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Märchenhaftes Märchen
von Felina am 19.11.2011
Handlung:
Ein Zwerg sehnt sich danach, dem ihm vorgezeichneten Lebensweg zu entfliehen und seine Träume zu leben.
Familiäre Pflichten halten ihn zunächst davon ab.
Weiter geht die Leseprobe leider nicht, ich hoffe aber, dass er seinen eigenen Weg findet und ihn auch gehen kann.
Figuren:
Die Figuren sind gut gezeichnet, die Beschreibungen lassen die Personen leben.
Sprache/Duktus:
Gut und spannend formuliert, ohne Stockungen zu lesen. Die gut gewählten Worte lassen Bilder entstehen.
Struktur:
Die Geschichte ist gut aufgebaut, der Spannungsbogen ist durchgehend gehalten. Man leidet und fiebert mit der Hauptfigur.
Zusammenfassend:
Sehr spannendes Werk. Man kann in eine Märchenwelt eintauchen und den Alltag vergessen, weil die Geschichte gefangen nimmt.
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Es kann nur einen geben ...
von Kadhira am 25.10.2011
Handlung:
Rasnomis ist kein typischer Zwerg, der sich für die Arbeit unter Tage berufen fühlt. Er liebt den Himmel und weite Wiesen und lernt auf seinen heimlichen Ausflügen die Baumhüterin Agnelia kennen. Die Tage der Freiheiten sind vorbei, als sein Vater im Stollen von einem Stein getroffen wird und nicht mehr arbeiten kann. Rasnomis muss seinen Platz in der Mine einnehmen. Um seinem Vater aber helfen zu können, wieder gesund zu werden, muss die Hexe Lira geholt werden. Rasnomis hat einen kühnen Plan: Seine Schwester, die ihm zum Verwechseln ähnlich sieht, soll seinen Platz im Stollen einnehmen, während er die Hexe holt. Schon am nächsten Morgen macht er sich auf den Weg und trift unterwegs seine Freundin Agnelia, kurz Nelly, die ihn begleitet.
Figuren:
Nicht zu süß sind die Zwerge gezeichnet, der Beschreibung nach richtige Waldbewohner. Die Baumhüterin ist lieblich, sowohl in der Gestalt als auch in ihrem Charakter. Insgesamt sind die Figuren stimmig und überzeugen in Wortwahl und Verhalten.
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist leicht und fließend, vergessene Buchstaben oder kleine Tippfehler können bedenkenlos überlsen werden und stellen keine Bremse dar. Allein das angegegeben Alter (ab 14 Jahre) halte ich für viel zu hoch angesetzt. Für mich ist dies ein Kinderbuch ab 7 Jahren, denn die Biene Maja ist auch nicht ohne, von Tom und Jerry ganz zu schweigen. Die Sprache ist für die Altersgruppe ab 7 gut geeignet und durchaus verständlich.
Struktur:
Der Leser wird in die Geschichte geschubst und erlebt die schnell folgenden Abenteuer und Geschehnisse des Protagonisten mit, steht bei ihm und darf erleben. Erzählt wird hübsch der Reihe nach, geteilt wird die Geschichte in Kapitel, übersichtlich sortiert nach Begebenheiten, nicht zu lang.
Zusammenfassend:
Ein wirklich schönes Stück Geschichte, das sich gut und flüssig lesen lässt. Durch die übersichtliche Kapitelaufteilung dürfte dieses Buch gut zum Vorlesen am Abend oder am Nachmittag in der Adventszeit geeignet sein, mit einer Decke auf dem Kopf, einem Glas warmer Milch in der Hand und einem riesigigen Keks, den man vergisst zu knabbern.
Ja, ich liebe diese Geschichte.
UND ICH WILL DEN REST!
Noch Fragen?
*****_ / #___()___/Ì
/---/-----()------/-/ << Das soll ein Flieger sein. Hab den anderen nicht gefunden!
