich als diffamierend.
Viele Menschen sind auf Grund von Hormon- oder Cortisonpräparaten übergewichtig, auch spielt eine gewisse Veranlagung eine große Rolle. Viele psychisch Erkrankte werden oft adipös.
Aus der Sicht der Ärztin kann ich die Verarbeitung dieses Themas in dieser Form nicht gut heißen.
Die Autorin hat sich sicherlich keine Gedanken darüber gemacht, wie ihr Buch auf kranke Menschen, die mit ihrer Situation unglücklich sind, wirken könnte.
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Bestes Buch,das ich hier gelesen habe
von sammy73 am 24.01.2012
Figuren:
Edda ist symptahisch,toll beschrieben,ich erkenne mich wieder.
Sprache/Duktus:
Tolle Sprache,gut geschrieben,sehr professionell.Man merkt nicht,dass du noch Anfänger bist.Genauso wie es jetzt geschrieben ist,könnte man das Buch veröffentlichen.Dickes Lob!!
Struktur:
Sehr witzig,unterhaltsam.Ich habe mitgelitten und Edda war mir sehr sympathisch,die Aufteilung in Kaptiel ist gelungen.Über die Beziehung von Edda und ihrer Oma hätte ich nur gerne mehr gewusst.
Zusammenfassend:
Von dir würde ich sehr gerne mehr lesen.Ausserdem interessiert es mich sehr wie es mit Edda weiter geht.Leider kann ich nicht so gut Rezensionen schreiben.(:Ich hoffe meine Begeisterung für dein Buch ist trotzdem klar.
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Tiefer als erwartet
von lilah2603 am 07.10.2011
Figuren:
Edda ist lebensnah und liebenswert. Und ich denke, dass sich jede adipöse Frau an der ein oder anderen Stelle in ihr wiederfindet.
Sprache/Duktus:
Deine leichte Sprache gefällt mir. Sie macht das Buch zu einem Lesespaß, ohne zu platt zu sein.
Struktur:
An der Struktur lässt sich noch arbeiten. Ich denke, die Beziehung zwischen Edda und ihrer Großmutter z.B. hätte vor dem Tod der Großmutter geklärt werden sollen. So wäre der Schlag für Edda deutlicher gewesen, als sie erfährt, dass die Großmutter gestorben ist.
Zusammenfassend:
Zwar empfand ich einige Situationen übertrieben, aber ich denke man sollte sie nicht als Tatsachenbericht nehmen, sondern vielmehr so sehen, wie Edda es empfindet. Natürlich schaut einem nicht jeder in der Stadt hinterher, nur weil man dick ist, aber manchmal - an wirklich schlechten Tagen - kommt es einem halt so vor. Schockierend ist, wie wenig sich schlanke Menschen Gedanken darüber machen, wie sehr sie dicke Menschen verletzen und wie du das dargestellt hast. Wesentlich wichtiger als die Handlung finde ich die Aussage dieser Geschichte, die du dazu noch in Humor verpackst, damit sie einem nicht ins Gesicht schlägt.
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Die dicke Edda
von Brillenschlange am 06.10.2011
Zusammenfassend:
Ich habe diesen Kurzroman gelesen und war echt erstaunt, wie toll er geschrieben ist. Manchmal fand ich ein paar Szenen übertrieben (die in der Wanne z.B., wenn ich schon so fett bin, dann überleg ich doch lieber zu duschen?) Während des Lesens hat man viel Spaß, nur manchmal habe ich mich gefragt, ob ich nicht lieber weinen soll. Ich war hin und her gerissen. Anderseits ist es sehr lustig und man denkt, Edda ist eine wunderbare Frau und bietet dem Rest der Welt die Stirn. Da frage ich mich, wenn sie sich so unwohl fühlt in ihrer Haut, warum nimmt sie nicht ab? Sie tut gerade das Gegenteil und stopft sich noch mehr voll. Ich habe das Ende auch schon vorausgeahnt. Trotzdem ist die Story zum Weiterempfehlen. LG Brillenschlange
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Die Dicke und die Katze
von Miranda am 27.09.2011
Figuren:
Edda ist 22 Jahre alt, "vollfleischig" und behält sich sowie ihre Katze misstrauisch im Auge.
Sprache/Duktus:
Fröhlich beschwingter Sprachstil. Da kommt Freude auf und die Lachmuskeln werden aktiviert.
Zusammenfassend:
Ein lustiger Roman für Frauen, und zwar für Dicke und Dünne. Ich habe mich prächtig amüsiert, aber das mit der Badewanne kann ich mir einfach nicht vorstellen, in einem Stuhl hängen zu bleiben - OK - aber in der Badewanne??? Wie dem auch sei, die Akteurin hat sich wunderbar auf die Schippe genommen. So ein Roman lebt auch von Übertreibungen. Trotzdem war mir die Handlung - vor allem zum Schluss hin - zu überschaubar. Ich wusste sozusagen, was nun kommt....Aber ganz sicher, ist dieser Roman empfehlenswert!
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Die böse Adipöse...
von jasmin am 27.09.2011
Handlung:
In dem Buch wird lebhaft geschildert, wie Edda Probst, 22 Jahre jung, mit ihrem "Dicksein" zurechtkommt.Trotz ihrer leiblichen Fülle findet sie am Schluss dann doch zu Vit, er scheint sie so zu lieben wie sie ist.
