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Perfekt verliebt - Kadhira

Sarah Mitchell ist genauso außergewöhnlich wie zielstrebig. Als sie sich verliebt, stellt das nicht nur ihr Leben auf den Kopf, sondern bald weiß sie nicht mehr Freund und Feind zu unterscheiden. Nur eines steht fest: Ihr ganzes Leben war eine Lüge.

Die Fähigkeit zu behalten, was immer man liest, sieht oder hört, mag auf den ersten Blick praktisch und witzig sein. Im wahren Leben sieht das jedoch ganz anders aus, besonders wenn man erfährt, dass man eine Laborratte ist. Wie Sarah Mitchell. Das wäre nicht mal besonders schlimm, bestünde nicht der Verdacht, dass der heimlich geliebte Mann, Kenneth, ihr Stiefbruder sein könnte, sich ihr einziger Freund als Feind entpuppt und der Noch-Verlobte eine Affäre mit einer Minderjährigen hat - und aus dem gleichen Reagenzglas kletterte. Was schlimmer sein könnte? Vielleicht die Angst, dass Liebe doch nur ein Gen ist ...

3.5 Sterne Aktueller Rang: 36
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    Rezensionen

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    • Super Idee, aber aber ...

      von Lisa Leiteritz am 05.04.2012

      Zusammenfassend: Der Titel und die Beschreibung des Romans haben mich angelockt. Erst wenn ich eine LP gelesen habe und mir selbst ein paar Notizen gemacht habe, schaue ich auch mal über die anderen Rezensionen drüber. Leider muss ich mich Michaela und den anderen anschließen und sagen, dass ich nicht so recht weiß, wohin es gehen soll bei der Geschichte. Das erste Kapitel hat sich für mich viel zu sehr gezogen und es hat mich auch ein wenig überfordert. Die Spannung zwischen Sarah und Kenneth hast du super eingefangen, aber auch hier fand ich es vorerst ziemlich irritierend, warum die beiden sofort so vertraut miteinander waren. Das zweite Kapitel fand ich dann schon besser, besonders die "Verhandlung" zwischen Sarah und Ramon. Mich würde auch interessieren, wie das weitergeht, da ja auch viele interessante Fakten des Romans schon in der Beschreibung auftauchen. Du solltest dein erstes Kapitel noch einmal überarbeiten und ein wenig entspannen. Und Sarah, so ergeizig und scharfsinnig sie auch sein mag, hat in ihrem Alter nun wirklich nicht das Recht, so mit Vertragspartnern zu reden. Gerade ihre Schlauheit hätte sich durch mehr Raffinese im Umgang mit den Männern auszeichnen müssen, als durch ihre teilweise vorlaute und beleidigende Art. Aber weil ich die Idee der Story wirklich gut finde, bleibe ich bei 3 Sternen, auch wenn ich noch Überarbeitungsbedarf sehe.
    • Tolle Story, aber noch nicht ganz umgesetzt

      von Michaela Gruenig am 13.03.2012

      Zusammenfassend:

      Deine Inhaltsangabe hat mich angelockt. Ich mag den Film "Die Insel" mit Scarlett Johansen und Dein Buch schien sich im gleichen Genre zu bewegen. Allerdings hat mich diese Leseprobe nicht ganz überzeugt. Vielleicht liegt es daran, dass ich hauptberuflich etwas ähnliches wie Sarah mache. :-) Aber die Vertragsverhandlungen waren wirklich nicht realistisch. Ausserdem frage ich mich was Du mit diesem ersten Kapitel bezweckst. Soll es uns klar machen wie ausergewöhnlich Sarahs Gedächtnis ist? Ich fand es nämlich nicht besonders schlau von ihr sich so anzustrengen, dass sie Kopfweh bekommt, wenn doch ein Blick in das vor ihr liegende Dokument ihr dieses Leid erspart hätte. Vielleicht kann man ihre Fähigkeiten irgendwie anders darstellen. Das Sarah in zwei Kapiteln zwei wildfremde Männer küsst und gleichzeitig ihren Verlobten/Freund wegen Untreue abserviert hat mich amüsiert. Gilt nicht gleiches Recht für alle? 

      Gelungen finde ich Deine effiziente Schreibweise, die mich an die Sprache in diesen dicken, amerikanischen Wälzern erinnert. Und ab Seite 37 wird die Leseprobe auch viel interessanter, obwohl man immer noch nicht erahnen kann, worauf Ramon aus ist. Ich wäre neugierig auf eine Fortsetzung.      

       

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Perfekt

      von Phaselis am 13.12.2011

      Zusammenfassend: Das ist eine durchaus gelungene Leseprobe, die Lust auf mehr macht. Die Geschichte ist nicht absehbar, gut Kleinigkeiten vielleicht, manches davon wird im Klappentext bereits verraten. Auch der rasante Schreibstil hat mir gut gefallen, vor allem bei der Verhandlungsszene, wobei mir die Toilettengänge etwas zu sehr als weiterleitendes Mittel eingesätzt wurden.
    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Perfekt verliebt?

