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Der Plagiator
von Antonina am 14.01.2012
Zusammenfassend:
Ich bin leider noch nicht durch mit dem ganzen Text, möchte es aber nicht versäumen, vor dem Ende des Wettbewerbs noch einige Eindrücke loszuwerden. Der Krimi hat mich von Anfang an gepackt. Bellinda ist mir sympathisch und ich bin sehr gespannt, was noch auf sie zukommen wird. Der Text ist flüssig und rasant geschrieben und die Ausgangslage in meinen Augen vielversprechend. Die vielen Perspektivenwechsel bringen Spannung und Tempo. Ein Krimi also, den ich auf jeden Fall weiterlesen werde.
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Der Plagiator
von inaputtrus am 08.01.2012
Zusammenfassend:
Nachdem ich über die ersten 10 Seiten hinaus war (einen Tag vor Weihnachten), wollte ich Ihr Buch nicht mehr aus den Händen legen. Der Anfang ist etwas zäh. Aber dann.... da mir für meine Bahnfahrt nur jeweils 30 Minuten zur Verfügung stehen, fieberte ich Morgens und Abends dem Weiterlesen entgegen. Freitagabend stand ich vor einem echten Problem.. in die Philharmonie zu Camina Burana oder doch weiterlesen. Da man das Vergügen zu camina Burana leider nicht oft bekommt, habe ich mein Ebook doch lieber an die Seite gelegt und mir einen musikalischen Genuss gegönnt. Danach gabe es jedoch kein halten mehr und jetzt ist das Buch auch noch zu Ende. Vielen Dank für die recht kurzweiligen und doch so spannenden Minuten. Diese Homepage kann man jedem Bücherfreund nur weiterempfehlen. Ich bin schon auf der Suche nach einem neuen Buch.
In diesem Sinn viel Glück und weiterhin gute Ideen
Ihre Ina Puttrus
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Die Stadt der Engel?
von Erik Kellen am 04.01.2012
Zusammenfassend:
Nein, wahrlich nicht, denn hier geht jemand um, der wirklich kein Engel ist. Ein stimmungsvolles L.A., Drehbücher (die auch immer wieder einfließen: Klasse Idee!) und die Cops scheinen ratlos.
Atmosspährisch erzählt (fehlen nur noch die heißen Santa Ana Winde, oder kommen die noch)? Viel Liebe zur dichten Erzählung spürt man hier und lassen Orte und Räume vor dem inneren Auge enstehen. Mit jedem weiteren Satz könnte ich nur bestätigen, was hier schon längst geschrieben wurde.
Bis jetzt absolut begeistert. Mehr davon!
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Gekonnt!
von patza am 03.01.2012
Zusammenfassend:
Nach „Blutrote Rosen“ und „Die Schwelle“ habe ich nun „Der Plagiator“ (bis Seite 52) gelesen. Ein gekonnt geschriebener Thriller, der mich gefesselt hat und an einigen Stellen hat sich bei mir ein beklemmendes Gefühl eingestellt. Man merkt, dass die Autorin ihr Handwerk versteht. Der Aufbau ist hier besonders gut gelungen, die kurzen Sequenzen und Szenen, die nach und nach miteinander verbunden werden. Die Drehbucheinlagen sind gekonnt eingestreut. Dies alles bewirkt, dass man schnell weiterliest. Besonders gut gefällt mir, wie du Personen und Dinge (wie das Büro) beschreibst. Dieser Thriller ist zu recht in den Top 10. Viel Erfolg beim Wettbewerb.
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Wirklich mal ein Krimi!
von ReziSpezi am 31.12.2011
Zusammenfassend:
Ein Krimi und wie es sich dafür gehört mit ordentlichem Spannungsaufbau, einer Mordserie und einem Täter-Opferkonflikt. Der Aufbau ist m.E. gut gelungen, auch wenn ich es aus zeitlichen Gründen nur bis Seite 35 gelesen habe, kann ich meine Empfehlung auch für dieses Werk aussprechen. Einen Tipp habe ich auch hier noch anzubringen: Ab und an ist die Erzählung zu detailverliebt. Einmal den Text durchstraffen und nicht ganz so lang aufhalten, sonst bremst es den Lesefluß unnötig aus. Bei Krimis bin ich immer etwas schärfer, kann aber ruhigen Gewissens glatte 4 Sterne vergeben. Toller Anfang mit Krimipotenzial. Gruß Rezi
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Bellinda
von Alegra am 21.12.2011
Zusammenfassend:
Liebe Heike, hier ist dir ein tolles Werk gelungen, dass ich leider aus Zeitgründen nur anlesen konnte. Nehme mir aber fest vor, es irgendwann zu Ende zu lesen. Toll, dass du uns diese Geschichte gratis zur Verfügung stellst : ) Danke dafür! Ich finde die Geschichte spannend aufgebaut. Es werden kleine Ideenschubser gegeben, damit der Leser zum Grübeln gebracht wird. Was führt Milton im Schilde? Mir sind nur wenige Wortwiederholungen aufgefallen, z.B. S.9 (download) "... Kuverts. ... riss sie das Kuvert..." Hier hätte ein "es" gereicht und schon ist es behoben. Oder S.16 "ganz einfach ... ganz nüchtern". Aber das sind ja nur Kleinigkeiten und es ist eigentlich eine Frechheit von mir, diese zu erwähnen ; ) Über das Wort "zertrümmerte Leiche" auf S.18 bin ich gestolpert. Ich weiß, was du damit ausdrücken willst, aber "zertrümmert" finde ich hier nicht so gut (meine ganz persönliche Meinung). Ach ja, und dann ist mir aufgefallen (nickelig wie ich bin), dass die Pathologin sich am Tatort einen Mundschutz aufsetzt, was sehr löblich ist, aber von ihren TV Kollegen nie gemacht wird. Leider nimmt sie ihn nicht wieder ab, was mich bei der Vorstellung zum Schmunzeln brachte, wie sie die ganze Zeit damit herum läuft. Diese Kleinigkeiten fließen natürlich nicht in meine Bewertung ein. Ich wünsche dir viel Glück im Wettbewerb! LG Alegra
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Copykill...
von Weissnicht am 20.12.2011
Zusammenfassend:
Nach Silencio habe ich den Plagiator gelesen. Zusammenfassend komme ich zum gleichen Ergebnis: Solide Unterhaltung zu einem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis.