Figuren:
Edda Probst; ein 22jähriges fülliges Persönchen; ihre Mutter; ihre Freundin Anika; Herr Junker; ihr Chef in der SB-Bäckerei; Robert, den sie anhimmelt arbeitet im Cafe Togo und in dessen blaue Augen sie verliebt ist - anfangs; Onkel Dieter, der ihrer Mutter zur Seite steht als Oma stirbt; Dr: Ingo Ansorge der sie überredet an einem Kurs für Gewichtreduktion teilzunehmen und in den sie sich nachher verliebt; die Damen vom Kurs , Herr Reiert und nicht zu guter letzt Vit, ihr Nachbar
Sprache/Duktus:
Sehr witzig und ironisch geschrieben. Ich konnte mit Edda richtig mitfühlen und habe sie gleich in mein Herz geschlossen. Vielleicht hättest Du ein kleines bisschen mehr von ihr erzählen sollen: wie sie aussieht, was sie meistens daheim anhat, z.B. hat sie vielleicht einen Lieblingspijama? Oder ein Lieblingessen, für das sie sterben würde? Warum ist sie eigentlich so dick geworden, dass sie schon in der Schulzeit immer gemobbt wurde? Das habe ich nicht so richtig herausgefunden. Die Vergleiche fand ich immer so herrlich, z.B. die Lippen von Robert waren "..wie eine kleine Rosenknospe". Da denkt man .. aha .. niedlich ... und dann kommt - und man ist plötzlich ernüchtert .. "Fast so wie eine Brustwarze". Bääähh... Diese kleinen Aufs und Abs in der Geschichte haben mich so mitgerissen,dieser dunkle, rabenschwarze Humor oft zum Lachen gebracht. (Obwohl Weinen eher angebracht wäre...)
Struktur:
... in mehrern Kapiteln aufgeteilt, um genauer zu sein in 17 Kapitel.
Zusammenfassend:
Eine sehr schöne und lebensnahe Geschichte. Da ich auch eine böse (Halb)Adipöse bin, konnte ich Eddas Gedankengänge ganz gut nachvollziehen. In ihrer Situation hilft nur eines - man fängt an und macht sich über sich selber lustig. Andere tun es ja sowieso... Du gehst mit Worten um, liebe Sarah, wie ein Krieger mit seinem Schwert: Hier ein Stich und da ein Hieb... und immer noch eins obendrauf. Toll gemacht. Und da Du so toll schreiben kannst, wie wäre es mit einem zweiten Teil des Buches, in dem es um das Gegenstück zu Edda ginge; z.B. um Ewald - dem dünnen Hühnen oder auch eine Frau, Hedda, die kleine Feine ???? Um eine magere Person, die auch mit sich und dem Umfeld zu kämpfen hat - nicht weil sie dick ist - nein, sondern eher das Gegenteil, weil sie so dünn ist? ;-) . LG jasmin
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Ein Buch für Dicke
von Schlumpf am 21.09.2011
Zusammenfassend:
Amüsant zu erfahren, wie es den Dicken wirklich geht. Die meisten behaupten ja stets, dass sie sich pudelwohl in ihrer Haut fühlen und gar nicht dünn wie die "Magersüchtigen" sein wollen. Nun, jedenfalls hat die Autorin eine riesige Portion Selbstironie in ihrem heiteren Roman bewiesen. Ich habe mich wirklich schlapp gelacht, natürlich auf Kosten anderer. Fazit: Die Dünnen können darüber lachen, aber was ist mit den Dicken? Bleibt denen nicht das Lachen im Halse stecken? Tolle Schreibe!
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Eine echte Perle
von sigrun_beate am 09.09.2011
Zusammenfassend:
Der Titel ließ mich aufhorchen und ehrlich gesagt nichts Gutes ahnen. Wie überrascht war ich ein Werk zu finden, dass mich schlichtweg begeistert. Hervorragend geschrieben, amüsant, witzig und gekonnt.
Eine Perle, die man selten findet.
Noch habe ich zwar nicht alles gelesen, bin aber bisher schwer beeindruckt und kann daher nur fünf Sterne und eine Empfehlung aussprechen.
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Autos kann man nicht essen
von luky am 24.08.2011
Handlung:
Edda ist eine dicke Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Mit gnadenloser Selbstironie behält sie sich, ihre Katze und ihre Umwelt misstrauisch im Auge..
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist klar und deutlich, die Botschaft so deutlich, dass es einem an manchen Stellen die Sprache verschlägt.
Zusammenfassend:
Es gab sehr viele Stellen, die leider sehr zum Lachen waren. Es ist nun mal die Schadenfreude, die einem bei diesem Buch im Nacken sitzt. Diese Schonungslosigkeit, gespickt mit Sprachwitz und trockenem Sarkasmus lässt einem den Blick auf die Seitenzahl vergessen. Es gab einige Stellen im Manuskript, da fehlte mir etwas der Überraschungseffekt. Da wusste man schon vorher was passiert. Aber zusammen gefasst, war ich sehr beeindruckt von Eddas Geschichte.
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Leicht und doch tiefgründig, lustig und auch bitter...
von Rosalie Kairos am 22.08.2011
Handlung:
Edda erzählt aus ihrem Alltag als übergewichtige junge Frau, die nicht nur unter ihrem Körpervolumen leidet, sondern auch wegen der vielen peinlichen Situationen in die sie ständig gerät. Eddas Leben ist eine einzige Misere und ihr Selbstwertgefühl auf dem Nullpunkt angekommen, als sie plötzlich diesem Arzt begegnet, der sie zu einem Treffen seiner Diät-Gruppe einlädt. Ab da verändert sich einiges - vor allem in Edda selbst.
Figuren:
Alles dreht sich um Edda, die ihr Leben, ihr Denken und ihren Körper sehr detailiert schildert. Jede weitere Figur der Geschichte spiegelt Eddas Probleme wider, entweder durch ihr bloßes Auftreten oder durch die Interaktion mit ihr, die oft einfach völlig daneben geht.
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist einfach, flüssig und daher gut zu lesen. Eine Besonderheit und Stärke des Romans stellt der Humor dar, mit dem Edda ihre Situation schildert. Manchmal ist ihr Bericht einfach nur witzig, dann schon fast bitter und schwarz. Immer schwingt in ihrem Reden eine gewisser Spott gegenüber den Rest der Welt und gleichzeitig die Frustration über das Gefühl des Nichtdazugehörens mit.
Struktur:
Eindeutig.Es gibt einen roten Faden, der die Geschichte teilweise aber auch sehr vorhersehbar macht.
