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Zwei Menschen, zwei Schicksalsschläge – und eine Suche, die vergebens scheint.
Fast ein Jahr nach dem Tod seiner Frau Emma kehrt Simon in das gemeinsame Haus zurück, um sich endlich wieder dem Leben zu stellen. Nachdem er bei seiner Schwester und deren Familie neue Kraft gesammelt hat, macht ihm die Konfrontation mit einem Haus voller Erinnerungen nur allzu schmerzhaft seinen Verlust bewusst. Als ihm zufällig das letzte Buch, das Emma vor ihrem Tod gelesen hat, in die Hände fällt, macht er eine seltsame Entdeckung. Eine fremde Frau scheint über eine ganz bestimmte Seite des Buchs mit ihm verbunden zu sein. Ihre Botschaften zeugen von einem ebenso schweren Schicksal wie seinem. Doch was hat die Seite 139, die letzte Seite, die seine Frau gelesen hat, mit der ominösen Fremden zu tun? Und wie schafft er es, ihr zu antworten? Zum ersten Mal seit langem schöpft er neue Hoffnung. Durch eine Frau, die er nicht kennt und die zu finden unmöglich scheint …
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Handlung: Simon wagt sich ein Jahr nach dem Tod seiner Frau erstmalig wieder das Haus zu betreten, das sie beide bewohnt haben, und Schwermut überfällt ihn. Die Erinnerungen an die glückliche Zeit mit seiner Frau drängen sich förmlich aus den Zimmerecken - und Simon ist empfänglich. Die Zeit hat seine Wunden nicht geheilt und als er ein Buch aufschlägt, dass seine Frau noch am Tag vor ihrem Tod gelesen hat, stößt er auf ein Lesezeichen das ihn zu Seite 139 führt. Die Protagonistin des Buches heißt Nita,und sie schreibt im Tagebuchstil eine Geschichte, die die Parallele zu seinem eigenen Leben beschreibt. Simon hält es für ein Zeichen. Der Todestag seiner Frau ist der 13.9. und der Text, den er auf der Seite 139 findet, erscheint ihm wie eine Verheißung. Doch am nächsten Tag -nach einer Nacht, indem er von Alpträumen gequält, aufwacht, ist der Text auf Seite 139 ein anderer als gestern noch...
Figuren: Der in der Leseprobe einzige Hauptprotagonist ist Simon, der uns von Anfang an durch innere Zwiegespräche tiefe Einblicke auf seinen seelischen Zustand gewährt. Ohne sich in Äußerlichkeiten zu verlieren, gelingt es der Autorin, dass man Simon wesenssympathisch empfindet. Simons Schwester Marie, die ihn nach dem Tod seiner Frau bei sich aufgenommen hat, und die ältliche, kompetente Nachbarin, die sich während seiner Abwesenheit um das leerstehende Haus kümmert, sind ebenfalls sympatische Figuren.
Sprache/Duktus: Erzählstil und Sprache sind gelungen auf die melancholische Grundstimmung (der vorhandenen Leseprobe) zugeschnitten. Ich konnte mich auf Anhieb in die Gefühlswelt des Simon hineinversetzen -zumal ich selbst eine Situation kenne, für die ich keine besseren Worte finden könnte(..die vergangenen zwölf Monate sind wie eine einzige nahtlose Jahreszeit an ihm vorübergegangen und haben jedes Zeitgefühl verschwinden lassen...) Nancy verarbeitet Emotionen zu Sprache und zwar virtuos.
Struktur: Dass die Handlung im Präsens steht, finde ich besonders gelungen, denn dadurch wird mir die Unmittelbarkeit des Geschehens deutlich. Ich kann mit Simon "jetzt" durch das Haus gehen und jetzt, genau jetzt, das Buch auf der Seite 139 aufschlagen. "Nimm deine Leser mit, lass sie Teilhaben am Geschehen", dieses Prinzip hat die Autorin umgesetzt. Die nötigen Rückblicke um die Fragen zur Vergangenheit beantwortet zu bekommen, enthält sie uns nicht vor.
Zusammenfassend: Die Autorin weiß wie Sprache geht und bringt ihre Botschaften herüber. Da sie nur eine Leseprobe eingestellt hat, bin ich jetzt am Grübeln, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird, denn noch ist alles offen. Die richtige Dosis, um nach dem Appetithappen auf das Essen zu warten. Wird es ein Krimi?, wird es mystisch, oder eher fundiert psychisch? Ich habe überlegt, ob Simon dabei ist, aus einer Depression heraus einen zweigliedrigen Wahn zu entwickeln. ( Ich sollte dieses Buch finden, weil etwas passieren wird. Deshalb ändert sich der Text. Das ist ein Zeichen, das mir gesendet wird.) Wie dem auch sei, was immer die Autorin geplant hat, so gekonnt wie sie es tut, wird es seine Wirkung nicht verfehlen.
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Handlung: Simon hat nach dem Tod seiner Frau ein Jahr bei seiner Schwester Marie und ihrer Familie gelebt. Als er wieder in sein Haus zueückkehrt, schlägt er das Buch auf, das auf dem Nachttisch seiner verstorbenen Frau liegt. Seite 139 hat es in sich. sie passt nicht zum restlichen Buch, sie ändert sich immer wieder. Es geht dort um eine Frau, die offenbar Aehnliches erlebt hat wie er.
Figuren: Simon, Der um seine Frau trauert und ein Jahr bei seiner Schwester gewohnt hat. Marie, seine Schwester, die sich um den Bruder sorgt. "Nita", die Frau aus dem Buch. Frau Jäger, die einzige Erträgliche Nachbarin.
Sprache/Duktus: Der Text liest sich für mich sehr durchredigiert. Die Sprache ist ruhig und gefühlvoll, ohne kitschig zu sein. Besonders auf den ersten Seiten, als Simon durch sein Haus geht, spürt man fast selbst diese Leere, die man nach dem Tod eines nahen Angehörigen fühlt.
Struktur: die Geschichte beginnt nach dem ersten Trauerjahr und scheint von dort aus chronologisch weiterzulaufen,
Zusammenfassend: die Leseprobe könnte aus einem bereits fertigen Buch stammen. Ich bin weder über Tippfehler, noch über Ungereimtheiten gestolpert. die Geschichte kommt ruhig daher, ohne langweilig zu sein. An dem Punkt, wo Simon entdeckt, dass sich Seite 139 amndertimmer wieder ändert, wird aus der Betroffenheit Spannung. Eine schöne Idee, die in der Tat an Cecilia Aehern erinnert, aber davon kann es doch wohl kaum genug geben. Wegen der schönen Idee, der Schreibe, an der es nichts auszusetzen gibt, kann ich nur die volle Sterneladung geben.
Handlung: Simon hat durch einen schrecklichen Schicksalsschlag seine Frau Emma verloren. Was genau passiert ist, erfährt der Leser zunächst nicht. Nachdem Simon beinahe ein Jahr im Haus seiner Schwester verbracht hat, kehrt er in Emmas und sein Haus zurück um sich seinem Leben als Witwer zu stellen. Auf Emmas Nachttisch entdeckt er das Buch, in dem Emma direkt vor ihrem Tod gelesen hat: Es trägt den Titel "Das Glück im Augenwinkel". Das Lesezeichen steckt in Seite 139, Emma kam am 13.9. ums Leben. Das, was Simon liest, will nicht so recht zum Rest des Buches passen - und es geht ihm erstaunlich nahe und passt auf seine Situation. Als er den Text am nächsten Tag nochmals lesen möchte, steht hier allerdings etwas ganz anders. Das Unglaubliche: Der Text verändert sich jeden Tag, Simon kann die Tagebucheintragungen einer Frau mitverfolgen, die offensichtlich sehr ähnliches erlebt hat wie er selbst. Nun gibt es für ihn nur noch ein Ziel: Diese Frau zu finden...