Da ich den Plagiator diesmal nicht in einem Stück lesen konnte, hatte ich manchmal Schwierigkeiten, die Charaktere auseinanderzuhalten. Drei Frauen mit ähnlichen Verhaltensweisen, jeweils mit einem Polizisten verbandelt, zwei davon mexikanische Brüder... So direkt nach der Lektüre von Silencio fällt auf, dass es überhaupt nur zwei Sorten Frauen und zwei Sorten Männer im Universum zu geben scheint...
Ich habe grossen Respekt davor, über 200 Seiten eine Geschichte mit vielen Perspektiven und Handlungssträngen auf ein Finale hinzuführen, diesmal sind mir aber auch diverse Fehler aufgefallen, wer wann was wissen kann. Geschmunzelt habe ich, als sich der Mörder über die Verkabelung(!) seiner WLAN-Gerätschaften sorgte...
Auch hier sind im epub wieder die Apostrophe als HTML-Entities (kaufmännisches Und, Raute, 39, Semikolon) dargestellt, manchmal werden diese Apostrophe auch als Anführungszeichen verwendet. Könnte ein grundsätzliches Problem von neobooks sein - mal schauen, wie das bei anderen Autoren ist.
Auch wenn's gerade anders aussieht: Das Lob überwiegt natürlich die Kritik... :-)
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Bitte mehr davon!
von vimakaho am 16.12.2011
Handlung:
Die Drehbücher seiner Angebeteten dienen ihm als Vorlage für seine inszenierten Morde. Bellinda Carlyle, die als Drehbuchautorin bei einer kleinen Produktionsfirma arbeitet ist entsetzt; die Polizei tappt im Dunkeln.
Figuren:
Die Figuren sind gut nachvollziehbar beschrieben. Jede einzelne Charaktere wirkt überzeugend.
Sprache/Duktus:
Hervorragende Lesbarkeit, da gut formuliert und flüssig geschrieben.
Struktur:
Klar aufgebaute Story, gut verknüpfte handlungsstränge.
Zusammenfassend:
Bitte mehr davon. Ein wirklich spannender Krimi, den man nicht aus der Hand legen kann.
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Echtheit im Sinne
von Die Gräfin am 14.12.2011
Zusammenfassend:
Hier habe ich doch echt gedacht, eine Drehbuchautorin würde schreiben. Das Treatment im Buch ist so realistisch.Sehr gute Story und das Ende, mhm...very nice :-) das regt zum friedlichen zufriedenen schlummern an, wenn man vorab die spannenden und aufregenden Seiten als Bettlektüre gelesen hat.
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Der Plagiator
von AnkeD am 11.12.2011
Handlung:
Ein Wahnsinniger tötet nach den Drehbüchern, seiner Angebeteten und die Polizei ist vorerst ratlos.
Figuren:
Es gibt jede Menge Figuren, die gut beschrieben sind.
Sprache/Duktus:
Flüssig geschrieben, dadurch sehr gute Lesbarkeit.
Struktur:
Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die im Laufe der Zeit miteinander verwoben werden.
Zusammenfassend:
Ein wirklich toller Krimi, den ich gerne bis zum Schluss lesen würde und der nicht ohne Grund hier in den Top 10 vertreten ist. Spannend und rasant. Ich wünsche Dir viel Erfolg damit, liebe Heike, und kann diese LP nur wärmstens weiterempfehlen und mit der Höchstzahl an Sternen belohnen.
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YES!
von Erich Bösch am 04.12.2011
Zusammenfassend:
Wenn ich in ne Buchhandlung gehe, schaue ich immer erstmal welcher Titel+Cover mich ansprechen. Dann überfliege ich Logline und Klappentext und wenn s bis dahin interessant klingt, lese ich die ersten Seiten und entscheide ob ich es kaufe oder nicht. Dein Buch würde alle Kriterien erfüllen, wird also gekauft!...btw: hast du mal im Drehbuchbereich gearbeitet oder einfach gut recherchiert? LG, Erich
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Klasse!
von krimichristl am 01.12.2011
Zusammenfassend:
Klasse! Wenn man hier solche Krimis umsonst lesen kann, braucht man keine Krimis mehr im Buchladen kaufen... Danke! :-)
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Nicht schlecht
von FiannaCessair am 01.12.2011
Zusammenfassend:
Für einen Krimi nicht schlecht. Ist noch immer nicht mein Genre, aber sprachlich gut geschrieben. Ich denke mal, jeder Krimi-Fan wird seine helle Freude daran haben. Also volles Programm.
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Krimi in der Filmszene
von Mona Frick am 30.11.2011
Zusammenfassend:
absolut spannender und nachvollziehbarer Krimi, der in LA spielt. Wenn auch die brutalen Morde mir etwas zuviel sind, aber die meisten Krimileser mögens ja so.