      von Silber am 22.11.2011

      Handlung: Eine gerade mal 21 jährige offenbar sehr hübsche Frau (die alle um ihren entzückenden Finger wickeln kann) und geschäftlich so knallhart ist, dass sie gestandene Anwälte über den Tisch ziehen kann, verliebt sich, oder doch nicht? Sie geht große geschäftliche Risiken ein und übernimmt sich, so gerät sie in die Fänge von Mister X, dem großen Gomez, der noch mehr drauf hat als sie und aus unbekannten Quellen seine Macht und seinen Reichtum bezieht
      Figuren: Da steht natürlich dieses Superweib Sarah, mit 21 schon ein Geschäftsgenie aufgrund der seltenen Gabe, mit einem perfekten Fotografischen Gedächtnis ausgestattet zu sein und dadurch alle Partner ausbooten zu können. Neben Mister Gomez, der geheimnisvollsten Figur der Geschichte, interessiert natürlich besonders Kenneth, der auftaucht, das Herz raubt und für längere Zeit - zumindest bis zum Ende der Leseprobe - aus der Geschichte verschwindet, wenn auch nicht ganz. Gelungen beschriebener Herzensbrecher mit funkelnden Augen.
      Sprache/Duktus: Erstaunlich, wie lebensecht die Verhandlungen formuliert sind. Mich störte ein wenig der ruppige Ton, den Sarah an den Tag legt, wenn sie sich nicht ernst genommen fühlt. Sonst sehr gelungen.
      Struktur: Die Geschichte ist unterteilt in 2 Teile - bisher. Sarahs bisheriges Leben, das Kennenlernen eines Mannes, der ihr den Atem raubt, der Geliebte, der sie betrügt (mit einer oder 2 jungen Frauen, das ist ein wenig unscharf formuliert) und der geschäftliche Erfolg, der doch plötzlich ausbleibt. Und dann das Auftauchen des geheminisvollen Mister X, der ihr wie einst der Teufel die arme Seele, ihr nun das fotografische Gedächtnis, ja was eigentlich, leider endet da die Gecshichte und ich warte gespannt auf die Fortsetzung...
      Zusammenfassend: Eine bemerkenswerte Geschichte mit hohem Tempo, dessen Ende nicht zu erkennen ist. Aus der Kurzbeschreibung konnte ich entnehmen, dass die ganze Sache offenbar mit dem Klonen von Menschen zusammenhängt, beim Lesen wäre ich nicht darauf gekommen. Sehr guter Plot und völlig neu. Hat mir außerordentlich gut gefallen, dafür gibts 5 * und den Flieger
    • Spannend - trotz Schwächen

      von Nordlicht am 18.11.2011

      Handlung: (Vorweg: Meine Bewertungsskala: * = schlecht, ** = gute Ansätze, aber großer Überarbeitungsbedarf, *** = im wesentlichen gut, aber noch Überarbeitungsbedarf in einigen Bereichen, **** = tolle Story mit nur wenigen Schwächen, ***** = ausgesprochen überzeugend, nahezu druckreif). --- Der Klappentext verspricht einen Verschwörungsthriller, die Leseprobe lässt bis kurz vor Schluss eher eine Anwaltsgeschichte vermuten, die zum einen sehr spannend und zum anderen auch ein bisschen ironisch ist. Auf den letzten Seiten taucht dann plötzlich, ohne, dass sich vorher andeutete, dass wir es hier möglicherweise nicht mit einer realistischen Geschichte zu tun haben, ein mysteriöser Er auf, der anscheinend die Fäden in der Hand hat und den Gang der Dinge ganz allein beeinflussen kann. Angelockt wurde ich vom Klappentext, dann habe ich mich etwas gewundert, war aber doch gefesselt und habe in einem Rutsch durchgelesen.
      Figuren: Die Hauptfigur, Sarah, ist eine junge und offensichtlich sehr intelligente und vor allem selbstbewusste Frau, die bisher immer Erfolg hatte. Es gelingt dir, dass ich als Leserin mit ihr hoffe und bange, obwohl sie mir eigentlich unsympathisch sein müsste, so eingebildet, wie sie sich gibt (wie sie ist). MitFÜHLEN konnte ich allerdings nicht richtig mit ihr. Dazu blieben ihre Emotionen zu blass, selbst als sie ihren Verlobten mit zwei Frauen im Bett erwischt, seufzt sie nur tief (seufzt man in einer solchen Situation wirklich? Ich glaube nicht!), und auch ihr Fasziniertsein von Kenneth war für mich zu vordergründig "abgehandelt". --- Kenneth war für mich zu bilderbuchmäßig-makellos beschrieben, als dass ich ihn sympathisch finden bzw. Sarahs Verliebtheit mitfühlen könnte. --- Alle weiteren Personen spielen sehr klare, vorhersehbare Rollen ohne interessante Brüche, nur eine Ausnahme gibt es vielleicht, Mrs Eagle, die in der Verhandlung giftig ist und auf der Damentoilette fast fürsorglich (oder berechnend?).
      Sprache/Duktus: Die Sprache der Leseprobe halte ich für einen nicht unerheblichen Schwachpunkt der Leseprobe. Zwar gibt es nur wenig Tipp- oder Rechtschreibfehler und der Text liest sich im wesentlichen flott und flüssig, aber ich bin häufiger über Bilder gestolpert, die ich als unpassend empfand. Einige Beispiele: "einen Bienenstock im Bauch haben" (S. 21; das stelle ich mir sehr unangenehm vor!), das "ausgewachsene Nilpferd im Flur" (S. 26; ist das eine Redewendung? Ich kenne sie nicht.), "eine Eiseskälte griff nach ihr" (S. 26) oder S. 29 das Bild mit den Steinen. Manche der humorvollen Formulierungen fand ich gelungen, andere erschienen mir bemüht und befremdlich wie z. B. S. 41 "Sarahs Augen hefteten sich an ihre Haarwurzeln" (man stelle sich das mal bildlich vor) oder S. 31 "Die Sekretärinnen arbeiteten beidhändig" (wie sonst? einhändig?). Manchmal kamen mir Formulierungen unnötig gestelzt oder merkwürdig vor, z. B. S. 19: "Reserven auftreiben" (man mobilisiert Reserven), S. 27: "Ein tiefer Seufzer entrang sich ihrer Kehle" (wieso nicht einfach: "Sie seufzte tief"?) oder S. 28 "Einem Wutanfall gleich schlug sie mit der Faust..." (wieso nicht: "Wütend schlug sie..."?). Gelegentlich fanden sich unnötige Passivkonstruktionen im Text, z B. S. 28: "Die Haustür wurde zugeschlagen." Besser (weil dynamischer) wäre m. E. hier gewesen: "Matthew schlug die Haustür zu". (Anmerkung: Wo sind eigentlich die beiden Frauen hin? Gehen sie mit durch die Haustür, die zugeschlagen wird?) --- Bestimmte Formulierungen häufen sich unnötig, wie z. B. "ein Lächeln schenken" (überhaupt wird sehr oft gelächelt), "kleine graue Zellen", "funkelnde Augen", "aus der Schule plaudern".
      Struktur: Die Struktur der Leseprobe ist im wesentlichen linear, wobei zwischen dem 1. und dem 2. Kapitel ein Jahr liegt und mir als Leserin, die nur die Leseprobe zur Verfügung hat und das Gesamtwerk nicht kennt, nicht klar wird, warum dieses Jahr Pause sein muss. Auch wurde mir nicht ganz klar, wie es plötzlich zu den finanziellen Schwierigkeiten von Sarahs Firma kommt. Nur davon, dass sie 4 Monate schlechter drauf war? --- Im letzten Teil dann erscheint der mysteriöse "Er", der möglicherweise dann zu dem führen wird, was im Klappentext angedeutet wird. Ich finde es schade, dass die Leseprobe hier endet, denn ich hätte gern noch ein bisschen mehr in die im Klappentext angekündigte Verschwörungsstory hineingeschnuppert. Das klingt nämlich sehr vielversprechend.
      Zusammenfassend: Ich fand die Leseprobe durchaus spannend und hätte gern noch weiter gelesen. Möglicherweise hätte ich sogar das ganze Buch gelesen, wenn es das Versprechen des Klappentextes einlöst. Und das trotz der Mängel, die ich besonders im Bereich Sprache, aber auch bei den Figuren empfunden habe. Das spricht für das Werk, für die Idee und auch für den Beginn. Ich denke, eine Überarbeitung würde sich lohnen. Insgesamt vergebe ich drei Sterne und (noch) keine Empfehlung, würde aber sehr gern eine überarbeitete und gern auch längere Leseprobe erneut lesen, denn die Story klingt vielversprechend. Liebe Grüße nach Hannover (meine alte Heimat) vom Nordlicht, Sabine
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      Stark