Figuren: Simon, der Witwer, eine sympathische Figur, über den man gerne mehr erfahren würde (abgesehen davon, dass er als Übersetzer arbeitet und abends gerne Whiskey trinkt): Er ist der wichtigste Protagonist, dessen Innenleben mehr Platz eingeräumt werden dürfte. Seine Schwester sowie die Nachbarin Frau Jäger: herzerwärmende Figuren, die es gut mit Simon meinen - hier wäre vielleicht der ein oder andere Klischeebruch nicht verkehrt. Auf der anderen Seite die Tagebuchschreiberin, Nita: Eine gebrochene Frau, die sehr unter dem Tod ihres Mannes leidet - ihr kommt man als Leser schneller näher als Simon, was vermutlich daran liegt, dass man ihrem Seelenleben aufgrund der Tagebucheintragungen ziemlich nahe kommt.
Sprache/Duktus: Routiniert, einfühlsam, gefühlvoll: dem Gerne angemessen, ganz wie man es von der "outputstarken" Autorin gewohnt ist. Etwas irritierend ist lediglich, dass der Roman im Präsens abgefasst ist - man würde eher eine Vergangenheitsform erwarten, aber das ist vermutlich Geschmacksache.
Struktur: Der Text begleitet Simon in seiner Perspektive ziemlich in Echtzeit, man hat die Tagebucheintragungen von Nika (die man aus Simons Perspektive liest) und ziemlich am Ende der Leseprobe gibt es erstmalig auch ein Kapitel aus der Perspektive von Nika. Das kommt mir persönlich ein bisschen zu abrupt und spät: Vielleicht könnte das erste Nika-Kapitel noch vor der ersten Tagebucheintragung kommen.
Zusammenfassend: Zweifellos eine originelle Grundidee mit viel Gefühl gewürzt. Cecilia Ahern mit einem Hauch Magie. Sprachlich und strukturell routiniert umgesetzt. Allerdings finde ich, dass die inhaltliche Umsetzung teilweise noch etwas (zu) schwach ist: Simon hat, was die Buchhandlung, in der Nika arbeitet, angeht, relativ viele Anhaltspunkte: Es scheint mir ein wenig unrealistisch, dass sich die Suche so schwierig gestaltet (Internet anschalten? Beim Börsenverein anrufen?) Auch wird für mich nicht ganz klar, warum Simon so dermaßen obsessiv (und dabei so erfolglos) in seiner Suche wird. Hier müsste noch etwas mehr in die Tiefe gegangen werden. Und auch das Ende (soviel sei aus dem dem Lektorat vorliegenden Exposé verraten) überzeugt noch nicht vollends. Aber sollten diese Schwachstellen ausgeräumt werden (wozu die Autorin sicherlich in der Lage ist), könnte "Das Glück im Augenwinkel" durchaus der Starttitel der neobooks (Singles)-Edition sein, über die wir gerade mit Nancy Salchow im Gespräch sind.
Kommentar von Novalee am 04.01.2012
Liebe Eliane, über diese Rezension habe ich mich sehr gefreut. Vielen Dank dafür! Deine Anmerkungen haben bereits einen sicheren Platz in meinem Hinterkopf, nun heißt es, das Beste daraus zu machen, damit das Ergebnis das nötige Rüstzeug für einen eventuellen Starttitel der Edition hat. Danke :-)
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Zusammenfassend: Da es schon so viele andere ausführliche Rezensionen gibt, fasse ich meine kurz und knapp: Hat mir sehr gut gefallen. Würde gerne auch den Rest der Geschichte lesen.
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Handlung: Nach dem Tod seiner Frau kehrt Simon in das gemeinsame Haus zurück und versucht, sich wieder in den Alltag einzuleben. Es will ihm jedoch nicht recht gelingen und ein misteriöses Buch, dass seine Frau vor ihrem Tod gelesen hat, wird für ihn zu einem Trost aus dem Jenseits.
Figuren: Simon ist der Hauptprotagonist, er hat seine Frau Emma verloren. Seine Schwester, die ihm Trost gibt und bei deren Familie Simon anfangs wohnt. Weitere Figuren sind Frau Jäger, die ihn umsorgende Nachbari sowie die unbekannte Frau aus dem Buch.
Sprache/Duktus: Der Text ist im Präsenz geschrieben und mit viel Dialogen durchzogen. Ein Teil der Passagen sind Gedanken und Selstgespräche und wie auch die Buchseiten in der Vergangenheit geschrieben.
Struktur: Die Probe erzählt durchlaufend von der Abreise Simons bei seiner Schwester seinen erlebten Alltag. Hin und wieder sind kleine Rückblenden eingeschoben.
Zusammenfassend: Eine ergreifende Geschichte, in gewisser Weise eine Liebesgeschichte, eines Mannes, der versucht den Tod seiner Frau zu verarbeiten. Durch das geheimnisvolle Buch entsteht zusätzlich eine hohe Spannung, die den Leser das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Ich würd gern weiterlesen.
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Sprache/Duktus: Eine sanfte und sehr verständliche Sprache.Die dadurch entstandende Wärme hat ganz schnell ein Bild aufgebaut, das ich bis zum Schluß nicht loslassen wollte.
Zusammenfassend: Dieses ist hier meine erste Rezension.Bin bestimmt nicht die größte Leseratte zumal ich mich schwer tue, mich darauf zu konzentrieren.Hier war es anders.....von Beginn an hat es sich wie eine Schlingpflanze um mich gewunden.Der Schreibstil, so weich, einfühlsam und auch die detalierten Beschreibungen ließen mich während der ganzen Zeit zugegen sein.Hatte mich selbst dabei ertappt, wie die Fenstervorhänge im Schlafzimmer beschrieben wurden, das meine Blicke kurz abschweiften in Richtung meiner Gardinen, so als würde ich mich umschauen.Ich war in der Geschichte drin.Deshalb von mir eine Handvoll Sternchen mit einem lächenden Flieger. Danke, konnte eben mal den Alltag auf wunderbare Weise entfliehen.
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Handlung: Simon kehrt nach dem Tod seiner Frau - ein Jahr ist vergangen - in das gemeinsame Haus zurück und wird dort mit seiner Trauer konfrontiert. Im Haus entdeckt er das Buch, das seine Frau als letztes gelesen hat...
Figuren: Figuren sind prägnant gezeichnet, besonders Simons Gefühle, als er in das Haus zurückkehrt waren für mich sehr bewegend und haben mich direkt in die Geschichte hineingezogen. Seine Schwester spielt noch eine Rolle, bei der er ein Jahr lang gelebt hat. Schön fand ich auch die Figuren in dem Buch-Buch, würde mir gern ein genaueres Bild machen, aber dafür müsste die Leseprobe länger sein.
Sprache/Duktus: Sehr - nur blumiger Schreibstil, der an manchen Stellen schon gekürzt wurde, gerade weil es die Sichtweise eines Mannes ist. Ich kann mir denken, das bei einer Frau nochmal deutlich mehr draufgepackt worden wäre. Vielleicht kann man es trotzdem noch ein bisschen reduzieren? Dennoch muss ich sagen, dass mich diese Art von Sprache sehr anspricht, als Freizeitlektüre, oder als Buch für Zwischendrin. Es ist sehr gefühlsbetont, dadurch schafft es die Autorin mich als Leser direkt mitzunehmen, in Simons Gefühlswelt. Es ist im Präsens geschrieben, was die Trauer intensiviert und was mir positiv aufgefallen ist.
Struktur: Kurze, sinngemäße Kapitel, klar strukturiert, nichts zu meckern.