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Das Nebelgebirge
von Nelli am 12.10.2011
Zusammenfassend:
Ich bin ganz verliebt in diese Zwerge. Muss zugeben, dass ich eine sehr kindische Ader in mir habe und solche Geschichten ausgesprochen liebe. Man spürt, dass du viel viel Liebe in dieses Buch hineingesteckt hast. Liebe zu einer wunderbaren Geschichte, Liebe zum Schreiben, Liebe zu den sorgsam gezeichneten Charaktären. Lasse mich von solchen märchenhaften Texten gerne in eine wunderbare, phantastische Welt entführen. War mir ein schönes Lesevergnügen und mir den Flieger wirklich wert. Liebe Grüße Nelli
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Poetische Kinderlitratur
von Erhard Schümmelfeder am 06.10.2011
Zusammenfassend:
Poetische Kinderliteratur, die den Weg in die Herzen der Kinder finden möge, schreibt Coronval. "Das Nebelgebirge" ist bereits das zweite Buch der fantasiereichen Autorin, die wir hier im Kreis der neobooks-Community kennenlernen durften. Mir persönlich gefällt, dass Cornoval unbeirrt an traditionellen Erzählformen festhält, die innerhalb der frühkindlichenentwicklung ihren besonderen Stellenwert besitzen. Bevor ein Kind zu einem kritisch-realistischen Weltbild gelangt, durchschreitt es beispielsweise die Phasen des "magischen" und des "fantaschen" Weltbildes. Innerhalb dieser Zeit benötigt ein Kind Impulse, die für eine wünschenswerte Weiterentwicklung von großer Bedeutung sind. Cornoval liefert diese literarischen Impulse. Ein Wort wie Thermik ist in diesem Zusammenhang deplatziert. Das weiß die Autorin auch. Ich würde den betreffenden Satz abändern. Etwa so: Über den grauen Berggipfeln segelte der Adler mit dem Wind. Aber ob die Autorin den Rat eines Top-Rezensenten annimmt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Lassen wir uns also überraschen. Tschüsssssssssssssssssss!!!!!
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Im Zwergenland
von Codename Kolibri am 29.09.2011
Zusammenfassend:
Auch ich sehe diese Geschichte eher als Kinderbuch, Altersgruppe etwa 7-9 Jahre. Vielleicht sollte man hier dann solche Ausdrücke wie Thermik streichen, dann passt's. Die Geschichte ist wunderschön geschrieben und der liebenswerte Zwerg wird bei den Kindern sicher gut ankommen. Nett das Layout, auch mit den Pilzen und Beeren bei den Kapitelanfängen. Hier fehlen alldings noch die Punkte hinter der Nummerierung. Die lustigen Zeichnungen lockern das Ganze auf. Auch wenn nicht so proffesionell, aber liebevoll gemacht, stimme ich dem Zwerg zu, dass sie unbedingt drin bleiben sollen. Bei den Kleineren ist das auch nicht von so großer Bedeutung. Bin gespannt wie es weiter geht und vergebe hier alle Sternchen, die da sind. Liebe Grüße Marion
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Für Kinder geeignet
von Baumi220966 am 28.09.2011
Zusammenfassend:
Alles in allem eine schöne Geschichte, aber vielleicht doch eher für ein jüngeres Publikum, so sechs bis neun Jahre, oder?
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Zwergengeschichte
von patza am 26.09.2011
Zusammenfassend:
"Unter den Füßen eines Zwerges sollte Boden sein, den er mit eigenen Händen geebnet hat, über seinem Kopf mehrere Fuß Felsen." Was für ein schöner Satz!!!! Ohne Frage ein Kinderbuch, aber dafür ein gelungenes! Ich würde meinen die Zielgruppe entspricht eher Kinder ab sieben bis zehn. Aber für diese Zielgruppe ist die Geschichte spannend.
Zum letzten Satz: Über den Autor: Ich liebe Zwerge - Ja, das merkt man, und diese Zuneigung hast du mit deiner Geschichte rübergebracht. Mir gefällt die Geschichte, die ruhig ist und für Kinder dennoch viel Spannung bietet. Die Orte werden bildhaft beschrieben.
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wirklich Nett!
von Stefan Manuel am 26.09.2011
Zusammenfassend:
Mir gefällt die Geschichte des Zwerges, der sich nach dem Himmel sehnt ausgesprochen gut, obwohl es für meinen Geschmack stellenweise auch zu lieblich ist.