Zusammenfassend:
Es macht einfach Spaß die Geschichte zu lesen. Aufgrund der leichten Sprache und dem besonderen Witz, den die Autorin verwendet, ist der Leser geneigt den Text in einem Rutsch durchzulesen. Dazu trägt vor allem das Tempo der Geschichte bei, in der Edda von einer unangenehmen Situation in die nächste gerät. Der Leser hat so kaum Zeit zum Luftholen.
Der teilweise bitterböse Humor dieses Romans bietet dem Leser genügend Reibungsfläche, vor allem wenn es um die sehr detailiert geschilderte Auseinandersetzung Eddas mit ihrer eigenen Körperlichkeit geht. Die Protagonistin zieht sich vorzugsweise selbst ins Lächerliche, was in ihrem Fall wohl eine Art Überlebensstrategie darstellt. Teilweise sind ihre Sprüche einfach nur urkomisch, sodass es vorkommen kann, dass man beim Lesen plötzlich lauthals lachen muss.
An einigen Stellen könnte der Text durchaus gekürzt werden. Gerade die Szenen, in denen Edda stürzt sind zwar phantastisch geschildert, jedoch einfach zu häufig. Man hat teilweise das Gefühl die Frau würde ständig nur hinfallen.
An anderer Stelle würde dem Ganzen auch etwas Entschleunigung gut tun. Es gibt einige sehr starke Passagen, deren Aussagekraft nicht durch zu viel Tempo und Handlung verschüttet werden sollte.
Der durchaus tiefgründe Grundton des Romans verbleibt in einigen Kapiteln leider oft an der Oberfläche. Eddas depressive Seite kommt dabei nicht so richtig zum Vorschein - sie wird manchmal durch etwas zu viel Witz und Leichtigkeit überlagert. Die tatsächliche Niedergeschlagenheit Eddas kann der Leser oft nicht so spüren. Und gerade beim Thema Männer besteht die Gefahr, dass das Ganze in die Liebesroman-Schiene abdriftet, wo es defintiv falsch wäre. Die ganze Geschichte ist trotz ihrer Leichtigkeit ja durchaus gesellschaftskritisch - das macht gerade die Besonderheit und Stärke des Romans aus!
Letztendlich ist das Ende in dieser Hinsicht dann doch sehr gut gelöst.
Insgesamt ist die Geschichte in ihrem Ablauf rund und würde durch einige Ausarbeitungen einfach noch besser werden. Mit Leichtigkeit würde die Autorin dann bestimmt auch die 100 Seiten knacken und der Story zu einem "richtigen" Roman machen, der einfach nach Veröffentlichung schreit :-)
Formal ist nur anzumerken, dass die Kapitelüberschriften ab Kapitel 7 fehlerhaft sind.
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Selten so gelacht ...
von Nadi am 22.08.2011
Zusammenfassend:
Man kann nur hoffen, dass sich dieses Chaos nicht wirklich im Kopf abspielt ... oder vielleicht erfrischend, wenn es Menschen mit solchen Gedankenspielen gibt. Da Edda im Mittelpunkt steht und es hauptsächlich um ihr Innenleben geht, wäre kürzen meiner Meinung nach nicht eben gut. Doppelungen müssen raus, das ist allerdings klar. Danke für die Leseprobe!
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Edda und der Rest der Welt
von Arya am 14.08.2011
Handlung:
Edda ist übergewichtig und versucht, mit ihrer Sucht nach Essen klarzukommen.
Figuren:
Edda ist zu dick. Darum dreht sich alles. Man lernt Edda sehr genau kennen, meiner Meinung nach etwas zu genau.
Sprache/Duktus:
Interessante Sprache, die einen zum Weiterlesen bringt, auch da aber etwas zu viel desGuten
Struktur:
So strukturiert, dass man alles versteht und mit der Handlung mitkommt.
Zusammenfassend:
Und nun zu dem Grund, warum es keine Fünf-Sterne-Wertung wird: Mir ist es einfach zu viel des Guten. Es wird öfter beschrieben, wie Edda gehänselt wurde, und wie schon unter Figuren beschrieben: Man lernt Edda mehr als genau kennen. Wenn dieser Roman aber noch ordentlich gekürzt wird, gibt es mit Sicherheit eine große Fangemeinde (zu der ich auch gehöre) Viel Erfolg!
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Edda, eine Komikerin wider Willen
von Ilsebill am 14.08.2011
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist mir an manchen Stellen etwas zu plastisch, zu mundartlich.
Aber ich denke, dass das Schönheitsfehler sind, die sich leicht beheben lassen. Danach wird bestimmt etwas mehr Fluss in die Geschichte kommen.
Zusammenfassend:
Mir wurde die Geschichte als ein witziger, kurzweiliger Zeitvertreib empfohlen und genau das ist sie auch. Ich denke zwar, dass die Autorin sicherlich mit Tiefgang verfasst hat. Trotzdem sind es vor allem die komischen Situationen, an die ich mich erinnern werde.
Und trotz allem wirkt Edda, die Hauptperson nicht lächerlich auf mich. Eher sympathisch, sodass man mit ihr mitlebt, eintaucht in ihre Welt.
Nach ein paar Verbesserungen würde Edda und die bösen Adipösen sich sicherlich gut im ein oder anderen Bücherregal machen :-)
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Edda
von ChristianWeiss am 13.08.2011
Handlung:
Edda ist schwer übergewichtig, hasst diesen Zustand und ist im Grund schon gewillt etwas daran zu ändern. Funktioniert aber nicht so, wie gewünscht. Verunglückt in der Badewanne wird ihr wieder mal klar, dass es so nicht weitergehen kann.
Figuren:
noch deutlicher hätte Edda nicht beschrieben werden können. Von der Nase bis zum kleinen Zeh kann sich der Leser vorstellen, wie sie aussehen muss.
Sprache/Duktus:
Locker, leicht, interessant, gut erklärend. Was will man mehr?
Struktur:
Ordentlich aufgesplittet. Gegenwart und auch Vergangenheit werden sauber aufgegliedert und beschrieben.