Zusammenfassend: Ja, die Autorin kann schreiben, besonders für Frauen. Ich mochte die Leseprobe und habe mich wie eine andere/r Rezesent/in an "Cecilia Ahrens" erinnert gefühlt. Auch wenn der Schreibstil sich unterscheidet, vom Grundstock ist es dennoch sehr ähnlich. Dieses leicht mystische was mitschwingt gibt der ganzen Geschichte noch den nötigen Schliff, die Besondersheit, denn Bücher über trauende Ehemänner gibt es in der Frauenromanwelt genügend. Aber das hier war irgendwie anders und es hat gestimmt, auch wenn ich für meine Verhältnisse die Leseprobe etwas kurz fand. Aber das ist nicht weiter tragisch. Übrigens, was ist aus der anderen Geschichte geworden, die mit den beiden vergebenen Hauptcharakteren, die fremdgehen? DIE Story hat mich komplett umgehauen und die hätte ich sofort gekauft...! (Habe leider den Titel vergessen) Nun ja, wie dem auch sei, ich vergebe 4.5 Sterne, die ich aufrunde und einen Flieger für den Wettbewerb! Liebe Grüße, Schlau-chen
Kommentar von Novalee am 10.12.2011
WOW! Drei neue Rezensionen seit gestern. Freue mich sehr darüber und werde mich noch einmal per Nachricht bei den freundlichen Rezensenten melden. Nur kurz zu deiner Frage nach dem anderen Buch: "Der Tag, an dem ich das Leben betrog" liegt noch immer auf Eis, da ich damals gemerkt habe, dass ich mich in eine Richtung bewegt hatte, die irgendwie nicht zu mir passte. Mein Plan war es damals, es noch einmal zu überarbeiten, wenn ich die Zeit finde, bis jetzt ist das allerdings noch nicht passiert.
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Handlung: Die geliebte Frau ist tot. Ich begleite Simon, die Hauptfigur, auf seinem Weg von Trauer und Verlust zurück in sein altes Leben, das ein neues werden soll. Ohne Emma.
Figuren: Simon / seine Schwester / Frau Jäger und eine bisher nicht näher bekannte Frauenstimme
Sprache/Duktus: Wer sich thematisch mit Tod, Trauer und Verlust befasst, läuft Gefahr, sprachlich darin zu versinken. Das passiert Nancy Salchow nicht. Ihre Erzählstimme nimmt den Leser bei der Hand und führt ihn schnörkellos, ruhig und unaufgeregt durch die ersten Tage im ehemals gemeinsamen Heim und Leben.
Struktur: In der Leseprobe folgt die Handlung linear zum Geschehen und lässt immer wieder Rückblenden einfließen, die uns den 'Schicksalstag' näher bringen. Überdies lesen wir - ganz wie Simon selbst - parallel immer wieder Seite 139 des Buches, das Emma zuletzt in Händen hielt. Sie ist die Tür zu einer zweiten Geschichte, durch die Simon, gemeinsam mit dem Leser, eintreten darf.
Zusammenfassend: Was bleibt, wenn ein Mensch stirbt? Der letzte Blick, Satz, das letzte Lächeln? Im besten Fall ist es ein letzter, schöner Augenblick, der präsent bleibt. Simon bleibt dieser Moment mit Emma und ihr Buch - 'Das Glück im Augenwinkel'. (Mein einziger kleiner Kritikpunkt - Den wunderschönen Titel und den beschriebenen Klappentext des Buches bringe ich nicht wirklich in Zusammenhang, aber vllt. klärt sich das ja noch auf?) Die Leseprobe ist recht kurz, aber lang genug, mich für die Frage zu begeistern: Wie geht es weiter? Wie löst Nancy das Geheimnis um Seite 139 auf? Besonders gut gefallen mir die vielen kleinen Details, für die sich die Autorin Zeit nimmt. Kleinigkeiten, die so wichtig werden können, wenn das Große & Ganze seinen Sinn verloren hat. Viel Glück, und das nicht nur im Augenwinkel, für diesen Text.
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Handlung: Simon kehrt nach dem Tod seiner Frau in sein Haus zurück. Ein Jahr hatte er bei seiner Schwester gelebt, um über den Verlust hinwegzukommen. Doch als er sein altes Zuhause das erste Mal wieder betritt, kehren all die verdrängten Erinnerungen mit Macht zurück. Erst ein Buch bewirkt, dass wieder ein wenig Leben in seine Seele kommt - das letzte Buch, dass seine Frau gelesen hat - und in dem auf Seite 139 jeden Tag ein neuer Text erscheint ...
Figuren: Die Figuren sind noch ein klein wenig blass. Seltsamerweise habe ich Simons Namen tatsächlich überlesen und mich gewundert, warum die Hauptperson immer nur mit Er betitelt wurde. Erst als ich das Werk noch einmal durchschaute, entdeckte ich, dass er Simon heißt! Warum das so war, kann ich nicht sagen. Allerdings passte dieses "blass sein" zu dem Thema, denn es drückte wiederum genau das aus, was Simon von sich selbst wahrnahm. Wenn er wiederum das Buch seiner Frau in den Händen hielt, wurde er plötzlich in meinem "Blick" viel schärfer. Ich fand das sehr interessant. Auch das Buch im Buch war sehr ansprechend. Die Protagonistin dort auf Seite 139 ist mir sehr sympathisch. Zu den anderen Figuren kann ich noch nichts sagen, dafür war die Leseprobe zu kurz.
Sprache/Duktus: Die Sprache ist sehr professionell, obwohl ich ein paar mal über das Präsens "gestolpert" bin. Das kann aber auch daran liegen, dass ich in der Zeitform nicht so gerne lese. Aber hier fand ich das Präsens fast(!) nicht merkbar. Es las sich sehr flüssig.
Struktur: Die Struktur des Buches fand ich gut. Es gab eine sehr kurze Einleitung (die Ich-Form fand ich sogar passender, als den Text in der Dritten Person). Dann schwenkt die Erzählperspektive, bleibt aber bei Simon.
Zusammenfassend: Die Leseprobe hat mich berührt. Ich war ein wenig an die Cecelia-Ahern-Bücher erinnert, obwohl der Stil ein völlig anderer war - schärfer und auch etwas farbloser (was nicht negativ gemeint ist!) Die Gefühlswelt kam gut rüber und passt auch gut zu einem Mann. Die Idee und die Umsetzung davon ist mal etwas anderes. Ich würde gerne weiterlesen. Sag mir, wenn das Buch einen Verlag findet. :o)
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Zusammenfassend: Diese Zeilen musste ich erst auf mich wirken lassen, ehe ich mich zu dieser Rezi imstande fühlte. Das Thema ist nicht gänzlich neu und ich war hin und wieder an "PS Ich liebe dich" erinnert. Kurz bevor ich die Probe weglegen wollte (weil sie mich depressiv stimmte) kam dann das Geheimnis des Buches zum Vorschein und ich gewann neuen Lesewillen. Jetzt wäre er da, aber die LP ist zu Ende:-( Der Lesefluss ist durchaus gewährleistet. Trauer schwingt hier in jedem Ton mit. Du verstehst es einfach dich Auszudrücken und Dinge auf den Punkt zu bringen. Hin und wieder nur bin ich über ein Wort gestolpert, das nicht zu 100% passte. Das einzige, woran ich mich jetzt noch erinnere, ist die "Bettlehne".
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Handlung: Der Tod seiner Frau hat Simon schwer getroffen. Doch irgendwann erkennt er, dass sein Leben weitergehen muss. Nachdem er sich über ein Jahr bei seiner Schwester verkrochen hat, kehrt er in sein Haus zurück, das ihn auf so schreckliche Weise an seine Frau und an ihren Todestag erinnert. Im Schlafzimmer fällt ihm das Buch in die Hände, das seine Frau zuletzt gelesen hat. Doch die Seite, in der das Lesezeichen steckt, die letzten Worte, die seine Frau jemals gelesen hat, halten eine Überraschung bereit. Es sind die Worte einer Frau, die wie er einen schweren Verlust erlitten hat. Allerdings ist es die einzige Seite in dem Buch, die von dieser Frau handelt. Sowohl die Seiten davor, als auch die Seiten danach erzählen eine ganz andere Geschichte. Und die Worte ändern sich, jeden Tag aufs Neue…
Figuren: Von Simon erhält der Leser einen umfassenden Eindruck. Nach dem Tod seiner Frau sind es Antriebslosigkeit, Mutlosigkeit, Resignation, die ihn auszeichnen. Obwohl seine Frau schon über ein Jahr tot ist, hat die Betäubung gegenüber seiner Umwelt nicht nachgelassen. Im Grunde interessiert er sich nicht mehr für sein Leben. Alleine der Schmerz ist es, den er noch in aller Intensität spürt. Mit schönen, sanften und einfühlsamen Worten beschreibst Du sein Leiden, sein betäubtes Torkeln durch eine Welt, die nicht mehr die seine ist.
