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unheimlich spannend
von Sonja59 am 14.10.2011
Zusammenfassend:
Liebe Patrizia, entschuldige bitte wenn ich für diese Rezi so lange gebraucht habe. Ich hatte nur immer sehr wenig Zeit, um die LB zu lesen. Doch da ich nie eine Rezi abgebe ohne bis ganz zum Ende der LB zu lesen und mir erst dann eine Meinung zu bilden, hat es etwas länger gedauert und das, obwohl sich der Text sehr fließend und leicht lesen ließ. Allein die Zeit war nicht immer da.
Jetzt aber endlich mein Urteil. Gib mir mehr davon.
Die Geschichte fesstelte mich von den ersten Sätzen an. Und gerade weil ich eigentlich keine Zeit hatte, habe ich doch jeder noch so kleinen Pause entgegengefiebert, um zu erfahren wie es weiter geht. Nach meinem Geschmack muss ein Buch genau so aufgebaut sein. Du hast es gut verstanden zwischen den Zeiten hin und her zuspringen ohne das es beim Lesen verunsichert hat. Ich selbst weiß, dass das gar nicht so einfach ist ohne dabei selbst die Übersicht zu verlieren.
Ganz ehrlich, ich hätte nichts dagegen auch die anderen kapitel schon vor der Veröffentlichung lesen zu können. Dafür würde ich glatt am Wochenende die ganze nacht durchlesen, nur um zu erfahren wie es weiter geht.
Die kleinen, für mich eher unwesentlichen, Tipp- und Schusselfehler die mir aufgefallen sind, sind nicht der Rede Wert und störten mich nicht beim Lesegenuss.
Danke für diese Leseprobe. LG Bärbel
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Bitte mehr davon!
von Isi1980 am 14.10.2011
Zusammenfassend:
Sehr schön geschriebene, spannende Geschichte, die sich in einem Rutsch weglesen lässt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und auch die einzelnen Zeitstränge, in denen man etwas über die verschiedenen Familien erfährt, haben mir sehr gut gefallen. Auch die Ruhe, mit der die Geschichte erzählt wird, die ganz ohne reißerische Sprache ihre ganz eigene Spannung und Atmosphäre aufbaut, finde ich sehr angenehm. Ein paar Kommafehler sind mir aufgefallen (aber da bin ich selbst keine Expertin), sowie ein klitzekleiner Tempusfehler, wenn Maria über die Körner nachdenkt. Das jedoch nur am Rande. Somit bleibt mir nur noch, dir Glück zu wünschen, die Sterne und den Flieger rauszuschicken und feste die Daumen gedrückt zu halten ;)
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Neugierig auf mehr
von sanshia am 14.10.2011
Zusammenfassend:
Diese Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Erzählt wird hier in einem ruhigen Ton ohne viel Drumherum, aber gerade das, macht diese Geschichte für mich besonders reizvoll. Hier hätte ich sogar mal weiter gelesen, da ich gerne wissen würde, wer noch alles „dran glauben“ muss. Sicherlich wird uns die Autorin noch einige Charaktere vorstellen (bei 16 Kapiteln). Absolut verdient in den Top10.
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Malocchio
von wölfle am 14.10.2011
Zusammenfassend:
Eigentlich kann ich mich nur den Vorrezensenten anschließen. Schon alleine die Leseprobe ist eine gelungene Geschichte über eine italienische Familie. Der Schreibstil der Autorin ist fließend und ruhig und bewirkt, dass man diese spannende Geschichte nicht mehr aus der Hand geben möchte und in einem Rutsch durchlesen kann. Man sieht die Personen und Orte förmlich vor sich und verweilt an den Orten, die detailgetreu beschrieben sind. Die Rückblenden sind gelungen. Besonders gut gefällt mir der spannende Anfang.
Ich kann nur sagen: "Mehr davon". Von mir das volle Programm: 5 Sterne + Flieger.
Wölfle
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Gefällt mir
von scottcr1 am 13.10.2011
Zusammenfassend:
Ich darf es kurz machen: Schöne Worte in einer schönen Geschichte. Da ich nichts zu bemängeln habe und mich darüber freue, dass es hier weit aus mehr als die meist nur kurz eingestellten Leseproben gibt, gebe ich dir die volle Punktzahl und den Flieger. Bei solch einer Seitenzahl (obwohl ich nicht alle gelesen habe), weiß ich aber, dass dein sprachlicher Stil bis weit über die ersten Seiten hinausreicht. Ich wünsche dir viel, viel Glück. LG Marion Brüning scottcr1
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Schaurig-spannender Roman mit Gänsehautfaktor
von Texterinforkids am 13.10.2011
Zusammenfassend:
Mich haben der Titel „Malocchio“ und der Name der Autorin neugierig gemacht, ich hatte von ihr einen anderen Text gelesen, der schaurig-spannend war. Diese Leseprobe habe ich so weggelesen, weil sie so spannend war und zu dem passte, was ich von patza kannte.
Es geht um die Geschichte zweier Familien, die auf geheimnisvolle Weise miteinander verbunden sind. Eine alte Italienierin verflucht Jack, der kurz danach verunglückt. Gerne wüsste ich, wie es weitergeht, wenn schon auf den ersten knapp 100 Seiten ein Fluch seine Wirkung zeigt.
Die Geschichte ich sehr detailreich erzählt, für mich manchmal sogar zu detailreich, aber ich kann mir solche Dinge auch sehr gut vorstellen – oder deshalb, weil patza sie so treffend beschrieben hat? Ich bekomme schon wieder eine Gänsehaut.
Mmh, was soll ich noch schreiben, die anderen haben schon soviel gesagt, ich finde, dass patza ein Talent für diese spannenden Storys hat, die einem einen Schauer auf den Rücken jagen. Klar, sind da noch ein paar Fehler drin, aber das weiß doch jeder, dass man selbst nicht alle Fehler in eigenen Texten findet, dazu ist ein Lektorat ja auch da, solche Fehler zu finden.
Ich drücke patza die Daumen, dass ein Verlag Interesse an dem Roman findet.
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Gefällt mir sehr gut!!!
von Blake am 13.10.2011
Zusammenfassend:
Aus Zeitnot mache ich es kurz und knackig ;) --------- Sprachlich sind noch ein paar Fehler drin, die aber leicht ausgebügelt werden können. --------- Die Struktur brachte mich zum Schmunzeln, weil ich das hin und herspringen zwischen Zeiten ja selber schon gemacht habe und nun gut nachvollziehen konnte, dass das manchmal verwirrend sein kann (Bei anderen merkt man es schneller ;) Die Rückblenden gefallen mir an sich gut, die Übergänge könnten aber weicher sein. (darin muss ich mich auch noch üben ;)) --------- Alles in allem eine wunderbare Geschichte, die erzählt gehört. Du schaffst eine Atmosphäre, die einen in ihren Bann zieht. ------ Sehr gut!!!! Für ein paar sprachliche Mängel und die Zeit-Übergänge ziehe ich einen Stern ab, aber dafür auf jeden Fall den Flieger ins Lektorat!!! Also ab auf den Lektorentisch und Daumen drücken ;) ------ LG Blake
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Magnifico!
von MissGlueck am 12.10.2011
Handlung:
Zwei Kontinente - zwei Familien - der 2. Weltkrieg. Italien. Die USA.
Generationsübergreifend (ich nehme an, dass wir es über die Leseprobe hinaus mit dem Kind von Jack & Letizia zu tun bekommen werden?) Liebe. Leben. Laster. Was das Leserherz begehrt, hier hab ich es gefunden.
Figuren:
Sind bereits hinreichend erwähnt von in den vorigen Rezensionen und durch die Beschreibung der Äußerlichkeiten vor meinem inneren Augen zu Leben erwacht. Ich habe knapp 90 Seiten von wie vielen insgesamt gelesen? Ebenfalls eine Annahme: Dies ist die Vorgeschichte. Insofern sehe ich der Autorin nach, dass es ihren Protagonisten noch ein wenig an Tiefe fehlt. Alldieweil das u.U. für den weiteren Verlauf auch nicht wirklich entscheidend sein muss.