Zusammenfassend:
wow ein Meer an Infos. Stellenweise zu viel. Klar gabs zu lachen und klar muss man kräftig Beifall klatschen, wenn eine Figur so plastisch beschrieben wird. Aber man kann auch übertreiben. Manche Szene ging mir irgendwann auf die Nerven, wenn zum wiederholten mal beschrieben wurde, wie sie gehänselt wurde. Streichen, streichen kann ich nur sagen und vielleicht auch anderen Figuren etwas "Gewicht" geben im Sinne von interessanter Struktur. Dann wird das noch. Trotz aller Kritik empfehle ich das Werk, es hat Potenzial und dürfte seine Fangemeinde gewinnen. Gr Chris
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Monster!
von pepsi carola am 04.08.2011
Zusammenfassend:
Monster. Das sagte ein älterer Herr, so einer, der lange kein Wasser mehr an seine Luxushaut gelassen hat, neulich zu meiner Freundin. Vielleicht war es derselbe Honk wie in deiner Story?*GGG*Liebe Sarah, mein Tipp für dein Manuskript ist derselbe wie Janas, also: abspecken ;-)***Ich würde den Text außerdem in die Vergangenheitsform umschreiben.***Der Titel ist klasse, finde ich. Ich gebe dir "nur" drei Sterne, weil es noch viel zu tun gibt mit diesem Manuskript. Ich traue dir aber zu, dass du die Kurve bekommst und es auf den Punkt schreiben können wirst. Du würdest eine riesige ;-) Zielgruppe sehr glücklich machen. Lachen ist gesund. lg pepsi
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Edda und die bösen Adipösen
von Eisgräfin am 03.08.2011
Zusammenfassend:
Die Handlung dreht sich um Edda, die zu dick ist. Der Leser erfährt alles, was sie aufgrund ihrer Figur nicht tun kann, was sie nicht hat usw. Anfangs fand ich das noch amüsant, aber mit den ersten Unstimmigkeiten und den häufigen und stellenweise übertriebenen Beschreibungen wurde es mir dann doch zu viel.
Mir sind außerdem viele Kommafehler aufgefallen (vor allem fehlende Kommas) und jede Menge Zeitfehler in den Rückblicken. - Auf S. 7 (PDF) „ ... und die Jungens geben bewerten ... Augen...“ Hier ist ein Wort zu viel. – S. 11 „Bei beiden bin ich mir beiden Exemplar nicht sicher.“ Verwirrend. - Die abgerissene Armatur ist logisch leider nicht möglich. Wenn die Armatur abgerissen ist, müsste das Wasser aus der Wand schießen. Dann kann man auch nicht mehr das Warmwasser aufdrehen. Es klingt, als gäbe es zwei Armaturen über der Badewanne. Vielleicht gibt es ja wie bei Uraltarmaturen rechts und links neben dem Wasserzulauf einen Drehhahn jeweils für das kalte und das warme Wasser. Dann müsste das aber erklärt werden. – „Die Oma dürfte um die 80 sein.“ Das klingt, als würde von einer entfernten Bekannten gesprochen. Normalerweise weiß man doch genau, wie alt die eigene Oma ist. – Dass Edda das Klingeln hört, obwohl die Klingel abgestellt ist, zeugt für ein ausgesprochen gutes Gehör. – Die Mutter bekommt vom Arzt eine Kur für 3 Monate verschrieben? So einen Arzt suche ich auch. Im Zuge der Gesundheitsreform dürfen es allenfalls 3 Wochen sein. Wenn die Mutter Glück hat, bekommt sie auf Langeoog noch eine Woche drangehängt. Dort gibt es übrigens überwiegend Mutter-Kind-Kuren und Reha -Kuren. – Das Raumdeo von Fichtenzapfen sollte eher von Fichtennadeln stammen. - Fazit: Eine gute Idee, eine übergewichtige Frau als Hauptprotagonistin zu wählen, die alles andere als perfekt ist. Edda ist unglücklich mit ihrer Situation, mit ihrem Leben. Aus meiner Sicht passt der allzu lockere und humorvolle Ton nicht so recht zu ihrer Verfassung. Er klingt oft sehr selbstbewusst und ist deshalb widersprüchlich zu Eddas Verhalten, die sich am liebsten in ihrer Wohnung versteckt.
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Das Problem mit der Sternenvergabe ...
von Jana am 02.08.2011
Handlung:
Edda ist zu dick und das wird ihr auch von ihrer Umgebung deutlich gemacht. In einigen Rückblenden zu ihrer Schulzeit erfährt der Leser deutlich wie schwer sie es gehabt hat. Und auch, dass sie im jetzigen Leben lieber mit der Straßenbahn fährt, um genügend Geld für ihr Hobby, das Essen zu haben.
Figuren:
Edda ist die Hauptperson. Sie ist zu dick. Das erfährt der Leser gleich auf der ersten Seite. Sie schämt sich für ihren Körper, möchte aber trotzdem nicht das Wichtigste in ihrem Leben aufgeben: das Essen. Allein durch diese Schwäche wird Edda dem Leser sympathisch. Sie ist keine "Über-Frau", die alles im Leben kann, sondern kämpft mit sich und ihrer Umwelt.
Sprache/Duktus:
Flüssig geschrieben, unterhaltsam, lustig. Für diese Art von Buch hat die Autorin den genau richtigen Ton getroffen.
Struktur:
Hier findet sich mein größter Kritikpunkt: ziemlich schnell wurde es mir zu viel des Guten. Eine Geschichte aus ihrer Jugend um zu zeigen wie sie wegen ihres Gewichts gehänselt wurde, hätte mir gereicht. So war es mir gleich am Anfang zu viel und bald auch zu depressiv.
Zusammenfassend:
Die Autorin kann schreiben und ich glaube aus ihrem Manuskipt könnte ein richtig gutes Buch werden ....aber, ich bin auf Seite 10 ausgestiegen. Mir wurde es wie unter "Struktur" angemerkt, einfach zu viel. Edda ist dick, sie wurde gehänselt deswegen, sie hat keinen Freund und, und und ... Ich lese gerne unterhaltsame Frauenliteratur und ich habe anfangs geschmunzelt. Ich glaube aber es wäre besser manche der Informationen zu streichen oder weiter hinten zu bringen. So fühlt man sich ein bisschen im Infodump und ich zumindest verlor das Interesse weiterzulesen.