Sprache/Duktus: Es gibt wenige Manuskripte auf NB, die genauso im Bücherregal stehen könnten, wie sie sind. Doch hier ist das der Fall. Ich habe Nancys Manuskripte hier bisher immer als sprachlich ausgereifte, sanfte und ruhige Geschichten wahrgenommen, und auch hier werde ich nicht enttäuscht. Im Grunde greife ich immer zu ihren Geschichten, wenn ich wenig Zeit für eine Rezension habe und möglichst wenige Kritikpunkte zu finden erwarte. Vielleicht bin ich noch nicht einmal die richtige Zielgruppe ihrer Werke, aber nichtsdestotrotz beeindruckt mich ihre mitfühlende, ausgereifte und elegante Art zu schreiben, und mit Worten zu spielen; sich die Feinheiten der deutschen Sprache zunutze zu machen, um eine Geschichte zu kreieren, die den Leser nachdenklich zurücklässt. Mit einem gekonnten Spiel von Worten wird zum Beispiel Simon charakterisiert. Ihm ist nur ein mechanisches, bemühtes Lächeln geblieben, er nimmt zur Kenntnis, aber nichts mehr wirklich wahr. Wie lässt sich besser seine Betäubung, seine Abgestumpftheit charakterisieren?
Struktur: Die Struktur des Buches ist unaufgeregt wie die Erzählstimme. Keine Rückblenden, nur die schmerzende, unausweichliche Gegenwart, ohne seine Frau Emma. Wie ließe sich besser der Schmerz Simons ergründen, als wie er in seiner Gegenwart gefangen zu sein, ohne die Möglichkeit, aus ihr auszubrechen? Ich weiß nicht, ob absichtlich darauf verzichtet wird, den Leser mit Rückblenden zu führen, aber ich halte es in diesem Fall für ein außergewöhnliches wie passendes Stilmittel, die Hoffnungslosigkeit seiner Situation zu verdeutlichen.
Zusammenfassend: Normalerweise versuche ich mit meinen Sternen zu bewerten, wie interessant – aus meiner Sicht natürlich – das jeweilige Manuskript für das Lektorat sein könnte. Daumenregeln in etwa: Drei Sterne: Interessant nach Überarbeitung, fünf Sterne: Bis auf Kleinigkeiten ein interessanter Kandidat für das Lektorat. Ich erwarte bei nicht lektorierten Werken keine Perfektion. Bei Nancys Manuskripten frage ich mich hingegen jedes Mal, warum sie nicht schon längst Bestsellerautorin ist! Was soll ich hier bewerten? An manchen Stellen wirken die Geschichten, als wären sie bereits durch das Lektorat gelaufen. Ich persönlich bin der festen Überzeugung, dass es für Deine Geschichten einen großen Markt weiblicher Leserinnen geben müsste. Als männlicher Leser bleibt mir nur, Dir meinen Respekt für Deine – wie ich finde – außergewöhnliche sprachliche Leistung zu zollen.
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Handlung: Simon hat vor etwa einem Jahr seine Frau verloren. Noch immer ist er in seiner Trauer und seinem Schmerz verhaftet; dennoch wagt er den Schritt, ins gemeinsame Haus zurückzukehren und sein altes Leben wieder aufzunehmen - soweit möglich. Auf dem Nachttisch seiner Frau findet er das Buch, das seine Frau zuletzt gelesen hat. Die Seite 139, in der das Lesezeichen steckt, ändert täglich ihren Inhalt, spricht aber jedes Mal von ähnlicher Trauer, wie er sie empfindet. Der Anfang des Buches erscheint - zusammen mit dem Klappentext - sehr vielversprechend. Geschickt bleiben zunächst einige Fragen offen - z. B. wie die Frau gestorben ist. Ich würde auf jeden Fall weiterlesen wollen.
Figuren: In der Leseprobe Simon, seine Schwester Marie, seine Nachbarin Frau Jäger. Soweit in der Kürze der Leseprobe möglich, waren sie mir plastisch vor Augen.
Sprache/Duktus: Im Gegensatz zu einigen meiner Vorrezensenten empfinde ich das Präsens nicht als störend, sondern als sehr passend und die Intensität der Trauer steigernd. Insgesamt gefällt mir die Sprache gut, du schaffst es, mich zu berühren und mitzunehmen. Allerdings finde ich manche Stellen zu ausufernd; hier sagst du mit mehreren aufeinanderfolgenden Sätzen dasselbe und zerstörst für mein Empfinden das zunächst sehr gelungen dargestellte Gefühl damit. Ein paar Beispiele: S. 6 (PDF-Zählung) oben: "Er hat sich das wirkliche Sehen im Laufe der letzten Monate abgewöhnt. Er nimmt zur Kenntnis. Aber er hat aufgehört, wirklich wahrzunehmen." Hier hätte m. E. der erste Satz allein gereicht, evtl. vielleicht noch ergänzt um den zweiten. Oder S. 8: "Sich fallen zu lassen käme einem Versinken in Selbstmitleid gleich. Und er will nicht versinken. Weder in Selbstmitleid noch in quälenden Erinnerungen. Sie ist fort. Und kein selbstzerstörerischer Gedanke wird sie dir zurückbringen." Wirkungsvoller wäre, finde ich, den 2. und 3. Satz zu streichen. Die Beschreibung der Trauer von Simon in der Szene wird durch die in meinen Augen unnötigen Wiederholungen zu stark "ausgewalzt", erscheint dadurch weniger intensiv und die Gefahr besteht, dass der Leser beginnt zu überfliegen. --- Dann noch ein paar Kleinigkeiten: S. 19: Heißt es wirklich, sich einer Wirkung "unterziehen"? Das kam mir komisch vor. S. 23: Das Wort "einschläfernd" (bezieht sich auf seinen zu übersetzenden Text) finde ich hier ungeschickt, weil kurz vorher von seinen Schwierigkeiten einzuschlafen gesprochen wurde.
Struktur: Kurze Kapitel, bisher im Wesentlichen linear erzählt, ich könnte mir vorstellen, dass noch Rückblenden folgen, da der Leser ja sicherlich noch erfahren wird, wie die Frau zu Tode kam. Eingeschobene Textstellen aus dem Buch, das auf dem Nachttisch lag. Die Leseprobe ist zu kurz, um mehr als dies über die Struktur verraten zu können.
Zusammenfassend: Ein vielversprechender Plot und ein Romananfang, der mich zum Weiterlesenwollen bringt, der meines Erachtens noch durch eine sprachliche Überarbeitung in der angesprochenen Trauerszene sowie an einigen weiteren kleinen Stellen gewinnen würde. Ich vergebe vier Sterne plus Empfehlung, denn ich denke, dass die Überarbeitung kein großer Akt wäre und sich in jedem Fall lohnen würde. Das Buch fände sicherlich jede Menge Leser/innen, die es kaufen würden! Liebe Grüße, Sabine
Kommentar von Nordlicht am 12.11.2011
P.S.: Ich hab vergessen zu schreiben: Der Prolog hat mir besonders gut gefallen! (Und ich bin eigentlich kein Fan von Prologen.)
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Sprache/Duktus: Die Idee, es im Präsens zu schreiben, ergibt für mich durchaus Sinn. Es ist eine schwere, bedrückende Geschichte, die als Erzählung rasch ins melodramatische kippen könnte.