      von Coronval am 17.11.2011

      Handlung: Eine sehr junge Frau mit Fotografischem Gedächnis und auch sonst sehr starken Hirnleisungen behauptet sich scheinbar spielerisch in der harten Gescheftswelt... wenn da nur nicht ihre Kopfschmerzen und dieser verdammt gutaussehende und wortgewandte Typ wären.
      Zusammenfassend: Lesen, lesen, lesen - leider ohne fotografisches Gedächnis. Der rasante Stil, vor allem während der Verhandlung hat mir selbst beinahe Kopfschmerzen verursacht. Aus Zeigründen musste ich die LP in der hälfte leider unterbrechen (doofe Verpflichtungen) aber ich werde gewiss wieder zu ihr zurückkehren. Am liebsten würde ich alles lesen, denn der Plott verspricht noch so viel mehr. Dabei bin ich gar nicht der Frauenroman Typ. :-)))
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      Perfekt

      von Ulder am 16.11.2011

      Sprache/Duktus: Die Sprache ist angenehm. Durch die professionelle Erzählweise findet man sehr schnell in die Geschichte hinein. Hier und da habe ich einen kleinen Fehler entdeckt, sowohl in der Groß- und Kleinschreibung als auch im umgangssprachlichen Ausdruck, was aber nicht den Lesefluss stört und als Flüchtigkeitsfehler durchgeht. Die Inquits sind meiner Meinung nach sparsam, also perfekt gesetzt. Man hat keine Probleme, sich im Text zu orientieren.
      Zusammenfassend: Eine rasante Geschichte mit einer sehr interessanten Idee als Ausgangspunkt. Über die einzelnen Figuren und die Zusammenhänge ist schon soviel geschrieben worden, dass ich mich auf die Zusammenfassung beschränken möchte. Ich fand es sehr spannend, war von der Story gefesselt und konnte mir die einzelnen Figuren sehr gut vorstellen. Das Kopfkino ist quasi sofort angesprungen und genauso soll es sein. Was soll ich sonst noch groß dazu sagen? Volle Punkte und ein Flattermann.
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      Die Frau mit dem Bienenstock im Bauch

      von Erhard Schümmelfeder am 09.11.2011

      Zusammenfassend: Die Frau mit dem Bienenstock im Bauch heißt Sarah Mitchell und ist die Hauptfigur in Kadhiras neuem Roman "Perfekt verliebt". Da ich bereits zwei andere Romane von Kadhira gelesen habe, ist mir der Erzählstil vertraut. Die Sprache dieses Werkes ist - bis auf wenige Ausnahmen - von hoher Professionalität. Die Dialoge sind filmreif. Der Spannungsaufbau lässt allerdings noch zu wünschen übrig. Ich hatte Probleme, die Figuren aus dieser Leseprobe deutlich voneinander zu unterscheiden und ihre Positionen im Gesamtgefüge der Erzählhandlung einzuordnen. Beispiel:Neben einem Kenneth Barrington gibt es auch noch einen Paul Barrington. Kenneth B. ist derjenige, der seine Zunge in Sarahs Mund schieben darf; Paul dagegen darf nur zugucken. Das konnte ich mir noch merken. Aber dann wurde es für mich schwierig. - Der Schwerpunkt dieses Romans liegt nicht im Bereich erotisch prickelnder Spoannung, wie ich es bei Kadhira erwartete. Hier geht es um eine junge Frau, die auch jenseits ihrer erotischen Reize in der Geschäftswelt ernst genommen werden will. Die Breite, in der die Verhandlungen mit Geschäftsleuten beschrieben werden, belegt dies. Als wohltuend empfand ich die folgende Passage:"Seine Hände fuhren über ihren Rücken, herunter zu ihrem Po und pressten ihre Hüfte an seine. Seine Zunge erforschte ihren Mund und Sarah glaubte verrückt zu werden ..." Na also, es geht doch! - Eindrucksvoll ist auch die Passage, in der Sarah gefragt wird:"Wer zur Hölle sind Sie?" - "Seien Sie versichert, Mr. Skorsky, in meiner Firma gibt es über mir nur noch Gott." - Keine weiteren Fragen. - Das heißt: Eine Ungereimtheit fiel mir noch auf. Zu Beginn des Romans konsultiert Sarah, die ja erst 21 Jahre alt ist, ihren Psychiater. Nebenbei erfahre ich als argloser Leser:"Seit fast sieben Jahren hatte sie keine Pause mehr gemacht. Jedes Jahr, jeden Monat und jeden Tag hatte sie gearbeitet ..." Im Klartext: Seit ihrem 14. Lebensjahr. Kein Wunder also, dass sie einen Psychiater benötigt. Ich habe für solche Schicksale Verständnis. Aber: Hier sollte Kadhira noch mal ran und nachbessern. Ansonsten besitzt das Werk die Handschrift einer Könnerin. Für das vorhandene kreative Potenzial vergebe ich 4 Stückchen Bienenstich. Tschüüüüüüüüüüüüüüüüüüüs!!!!
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      Liebesroman im Big Business