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Viel gelacht und geschmunzelt
von dkrischak am 01.08.2011
Handlung:
Edda, eine liebenswerte -mitunter chaotische- adipöse, junge Erwachsene, erzählt uns aus ihrem Leben. Sie zweifelt zuerst an sich, was sie auf ihre Körperfülle zurückführt, dann findet sie zurück zu sich selbst, der Weg dahin verläuft über viele lustige Episoden.
Figuren:
Edda, die Erzählerin der Story, Freundin Anika mit dem Hang zur Nymphomanin? Ingo, der Arzt, der viel versucht, aber dessen Annäherungsversuche von ihr abgeschmettert werden Adipöse, lustige -ältere Damen- mit den dazugehörigen Ehemännern Vit, der "Schwede", der am Ende zu ihr findet und natürlich die anonymen Alkoholiker. Alles in allem eine illustre Runde an Personen, die gut dargestellt werden.
Sprache/Duktus:
Locker von der Leber geschrieben, leicht lesbar. Sehr schöne, ironische Schreibweise. Mitunter fesselnde Erzählweise, die einen förmlich durch die Story treibt.
Struktur:
Teilweise recht kurze Kapitel, aber gut mit einzelnen Absätzen strukturiert. Bei einer Formatierung des Textes in Taschenbuchform würden ca. 100 bis 120 Seiten entstehen. Das sind leider etwas zu wenig, um die Geschichte als Roman zu veröffentlichen. Aber die Geschichte ist ausbaufähig.
Zusammenfassend:
Eine wunderschöner Kurzroman, mit viel Ironie und Witz erzählt. Ich habe die Geschichte in "einem Rutsch" gelesen, sie lies mich nicht mehr los und ich konnte es nicht erwarten, das Ende zu erleben, außerdem war ich getragen von der mitreißenden Erzählweise, einfach super! Ich fühlte mich beim Lesen mitten im Plot, weil die Autorin so realistisch einzelne Szenen beschreibt. Der Roman ist fesselnd, humorvoll geschrieben, man muss ihn einfach komplett lesen, nur leider war er mir etwas zu kurz. Sicherlich ist die Geschichte noch ausbaufähig, Oma müsste noch ein paar Stangen mehr rauchen ( kurzer Schmunzeler bei mir, ich sehe die Großmutter gerade bildlich vor mir). Für diese Arbeit und für die erdachte Story müssen fünf Sterne vergeben werden, der Flieger wird natürlich auch vergeben. Glückwunsch an Sarah für die schriftstellerische Leistung, ich habe großen Respekt vor ihrem Talent. Käme der Roman in den Handel, stünde er bei mir im Bücherregal
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Nicht auslachen, sondern anlachen und mitlachen!
von Rebecker am 01.08.2011
Zusammenfassend:
Wohl dem, der über sich selber lachen kann....Eine herzerfrischende, humorvolle Geschichte erzählt von einer jungen übergewichtigen Frau, die aufgrund ihrer Körperfülle gern mal in das ein oder andere böse, adipöse Fettnäpfchen tritt...Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und musste einige Male herzhaft lachen, bevor ich dann auf Seite 55 den für meinen Geschmack etwas zu derben Humor über den netten, alten Herrn Nachbarn las, der freundlicherweise ein Paket für Edda angenommen und es mühselig die vielen Stufen nach oben vor ihre Wohnung transportiert hatte, um es dann vor die Tür stellen zu müssen, weil die böse Edda sich vor ihm versteckte...Warum nur?....Ansonsten ist die story wirklich lesenswert.....Viel Glück wünscht Rebecker
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prima Geschichte
von Mona Frick am 01.08.2011
Zusammenfassend:
super Schreibstil, witzig, mal traurig, mal zynisch, mal emotional. Bin noch nicht ganz fertig, aber wollte schonmal sagen, dass ich mich auf die Veröffentlichung freue, die sicher erfolgen wird... LG
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Hat mir sehr gut gefallen
von patza am 01.08.2011
Zusammenfassend:
Eine durch und durch gelungene Geschichte, in der viel Ironie steckt und sehr witzig ist. Der flüssige Schreibstil bewirkt, dass ich sie gerne in einem Rutsch durchgelesen habe. Mein Kompliment an die Autorin.
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Großartig!
von Novalee am 31.07.2011
Zusammenfassend:
Die Autorin schafft es mit Leichtigkeit, den Leser zu unterhalten, ohne dass auch nur eine einzige Zeile konstruiert wirkt. In herrlicher Selbstironie und abwechslungsreichen Anekdoten nimmt diese Geschichte den Leser mit auf eine humorvolle Reise, die man am liebsten niemals abbrechen möchte. Ich bin begeistert und sehr gespannt auf weitere Arbeiten von Sarah Meister!
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Angriff auf die Lachmuskeln
von YuutoNakamura am 30.07.2011
Handlung:
Edda stolpert durch verschiedene Szenarien, z.B. Badewanne, Krankenhaus, Friedhof, Arbeit. ... Besinnliches Ende
Figuren:
Edda ist Ende 20, übergewichtig, einsam und depressiv. (Das habe ich aus dem Kurztext kopiert, entschuldigung, das hab ich mir erlaubt), weitere Figuren. Neben Figuren spielen auch Gerichte eine Rolle, wie Döner mit doppelter Pommes und Mayo.
Sprache/Duktus:
Wirklich erfrischend frei von der Leber weg geschrieben. Gehört vielleicht eher in die Rubrik Humor und Spaß.
Struktur:
Gut in kurze Kapitel unterteilt. Allerdings auch ein recht kurzer Roman (sollte ich mich irren und das Buch ist noch viel dicker, darf neobooks gerne den fünften Stern nachtragen).