Sprache/Duktus:
Die Passagen reiner Erzählung gefallen mir ausgesprochen gut. Da fallen Kleinigkeiten auf, wie sie jedem von uns unterlaufen. Zu diesem Zwecke gibt es Lektoren. Bei den Dialogen wünschte ich mir etwas mehr Lebendigkeit, auch und gerade ein wenig mehr vom sprichwörtlichen Temperament der Italiener. Die emotionalen Reaktionen geraten ein wenig sparsam (Beispiel: Maria erfährt, dass ihre Enkelin schwanger ist.) Ceter und mordio waren meine erste Intention. Es kann aber durchaus auch gewollt so 'reduziert' daherkommen und ein Stilmittel der Autorin sein.
Struktur:
Sehr schön gelöst das Erscheinen der einzelnen Figuren, verwoben mit den Rückblicken, die uns berichten, mit wem wir es zu tun haben.
Zusammenfassend:
Da atmet man durch - zusammenfassend: In liebevollen Details entführt 'Malocchio' nach Italien, ohne dabei in Klischees zu verfallen. Schön beschrieben Düfte (Gerüche), Speisen, Lebensart. Gut gelöst: Ein erfundenes Dorf, das keinen Vergleich gestattet, und das es so und nicht anders im Nachkriegsitalien hätte geben können. Zauberhaft: Der leise Humor, mit dem die Autorin Figuren wie Elio zeichnet und ihn bis in den Tod begleitet, der ohne jedes Pathos daherkommt, dafür aber mit einer zarten Ironie.
Ich fliege mit den Zeilen übers Meer in die USA und finde dort einzig was mir nicht so ganz behagt: Ländliche Farm-Atmosphäre in Einklang mit den Ambitionen zur Präsidentschaftskandidatur zu bringen. Auch nicht den Wunsch des Vaters, aus dem Sohn einen Mistgabel schwingenden Juristen machen zu wollen. Ich nehme an, dass dies die Vorarbeit für die weitere Entwicklung der Familie ist. Fazit: Lesenswert. Liebevoll inszeniert. Talentiert verfasst. Ich geh mir jetzt Pasta bereiten, wünsche mit 5 Sternen und einem heile landenden Flieger alles Gute und danke für das Lesevergnügen. Grazie mille.
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Malocchio
von Malu am 12.10.2011
Handlung:
Es geht in patzas Geschichte um einen Fluch, den bösen Blick einer alten Frau aus Italien.- Ein wie ich meine sehr interessantes Thema.
Figuren:
Bei den Figuren fehlt mir noch etwas die Tiefe, es wird viel mehr das Äußere als das Innere beschrieben.
Sprache/Duktus:
Patza wartet häufig mit sprachlich richtig guten Passagen auf, aber dann kippt es oft wieder in zuviele Schnörkel und Füllwörter.
Zusammenfassend:
Die Erläuterung eingangs zu patzas interessantem Thema gefällt mir gut und macht Appetit auf mehr. Leider beginnt die Geschichte dann mit endlos langen Erklärungen über die Äußerlichkeit der alten Frau, z.B.: *Sie war klein und maß gerade ein Meter fünfzig." Mir würde reichen: *Sie maß gerade ein Meter fünfzig.* Punkt. Mehr brauche ich über die Körpergröße nicht zu wissen. *Und da Maria alt war, war sie klein geworden*. Dies wurde auch vorab schon erläutert. Noch ein Beispiel: *Jeden Morgen bürstete sie behutsam ihr Haar und formte aus den langen weißen Strähnen einen gelblichen Dutt, der einem leeren Nylonstrumpf glich, den sie mit schwarzen Haarnadeln mühevoll am Hinterkopf befestigte.* Genügen würde glaube ich: *Jeden Morgen bürstete sie ihr Haar und formte die gelblichen Strähnen zu einem Dutt im Nacken.* Es finden sich viele Wortwiederholungen *bestand auf ein Mittagessen, das aus mehreren Gängen bestand* *Lippen... Lippen*, auch die Zeiten stimmen oft nicht *Und Maria fühlte sich von der einen Knechtschaft in die andere geraten zu sein*. Also, sprachlich gibt es auf alle Fälle noch zu tun, und es wären meiner Meinung nach allenfalls drei Sterne geworden. Aber Talent ist vorhanden, nach den ersten Seiten wird auch das Sprachliche besser, und ich weiß nicht, was es ist, aber ich musste weiterlesen- ein Zeichen, dass die Geschichte, die Idee tragen. Hier und dort streut patza Geschichtliches ein, gefällt mir, genauso wie die italienischen Einsprengsel, die sie aber gut erklärt. Mancher Gedanke hat mir gefallen *hoffte sie, er möge sich den Strick, der seine Hose hielt, um den Hals legen*. Schön auch das Krebsfleisch, das nach Kokosnuss schmeckt. Einen Extrastern schicke ich auf die Reise in der Hoffnung auf eine solide Überarbeitung, die mehr von den Figuren zeigt als über sie erzählt. ;-)
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Durchblick
von luky am 12.10.2011
Handlung:
Eine alte geheimnisvolle Italienerin ist die Hauptfigur in diesem Roman. Sie besitzt die Gabe andere Menschen zuverhexen. Jack ist der Leidtragende - was folgt, ist eine Reihe von Unglücksfällen.
Sprache/Duktus:
Hier wird fesselnd erzählt. Die Handlung wird mit spannenden Ereignissen untermalt.Die Dialoge sind aussagekräftig.
Struktur:
Ein mystischer Roman, in dem die Figuren lebendig beschrieben werden. Die Zeitsprünge sind, meiner Meinung nach, gut eingearbeitet.
Zusammenfassend:
Es gibt ihn also doch, den bösen Blick, der andere Menschen ins Verderben stürzen kann. Die alte Italienerin ist blendend dargestellt. Ich sehe sie vor mir, mit ihrem verunzeltem Gesicht und den wissenden Augen. Diese Figur hat mir natürlich am Besten gefallen. Kurzum, ein tiefgreifender und spannender Roman, der mir sehr gut gefallen hat.
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Malocchio,der böse Blick
von holonka am 11.10.2011
Zusammenfassend:
Eine unglaublich intensive Geschichte über einen Fluch, der von einer alten Italienerin ausgesprochen wurde. Maria, die alte Italienerin, wird so dicht beschrieben, dass ich diese fast schon perfekte Leseprobe nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Autorin versteht ihr Handwerk und bietet uns einen fast mystischen Roman, bei dem die Verstrickungen zwischen der italienischen und der amerikanischen Familie hervorragend gelungen sind. Dafür fünf Sterne und den Flieger. Absolut zu Recht in den Top Ten. Ich drück die Daumen für den Wettbewerb.
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Der Fluch
von Bianca Waldrich am 10.10.2011
Zusammenfassend:
Aus Zeitgründen konnte ich leider nicht alles lesen, aber das was ich las, fand ich ganz gut. Von mir gibt es 4 Sternchen und eine Empfehlung!
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Mystisch
von Textmonster72 am 10.10.2011
Zusammenfassend:
Ich schließe mich den vielen positiven Bewertungen an: ein mystischer, dichter Text, sprachlich schön ausgearbeitet, spannende Handlung. Das würde ich sehr gern gedruckt lesen! Und einige wenige Schönheitsfehler (Tempus, Zeichensetzung) lassen sich ja leicht beheben.
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MALOCCHIO
von AntjeM am 09.10.2011
Zusammenfassend:
Wegen Zeitnot und weil schon alles zu diesem tollen Werk gesagt wurde, mache ich es Kurz: mir gefällts und ich möchte es gern als Print gedruckt wissen;-)! Daher volle Hand und Glück für die restl. WB-Phase, auf dass der Lektoratstisch deine Belohnung sei liebe Patza;-DDD LG Antje
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MALOCCHIO
von Nelli am 09.10.2011
Zusammenfassend:
Eine wirklich tolle und fesselnde Geschichte. Der leichtgängige Erzählstil begleitet einen durch den ganzen Text. Die Charaktäre wurden bildhaft und daher auch gut sichtbar beschrieben. Die Idee zu der Geschichte finde ich großartig. Die gane Zeit während des Lesens, lebte ich mit Maria der Heilerin mit. Ich mag Geschichte, wo ich ganz auf die Uhr vergesse. Ein bezaubernder Roman, in der man sehr viel Liebe zum Detail entdeckt.
