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morgen gehts los - nana rademacher

Anna lebt in Berlin. Es ist das Jahr 2029 und es herrscht Krieg. Wie fühlt man sich mit 14 in einer untergehenden Welt? Und was passiert, wenn in all dem Chaos die Liebe ins Spiel kommt?

Anna lebt in Berlin. Es ist das Jahr 2029 und es herrscht Krieg. Über das Leben in der zerstörten Stadt berichtet die 14jährige in ihrem Blog. Nicht ungefährlich, denn die Web-Polizei patrouilliert im Netz wie es die Soldaten in der Stadt tun. Auf die Schliche kommt ihr aber nicht die WEPO, sondern Ben aus Hamburg. Als sein Bruder stirbt, hat er nichts mehr zu verlieren. Er macht sich auf den Weg zu Anna. Gerade als deren Eltern beschließen: Wir ziehen aufs Land. 'morgen gehts los' erzählt die Liebesgeschichte zweier Jugendlicher in einer untergehenden Welt.

Das Sagen Leser zu diesem Buch

  • 4.20 Sterne

    Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Morgen gehts los

    Von Marius am 12.10.2012

    Handlung: Die Geschichte der bloggenden Hannah in einer apokalyptischen Welt des Krieges als Dauerzustand und zu allem noch die Überwachung - das alleine wäre schon spannend genug. Hinzu kommt noch - wie es sich gehört - eine Liebesgeschichte. Das finde ich gut und sinnvoll eingebaut, aber tragisch genug wäre es auch ohne die Liebe schon. Das mit der WEPO erinnert ein bisschen an Ray Bradburys Fahrenheit, wo zwar Blogs nicht kontrolliert werden aber Bücher verboten werden oder auch an die Gedankenpolizei von Orwells 1984, wobei trotz aller Qualität das natürlich unerreichte Größen sind.
    Figuren: Anna ist die Hauptperson, die ihr Kriegsleben bloggt, was hier schon mutig genug ist. Ben aus Hamburg kommt ihr auf die Schliche.
    Sprache/Duktus: Der Duktus ist der Bloggerstil, da wir nur die Blogs zu lesen bekommen. Das ist in der Literatur ansatzweise neu, auch sprachlich, aber auch nicht mehr ganz so sehr. Innovativ wirkt das Ganze trotzdem. Der postmoderne Briefroman.
    Struktur: Wie schon gesagt, handelt es sich nur um Blogs. Das erscheint eben innovativ. Ich würde mir aber wünschen, dass später auch mal - zur Abwechslung und zur Anhebung der literarischen Qualität - kurz mit Alltagssituationen abgewechselt werden. Etwa aus der dritten Person geschildert.
    Zusammenfassend: Das Buch ist eindeutig empfehlenswert, mit klassischen, aber auch innovativen Elementen. Ein typischer Sci-Fi-Endzeitetxt, mit Teenagern als wichtigste Protagonisten.
  • 4.00 Sterne

    Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Originell

    Von Jeanette Peters am 05.10.2012

    Handlung: Ich will die Handlung hier nicht spoilern, außerdem erklärt der Kurztext die handlung recht gut.
    Die Idee finde ich sehr Originell und vielversprechend. Man hätte es vielleicht ein wenig anders umsetzen können, aber dazu mehr unter den anderen Punkten.
    Figuren:

    Die gefühlswelt von Anna wird klar dargelegt, alle anderen bleiben jedoch ein wenig am Rande (was logisch ist, weil es Annas erzählung ist)

    Ich persönlich glaube jedoch, dass es einfach noch ein wenig bedrückender wirken könnte, wenn man neben den Blogeinträgen auch ein wenig die "Alltagssituation" von Anna außerhalb des Blogs beschrieben hätte.

    Sprache/Duktus:

    Die Sprache ist gut gewählt, allerdings frage ich mich, da ja offensichtlich schon mehrere Jahre Krieg herrscht, woher Anna so gut schreiben kann.