Zusammenfassend: Die Leseprobe ist viel zu kurz! Man ist sofort in der Geschichte drinnen und zack! ist es schon vorbei. Welch wunderbar gefühlvolle Sprache, die nicht nur die Stimmung von Simon realistisch wiedergibt. Vielleicht ein Hauch zuviel davon, aber hier einen Fehler herauszuklauben, ist wie ein Haar in der Suppe zu suchen. Ein einziges habe ich gefunden, aber das war keines von dir, sondern mein eigenes. Ich habe mich gefragt, ob mir das Buch - als dickes Buch - spannend genug wäre, um es zu lesen. Dann bin ich wieder auf den Klappentext gekommen. "Zum ersten Mal seit langem schöpft er neue Hoffnung. Durch eine Frau, die er nicht kennt und die zu finden unmöglich scheint …" Ich denke, wir können uns noch auf einiges freuen.
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Handlung: Der Witwer Simon verlässt nach dem plötzlichen Tod seiner geliebten Ehefrau Emma nahezu fluchtartig das gemeinsame Haus und zieht zu seiner Schwester und deren Familie...Erst ein Jahr später fühlt er sich stark genug, in sein Haus zurückzukehren...Dort findet er alles so vor, wie er es damals verlassen hat...Auf dem Nachttisch seiner verstorbenen Frau fällt ihm ein Buch in die Hände, welches Emma noch kurz vor ihrem Tode gelesen hat...und welches ein großes Geheimnis in sich zu bergen scheint.."Das Glück im Augenwinkel" von Lennard Grabow....
Figuren: Simon, der trauernde Witwer...Emma, seine verstorbene Frau...Marie, seine ältere Schwester, die sich nach Emmas Tod aufopferungsvoll um Simon kümmert...Jan, maries Ehemann und Vater der beiden gemeinsamen Kinder Timmy und Rhea...Frau Jäger, Simons nette Nachbarin, die sich während seiner Abwesenheit um das Haus kümmert...
Sprache/Duktus: Klare, einfühlsame, ausdrucksstarke, flüssige, weiche und melodische Sprache....mit einem einzigen, winzigen Flüchtigkeitsfehler auf Seite 6, wo es heißen muss: "Eine Schar von Vögeln . und nicht - Eine Scharr"...Aus der Er-Perspektive geschrieben...
Struktur: Beginnend mit der Vorstufe des Träumens, wird der Leser auf einfühlsame Weise in die herbstliche Gegenwart geführt, in welcher der Hauptprotagonist zeitweise in Erinnerungen schwelgt..Die Spannung baut sich langsam auf und plätschert sozusagen leise bis zum raschen Ende der LP...
Zusammenfassend: Eine traurige Geschichte um einen trauernden Mann, der das Liebste verloren hat und mit den Folgen dieses Schicksalschlages in der gewohnten Umgebung nicht zurechtkommt...Ein Jahr später fühlt er sich stark genug und kehrt in sein altes Haus zurück und stellt sich der Vergangenheit...Sehr schöne, berührende LP, mit wunderbaren, glaubhaft beschriebenen Bildern, die mich von Beginn an in das Geschehen eintauchen ließen...und deren Fortgang ich unbedingt erfahren möchte...Liebe Nancy, endlich bin auch ich einmal in den Genuss gekommen, ein Werk von dir lesen zu dürfen ..wie oft hatte ich es mir schon vorgenommen, doch immer ist etwas dazwischen gekommen..Aber dafür hat es jetzt ja geklappt...und es ist genau so gekommen, wie ich es mir gedacht habe....du hast mich mit deiner sanften Art des Schreibens voll überzeugt und dshalb gebe ich dir nur allzu gerne eine ganze Handvoll leuchtender Sterne mit einer ebenso glänzenden Empfehlung...Viel Glück wünscht dir Rebecker
Kommentar von Rebecker am 03.11.2011
Vergaß leider zu erwähnen, dass ich das federleichte und verträumte Cover wunderschön finde!
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Zusammenfassend: Eine außergewöhnlich spannende Geschichte. Die Lösung des Rätsels um das Buch würde mich nach der Leseprobe sehr interessieren und ich habe auch keine Idee wie es weiter gehen könnte. Die Spannung ist hervorragend aufgebaut. Die Autorin schreibt sehr sicher und hat ihren eigenen flüssigen Stil. Ich hoffe doch, dass die Geschichte bald fertg vorliegt.
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Handlung: Nach einem schweren Schicksalschlag begleitet der Leser Simon ein kleines Stück zurück in sein "altes" Leben. Ein Leben ohne seine Frau Emma, die am 13.09.2010 ihr Leben verloren hat. Das letzte Buch, das Emma in Händen gehalten, insbesondere die letzte Seite, die sie gelesen hat, erschrecken und faszinieren Simon gleichermaßen.
Sprache/Duktus: Der Präsens stört den Lesefluss, aber vielleicht ist er bewusst eingesetzt, weil die Autorin im Folgenden "Zeitsprünge" vornehmen möchte, für die sie sich das Präteritum aufhebt, um nicht das Plusquamperfekt bemühen zu müssen. Allzu viel "hatte" oder "geworden war" liest sich auch eher sperrig. Falls dies nicht so sein sollte, empfehle ich auch, die Vergangenheitsform zu wählen.
Zusammenfassend: Bei dem Plot fiel mir sofort "Das Lächeln der Frauen" von Nicolas Barreau ein. Dort stößt die Hauptfigur nach dem Tod ihres Vaters und dem plötzlichen Ende ihrer Beziehung auf einen Roman, in dem ein Satz auf ihr ererbtes Restaurant "Le Temps des Cerises" verweist. Der Roman bringt die Wende... Aber "Das Glück im Augenwinkel" scheint kein Nachbau mit nuancierter Personenaufstellung und variierter Handlung zu sein. Der Auszug lässt auf eine andere, spannende Geschichte schließen. Das Buch, das letzte, das die verstorbene Frau von Simon vor ihrem Tode gelesen hat, hat etwas Mysteriöses, insbesondere die letzte Seite, die Emma gelesen hat. Irgendetwas stimmt damit nicht. Das Buch ändert täglich seinen Inhalt. Für mich ist das im Moment nicht "bloß" ein weiterer Tränendrüsen-Liebesroman, sondern das Genre "Suspense" wird auch bedient. Deswegen würde ich weiterlesen, wenn ich könnte. Das Risiko, enttäuscht zu werden, gehe ich ein und spreche auch eine Empfehlung aus. Wegen des gewählten Tempus gebe ich 4*.
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Handlung: Ich finde die Handlung sehr originell, da hier eine Lebensgeschichte auf eine Art erzählt wird, wie ich sie noch nie gelesen habe. Toll!
Figuren: Emotionen zeichnen die Figuren aus, die du wirklich gut und dreidimensional zum Leben erweckt hast. Generell ist für mich die Handlung nicht das beste an deinem Werk, sondern die Menschen, die deiner Geschichte eine sehr einprägsame Atmosphäre verleihen.
Sprache/Duktus: Du kannst auf jeden Fall schreiben, das habe ich von dem ersten Satz an gemerkt. Deine Erzählweise ist so unbeschwert, dass ein Lesefluss für mich die logische Konsequenz war. Ich war ratz fatz durch und hatte viel Spaß mich mit deiner Geschichte zu beschäftigen.
Zusammenfassend: Eine gute Idee kombiniert mit einer einfühlsamen, leidenschaftlichen und liebevollen Erzählweise, die mir das Lesen von selbst abgenommen hat. Liebe Nancy auch wenn von Zitrone on Air nicht so begeistert war, bin ich es von diesem Werk umso mehr.