      von Mona Frick am 04.11.2011

      Zusammenfassend: Parallelen zum ersten Roman fallen mir auf: eine starke, junge Frau, die in diesem Fall, mit zwei Männern Deals abschließen soll. Beide begehren sie offensichtlich. Soweit so gut und routiniert. Ein bisschen verwirrend finde ich das plötzliche Auftauchen von Ramon. Die "Überraschung" ihres Freundes/ Verlobten wird mir zu schnell abgehandelt, auch das junge Mädchen, und wo sind die beiden eigentlich hin, als sie ihn rausgeschmissen hat!? Und ich finde, nach 46 Seiten müssten schonmal die Andeutungen des Klappentextes erkennbar sein. Von wegen Genen und so. Aus diesen Gründen ziehe ich 1 Stern ab. Wegen der routinierten und weitesgehend korrekten Schreibweise und der garantierten Leser, gibts aber wieder eine Empfehlung. Ps ich möchte ungern Schuld sein, wenn Du wegen des langweiligen Covers aufgezogen wirst. Vielleicht gibts was ohne Schlangen, was ähnlich faszinierend ist, wie deine anderen Cover...? LG
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      Faszinierend

      von Sonja59 am 01.11.2011

      Zusammenfassend: Durch den Klappentext schon vorgewarnt, hatte ich viel Spaß beim Lesen, wobei die Spannung absolut nicht zu kurz kam. Bis auf zwei oder drei kleine Flüchtigkeitsfehler, wo mal ein Wort vergessen oder eins vertauscht wurde, bin ich auf keine, den Lesespaß bremsenden, Ungereimtheiten gestoßen. Die gleich zu Beginn aufgebaute Spannung zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Leseprobe, was mir neben dem gewählten Schreibstil, den Du bitte nicht ändern solltest, sehr gut gefällt. Denn genau dieser Schreibstil, auch Duktus genannt ;-), ist Dein persönliches Markenzeichen. Jede Änderung daran würde es verfälschen und nicht mehr zu der Geschichte passen. Nur eins gibt es was ich wirklich bemängle. Die Kürze der Leseprobe. ;-) Ich bin schon sehr gespannt darauf wie es weiter geht.
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      Einiges nicht so plausibel

      von tom_a am 01.11.2011

      Handlung: Die Quintessenz der Story auf dem Klappentext finde ich interessant: Sarah ist also eine Laborzüchtung, und ein paar der anderen Charaktere sind es ebenfalls. Dadurch erklärt sich vermutlich schlussendlich vieles, was in der Leseprobe zunächst als seltsam und wenig plausibel rüberkommt. Unklar blieb für mich die Sache mit der gescheiterten Uebernahme: Sie will die Firma von Roumist kaufen. Der lässt plötzlich ausrichten, dass er doch nicht verkauft, weil er zu Geld gekommen ist. Das Ergebnis ist totale Verzweiflung von Sarah, da ihre eigene Firma dadurch vor dem Untergang steht. Wieso denn das? Nicht verstanden habe ich auch, warum im Klappentext von einem "Noch-Verlobten" die Rede ist - in der Leseprobe gibt es nur einen Freund, der schnell davongejagt wird. Erscheint der Verlobte erst später auf der Bildfläche? Warum ist er dann ein "Noch-Verlobter" - dann wäre er doch ein "Neu-Verlobter", oder?
      Figuren: Auf mich wirken die angeblich so tollen Anwälte extrem unprofessionell: Anwälte, die wegen Nichtigkeiten die Fassung verlieren, die die Verhandlungspartnerin gleich bei der Begruessung als "Kind" titulieren (und das, obwohl sich später auf dem Klo herausstellt, dass sie den Ruf der Protagonistin durchaus kennen) - welcher gute Anwalt tut so etwas? Und was hat er davon, die Stimmung zu ruinieren? Verhandelt wird ja anscheinend eine Art JV-Vertrag (von dem man nichts weiter erfährt als die Gewinnverteilung), da will man sich doch nicht gegenseitig niedermachen, sondern zeigen, dass man gut zusammenarbeiten kann und das Projekt eine Zukunft hat. Sarahs Anwalt Burch ist noch schlimmer: Er ist offensichtlich eine totale Null. Was zur Frage führt: Warum wird sie von der extrem professionellen Sarah überhaupt beschäftigt? So wie es sich liest, wäre sie besser dran, alleine zu arbeiten. Und knallhart wie sie ist, hätte sie ihn doch wohl schon vor Jahren davongejagt. Und Sarah - sie ist also 21 Jahre, ein Wunderkind, arbeitet seit 7 Jahren, ist anscheinend irgendwie auch eine versierte Juristin geworden, und hat 430 Verträge genau so durchgesetzt, wie sie es wollte (macht im Schnitt mehr als einen Vertrag pro Woche, seit ihrem 14. Geburtstag - sorry, aber auch für Wunderkinder geht das einfach nicht; es sei denn, man zählt Bestellungen fuer Büroklammern auch mit). Nur nebenbei bemerkt: Woher will sie wissen, wieviele Verträge die Anwaelte der Juristen durchgesetzt haben? (Was soll das überhaupt sein, ein "durchgesetzter Vertrag"? Ein kommerzieller Vertrag ist ja kein Gerichtsverfahren, das man gewinnt oder verliert!) Chefin ihrer Firma ist sie auch (nein, sie arbeitet nicht fuer ihren Vater, ihr selbst gehört die Firma!). Und wenn ihr Verhandlungspartner Skorsky ihr blöd kommt, droht sie mal eben damit, seinen Laden noch am selben Abend in den Ruin zu treiben (wie auch immer das gehen soll; dieser Skorsky scheint auch ein kompletter Idiot zu sein: Er hat zwar ein Meeting vereinbart, bzw. wurde kurzfristig von seinem Junior-Partner zur Hilfe gerufen, weiss aber anscheinend nicht einmal, wer seine Gesprächspartnerin ist - dabei ist sie doch Chefin und Eigentümerin der Firma, mit der die beiden verhandeln). Und dann Matthew - der Freund. Er lässt sich von ihr aushalten, hat aber plötzlich zwei Gespielinnen im Bett. Man erfaehrt nicht, was Sarah an ihm gut fand, lernt aber immerhin, dass sie Vorfreude verspürt, sein Gesicht sie fuer die Strapazen entschädigt, und sie "sehr viel für ihn empfunden" hat. Er dagegen hat sich nicht mal an ihren 1. Jahrestag erinnert. Kennen gelernt hat sie ihn anscheinend etwas vor dem folgenschweren Meeting vor einem Jahr. Vielleicht lernt man ja später noch mehr über diese Beziehung - so, wie sie in der Leseprobe vorkommt, finde ich sie aber ziemlich unbefriedigend, da vom Hintergrund her überhaupt nicht nachvollziehbar.
      Struktur: Ist zwar nur ein Detail, aber wieso haben die "bestbezahlten New Yoerker Anwälte" ihren Sitz in LA? Sind sie dann nicht kalifornische Anwälte? Erstaunt hat mich auch, dass die altehrwürdige und hochangesehene Kanzlei so klein ist, dass alle drei namensgebenden Partner an der Verhandlung teilnehmen, und keinerlei "Fussvolk" mitbringen. Warum einer von ihnen dann sogar noch Strafrechtler ist, und trotzdem teilnimmt, wurde mir auch nicht klar.
      Zusammenfassend: Interessante Idee. Leide geht die Leseprobe nicht weit genug, es ist für den Leser also schwer zu verstehen, wie gut das Potential dieser Story später ausgeschöpft wird. Weil mich die Figuren nicht wirklich überzeugt haben, gebe ich nur 3 Sterne. Weil ich die Idee aber interessant finde, und gerne weiter lesen wuerde, gibt's trotzdem eine Empfehlung.
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      Sarah Mitchell

