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Sternenkinder
von Nelli am 12.10.2011
Zusammenfassend:
Ich mag jugendbücher genausogerne wie "Erwachsenenbücher". Also, dise Geschichte find ich einfach toll. Du hast einen schönen, flüssigen Schreibstil, es liegt sehr viel Talent und Potenzial darin. Das mit den kleinen Fehlern ist kein Problem, die sind leicht zu beheben. Passiert mir auch immer wieder. Ich kann meine Texte noch so oft lesen, trozdem tummeln sich immer wieder diese Fehlerteufelchen zwischen den Zeilen herum. Aber ich finde, am wichtigsten ist die Geschichte selbst und die Phantasie, die dahinter steckt und diese beiden Dinge finden sich in diesem Buch. Diese Lesepobe hat mir sehr gut gefallen und ich möchte gerne mehr davon lesen. Fehler lassen sich korrigieren. Wichtig ist das Schreibtalent, und das erkenne ich in deinem Text. Weiter so und viel Glück wünscht dir Nelli
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Hope und ihre Albträume
von Wespe am 11.10.2011
Handlung:
Von ihren Eltern, die auf einem erdähnlichen Planeten leben, werden fünf Säuglinge, darunter Hope, auf die Erde geschickt, um sie vor einer Art dunklen Macht zu beschützen. Hope wächst in einem Waisenhaus auf: in den ersten Kapiteln wird ihr Alltag beschrieben, man trifft ihre Freunde und durchlebt mit ihr die allnächtlichen Albträume.
Figuren:
Hope, die ständig von Albträumen geplagt wird, ihr Freund Raoul, der ihr mit einer gewissen Hartnäckigkeit dabei helfen will, über diese Träume zu sprechen, und Ellen, ihre Freundin, die Streiche gegen Alize, ihre Feindin, ausheckt.
Sprache/Duktus:
Den Prolog fand ich wunderschön! Die Beschreibung einer verträumten und friedlichen Atmosphäre, die durch das Eindringen einer dunklen Macht zerstört wird, ist wirklich super gelungen :)) Auch die Sprache ist für ein Jugendbuch angebracht. Manchmal redet Hope allerdings ein bisschen seltsam für einen Teenager, zum Beispiel „Am liebsten würde ich dir den Hintern versohlen.“ (Seite 33) oder „Wage es ja nicht, mir jetzt den Rücken zuzudrehen.“ (Seite 34) Auch ist mir aufgefallen, dass du des Öfteren „mit einmal“ (z.B. auf Seite 6) schreibst. Das sollte wohl „mit einem Mal“ heißen. Außerdem würde ich dir empfehlen, wenn Figuren sich duzen, dass du das „Du“ überall klein schreibst – außer am Satzanfang, versteht sich ;) Aus den „schlürfenden Schritten“ (z.B. auf Seite 8) würde ich „schlurfende Schritte“ machen – schlürfen tut man, wenn man lautstark Suppe isst ;) Dann roch Raoul „nach warmeM Sommerregen“, nicht nach warmen (auf Seite 13). Auf Seite 15 ist Raoul „ein Schutz vor allem Bösen, das (nur mit einem s!!) in der Dunkelheit auf sie lauerte“. Diese Sache mit „das“ und „dass“ nach dem Komma solltest du dir auch noch mal anschauen, das passt öfters nicht so ganz. (z.B. auf Seite 19 ? Zu dumm aber auch, dasS deine Mami tot ist“ oder „Jeder im Heim wusste, dasS Alize heimlich auf Raoul stand.“ (Seite 20)) . Auf Seite 17 läuft Hope „mit geschlossenen Augen in der Gegend herum“. Hier würde ich schreiben: „durch die Gegend.“ Im vierten Kapitel wird im Deutschunterricht Romeo und Julia gelesen. Das wäre doch eher etwas für den Englischunterricht, oder? Außerdem sitzt Raoul bei ihr im Klassenzimmer – obwohl er zwei Jahre älter ist? Den Grund dafür solltest du vielleicht noch erläutern. Den Ausdruck „ein einziges Vogelgezwitscher“ (auf Seite 29) würde ich ändern, z.B. „Nicht einmal die Vögel zwitscherten“ oder so. Auf Seite 23 müsste es heißen „Wie vielE Finger zeige ich?“ Während des Dialogs mit der Direktorin, in dem Hope und Raoul gesiezt werden, sollte die Anrede groß geschrieben werden. Und schließlich, am Schluss der Leseprobe: „Sein Körper fing bläulich an zu glitzern.“ (Seite 42) Das würde ich umändern in „Sein Körper fing an, bläulich zu glitzern.“ Ein paar kleine Zeichenfehler hast du auch drin, aber die Arbeit, die rauszusuchen, überlasse ich den Lektoren ;)
Struktur:
Daran gibt’s nichts auszusetzen. Du kommst nicht vom roten Faden ab und hast keine Handlungssprünge drin. Passt perfekt :))
