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EVOLUTION, Überarbeitete Neueinstellung - Ikondrar

Oliver Murray erwacht allein in der „Dali“, einem Kolonistenraumschiff der Erde. Eine schreckliche Katastrophe scheint das Schiff heimgesucht zu haben. Mit der Unterstützung der virtuellen Welt "Oz" und der darin lebenden Avatare versucht er ...

Oliver Murray erwacht allein auf sich gestellt in dem Kolonistenraumschiff „Dali“. Er steht unter Schock, ist orientierungslos. Das Raumschiff scheint schwer beschädigt zu sein und von den Mannschaftsmitgliedern fehlt jede Spur. Kurz darauf stößt er auf eine Leiche: Einen der Piloten der "Dali". Verzweifelt macht sich Oliver daraufhin auf die Suche nach Überlebenden und nimmt hierzu auch Kontakt mit dem KI-Universum „Oz“ auf. Er erfährt von einem fremden Raumschiff, dass an der „Dali“ angekoppelt ist und trifft bald darauf auf fremde Lebensformen. Dies ist jedoch nur der Beginn eines außergewöhnlichen Abenteuers, welches Oliver Murray bis zu einem seltsamen Mond und einer Art Raumstation aus intelligenter Materie führt. Dort wird er Zeuge des nächsten Evolutionssprungs der Menschheit, der weit in die Strukturen des Universums hineinreicht.

Rezensionen

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Solaris

    von K Illing am 14.01.2012

    Zusammenfassend: Auch ich war in jungen Jahren eine glühende SF-Fanin und habe sämtliche Bücher von Lem und Konsorten verschlungen. Auch wenn ich gerade Lem in seinen Ausführungen nicht immer folgen konnte. "Evolution" von Ikondrar erinnert mich von der Thematik her stark an "Solaris" von Lem (falls ich den Roman richtig in Erinnerung habe. :-)) Und er ist mindestens ebenso spannend geschrieben. Ich habe schon die 1. Fassung von "Evolution" gelesen und für gut befunden und muss sagen, die Überarbeitung ist gelungen. Sicher, es gibt hier und da noch ein paar Längen, der Protagonist ist mir immer noch etwas zu "emotionslos", aber ansonsten Daumen hoch! Ich wünsche viel Erfolg! Du hast ihn dir verdient.
  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Gut eingefangener Alptraum

    von Martink am 14.01.2012

    Handlung: Der Alptraum jedes Raumfahrers im Cryo-Schlaf: er wacht auf und ist scheinbar alleine auf dem Schiff, Lichtjahre vom Kurs entfernt. Mit Hilfe der Schiffs-KI findet er heraus, dass das Schiff mit einem Fremdkörper zusammengestoßen ist. Er findet die Leiche eines anderen Besatzungsmitgliedes und die Scanner zeigen eine unbekannte Lebensform an Bord. Die Erkundung des riesigen Schiffs bringt noch weitere Überraschungen zu Tage...
    Figuren: Oliver Murray ist Kybernetiker auf dem Weg zu einem fernen Planeten. Der Autor beschreibt einen rational denkenden Menschen, der die Situation zunächst sachlich angeht aber dann immer mehr von seinen Ängsten in seinem Handeln beeinflußt wird. Der Charakter ist schlüssig aufgebaut und birgt bei aller scheinbaren Rationalität genug Fragen um spannend zu bleiben.
    Sprache/Duktus: Kühl, fast klinisch wird die Umgebung in kurzen Sätzen beschrieben. Der sachliche Stil paßt sehr gut zum Thema und unterstüzt die Situation. Das kalte große Raumschiff und die unbekannte Bedrohung brauchen genau diesen Stil, um beim Leser eine Gänsehaut zu erzeugen ohne auf Thriller-Klischees zu vertrauen.
    Struktur: Der Aufbau ist klassische SciFi. Nüchtern beschreibend wird eine Bedrohung langsam aufgebaut. Einige Genre-typische Klischees sind für mich nicht notwendig aber die Fans brauchen sie wahrscheinlich..
    Zusammenfassend: Ein gutes SciFi-Buch das Fans des Genres begeistern wird - wer SciFi nicht mag wird hier nicht glücklich- das handwerklich sauber geschrieben ist. Mir gefällts und ich bin neugierig auf "den Rest"....
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    Space Oddity

    von Oliver Fehn am 14.01.2012

    Zusammenfassend: Ich bin keiner großer Science-Fiction-Fan,. aber ich war es als Kind mal. Da düste ich jede Nacht mit Hilfe des entsprechenden Lesestoffs mit meinem Raumschiff durch alle Galaxien, und mein größter Alptraum, den ich mir oft in den düstersten Farben ausmalte, war: Plötzlich ganz allein im All zu sein. Verloren im Nebel der Sterne. Diese Vorstellung war schlimmer, als in der Wüste verdursten zu müssen. *** Genau dieses Szenario versucht Ikondrar in seinem Roman "Evolution" literarisch umzusetzen - sein Protagonist Oliver Murray erwacht eines Tages in seinem Raumschiff und muss feststellen, dass der Rest der Besatzung spurlos verschwunden ist. Eine einsame Odyssee beginnt. *** Das ist natürlich eine literarische Herausforderung an sich selbst. Wenn ein Protagonist allein ist, hat der Autor nicht die Möglichkeit, auf eins der wichtigsten Elemente von literarischen Werken zurückzugreifen - nämlich auf den Dialog. Der findet in diesem Fall nur mit dem "Schiffsbewusstsein" statt, einer Art Bordcomputer, und der ist in seinen Äußerungen meist nicht sehr emotional. Eine knifflige Aufgabe, der Ikondrar sich da stellt. *** Das Feine ist: Es gelingt ihm an den meisten Stellen überraschend gut, den Leser bei der Stange zu halten, und das soll ihm erst mal einer nachmachen, so allein im Universum. Klar, es gibt Stellen in dem Buch, wo ich als Leser das Gefühl hatte: Hier hätte er etwas straffen können, hier hätte er sich eine so detaillierte Beschreibung sparen können. Aber was bleibt einem schon übrig, wenn man so mutterseelenallein in einer Kapsel durch die leeren Ewigkeiten treibt, als den Blick auf jede noch so kleine Kleinigkeit zu richten? Die Wände des Raumschiffs jedenfalls geben keine Antwort, wenn man sie anspricht. Und später soll ja - wenn man dem Exposé glaube darf - außerirdisches Leben jede Menge Leben ins Buch bringen. *** Ich glaube, "Evolution" ist ein Roman, der sich lohnt, gelesen zu werden - natürlich vor allem von SF-Fans, aber auch von jedem Leser, der sich mal auf ein nicht so alltägliches Abenteuer einlassen will. *** Nur wenn man sich gerade allein fühlt, ist das vielleicht nicht so ganz die richtige Lektüre. :-)
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    SciFi und die Bildsprache