Man merkt aber, was für eine Freude die Autorin beim Schreiben der Geschichte hatte und ich denke, das spührt man auch als Leser.
Alles in allem handelt es sich um eine nette Geschichte für 6-10-jährige.
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Zwergendasein...
von LyFa am 21.09.2011
Zusammenfassend:
Eine schöne Geschichte die sich sehr gut zum Vorlesen für ältere Kindergartenkinder und Grundschulkinder zum Selberlesen eignet. Die Zeichnungen passen sehr gut dazu und haben meinen Spezialisten für diese Altersgruppe (5 und 7) gut gefallen. Die wollen gar keine fotorealistischen Zeichnungen sondern ziehen solche vor. Die Rollenverteilung (Vater Bergwerk...) da kann man geteilter Meinung sein. Bin selbst gerade am Überlegen ob es anders besser wäre....also wenn da eine kleine Rebellin dazu käme...:-)
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Folge deinem Herzen
von Mondentochter am 21.09.2011
Zusammenfassend:
Eine sehr schöne Geschichte über einen Zwerg, der seinen Träumen und seinem Herzen folgt. Die Botschaft ist klar, man ist nicht der Gesellschaft gegenüber verpflichtet sondern nur sich selbst. Die bildhafte Sprache bringt dies für Jugendliche sehr schön zum Ausdruck, die Geschichte ist klar und unkompliziert strukturiert. Hier und da schleicht sich noch ein Fehlerchen ein, aber die sind schnell behoben und beeinflussen das Lesevergnügen auf keinen Fall! Vielen Dank fürs Teilen!
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Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Rasno und Nelli
von Feya am 19.09.2011
Handlung:
Der ungezogene Zwerg Rasnomis erkundet gern verbotene Orte. Als er das wiedermal macht, hat er erst eine gefährliche Begegnung mit einem Bären und dann mit einer Baumhüterin, die ihm hilft, mit dem Schrecken davon zu kommen.
Figuren:
Der Zwerg Rasnomis und seine neue Freundin Angelia, die Baumhüterin (was ist das? welche Aufgabe hat sie?)
Sprache/Duktus:
Überarbeitung durchaus notwendig. Ein paar Beispiele: "Im nu"....."und schichte sie"........"schubste" oder "stupste" in die Seite????..........."vergas"..........."zum schlafen"........... eine Häufung von "dann". Ansonsten eine schöne Sprache, der sich gut folgen lässt. Ein toller Stil, der mir gefällt. Durchaus lustig geschrieben, nachvollziehbar und bildhaft.
Struktur:
Aufteilung in Kapitel. Chronologische Erzählung. Nachvollziehbar.
Zusammenfassend:
Was für eine schöne Geschichte! Ich habe zwar bislang nur das erste Kapitel gelesen, aber ich gehe davon aus, dass es genauso schön weitergeht. Echt toll. Ein paar sprachliche Überarbeitungen sind notwendig, aber das ist bestimmt kein Problem. Dafür ein Stern Abzug, aber eine Empfehlung. Den Rest würde ich nämlich gern als Buch lesen!
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Durch das Nebelgebirge
von Elin Hirvi am 19.09.2011
Sprache/Duktus:
S. 1: "Thermik": Da würde ich einen anderen Ausdruck wählen, falls das Buch für Kinder bestimmt ist.
S.54/57 "behauptete Nelli", mit behaupten verbinde ich, dass es eventuell nicht stimmt, vielleicht besser "erklärte"?
Zusammenfassend:
Ich habe nur wenige Anmerkungen zur Sprache, weil der Text fast fehlerfrei ist. Vor Beginn dachte ich ja, über 70 Seiten, das ist viel, aber ich habe sie mir nichts, dir nichts durchgelesen. Eine sehr schöne Geschichte, die sicher nicht nur Kinder faszinieren dürfte. Die Figuren und die Landschaft werden sehr lebendig geschildert, mehr als einmal musste ich über die Zwerge schmunzeln :-) Vor allem hatte ich die ganze Zeit das Bild des Gebirges vor Augen. Am Ende war ich wirklich neugierig, wie die Geschichte weitergehen wird...