Zusammenfassend:
Ich finde die Geschichte trotz der sprachlichen Schnitzer gut!! In meinem allerersten Manuskript ging es auch um Elemente ;) Allerdings solltest du die Leseprobe unbedingt noch einmal in Bezug auf die Sprache überarbeiten. Ein paar andere Sachen, die mir aufgefallen sind: Während Hope und Raoul Küchendienst machen, werden sie da nicht beaufsichtigt? Und warum sind sie mit zwei Jahren Unterschied in der gleichen Klasse? Wie kommt Raoul so einfach zu Hope in den Schlafsaal, ohne dass eins der anderen Mädchen ihn bemerkt? Das müsste doch eigentlich ein ziemliches Gekreische geben à la „Oh mein Gott, da ist ein Junge im Mädchenschlafsaal!!!“ Und woher weiß Raoul, dass Hope schon wieder einen Albtraum hatte? Hat sie so laut gebrüllt? Was mich auch bisschen enttäuscht hat, war, dass Hope wirklich acht Kapitel lang träumt und verarbeitet und weiterträumt. Wann fängt sie mit der Suche an, von der im Klappentext geredet wird? Naja, wo ich so drüber nachdenke, daran sieht man, dass dein Cliffhanger am Ende doch gewirkt hat ;)
Insgesamt finde ich aber, deine Geschichte ist total ausbaufähig – daraus lässt sich bestimmt etwas machen. Weiter so! :))
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Flug zur Erde und zurück?
von Alegra am 04.10.2011
Handlung:
Um ihre Kinder vor dem Bösen zu retten, schicken die Bewohner eines erdähnlichen Plateten sie als Säuglinge zur Erde. Hope wächst in einem Heim auf. Sie hat schlimme Albträume. Ihr Freund Raoul ist der einzige, der sie trösten kann. Bis zum Ende der Leseprobe erfährt man noch nicht mehr.
Figuren:
Im Prolog lernen wir Hope als Baby kennen. Ihre Mutter Alena und ihr Vater Caleb versuchen sie vor dem Bösen zu schüzten. Ab dem ersten Kapitel begegnen uns Hope als Teenager, ihr Freund Raoul, ihre Freundin Ellen und Alize, ihre Erzfeindin.
Sprache/Duktus:
Die Sprache ist für ein Jugendbuch geeignet. Allerdings muss hier noch überarbeitet werden. Es sind einige Wortwiederholungen vorhanden, z.B. S.16: "... verflog die Bettwärme ziemlich schnell und sie begann leicht zu frösteln. Schnell ..." Oder S.17: "... keine Augen im Kopf? ... Blaue Augen funkelten..."auch S.29: "... ihm erst einmal aus dem Weg zu gehen. Sie musste erst einmal ..." --- Dazu sind mir einige Fehler aufgefallen, wie die "schlürfenden Schritte" (S.16 und vorher auch schon mal). Du meinst sicher "schlurfende Schritte. Oder "Wurden weicher, aber nicht weniger anziehender (anziehend). Hier fällt auch auf, dass du die Sätze öfter so anfängst, als stände vor dem ersten Wort ein Komma. Dieser Satz würde mir besser gefallen, wenn noch ein "Sie" am Anfang stehen würde, also: "Sie wuden weicher..."--- Satzanfänge mit "Aber" solltest du vermeiden. Das liest sich nicht schön. --- Die Namen werden sehr oft erwähnt, wo man sie manchmal durch ein einfaches "er" oder "sie" ersetzen könnte. Außderdem stehen die Namen oft am Satzanfang und das auch hintereinander bei mehreren Sätzen. Schau einfach noch mal drüber. --- Die wörtliche Rede ist mir an manchen Stellen zu hölzern. So würde ein Teenager nicht sprechen. Z.B. S.18 Hope sagt: "Ich hätte mich dabei ernsthaft verletzen können", nachdem Alize sie geschubst hat. Und Alize antwortet: "Was interessiert mich das Schicksal von anderen Leuten?" Also meine Teenager zu Hause reden da ganz anders. Lies die wörtliche Rede am besten laut, dann merkt man oft besser, ob man so reden würde. --- Einige Formulierungen könnten noch verbessert werden. Z.B. S.18 "Wütend schaute Hope zu Alize". Hier ist das Wort "schaute" nicht sehr aussagekräftig. Besser wäre z.B. "Wütend funkelte Hope Alize an" oder Ähnliches. --- Einige Begriffe passen nicht so gut zusammen. Z.B. in Kapitel 4: "... seinen Gesichtsausdruck nicht genau entziffern" besser: deuten, S.29: "Der Rasen hatte eine Rasur nötig" - Rasen wird eigentlich geschnitten, nicht rasiert. S.30 : "Nicht ein einziges Vogelgezwitscher war zu hören." besser: "Nicht ein einziger Vogel zwitscherte".