Ich bin etwa bei der Hälfte, und kann den Krimi auf jeden Fall empfehlen. Kleine Kritikpunkte: Wieder wird die Prota von allen Männern über alle Maßen bewundert. Etwas weniger Bewunderung von Allen wäre vielleicht glaubwürdiger... Und Belle UND Beau find ich auch etwas "dicke". Und die desinteressierte Reaktion des Vaters KANN ich mir, bei aller Abgebrühtheit seinerseits, nicht vorstellen... Aber nur meine Meinung. Bin gespannt aufs Ende! LG
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L.A. in blood
von MarcoKupfer am 28.11.2011
Zusammenfassend:
gut aufgebaute Mordserie in L.A. Da ich selbst schon einmal dort war kann ich mir die Umgebung sehr gut vorstellen bzw. in erinnerung rufen. Aber auch ohne diese Erkenntniss ist alles sehr gut beschrieben. Buch ist Spannend und passt genau in das krime Genre.
Viel Erfolg noch.
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Achtung: Krimitime
von scottcr1 am 26.11.2011
Zusammenfassend:
Guten Morgen, nee mittlerweile Guten Tag. Liebe Heike, ich denke den Status des Hobbyautors solltest du allmählich ablegen und dich unter die richtigen Autoren tummeln. Alle 204 Seiten habe ich jetzt nicht gelesen, sondern eine ca. 50 seitige Leseprobe daraus gemacht. Folgender Grund: Der Text gefällt mir super gut, sollte dieses Buch wirklich mal rauskommen-was ich hoffe, dann möchte ich den Krimi in einem Stück lesen ohne darauf achten zu müssen, was mir gefällt oder was nicht. Das wird nämlich bei so einem langen Lesestoff echt anstrengend. Dein Sprachstil ist gut, ebenfalls wie du die Figuren umsetzt. Spannend geschrieben. Ich wünsche dir jetzt viel Glück mit den 5 Sternen und dem Flieger.... LG Marion Brüning scottcr1
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Unter Beobachtung
von Nelli am 25.11.2011
Zusammenfassend:
Über die Handlung wurde ja schon mehrmals berichtet. Daher lass ich sie einfach Mal beiseite. Das ist ja nicht das erste Buch, dass ich von dir lese. Ich habe zwar etwas länger dafür gebraucht, aber du hast mich aus diesesmal nicht enttäuscht. Ein wunderbar aufgebauter Krimi mit Spannungsfaktor. Die Beschreibung der Charaktäre gefallen mir sehr gut. Werden wärend des lesens gut sichtbar. Der Aufbau des Textes ist professionell und daher wunderbar zu lesen. Ich mag deine Art zu Schreiben, da ich mich wärend des Schmökerns ganz in das Buch hineifallen lassen kann. Ich stehe auf Krimis, besonders wenn sie einen eigenen Touch besitzen. Toll. LG Nelli
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Solide geschriebender Krimi!
von raphael am 23.11.2011
Handlung:
Ich habe die Seiten ehrlich gesagt eher überflogen, da dies Genre auch nicht mein Lese-Genre ist! Aber das, was ich gelesen habe, zeigte mir, dass Aufbau, Struktur und Fortlauf sehr flüssig und spannend sind. Die Idee dieser Geschichte ist reizvoll!
Sprache/Duktus:
Darüber kann ich etwas mehr sagen. Denn der Schreibstil und die Wortwahl haben mich überzeugt! Die Autorin geht kompetent und sehr zielgerichtet mit den Worten um. Sie hat eine genaue Vorstellung von dem, was sie schreiben möchte, und setzt dieses in gekonnter Weise um. Man bekommt sogleich ein "atmosphärisches Gefühl" für diese Geschichte, ohne unnötige Abschweifungen! Also sprachlich gelungen!
Zusammenfassend:
Ein empfehlenswertes Buch für alle, die Krimis mögen! Denke ich zumindest....:-) Ich kann dafür gerne 4 Sterne vergeben mit Empfehlung.
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"Weil Du blond bist ..."
von MissGlueck am 21.11.2011
Handlung:
... die Antwort des Mörders auf die Frage des Opfers: "Warum gerade ich ..."
Und schon bin ich mitten drin in einer Mordserie in Los Angeles. Bellinda Carlyle, Skript-Autorin und offensichtliche Schönheit, scheint einen unheimlichen Verehrer zum Morden zu inspirieren. Wer auch immer dem Unbekannten in's verwirrte Hirn flüstern mag, er bringt ihn dazu, Passagen aus Carlyles Skripten in Szene zu setzen, um ihr auf diese fragwürdige Weise seine Liebe und Verehrung zu zeigen (*brrrrrr*)
Figuren:
Ich beschränke ich mich auf die wichtigsten Figuren:
Bellinda Carlyle
Elli Purcell - Freundin von Carlyle und Pathologin
Christine Lennox, Freundin von Carlyle
Beau Lamar, Kameramann
Milton, Kollege von Carlyle
Cooper Bradshow und Rick Valdez, die ermittelnden Cops
Miguel, Valdez' Bruder und Bodyguard eines der Opfer
Christopher Warner, Chef von Bellinda
Corinne Wheeler
Die Figuren sind allesamt gut ausgearbeitet, vorstellbar und in ihrem Handeln nachvollziehbar. Bei Senator Wheeler tu ich mich, was letzteres angeht, ein wenig schwer. Ist das ein Vater? Karriere hin, Karriere her? Hier auch die Frage, weshalb diese Figuren im Umfeld des 2ten Opfers so ausführlich gewürdigt werden. Aber vllt. wird das ja auf den folgenden noch nicht gelesenen Seiten klar :-)
Sprache/Duktus:
Routiniert, fehlerfrei und sprachlich versiert formuliert. Eines der wenigen Manuskripte, die ich bisher hier gelesen habe, die das von sich behaupten dürfen. Die Dialoge sind sauber ausgearbeitet und bringen Bewegung und Lebhaftigkeit in die Szenen. Zwischen den Freundinnen könnte es vllt. noch ein wenig 'lockerer' zugehen, wenn ich da so an meine eigenen Gespräche denke ... :-)) Etliche bildhafte Vergleiche haben mir sehr gut gefallen. Und manches 'Sprichwörtliche' ist für mich zu sehr deutsch und zu wenig amerikanisch. Insgesamt ist das - salopp gesagt - astrein getippt. Klasse übrigens auch die Recherche in Sachen Obduktion. Das las sich für einen Laien, wie mich, perfekt inszensiert.