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Zusammenfassend: Schon allein der Buchtitel ist wunderschön und macht neugierig. Und ebenfasll dieses gelungene Cover. Meine Erwartungen waren deshalb von anfang an schon sehr hoch gesteckt. Nancy, du hast mich nicht enttäuscht. Deine Geschichte von Simon, der seine Frau verlohren hat, geht weit unter die Haut. Du bist eine sehr sorgsame Erzählerin, die mit ihren geflügelten Worte das Leserherz einfach höherschlagen läßt. Dein sehr gefühlvoller Schreibstil und eine Handlung die neugierig macht, verweben diese Geschichte zu einem harmonischen Ganzen. So, jetzt will ich nur noch eines wissen? Wie geht es weiter? Viel Glück wünscht dir Nelli
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Zusammenfassend: Wieder ein echter Salchow! Die Geschichte tritt sehr stilsicher und professionell auf. Das Präsens mutet zwar ein wenig ungewohnt an und zu Beginn stolpert man auch ein paar mal darüber, weil man in vertraute Lesegewohnheiten zurückfallen möchte. Ist meiner Meinung nach aber wirklich eine Sache der Gewohnheit. Vom Stiltechnischen her finde ich den Präsenseinsatz aber klasse; Zum einen begleitet man Simon quasi in Echtzeit auf seinem langen Weg zurück in den Alltag, zum anderen ist es, gerade weil es ungewohnt und anstrengend ist, auch für den Leser wird deutlicher wie ungewohnt und anstrengend diese Phase in Simons Leben ist.
Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Zusammenfassend: Wieder ein sehr professionell geschriebenes Buch von Novalee. Diesmal eine ein wenig schwierigere Thematik,die dennoch gut ebwältigt wird. Allein, das Präsens als Erzählzeit funktioniert für mich nicht wirklich. Im Rahmen der Leseprobe hat man (noch?) keinen Hinweis darauf, warum du in der Gegenwart erzählst; wenn es keine bestimmte Funktion erfüllt, würde ich dir wirklich raten, das Buch lieber in der Vergangenheit zu erzählen - es wirkt schöner und berührt einen trotzdem.
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Handlung: Simon hat seine Frau verloren und ist noch mitten in der Trauer. Ein mysteriöses Buch offenbart ihm Szenen aus Emmas Leben.
Figuren: Simon, seine Schwester Marie, die tote Emma, die Nachbarin. Jede Figur hat ihre eigene Stimme, ich konnte mich in der Kürze des Textes vor allem in den Hauptprota gut einfühlen und sah ihn förmlich vor mir.
Sprache/Duktus: Hier gibt es für mich kaum eine Beanstandung, die Autorin kann fließend schreiben und unterhalten.
Zusammenfassend: Würde ich dieses Buch kaufen? Die Frage habe ich mir mehrfach gestellt. Wahrscheinlich käme es auf einen guten Klappentext an, denn trotz aller Spannung war mir der Beginn noch einen Hauch zu schleppend, das Augenwinkel-Buch hätte einen Tick früher auftauchen können, auch wenn mir Nancys Beschreibungen des Zimmers etc. wirklich sehr gefallen haben. Ansonsten gebe ich ein uneingeschränktes Ja, die Autorin schreibt spannend und professionell. Die Bedrückung der Figuren ist direkt zu spüren, vor allem Simon kommt in seiner Gefühlswelt sehr eindrücklich daher. Gerade als ich dachte: Jetzt wird es mir aber langweilig mit dem Augenwinkel-Buch-Lesen- steigert Nancy die Spannung wieder, indem sie zeigt: Hier geht etwas Mysteriöses vor. Hat mir sehr gut gefallen.
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Zusammenfassend: Bereits gestern bin ich auf eine Geschichte gestolpert, die ähnlich wie diese sehr anrührend und fein geschrieben ist. Schon gestern konnte ich meine Gefühle beim Lesen nicht wirklich ausdrücken. Es gefällt und zieht mich hinein und auf der anderen Seite denke ich "Huuuuuhuuuhuhuhuhu die Rosi;-)", aber jetzt nicht negativ, denn auch du schaffst es irgendwie die Waage zu halten. Wenn ich versuche in diesem Stil zu schreiben ... ich sags mal so: Meine Schwester verdreht die Augen, wie ein Frosch beim ... ach, lassen wir das;-DDD. Zusammenfassend finde ich deine Idee und die Umsetzung noch einen Tick besser und daher vergebe ich 5 ***** und einen ganz lieben Gruß mit Flughafen;-))) die Antje
Kommentar von AntjeM am 12.10.2011
Gestolpert streichen und gestoßen einsetzen;.-DDD ... da habsch na die richtie Wort gesucht;-DDD
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Zusammenfassend: Einfühlsam und bildreich schilderst du Simons Innenleben nach dem Tod seiner Frau. Deine Worte zeugen von großer Wärme, einer starken Gefühlswelt. Ich fand deine Geschichte keineswegs überladen oder zu detailliert - mir hat sie genauso gefallen wie sie ist! Vorsichtig nahm sie mich mit, genauso vorsichtig wie Simon das Haus betrat - und hoffnungsvoll aber auch verwirrt hat die letzte Seite mich zurück gelassen. Eine wunderbare Idee, deren Ende nicht vorhersehbar ist :-) Ich wünsche dir ganz viel Glück damit und danke sehr für`s Teilen!
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Zusammenfassend: Liebe Nancy, ja du hast hier auf NB deinen ganz eigenen kleinen Fan gefunden:) *** Der Stil und die Wortwahl passen wieder einmal ganz wunderbar zu Erzählung. *** Du hast mich erneut gefangen, mitgenommen auf eine Reise, die sehr farbenfroh ist -vielleicht für den Einen oder Anderen zu detailliert . Aber gerade diese Erzählfülle habe ich sehr genossen, denn sie ist hier ausgesprochen passend. Sowohl Äußerlichkeiten, wie auch schmerzliche Emotionen werden glaubhaft gezeichnet. Ich wünsche mir sehr, dass dieses Werk die Chance erfahren wird auf den Lektoratstisch zu gelangen und wünsche dir deswegen Glück und Erfolg! Lela
Sprache/Duktus: Präsens - stört mich sehr bei dieser Erzählung. Wörter wie schlägt, überkommt, trifft, schließt (immer t am Ende) hören sich in der Vergangenheit flüssiger an: schlug, überkam, traf, schloss. Es gibt in dieser Erzählung auch keine Notwendigkeit für den Präsens. - Den Satz "Eine Scharr von Vögeln ..." mochte ich beispielsweise nicht, weil (abgesehen von "Schar") mir die Vögel zu aktiv "ausbrechen"; manchmal wäre eine Passivform oder ein Nebensatz vielleicht besser: ... "Auto hupte ..., wodurch die Vögel aufgeschreckt wurden." Die (halben) Sätze sind mir teilweise zu abgehackt, manchmal auch zu erklärend: "... im selben Moment ..." (außerdem wäre es eher der "nächste" Moment) - Wenn es im Buch ein Buch eines anderen (fiktiven) Autors gibt, dass "Das Glück im Augenwinkel" heißt, dann kann dieses Buch hier ja nicht genauso heißen!
Zusammenfassend: Unberücksichtigt lasse ich mal bei den Sternen die Handlung und die Figuren. Sprache/Duktus gefällt mir für diese Erzählung nicht so gut, dass ich das Buch lesen würde, insbesondere der Präsens ist für mich unpassend (obwohl ich ihn prinzipiell für ok halte - aber hier wirkt es für mich stark wie eine vergangene erzählung) neben ein paar stilistischen Kleinigkeiten, die aber auch eine Geschmacksfrage sind. - Die Interessantheit der Story macht noch keinen starken Schlenker innerhalb der Leseprobe zu "interessiert mich" oder "interessiert mich nicht".
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Zusammenfassend: ...berührst du ganz still und unaufgeregt exakt die richtigen Stellen. Die, die mich mitfühlen und eintauchen lassen. Ich frage mich jedes Mal, wie du das machst und nehme mir zum Beginn eines jeden Textes vor, dein Geheimnis zu entschlüsseln. Wenige Zeilen später habe ich mein Vorhaben dann aber schon vergessen und befinde mich einfach mitten in deiner Geschichte. Eingetaucht! Genieße einfach, bzw. lasse mich treiben... Also, ich bin ein absoluter Fan deiner Texte! Empfehlung? Aber sicher!!!