      von YuutoNakamura am 01.11.2011

      Zusammenfassend: Eindeutig, die Frauen kommen hier besser weg als die Männer, 100% Quote für eine junge Frau, nur 60% für einen alten Mann (ist das wirklich realistisch? ;-) ), egal, was ich sagen wollte: die Autorin wird ihrem Anspruch gerecht, ein modernes Buch für Frauen zu schreiben. Make-up, Handtasche, Seitenhiebe auf Männer machen das Buch für Männer weniger interessant, obwohl es vom Schreibstil bzw. der Sprache an sich auch ein Buch für beiderlei Geschlechter sein könnte. Das entscheidet aber die Autorin. Die Handlung bleibt zunächst relativ stark Büro-lastig. Ein Kritikpunkt bei den Dialogen, z.B. weiter hinten S. 42/43: Es ist völlig in Ordnung, nicht dauernd "sagte sie" oder "fragte sie" nach der wörtlichen Rede zu schreiben, aber manchmal fehlt dann auch etwas die Wertung, z.B. ein "fragte zögerlich", so dass man auch zwischendrin noch genau und schnell weiß, wer was wie sagt. Alles in allem für mich (inklusive Geschmacksbewertung der Handlung; Stiefbruder hört sich etwas stark nach Klischee an) gebe ich gute 4*.
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      Sarah

      von LyFa am 01.11.2011

      Zusammenfassend: Sarah Mitchel ist eine sehr junge aufstrebende Geschäftsfrau. Sie wird gut charakterisiert, obwohl ihr Wissen und Können nicht zu dem Alter von 21 passt. Sie arbeitet ja angeblich schon einige Jahre für ihren Vater, hat sicher auch studiert, wie kann sie da so jung sein? Ein Alter von 25-26 wäre da einfach glaubhafter, sie kann ja jünger aussehen.------------------ Trotz ihrer Jugend ist sie eine mit allen Wassern gewaschene Karrierefrau und verfügt außerdem über ein fotografisches Gedächtnis. Sie wird von ihrer Therapeutin,die sie anscheinend regelmäßig aufsucht, darauf hingewiesen, dass sie eine Pause machen soll, was sie ablehnt. Ich nehme an sie will mit ihrer Geschäftstüchtigkeit vor allem ihren Vater beeindrucken, dem sie sozusagen ihre Startfirma verdankt, von dem aber leider nicht weiter die Rede ist.In der Beschreibung steht sie sei eine Laborratte. Heisst das ihr Vater ist gar nicht ihr Vater , sondern hat sie gezüchtet? Die ultimative Geschäftsfrau aus dem Labor ;).....Knallhart und zielstrebig verfolgt sie ihre Ziele...... Als sie mit dem Sohn ihres größten Gegenspielers konfrontiert wird, lernt sie einen würdigen Gegner kennen. Danach hat sie nicht nur weniger Glück bei ihren Geschäften, sie überrascht auch noch ihren Freund mit 2 Frauen, was sie allerdings ziemlich gelassen nimmt. Sie nimmt ihm den geliebten Ferrari ab, den sie ihm zum Einjährigen geschenkt hat und damit hat es sich. Nach dem Titel „Perfekt verliebt“ hatte ich eigentlich einen Liebes-Roman erwartet. Aber das kann ja noch kommen. Ich frag mich nur ob der Erwählte dann Ramon ist oder Kenneth Barrington. Die Geschichte ist spannend, ich hab sie gern gelesen, aber die Protagonistin ist mir auf Grund ihres Alters ein wenig zu unglaubwürdig. Auch ihr Handeln ist teilweise etwas schwer nachvollziehbar. Einerseits hochintelligent und knallhart, dann lässt sie sich so von Barrington junior verwirren. Auch ihr teilweise undiplomatisches Auftreten passt für mich nicht so zu der knallhart kalkulierenden Geschäftsfrau....ich bin gespannt wie das alles noch erklärt wird, deshalb 4 Sterne und eine Empfehlung
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      Karrierefrau...