    von IMMON am 14.01.2012

    Zusammenfassend: Handlung und Aufbau sind schon ausfühlich von anderen Rezensenten beschrieben worden, ich möchte mich daher auf meine persönlichen "Pro" und "Contras" reduzieren: Ikondrar Stil lässt sich gut lesen, technische Details sind wunderbar beschrieben. Auch als nicht SciFi-Fan wird man auf die Reise mitgenommen und kann sich die Umgebung, in der Oliver agiert bestens vorstellen. Spannend ist der Aufbau ebenfalls, obwohl ich eine leichte Ermüdung bei mir in Kapitel 2 spürte - das liegt aber nicht an der Handlung und ihrer Beschreibung, sondern - und jetzt komme ich zu den Contras - an den, teilweise zu emotionslosen, oder aus der falschen Perspektive geschilderten Situationen. Die rechte Empathie wollte sich bei mir nicht immer einstellen. Es werden eigene, teilweise komplexe Bilder benutzt, die für mein Verständnis aber teils zu aufgestetzt (und damit distanziert), teils nicht ganz logisch sind (Panik sickerte durch den zähen Dunst des Beruhigungsmittels, Aus nebelverhnagener Tiefe pochte es blutrot gegen seine Stirn). Solche Bilder schmeissen mich aus dem Text, statt mich hineinzuziehen. Der eiserne Besen eines Lektorats würde hier nochmal gut tun. Trotz der Kritik habe ich mich insgesamt gut unterhalten gefühlt und bin mir sicher, dass dieses Werk nach finaler Straffung seines Fans in den virtuellen und echten Buchhandlungen finden kann. Ich vergebe 4,5 Sterne.
    • Kommentar von IMMON am 14.01.2012

      Was so ein Komma doch anrichten kann ;-). Richtig, soll es heißen: ...bin mir sicher, dass dieses Werk nach finaler Straffung, seine Fans in den virtuellen und echten Buchhandlungen finden kann.

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Stimmung hervorragend eingefangen

    von Regina Mengel am 13.01.2012

    Handlung: Oliver erwacht zu früh und findet das Raumschiff leer vor. Er macht sich auf die Suche nach Lösungen, trifft auf allerlei Ungereimtheiten und sogar eine Leiche. Er ist allein auf dem Schiff. Oder doch nicht. Nach und nach nähert er sich dem Rätsel an. *** Wow, es ist Ikondrar hervorragend gelungen die beklemmende Stimmung auf dem Schiff einzufangen. Die Spannung steigt mit jedem Satz.
    Figuren: Oliver ist eigentlich allein. Dennoch erfahren wir über die anderen Crewmitglieder etwas über ihre Avatare, die mit ähnlichen Eigenschaften ausgestattet zu sein scheinen, wie deren reale Erschaffer. So bietet der Avatar von Sebastian dem Leser auch mal einen Schmunzler, durchbricht damit die beklemmende Stimmung. Die dann um so härter auf den Leser zurückschlägt. Sehr geschickt angestellt. *** Oliver ist durchweg glaubwürdig. Seine Emotionen - Ängste, Sorgen, Mitgefühl, Liebe - sind so anschaulich dargestellt, dass ich sie mitempfinden kann. Ich habe ihn auf seinem beschwerlichen Weg durch das Raumschiff begleitet und ebenso wie ihm, haben auch mir die Beruhigungsmittel nicht ausgereicht. ;-).
    Sprache/Duktus: Das ist für mich, neben der Story, das eigentliche Highlight. Kein Wort zu viel, kein Satz an der falschen Stelle. Prägnant und mitreißend erzählt. Was soll man noch sagen? Wow!!!! Ich bin neidisch.
    Struktur: Bis auf die gelegentlichen Rückblicke auf die Vorbereitung der Mission und das Kennenlernen der Figuren durch schlaglichtartige Rückschauen entwickelt sich die Geschichte stetig vorwärts. Die Rückblenden sind deutlich als solche erkennbar und geschickt gesetzt. Sie durchbrechen niemals den Lesefluss oder den Spannungsbogen. Es baut sich stetig weitere Spannung auf, Teile des Rätsels werden gelöst und neue Fragen entstehen. Für mich, genau wie es sein soll.
    Zusammenfassend: Mach das erst mal nach, muss ich mir wohl auf einen Zettel schreiben und an den Monitor kleben, jetzt wo ich diese Leseprobe durch habe. Ich habe schon mehrere Texte von Ikondrar gelesen und war immer recht angetan. Diesmal bin ich allerdings regelrecht begeistert. Die Handlung zieht mit, die Figur(en) sind lebendig und hochemotional. Die Sprache ist auf den Punkt - passend zum Genre und ohne übertriebenes Pathos. Einfach hervorragend geschrieben. Ich bin wirklich beeindruckt. Meinen Glückwunsch. Wann darf ich das Buch zu Ende lesen?
    • Kommentar von Ikondrar am 13.01.2012

      Liebe Regina, +++ vielen Dank für Dein großes Lob. +++ Darüber habe ich mich sehr gefreut. +++ Herzliche Grüße, Gerd

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    Gefällt mir

    von Jutta Wölk am 10.01.2012

    Zusammenfassend: Am Anfang dachte ich: Alien und Co. lassen grüßen. Aber dann dachte ich: Es gibt nichts Neues, alles wird irgendwie wiederholt, aber anders verpackt. Ich weiß, dass ich diesen Text schon einmal gelesen und bewertet habe, damals nicht so gut. Daher wollte ich dem Autor eine Chance geben, denn jeder hat eine zweite Chance verdient. Also las ich weiter. Und plötzlich wurde ich, nachdem Oliver das Schiff verlassen hat, in den Text gezogen. Die Gedanken Olivers, seine Gefühle und die aufkommende Panik werden wirklich gefühlvoll und klasse beschrieben. Ich habe quasie mit ihm mitgelitten. --- Die Seiten verflogen förmlich, bis ich zu der Stelle kam, an der die Avatare ins Spiel kamen. Da dachte ich: Nein, nicht auch noch ein »Avatar«, der gleichnahmige Film gehört zu meinen Favoriten. Aber ich las weiter und erkannte schnell, dass diese Avatare ihre eingenen Welten und nichts mit dem Film zu tun haben. Und wieder wurde ich in die Geschichte gezogen. Zwar habe ich nicht bis zum Schluss gelesen, muss jetzt aufhören, aber das brauche ich auch nicht. --- Nur noch kurz, was mich stört: Die Sache mit dem Toten gefällt mir nicht. Oliver möchte den Leichnahm nicht bei sich wissen, und zersäbelt ihn unter Beruhigungsmittel mit einem Laserskapell, was ihn anwiedert. Das passt irgendwie nicht, denn er könnte ihn relativ problemlos ins All schicken. --- So, das wars. Jetzt bekommt der Autor eine andere "Beurteilung" von mir. Ich denke, Leser die dieses Genre mögen, werden begeitert sein. Ich gehöre zwar nicht zu den Fans, was Bücher betrifft, Filme schon, finde die neue Version aber richtig gut. Daher gerne fünf Sterne und einen Flieger.
    • Kommentar von Ikondrar am 11.01.2012

      Freut mich sehr, dass Dir die Leseprobe gefallen hat und Du dich ein zweites mal an den Text gewagt hast. Vielen Dank! Gerd