Alles gute und viel Glück Nelli
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Tolles Buch
von Cornelius_Hartz am 09.10.2011
Handlung:
Eine echte Familiensaga, mit überzeugenden Figuren und einer interessanten Story. Man merkt, dass du dich in den verschiedenen Kulturen, die du beschreibst, auskennst.
Sprache/Duktus:
Hin und wieder könnte man sprachlich noch etwas glätten (ist Bettina nur "verärgert", als die beiden heiraten? ein etwas schwacher Ausdruck --- "Don Giovanni vermied es kurz vor Sonnenuntergang Maria zu besuchen" - klingt seltsam; wohl eher: "Don Giovanni vermied es, Maria kurz vor Sonnenuntergang zu besuchen"). Aber insgesamt sehr schön gemacht.
Zusammenfassend:
Am Ende wird es so spannend, dass man unbedingt weiterlesen möchte. Wenig ein paar sprachlicher Macken ein ganz klein wenig Abzug. Trotzdem viel Glück!
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Der böse Blick
von /user/ am 08.10.2011
Zusammenfassend:
Eine schöne Idee, super umgesetzt. Eine Familien-Sage, die sicherlich das Potential für eine Mehrteiler hat. Mir sind keinerlei Fehler aufgefallen, außer dass irgendwie das Ende fehlt.Sehr schade!!!
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Super
von gallertprinz am 07.10.2011
Zusammenfassend:
Tolles Ding, gefällt mir gut! Schön geschrieben, mehr davon!
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Wie geht es weiter??
von Mondentochter am 06.10.2011
Figuren:
Die Figuren sind sehr schön und authentisch gezeichnet. Jede hat ihren eigenen Platz, sie leben sowohl durch ihre Taten als auch durch ihre Empfindungen. Hier besteht ein schönes Gleichgewicht!
Sprache/Duktus:
Deine Sprache ist unkompliziert, ohne störende Schnörkel, sehr gut nachvollziehbar. Es entsteht sofort ein Fluss, der einen mit sich reisst und der Geschichte sehr gut folgen lässt.
Struktur:
Wie schon einige Leser vor mir geschrieben haben, ist die Struktur etwas verwirrend. Zeitsprünge behindern den Lesefluss, was sehr schade ist. Die Grundstruktur jedoch gefällt mir, erst werden Maria und ihre Familie und dann Jack mit der seinen vorgestellt.
Zusammenfassend:
Hier ist dir eine sehr schöne Familiensaga gelungen! Ich weiss nicht wie, aber du hast sowohl den italienischen als auch den amerikanischen Flair sehr schön eingefangen. Beide Familien stehen sich mit ihren Werten und Eigenheiten gegenüber, sind durch zwei Menschen miteinander verbunden. Dramatisch ist das Ende der Leseprobe, eine unüberlegte Handlung Marias führt zu Unglück und Tod. Bis dahin ging alles geradlinig seinen Lauf, doch jetzt führst du Mystik mit ein und das finde ich äusserst spannend! Eine Überarbeitung der Struktur wird das Ganze zu einem besonderen Lesegenuss machen :-) Viel Glück damit und danke für`s Teilen!
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Malocchio - Der böse Blick
von Eisgräfin am 05.10.2011
Handlung:
Maria wurde von ihrer Schwiegermutter in die Kunst des Heilens eingeweiht. Sie ist aber auch in der Lage, einen Menschen zu verfluchen. Bis ins hohe Alter hat sie das noch nicht getan, aber als ihre schwangere Enkelin anscheinend von einem amerikanischen Soldaten sitzengelassen wird, vergisst Maria die Warnung, diese Kraft niemals einzusetzen.
Figuren:
Die Figuren sind gut vorstellbar charakterisiert. Die Unterschiede zwischen der amerikanischen und der italienischen Familie und deren Mentalität ist gut herausgearbeitet.
Hier prallen zwei ganz unterschiedliche Kulturkreise aufeinander.
Sprache/Duktus:
Die Geschichte wird in einer einfachen Sprache erzählt, die leicht verständlich ist. Es gibt noch einige Unebenheiten. Besonders aufgefallen ist mir folgendes, das ich hier rasch sachlich ohne Schnörkel aufführe.
PDF S. 4. „Wäre jemand neben ihr gestanden...“ = Hätte jemand ... / „Obwohl sie in ihrer Jugend größer war.“ Zeitfehler: größer gewesen war. / „Sie formte aus ihren langen weißen Haaren eine gelblichen Dutt.“ Demnach war sie früher blond und das Haar war nun noch nicht vollständig weiß. / „Wenn sie sich alleine wähnte, dreht sie ihren Kopf...“ = drehte. / Nun wird gesagt, dass sie einst volles schwarzes Haar hatte. Das widerspricht dem gelblichen Dutt, den nur ehemals blonde Menschen haben. / S. 5 wird gesagt, Weisheit und Intelligenz seien ihr über die Jahre geschenkt worden wie die alte Haut und das lichte Haar. Intelligenz nimmt beim Älterwerden nicht zu. Da spielt nur in der frühen Kindheit eine Rolle (soziales Umfeld usw.) Du meinst wahrscheinlich die Klugheit. / S. 9 Zeitfehler: als er um ihre Hand anhielt = angehalten hatte. / Auch in den folgenden Sätzen bitte die Zeit überprüfen. /
Auf S. 10 wirken die eingeschobenen Sätze etwas konstruiert. „ ... begrüßte er Maria, die ihm kaum dass er geklopft hatte, öffnete.“ ... begrüßte er Maria, die ihm öffnete, kaum dass er geklopft hatte. „Reichte er ihr seine Hand, die, obwohl er schwitzte, kalt und trocken war.“ Reichte er ihr seine Hand, die kalt und trocken war, obwohl er schwitzte. / „.. ein unbestimmtes Gefühl beschlich ihn, dass sie seine Absicht durchschaut hatte.“ Das ‚unbestimmt“ ist überflüssig, da es ja konkret genannt wird. / S. 11 „ ... eng saß“ = eng gesessen hatte. / Auf S. 7/8 sollte erwähnt werden, wer noch mit am Tisch sitzt. Ich war etwas erstaunt, als Anna plötzlich nach ihrer Mutter rief. / S. 21. „ Sein Verstand wollte nicht mit seinem Körper größer und älter werden.“ Das klingt ... merkwürdig. Sein Verstand wollte nicht mit seinem Körper mitwachsen – oder so ähnlich. / S. 21 „ ... sagte Franco, sein Bruder genervt.“ = Sagte sein Bruder Franco genervt. / S. 22 „in denen es nicht um Bluff und ernster Miene geht.“ = um Bluff und ernste Mienen. / S.23 „dabei wurde Maria handgreiflich und verpasste beiden eine schallende Ohrfeige.“ Es wird aus Elios Sicht berichtet. Er würde seine Mutter nicht Maria nennen. Dass sie handgreiflich wurde, kannst du einsparen. Das sagen schon die schallenden Ohrfeigen aus. / S. 32 „seine unifome Mütze.“ = seine Uniformmütze. /
Hin und wieder habe ich noch Kommafehler gefunden.. Schachtelsätze solltest du zum flüssigeren Lesen vermeiden. Aus meiner Sicht lassen sich die kleinen Unebenheiten rasch beheben.
Ich habe die anderen Rezis nicht gelesen. Möglicherweise steht deshalb hier etwas, das schon erwähnt wurde. Dennoch hoffe ich, liebe Patrizia, dass dir meine Anmerkungen hilfreich sind.
Struktur:
Mir haben die Rückblenden gefallen, allerdings sollten die Übergänge etwas weicher sein, damit man als Leser nicht so stark zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und hergeworfen wird. Außerdem müssten die Zeiten in den Rückblenden stimmiger sein. Hier würde ich das Plusquamperfekt empfehlen, was es auch dem Leser leichter machen würde, sich zu orientieren.
Zusammenfassend:
Dies ist eine gut durchdachte Geschichte zweier Familien, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Ich habe darüber nachgedacht, wie man die Rückblenden ohne zu große Brüche gestalten könnte.