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Zusammenfassend: Durch das wunderschöne Cover bin ich auf diese Geschichte aufmerksam geworden. Ich habe weder Klappentext, noch die anderen Rezensionen gelesen, bevor ich von dieser Leseprobe verzaubert wurde. Eine eher ruhige Sprache, passend zum Thema, führt einen langsam in die anfangs traurige Geschichte ein. Wenn ich etwas zu meckern hätte, dann vielleicht, dass diese Leseprobe viel zu kurz ist ;) Ich persönlich finde diesen Anfang sehr gelungen, die Idee mit der Seite 139 interessant - aber es bleiben selbstverständlich viele Fragen offen. Ich hoffe doch, dass wir eines Tages eine Antwort bekommen werden - gerne auch gedruckt und gebunden ;) Ich wünsche dir viel Glück mit dieser Geschichte - und ab dafür!
Handlung: Die Handlung wurde bereits mehrfach ausführlich beschrieben und alles Wichtige steht zudem im Klappentext.
Figuren: Simon, seine verstorbene Frau Emma, Simons Schwester Marie und die Nachbarin.
Sprache/Duktus: Die Sprache ist angenehm (vielleicht an manchen Stellen etwas zu blumig), und so findet man sehr schnell in die Geschichte hinein.
Struktur: Die Leseprobe enthält drei Kapitel und umfasst 27 Seiten. Etwas kurz, um eine wirkliche Bewertung angeben zu können.
Zusammenfassend: Das Thema ist nun nicht ganz neu, allerdings macht die Leseprobe schon neugierig und es könnte einen in eine andere Richtung lenken, als vermutet. Um das aber wirklich beurteilen zu können, müsste die Leseprobe einfach länger sein. So bekommt man nur einen kleinen Einblick. Ich gebe aber mal 4 Sterne!
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Zusammenfassend: interessante Geschichte. Die LP ist etwas zu kurz, um das Buch richtig einschätzen zu können. Ein bisschen verwirrend finde ich es noch. Vielleicht wären mehr Seiten hilfreich dafür. Auch geraten mir manchmal die Beschreibungen zu detailliert, die Farben der Kleidung von Frau Jäger, die grüne Schüssel usw. Aber unbestritten versteht die Autorin zu Schreiben. Daher mal 4 Sterne. Ich lese es gern nochmal, wenn es länger ist. Und ebenfalls unbestritten wird es viele Leser geben, daher die Empfehlung.
Zusammenfassend: ...aber leider nicht mehr. Es ist leider nicht besonders originell, so eine Geschichte gab es schon mehr als einmal. Das ist eigentlich für diese Art Literatur auch okay, aber sprachlich finde ich manches auch ein wenig zu "angestrengt" formuliert - die Sprache wirkt auf mich weder wirklich literarisch noch sachlich. Hier und da könnte es vielleicht nicht schaden, wenn du einfach ein wenig das "Blumige" sein lässt, vor allem bei einem Thema wie diesem. Trotzdem nett.
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Zusammenfassend: Nur eine Leseprobe und doch unglaublich aufwühlend. Ich weiß nicht, ob du je so einen Verlust erlitten hast, aber deine Beschreibung dieses "Scheuklappen"-Blickes im ersten Jahr danach. lässt das vermuten. Dann die Angst Vertrautes zu sehen und die Unfähigkeit dieses wegzugeben, als würde man dadurch die Erinnerung entweihen oder gar verlieren. Du beschreibst diesen Zwiespalt sehr intensiv. Die Idee mit den sich verändernden Seiten in dem Buch ist wunderschön. Meine Neugier ist geweckt. Werden sie sich finden?
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Zusammenfassend: Liebe Nancy, was soll ich sagen? Du schaffst es immer wieder, mich mit Deinen gefühlvollen Texten und Deiner einfühlsamen Sprache zu fesseln. Ich fühlte mich mitgenonommen, zusammen mit Simon in sein Haus, das er seit dem Tod seiner geliebten Emma nicht mehr betreten hat. Du schaffst es, mich als Leserin an die Hand zu nehmen, mich an den Emotionen Deines Protagonisten teilhaben zu lassen. Vor allem nehme ich Deinem Protagonisten diese Gefühle ab, denn sie wirken echt, nicht gestellt, nicht aufgesetzt. Das ist etwas, an dem ich z.B. noch zu arbeiten habe, das gelingt mir bei weitem nicht so gut wie Dir. Gleich zu Beginn ist mir aufgefallen: "Eine Scharr von Vögeln bricht aufgescheucht aus deinem Baum". Du meinst bestimmt "Eine Schaar von Vögeln ...". Ansonsten habe ich sprachlich bei Dir wenig auszusetzen, Deine Texte sind von gewohnt hoher sprachlicher Qualität, wie ich es hier selten lese. Ich wünsche Dir für diesen Roman alles Gute für den Wettbewerb und auch darüberhinaus. Grüße, Susanne.
Kommentar von Susanne Böckle am 09.10.2011
Oh, wie peinlich, Nancy: Da verbessere ich Dir einen RS-Fehler und mache selbst einen. "eine Schar Vögel", natürlich nur mit einem "a", da war wohl mein Finger ein wenig zu lange auf der "a"-Taste und ich habe anschließend nicht lange genug hingeschaut :-)) sorry.
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Handlung: Fast ein Jahr ist es her, seit Simon, ein Übersetzer, seine Frau Emma verloren hat. Ein Jahr, in dem er vor den drückenden Erinnerungen in ihrem gemeinsamen Haus geflohen und statt dessen bei seiner Schwester untergekommen ist. Als er nun zurückkehrt, trifft ihn die ehemals vertraute Umgebung wie ein Schlag: Emmas Pantoffeln, ihr Bademantel - überall Details, die an sie erinnern und umso eindrücklicher demonstrieren, dass sie fort ist. Und noch etwas entdeckt Simon: Das Buch, das Emma noch am Vorabend ihres Todes gelesen hat - bis Seite 139. Und genau die wird für ihn in den folgenden Tagen zu einem seltsamen Geheimnis: Eine Fremde scheint dort von ihrem eigenen Verlust zu sprechen - und jeden Tag ist der Inhalt von Seite 139 ein neuer...
Figuren: Die Figuren sind eindrucksvoll gezeichnet, mit einem sehr genauen Blick für Details. Besonders überzeugend fand ich dabei die Schilderungen zu Simons Emotionen am ersten Tag der Rückkehr ins Haus. Der Leser wird hier hautnah an die Gefühle des Protagonisten herangeführt, fast als stünde man neben ihm, während er nach einem Jahr Raum um Raum des Hauses in Augenschein nimmt. Sehr gelungen. Auch Nebenfiguren wie die Nachbarin werden hervorragend beschrieben.
Sprache/Duktus: Sprachlich kommt auch dieses Werk von Nancy Salchow gewohnt professionell daher, wobei sich die Autorin einer angenehm unaufgeregten und - dem Thema angemessen - überaus einfühlsamen Erzählweise bedient und erneut ein feines Gespür für menschliche Emotionen beweist.
Struktur: Gut, übersichtlich und nachvollziehbar strukturiert, in kurzen, sinnvoll eingeteilten Kapiteln.
Zusammenfassend: Eine gefühlvoll erzählte, anrührende, aber auch spannende Geschichte. Der Autorin gelingt es hier, binnen kürzester Zeit eine hohe Identifikation des Lesers mit den Emotionen und Problemen des Protagonisten herzustellen. Einzig über die Tatsache, dass Simon so schnell akzeptiert (und auch weitererzählt), dass Seite 139 täglich den Inhalt wechselt, bin ich ein wenig gestolpert. Ein skeptischerer Mensch hätte vielleicht versucht, in irgendeiner Form zu kontrollieren, ob er nicht einer Täuschung unterliegt (zum Beispiel durch Einscannen oder Kopieren der Seite?). Aber das mag auch nur mein persönlicher Eindruck sein - vielleicht bin ich hier selbst ein wenig zu sehr Skeptiker :-) Unabhängig davon aber eine wunderbar erzählte und überaus einfallsreiche Geschichte. Ich würde gern erfahren, wie es weitergeht, und wünsche der Autorin viel Erfolg mit diesem Werk.