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    Durchdacht

    von MWünsche am 10.01.2012

    Zusammenfassend: Die Story hätte Perry Rodan gut gefallen - es fehlt der Mausbiber, aber sonst...:-) Spannend und eindrucksvoll geschrieben und das hast Du bis zum abrupten Ende durchgehalten. Schon der erste Satz ist gut gesetzt und macht neugierig. Dann der Sog...aufhören war dann nicht mehr...Oliver zog mich durch das Schleusentor und ich saß mit offenem Mund vor dem Bildschirm.Supie, Herr Autor! Sollte wohl in Bälde in gutsortierten Buchläden zu finden sein. Beste Grüße Mathias
    • Kommentar von Ikondrar am 11.01.2012

      Hallo Mathias, vielen Dank für das Lob. Gerade aus Deinem "Mund" freut mich das sehr. :-) Herzliche Grüße, Gerd

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    Spinnen und tote Fliegen

    von Bolda am 09.01.2012

    Zusammenfassend: Ja, auch so mag ich SF, ganz klassisch. Ein Mann, Oliver, erwacht aus dem 'Kälte-'Schlaf und findet sich... allein. Ganz allein auf einem beschädigten Kolonisten-Raumschiff. Was für eine Ausgangssituation. Ruhig und langsam, fast gemächlich - Oliver muß erst richtig wach werden - kommt die Handlung in Gang, es passiert erst einmal gar nicht viel, das Schiff, die 'Dali' (schöner Name) ächzt und knirscht und schüttelt sich; funktioniert auch ohne Menschen. Das wichtigste geschieht in Olivers Kopf, seinem Geist. Sein Erschrecken, seine Verwirrung, das wachsende Gefühl der Einsamkeit, kurze Phasen der Trauer, etwa beim Auffinden des toten Piloten, seine Angst, auch vorm Sterben, an all dem läßt der Autor den Leser teilhaben. Und, unterschwellig, eine allgegenwärtige Spannung, die Atmospäre mitunter fast klaustrophobisch, dann wieder das genaue Gegenteil: völliges Verlassen- und Ausgeliefertsein beim 'Spaziergang' über die Raumschiffaußenhülle, im Nichts. So könnte ich weiter machen und merke, ich verlaufe mich total, wenn wieder ein Segment weggesprengt wird - vollautomatisch - verliere ich noch gänzlich den Boden unter den Füßen, vergesse die tote schwarze Katze(?) zu erwähnen, die zwei winzigen Fehler, Nebensächlichkeiten, die nichts am Ergebnis, meinem Eindruck ändern. Natürlich fünf Sterne und eine Empfehlung, ich MUSS wissen, wie es weiter geht. Bolda
    • Kommentar von Ikondrar am 11.01.2012

      Schön, dass Dir Evolution gefallen hat. Vielen Dank für die Rezension! Herzliche Grüße, Gerd

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    Straffer.

    von Martin Mehner am 09.01.2012

    Handlung: Das ist ja ein gemeiner Cliffhänger am Ende. Obwohl ich die Geschichte schon kenne, bin ich doch ganz schön in Spannung geraten. Die Situation, in die ich mich gestellt sehe, wirkt glaubhaft. Technische Details, Erlebnisse und Dialoge sind geschickt miteinander verwoben. Ich möchte auf jeden Fall wissen, wie es weitergeht. Auf S.9 hätte der erdähnliche Planet dann irgendwann durchaus einen Namen haben können. S.10 wären mir körperliche Koordinationsschwierigkeiten so kurz nach dem Auftauen logischer gewesen. S.13 habe ich die Hierarchie der Lebensformen nicht verstanden. Das waren so die kleinen Fragen, die mir blieben.
    Figuren: Bisher kenne ich nur Oliver. Aber das ist der Clou - es geht ja gerade um seine Einsamkeit in dieser Situation. Er handelt nachvollziehbar. Und dann sind diese beiden Avatare da - sie haben beide Charakter. Super!
    Sprache/Duktus: Die Sprache ist stark verbessert. Gut so. Dass dabei Dinge unterlaufen, ist ja klar. Kleine Hinweise: S.15 gibt es "Leere Fächer mit den Raumanzügen"-köstlich. * S.16 fand sich ein abgebrochener Satz: "Oliver hatte den Eindruck, sogar stärker als zuvor." Hoffentlich nicht zu doll eingedrückt ;) * Am Übergang von S.17 zu S.18 versteckt sich ein Rudel "war"s. * S.41 fand ich Olivers Bericht an den Avatar ein wenig gekünstelt oder zu gut sortiert. * S.50 fand ich den Ausdruck "wirkliche Realität" und fiel kurz ins philosophische Koma. * Für 750 Euronen würde ich Dir übrigens ein Das/dass-Prüfgerät verkaufen - Sonderangebot.
    Zusammenfassend: Ich habe es ja schon mal bewertet. Damals war es schon so spannend, dass ich vier Sterne zückte. Nach der Überarbeitung ist es mir alle Fünfe wert.
    • Kommentar von Ikondrar am 11.01.2012

      Lieber Martin Mehner, vielen Dank für die zweite Rezension und die Hinweise zur Verbesserung. Deine neue Einschätzung freut mich sehr. Herzliche Grüße, Gerd

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    noch besser geworden!

    von Sylvia Dölger am 09.01.2012

    Zusammenfassend: Da mal wieder unter Zeitmangel leide, fasse ich mich kurz, aber dieses Werk verdient einfach, in die Top 10 zu kommen! Seit meiner letzten Rezension hat es noch durch harte Arbeit dazu gewonnen. Ikondrar hat nicht nur eine große Fantasie sondern weiß diese genial umzusetzen! Großes Kompliment! Die von mir angemerkten fehlenden Gefühlsbeschreibungen hat er verbessert und poliert. Jetzt funkelt der Diamant in voller Stärke und ich kann den letzten Stern auch noch geben, was mich sehr freut! Es sind Ikondrars Worte, die überzeugen, die einen in einen Bann ziehen und nicht mehr loslassen. Natürlich würde auch ich mir mehr Dialoge und Lebendiges wünschen, aber wenn der Plot das nicht hergibt, dann zählt die Umsetzung dessen, was der Plot verlangt - und die ist einzigartig gelungen! Da passt jedes Wort wie in einem großen Puzzle! Liebe Grüße, Sylvia
    • Kommentar von Ikondrar am 11.01.2012

      Vielen Dank für das Lob. :-) Herzliche Grüße, Gerd

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    So ist es super :)

    von Twin Marion am 06.01.2012

    Zusammenfassend: Wenn ich mich richtig erinnere, dann war mir in der Erstfassung der Einstieg zu lang und die Sprache zu distanziert (dadurch zu wenig Mitgefühl zum Prota). Deine neue Fassung finde ich perfekt! Das liest sich in einem Rutsch weg. Die Arbeit hat sich echt gelohnt. Mich hast du überzeugt, und ich drücke dir ganz fest die Daumen für den Wettbewerb. Was mir u.a. positiv auffiel: die abwechslungsreiche Wortwahl, auch mal sehr kurze Sätze, gelungener Sprachrhythmus, Innen- und Außensichten, Oliver hat Leben bekommen, man kann mit ihm mitfühlen und mitdenken, stetiger Spannungsaufbau ... all dies trägt zum überzeugenden Gesamtbild bei. Es liest sich wie "gedruckt" ;) damit will ich sagen, es liest sich wie lektoriert :)
    • Kommentar von Ikondrar am 06.01.2012