Struktur:
Der Aufbau der Story gehört für mich zu den großen Pluspunkten des 'Plagiator'. Heike Wolter wechselt geschickt die Perspektiven und baut auf diese Weise Spannung auf. Besonders gefallen mir die Drehbuch-Sequenzen. Rasche Orts- und Szenewechsel.
Zusammenfassend:
Jetzt wird's spannend: Bis Seite 100 habe ich diesen Krimi gelesen und das en detail, um ihn entsprechend bewerten zu können. Die restlichen Seiten möchte ich mir vorbehalten für entspannten Lesegenuss ohne mein Auge stets auf Schwächen zu richten. Ich bin kein Krimi-Fan aus dem Gefühl heraus, dass mir in diesem Genre selten Neues oder gar Überraschendes begegnen mag. Dieses Manuskript habe ich darum besonders kritisch gelesen. Das vorweg.
// Kommissar Zufall. Die Beziehungen aller Beteiligten untereinander sind mir einfach too much. Bellinda ist mit der federführenden Pathologin befreundet. Einer der leitenden Cops ist der Bruder des Bodyguards eines der Opfer. Jeder Mann in Bellindas Umfeld ist scharf auf sie. (Ich gönns ihr, aber ...) Das Opfer Wheeler sitzt in einer Bar mit dem Bodyguard, steigt durch's Hinterfenster und fällt dem Mörder in die Arme. Der steht unter'm Fenster mit Chloroform in der Hand. Und weil ihm der Mord so nicht gefällt, schnappt er sich im zweiten Gang die Freundin von Wheeler, von der er nicht wissen kann, und murkst die auch. Warum findet der Mörder das genial? Hier fehlt mir die Erkenntnis. // Los Angeles - die Stadt bietet sich an, angesichts der Nähe zum Film-Business. Es fehlt mir jedoch an US-Typischem und am - wie soll ich sagen? - an der Atmosphäre. Die Schilderungen im Text haben für mich keinen Wiedererkennungsfaktor, abgesehen von der namentlichen Nennung eines Highways und des Parkes. Liebe Heike, wenn der Krimi in den USA spielt, könntest Du nach meinem Dafürhalten mit einigen kleinen Kniffen auch ein wenig mehr davon rüber bringen. Die Polizisten könnten Cops sein, das Polizeirevier ein Department. Usw. ... Allerdings weiß ich, dass es schwierig wird, dann nicht in Klischees zu verfallen. // Weitere Fragen, die ich mir stelle bzw. Dinge, die mir aufgefallen sind: Was verbirgt sich hinter der erwähnten 'Hommes Noir'? / Warum gibt die Pathologin der Leiche des Obdachlosen mit dem Y-Schnitt eine gewisse Normalität wieder? (Seite 29) / Was sind hervorragend geschnittene Haare? (Seite 37) / In den USA dürfte es keine Post im herkömmlichen Sinne geben. Die Briefe werden von diversen privaten Dienstleistern transportiert. Filmproduktionsunternehmen dürften über Wachdienste und Videoüberwachung verfügen. Es dürfte schwierig werden, Briefe ungesehen zu deponieren, es sei denn ... (das wird sich vllt. später auflösen? :-)) / Die Entführungsszene auf Seite 41 könntest Du aus meiner Sicht stärker gestalten. Das ist ein sehr dramatischer Moment. / 'Es gab auch keine Quetschungen an ihrer Kehle. (Opfer 1). Der Satz steht für mich zusammenhanglos da. / Gleiche Szene, Seite 44: Wie kann sich der Cop so schnell sicher sein, dass das Opfer an den Tatort gebracht wurde und ihm dort nicht aufgelauert wurde? Und wieso so fix der Rückschluss darauf, dass Mörder und 'Gärtner' dieselben sind? / Wieso informiert Miguel den Senator nicht umgehend, dass ihm dessen Tochter durch die Lappen ging? / Und weshalb wartet man nicht, bis der Vater den Leichnam der Tochter identifiziert? Ist es üblich, dass dann auch Geschwister persönlich benachrichtigt werden? Und das ohne Rücksprache mit dem Senator? / Das Stativ (Seite 61) - es steht mitten in den Büschen und dennoch sind die Abdrücke deutlich zu erkennen? / Ebenfalls Seite 61: Wenn der Mörder Carlyle kennt, dürfte es ein Leichtes für ihn sein, ihre private Adresse ausfindig zu machen. Da fehlte dann eine Erläuterung, weshalb sie glaubt, dass er das nicht schafft. / Bis hier her die Dinge, die mir auffielen. // Effektvoll finde ich die Schlussätze der einzelnen Szenen. Sie setzen Akzente und lösen noch mehr Spannung aus. // Abschließend: Zuletzt hat mich Simon Beckett mit seinem durchsichtigen, vorhersehbaren und des Lesers Intelligenz unterfordernden Krimi 'Verwesung' über alle Maßen gelangweilt. 'Der Plagiator' hingegen wartet mit Spannung auf, lässt seinen Täter im Dunkeln und mich wild spekulieren, wer denn nun der fiese Möpp sein könnte. Ich werde das heraus finden müssen, weil ich gar nicht anders kann. Und das macht ihn für mich zu einem echten Krimi. Die erwähnten von mir so empfundenen 'Schwachstellen' sollen einzig der Autorin Hilfe sein und nicht die Gesamtleistung schmälern. Ken Follett - so hab ich gestern gelesen - bekommt 40seitige Korrekturvorschläge aus seinem Lektorat. Dagegen nimmt sich das hier bescheiden aus, aber ich bin ja auch kein Lektor, nur Leser. 5 Sterne nebst Flieger, Heike, weil ich meine, dass aus Deiner Arbeit mit wenigen Handgriffen ein routiniert gemachter Krimi seinen Weg in die Öffentlichkeit finden kann. Meine Empfehlung für alle, die gerne ungemein spannende Krimis lesen mögen. Und Dir, liebe Heike, viel, viel Glück und Erfolg mit Deinem 'blutigen' Handwerk.