    Deswegen kann ich auch hier nur noch mal anmerken, dass es wahrscheinlich besser wirken würde, wenn man die Blogs lediglich als ergänzendes Mittel benutzen würde, während die Geschichte aus Annas Sicht erzählt wird. Wenn man dann noch einige Rechtschreibfehler in die BLogs einbauen würde (ganz bewusst, bei Anna und acuh bei Ben, auch weil sie beide unter starker anspannung stehen, wenn sie schreiben, wegen der Angst erwischt zu werden) würde das ganze einfach noch sehr viel realistischer wirken.

    Struktur:

    Okay ich habe nun schon zwei mal angemerkt, dass nur die Blogeinträge allein vielleicht etwas wenig sind.
    Ich will auch hier noch mal kurz darauf eingehen.
    Ich denke einfach, dass Blogeintrag... kommentar... Blogeintrag... kommentar bei dem späteren Gesamtwerk vielleicht ein wenig eintönig wirken kann.

    Ansonsten war die Struktur super, keine Frage.

    Zusammenfassend:

    Ich weiß, ich weiß, die Rezi wirkt recht kritisch, aber das soll nicht davon ablenken, dass mir die Idee gefällt, die hinter dem ganzen Steckt.

    Deswegen gibt es auch den Flieger dabei, weil ich glaube, dass man daraus eine Menge machen kann :).

    Ich wünsche viel Erfolg im WB und hoffe, meine Anmerkungen können ein wenig helfen.

  • 4.40 Sterne

    Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    "Früher ist tot" ... wirklich beeindruckend!

    Von Lemmi1976 am 09.09.2012

    Handlung: Zur Handlung will ich nicht mehr verraten, als es schon in der Kurzinfomation zu lesen ist. Die sehr realistisch anmutende Darstellung einer nahen düsteren Zukunft, die ganz anders ist als unsere jetzige behütete, hat mir ausgesprochen gut gefallen. Hamburg ist nur 100 KM, Berlin nur 300 KM von mir entfernt. Städte durch die ich selbst ab und an zum Einkaufen besuche. Die aufgebaute Atmosphäre hat mich sofort in den Bann gezogen, obwohl ich in Deutschland spielende Sci-Fi sonst weniger ansprechend finde. Diese bittere, beinah viel zu nahe Zukunktsvision ist dir schaurig gut gelungen.
    Figuren:

    Da wären Anna und Ben, Teenager die nur ein Leben im Krieg kennen. Lange Zeit kennen und misstrauen sie einander nur durch den Blog, ehe sie sich endlich finden, um sich dann wieder zu verlieren. Dann wären da noch Loki und andere Freundinnen von Anna. Weiterhin die Eltern, die aufs Land ziehen würden, wenn sie nicht schon zu schwach wären. Die Personen sind ausreichend gekennzeichnet. Vor allem Anna, aus derren Ich-Erzählerperspektive wir ihre Wünsch, Träume und Ängste erfahren, ist sehr gut charakterisiert.

    Die Wepo und die Soldaten treten dagegen nicht direkt auf.

    Sprache/Duktus:

    Die Sprache weiß zu gefallen. Anfangs störte mich mancher Satzbau und einige Wortwendungen, doch mit jeder Seite wurde es besser, bzw. habe ich mich in den Teenager-Stil der Autorin hineingefunden.

    Hier einige Fehler/Dinge, die ich ändern würde. Natürlich sind das nur Vorschläge.

    Nicht gefallen haben mir die Off-Dialoge-In-Dieser-Form. Es wäre schon besser diese Dialoge in Anführungszeichen zu setzen. Aber die Abhebung habe ich als Stilmittel verstanden.

    Seite 5 weiter unten: Es fühlt sich an, als hätte er sich für ewig entschieden. >>>> Es fühl sich an, als hätte er (der Krieg) sich für die Ewigkeit entschieden.

    Seite 8 : Als wäre das Leben ein schwarzweißer Film >>> Als wäre das Leben ein Schwarzweißfilm

    Seite 10: "Meine Vater... " >> Mein Vater

    Seite 10 unten: Wie sie die Lage verbessern können, auch politisch.