      WOW. So viele Rezis heute. Diese hier freut mich besonders. Schließlich gabs von Dir damals 3 Sterne. Deine Kritik hatte ich mir zu Herzen gemommen. Oliver Murray soll emotionaler werden. Die Überarbeitung war dann doch etwas umfangreicher. Hat aber auch Spass gemacht. Vielen Dank dafür!. +++ Herzliche Grüße, Gerd

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Evolution - die Zweite. I like! :o)

    von Bloodymary am 06.01.2012

    Zusammenfassend: Ich habe diese Geschichte bereits in seiner Erstfassung rezensiert und muss sagen, dass die Überarbeitung mehr als gelungen ist. Während ich - wenn mich meine Erinnerungen nicht täuschen - in der ersten Fassung ein wenig menschliche Wärme vermisst habe und mir alles zu kühl und distanziert erschien, so wurden gerade diese Aspekte in dieser Fassung geschickt verwoben. Oliver erscheint mir jetzt menschlicher, dennoch ist der Stil so gewählt, dass er nicht unglaubwürdig gefühlsduselig wirkt. Die richtige Mischung. +++ Etwas, das ich bei Ikondrars Geschichten sehr genieße, ist die sprachliche Vielfalt und Wortgewandtheit, mit der er schreibt, ohne, dass es je zu überladen wirkt. Er hat einen sehr feinen und gleichzeitig klaren Stil. Hier sitzt jedes Wort wo es soll, sodass ich überhaupt nicht merke, dass es sich um ein (eigentlich) unlektoriertes Buch handelt. Genauso könnte es bereits in einem Bücheregal stehen ... sehr viel mehr ist meiner Meinung nach nicht auszubessern. +++ Sehr faszinierend fand ich, dass über mind. 20 Seiten hinweg nur Oliver die tragende Rolle spielt und keinerlei Interaktionen mit anderen (vom Bordcomputer mal abgesehen) stattfinden. Und trotzdem ein Spannungsbogen aufrecht erhalten werden konnte. Oliver ist ein eher pragmatisch denkender Mensch - das passt natürlich sehr zu seiner Rolle - dennoch bleibt die Menschlichkeit, die geschickt in seinen Gedanken vermittelt und eingestreut wird, nicht auf der Strecke. Die Umgebungsbeschreibungen konnte ich mir gut vorstellen. Obwohl es auf einem Raumschiff spielt, hatte ich nie den Eindruck, dass der Autor versucht etwas gewollt zu erklären oder näherzubringen. +++ Ab dem Moment, wo Kiras Avatar auftaucht, bekommt die Story mMn noch mal einen Schwung (da mir Interaktionen zw. Protas sehr gefallen). Die anfängliche etwas "nüchterne" Sequenz ist jedoch für Geschichte ebenso wichitg. +++ Alles in allem ist das eines der wenigen SciFi-Bücher (ich mag SciFi normalerweise nicht so sehr), das ich sehr gerne weiterlesen würde, weil es nicht zuuu nerd-ig ist ;))) Trotzdem Sci-Fi-ich genug, um sicher auch Sheldons zu begeistern! Thumbs up!
    • Kommentar von Ikondrar am 06.01.2012

      Liebe Bloodymary, ein Lob von einem Nicht-SF-Fan zählt für mich doppelt. :) Ich versuche ja auch, ein wenig genreübergreifend zu schreiben. Menschliche Gefühle sind als Identifikationselement dabei die Grundlage. Dann ist das Genre egentlich egal. Danke für die Rezension und schön, dass es Dir gefallen hat. Viele Grüße, Gerd

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    Spannend

    von Jana am 06.01.2012

    Handlung: Oliver Murray wacht in dem Raumschiff Dali auf und muss kurz darauf feststellen, dass er allein ist und ein Besetzungsmitglied offensichtlich ermordet wurde.
    Zusammenfassend: Ich habe bereits die erste Fassung von "Evolution" rezensiert und fasse mich daher kurz. Ikondrar ist mit Evolution ein spannender Sci-Fi Thriller gelungen. Obwohl ich nicht unbedingt Fan dieses Genre bin, würde ich gerne weiterlesen um herauszufinden wie es mit Oliver weitergeht.
    • Kommentar von Ikondrar am 06.01.2012

      Kurz und nett. Danke!

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    Sehr spannend

    von Birgit Böckli am 05.01.2012

    Handlung: Ich glaube, hier ist schon alles gesagt. Oliver erwacht und stellt fest, daß dem Raumschiff, in dem er sich befindet, etwas Schreckliches zugestoßen sein muß. Die beklemmende Situation kam für mich sehr gut rüber, und der Klappentext verspricht eine tolle Idee.
    Figuren: Abgesehen von der Leiche und ein paar viertuellen Alter Egos gibt es auf diesen ersten Seiten nur den Protagonisten Oliver. Der aber wirkt inmitten dieser bizarren fremdartigen Welt so sympatisch und menschlich, daß man ihn gerne auf seinem Abenteuer begleitet.
    Sprache/Duktus: Die Sprache hat mir sehr gut gefallen, sie ist ein wenig distanziert und gewährt trotzdem ausreichend Einblicke in den Kopf des Protagonisten. Für mein Empfinden paßt sie gut zur Handlung.
    Struktur: Bisher verläuft alles bis auf ein paar Erinnerungen chronologisch, ausgehend von Olivers Erwachen. Verständnisprobleme hatte ich keine.
    Zusammenfassend: Zusammenfassend hat mich die Leseprobe überzeugt. Zwar habe auch ich mir Gedanken darüber gemacht, warum er den Toten nicht lieber in den Weltraum entläßt, wozu meines Erachtens weniger Überwindung gehört hätte als für die gewählte Methode. Aber das ist eine Kleinigkeit, die sich gegebenenfalls leicht abändern ließe. Von mir gibt es die volle Punktzahl, weil ich diese leise knisternde Spannung toll fand und von Anfang an mit der Figur mitfühlen konnte.
    • Kommentar von Ikondrar am 05.01.2012

      Liebe Birgit. +++ über Dein Urteil freue ich mich sehr. Gerade die Einschätzung "mit der Figur mitfühlen" gefällt mir. +++ Vielen Dank, +++ Gerd