Zusammenfassend:
Bitte löschen!!! Ein unerwarteter Angriff auf meine Lachmuskeln, den ich mich erstmal Kapitel-lang nicht mehr entziehen konnte :-))) Ich werde die Katze zu Hilfe rufen!!! Ganz im Ernst, es ist einfach super lustig! (Es gibt auch Nachdenkliches, aber der Schwerpunkt ist für mich eher der Spaß) Hier löschen und als Buch verkaufen (aber .... siehe weiter im Text)!!! Im Kino wäre ich vom Stuhl gerutscht. Eine wirklich unerwartete Freude. - Aber der folgende Punkt ist vielleicht auch nicht ganz unwichtig: Wenn die Geschichte so mit ca. 60 Seiten fertig ist (davon gehe ich aus, so wie das letzte Kapitel geschrieben war), dann ist es für ein ganzes Buch als Roman sehr kurz. Dann müsste Edda vielleicht noch weitere ein bis drei solcher Geschichten durchleben. So wirkt es noch ein bisschen, als würde sie mit hohem Tempo von einer Kurzgeschichte in die nächste fallen. Oder könnte man die Geschichte noch irgendwie auf 100 bis 150 Seiten strecken, ohne den Stil zu verändern? Vielleicht muss man auch bezügl. Verkauf gut aufpassen, dass man nicht zu vielen potenziellen Lesern auf die Füße tritt (z.B. im Text: ich mag kein MMWesternhagen - was sagen da die "echten ", zahlreichen Westernhagen-Fans?) Wie auch immer, vielleicht mit ein paar Kleinigkeiten sind es für mich subjektiv verdiente 4* und ein "dicker" Flieger wegen außergewöhnlichen Spaß.
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Lachen und Weinen
von Elin Hirvi am 30.07.2011
Handlung:
Eddas Leben steht im Zeichen ihres Übergewichtes, was sie mit Humor und Sarkasmus anzugehen versucht.
Figuren:
Edda, die adipöse, sarkastische, aber auch gemobbte Protagonistin + Ihre beste Freundin Anika + Ingo, ihr Arzt, der sie zwar mag, aber zu einer schlankmachenden OP überreden will + Die bösen Adipösen + Ihr Nachbar Vit, der sicher noch eine wichtige Rolle spielen wird
Sprache/Duktus:
Deine Sprache ist bissig und lebhaft. Sehr treffend. Auf S. 29 fiel mir im oberen Abschnitt ein RS auf: "Kulurzentrum". Ansonsten würde ich empfehlen, die Kommasetzung noch einmal zu überprüfen, oft wird man durch fehlende Kommas aus dem Rhythmus des Satzes geworfen, was schade ist.
Struktur:
Ordentliche Struktur, gut lesbar in Absätze unterteilt, so dass ausreichend Luft zum schnellen Lesen bleibt.
Zusammenfassend:
Du hast ein feines Gespür, wann Situationskomik und wann nachdenklichere Passagen angesagt sind. An manchen Stellen musste ich losprusten, andere ließen sehr eindringlich mitfühlen mit Edda. Du machst deine Protagonistin vor dem Leser nie lächerlich, auch wenn ihr peinliche Dinge passieren. Es ist eher ihr Sarkasmus und ihr Humor, der einen lachen lässt, weniger die Situation an sich. Du hast eine Figur geschaffen, die stark und verletzlich zugleich ist. Du hast mich restlos überzeugt, dafür die 5 Sterne und den Flieger!
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Edda blickt durch
von LyFa am 28.07.2011
Zusammenfassend:
An dieser Geschichte hat mir vor allem das Ende gefallen. Lachen konnte ich weniger, weil mir die Geschichte zu realistisch ist, ich musste automatisch an 2 liebe Freunde denken, auf die der Anfang zutreffen könnte.
Der allgemeine Schlankheitswahn wird gut karikiert. Die Erlebnisse in der Schule wirken sehr realistisch. Sie wird als Schönste gewählt weil man es der Anderen nicht gönnt und diese damit ärgern will, ansonsten ist sie das perfekte Opfer, wird gemobbt und gedemütigt. Die Autorin beweist, außer einem großen Talent zum Schreiben, eine sehr gute Menschenkenntnis.
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Edda und die bösen Adipösen
von Leserin1966 am 28.07.2011
Zusammenfassend:
Lustig erzählte Geschichte, die aber auch zum Nachdenken anregt.
Mir hat die flüssige, leichte Art des Erzählens sehr gefallen.
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Großartig
von DieBine am 27.07.2011
Handlung:
Edda, Ende Zwanzig, stark adipös und als einzigen Mitbewohner eine Katze an ihrer Seite, erzählt unverblümt, sarkastisch und ironisch aus dem Leben eines dicken Menschen, mit all den Hürden und Unannehmlichkeiten, die sich in ihrem dicken Leben auftun.
Figuren:
Edda, die Protagonistin, der dynamische Arzt Ingo, der Edda mag, aber lieber in schlank, Eddas Mama, ihre Oma und der Onkel, Vit, ihr Nachbar, Eddas heimlicher Schwarm Robert, ihre beste Freundin Anika und die Katze.
Sprache/Duktus:
Sehr erfrischend!
Die Autorin hat einen bemerkenswerten Hang zum Sarkasmus und zur Ironie. Beides setzt sie immer wieder und an den richtigen Stellen passend ein. Super!
Das Buch liest sich sehr flüssig, und es kommt nicht einen Moment Langeweile auf.
Struktur:
Gut strukturiert. Auch die wenigen Rückblicke in die Vergangenheit (Schulzeit) passen.
Man kann der Erzählung einfach folgen, ohne durcheinander zu kommen.
Zusammenfassend:
Eine Geschichte, die mich persönlich sehr berührt hat, und in der ich mich stellenweise wiedergefunden habe.
Mal abgesehen von unterschiedlichsten äußeren Ausmaßen Adipöser, ist das Innere; die Gefühlswelt "erschreckend" identisch. DAS war für mich die interessanteste Botschaft der Erzählung.
Ansonsten hoffe/wünsche ich, dass wir es hier "nur" mit einem Anfang zu tun haben, und Eddas Weg weiter verfolgen dürfen.
Abschließend noch ein paar persönliche Worte an dich, liebe Sarah Meister.