      von Rebecker am 31.10.2011

      Handlung: Die einundzwanzigjährige Sarah ist eine mit allen Wassern gwaschene Karrierefrau und verfügt über ein fotografisches Gedächtnis...Knallhart und zielstrebig erledigt sie sämtliche geschäftlichen Belange, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken...Doch eines Tages wird sie mit dem Sohn ihres größten Gegenspielers konfrontiert und beginnt zu schwächeln...
      Figuren: Sarah Mitchell, die knallharte Geschäftsfrau, die zwar charakterlich sehr gut dargestellt wurde, deren äußeres Erscheinungsbild jedoch der Fantasie des Lesers überlassen wird...Matthew, untreuer Freund von Sarah...Sarahs Anwalt Jerry Burch, ein Weichei...Die Anwälte der Gegenpartei: Adam Rubick, Dorothy Eagle, Timothy McCormick...Paul Barrington, Geschäftsmann und hartnäckiger Verhandlungspartner, Kenneth Barrington, Sohn von Paul Barrington und Sarahs heimliche Liebe...Kenneth´s Personenbeschreibung durchaus gelungen...und...und...und...
      Sprache/Duktus: Forsche, klare, flüssige und gut verständliche Sprache, humorvoll verpackt.. Authentische Dialoge...Einige kleine Fehler in der Großschreibung fielen auf, beeinträchtigten den Lesefluss jedoch nicht...Nur als Hinweis: Seite 20 "...aus Sehnsucht nach dem verlockenden Unbekannten..." Unbekannten wird groß geschrieben...Seite 24 "...aber was Schlimmeres passieren..." Scjlimmeres groß schreiben...Seite 26 "...Die Tür stand eine Handbreit offen..." Handbreit in diesem Falle ebenfalls groß schreiben...Seite 27 "...Sarah lass uns..." und nicht "...lass und..."...
      Struktur: Mit rasanter Geschwindigkeit taucht der Leser ein ins Business-Geschehen und düst in hohem Tempo durch die flotte Handlung...
      Zusammenfassend: Eine rasante und auch amüsante Lebens-und Liebesgeschichte einer ausgesprochen geschäftstüchtigen jungen Frau...die mir allerdings bis zu Beginn des zweiten Kapitels so manches mal etwas zu forsch zu Werke ging - für ihr Alter...und mit erstaunlich wenig Schlaf auskam...3 Stunden Schlaf pro Nacht?...Das kann nicht gutgehen...Aber das hat ihr die befreundete Psychologin ja schon zu verstehen gegeben...Liebe Kadhira, alles in allem eine wunderbare Geschichte mit großem Unterhaltungswert und zum Schmunzeln...ich persönlich hätte zu gern gewusst, um welche Art von Geschäftsabschlüssen es sich denn eigentlich handelt, in denen die Protagonistin Sarah nahezu unübertrefflich zu Werke geht?...Oder habe ich da etwas überlesen?...Schwanke zwischen vier und fünf Sternen - gebe aber im Zweifelsfalle immer das komplette Himmelspaket...Alles Liebe wünscht dir Rebecker
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      Rasant

      von Heike Wolter am 28.10.2011

      Handlung: Die 21-jährige Sarah Mitchell arbeitet wie eine Besessene und erntet durch ihren großen Erfolg Anerkennung bei den erheblich älteren Geschäftspartnern. Liebe und Gefühle spielen in ihrem Leben keine Rolle, bis sie bei einem der geschäftlichen Termine einen umwerfenden Mann kennenlernt ...
      Figuren: Alle Protagonisten des Romans sind sehr gut charakterlich gezeichnet. Mir fehlte nur ein klein wenig das "Bild" dazu, sprich eine Personenbeschreibung.
      Sprache/Duktus: Sehr deutliche Sprache und kurze Sätze, was der Art des Romans sehr gut angepasst ist. Das ganze Werk liest sich flüssig und die Dialoge sind spritzig und lebendig.
      Struktur: Fehler sind mir keine aufgefallen, was für den Leser natürlich ausgesprochen angenehm ist. Allerdings sind in den ersten 20 Seiten einige Absätze recht lang, die sowohl wörtliche Rede als auch "normale" Szenenbeschreibungen enthalten. Hier könnte es vielleicht durch Abtrennung der Dialoge etwas aufgelockert werden.
      Zusammenfassend: Mir hat besonders die Überraschung gefallen, die kleine "Irreführung" durch den Titel. Erwartet habe ich eine Art Liebesroman ... und bekommen eine rasante Story aus der harten Welt des Big Business. Es ist sehr gut geschrieben, die Spannung ist von Anfang bis Ende vorhanden und hält den Leser "bei der Stange". Die Leseprobe macht sehr neugierig auf den Rest des Buches. Wirklich gelungen ... und auch wenn mir einige der Absätze am Anfang etwas zu lang und unübersichtlich waren ... ehrlichen Herzens volle Punktzahl. LG H.W.
    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Perfekt geschrieben

      von scottcr1 am 28.10.2011

      Zusammenfassend: Ich darf direkt mit der Zusammenfassung anfangen: Super erzählt, super beschrieben. Keine umschweifenden, langatmigen, sinnlose Sätze. Korrekt verpackt. Ich muss sagen ein richtig schön geschriebener Roman. Nach dem Titel zu urteilen von , hatte ich einen kitschigen, langweiligen Roman erwartet. Ich bin eines Besseren belehrt worden und wünsche dir noch viele, viele, viele Rezensenten. Ich bin mir sicher, dass du es mit diesem Roman weit bringen kannst und das ich diese Äusserung machen darf ohne mich da zu weit aus dem Fenster zu legen. Ich wünsche dir viel, viel Glück und vergebe mit besten Gewissen 5 Sterne und den Flieger. Bin gespannt wie es weiter geht. LG Marion Brüning scottcr1
      • Kommentar von scottcr1 am 28.10.2011

        ...ich lehne mich natürlich aus dem Fenster und lege mich da nicht hin...immer ich mit meinem schnellen Geschreibe.....