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    Mach hin und lass Flügel wachsen, Ikondrar :-)

    von Kratzfeder am 05.01.2012

    Handlung: Oliver erwacht, um festzustellen, dass er alleine ist. Alleine in einem riesigen Raumschiff, das führerlos durchs All dümpelt. Auf seiner Suche nach Überlebenden stößt er auf Anzeichen außerirdischen Lebens.
    Figuren: Oliver, ein sympathischer „Antiheld“, sehr schön, in der sonst so oft „helddominierten“ Welt des SciFi. Der pazifistische und leicht zu verängstigende Kybernetiker hingegen macht es dem Leser leicht, sich in seine (auch wirklich beängstigende) Situation hineinzuversetzen. Leider die einzige … in der vorliegenden Leseprobe … „menschliche“ Figur, die KI des Schiffes und ein paar Avataren einmal abgesehen. Dies scheint mir auch ein strukturelles Problem des vorliegenden Manuskripts zu sein. Durch die selbst inszenierte „Einsamkeit“ des Olivers, wird es natürlich ungemein schwer, Handlung zu zeigen, die unabhängig vom „Be-schreiben“ läuft.
    Sprache/Duktus: Sehr schöne Sprache, die den Leser mitnimmt, und auch sehr leicht durch die technischen Bereiche „trägt“. Hier zeigt der Autor eine sehr geschickte Hand zwischen einer gültigen und stringenten „SciFi-Logik“ und einer guten Lesbarkeit. Minikleine Fehlerchen…, die gerne per PN. Die langen (vielleicht zu langen?) erzählten Passagen lassen sich natürlich auf die Struktur zurückführen (Oliver), dass der Autor auch Dialoge „kann“, zeigt er an den entsprechenden Stellen.
    Struktur: Geradlinig, mit wenigen Rückblicken. Dem Aufbau und er Struktur des Romans angemessen.
    Zusammenfassend: Ikondrar zeigt hier wieder einmal, wo seine Stärke liegt. Wie auch in seinen Kurzgeschichten dominiert hier seine unaufgeregte ruhige Erzählweise, die den Leser so schnell mitnimmt, wohin er ihn auch führt. In diesem Fall in das „Unendliche Universum“- Die Geschichte um Oliver, der alleine in einem (scheinbar) verlassenen Raumschiff aufwacht und sich mit schier unlösbaren Aufgaben konfrontiert fühlt … ist das nicht ein Plot, den ein jeder, der gerne SciFi liest, nicht auch schreiben, träumen wollen würde? Zumindest mir geht das so … Vielleicht kommt daher die (vermeintliche) Vertrautheit mit Olivers Schritten und Tun … ABER … und dem muss sich der Autor sicher stellen, natürlich auch aus diversen Vorlagen, aus Film und Literatur, die natürlich ähnlich, manchmal auch sehr ähnlich sind. Auch in der SciFi (ebenso wie im Fantasy) kann man selbstverständlich nicht ständig neue Maßstäbe setzen, aber ich als Leser erwarte schon, dass mich der Autor mit einem neuen Gedanken, einer neuen Idee, einer neuen Figur oder Kreation überrascht. Das ist hier (noch) nicht erfolgt. Ein wenig zu behäbig und zu minutiös werden hier die Schritte Olivers geschildert. Cervantes hat die Figur des Sancho Panza nicht nur geschaffen, um un szum Schmnzeln zu bringen, sondern auch aus dem schlichten Grund … der gute alte Don brauchte jemanden zum Reden! Das fehlt meines Erachtens hier doch sehr. Der Autor bleibt durch den fehlenden Gesprächspartner auf die oft minutiösen Gedanken und Schritte Olivers beschränkt, eine Beschränkung, die das Können des Autors, so denke ich, unnötig beschneidet. Die Leseprobe „wabert“ dadurch ein wenig. Es sind immer wieder sehr schön eun dspannende Momente, in denen ich mich festgelesen habe, ich gedacht habe … ahhh jetzt geht es los (bei der Entdeckung der Leiche, dem schwarzen Dinges auf der Außenhülle, dem Schleim, …) und immer wieder pfeift der Autor dann die Geschichte zurück. Das mit der Leiche schien mir überhaupt unnötig, denn zum einen spielt sie keine Rolle zum anderen erschien mir die (etwas ekle) Aktion unlogisch und unsinnig (warum keine „saubere“ Weltraumbestattung … vor allem, weil im nächsten Kapitel die einfach zu öffnende „Klappe“ erwähnt wird) … auch den Weltraumspaziergang unter Beruhigungsmittel konnte ich (logisch) nicht ganz nachvollziehen. In solch einer Situation scheint mir etwas Adrenalin überlebenswichtig!! Eine sehr schöne Idee, die kleinen „Welten“ der Avatare. Etwas spät und überraschend eingeführt vielleicht. So, genug gemeckert (alles bitte auf sehr hohem Niveau zu verstehen!!!) Ich habe hier für meine Verhältnisse sehr viel an innerer Handlung und Plot angemerkt, mache ich normalerweise so nicht, weil ich nicht der Meinung bin, dass mir das zusteht. Doch hier wollte ich meinen Leseeindruck etwas spezifizieren, einfach, weil mir der Erzählton von Ikondrar ungemein gut gefällt und ich mir wünschen … wirklich wünschen würde, hier einen richtig runden und knackigen SciFi zu lesen. Dem Autor traue ich das handwerklich, vom SciFi-Wissen und Handling, von der Empathie zum Genre etc. durchaus zu, und deshalb von mir drei plus "one for the pot" plus Flieger und die Bitte … mach hin :-)
    • Kommentar von Kratzfeder am 05.01.2012

      Oh weh … bin ich wirklich so streng? :-( Naja, ist der Ruf erst ruiniert ... Freut mich, wenn du was mit anfangen kannst!

    • Kommentar von Ikondrar am 05.01.2012

      Vier Sterne + Flieger von der strengen Kratzfeder. Das freut mich sehr!!! +++ Hilfreiche Hinweise sind auch immer gern gesehen. :) +++ Viele Grüße, +++ Gerd

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Solaris-Feeling

    von gerry am 04.01.2012

    Zusammenfassend: Sprachlich auf hohen Niveau! Ein vielversprechendes Werk für Science Fiction Fans. Der Autor nimmt den Leser mit in eine *besondere* Welt, - das Welt-All. Die Einsamkeit und die scheinbar unlösbare Situation, in der sich der Raumtechniker Oliver befindet, sind von der ersten Zeile an spürbar und beschäftigten mich nachhaltig. Ich habe schon vor längerer Zeit in diese Leseprobe gelesen, und sie leider *vergessen* zu rezensieren. Nach kurzem Überfliegen waren die Eindrücke sofort wieder da, und das heißt bei mir viel. Das einzige was mir hier fehlte, waren noch mehr Dialoge, aber das haben ja auch schon einige vor mir festgestellt. Ich frage mich gerade wie Daniel Defoe in *Robinson Crusoe* in einer ähnlich einsamen Situation mit den fehlenden Dialogen umgegangen ist. (Kann mich aber nicht erinnern.) Das ist auch sicher nicht einfach zu lösen, und die Unterhaltungen mit dem Schiffscomputer sind ein guter Anfang. Vermutlich wäre der Lesestoff leichter zu *verschlingen*, wenn es mehr Dialoge geben würde, aber das ändert nichts an der atmosphärisch dichten Erzählung und der erstklassigen Bilder. Ich würde gern mehr lesen und vertraue darauf, dass Ikondrar seinen hohen Anspruch auch auf den restlichen Seiten seines Romans durchhält. Meine Wertung deshalb:
    • Kommentar von Ikondrar am 04.01.2012

      Hallo gerry, *** freue mich sehr über Deine schöne Rezi. :). Später im Buch gibt es dann auch mehr Dialoge. Versprochen! +++ Herzliche Grüße, +++ Gerd