Vielleicht solltest du zwei Erzählstränge wählen, die jeweils die Geschichte der italienischen und der amerikanischen Familie erzählen, und dann mit der Begegnung von Jack und Letizia miteinander verknüpfen. – Jedenfalls fand ich die Geschichte trotz der ruhigen Erzählweise spannend. Zwar kann ich mir nicht vorstellen, dass Jack mit den beschriebenen Verletzungen überlebt hat – du erklärst ihn ja auch für tot – aber man weiß nie, was für einen Trumpf eine fantasiebegabte Autorin noch im Ärmel hat. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und wünsche dir viel Erfolg im Wettbewerb.
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Familiensaga
von bongi am 05.10.2011
Handlung:
Maria, eine ältere Frau mit unglaublichen Fähigkeiten, sucht Rache für ihre Enkeltochter, die schwanger sitzen gelassen wurde. Sie belegt den scheinbar verantwortungslosen Mann mit einem bösen Fluch. Mehr möchte ich nicht verraten.
Figuren:
Maria die Großmutter, die über eine besondere Gabe verfügt.
Letizia die Enkelin.
Jack, der Amerikaner
Benito, Marias Ehemann
Der Pfarrer
Die italienische Familie in der Nähe von Rom
die amerikanische Familie
Sprache/Duktus:
Mühelos führt Patrizia in einer angenehmen Erzählweise durch diese doch recht vielschichtige Story. Ausser ein paar kleinen Flüchtigkeitsfehlern oder Zeichensetzungsfehlerchen ist mir nichts von Bedeutung aufgefallen. Großzügig gestaltetes Schriftbild, angenehm zu lesen. (Ich musste meine Brille nicht auspacken)
Struktur:
Wie einige Vorrezensenten schon bemerkt haben, habe ich auch etwas Probleme mit verschiedenen Zeitebenen und Handlungssträngen gehabt. Es kamen sehr viele Personen vor, bei denen ich Mühe hatte, sie einzuordnen. Schlüssig wurden die einzelnen Stränge jedoch wieder gegen Ende der Leseprobe, als Jack zurück nach Amerika musste. Die lange Einführung macht dieses Werk keineswegs uninteressant, im Gegenteil. Die genaue Beschreibung der beiden Familien finde ich sehr gelungen.
Zusammenfassend:
Liebe Patrizia, dieses sprachgewaltige Werk ist genau das, was ein Leser sich für gemütliche Stunden wünschen kann. Absolut keine Lektüre für zwischendurch. Man muss sich schon genügend Zeit lassen, Deine Figuren kennen zu lernen, denn die eigentliche Geschichte fängt wohl mit Ende der Leseprobe erst richtig an. Von Anfang an konnte ich nicht glauben, dass Jack Letizia wirklich hat sitzen lassen und die Story deutet ja auch darauf hin. Was wird der Fluch noch mit Deinen Protagonisten anstellen? Ist Jack wirklich tot? Diese Fragen bleiben offen. Damit hast Du genau das erreicht, was ein Autor erreichen muss: Du hast die Neugierde Deiner Leser geweckt und das Geld in ihren Taschen locker gemacht. Selbst wenn ich mich mit meiner Rezension selbst aus dem Ranking schießen sollte, gebe ich Dir das volle Programm und gönne Dir von Herzen Deinen Erfolg.
Bongi
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Der böse Blick
von Codename Kolibri am 05.10.2011
Zusammenfassend:
Liebe Patza, das ist eine sehr gelungene Leseprobe und steht zu recht hier in den Top 10. Durch die lesefreundliche Schriftgröße habe ich es dann doch noch heute zu Ende gelesen. Zu neugierig war ich und wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Die Geschichte ist einfühlsam erzählt, man kann sich alles gut vorstellen. Die Figuren sind so beschrieben, dass man sich leicht in ihre Gefühle und Gedanken hineinversetzen kann. Das Ende lässt auf eine dramatische Fortsetzung der Ereignisse hoffen, die auch ich gerne weiterlesen möchte. Ich drücke dir ganz fest die Daumen für den Wetbewerb. Liebe Grüße Marion
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der Fluch
von Mona Frick am 05.10.2011
Zusammenfassend:
sehr packend, sehr detailliert und bildgewaltig. Spannend und anrührend zugleich. Was ich bedenken würde, sind die Zeiten. Entweder Du musst bei den Rückblenden in eine andere Zeit gehen, Plusquamperfekt, oder das irgendwie anders machen. Vielleicht die Handlungsstränge parallel erzählen, bis sich die beiden jungen Menschen treffen...? Einige Kommas fehlen, und manchmal auch ein Wort, aber trotzdem prima LP!
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Faszinierend
von FiannaCessair am 05.10.2011
Zusammenfassend:
Eine sprachliche Meisterleistung. Schon nach der ersten Seite befindet man sich im Geschehen. Behutsam und liebevoll sind die Charaktere gezeichnet. Lebendig und gefühlvoll. Man hört das Papier knistern, wenn die Waren eingepackt werden und meint, man befände sich in einer italienischen Küche. Man ist Maria, wenn sie an ihre Familie denkt und Francis, der seine Tochter und seinen Enkel liebt.
Der Auftakt zu einer großen Familiensaga, die ich unbedingt weiterlesen will!
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meisterlich!
von Mephista am 03.10.2011
Zusammenfassend:
Ein handwerklich sehr ausgereiftes Werk mit wunderbar bebilderten Situationen, starken Figuren und einem spannenden Hintergrund den ich sowohl den Lesern, vorallem aber dem Lektorat Neobooks empfehlen möchte! Wieder einmal eine große Leistung liebe Patza!
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Spannender Appetitmacher
von Heike Wolter am 02.10.2011
Handlung:
Maria, eine alte heilkundige Italienerin, hilft anderen Menschen bei deren Leiden ... wohl wissend, dass sie ihre Gabe auch anders nutzen kann.
Figuren:
Maria und all die anderen Figuren sind ausgesprochen bildhaft beschrieben. Was es dem Leser leicht macht, sich die einzelnen Personen vorzustellen.
Sprache/Duktus:
Einfache Sprache - wobei ich "einfach" sehr positiv meine! Endlose Schachtelsätze zerstören oft den Lesefluss ... was hier nicht passiert. Es ist gut zu lesen, sehr flüssig geschrieben und wunderbar bildhaft.
Zusammenfassend:
Wirklich interessanter Stoff in lesenswerter Verpackung. Ich fand es ausgesprochen spannend, den einzelnen Kapiteln zu folgen und die jeweiligen Personen und deren Erlebnisse kennenzulernen. Gerne würde ich auch den Rest lesen ... um zu erfahren, was der im Kurztext angedeutete Fluch Marias in Jacks Familie auslöst. Alles Gute und viel Glück!
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Toll!
von elenji am 02.10.2011
Zusammenfassend:
Toll geschriebene, spannende, atmosphärische Geschichte, eine Geschichte, die über die Generationen gesponnen wird und bei der man trotzdem jeden Moment dabei bleibt. Intelligent formuliert und strukturiert, mit vielen kleinen Rückblicken, die perfekt gesetzt sind. Hier kam mir manchmal der erste Satz zeitlich falsch vor - ich hätte dort im Plusquamperfekt angefangen, aber das ist letztlich Makulatur. Die Figuren sind lebendig und faszinierend, der Erzählstil klar und prägnant, die Beschreibungen so detailreich wie rund. Ich könnte noch stunden weiter nach positiven Adjektiven suchen, aber ich denke, es ist klar, worauf das hier hinaus läuft: Fünf Sterne und Flieger, sowie ausdrücklich keine Wünsche für Glück im Wettbewerb, da ich sehr überzeugt davon bin, dass du dieses Buch auch auf dem normalen Weg durch die Verlage auf jeden Fall verkauft bekommen wirst. Viele Grüße, Iris!
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Malocchio
von Alternative am 01.10.2011
Zusammenfassend:
Da hier schon recht viel geschrieben wurde, fasse ich mich kurz: Du besitzt ein wunderbares Erzähltalent. Auch wenn dein Text noch einen professionellen Feinschliff vertragen kann, habe ich ihn gerne gelesen. Vier Sterne und einen Flieger von mir ;)
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Sprachlich überzeugend und detailreich erzählt
von Gerritje am 01.10.2011
Handlung:
Vorweg: Ich habe nur die ersten eineinhalb Kapitel gelesen - umfangreich werden hier Maria, diverse Familienmitglieder, der Pfarrer und der Alltag in dem kleinen Dörfchen in der Nähe Roms eingeführt.