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Thriller/Trash
von YuutoNakamura am 20.11.2011
Handlung:
Die Handlung entstammt dem Bereich "Thriller/Trash". Ermittlungen der Polizei zu einem Täter, der "Drehbuchmorde" begeht. Diese Morde sind extrem brutal.
Figuren:
Bellinda, die Drehbuchautorin; Elli, Christine, Alex, Miguel; Rick, Cooper (Detectives), Milton, Christopher, Linda (der Täter wird nicht verraten)
Sprache/Duktus:
Es wird alles vernünftig und flüssig erzählt, vielleicht manchmal etwas "geschwätzig" und mit ein paar Punkten, über die man nachdenken könnte, z.B. seh genaue Angaben wie 1,78, 6m, 2,5m, 2/3, usw., die etwas stark detailliert/einschränkend wirken; im Text wird oft gegrinst, gerne auch "breit"; Namen wie "Beau" und "Belle" unterstreichen den Trash-Charakter, genauso wie die vielleicht doch etwas übertriebene, wiederholte Beschreibungen der "matschigen" Leiche am Anfang. (Zumindestens bei Hitchcock ist es doch dezenter.)
Struktur:
22 Kapitel mit Prolog und Epilog - auffällig die Drehbucheinschübe (Hinweis: einmal heißt es AUSSEN - COLOSSEUM, dann wieder COLOSSEUM - AUSSEN, absichtlich einmal falsch herum oder Absicht?) Am Anfang gibt es ein Zitat von Hitchcock (in dt. Sprache)
Zusammenfassend:
Die Idee fand ich gut, den Manuskriptanfang bis ca. S. 30/35 bis auf die genannten Punkte auch (gute 4*). Im Verlauf des Textes verläuft sich der Text für mich leider über längere Passagen in "Geschwätzigkeit" (mir fällt gerade kein passenderes Wort ein), durchbrochen von den brutalen Morden (Kreissäge, Feuer) - solide 3*. An einen Film wie "Das geheime Fenster" (2004) mit Johnny Depp reicht die Darstellung meines Erachtens nicht heran, insbesondere weil hier im Text die Auflösung der Handlung (es gibt einen Mörder) irgendwo bereits klar ist. Der Text lebt für mich zu sehr durch die herausstechenden Taten, wo er gerne mehr durch die Spannung über den gesamten Text leben könnte (Gesamtspannungsbogen). Für Fans an thrashigen Thrillern sicher interessant. An die Sprachdarstellung von Lisa Jackson oder Sandra Brown reicht es m.E. nicht heran, die in längeren Büchern in flüssigerer Sprache erzählen, siehe z.B. Leseprobe bei Droemer-Knaur "Der Zorn des Skorpions". - Ich empfehle das Werk für Fans im Bereich Thriller/Thriller für die solide Arbeit, und bleibe im Vergleich zu meinen Wertungen in der Top10 bei 3*, wobei es eher zu 4* neigt, und es eine knappe, subjektive Entscheidung für mich war. Nachdem mich die Autorin bat, es nochmal zu lesen, habe ich mir den Text im Ganzen erst genauer ansehen wollen. Deshalb erst heute und hier meine "5 Cents" dazu.
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Wieder ein spannendes Werk
von Anne Lay am 20.11.2011
Handlung:
Belle, Drehbuchautorin für DailySoaps, bekommt Post. Ein Bewunderer lässt sie wissen, dass sie seine Göttin ist, die Art, wie sie sich bewegt, wie sie schreibt,...
Gleichzeitig beginnt eine Mordserie. Ein umsichtig planender Mörder inszeniert seine Taten bis ins kleinste Detail, verbessert sein Vorgehen nach den ersten Fehlern,....
Figuren:
Bellinda arbeitet als Drehbuchautorin. Wieder hast du hier eine Frauengestalt geschaffen, die sich ihrer Wirkung auf Männer nicht bewusst ist. Ellie, ihre Freundin und Gerichtsmedizinerin, Christine, die dritte im Bunde, die mit Bellinda ein Ritual pflegen und sich einmal in der Woche treffen. Die beiden sind es, die Bellinda mit den ersten beiden Briefen zur Polizei schicken.
Rick Valdez und Cooper Bradshaw sind die Polizisten im Morddezernat, die auf die seltsam inszenierten Mordfälle angesetzt werden. Rick wird im Verlauf der Ermittlungen, d.h. während des Romans deutlich dichter gezeichnet, als sein Partner Coop. Ricks Bruder gerät mit in den Fall, als sein Schützling (er ist Personenschützer) zum Opfer wird.