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Space opera

    von astamic am 30.12.2011

    Handlung: Oliver Murray wacht nach einem Kälteschlaf auf dem Raumschiff Dali auf. Alle anderen Kältestationen sind leer. Nur der Schiffscomputer reagiert und antwortet, allerdings weiß der auch nicht viel. Alarmiert begibt sich Oliver auf die Suche nach dem Rest der Mannschaft und stößt bald auf eine übel zugerichtete Leiche. Während er das Schiff absucht, erhält er auf unterschiedlichen Wegen mögliche Antworten auf seine Fragen.
    Figuren: Oliver Murray, Parzifist und Schiffstechniker wird sensibel beschrieben. Er zeichnet sich durch Entschlossenheit und Mut aus. Sein Handeln ist clever und seine Gedanken sind trotz Kälteschlaf ungetrübt. Ich konnte seine Emotionen diesmal noch besser nachvollziehen (das hatte mir in der ersten Fassung etwas gefehlt). Als Nebenfiguren wären dann noch der KI, also der Computer und die Avatare zu nennen. Alle wurden von Ikondrar detailliert gezeichnet und bekamen so für mich Tiefe und Charakter. Selbst der Schiffcomputer erweckte für mich den Anschein eines glaubwürdigen „Wesens“....
    Sprache/Duktus: Ein ganz großes Kompliment geht an die Sprache des Autoren. Ikondrar beherrscht das Jonglieren mit dem Buchstaben anscheinend im Schlaf. Ich bin durch den Text geglitten wie ein Sternenschiff im All. Sauber und auf dem Punkt sitzen auch die Bilder, die durch den Text entstehen. Mich hat die Stimmung zeitweilig atemlos gefangen genommen, und die Einsamkeit im All drückte auch auf mein Gemüt. .... In Evolution ist kein Satz zuviel erzählt, alles ist sorgsam geplant und recherchiert. ... ... Wenn mir eines fehlte, dann waren es Dialoge. Sie lockern ja ungemein auf und ein schwerer Text wird durch Dialoge oft eingängiger, verträglicher... Aber da Oliver nun mal allein im All ist und nur den KI hat, sind Dialoge etwas schwer zu führen. Schade. ... .... Ich kenne ja auch den „Abfallverkäufer“ von Ikondrar und fand dort seinen Humor sehr bestechend. Dieser Humor kommt hier etwas zu kurz, was sicher gewollt ist und der Situation angemessen. Trotzdem, mir hätte etwas Situationskomik sehr gefallen, um die düstere Atmosphäre aufzulockern. Das liegt aber sicher an mir, ich kann Olivers schweres Schicksal und seine Einsamkeit einfach leichter mit Humor ertragen. Ich weiß auch nicht, ob er hier so passend wäre. ;-)
    Struktur: Klare Gliederung. Die Spannung steigert sich mit jeder Information, die Oliver erhält. Der Autor nimmt seine Leser sicher an die Hand und führt sie bestimmt auch sicher zum Ende des Romans. Übrigens: eine gelungene Überarbeitung des ersten Textes, der mir damals schon gut gefallen hat.
    Zusammenfassend: Absolut lesenswert nicht nur für echte Sci-Fi-Fans. Ikondrar hat ein Fass voller Gefühle, Gedanken und Urängsten geöffnet, die nicht so leicht abzuschütteln sind. Beklemmend und düster, wie all seine berühmten Vorgänger, muss sich Evolution jedoch nicht vor ihnen verstecken. Im Gegenteil, diese Geschichte verspricht ganz neue Aspekte der menschlichen „Evolution“ aufzudecken, - und das nebenbei auch noch gnadenlos gut. ... ... Dennoch, wenn ich mich nach der Zielgruppe umblicke, fürchte ich, dass selbst ein so super konzipiertes Buch für Massenverlage nicht interessant genug ist. Da geht es nur ums Verkaufen und erst in zweiter Linie um erstklassiger Literatur. Um es auf einen Nenner zu bringen, was nicht locker, leicht und massentauglich ist, geht leider oft unter. Meiner Meinung nach würden etwas mehr Dialoge und eine kleine Prise Humor, diesen „schweren“ Stoff leichter verdaulich machen und dann auch für ein viel breiteres Publikum zugänglicher werden. Aber das ist nur meine bescheidene Meinung, die nicht viel zählt, denn ich bin eigentlich eher ein Urban-Fantasy-Fan. ..... So, oder so: Ich wünsche mir, dass Evolution ganz viele Sci-Fi-Fans finden wird, so wie Aliens und Solaris auch, denn verdient hätte es dieses Werk auf jeden Fall!!!!!! ;-) Vielen Dank Ikondrar für diesen Lesegenuss, der alle mal 5 Sterne und eine Empfehlung wert ist! Liebe Grüße, astamic
    • Kommentar von Ikondrar am 30.12.2011

      Hallo astamic, +++ vielen Dank für die supernette Rezension. :) +++ Herzliche Grüße +++ Gerd

  • Dead Space 2 ohne Monster

    von Lemmi1976 am 27.12.2011

    Handlung: Wie schon oft geschrieben erkundet der nichtsahnende Oliver das menschenleere Raumschiffe Dali. Irgendwas ging schief, er findet allerhand Trümmer und eine laaaange Erzählung von dunklen Gängen, Schächten, Sicherheitstüren nimmt seinen lauf. Bis zum Ende der Leseprobe wollte sich bei mir nicht so viel Spannung aufbauen. Ich hoffe, dass die Geschichte wirklich noch deutlich an Fahrt aufnimmt und spannender wird, denn die lange einsame Suche allein macht für mich noch keine gute Geschichte aus. Mir persönlich fehlte es auch an Emotionen und Dramatik. Die Story erinnert mich ziemlich an Pandorum und Dead Space (ohne Monster) Der Klappentext verspricht aber zum Glück mehr :)
    Figuren: Hmmm... da wäre der Oliver Murray, ein Techniker, der programmieren kann und dadurch Türen öffnet. Er hat Angst vor EVAs... und das wars leider schon fast gewesen. Und er vermisst Kira ... Weitere Handlungsträger kamen bisher nicht vor. Vorrangiges Ziel Olivers ist die Suche nach der restlichen Crew, die verschwunden ist. Von dieser Crew sind nur wenige namentlich als "Avatar"-KI bekannt. Sebastian und Kira, zu der Oliver ein enges Verhältnis hat. Näheres gab es bisher nicht. Die Suche und Sorge nach Kira ist bisher der einzige emotionale Lichtblick in der Geschichte.
    Sprache/Duktus: Die Sprache gefällt mir sehr gut, ist wie erwähnt recht kühl aber flüssig zu lesen. Alles ist verständlich erklärt. Besonders Plus ist die Bildhaftigkeit des Autors. Ich konnte mir die einzelnen Szenen sehr gut vorstellen. Fehler habe ich nur sehr wenige gefunden. Der Text macht einen durchaus fertigen Eindruck. Ich weiß jedoch nicht, ob Klammersetzung als Nebensatz so gut ist. Vorsicht Spoiler: Zu den Dialogen: Sie sind leider kaum vorhanden. Sie sind es jedoch, die der Geschichte mit den Protagonisten Leben einhauchen. Ich hoffe der Cliffhänger am Schluss der Leseprobe ist endlich ein zweites Crewmitglied, so dass es zum Dialog kommt.
    Struktur: Struktur ist okay ... dazu könnte ich nun wenig negatives sagen. Mir fehlt irgendwie nur ein Anfang ... aber das ist sicher Absicht.
    Zusammenfassend: Fazit: Der Schreibstil gefällt, doch die Handlungs plätschert mir zu seicht dahin. Alles erinnert mich ein wenig an "Pandorum" ... echte Innovationen blieben bisher aus. Ich würde allein vom vielversprechenden Klappentext noch 4 Sterne vergeben, denn er macht mich schon neugierig. Die Leseprobe allein ist mir jedoch zu unspektakulär und daher 3 Sterne. Für eine Empfehlunge reicht es für mich nicht.
    • Kommentar von Lemmi1976 am 04.01.2012