Struktur:
Im Prolog wird die Vorgeschichte gut dargestellt. Die folgenden Kapitel zeigen das Geschehen in chronoligischer Reihenfolge.
Zusammenfassend:
Die Idee ist zwar nicht ganz neu, aber was soll's! Man kann nicht immer alles neu erfinden. Auf die Umsetzung kommt es an. Der Gedanke, kleine Babies in Mini - Raumschiffen durchs All zu schicken, hatte irgendwie etwas Komisches. Ich bekomme dieses Bild so schnell nicht mehr aus dem Kopf. --- Die immerhin 8 Kapitel haben die Geschichte nicht weit voran gebracht. Der Leser bekommt einen Einblick in Hopes Leben, aber so langsam müsste die eigentliche Geschichte mal losgehen. Wann macht sie sich endlich auf die Suche? In den Albträumen erlebt sie das Geschehen des Prologs immer wieder, nur dass sie dort auch Dinge sieht, die sie gar nicht mehr mitbekommen hat. Ein paar Andeutungen auf eins der anderern Kinder, die sie suchen muss, werden erst am Ende der LP gemacht. --- Einige Fragen haben sich mir gestellt, die der Text (noch) nicht oder nicht ausreichend beantwortet. Woher weiß Hope, dass sie seit ihrem dritten Lebensjahr Albträume hat? --- Der gemischte Schlafsaal hat mich irritiert. 30 Betten, alle mit Mädchen belegt und dann Raoul als einziger Junge? Ich glaube, das würde in keinem Heim geduldet. Die Erklärung, dass er als einziger Hope beruhigen kann, finde ich etwas schwach. --- Die Pflegefamilien haben Hope ins Heim zurück gebracht, weil sie Albträume hatte? Das kommt mir komisch vor. Würde man nicht eher zu einer Therapie tendieren? Vielleicht sogar Medikamente geben, wenn es zu schlimm ist? Warum bekommt sie im Heim keine Therapie? --- Als Hope 5 ist, lernt sie Raoul im Heim kennen. Blieben beide die ganze Zeit dort? In wievielen Familien kann Hope dann vorher gewesen sein? --- Hopes Haar wird als dünn und glatt beschrieben. Wie kann sie sich dann einen dicken Zopf machen? --- Als Hope und Raoul den Küchendienst verrichten, scheint außer ihnen niemand in der Küche zu sein. Da der Dienst aber nur eine Strafe war, hätte doch regulär jemand da sein müssen, zumindest auch eine erwachsene Aufsicht. Von so vielen Menschen das Geschirr mit der Hand zu spühlen, dürfte ein Haufen Arbeit sein! --- So, ich denke, ich habe meine Notizen hier wiedergegeben. Wir können aber gerne per PN mehr besprechen. Ich finde, dass die Geschichte schon einen gewissen Charme hat, aber dass sie noch verbessert werden könnte. Natürlich bin ich neugierig darauf, wie es weiter geht. Bleib am Ball, überarbeite noch mal und stell vielleicht eine längere Probe ein. Viel Durchhaltevermögen und alles Gute für dich und deine Geschichte! LG Alegra
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Beeindruckend
von Isi1980 am 01.10.2011
Zusammenfassend:
dafür, dass du erst vor einem Jahr das Schreiben entdeckt hast. Die Figuren kommen meiner Meinung nach super rüber. Man entwickelt gleich Sympathien und Antipathien und der Stil ist schön, flüssig und bildhaft. Ich habe die Leseprobe eben in einem Rutsch durchgelesen, auch wenn ich sonst eher weniger für Jugendbücher bin. Ein paar kleine Rechtschreibfehler (oder Tippfehler, s. Kapitel 4 'Der Tag verging fiel zu schnell...') habe ich entdeckt, aber wirklich nur ein paar. Die Geschichte und deine Art zu schreiben machen auf jeden Fall Lust auf mehr!
Kommentar von Kassiopeia am 12.10.2011
Vielen Dank Nelli, vor allem dafür, dass du mir meine Fehler verzeihst, dabei habe ich den Text echt oft durchgelesen. Habe ich schon erwähnt, dass ich Kommasetzung hasse :-) Es freut mich auf jeden Fall zu lesen, dass dir mein Text gefällt.