Sprache/Duktus:
Für mich stimmt die Mischung aus Dialogen, Beschreibungen und Innensichten. Alles ist sicher erzählt, so dass das Kino im Kopf anrollt und Spannung aufgebaut wird. An drei Tippfehler kann ich mich erinnern, aber die Seitenzahlen auf dem Reader sind andere als im Livebook, ich habe es nicht noch einmal herausgesucht, schließlich sind es Kleinigkeiten. Die Sonderzeichen auf dem Reader, von denen ich dir berichtete, scheinen hier im Livebook auch normal zu sein (seltsam).
Struktur:
Zum Spannungsaufbau trägt vor allem auch der gekonnte Aufbau der Szenen bei. Immer wieder wird zwischen den verschiedenen Personen und Handlungssträngen gewechselt. Vom Tappen im Dunkel werden verschiedene Verdachtsmomente in den Vordergrund gerückt, um sich als falsch zu erweisen. Ich bin kein Krimi-Experte und mein Mann hätte den Täter vielleicht eher enttarnt, aber ich finde den Spannungsbogen gekonnt durchgehalten.
Zusammenfassend:
Dieses Mal wollte ich erst den ganzen Roman gelesen haben, bevor ich mich zu Wort melde. Die Verstrickungen und Verwicklungen sind wunderbar angelegt, für's Herz gibt es auch etwas. Weniger romantische Menschen könnten meinen, dass das sich entwickelnde Beziehungsgeflecht etwas zu viel ist, aber mir gefällt's. Einige Male habe ich mich gefragt, wie man auf so eine Geschichte kommt. Ich habe auch deinen dritten Roman mit Begeisterung gelesen, habe mich aber zunächst mit dem Titel schwergetan. Nach dem Lesen weiß ich, dass er absolut passt, vorher war er aber für mich eher eine Lesebremse. Hinter diesem Titel hätte ich niemals einen (solchen) Krimi vermutet. Vielleicht sollte der Klappentext mehr Informationen bringen. Du ziehst den Leser leise aber unerbittlich in den Bann der Geschichte. Konnte ich den Reader auf den ersten 150 Seiten recht gut weglegen, wenn die Lesezeit fehlte, gelang mir das danach nicht mehr. Klasse! Die Wertung war schon nach 50 Seiten klar, aber dieses Mal wollte ich nicht schon wieder nach der Rezi die Ergänzungen nachliefern... ;)
PS Mit deinem Roman habe ich meinen gewonnenen Reader "eingeweiht".
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Stoff für Drehbücher
von Mephista am 19.11.2011
Handlung:
Ein "Voyeur" der besonderen Art treibt sein Unwesen, um Bellinda Carlyle zu Ruhm zu verhelfen.
Figuren:
Einzig die Figur der Bellinda ist mir in ihrer Perfektion doch ein wenig unsympathisch. Ich liebe Menschen/Figuren mit Kanten und Ecken, mit Fehlern, die sie zu etwas Besonderem machen. Diese Protagonistin ist mir etwas zu glatt. Dies ist wohl einfach Geschmacksache.
Zusammenfassend:
Das Detail ist es, das die Autorin gerne im Auge behält. Ohne damit aufdringlich zu wirken werden feinste Nuancen sorgfältig aufgezeigt und so werden Figuren, Situationen und Zusammenhänge eindrucksvoll verdeuticht. Für mich ist dies ein sehr ansehnliches Werk, das es verdient hat gelesen zu werden. Meine allerbesten Wünsche und viel Erfolg dafür!
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Daumen hoch
von tom_a am 17.11.2011
Figuren:
Viele liebevoll gezeichnete Figuren. // Ein bisschen überzogen wirkt es ja schon, daß so ziemlich jeder Mann von Bellinda komplett überwältigt und hingerissen ist. Aber andererseits muß ja nicht immer alles realistisch sein... // Ich weiß ja nicht, wie man in den siebziger Jahren in Baton Rouge die Kinder getauft hat. Aber ist "Beau" wirklich ein plausibler Vorname? Und wieso so eine seltsame Vorgeschichte, daß er bereits als Kind einem anderen Kind den "Ausweis" geklaut hat, um dessen Namen anzunehmen? Das klingt ziemlich konstruiert, und leider funktioniert es schon rein technisch nicht: In Amerika gibt es nämlich weder Personalausweise, noch Meldeämter bzw. Melderegister. Nur Wählerverzeichnisse, Führerscheine und Reisepässe. Letztere haben nur ziemlich wenige Leute, und 9-jährige Kinder in Louisiana ganz sicher nicht (Übrigens: wieso eigentlich 9-jährig, wenn er 1963 geboren ist und 1975 der Ausweis gestohlen wurde?). Und selbst wenn wir mal davon abstrahierend annehmen, daß er ihm tatsächlich den Ausweis gestohlen hätte, wäre das doch spätestens bei der Verlängerung aufgefallen (da ja schon ein neuer für den echten Inhaber ausgestellt worden war). Ich fürchte, für diesen Punkt der Story muß eine andere Idee her, sonst ist es allzu arg unrealistisch...
Sprache/Duktus:
Ein paar unwichtige Details, über die ich beim Lesen gestolpert bin: Ist "wiedergeliebt" (S.19) ein deutsches Verb? "Ginerale" sind m.E. zwei Wörter (S.24). Können Briefumschläge "schwer angeschlagen" sein (S.25)? "Brendwood" soll wohl "Brentwood" sein (S.30). Wie kann Corinne "auf dem vertraulichen Du bestehen" (S. 146), wenn man doch in Kalifornien ist und Englisch spricht? Und Anaheim ist kein "Bezirk" von LA, sondern eine Stadt in Orange County (S.167).