      Die 3 Sterne beziehen sich ja nur auf die Leseprobe. Wenn ich weiter lesen könnte, wer weiß, vielleicht pack ich dannja ein oder gar zwei Sterne drauf. :)

    • Kommentar von Ikondrar am 27.12.2011

      Hallo Lemmi1976, +++ vielen Dank für die nette Rezension. Vielleicht hätte ich die Leseprobe etwas umfangreicher wählen sollen. Oliver Murray trifft nach dem Cliffhänger auf zwei weitere Dali-Besatzungsmitglieder. An da werden auch die Dialoge häufiger. +++ Viele Grüße, Gerd

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Hat mir gefallen!

    von /user/ am 11.12.2011

    Handlung: Die Handlung beginnt, wie einige mir bekannte SciFi Klassiker, mit einem Mann, der aus dem Kälteschlaf erwacht und zuerst vollkommen orientierungslos ist - Das hat mir sehr gut gefallen, denn immerhin sind Überschneidungen mit anderen Werken nicht zu vermeiden und ich muss gestehen, dass ich an solchen Verbindungen auch hänge, war also genau nach meinem Geschmack. Und ebenso interessant und spannend setzt sich die Handlung rund um Oliver fort. Leider war die Leseprobe nur recht kurz, ich hätte unheimlich gern weiter gelesen, um zu erfahren, in was für Sphären uns der Autor hier wohl noch führen wird.
    Figuren: Die Hauptperson fand ich bisher persönlich authentisch und glaubwürdig und hätte gern mehr über sie erfahren.
    Sprache/Duktus: Die Sprache hat mir gut gefallen, war sowohl passend als auch umschreibend und nicht so trocken, wie man es aus anderen Büchern dieses Genres kennt. Es war für mich wirklich sehr angenehm und gut zu lesen, der Stil des Autors ist sehr angenehm.
    Struktur: An der Struktur ist mir bisher nichts Negatives aufgefallen, der Autor verfolgt seine Handlung und weiß offenbar genau, wohin er will, was mich als Leser sofort in die Geschichte hineingesogen hat.
    Zusammenfassend: Für einen SciFi-Fan wie mich genau das Richtige! Ein wunderbar geschriebenes Werk, das mich für kurze Zeit in eine andere Welt versetzt hat und leider viel zu schnell vorbei war - ich hätte unheimlich gern weiter gelesen, um Geheimnisse aufzudecken und einfach mehr zu erfahren. Hat mit bisher sehr gut gefallen, die Parallelen zu anderen Werken fallen zwar teilweise auf, aber haben mich nicht gestört. - Liebe Grüße, Marie Graßhoff alias Pooly
    • Kommentar von Ikondrar am 11.12.2011

      Liebe Marie, herzlichen Dank für die schöne Sonntagsrezenseion. Freue mich riesig, dass Dir die Geschichte gefällt. Viele Grüße, Gerd

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Erstklassiger Science-Fiction!!!

    von raphael am 05.12.2011

    Handlung: Oliver Murray erwacht aus dem Kälteschlaf, orientierungslos auf einem Raumschiff irgendwo in der Galaxie...... schöner und klassischer kann keine Science-Fiction- Geschichte anfangen! Ich liebe "Solaris", "Alien" oder "Fremder in einer fremden Welt", habe beides unzählige Male gesehen bzw. gelesen. Von dem her war ich schon von der Beschreibung ganz begeistert, und wusste sofort, das hier ist ein Buch genau nach meinem Geschmack! Und diese Erwartung wurde nicht enttäuscht, im Gegenteil! Leider hört der hier hochgeladene Text mittendrin auf. Ich hätte alles in einem Zug durchlesen können und wollen.
    Sprache/Duktus: Die Sprache ist überaus präzise, knapp, kalt und der ganzen unheimlichen Atmosphäre bestens entsprechend! Die Geschichte ist äußerst spannend und mitreissend geschrieben. Und dieser typisch zynische Humor dieses Genres ist ebenfalls in guter Dosis darin enthalten!
    Zusammenfassend: Kurzum, ich bin begeistert!!! Das beste Buch bis jetzt, das ich hier auf neobooks rezensieren durfte! Ich kann es wärmstens empfehlen!
    • Kommentar von Ikondrar am 05.12.2011

      Was für eine Feierabendüberraschung. Ich bin hin und weg. :). Danke! +++ Viele Grüße, +++ Gerd

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    Neugierig? Ja

    von LyFa am 30.11.2011

    Zusammenfassend: Ein vielversprechender Anfang.Als SF und FantasyLeser weiß ich das bekannte Szenen/Elemente aus Filmen natürlich dabei sind. Schliesslich spielt das Ganze ja in einem Raumschiff. 200 sollen Seiten folgen. Die würde ich sehr gern lesen. Allerdings sollte ein guter SF ruhig länger sein als 265 Seiten...Der Anfang hier,Oliver wird aus dem Tiefschlaf aufgeweckt und findet als erstes eine Leiche ...Alles ist anders als es sein sollte. Die Avatare anderer Besatzungsmitglieder wurden lange nicht aktualisiert, aber was er hört lässt ihn Schlimmes erahnen.
    • Kommentar von Ikondrar am 30.11.2011

      Danke! Hab mich sehr gefreut. Besonders über das "Neugierig". :) +++ Viele grüße, Gerd

  • Raumfahrtabenteuer!

    von Leeby81 am 28.11.2011

    Zusammenfassend: Ist eigentlich nicht das Genre, das ich gerne lese, daher habe ich versucht mich in einen Scifi Fan hineinzuversetzen. Der Erzählstil ist sehr analytisch und emotionslos, was wunderbar zu dem Plot passt. Zu viele Gefühle dürfen in einem Scifi Roman nicht auftauchen, sondern die Handlung muss das Geschehen bestimmen. Ich lese wie bereits erwähnt dieses Genre nicht, schaue mir aber gerne Filme in diesem Bereich. Ich versuche deswegen dein Werk mit Alien und anderen Blockbustern zu vergleichen. Vielleicht wird gerade am Anfang meiner Ansicht nach zu viel von der Gedankenwelt des Protas beschrieben, sodass die Geschichte ein wenig langsam in Fahrt kommt. Von einem Scifi Buch erwarte ich allerdings, dass es mit einem Paukenschlag beginnt (wie bei Star Wars) und danach etwas ruhiger wird. Wenn man erstmal drin ist, erwartet dem Leser ein tolles Raumfahrtabenteuer. Ich würde mir persönlich derartige Literatur nicht kaufen, aber kann mir gut vorstellen, dass Leser, die dieses Genre schätzen, es tun werden.
    • Kommentar von Ikondrar am 28.11.2011