Figuren:
Schon zu Beginn begegnet dem Leser hier eine ganze Reihe von Figuren: Maria, Ehefrau, Mutter und Heilerin, die mit ihren Kräutern und Segnungen jenen hilft, die sie darum bitten; der ungeliebte Ehemann Marias, Benito; der Pfarrer; Bettina, die Schwiegermutter von Maria, und weitere. Eindrucksvoll wird hier jeder Charakter mit seinen Eigenarten eingeführt - der Pfarrer, der vor allem den kulinarischen Genüssen zugetan ist und aus diesem Grund regelmäßig bei Maria einkehrt, mit ihrer Arbeit als Heilerin aber nichts zu schaffen haben will; Ehemann Benito, unfreundlich, fordernd und - was hier besonders eindrücklich beschrieben wird - äußerlich überaus ungepflegt. Bettina, deren herrische, bisweilen schon grausame Art anhand ihres Verhaltens Maria gegenüber gut skizziert wird. Insgesamt ein eigenes buntes Familienuniversum, das hier geschaffen wird - überzeugend und facettenreich beschrieben.
Sprache/Duktus:
Insgesamt überzeugend und handwerklich sicher. Zu Anfang sind mir zwei, drei Wortwiederholungen ins Auge gefallen, doch das sind wirklich nur Kleinigkeiten, die den Lesefluss in keiner Weise beeinträchtigen. Die Autorin bedient sich einer insgesamt ruhigen, unaufgeregten Sprache, die für ein flüssiges, angenehmes Leseerlebnis sorgt.
Struktur:
Hier hatte ich - wie offenbar schon der eine oder andere Vorrezensent - ein bisschen Probleme. In den ersten eineinhalb Kapiteln findet man sich noch recht häufig unerwartet in einer anderen Zeitebene oder wechselnden Handlungssträngen wieder. Der Ehemann ist tot, dann wieder lebendig, ebenso Bettina, die Schwiegermutter, die am Anfang verstirbt, in einer anderen Sequenz dann aber ihr Heilkunde-Wissen an Maria weitergibt. Natürlich ist klar, dass sich eine solche Familiensaga nicht ohne Rückblenden erzählen lässt, doch hier vollzogen sich die Wechsel zwischen Zeiten oder Handlungssträngen zuweilen etwas häufig, was mich manchmal ein wenig irritierte. In diesem Bereich könnte die Geschichte - für meinen persönlichen Geschmack - noch etwas klarere Strukturen vertragen.
Zusammenfassend:
Insgesamt beeindruckend. Bereits auf den ersten 30 Seiten wird deutlich, dass die Autorin hier ein ganz eigenes kleines Erzähluniversum mit einer Fülle authentischer Figuren erschaffen hat. Auch sprachlich vermittelt die Autorin einen handwerklich sehr sicheren Eindruck, bedient sich eines überaus angenehmen, ruhigen Erzählstils und gewährt dem Leser durch die eindrückliche Beschreibung der einzelnen Charaktere und eine Fülle an Details aus deren Alltag ein lebendiges Bild vom Leben in dem Dörfchen nahe Roms. Lediglich die Struktur hielt für mich durch die zahlreichen Sprünge in der Handlung noch den einen oder anderen Stolperstein bereit. Dennoch eine ingesamt vielversprechende und überzeugende Leseprobe - ich wünsche viel Erfolg mit diesem Werk!
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Platz 1 verdient
von MarcoKupfer am 01.10.2011
Handlung:
Maria lebt in Italien, nähe Rom. Maria ist eine Art Wunderheilerin, sie hilft anderen Menschen und ist sehr gefühlvoll im Umgang mit Anderen.
Figuren:
die Haupperson names Maria und ihre Familie. Alle Personen kan man sich als Leser sehr gut vorstellen.
Sprache/Duktus:
Einfach geschriben, verständlich und auch fesselnd, sodass man zum weiterlesen angeregt wird.
Zusammenfassend:
Das was ich bis jetzt gelesen habe, gefällt mir sehr gut. Die Beschreibung der Umgebung und der Figuren ist sehr ausführlich, sodass man einen Film in seinem Kopf ablaufen hat. Mich hat sie Story ebenfalls sehr angesprochen. Dieses Buch verdient es wirklich auf Platz 1 zu stehen ;)
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Eine großartige Autorin
von Kirk Spader am 30.09.2011
Handlung:
Der Klappentext gibt hierüber Aufschluss und macht Appetit auf mehr.
Figuren:
Die hauptpersonen sind Letizia, eine junge Italienerin, die sich nach dem Krieg in Jack, einen amerikanischen Soldaten verliebt. Maria, ihre Mutter, belegt Jack mit einem Fluch.
Es handelt sich um eine Familiensaga, dadurch bedingt werden eine Vielzahl von Nebenpersonen vorgestellt, bei denen ich noch nicht erkennen konnte, welche Rolle sie im weiteren Verlauf der Geschichte spielen werden. Teilweise war ich etwas verwirrt und wußte nicht genau, wer wer war.
Sprache/Duktus:
Die Sprache erinnert mich an die Erzählweise sehr berühmter Autoren, angenehm, ohne großes Pathos und ich fühlte mich mitgenommen und neugierig gemacht.
Struktur:
Die Struktur sehe ich etwas problematisch an. man lernt Maria kennen, dann Letizia, weiter zu Jack, dann zu Jacks Familie, dann der Bogen zurück nach Italien.
Ich war erst irritiert, dann habe ich den Bogen aber bekommen. Hier fehlt mir etwas das licht in dunkler Nacht, an dem ich mich orientieren kann, Dies gilt auch für Orte und Zeiten, die leider nur recht nebulös beschriben werden. Welcher Krieg? Wann? Wo in Italien? Das waren die Fragen, die mir in den Kopf kamen.
Zusammenfassend:
Wenn dieser Roman ein Cocktail wäre würde ich sagen, wir haben bereits viele wichtige Zutaten: Eine großartige Erzählerin, die eine authentische Atmosphäre schafft und die Hauptfiguren plastisch herausgearbeitet hat. Eine faszinierende Geschichte, die neugierig macht, ein Geheimnis in Form des Fluches und der ungewöhnlichen Fähigkeiten Marias und ein professionell geschriebenes Buch, in dem kaum Fehler zu finden sind.
Ich würde jedoch einige Nebenfiguren, die nicht wirklich relevant sind, herauslassen und Zeiten und Orte genauer beschreiben. Aber das ist nur das Schirmchen auf einem Cocktail, der den Lesern da draußen genau so schmecken wird wie mir.
Ich vergebe vier Sterne und einen Flieger, denn das sollte jeder gelesen haben.
LG Kirk
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Familiengeschichte
von Elin Hirvi am 30.09.2011
Zusammenfassend:
Wenn sie gut gemacht sind, lese ich gerne solche generationsübergreifenden Familiengeschichten. Deine ist definitiv gut gemacht, du bringst sehr passend die Stimmung rüber. Über Satzbau und Wortwahl freu ich mich wie schon bei Zwischen den Zeilen. Vor allem gibt es eine sehr gute Figurenzeichnung. Gefällt mir sehr gut! LG, Elin
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Die italienische Seele eingefangen
von Erhard Schümmelfeder am 30.09.2011
Zusammenfassend:
Mit ihrer Familiensaga "Malocchio - Der böse Blick" hat Patza die italienische Seele eingefangen und in eine gültige literarische Form gegossen. Ich habe nicht vollständig durchschaut, ob es nur an den Namen, den Orten der Handlung oder an der eigentümlichen Atmosphäre liegt, um dies überzeugend in Szene zu setzen. Vielleicht ist es ein Geheimnis, das nicht unbedingt gelöst werden muss. Auch im 21. Jahrhundert spielt der Aberglaube in allen Kreisen aller Völker eine Rolle, die stärker ist, als es die Aufklärung zugeben möchte. Ob Flüche eine Wirkung haben, bleibt wohl immer im Bereich des Mysteriums. In Patzas Roman werde ich als realitätsorientierter Leser in souveräner Weise entführt in die fantastische Gedankenwelt dieser begabten Autorin, die es wieder einmal geschafft hat, Spannung aufzubauen und Figuren Leben einzuhauchen. Im wesentlichen schließe ich mich meinen Vorrezensenten an. Nach den Feinschiff durch das Lektorat ist dies ein Werk, das mühelos den Weg in die Buchhandlungen schaffen kann. Damit dies gelingt, erteile ich meinen Segen in Form von 5 Sternen und einem geflüsterten Fluch: Tschüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüs!!!!!