Zusammenfassend:
Schöner Plot, gekonnt und voll überzeugend umgesetzt. Hat mir sehr gut gefallen. Besonders gut gelungen ist der Spannungsaufbau zu Beginn, man liest sich fast automatisch fest.
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Der Plagiator
von Liana am 15.11.2011
Zusammenfassend:
Ein fürchterliches Manuskript! Es hat mich bis 2:00 Uhr morgens wachgehalten. Heute Nachmittag wollte ich die Gartenmöbel "eintüten", stattdessen habe ich gelesen. Jetzt bin ich endlich durch. Liebe Heike, ich mochte Silencio und deine Rosen schon, Der Plagiator ist aber noch ein Stück besser. Die Idee ist schon gut, aber wie du sie umsetzt, ist mehr als beachtlich. Stimmige Charaktere mit Ecken und Kanten, gelunge Führung der Handlungsstränge, gute Mischung auch Erzählung, Handlung und Dialogen. Vor allen die unerwarteten Wendungen (zumindest für mich unerwartet) machen Spaß und reizen zum Weiterlesen. Ich wünsch dir viel Erfolg für den Wettbewerb.
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Der Plagiator
von Ulder am 15.11.2011
Zusammenfassend:
Die Geschichte über einen speziellen Stalker. Interessant gemacht und mitreissend geschrieben. Ein schön aufgebauter Krimi, der von einer flüssigen Sprache, die dem Genre angemessen ist, getragen wird. Ich vergebe volle Punkte und den Flattermann.
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Der Plagiator, der absolut nicht plagiert ist....
von Silber am 14.11.2011
Zusammenfassend:
Eine weitere Darstellung der Figuren oder Handlung kann ich mir sparen, es wurde bereits genug darüber gesagt. Kurzum das wichtigste: ein tolles Buch, tolle Figuren, spannende Szenenwechsel und Dialoge, die absolut realistisch sind. Dazu auch noch Texte eines ausgedachten Drehbuches und Liebesbriefe, die gefühlvoller kaum sein könnten, liebe Heike, dieses Buch gefällt mir noch besser als Silencio. Keine Ahnung, wie die erste Fassung war, diese ist jedenfalls Spitze. Und das Beste daran: die Idee dahinter ist völlig neu - Dein Böser mag ein Palgiator sein, Dir kann man diesen Vorwurf ganz gewiss nicht machen.
Dafür gibts 5 * und den Flieger
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Mord nach Drehbuch!
von Rebecker am 12.11.2011
Handlung:
die junge, attraktive Drehbuchautorin Bellinda wird von einem unheimlichen Verehrer scheinbar ständig beobachtet und mit leidenschaftlichen Briefen verfolgt...Ihr zuliebe ermordet er Menschen, um von ihr geschriebene Szenen naturgetreu nachzustellen...
Figuren:
Die Drehbuchautorin Bellinda Carlyle, genannt Linda...,Milton Billings, Bürobote und Mädchen für alles, ist sehr verliebt in Linda, aber nicht der einzige Verehrer...,Cooper Bradshaw, Officer..., Ricardo Valdez, genannt Rick, Officer und ermittelnder Beamter...,Eleanor Purzel, genannt Elli, Pathologin und Freundin von Linda..., Christine Lennox, ebenfalls Freundin von Linda..., Beau Lamar..., Officer Turner..., Miguel Velasquez, Halbbruder von Rick und von Beruf Bodyguard, späterer Freund der Protagonistin..., Christopher Warner..., Stephanie Delainy..., Geraldine Wheeler...,...und...und...und..., sehr gut beschriebene Figuren und Charaktere...
Sprache/Duktus:
Klare, aussagekräftige, prägnante Sätze mit ausdrucksstarken Dialogen...Ohne Fehl und Tadel...angenehme Absätze machen den ohnehin geschmeidigen Lesefluss zu einem wahren Lesevergnügen...
Struktur:
Gelungener Einstieg in einen spannenden Prolog, gefolgt von einer stetig anwachsenden Spannung, die sich auf hohem Niveau geradezu fesselnd und blutig durch die gesamte Handlung schlängelt, ohne dem Leser auch nur einen einzigen Augenblick die Chance zu geben, sich zwischendurch einen Drink zu holen...
Zusammenfassend:
Die Vorstellung, ständig beobachtet zu werden, lässt mir auch im Nachhinein noch die Nackenhaare hochstehen...Auch wenn es sich hierbei um einen Bewunderer seiner auserwählten Göttin handelt. Oder vielleicht gerade deshalb...Liebe Heike, mit diesem Werk ist dir eine geradezu perfekte Inszenierung eines genialen Thrillers gelungen...wie bist du nur auf diese Wahnsinnsidee gekommen?...Alles passt hundertprozentig zusammen...Der Leser wird hin und her gerissen zwischen diversen Perspektivwechslen und stetig neu auftauchenden Darstellern...was aber keineswegs als störend empfunden wird...Am Ende fügt sich alles zusammen und ergibt ein mir nicht ganz überraschendes Ende, obwohl du mich zwischenzeitlich immer wieder in die Irre geführt hast :-)) ...Entweder hast du eine pathologische Ausbildung genossen oder aber ausgesprochen gut recherchiert...Klasse!....Zu meiner großen Schande muss ich gestehen, dass ich dieses Werk bereits in der Ursprungversion zu lesen begonnen hatte, mich jedoch nicht wirklich in die Geschichte hineinfinden konnte und dann deine "Blutroten Rosen" gelesen habe (die übrigens auch einsame Spitze sind),...Will damit zum Ausdruck bringen...JAWOLL, die Überarbeitung ist allemal gelungen...ich bin begeistert!...Somit öffne ich nun meinen Himmelsbeutel und werfe dir den funkelnden Inhalt in voller Pracht vor deine Autorinnenfüßchen...und wünsche dir ganz viel Glück und Erfolg...LG Rebecker
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Awesome
von Nils Stritt am 12.11.2011
Zusammenfassend:
gefällt mir sehr gut ist mal was neues :)
du bist echt kreativ, weiter so ! :-)
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Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Genial!