      Hallo Leeby81, +++ vielen Dank für Deine Rezension ... und das trotz Deiner Distanz zum literarischen Thema. Eigentlich hatte ich versucht, die Figur von Oliver Murray stärker emotionalisiert darzustellen (gegenüber der vorherigen Version). Hmmm ... Ich bin jetzt etwas verunsichert ... +++ Liebe Grüße, Gerd

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Sci Fi Weltraum Avatare

    von YuutoNakamura am 23.11.2011

    Handlung: Oliver wacht auf dem Tiefschlaf auf, findet die Leiche von Ian. Dann beginnt eine dichte, bildhafte Erzählung. Mit "Er stürzte ins Nichts" beginnt ab S. 33/34 die Handlung im Avatar -Universum.
    Figuren: Oliver ist (als Kybernetiker) die Hauptperson. Ian ist tot. Im Avatar-Universum trifft er auf Kira (als Avatar).
    Sprache/Duktus: Ein schön erzählter Text. Manchmal schon poetisch, z.B. "wallte" oder "erbrach blass rosa Schleim" (Manch ein Autor hätte es nur beim "kotzen" belassen). Angenehm zu lesen. Die technischen Angaben müssen in so einem Sci-Fi einfach sein. Das gehört dazu. / ganz nebenbei bemerkt: "Läge" --> "Länge" (S. 11)
    Struktur: Der Autor gliedert sein Werk vorbildlich in Teile, Kapitel, Abschnitte und Absätze. Er blickt zurück, es gibt Gedanken, Handlungen werden vorangetrieben, die Technik wird beschrieben. Die Dialoge/Aussagen sind vielleicht etwas weniger stark entwickelt.
    Zusammenfassend: Dieses Buch kann man uneingeschränkt gut lesen, wenn man SciFi-Erzählungen mag. Für Freunde dieser SciFi ist es ggf. ein 5*-Text; ich möchte es bei 4* (die eine wirklich gute Leistung bedeuten) belassen aus einem inhaltlichen Grund: Alle oder fast alle Szenen/Elemente des Buches erinnern mich an bekannte Szenen/Elemente aus Filmen wie 2001, Event Horizon, Avatar, usw., das reicht von Schleusen, die sich öffnen, den Tiefschlaf, Bordcomputer hin zu dem gefundenen Toten und auch den Avataren. Die Leseprobe und der Kurztext wecken aber das Interesse weiter zu lesen (vermutlich wird es dann noch etwas "exotischer" bzw. die Konflikte werden etwas tiefgängiger). Empfehlenswert halte ich es auf jeden Fall für Freunde guter Erzählungen. Inwieweit das Werk rein unterhaltend bleibt (Abenteuer) oder doch noch zu etwas mehr Tiefsinnigem über unsere Zukunft neigen wird, konnte ich noch nicht ganz ausloten. Vielen Dank für die schön zu lesende Leseprobe!
    • Kommentar von Ikondrar am 23.11.2011

      Hallo YuutoNakamura, +++ vielen dank für die schöne Rezension. :) +++ Die zweite Hälfe des Buches wird dann etwas philosophischer und auch "abgedrehter". *** Herzliche Grüße, Gerd

  • Evolution ?

    von gna1 am 23.11.2011

    Handlung: Der Held durchstreift sein defektes Raumschiff auf der Suche nach Antworten.
    Figuren: Die Figur "Murray" entwickelt sich langsam im Laufe der Handlung. Die ihn unterstützende KI ist bisher nur ein computerbasiertes Infosystem.
    Sprache/Duktus: Die Suche ist sehr anschaulich und detailliert beschrieben. Die Text ist leicht lesbar und trotzdem nicht langatmig
    Struktur: Nicht erkennbar obwohl bereits ein fünftel des Romanes geschrieben sind.
    Zusammenfassend: In den ersten 20% des Romanes wird die Ausgangssituation des Romanhelden und seine Reaktionen darauf (Infos erhalten und das Schiff durchsuchen) sehr anschaulich und spannend erzählt. Es ist aber nicht klar wonach er eigentlich sucht. Die Klassifizierung der Lebensformen ist unklar. -> Wenn der Held in diesem Tempo (Seitenanzahl) voran kommt, wird er vermutlich am Ende des Romanes auf dem fremden Raumschiff sein und in Kontakt mit den Aliens treten können. Die Abenteuer folgen dann im zweiten Buch? --- Entweder die Handlung beschleunigen oder 1000 Seiten für den Roman vorsehen.
    • Kommentar von Ikondrar am 23.11.2011

      Hallo gna1, +++ vielen Dank für die Rezension. Den etwas zögerlichen Anfang habe ich gewählt, um ein Gefühl für die Umgebung und die besondere Situation aufbauen zu können. Der Roman nimmt dann noch deutlich an Fahrt auf. +++ Herzliche Grüße, +++ Gerd

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Evolution

    von Heidi Büttner am 19.11.2011

    Handlung: Oliver Murray wird unsanft aus dem Kälteschlaf geweckt und muss feststellen, dass das Schiff, auf dem er sich befindet, von einem Unglück heimgesucht wurde. Er findet einen toten Piloten und macht sich auf, die Ursachen des Unglücks zu ergründen.
    Figuren: Oliver Murray ist Expeditionsmitglied. Welche Funktion und Spezialqualifikationen er innerhalb der Crew besitzt, konnte ich nicht richtig erkennen.
    Sprache/Duktus: Die Sprache ist erstklassig. Ikondrar schreibt bildhaft, emotionel und fließend, er zieht mich als Leserin zügig in die Geschichte hinein.
    Zusammenfassend: Die Sprache ist das, was den Text lesenswert macht. Aber ich erfahre zu wenig vom Protagonisten Murray, außer, dass er die Mitreisende Kira vermisst. Da fehlt mir ein bisschen Tiefe. Das Raumschiff und die Szenerie sind glaubhaft, plastisch und flüssig beschrieben. Spannend zu lesen.
    • Kommentar von Ikondrar am 20.11.2011

      Liebe Heidi Büttner, vielen Dank für die Rezension. Die Hauptperson Oliver Murray wird im Laufe des Romans (da folgen dann noch etwa 200 Seiten) noch ausreichend entwickelt. Ich streue diese Dinge nach und nach in die Handlung ein. Zu der Frage nach der "Funktion" von Murray auf dem Schiff. Das ist ganz einfach. Murray ist Kybernetiker (das wird auch erwähnt). Da es sich bei der Dali um ein Kolonistenraumschiff handelt, sind die Spezifikationen einiger Mitreisenden auf die Kolonisierung fixiert.

Ikondrar

EVOLUTION

EVOLUTION
Seiten 65
ID 09560
Veröffentlicht am: 16.11.2011

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