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Der Zwerg, der den Himmel wollte
von Anne Lay am 19.09.2011
Handlung:
Rasnomis wird vor seiner Zeit zum Nachfolger seines Vaters in die Erzmine geschickt. Ausgerechnet Rasnomis, der Zwerg, der lieber den Himmel über sich hat, als Gestein, der so gänzlich aus der Art geschlagen ist.
Figuren:
Rasnomis, der aus der Art geschlagene jugendliche Zwerg, seine Eltern, der verunglückte Vater, der sein Bein gebrochen hat und daher nicht in die Mine kann, und seine Mutter, die bei aller Heimlichkeit um die verbotenen Ausflüge ihres Sohnes weiß, die Geschwister von Rasnomis, sowie eine Baumhüterin, Agnelia... Die Namen sind sehr phantasievoll und klingen sehr passend, wie ich finde.
Sprache/Duktus:
Die Geschichte ist gut zu lesen. Die Bilder entstehen prompt und lebendig in meinem Kopf, obwohl zumindest Baumhüter(innen) für mich neu sind. Ein paar kleine Fehler sind mir aufgefallen, z.B.: S. 7: "vergas".
Zusammenfassend:
Eine schöne Geschichte, gut zu lesen und in ihrer Anlage spannend. Immer wieder habe ich mich beim Lesen gefragt, wie die Zielgruppe anvisiert ist. Zwerge für pubertierende Jugendliche - da habe ich Bedenken. Ein Märchen für Erwachsene scheint es mir auch nicht zu sein. Wobei die Spannungsfelder: Tradition - Andersartigkeit, Selbstbestimmung,... durchaus für ein Jugendbuch passen. Das werden wohl die zukünftigen Leser entscheiden müssen. ;) Die Bilder deuten dagegen eher in Richtung Kinderbuch.
Der Stil gefällt mir, auch wenn er hier und da etwas (zu) glatt ist. Die Dramatik hält sich in Grenzen (wobei ich kein Freund blutrünstiger Thriller bin). In meinen Augen eine gut geschriebene Geschichte über deren Zielgruppe ich zum Glück nicht nachdenken muss.
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Rasnomis
von Alegra am 19.09.2011
Handlung:
Der junge Zwerg Rasnomis ist anders, als es ein Zwerg sein sollte. Er liebt den Himmel und die Weite und mag nicht unter der Erde sein. Bei einem Ausflug in den Wald lernt er die Baumhüterin Agnelia kennen und freundet sich mit ihr an. Als Rasnomis Vater schwer verletzt wird, überträgt er seinem Sohn die Erzgrube, die er vor kurzem erst entdeckt hat. Rasnomis würde lieber seine Freiheit genießen, muss aber für seine Familie sorgen und ergibt sich in sein Schicksal.
Figuren:
Der junge Zwerg Rasnomis ist sehr schön gezeichnet. Seine Zerrissenheit wird gut dargestellt. Die Baumhüterin Agnelia kann ich mir auch sehr gut vorstellen. Sie ist ein bisschen frech aber sehr sympatisch. Dann kommen noch allerhand Zwerge mit besonderen Namen vor. Schön ausgedacht!
Sprache/Duktus:
Die Sprache gefällt mir gut. Ich war gleich mitten im Geschehen. Mir sind auch nur wenig Fehler aufgefallen, z.B. S.4: "... und schichte(te) sie kunstvoll zwischen den Pilzen auf" oderS.25: "..., das er heimlich auf die Berge steig (stieg). Auf S.29 steht ein Satz, den ich auch nach dem dritten Lesen noch nicht verstanden habe: "Die Mutter und presste Rasnomis einen runden Stahlhelm auf den Kopf." Irgendwas fehlt da wohl.
Struktur:
Die Geschichte ist in Kapitel mit sinnvollen Überschriften unterteilt. Bilder sind auch eingefügt, die ich für ein Buch ab 14 Jahren allerdings sehr kindlich finde.