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Sehr bildlich
von Novalee am 30.09.2011
Zusammenfassend:
Zunächst möchte ich der Autorin ein großes Lob für die Idee hinter diesem Roman aussprechen sowie die Liebe zum Detail, gerade was die Zeichnung der Protagonisten angeht. Besonders die sehr bildlichen Schilderungen haben mich beeindruckt. Auch wenn ich nicht alles gelesen habe, zeichnet sich bereits jetzt die wirklich interessante Linie der Handlung ab. Die Autorin schafft es, mit wenigen Worten, Gedanken und Emotionen zu transportieren (Und insgeheim wünschte sie sich, er möge sich den Strick, den seine Hose hielt, um den Hals legen ;-)) Auch wirklich störende Fehler oder Ungereimtheiten habe ich nicht gefunden. Einzige Anmerkung, die mir spontan einfällt: Auf Seite 10, im neuen Absatz taucht das Wort "kam" zu oft hintereinander auf. Vielleicht durch andere Formulierungen ersetzen? Aber das sind Peanuts. Wünsche Patza alles Gute mit ihrem Werk!
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Marias Fluch unsd seine Folgen!
von Rebecker am 28.09.2011
Handlung:
Zu Beginn der Geschichte bekommt der Leser einen tiefen Einblick in das Leben der alternden Italienerin Maria und deren Großfamilie... Einem Aberglauben zufolge verfügt Maria über besondere Fähigkeiten, Menschen zu helfen oder aber sie mit einem bösen Fluch zu belegen....Im Nachfolgenden wird die Geschichte einer tragischen jungen Liebe zwischen Marias Enkelin Letizia und dem amerikanischen Soldaten Jack erzählt und die zu meinem großen Leidwesen ein schrecklich dramatisches Ende nimmt....
Figuren:
Maria, die Hauptprotagonistin. Benito, ihr mittlerweile ungeliebter und sich gehenlassender Ehemann. Don Giovanni, der Pfarrer. Bettina, Marias Schwiegermutter. Anna, Marias Tochter. Franco und Paolino, Marias älteste Söhne. Elio, Marias jüngster und geistig zurückgebliebener Sohn (kommt in den Nachkriegswirren ums Leben). Elena, seine Ehefrau (kann den Tod ihres Mannes nicht verwinden und erhängt sich). Letizia, Tochter von Elio und Elena, wächst nach dem Tod der Eltern bei ihrer Großmutter Maria auf und spielt die zweite Hauptfigur. Jack, der junge Amerikaner, verliebt sich in letizia und schwängert sie. Jacks Familie, Freunde und Fred, sein bester Freund in Italien. Vincenzo, der Fischhändler....und...und...und...Die Figuren sind sehr gut gezeichnet und vermitteln Leben....
Sprache/Duktus:
Klare und deutliche Sprache, ohne Schnickschnack, aber nahezu fehlerfrei, flüssig zu lesen...
Struktur:
Gut durchdachte Struktur präsentiert dem Leser nacheinander die wichtigsten Personen und Handlungsorte....
Zusammenfassend:
Eine nachhaltig sehr eindrucksvolle, dramatische Geschichte über Aberglauben, Flüche, Unglücke, Traditionen, Schicksale und auch Liebe, die mir sehr nahe gegangen ist und an der ich wohl noch etwas zu knabbern haben werde...das Ende der LP stimmt mich sehr traurig und nachdenklich...Typisch patza-like, sehr einfühlsam und präzise geschrieben und beschrieben, sodass ich einmal wieder in eine andere Welt eingetaucht bin...Liebe Patrizia, ich habe ja schon damals dein Werk "Zwischen den Zeilen" gelesen und bewundert, welches ebenfalls mit einer alten Dame und dem Krieg zu tun hatte. Darum wage ich mutig die Vorhersage, dass dieses MS bei den Usern sicher genauso gut ankommen wird....Ohne Flieger und ohne Sterne geht gar nichts, also tue ich was ich tun muss und gebe dir die höchstmögliche Wertung und drücke zusätzlich auch noch die Daumen für gutes Gelingen.....Liebe Grüße Rebecker
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Spannende Unterhaltung
von Baumi220966 am 28.09.2011
Handlung:
Italien in der Nachkriegszeit. Maria kann Menschen heilen aber auch verfluchen. Ihre Enkelin verliebt sich in einen Amerikaner, und Maria lässt diesen ihre dunklen Kräfte spüren - obwohl die versprochen hatte, dies nie zu tun. Denn er schwängert sie und lässt sie sitzen.
Figuren:
Gut gezeichnete und glaubhafte Figuren, die man sich plastisch vorstellen kann
Zusammenfassend:
Einw enig stringenter könnte die Erzählung erzählt sein. Aber das Setting ist toll, ich bin großer Italienfan udn finde vieles hier wieder. Toll!
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Bella Italia
von Coronval am 27.09.2011
Zusammenfassend:
Sehr schön und mit liebe zum Detail beschreibst du deine Protagonisten. Man spürt die milde Sonne Italiens und der Flair einer italienischen Großfamilie, fast als würde man daneben stehen und zuschauen. Aber auch die Last der vergangenen Jahre, die Maria haben altern lassen kommt gut zur Geltung. Ein Satz sorgt für das einsetzen der Spannung. "Wage es nie, es zu tun." Denn man weiß, dass sie es tut und will unbedingt wissen warum und was dann geschieht.
Woran du meiner Meinung noch einwenig arbeiten könntest - wäre die Struktur. Bettina ist tot, aber dann wird sie noch einmal aufgerufen, um ihr Wissen weiterzugeben. Das wirkt irgendwie nachgeschoben oder eingeflickt und zerreißt die Geschichte.
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Verflucht
von Fladi am 26.09.2011
Zusammenfassend:
Man liest die gut geschriebene, obwohl nicht unbedingt spannende Geschichte immer weiter in der Erwartung auf das, was in der Kurzbeschreibung angekündigt wurde. Der lange Rückblick auf Jacks Leben unterbricht etwas den Fluss. Das Ende der Leseprobe dann lässt die weiteren Tragödien erahnen und lässt den Leser gespannt zurück.
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Interessant
von sigrun_beate am 26.09.2011
Handlung:
Der Plot gefällt mir gut. Eine äußerst interessante Geschichte.
Figuren:
Die Charaktere sind gut beschrieben. Ich weiß, mit wem ich es zu tun habe.
Sprache/Duktus:
Sprachlich ein wenig "einfach". Liest sich aber dennoch flüssig.
Ich selbst muss sehr stark daran arbeiten nichts zu wiederholen und nicht zu sehr auszuschmücken.
Genau das ist mir hier aufgefallen, wahrscheinlich sieht man es bei anderen besser als in seinen eigenen Werken.
Hier wäre eine Überarbeitung sicher hilfreich.
Struktur:
Mir ist das ganze ein wenig zu wild. Ich bin ein großer Freund von Zeitsprüngen und Rückblenden, aber hier kann ich den Faden nicht fassen.
Charaktere werden beschrieben, bekommen ihre Geschichte und verschwinden wieder. Das finde ich schade.
Zusammenfassend:
Der Plot gefällt mir gut. Es ist spannend und man wartet darauf, was als nächstes passieren wird. Sprachlich könnte es wie gesagt noch überarbeitet werden.
Eine etwas sichtbarere Struktur wäre hilfreich. Der rote Faden, der mich durch die Geschichte trägt. Dennoch habe ich immer weiter gelesen.
Fazit für mich: ein wirklich guter Plot, gute Ansätze, die eine Überarbeitung wirklich lohnenswert erscheinen lassen.
Dafür von mir vier Sterne aber keine Empfehlung.
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Familiendrama
von YuutoNakamura am 26.09.2011
Handlung:
* Es wird relativ oft gegessen im vorderen Teil bzw. die Handlung hat oft etwas mit Essen zu tun. Das schafft einerseits ital. Stimmung, wirkt aber auch etwas arg alltäglich.