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Zusammenfassend: Liebe Nancy, dass ich ein Fan von Dir bin, weißt Du ja schon länger. Auch diesmal hat mich Deine gefühlvoll, traurige Geschichte gefesselt. Du schreibst über Dinge, die ich in der heutigen Zeit sehr vermisse: Gefühle, Geborgenheit, Träume, Treue und Liebe, die unsterblich ist. Ich kann mich hineindenken in Simon, der den Trost in den Zeilen findet und sehr wahrscheinlich etwas sieht oder liest, was es gar nicht gibt. Oder gibt es so etwas tatsächlich? Ich glaube, eine große Verbundenheit zwischen zwei Gleichgesinnten kann so manches bewirken. Als mein Vater starb, war ich auf Seite 779 bei "Die Säulen der Erde". Danach habe ich nie weitergelesen, weil von diesem Buch eine starke Erinnerung ausging, mit der ich nicht umgehen konnte. Deine Geschichten sind immer wieder toll und ich werde weiterhin Deine Leserin sein.
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Handlung: Simon kehrt ein Jahr nach dem Tod seiner Frau ins gemeinsame Haus zurück und findet dort ein Buch.
Figuren: Simon, Übersetzer und Witwer, Marie, seine Schwester, und Nachbarin Frau Jäger
Sprache/Duktus: Wunderbar einfühlsam geschrieben, mit Blick für schöne Detaills. Simon wird dem Leser sofort gut bekannt. Nachvollziehbare Einblicke in seine Gefühlswelt.
Struktur: Chronologischer Handlungsaufbau mit kleinen Zeitsprüngen. Fragmente des Buches werden immer wieder eingeschoben.
Zusammenfassend: Wunderbar erzählend führt die Autorin uns in Simons Gefühlswelt ein. So ruhig die Erzählweise ist, wird dennoch Spannung aufgebaut. Das ist ganz sicher ein Buch für Kuschelecke und Kamin. Das Buch gehört unter die Top 10.
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Sprache/Duktus: Sehr emotional, ich kann jede Regung nachempfinden und damit ist der Text für mich unglaublich berührend.
Struktur: Durch die kursiven Texte und die kleinen süßen Büchlein ist die Struktur überschaubar und ganz ganz wunderbar!
Zusammenfassend: So, das hat man nun davon, wenn man sich "nur" auf eine Leseprobe einlässt. Ich möchte unbedingt wissen, wie es am nächsten Tag weitergeht, was das geheimnisvolle Buch noch in sich birgt und wie (und ob) er den Schmerz überwindet. Bitte schnell weiterschreiben und Verlag: Bitte schnell veröffentlichen, denn ich hab bei sowas echt keine Geduld :O)
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Handlung: Der Witwer Simon kehrt nach einem Jahr in sein Haus zurück, wo die Erinnerung an seine Frau auf ihn wartet und ihn eiskalt erwischt.
Figuren: Simon, seine Schwester Marie, seine Nachbarin Frau Jäger
Sprache/Duktus: Wundervolle Sprache, die es versteht, detaillierte Bilder hervorzurufen, und ein toller Stil. Nancy Salchow eben!
Zusammenfassend: Ich habe erst wenige Seiten gelesen, aber mir gefällt's jetzt schon. Der Rest wird noch folgen. Trotzdem schon mal meine Empfehlung.
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Handlung: Der Hautcharackter Simon versucht nach dem tragischen Tod seiner Ehefrau wieder zu Leben. Während er eine Geschichte liest, die ihm zeigt, dass er nicht alleine mit seiner Trauer ist, geht es ihm so langsam besser
Figuren: Die Hauptfigur names Simon ist ausfühlrich beschrieben und man kann sich gut in ihr hineinversetzen und seine Trauer nachempfinden.
Sprache/Duktus: Alles so gut wie perfekt. Die Worte haften alle aneinander und lesen sich wie ein Fluss.
Zusammenfassend: Ich finde allgemein, dass Du sehr toll schriebt, habe bereits andere Bücher von Dir angeselen und war jedesmal überzeugt. Wobei es niemals das Genre war, was ich eig lese. Wahrscheinlich lese ich soetwas momentan gerne, da ich selbst unter Liebeskummer leide ;) Aber zurück zum Thema: Der einfall mit dem sich ändernden Buch ist grandios, der Schreibstil ist perfekt und die Story weckt Gefühle. Also volle Punktzahl ;)
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Zusammenfassend: Eigentlich mag ich keine Liebesromane, wenn es denn einer ist, und danach sieht es aus. Aber: Ich liebe mystische Geschichten. Auch mein erster Gedanke war: Das habe ich so ähnlich schon einmal gesehen. Aber das macht nichts, weil dies eine andere Geschichte ist. Deine Sprache ist wieder sehr schön, bildlich und einfühlsam. Daher kann ich auch dieses Mal nichts anderes als fünf Sternchen und eine Empfehlung geben. Ich sehe schon, eines Tages stehe ich in einer lange Reihe ... An ihrem Ende sitzt eine weltberühmte Autorin, die emisg Autogramme schreibt. Du weißt ja, mein "Draht" ..., lol.
Kommentar von Jutta Wölk am 04.10.2011
Oh, wo ist der Flieger hin? Ich hatte doch das Häkchen gemacht. 'Werde neobooks anschreiben, damit sie es nachtragen. Gruß Jutta
Handlung: Simon, der seit einem Jahr den Tod seiner Frau betrauert und bei seiner Schwester wohnt, kehrt endlich wieder zurück in sein Haus. Dort findet er auf ihrem Nachtschrank ein Buch, dass sie am Tag ihres Todes gelesen hat. Auf der Seite 139 verändert sich jeden Tag der Inhalt. Und immer geht es darum, was eine Frau durch macht, die auch einen schmerzlichen Verlust erleiden musste. Der Rest des Buches handelt von einer ganz anderen Geschichte und hat nichts mit dem Inhalt auf der Seite 139 zu tun. Als er versucht seiner Schwester davon zu erzählen, kann sie ihm nicht glauben und versucht ihn davon abzubringen das Buch weiter zu lesen. Sie möchte das er sich ablenkt und endlich wieder anfängt zu Leben.
Figuren: Simon, lebt seit dem Tod seiner Frau bei seiner Schwester Marie. Dann ist da noch Simons Nachbarin Frau Jäger, die in dem Jahr seiner Abwesenheit, sein Haus gehütet hat.
Sprache/Duktus: An der Sprache und Grammatik ist nichts auszusetzen. Es lässt sich flüssig und gut lesen.
Zusammenfassend: Am Anfang fiel es mir etwas schwer in die Geschichte reinzukommen. Aber ab dem Moment, wo das Buch seiner toten Frau seinen Inhalt gewechselt hat, wurde auch mein Interesse geweckt. Besonders gespannt bin ich auf das Ende. Werden diese beiden Schicksale noch einen Weg finden aufeinander zu treffen?
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Handlung: Simon findet nach einem tragischen Schicksalschlag - dem Tod seiner Frau - langsam wieder zurück ins Leben. Dabei hilft ihm ein Buch, dessen Inhalt sich stetig ändert sich und ihm die Geschichte einer Frau erzählt, die ebensolches Leid erfahren hat wie er. Dies führt ihn heraus aus der Dunkelheit, zurück ins Glück.
Figuren: Simon, seine Schwester Marie und die Verfasserin der Buchzeilen, die leider in der Leseprobe nicht selbst auftaucht.
Sprache/Duktus: Sehr gewälte, fehlerfreie Ausdruckweise. Die Sprache ist für meinen Geschmack etwas zu detailverliebt, passt aber natürlich gut zum Genre.
Zusammenfassend: Die Story gab es so oder so ähnlich schon, aber das finde ich nicht schlimm. Das Schreiben liegt dir, besonders derartige Texte. Du schreibst sehr einfühlsam und es liest sich gut. Spannend finde ich, das das Buch im Buch den gleichen Titel trägt. Interessante Idee, man darf also auf die Druckversion sehr gespannt sein ;-)
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