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Aperitif
von Ansgar am 20.03.2011
Allgemeines/Grundthese:
Tolle Idee! Kochbuecher gibt es in Massen, aber Fotos wider den guten Geschmack, die auf meist heitere Weise vermitteln, was wir uns so reinschieben, scheint mir neu.
Aufbereitung des Themas:
Gefaellt mir ausgesprochen gut. Ein kurzes Vorwort, das mit einer freundlichen Warnung vor dem was kommt schliesst, und dann geht das Abenteuer los. Sehr sorgfaeltig und kurzweilig.
Struktur:
Jede Seite 1 Foto, teils Bekanntes, dann Exotisches, vermutlich auf Reisen aufgenommen. Jedes Foto wird kommentiert, gelegentlich recht gekonnt in Reimform.
Sprache/Duktus:
Routiniert und humorvoll. Fehler konnte ich bei der schnellen Lektuere kaum finden. Ueber 'Aperitiv' liesse sich streiten. Ich kenne es nur mit 'f'.
Zusammenfassend:
Lustig! Prima Idee. Hinter dem Ganzen steckt vielleicht eine Portion Kritik am Umgang mit Lebensmitteln und Tieren. Ohne Fingerzeig. In jedem Fall halten die Bilder nach. Man wird bei der naechsten Mahlzeit genauer auf den Teller schauen und an die Konsequenzen denken. Frei nach Helmut Kohl: 'Entscheidend ist, was hinten rauskommt.'
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Häppchen ... ja, aber?
von Jana am 17.12.2010
Allgemeines/Grundthese:
Wie der Titel verspricht werden hier tatsächlich Häppchen serviert, die sich ein wenig wie die "Moral von der Geschicht" lesen.
Aufbereitung des Themas:
Viele Bilder, wie man es von Kochbüchern her kennt. Allerdings ist dies kein Kochbuch, sondern es geht um das Thema Essen an sich.
Struktur:
Einfach aufgebaut. Allerdings erscheint mir die Folge der Häppchen recht willkürlich, eine Struktur oder einen roten Faden konnte ich nicht so recht entdecken.
Sprache/Duktus:
Flüssig geschrieben, z.T. mit Gedichten durchsetzt. Durchaus kurzweilig.
Zusammenfassend:
Ehrlich gesagt ist mir nicht klar worauf der Autor mit seinem Buch hinaus will. Er präsentiert sozusagen "Denk-Häppchen", die sich auf das Essen beziehn. Aber was er damit bezweckt hat sich mir nicht so recht erschlossen.
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Coole Idee
von Hopf am 18.11.2010
Zusammenfassend:
Viel Text gibt es zwar nicht zu lesen, denn die meisten Bilder sprechen ohnehin für sich.
Die Idee finde ich aber gut, ist eine gute Ergänzung zu Kochbüchern und eine echte Alternative, denn mein Schrank ist voll mit Kochbüchern, die ich nie benutze, das hier macht Spaß zum Durchblättern - gut verdaulich!
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Häppchen wider den guten Geschmack
von Günter Andersson am 16.11.2010
Allgemeines/Grundthese:
Ein leicht verdaubares Buffet interessanter Häppchen. Neues für den, der eigentlich schon alles genossen hat und gerne bestätigt haben mag, dass er mit dem was er hat und haben kann zufrieden sein darf.
Aufbereitung des Themas:
Häppchen für zwischendurch. Ein Buch, das es verträgt auch mal eine Weile liegengelassen zu werden um dann wieder zur Hand genommen zu werden. Die Gefahr, es zu verschlingen besteht allerdings.
Struktur:
Eine Galerie "fotografischer Häppchen" das man gerne immer wieder mal besuchen mag. Und das auch gerne zu zweit.
Sprache/Duktus:
Mir muss die Sprache gefallen, erinnert sie mich woran ich mich gerne erinnere, an die Sprache des Manufactum-Katalogs.
Zusammenfassend:
Ein Buch voller Häppchen wider den Guten Geschmack. Und voll den Nerv der Leser "die sowas mögen" treffend. Sicher ein gutes Mitbringsel für die Einladung zum Abendessen.
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