Du hast einen sehr herzerfrischenden Schreibstil, der Lust auf mehr macht.
Ich habe geschmunzelt, gelacht, mitgefühlt, und am Ende sind 2,3 Tränchen geflossen (was wohl auch damit zusammenhängt, dass ich mich wiedererkannt habe).
Vielen Dank für die kleine, besondere Auszeit, die du mir mit deiner Erzählung beschert hast. :)
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Köstlich
von Alegra am 27.07.2011
Handlung:
Die übergewichtige Edda erzählt aus ihrem Leben und von den Problemen, die sch nicht nur aus ihre Gewicht ergeben.
Figuren:
Edda Probst, 27 Jahre, stark übergewichtig, zynisch
Anika, Freundin von Edda
Peter, ehemaliger Schulkamerad von Edda, der sie oft geärgert hat
Herr Junker, Chef der SB - Bäckerei in der Edda arbeitet
Robert, Bedienung im Cafè Togo und Eddas Schwarm
Mutter und Oma von Edda
Dr. Ingo Ansorge, 29 Jahre, Arzt in der Ambulanz und Ernährungsberater
Vit, Nachbar von Edda
Sprache/Duktus:
Freche und frische Sprache, die oft sarkastisch oder zynisch ist und mir ausgesprochen gut gefällt.
Struktur:
Die Geschichte wird chronologisch erzählt mit Rückblenden in Eddas Schulzeit.
Zusammenfassend:
Eine Geschichte, bei der keine Langeweile aufkommt. Die Autorin hat Talent auch die schlimmsten Situationen lustig und ironisch zu beschreiben. Verschiedene Szenen haben einen hohen Wiedererkennungswert. Ich musste sehr oft breit grinsen, was mir beim Lesen einer Geschichte selten passiert. Noch bin ich nicht ganz durch, aber ich lese auf jeden Fall noch zu ende. Mir ist aufgefallen, dass die Kapitelnummern die dick gedruckt sind sich von den Kapitelnummern die klein darunter stehen unterscheiden (S.31 = Kap.8 dick gedruckt, Kap.9 dünn darunter). Sonst sind mir nur wenig Fehler aufgefallen und die Geschichte ist so witzig, dass ich gar nicht so sehr darauf geachtet habe.
LG Alegra
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...und die bösen Adipösen
von Anne Lay am 26.07.2011
Handlung:
Edda erzählt aus ihrem Leben, von Unfällen, erst in der Badewanne, dann auf einem Parkplatz, von ihren Begegnungen mit Robert im Café, mit Ingo im Krankenhaus,...
Figuren:
Edda, "zwei Zentner" Lebendgewicht, Protagonistin und Erzählerin der Geschehnisse, ihre Mutter, Robert, ein heimlicher Schwarm, Ingo, ein behandelnder Arzt,... Die Figuren sind anschaulich beschrieben und werden unmittelbar lebendig in meinem Kopf.
Sprache/Duktus:
Frech und witzig, bisweilen sarkastisch und voll Selbstironie. Überwiegend lässt sich der Text gut lesen, kleinere Längen treten auf, wenn für meinen Geschmack viel am Stück beschrieben wird. Dialoge treten zu Gunsten von Innenansichten zurück, was für mich ungewohnt und reizvoll ist.
Struktur:
Die Erzählung schwankt zwischen linear beschriebener Handlung und Rückblenden. Beides zusammen ergeben ein eindrucksvolles Bild von Edda und ihrer Welt.
Zusammenfassend:
Schon beim Lesen der ersten Seiten habe ich laut gelacht. "Mein Leben hält sich für verdammt lustig." Oder die Szene mit der Katze - gehasst - geliebt, haben mich eingefangen. Edda erzählt schonungslos von ihren Tiefs, nimmt kein Blatt vor den Mund und übertreibt manchmal melodramatisch. Manche dieser Situationen kommen mir bekannt vor, bringen in mir etwas zum Schwingen (welcher Teenager ist gänzlich ohne Lacher durch diese Zeit gekommen?). Mir fällt es leicht, mich mit Edda zu identifizieren, auch wenn es bei mir "natürlich" gaaaaaanz anders ist... ;) Dann kamen Passagen, die im Vergleich dazu abfielen. Ich habe noch nicht alles gelesen, werde dies aber gern nachholen, da mich der Text wirklich "erwischt" hat. Vor allem möchte ich die zweite Begegnung mit Ingo nicht verpassen.... Aber das wird morgen erst geschehen. Ich wollte meine Eindrücke möglichst frisch verarbeiten. Den Titel finde ich übrigens klasse! Da ich nicht weiß, ob die Längen mit meiner Müdigkeit zusammenhängen gibt's (in dubio pro reo) alle Sterne. LG
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Und ich hab wieder auf Kosten anderer gelacht....
von scottcr1 am 26.07.2011
Handlung:
Die Protragonistin Edda ist stark adipös, depressiv und durch diese Umstände auch sehr einsam. Sie kommt schwerlich aus der Wanne, arbeitet im SB-Bäcker und verbringt ihre Pause in einem Cafe, um ihren Traummann Robert zu sehen. Nach einem kleinen, selbst erzeugten Unfall landet sie in der Ambulanz eines Krankenhauses, muss am Kopf und an der Hand genäht werden und lernt dort Dr. Ingo Ansorge kennen. Er läd Edda zu einem Kurs zur Gewichtsreduktion, in eine Art Selbsthilfegruppe ein. Sie findet Ingo Klasse, bis er ihr ein Paket schickt mit Informationsmaterial über verschiedenen Abnehm OPs. Er meint sie solle ihrem Leben eine Chance geben und die Chance läge am besten in einer OP. Sie will ihn zurück ärgern, trifft ihn auf dem Weihnachtsmarkt und anstatt das sie wütend sein kann, küsst er sie und wünscht sich mit ihr eine gemeinsame, schlanke Zukunft. Aber nicht mit Edda, die ist sauer, sagt es ihm auch und geht. Dann trifft sie wieder Vit, ihren Nachbarn. ... (Ob hier die gesamte Geschichte zuende ist oder bis hier nur eine Leseprobe ist, weiß ich nicht.)