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      Gelungen!

      von Anne Lay am 24.10.2011

      Handlung: Sarah wird von einer Freundin darauf hingewiesen, dass sie eine Pause machen soll, die sie aber nicht machen will. Statt dessen stürzt sie sich in zähe Geschäftsverhandlungen, in deren Verlauf der Junior, der anderen Partei auftaucht und sich als noch härterer Verhandlungspartner entpuppt, als sein Vater und dessen Anwälte, und nicht nur das....
      Figuren: Sarah Mitchel, mit 21 eine sehr junge aufstrebende Geschäftsfrau, wird gut beschrieben. Weniger in ihrem Aussehen, sondern in ihren Fähigkeiten und Eigenheiten. So hat sie beispielsweise ein ausgezeichnetes (fotografisches?) Gedächtnis, das ihr erlaubt, ohne einen Blick in die Unterlagen über 47 Änderungswünsche bei einem Vertrag zu verhandeln. Kenneth Barrington, der Junior der anderen Seite, charmanter Schürzenjäger und gerissener Geschäftsmann, einige blassere Nebenfiguren, wie etwa Sarahs Partner, den verquatschten und geistig langsamen Jerry.
      Sprache/Duktus: Ein paar umgangssprachliche Formulierungen (z.B. öfters) sind mir aufgefallen. Ansonsten springt das Kopf-Kino problemlos an. Die Dialoge sind frech und die Beschreibungen sehr eindrucksvoll.
      Zusammenfassend: Mir gefallen Geschichten mit starken Frauen. Bisher habe ich die ersten 25 Seiten gelesen und würde gern die ganze Story lesen. Die Anlage der Personen und ihr Umgang miteinander sind genau mein Ding. Ein schöner Liebesroman mit hoffentlich vielen Verwicklungen (?) und jetzt lese ich weiter.
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      Sarah

      von Malu am 13.10.2011

      Handlung: Sarah ist eine toughe Frau, die schwer arbeitet und sich zwischen hartgesottenen Kollegen im Beruf tapfer schlägt. Für die Liebe hat sie nicht viel Zeit- aber natürlich kommt es, wie es kommen muss: Ein umwerfender Typ kreuzt ihren Weg.
      Figuren: Sarah wirkt auf mich anfänglich recht emotionslos, aber später darf man doch lesen, dass ein Händedruck sie aus der Fassung bringt... Sie scheint jedenfalls eine interessante Persönlichkeit zu haben, arbeitet hart, ist früh selbstständig, schläft kaum, hat psychische Probleme und ein fotografisches Gedächtnis. Sarahs Kollegen lernt man als gestandene Männer und Frauen kennen, die die junge Frau aufgrund ihrer Jugend kaum gelten lassen. Interessant finde ich Ramon, von dem ich gern mehr lesen würde.
      Sprache/Duktus: Kadhiras Ausdrucksweise ist fließend und leicht zu lesen, bis auf ein paar zu vernachlässigende Fehlerchen. Auch die Dialoge lassen sich sehen, wobei sie mir hier und dort einen Tick zu ausschweifend waren und ich nicht jede Einzelheit der Gespräche hätte erfahren müssen.
      Zusammenfassend: Ich finde das Thema total spannend: Blutjunge Geschäftsfrau sammelt nicht nur für das Berufsleben, sondern natürlich auch in der Liebe Erfahrungen, und ich denke, es wird viele Leser für diese unterhaltende Geschichte geben. Mit Sarahs Alter hatte ich allerdings Mühe. Eingangs liest man, sie sei gerade erwachsen geworden- das wären wohl achtzehn Jahre, aber sie ist in Wahrheit einundzwanzig. Mir wurde nicht ganz klar, ob sie Anwältin ist- aber hierfür wäre sie viel zu jung, um z.B. studiert zu haben, zumal sie auch noch sieben Jahre Kinderarbeit bei ihrem Vater leisten musste. Viele Fragen werfen sich auf, aber es ist ja erst der Anfang der Geschichte mit Sarah, dieser vielgestaltigen Persönlichkeit, und man darf gespannt sein, wie ihr weiteres Leben verläuft. Mein Gesamteindruck von der Leseprobe war positiv, gut gefallen hat mir z.B. Sarahs Statement auf S.10, das zeigt, was für eine starke Frau sie sein kann. Weniger gut gefiel mir ihr gelegentlicher Befehlston: 'Wenn die Pause vorbei ist, will ich wissen, wer der Mann da drüben am Empfang ist, verstanden?' In den einzelnen Passagen hätte ich mir etwas mehr Pep gewünscht, sie ziehen sich m.E. zu sehr, so dass die Spannung verfliegt. Hierin sehe ich auch die größte Schwachstelle der Leseprobe. Nach dem Straffen kommt bestimmt ein kleiner Diamant zum Vorschein. Drei Sterne fliegen mit meiner Empfehlung in den Wettbewerb.
      • Kommentar von Kadhira am 13.10.2011

        Liebe Malu, ich danke dir sehr für deine ausführliche und treffende Rezension. Und natürlich für die Sternchen und den Flieger.

    • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

      Positiv überrascht!

      von Leeby81 am 08.10.2011

      Handlung: Als ich zunächst den Klappentext gelesen habe, war ich nicht so begeistert. Aber bereits nach der ersten Seite, war ich vom Inhalt überzeugt.
      Figuren: Die Figuren sind Emotion pur. Sie wirkten so natürlich auf mich, dass ich sie mir bildlich vor meinen Augen vorstellen konnte. Sowohl Gefühlsregungen, als auch Gedankengänge sind sehr intensiv und gut geschildert worden.
      Sprache/Duktus: Deine unbeschwerte und lockere Schreibweise hat mir gut gefallen. Obwohl ich zunächst dachte der Inhalt wäre nichts für mich, konntest du mich mit deiner mitreissenden Erzählweise sofort packen, sodass ich weiterlesen musste. Die Dialoge haben mir am besten Gefallen. Sie dienen nicht nur als wörtliche Rede, sondern man kann bei ihnen auch zwischen den Zeilen lesen und somit mehr über die Wesenzüge der einzelnen Personen erfahren. Sprachlich top!
      Struktur: Die Struktur ist ebenfalls gelungen. Der Lesefluss war vorhanden.
      Zusammenfassend: Von der Idee war ich zunächst nicht begeistert, aber dein Stil der hat mich wirklich umgeworfen. Locker leicht und authentisch beschreibst du Begebenheiten, Personen und deren Beziehungen zueinander. Volle Punktzahl von meiner Seite!
      • Kommentar von Kadhira am 09.10.2011

        Hallo Leeby81, vielen Dank für deine Rezi. Bei soviel Lob werde ich tatsächlich noch rot. Und, ja, die Klappentexte sind immer so eine Sache. Aber wenn ich mich kurz fassen könnte, müsste ich ja keine Bücher schreiben, gelle? Ich danke dir für die Sternchen und den Flieger und wünsche dir noch viele spannende Texte auf neobooks. Liebe Grüße Kadhira

