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Lume´tai , Der geheime Schlüssel (Leseprobe) - Coronval

Elben gibt es nur in Geschichten, das glaubt Philip, bis sein Vater plötzlich so ein Wesen aus dem Alten Wald mit nach Hause bringt.

Als der König die Elben zu Feinden erklärt, weiß Philip, dass das wunderschöne, kranke Wesen, welches sein Vater im Wald gefunden hat, in Gefahr ist. Doch als er sich auf den Weg macht, um die verborgene Stadt der Elben im Alten Wald zu suchen, ahnt er nicht, dass er sobald nicht wieder nach Hause zurückkehren kann. Eine abenteuerliche Reise durch das Land steht ihm bevor. Feinde sind ihm dicht auf den Fersen. Er stößt auf Geheimnisse, die den Frieden im Land gefährden und trifft Kreaturen, denen er niemals hätte begegnen dürfen.

Rezensionen

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Versprochen ist versprochen

    von Elin Hirvi am 14.01.2012

    Zusammenfassend: Mmh, ich dachte, ich hätte dein Lume 'tai schon rezensiert und meinte auch, bereits mit der Rezension begonnen zu haben. Gelesen habe ich es aber schon und fand es sehr schön. Naja, jetzt wird es halt kürzer. Ich mochte schon das Nebelgebirge sehr, auch hier hast du mal wieder was sehr Lesenswertes abgeliefert.
    • Kommentar von Coronval am 14.01.2012

      Was ne Überraschung kurz vor Schluss. Danke.

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    Lume`tai

    von Phaselis am 14.01.2012

    Zusammenfassend: Elben Zauberer und Menschen - man könnte meinen, dass es da nicht mehr viel neues zu entdecken gibt, aber wenn man dann zu lesen beginnt, wird man sofort eingefangen von einer Welt in der man gerne länger verweilen möchte. Die Sprache ist dem Genre angepasst, nicht zu blumig, nicht zu nüchtern. Die Geschichte ist ruhig erzählt und dennoch spannend. Ich will wissen wie es weiter geht, denn Philip ist mir jetzt schon ans Herz gewachsen und ich glaube, dass es im Land der Elben noch einiges zu entdecken gibt.
    • Kommentar von Coronval am 14.01.2012

      Danke für diese nette Rezi. Sie ist Balsam für meine jetzt ganz angespannten Nerven.

