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Ein Regenbogen im Ohr - Hydon

Manche Dinge lernt man erst richtig zu schätzen, wenn man sie verloren hat.

Timo ist am Boden zerstört. Bei einem schweren Autounfall wurde sein Gehör so stark geschädigt, das er vorrübergehend völlig Taub ist. Für den Musikbegeisterten Jungen eine mehr als furchtbare Situation. Doch zwischen Wut und Verzweiflung macht er eine interessante Bekanntschaft, die ihm wieder neuen Mut gibt, die Musik in seinem Inneren zu hören.

3.8 Sterne N/A
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    • Musik ohne Töne

      von Heike Wolter am 02.11.2011

      Allgemeines/Grundthese: Timo verliert bei einem Autounfall seine Mutter und sein Gehör. Schwankend zwischen Wut und Trauer hält er seine Umwelt auf Abstand, bis Kim zu ihm kommt und sich nicht abweisen lässt.
      Aufbereitung des Themas: Die Musik zieht sich als Thema durch die ganze Geschichte. Gut umgesetzt.
      Sprache/Duktus: Flüssig und bildhaft geschrieben. Auch die Emotionen von Timo und Kim sind gut beschrieben.
      Zusammenfassend: Die Geschichte ist gut geschrieben und liest sich sehr flüssig. Einige sehr schöne Vergleiche, mit denen du Timo der kleinen Kim die Musik erklären lässt (z.B. natürlich der Regenbogen im Ohr). Mir gefallen auch die schriftlichen Dialoge von Kim und Timo. Den Flohwalzer für die beiden auszuwählen, war nahezu genial ... denn diese Melodie kennt wahrscheinlich (fast) jeder und kann so deine Idee mit der Musik im Kopf selbst erleben. Denn unwillkürlich denkt man an das Lied, wenn man das Ende der Geschichte liest. Insgesamt sehr gelungen ... und ich wünsche viel Glück im Wettbewerb! LG H.W.
    • Ein Regenbogen im Ohr

      von Anne Lay am 01.11.2011

      Zusammenfassend: Was ist Musik? Vor einigen Jahren habe ich einen Film gesehen, in dem ein Junge einem blinden Mädchen die Farben erklärt hat, daran fühlte ich mich erinnert, als Kim diese Frage stellt. Ich finde die Idee spannend und gut umgesetzt, insbesondere das Bild vom Regenbogen im Ohr. Sicher stoße ich beim Lesen auf Klischees (die mandeläugige Kim, die Schuldgefühle wegen des Streits...), aber diese helfen mit wenigen Sätzen die Szenerie aufzubauen, die ohne Klischees weit ausführlicher hätten beschrieben werden müssen. Außerdem werden so auch immer wieder Lesererwartungen erfüllt. Timos Wut und Trauer werden für mich plastisch durch Kims Beharrlichkeit und ihr "Gespräch", wobei ich dessen Gestaltung sehr professionell finde. Hier ist das richtige Maß von "...schreiben..." und gut lesbarem Dialog gelungen, so dass mir immer klar ist, dass beide sich schriftlich unterhalten, ohne dass ich durch überflüssige Regieanweisungen genervt bin. Beim Flohwalzer schließlich habe ich die Melodie gehört, wie Timo sie auch hören würde, einfach im Kopf vorhanden, weil zigmal gespielt und gehört. Ein gelungener Wettbewerbsbeitrag, für den ich dir viel Glück wünsche.
    • Regenbogen

      von YuutoNakamura am 31.10.2011

      Zusammenfassend: Die Idee mit dem Regenbogen und dem tauben Mädchen finde ich ok. Dennoch wirkt das etwas schablonenartig auf die Tränendrüse gedrückt, zusammen mit dem Tod der Mutter und der Strafe Gottes; das ist übertrieben. Wie alt ist der Junge? Im Vergleich gebe ich 3* für eine durchschnittliche Geschichte.
    • Pling ... Pling ... Plöng ...

      von MissGlueck am 28.10.2011

      Zusammenfassend: Moin Hydon, ich hab einen kleinen Ausflug hinter mir zu Deiner Webseite, alldieweil ich wissen wollte, was sich unter der Mütze und hinter der Brille verbirgt :-) Du zeichnest sehr schön und Du schreibst sehr schön. +++ Musik ist ... wie ein Regenbogen im Ohr. Was für ein liebenswerter Vergleich. Deine Geschichte gefällt mir ausgesprochen gut. Sie kommt locker & flockig daher, verzichtet auf Kokolores, der eh keine Not tut und auch auf überflüssige Sentimentalität. (Auf die Rechtschreibprüfung auch? hihi) Klasse der Überraschungseffekt - Mandelauge kann auch nichts hören. Sehr schön gelöst. +++ Geschmackssache: Auf den Tod der Mutter hättest Du ohne weiteres verzichten können. Vor die Wahl gestellt: Trauer um mein Hörvermögen od. um den Tod meiner Mutter, lautete zumindest meine Antwort, dass mich zweiteres schlimmer treffen würde. Und das verarbeitest Du so en passant ... +++ Und Recht hast Du mit den Melodien, die ein Mensch auch ohne Ohren 'hören' kann. Pling Pleng Plöng - der Flohwalzer war da. Falls Dich das Thema interessiert: Google mal nach Helen Keller. Für eine ungezwungen gelungene, musikalisch unterlegte Story gebe ich 4,555555 Sternchen.

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    ID 09695
    Veröffentlicht am: 28.10.2011

    Gelesen 350
    0,00 €

    Autor

    Hydon

    Hydon

    Mitglied seit 23.01.2011
    4 Veröffentlichungen