    Einige Begriffe und Wortkreationen fand ich toll. Sie ergeben den eigenen Stil von Anna... finalbescheuert und platinsolar. Ich nehms mal grinsend an, hätte aber gern eine Erläuterung :)

    Rechtschreibfehler sind mir hingegen kaum oder gar nicht aufgefallen :)

    Struktur:

    Die Sturktur in Blog-Form mit dem Ich-Erzähler ist mir auch neu und interessant gemacht. Durch Datum- und Uhrzeitangaben hat man stets den Überblick wo und wann man sich befindet, wie lange Anna auf Ben´s Antworte warten muss (und umgekehrt) Der Stil macht erzählerisch viel Sinn, auch wenn ich bei der zerstörten Umgebung Berlins gerne wüßte, woher sie WLAN oder Funknetz hat und warum dieser sporadisch verfügbar ist. Vor allem um die Mittagszeit.

    Manche Blog-Sequenzen haben zeitlich fast den Anschein eines Live-Chat-Gespräches, was ich gut fand.

    Zusammenfassend:

    "Morgen gehts los" hat mir vor allem von der Story, der Machart und der Atmosphäre sehr gut gefallen und verdient einen würdigen Platz in der Top10. Die dramatischen Schilderungen, die autentischen Beschreibungen unser zerstörten Hauptstadt in der nahen Zukunft bringen ein beklemmendes Gefühl mit sich. Hoffentlich passiert uns das nicht. Insbesondere die tragische Wendung des Traumes am Schluss hatte mich überrascht und berührt ... daher geb ich dir auch gern eine Empfehlung auf dem Weg.

    Ich wünsche dir viel Erfolg, nicht nur im Wettbewerb, sondern dass du den Roman hierzu richtig gut hinbekommst, obwohl du diesen Stil auch beibehalten kannst. Allerdings seh ich Schwierigkeiten im weiteren Fortgang der Handlung, da nicht alles in Blogform so weiter gehen kann...vielleicht ein Mix?

    P.S. auch das Cover mit den dunklen Wolken, dem umgeknickten Fernsehtum und der blauen Blume im "Schindlers Liste"-Look macht was her. Es wirkt!

  • 3.00 Sterne

    Schmale Linie zwischen Genial und Verwirrend

    Von KellyC am 30.08.2012

    Handlung:

    Die Handlung ist ganz Simpel. Eine 14-jährige Anna schreibt aus dem Krieg heraus in einem Blog Einträge über ihr Leben.  Sie versucht alles nicht so ernst zu nehmen und dadurch den Krieg von sich selber und ihrer Familie fernzuhalten. Als sie jedoch Nachricht von einem Jungen erhält und immer öfter mit ihm schreibt, willigt sie nach kurzer Zeit ein ihn zu sehen, nur dass er in Hamburg lebt und sie in Berlin. (Wenn ich das alles richtig verstanden habe)

     

    Hier schon die Kritik: 

    Für mich ist die Handlung der Anna seeeeehhrrrr... unrealistisch. In einem Krieg geht es anders zu, ich kann mir nicht vorstellen, dass es noch solche Internetverbindungen gibt, wenn soetwas doch immer das erste ist, was abgeschaltet wird, wie zum Beispiel der Strom. Unlogisch erscheint mir außerdem, dass ihr Vater noch bei ihnen ist. Ich denke nicht, dass sich die Strukturen der Wehrmacht so maßgeblich ändern, dass man keine Frontmänner mehr braucht und dazu gehören im Ernstfall alle, die eine Waffe halten können und noch alle Sinne beieinander haben. Kann sein, dass ich auch etwas überlesen habe. 

    Mir fehlt der Plot drum herum, die Hintergrundgeschichte... einfach alles. 

    Das lieft vorallem am Schreibstil der Blogeinträge, das macht alles etwas komplizierter. Aber tipps kommen unten ;) Ich will ja nich destruktiv wirken sondern sachlich und konstruktiv

    Figuren:

    Anna: Sie ist die Protagonistin und verfasst die meisten Web-Einträge. Sie wohnt in Berlin mit ihreren Eltern und hat ihre beste Freundin Luki

    Luki: stirbt noch auf den ersten Seiten. 