von Bienie am 10.11.2011
Zusammenfassend:
Ich hatte schon die erste, längere Version gelesen und fand auch diese wirklich toll geschrieben. Aber die überarbeitete Fassung ist noch um einiges besser! Die Spannung ist vom Prolog an da und bleibt das ganze Buch über hoch. Und die Geschichte selbst ist einmal etwas völlig anderes. Die Vorgeschichte der einzelnen Personen ist jetzt so gut in den eigentlichen Krimi eingebettet, dass es völlig natürlich wirkt. Klasse gemacht! Ich lese sehr viele Bücher, meistens von Autoren, die bereits einen großen Namen haben. Aber dieses Buch hier muss sich vor diesen Büchern nicht verstecken. Wirklich großes Kino, um mal beim Thema des Buchs zu bleiben.
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Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Originell!
von Leeby81 am 10.11.2011
Zusammenfassend:
Die Handlung ist einfach mal was Neues und es freut mich, dass es noch Autorinnen gibt, die sich trauen innovative Inhalte zu verfassen und sich nicht nach vorgegebenen Mustern orientieren. Sprachlich ist es auch gelungen. So mancher kreativer Satz konnte mich entzücken. "Bellindas Lächeln war wie eine sanfte Waffe" Bereits mit dem Prolog konntest du mich als Leser gewinnen. Die Beschreibung der Filmstadt hat mich wirklich begeistert und baut eine ganz andere Atmosphäre und Sichtweise auf die Glamourstadt auf. Ich möchte diesen Mut etwas Neues auszuprobieren gerne mit 5 Sternen und einen Flieger belohnen. Einfach kreativ!
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Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen
Cut für den Mörder
von Kadhira am 10.11.2011
Handlung:
Bellinda ist nicht nur schön, sondern auch eine begnadete Drehbuchautorin für die allseits beliebten Docu-Soaps am Vormittag. Und sie hat einen Verehrer, der es in sich hat. Nach früheren Drehbüchern von seiner Göttin, wie er sie nennt, tötet er Menschen um ihr Werk zu vollenden. In leisen, demütigen Briefen teilt er ihr seine Bewunderung mit und wird anfangs von Bellinda nur mit einem heimlich beobachteten Kopfschütteln belohnt. Aber nach und nach wird auch dem Leser klar, dass der Plagiator seiner Göttin näher ist, als selbst die Protagonistin erwartet. So sterben bald nicht mehr nur fremde Menschen, sondern auch Freunde von Bellinda, während der Polizist Rick nach allen Richtungen ermittelt. Als sich Bellinda mit Miguel, Ricks Bruder, sehen lässt, sieht der Plagiator das Finale eingeläutet: Im Tod will er sich mit seiner Göttin vereinen.
Figuren:
Die Figuren sind gut eingeführt und bestechen durch eigene Charaktere und Dialogsprache. Die ausgeführten handlungen entsprechen diesem Bild und unterstützen die jeweilige Figur, was sie für den Leser berechenbar und damit glaubwürdig macht. Der Plagiator selbst bleibt anfangs ein wenig undurchsichtig und erscheint als Beobachter von außen, was sich aber ändert und eine Nähe zum Leser zulässt.
Sprache/Duktus:
Obwohl Bellinda anfänglich die Hauptprotagonistin ist und aus ihrer Sicht geschrieben wird, steigen bald mehrere Figuren ein und der Leser erfährt auch ihre Sicht der Dinge und Motivationen. Ich persönlich mag das.
Die Dialoge sind lebensecht und passen zu ihren Figuren, die Erzählsprache bleibt weitgehendst im Hintergrund und hebt die Handlung und die Figuren hervor. Insgesamt souverän und gekonnt in Szene gesetztes Stück.
Struktur:
Bellinda beginnt ihren Tag und der Leser erlebt mit, wie eine Drehbuchautorin für Docu-Soaps ihre erste Fanpost bekommt. Von da an öffnet sich das Geschehen wie eine Schere und die Personen, Kontakte und sozialen Verknüpfungen werden dem Leser klar. Die chronologisch verlaufende handlung kommt ohne Rückblenden und tiefgreifende Erinnerungen aus: Hier bleibt die Autorin dem roten Faden treu und wichtige Hinweise aus der Vergangenheit einer Person sind gut eingearbeitet und beanspruchen nur wenig Platz.
Zusammenfassend:
Beim Klappentext fiel mir folgendes auf: "... schreibt sie ...Einführungstrailer für das Nachtprogramm". Nach der Überarbeitung fehlt dieses Stück Vorgeschichte jedoch und müsste in "... schreibt sie ... Drehbücher für Sitcoms am Vormittag".
Tja, liebe Heike, nu hast du es geschafft. Bis auf ein paar wenige fehlende Leerzeichen und unglücklich gewählte Formulierungen stimmt das Werk. Du hast dein Tagewerk erledigt, nun sollten die Lektoren die Bleistifte spitzen und die Brille putzen.
Auf geht das. Ich drück die Daumen.
Kommentar von Heike Wolter am 14.01.2012
Liebe Antonina ... es freut mich, dass dir mein Plagiator bisher so gut gefällt, dass du ihn weiterlesen wirst. Und vielen Dank für die Sternchen und den Flieger ... :o) Lieber Gruß, Heike W.