* Den Flugzeugabsturz finde ich nicht sehr realistisch, z.B. dass die Piloten gleich hektisch sind, die Passagiere alles mithören, die Maschine in Teile zerbricht (da wäre sie vermutlich sofort untergegangen). Wenn aus seinen beiden Beinen Blut quillt(!), dann würde er wohl sehr schnell verbluten - da bleibt wohl zu wenig Zeit für eine Rettung.
Sprache/Duktus:
* Ca. S. 56 Unter "Zähnen, ... Milchzähne ..." - da konnte ich mir nicht richtig etwas darunter vorstellen - besonders weiß, besonderes Lächeln?
* S. 7 "Wäre jemand neben ihr gestanden" --> "Hätte jemand neben ihr gestanden" wäre richtig - leider ist dann gleich 3x hätte hintereinander. Die Sätze kann man aber noch etwas umformulieren.
Zusammenfassend:
Gerne schließe ich mich im Wesentlichen dem besonnenen Rezensenten "Kiste" an. Ein paar Kritikpunkte sind noch unter Gandlung und Sprache genannt. Ein bisschen mehr hätte ich mir noch vom bösen Blick erhofft auf den dann doch schon ca. 90 Seiten. Für mich zur Zeit dicke 4*.
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Buddenbrooks light
von Kiste am 26.09.2011
Handlung:
Schwere Zeiten in Italien. Gebeutelt vom Krieg, sind Nahrungsmittel in dem Land schwer zu bekommen. Maria, eine Italienerin mit einem herrischen Mann und fieser Schwiegermutter, hat jedoch ihre eigene Methode gefunden, mit dieser Knappheit umzugehen. Kurz vor ihrem Tod hat ihre Schwiegermutter ihr die Geheimnisse um ihre heilsamen Kräfte vererbt. Von ihr lernt Maria die Fähigkeiten, Menschen zu heilen, Flüche aufzuheben, aber auch, Flüche auszusprechen. Sie verspricht allerdings, diesen ‚bösen Blick’ nie anzuwenden.
Als Letizia, ihre Enkelin und Tochter ihres liebsten Sohnes, den jungen Amerikaner Jake kennenlernt; bricht Maria ihr Versprechen. Als Letizia schwanger von Jake zurückgelassen wird, da er als Soldat zurück in seine Heimat beordert wurde, verflucht sie ihn. Eine schreckliche Kette von Ereignissen wird in Gang gesetzt…
Figuren:
Viele Charaktere, einige mehr oder weniger wichtig für die Geschichte. Die meiner Meinung nach wichtigsten: Maria, ihre Enkelin Letizia, ihr Schwarm Jake. Einige Nebenfiguren, wie Benito, Marias Mann, seine Mutter und Marias Schwiegermutter, Bettina, sowie weitere Familienmitglieder aus Marias und Jakes Familie. Bei einigen Charakteren, wie Don Giovanni, der ortsansässige Pastor, bin ich mir noch nicht sicher, ob sie überhaupt irgendeine Relevanz für die Geschichte besitzen. In diesem Fall würde ich die Frage in den Raum werfen, warum sie überhaupt eingeführt werden, denn mit der Fülle an Personen kann es durchaus passieren, dass der Leser den Überblick verliert; vor allem, wenn über lange Zeiträume keinerlei weitere Informationen über die Protagonisten fließen. **** Die Einführung der wichtigsten Charaktere finde ich hingegen sehr gelungen. Jede Hauptfigur erhält praktisch über Rückblenden eine eigene Bühne, die sowohl den Lebensweg als auch die Charaktereigenschaften der Protagonisten gut beschreibt. Ich halte diese Art der Personenbetrachtung für sehr gelungen, da jeder einzelne Protagonist viel mehr Struktur und Substanz erhält, bevor es mit der eigentlichen Handlung weitergeht.
Sprache/Duktus:
Sprachlich handelt es sich um einen sehr unaufgeregten, aber durchaus lesenswerten Stil, der mit ruhiger Stimme die Geschichte von mehreren Personen erzählt, deren Schicksale miteinander verflochten werden. Auch wenn es sich nicht um ein Buch handelt, das ich üblicherweise lesen würde, hat mir der ruhige Erzählstil sehr gut gefallen. Er ist nicht spannend im eigentlichen Sinne, indem er eine Spannungsspitze nach der anderen setzt, sondern wird vielmehr durch sich selbst getragen; eine friedlich dahinplätschernde Erzählung, die es dem Leser einfach macht, sich in die Ereignisse und Personen hineinzuversetzen, und ihre Geschichte mit Interesse zu verfolgen. Es gibt sprachlich ein paar kleinere Schlaglöcher und Stolpersteine, die allerdings durch ein gutes Lektorat leicht zu beheben sind. Nichtsdestotrotz handelt es sich um einen qualitativ bereits sehr hochwertigen Text. Nur eine wirkliche Schwachstelle ist mir aufgefallen: Die falsche Verwendung von Kommata (sowohl zu viel, als auch zu wenig). Ich habe exemplarisch bis Seite 35 ein paar Beispiele herausgepickt – (,) = Fehlendes Komma; (-) = Gestrichenes Komma. **** S.8 „die ebenso wie ihre Hände(-) von Altersflecken gespickt war“ – S.9 Ein Satz klingt merkwürdig, besser vielleicht: „Und Maria fühlte sich, als wäre sie von der einen Knechtschaft in die andere geraten“ – S.10 „es ihm durchaus erlaubte(,) dort zu schmausen“ – S.10 „wo der Tisch unter einer von Weinreben umrahmten Pergola(-) gedeckt war“ – S.10 „und stieß (ihn) sanft auf den Stuhl“- S.11 „und bemerkte(,) wie nachlässig er sich kleidete“ – S.11 „dazu imstande war(,) sich ordentlich zu kleiden“ – S.13 „nicht zur Mittagszeit(,) um bei ihr Mittag zu essen“ – S.15 „sich reuevoll, wie sie Maria hochschwanger in den Wald schickte(,) um Pilze zu suchen“ – S.17 „Ich werde versuchen(,) Ihnen zu helfen“ – S.19 „Don Giovanni vermied es(,) kurz vor Sonnenuntergang“ – S.24 „nicht in der Lage war(,) eine Arbeit zu finden“ – S.26 „auf das Geld, das in seiner Hosentasche brannte(-) wie die“ – S.27 „Es war eine lange, schmale Latte(,) um die eine Schnur“ – S.27 „Wenn (sich streichen) ein Krebs, …, (es) wagte(,) nach oben“ – S.27 „So heirateten(-) der lustige und etwas“ – S.32 „Auch die Amerikaner kauften(-) in der zerbombten Markthalle ein“ – S.35 „nur um zu sehen(,) ob sie ihr gefolgt waren“ – S-35 „und sie bemerkte(,) wie groß er war.“ – S.35 „Mühsam versuchte sie(,) das Gesagte“
Struktur:
Die eigentliche Stärke der Geschichte, die Rückblenden, die jedem wichtigen Protagonisten eine eigene Bühne zur Vorstellung geben, könnte gleichzeitig auch eine Schwäche des Buches sein. Mir persönlich gefallen sie sehr gut, sie sind eine ausgezeichnete Plattform, die Protagonisten zu formen, bevor ihre eigentliche Rolle in der Geschichte zum Tragen kommt. Allerdings birgt dieses Stilmittel gerade am Anfang die Gefahr, zur Verwirrung zu führen. Mal ist der Krieg vorbei, mal im Gange, mal der Ehemann tot, dann wieder am Leben; gerade weil auch die Rückblenden nicht chronologisch angeordnet sind, könnte es für manchen Leser schwer sein zu folgen. Ich möchte beileibe nicht, dass Du die Rückblenden weglässt, denn ich halte sie für eine der Stärken des Buches; aber vielleicht könntest Du Dir über eine zusätzliche Strukturierung Gedanken machen, wie z.B. Datumsangaben, Jahreszahlen, oder ähnliches.