    • Was für ein Deal?

      von Petra Reichert am 03.10.2011

      Handlung: Es geht um eine junge Frau, die bisher immer emotionslos aber dafür beruflich erfolgreich durch das Leben gegangen ist. Bis sie bei einem Geschäftstermin auf einen Mann trifft, der ihr zeigt, dass sie wohl doch nicht so emotionslos ist, wie sie bis dahin dachte. Aber sie stellt die Karriere über ihre Gefühle. Hat sie sich damit richtig entschieden?
      Figuren: Die Hauptfigur ist Sarah Mitchel. Eine Frau die keine Emotionen zulassen möchte (oder kann?) Kenneth Barrington ist ihr Gegner bei einer Geschäftsverhandlung und stellt Sarahs können auf die Probe. Er ist auch der Mann, der ihr Herz höher schlagen lässt. Besonders interessant finde ich Ramon da Costa, der zum Ende hin dazukommt. Er schlägt ihr einen Deal vor, den sie nicht ausschlagen kann/ wird.
      Sprache/Duktus: Es ist fehlerfrei geschrieben und lässt sich flüssig lesen.
      Zusammenfassend: Interessant finde ich, dass die Hauptperson noch so jung ist, da ich beim lesen eher das Gefühl hatte, sie müsse älter sein. Dann waren da teilweise wieder Gedankengänge die eher zu einer Anfang 20 jährigen passen. Am Anfang zog es sich etwas hin aber dann wollte ich doch weiter lesen und wissen wie es ausgeht. Und wenn es noch weiter gehen sollte, würde ich es gerne weiterlesen, da ich jetzt wirklich neugierig geworden bin, um was für einen Deal es zwischen Sarah und Ramon geht und welche Rolle Kenneth noch spielen wird.
      • Kommentar von Kadhira am 04.10.2011

        Hallo Petra, ja, Sarah ist noch jung, wirkt aber durch ihr doch enormes Talent und durch ihren Job ziemlich erwachsen. Zwangsläufig. Das die eigene Entwicklung nicht immer Schritt hält, ist ja allgemein bekannt. Ich glaube, ich bin heut noch nicht ganz erwachsen. ;-) Und nein, Sarah schlägt den Deal nicht aus, dafür ist Ramon einfach zu faszinierend. Ich danke dir für deine Rezi und wünsche dir noch viele schöne Stunden auf neobooks. LG Kadhira

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      Taff

      von Kalindamarie am 03.10.2011

      Handlung: Es geht um eine Karrierefrau. Sie hält sich bzw. ist clever. Sie glaubt, dass sie gegen die emotionalen Widrigkeiten des Lebens gefeit ist. Zumindest kann sie dabei kühlen Kopf bewahren.
      Sprache/Duktus: Also die Sprache ist auf jeden Fall sehr gut. Da kann ich jetzt gar nicht aussetzen.
      Zusammenfassend: Der Roman beginnt mit Sarah und ihren psychischen Problemen. Man lernt sie kennen die taffe Geschäftsfrau und stellt schnell fest, dass sie nicht so perfekt ist, wie sie sich gibt. Was mich ein wenig gestört hat ist, dass die Hauptfigur Sarah erst 21 Jahre alt ist. Ich finde das einfach zu jung - unglaubwürdig. Desweiteren wird mir am Anfang auffallend zu viel über die Sarah erzählt - das hätte die Autorin doch nach und nach in die Geschichte einfließen lassen können. Ja - mit der Liebe ist noch nicht viel los - aber das kommt sicherlich noch....
      • Kommentar von Kadhira am 04.10.2011

        Hallo Kalindamarie, ja, die Liebe schlägt noch zu. Ich danke dir für deine Rezi. Ich wünsche dir noch viel Spaß und viele tolle Bücher auf neobooks. LG Kadhira

    • Wo bleibt die Liebe?

      von Alternative am 03.10.2011

      Handlung: Die sehr direkte, clevere, aber zugleich rotzfreche 21-jährige Karrierefrau Sarah Mitchell kann so schnell nichts beeindrucken, besonders geschäftlich. Dennoch verguckt sie sich in einen gutaussehenden Geschäftsmann - einen Rivalen. Um ihre Karriere nicht zu gefährden behält sie die Zügel in der Hand. Vorübergehend.
      Sprache/Duktus: An der Sprache gibt es nichts auszusetzen, mir sind keine Fehler aufgefallen.
      Struktur: Es wird chronologisch erzählt, Zeitsprünge werden mit Datum verdeutlicht.
      Zusammenfassend: Vorneweg: Ich habe nur das erste Kapitel gelesen, da der Text mich leider nicht so sehr fesseln konnte. Wirklich schade, denn der Klappentext klingt sehr vielversprechend und außergewöhnlich. Was dann folgt ist jeodoch ein Psychologengespräch, bei dem man alle Fakten über Sarah serviert bekommt und seitenlanger, recht trockener Business Talk - von dem ich kaum glauben kann, dass er im echten Leben so passiert, aber das kann ich auch nur vermuten. Irgendwie kommt die Erzählung nicht in Fahrt. Ich hätte mir gewünscht, dass das im Klappentext angekündigte zumindest zu Teilen vorkommt. So habe ich leider das Interesse verloren, u.a. auch, weil ich nur wenig Zeit zum Lesen habe. Aber das ist nur meine Meinung. Ich wünsche dir trotzdem viel Glück!
      • Kommentar von Kadhira am 04.10.2011

        Hallo Alternative, vielen Dank für deine ehrliche Rezi. Schade, dass ich dich mit meiner Schreibe nicht fesseln konnte. Ich hoffe, dass du doch noch ein richtig gutes Buch auf neobooks findest, bei dem du gar nicht anders kannst, als dir Zeit zum Lesen zu nehmen. Viel Spaß und viel Glück. Kadhira

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    ID 09091
    Veröffentlicht am: 02.10.2011

    Gelesen 724
    0,00 €

    Autor

    Kadhira

    Kadhira

    Mitglied seit 31.10.2010
    4 Veröffentlichungen