Zusammenfassend:
Die Geschichte hat mir gut gefallen. Ich habe mich wie in einem Märchen gefühlt. Was ich mich frage ist, ob ein Jugendlicher ab 14 so ein Buch lesen würde. Mein Sohn ist 15 und sowieso sehr lesefaul. Als ich ihm vom Inhalt erzählte, war er nicht so begeistert. Vielleicht ist es doch eine Geschichte für jüngere Kinder? Die Zeichnungen finde ich selbt ganz süß, aber auch diese richten sich eher an ein jüngeres Publikum. Die Figuren, besonders Rasnomis, sind sehr liebevoll gezeichnet und die Sprache ist flüssig und gut zu lesen. LG Alegra
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Eine Kindergeschichte mit viel Herz!
von TinaS am 19.09.2011
Handlung:
Der junge Zwerg Rasnomis liebt die Höhe und den Himmel – was leider so gar nicht zur Lebensart seines Stammes passt, sollen Zwerge sich doch unter der Erde am wohlsten fühlen! Als Rasnomis Vater schwer verletzt wird, macht Rasno sich auf, um eine weit entfernt lebende Hexe zu finden, die dem Vater das Leben retten soll. Es beginnt ein Abenteuer, das den jungen Zwerg in eine ganz neue Welt führt … +++ Eine sehr hübsche Geschichte, in der es vor allem um das Anderssein, altgediente Traditionen und um Verantwortung geht.
Figuren:
Zwerg Rasnomis und seine Familie, eine Baumhüterin namens Nelli. Rasno ist schön beschrieben, bei Nelli hätte ich mir noch mehr optische Details gewünscht – ihre Einführung über die scheinbar windgleich wispernde Stimme fand ich sehr gelungen, dadurch wird die spannende Szene mit dem Bären gleich doppelt interessant! Die Familienmitglieder sind als einzelne Charaktere gut unterscheidbar. +++ Nebenbei bemerkt: Die Männer gehen ins Bergwerk, die Frauen und Kinder sammeln Beeren und Pilze … Und wenn der Vater nicht mehr ins Bergwerk kann, ist die Familie in Not. Eine doch sehr altertümliche Rollenverteilung. Ja, sie passt zur entworfenen Welt, die ja auch aus einer anderen Zeit zu kommen scheint (was sie u.a. so charmant macht!), aber mich hat dieses Klischee dann doch ein bisschen gestört. Idee: Die Schwester, die im Laufe der Leseprobe ja ohnehin ihre Zöpfe opfern muss und Rasno in vielem so ähnlich ist, ein bisschen gegen diese klassische Rollenverteilung rebellieren lassen – vielleicht freut sie sich ja, auch mal die Hacke schwingen zu dürfen? ;-)
Sprache/Duktus:
Durchgängig passend und fließend, sie trägt den Leser sehr gut durch die Geschichte. Ein paar Begriffe sind für die angedachte Leserschaft wahrscheinlich zu abstrakt („Thermik“), aber die verwendeten Bilder sind so gut wie immer treffend und liebevoll ausgearbeitet. Ich bin hier und da über Zeitformen gestolpert, die ich persönlich anders gesetzt hätte (finde die Stelle nicht mehr, aber es war der Rücklick mit dem Öhrchen).
Struktur:
Gradlinig, mit ein paar wenigen Rückblicken. Hübsche Grafiken führen neue Kapitel ein. Die Bilder könnten noch etwas größer und zahlreicher sein (eines pro Kapitel?).
Zusammenfassend:
Eine Kindergeschichte mit viel Herz, die nicht nur Spannung (Findet Rasno die Hexe? Wird der Vater wieder gesund? Erwartet Rasno ein Leben im Bergwerk?) bietet, sondern darüber hinaus auch eine gute Portion Gedanken zu Themen wie Tradition, Andersartigkeit, Freiheit, Freundschaft. Wie oben schon angedeutet, würde ich mir wünschen, dass hier ein bisschen noch die männlich/weiblich-Schiene aufgebrochen wird, wenn das die Geschichte nicht noch zu komplex macht: Auch die kleinen Zwerginnen haben vielleicht keine Lust mehr, auf ewig die Beeren-Sammerlinnen zu spielen? Ich gebe der Geschichte 4 Sternchen und füge noch einen für die süßen Zeichnungen hinzu. Viel Glück im Wettbewerb!