Figuren:
Edda (Protragonistin)
Robert (Kellner im Cafe Togo)
Ingo Ansorge (Arzt)
Mutter , Onkel ; Freundin
und Vit (Nachbar)
Sprache/Duktus:
Flüssig erzählt, lustig und bestimmt nicht langweilig
Struktur:
Klare, verständliche Struktur. Keine Abwege, daher kommen auch keine Ungereimtheiten auf.
Zusammenfassend:
Sarah Meister, eine Meisterin der Selbstironie. Liebe Sarah, heute Nachmittag habe ich deinen Text gelesen und möchte mich bei dir für einen überaus lustigen, wenn auch nachdenklichen Nachmittag bedanken. Ich habe schon auf der ersten Seite gemerkt, das es jetzt lustig wird, aber mit manchen Sprüchen hast du dich glaube ich selber übertroffen. Allerdings hatte meine Lustigkeit auch zeitweise einen bitteren Nachgeschmack, weil du uns mit der Geschichte natürlich auch die schlechte Lage von Leuten mit Adipositas darstellst. Ich gehöre zu den Leuten, die egal wie viel man futtert, immer in Größe 36 rum läuft und muss gestehen, dass ich sicher auch das eine oder andere Mal über dicke Leute gelacht habe, ohne mir über dessen Gefühle im klaren zu sein. Nach der Auffassung hatte ich erstmal zwei Stunden ein schlechtes Gewissen und habe mir dann gesagt: So Marion, du willst ja nicht über das schlechte Benehmen von Dünnen gegenüber Dicken bewerten, sondern das Schreibtalent von Sarah Meister. Danach habe ich von vorne gelesen und mich lachend in die Geschichte vertieft. Ich bin der festen Überzeugung, dass du, wenn ich sagen würde, schreibe mal über einen schlanken, gutaussehenden, reichen, kerngesunden Menschen eine Geschichte, dass diese Geschichte genauso lustig, liebenswert, professionel und originel werden würde wie diese hier.
Natürlich hast du ein paar kleine Fehler in den Text gehauen, Kommas mag die liebe Sarah glaube ich auch nicht so gerne und manchmal hast du auch einfach ein Wort im Satz vergessen, aber... und das ist für mich wichtig, du hast mich super gut unterhalten und mein Herz mit Lustigkeit und flotten Sprüchen überhäuft. Ich wüsste nicht, warum ich dir wegen diesen kleinen Fehlern einen Stern abziehen sollte, deshalb bleibe ich bei 5 und hoffe du meldest dieses Werk noch für den Wettbewerb an, denn dann soll man dir, von mir noch den Flieger nachtragen. Bleib weiter so lustig, LG Marion Brüning scottcr1
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Nahe dran an ausgereift
von Feya am 26.07.2011
Zusammenfassend:
Am Anfang fühlte ich mich an "In der Badewanne" von Herrad Schenk erinnert, aber dann entwickelte sich die Geschichte doch anders. Was sind Muffys? Und der Lehrer, der sich plötzlich nicht mehr einkleiden kann… kommt mir bekannt vor, gab’s auch mal in einer Folge von Beverly Hills 90210. Ich bin nicht hundertprozentig überzeugt von der Geschichte, aber nahezu. Es war lustig geschrieben; manchmal fand ich es aber auch etwas übertrieben: die Dicke, die im Selbstmitleid schwimmt. Also hier und da kann man noch kürzen, auch bei den Rückblenden. Sprachlich/Fehlertechnisch gibt es nichts zu meckern, mir ist zumindest nichts Gravierendes aufgefallen. Ansonsten eine frisch-fröhliche Geschichte, die ich auf jeden Fall empfehlen würde, wenn denn ein Flieger da wäre...
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Herrlich sarkastisch, ironisch...und verdammt lustig
von Wuppermann am 26.07.2011
Handlung:
Eine, für mich sehr humorvolle, Geschichte über die "Schattenseiten", das Erleben und Empfinden übergewichtiger Menschen in userer Gesellschaft
Figuren:
Edda...ich mag Edda, und ich mag ihren Werdegang, ihre Entwicklung.
Ingo...wir kennen alle einen Ingo.
Anika...konstante Freundin. Wie es sein sollte.
Und es ist immer gut, eine Katze und nen schwedischen Nachbarn zu haben.
Sprache/Duktus:
Flüssig erzählt, zu keinem Zeitpunkt langweilig. Gefällt mir.
Struktur:
Für mich in Ordnung. Ich bin beim lesen nicht durcheinander gekommen
Zusammenfassend:
Empfehlenswert und lohnenswert. Ich habe sehr gelacht.
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Oh, Sarah - was für ein Spaß!
von Sinjane am 26.07.2011
Handlung:
Beißende Satire über Hürden und Vorurteile, die Übergewichtigen hierzulande entgegenschlagen.
Figuren:
Edda: macht eine tolle Entwicklung durch. Schön, dass sie am Ende den Mut hat, "böse" zu sein, statt die Unverschämtheiten wegzulächeln.
Anika: es geht nichts über eine beste Freundin!
Katze: Ja, so sind sie...
Ingo: Gut gemeint ist eben noch lange nicht gut gemacht. Penisverlängerungsbroschüre: Schöööön!
Sprache/Duktus:
Echt witzig; kaum Fehler. Wenig Verbesserungsbedarf.
Struktur:
Der Einstieg ist oberwitzig. Ist mir tatsächlich mal passiert, als ich hochschwanger war. Die Rückblende zur Schulzeit stört. Ansonsten konsequent durcherzählt.
Zusammenfassend:
Liebe Sarah, ich mag weder die Dame Ildiko noch die Dame Charlotte - aber Deine 70 Seiten finde toll! Einzige Kritik: Die Erinnerungsszenen an die Schulzeit am Anfang wirken irgendwie ungebrochen autobiografisch. Muss ja nicht sein, dass es stimmt, aber das stört mich. Ansonsten: Hut ab! Habe gelacht und mitgefiebert, was will man mehr?
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