Zusammenfassend:
Was hat mich an der Geschichte am Meisten beeindruckt? Eigentlich die Tatsache, dass ich nicht mit Gewissheit sagen konnte, warum ich sie gerne gelesen habe. Eigentlich handelt es sich bei der Leseprobe um das Leben zweier Familien, deren Schicksale durch einen Fluch miteinander verkettet werden (so meine Interpretation). Es werden durch Rückblenden Lebensläufe erarbeitet, Personen vorgestellt, Charaktere gezeichnet. Eigentlich thematisch nicht sonderlich spannend, aber dennoch irgendwie fesselnd. Es ist der ruhige, unaufgeregte Erzählstil, der den Leser gefangen hält, und ihn mit Interesse die Schicksale der Protagonisten verfolgen lässt. Vielleicht ist es derselbe Effekt, der uns Talkshows gucken lässt; eine Mischung aus Voyeurismus, Neugier und Empathie, immer getrieben von der Frage, was mit den Akteuren passiert. Was es auch ist, es ist Dir gelungen, den Leser auf Deine Reise mitzunehmen.
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Maria
von Alegra am 24.09.2011
Handlung:
Maria lebt in einem Dorf in der Nähe von Rom. Sie kümmert sich liebevoll um ihre Familie und sie hat eine besondere Gabe. Meschen, die verzweifelt sind, weil die "normale" Medizin bei ihnen versagt, suchen Maria auf, um geheilt zu werden. Die Familiengeschichte wird erzählt. Mehr verrate ich hier nicht. Selbst lesen!
Figuren:
Sehr viele, wobei natürlich Maria die Hauptperson ist. Don Giovanni ist der Pfarrer des Dorfes. Marias große Familie, wobei ich besonders auf ihren Mann Benito, den jüngsten Sohn Elio und die Enkelin Letizia hinweisen will.
Sprache/Duktus:
Mir hat der Erzählstil im Allgemeinen gut gefallen, aber auch ich hatte Probleme mit dem Anfang. Hier kommt es auch noch zu einigen Wortwiederholungen, was mit im weiteren Verlauf nicht mehr so aufgefallen ist. Vielleicht hat mich die Geschichte auch einfach nur zu sehr in ihren Bann gezogen und ich habe deswesen nicht so darauf geachtet.
Struktur:
In einem Vorwort wird die Bedeutung des Buchtitel "Malocchio" erklärt. Das hat mir gut gefallen, denn ich konnte mit diesem Wort vorher gar nichts anfangen. Dann kommt das erste Kapitel, in dem Maria als alte Frau dargestellt wird. Etwas verwirrend fand ich dann, dass ihre Tochter sie zum Essen ruft. Da dachte ich erst, es wäre eine Rückblende in die Zeit, wo die Kinder noch klein waren. Dann wird die Szene erklärt, da die Familie sich wohl jeden Tag zum Mittagessen trifft (die arme Mutter!). Später wird die Struktur dann deutlicher, wobei ich aber noch nicht alles gelesen habe.
Zusammenfassend:
Eine schöne, wenn auch an manchen Stellen traurige Geschichte mit viel Tiefgang. Du hast dir für jede Person einen Lebenslauf überlegt. Wow. Leider konnte ich aus Zeitgründen nicht alles lesen, wie bei so vielen Geschichten hier, aber irgendwann werde ich mir mal die Zeit nehmen, alle angefangenen Geschichten auf meinen Reader laden und sie wirklich zu ende lesen. Deine kommt auf jeden Fall auch mit drauf ; ) Ich wünsche dieser Geschichte viel Erfolg! LG Alegra
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Flüche
von Liana am 23.09.2011
Zusammenfassend:
Selten habe ich um die neunzig Seiten schneller gelesen. Ich muss gestehen, anfangs haben mich die aneinander gereihten Passagen aus Gegenwart und Vergangenheit ein wenig aus dem Fluss gebracht. (Den mittleren Absatz auf Seite 6 hätte ich zur Verdeutlichung weiter im Plusquamperfekt geschrieben.) Durch die Rückblenden kommen auch so viel Namen vor, dass ich manchmal überlegen musste, von wem jetzt die Rede war. Doch, je weiter ich las, desto mehr kam ich mit dieser Erzählweise zurecht. Diese Einschübe charakterisieren die Protagonisten, ohne sie langatmig zu beschreiben. Finde ich sehr gelungen. Sprachlich habe ich gar nichts auszusetzen. Bilder begleiten die Protagonisten, die Dialoge sind, der jeweiligen Situation angepasst, stimmig. Für mich war es pures Lesevergnügen. Viel Erfolg!
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Maria
von Anne Lay am 23.09.2011
Handlung:
Maria, eine inzwischen ältere Frau in Italien (irgendwo bei Rom) wird begleitet. Ich erfahre, wie sie lebt, was sie in ihrer Gemeinde bewirkt und ihre familiären Zusammenhänge. Kurz nach Kriegsende trifft Italien auf Amerika in Form der Besatzungssoldaten. Letitia, Marias Enkelin, trifft auf Jack, den nachdenklichen Sohn aus gutem Hause....
Figuren:
Maria lebt ein einfaches Leben. Von ihrer Schwiegermutter schikaniert, empfindet sie deren Tod als "Stein der von ihr genommen wird". Trotz der üblen Dinge, die sie erdulden musste, gibt die Schwiegermutter ihr altes Wissen an Maria weiter und so wird diese zur Heilerin, die von den Menschen der Umgebung um Hilfe gebeten wird.
Letitia, ein junges Mädchen, die bei Kriegsende auf tragische Weise ihre Eltern verliert, und daher bei Maria lebt, Jack, ein amerikanischer Soldat, der von Letitia bezaubert ist...
Sprache/Duktus:
In ruhigem Fluss werden die Ereignisse erzählt. Ich kann mir Maria bildlich vorstellen, wie sie, die gute Seele des Hauses, doch immer wieder mal mit ihrem Leben hadert.
Struktur:
Zu Beginn ist es etwas unübersichtlich, weil zwar mit einer alltäglichen Begebenheit (dem Mittagessen), aber doch sehr komplex gestartet wird. Viele Personen, die im Weiteren zunächst keine Rolle mehr spielen. Danach kommt die Geschichte in Fahrt und wird fesselnder. Ich schreibe die Rezension, nach dem ersten Einblick in Jacks Geschichte. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich das Buch nach den ersten Seiten gekauft hätte. Vielleicht schaust du noch mal...
Zusammenfassend:
Eine faszinierende Geschichte mit Tiefgang, langsam erzählt und dadurch sehr lebendig vorstellbar (kein Widerspruch zw. langsam und lebendig im Sinne von bunt). Die Charaktere sind gut nachvollziehbar entworfen und begleiten mich beim Lesen, die Handlung verspricht sehr komplex zu werden. Der Anfang sollte noch einmal auf den Prüfstand, ansonsten empfinde ich die Geschichte auch im Erscheinungsbild als fast druckreif. Und jetzt lese ich weiter ;-)
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Lust auf mehr
von etre et devenir am 23.09.2011
Handlung:
Eine Briese King mit einem Hauch Camillieri. Ansonsten möchte ich an dieser Stelle auf den Klappentext verweisen, der doch recht gut die Handlung skizziert.
Sprache/Duktus:
Sprachlich ist das Ganze ausgezeichnet erzählt. Von den ersten Zeilen an hält die Autorin den Leser fest im Griff und dann ist plötzlich die Leseprobe am Ende.
Zusammenfassend:
Absolut großartig! Würde gerne sofort weiterlesen.
In der Vergangenheit verhaftet zu sein kann manchmal auch ohne Verwünschungen einen Fluch darstellen. Kommt jedoch noch etwas Übersinnliches hinzu, dann hilft noch nicht mal mehr ein Therapeut.
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Der Fluch aus Italien!
von Leeby81 am 22.09.2011
Handlung:
Die Geschichte hat mich entfernt an Thinner von Stephen King errinnert. Nur betrifft es hier in diesem Werk eine ganze Familiendynastie. Ich fand es interessant zu lesen.
Sprache/Duktus:
Der Schreibstil ist sehr einfach, aber auch außergewöhnlich. Du schaffst es mit wenigen Mitteln, den Leser bei der Stange zu halten, ohne das Langeweile aufkommt. Nur die Beschreibung der alten Frau am Anfang fand ich etwas langatmig. Ansonsten ein solider Erzählstil, der Lust auf mehr macht.
Zusammenfassend:
Eine tolle Geschichte und endlich mal etwas anderes. Eine interessante Erzählweise kombiniert mit einem guten Plot.
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