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Einfach nur schön
von Liana am 17.09.2011
Handlung:
Ein Zwerg erkundet die Welt außerhalb des Berges, trifft auf eine Baumhüterin und begibt sich mit der zusammen auf den Weg zu einer Hexe.
Figuren:
Zwerg Rasno, seine Familie und Nelli, eine Baumhüterin
Sprache/Duktus:
Dunst in den Tälern, der an den Baumkronen zerriss - tolles Bild. Man liest nicht, man wandert durch die bildhafte Sprache mit den Protagonisten durch Wälder und Berge. Großes Kino!
Struktur:
Guter Fluss, gute Lesbarkeit durch Absätze. Ich fand auch die Bilder drollig.
Zusammenfassend:
Das ist ja wohl das Letzte, aufzuhören, wenn es richtig spannend wird. Ein richtig gelungener Beginn. Die Protagonisten sind sehr liebevoll gestaltet und ihre Gegensätze bieten immer wieder Grund zum schmunzeln. Die Dialoge sind lebendig und die eingestreuten Beschreibungen lassen mich "Land und Leute" sehen. Sehr gekonnt. Ich musste gleich an Denkleinen Hobbit denken. Viel Glück!
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Nebelgebirge
von Alternative am 16.09.2011
Zusammenfassend:
Du hast hier eine sehr originelle Idee zu "Papier" gebracht. Gefällt mir gut, auch wenn ich die Sprache ab und zu unpassend finde (Worte wie "gewahrte" z.B.). Insgesamt ist dein Werk aber sehr niedlich. Würde dir gerne dreieinhalb Sterne geben ... daran sollte neobooks noch arbeiten ;)
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Viel zu lieblich
von AntjeM am 16.09.2011
Zusammenfassend:
Ein Buch über einen kleinen Zwerg, ausgeschmückt mit Buntstiftzeichnungen, ist die Sprache eher den Zeichnungen angepasst. Auch inhaltlich finde ich die "Abendteuer" eher unschuldig, ein aufgeschreckter Bär macht dabei den Anfang. Ich finde es zu harmlos und der Aufmachung (Text und Zeichnungen) fehlt viel Reife. Ich würde eine entsprechende Überarbeitung anraten.
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Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
ich finds toll
von Mona Frick am 16.09.2011
Zusammenfassend:
Herr der Ringe ist auch für Jugendliche, also ist es dieses Buch auch! Punkt. Liebevoll gezeichnete Figuren, eine zu Herzen gehende Geschichte, schöne Bilder und ein guter Spannungsaufbau. Von mir gibts 5 Sterne! LG
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Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Originelles und tolles Jugendbuch!
von Leeby81 am 16.09.2011
Handlung:
Das nenne ich mal ein kreatives Jugendbuch. Ich habe nicht alles gelesen, aber das was ich bisher geschafft habe, fand ich sehr originell. Einfach toll.
Figuren:
Zwerge als Protagonisten zu nehmen. Eine super Idee! Während andere Kinderbücher diese fabelhaften Wesen nur als Nebenfiguren darstellen (08/15). Endlich mal ein Buch, welches sich näher mit der Welt der Zwerge auseinandersetzt.
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist sehr bildhaft und teilweise fand ich sie auch sehr süß. Die Sätze sind teilweise so charmant und liebenswert geschrieben, dass ich wirklich aus dem Schmunzeln nicht raus kam.
Struktur:
Guter Lesesfluss durch einfache, aber angemessene Sprache und sinnvolle Absatzeinteilung.
Zusammenfassend:
Besonders die lustige und liebenswerte Sprache haben es mir angetan. Selbst ich als Erwachsener hatte viel Spaß beim Lesen. Auch Zwerge als Hauptfiguren zu nehmen finde ich sehr einfallsreich. Ein tolles Buch für jung und alt.
Kommentar von Coronval am 19.11.2011
Das ist soooo schön. " den Alltag vergessen", wenn mir das gelungen ist, bin ich zufrieden. So kam ich seinerzeit zu Fantasy. Ich hatte ein Buch, und unabhängig davon, was gerade los war, wenn ich zu lesen begann, hörten die Gesetzmäßigkeiten dieser Welt auf. Der Alltag war vergessen. Vielen Dank