    Ben: ein ziemlich aufdringlicher Junge meiner Meinung nach. 

     

    Für mich fehlen bei den Figuren die allgemeinen Beschreibungen. Ich bin mir nicht sicher, ob dies nun positiv oder negativ zu bewerten ist. Weil das macht ja auch den Charme des Buches auf. Diese besondere Erzählweise ist jedoch sehr risikoreich, weiß sich auf die Kennzeichnung der Charaktere leider überträgt. 

     

    Figuren sind das wichtigste in einem Buch, sie lassen es leben, atmen und es bekommt durch sie einen eigenen Herzschlag. Ein Buch ohne Protagonisten ist tot. 

    Und genau das fehlt mir hier. Ich kann die Figuren nicht erkennen,  nicht greifen, sie sind und bleiben für mich Fremde in dieser Leseprobe. 

     

    Kennt hier noch jemand den Roman "Anna+Ben"? Die Namen erinnern mich so an diese schöne Liebesgeschichte. 

    Sprache/Duktus:

    Die Sprache ist der Jugendkultur in solchen Blogs nachempfunden und deutlich gemacht worden. Es werden Verkürzungen verwendet wie zum Beispiel "ein" zu "nen". 

    Anna ist 14 und das spiegelt sich auch in ihrem Ausdruck wieder. Dem Autor kann man hier nichts vorwerfen, er bedient sich der Jugendsprache und dem Jugend"stil". Er verwendet dies äußerst großzügig und realistisch. Daumen hoch!

    Struktur:

    Blogeinträge. Mehr lässt sich dazu  nicht sagen, zwischenduch fehlen mir Angaben wie genauere Daten, die eindeutig kennzeichnen, dass es ein Blogeintrag ist, wie zum  Beispiel bei dem Kommentarausstausch mit Ben. 

    Für einen Roman ist diese Form eher suboptimal. Zumindest nach den normalen Anforderungen, aber wer ist schon normal?

     

    Zusammenfassend:

    Ja....

     

    Zusammenfassend kann ich mich einfach nicht entscheiden, entweder wird hier eine neue Art aufgegriffen, die sich durch die Internetgeneration herauskristallisiert hat. Oder einfach ein Hau-Ruck-Verfahren. Wie schreibe ich am schnellsten das Buch. Letzteres wage ich eher zu bezweifeln. 

     

    Nichts desto trotz. Ich bin einfach nur unglaublich verwirrt. Wir oben angeführt fehlen mir bedeutende Hintergrundinformationen, die sich auch nicht so schnell zusammentragen lassen, entweder liegt das an der Kürze der Leseprobe oder an der Qualität des Inhaltes. 

     

    Und damit ich nicht so destruktiv wirke, mächte ich auch einmal einen Verbesserungsvorschlag anführen:

    <Eintrag>

    Umschreibung Geschehen in Ich-Form (dem Leser fehlen Infos)

    <Eintrag> <Kommentare>

     

    Beschreibung. 

     

    Ich finde, es sollte einen klaren Austausch geben, damit man als Leser folgen kann. Für einen Autor erscheint einem schnell alles logisch. Immerhin hast du es ja geschrieben und kennst alle Hintergrundinformationen. Aber wir Leser, wir müssen und quasi Blind den Weg durch den Raum tasten. 

    Und wenn wir nur gegen Kisten und Balken rennen dauert es ich lange, bis wir aufgeben. 

     

     

    Ich finde, die Form ist durchaus anregend und speziell, irgendwann wird es auch annehmbar und normentsprechend sein. Nur finde ich sollte man in einem Buch die deutsche Sprache nicht völlig verunklimpfen. 

     

    Achso, die Idee .... ist genial und wunderbar, nur finde ich die Verpackung zwispältig :D Bleib an der Idee dran.!!!!

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Seiten 36
ID 08280
Veröffentlicht am: 24.08.2011

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Autor

mangokaramell

nana rademacher

Mitglied seit 14.08.2011
1 Veröffentlichungen