  • Dieses Buch wurde vom Leser empfohlen

    Lume tai

    von raaknor am 14.01.2012

    Handlung: Die Elbin Jarjana bringt auf einem rituellen Wanderweg ihr Kind zur Welt - mitten im Wald und einige Wochen zu früh. Durch die Geburt geschwächt, bricht sie am nächsten Morgen zusammen. Ein Schmied liest sie auf und bringt sie in seine Schmiede. Sein Sohn Philip staunt, zählen die Elben doch beinahe schon zu den Mythen und Legenden. Indes spürt die Elbenkönigin eine Bedrohung, die in ihr Reich eingedrungen ist. In ihrem Wald wimmelt es vor Menschen. Zudem muss sie erfahren, dass Jarjanas Gemahl bei einer Jagd tödlich verunglückte. Agnus, ein (menschlicher) Burgherr aus dem Wildmoortal, reist zum König, um Beistand im Kampf gegen einen Zauberer zu erbitten. Im Schloss findet er reges Treiben vor. Meine Anmerkungen beziehen sich auf die ersten drei Kapitel.
    Figuren: Jarjana gebärt das erste Elbenkind seit Jahrzehnten. Ich finde die Figur problematisch, vor allem in den ersten Absätzen. Dort versinkt sie erstmal in Selbstmitleid, bevor es mit einem Rückblick weitergeht. Mir wäre es lieber gewesen, sie versucht auf Biegen und Brechen, ihren Säugling über die Runden zu bringen. In ihrer Aufregung könnte sie zittern und bangen, ja nichts falsch zu machen. Wenn sie sich zwischendurch an die ganzen Ratschläge erinnert, ließe sich auch gleich der Rückblick auflösen. Der nächste Schlag war ihr Mann Farijaro. Zunächst kommt es so rüber, als ließe er seine hochschwangere Frau zurück, um sich auf einer Jagd zu amüsieren. Das wirft ebenfalls ein schlechtes, erstes Licht auf das Elbenvolk. Stattdessen könnte er einer Pflicht als Jäger gefolgt sein. Erst nach dem Rückblick beginnt Jarjana endlich zu kämpfen. Die Elbenkönigin Alana gefällt mir besser als erwartet - besonders der Kontrast zwischen ihrer Fühurngsposition und der jugendlichen Freude, als ihr Mann von der Jagd heimkehrt. Zudem versucht sie, aus ihm heraus zu kitzeln, was sich zugeragen hat. Man ist gespannt, ob sie die dräuende Gefahr abwenden kann. Agnus hat eine lange Reise auf sich genommen, um Hilfe für sein Land zu erbeten. Er ist sich als Burgherr nicht zu schade, wie ein verschmutzter Bauer in die Königsburg einzureiten. Das macht ihn sympathisch.
    Sprache/Duktus: Die Sprache ist flüssig und bildhaft, die Wortwahl dem Genre angemessen (bis auf das ein oder andere 'toll'). Daumen hoch!
    Struktur: Die Szenen sind großteils anschaulich beschrieben, so dass der innere Film anspringt. Auch Gedanken und Gefühle der Figuren kommen nicht zu kurz, ufern aber auch nicht aus. Insgesamt liest sich das Buch angenehm. Nur den ein oder anderen Rückblick fand ich unnötig. Im Laufe des ersten Kapitels erschließt sich von selbst, dass Philips Brüder Quälgeister sind. Es ist also überflüssig, das am Anfang zu erwähnen. Gleiches gilt für die Botengänge sowie Bemerkungen wie 'Jaris und Jaden waren eher so wie ihre beiden älteren Brüder. Sie waren laut, quirlig, schnell und aßen alles, was einigermaßen schmeckte.' Mir als Leser gefallen soche Behauptungen besser, wenn man sie in einer bildhaften Szene gezeigt bekommt. Alanas Erinnerung an Peredur fällt ebenfall unangenehm auf. Mir wäre es lieber, sie in kleinen Happen präsentiert zu kriegen, und zwar immer dann, wenn sie für die Geschichte relevant werden. Die Entstehung der Elfenstädte auf Seite 29 ist ein weiteres Beispiel. Geschickt verpackt sind hingegen die Andeutungen im Agnus-Kapitel, etwa als er über die Stelzenhäuser nachdenkt, während er im Brunnen schöpft. Schmunzeln ließ mich seine Angst, er könnte mit seinen breiten Schultern in der Gasse stecken bleiben. Das Bild ist wahrhaft gelungen. Manche Wegbeschreibungen ließen sich kürzen, zum Beispiel zur Schmiede oder zu Walters Bauernhof. Sie umfassen zwar nur ein paar Sätze, dennoch erschienen sie mir zu langatmig. Die Perspektive wird großteils eingehalten, abgesehen von einer Handvoll Ausrutschern. Einmal sieht man Philips grüne Augen blitzen, dann seine roten Wangen, obwohl man eigentlich in seinem Kopf sitzt.
    Zusammenfassend: Eine typische Fantasy-Geschichte, die in vielen Bereichen Punkten kann. Besonders gelungen finde ich die Stimmung, die sich in den drei Strängen deutlich unterscheidet. Sie ließ mich tief in die fremde Welt eintauchen. Philip wirkt quirlig und vielbeschäftigt, die Elben strahlen die Ruhe selbst aus und die Kneipenszene mit Agnus versprüht ihren ganz eigenen Charme. Alanas Beschwörung des Sees wird mir ebenfalls länger im Gedächtnis haften bleiben. Ab und zu konnte ich der Logik nicht ganz folgen. So ist die Königin froh, dass kein Mensch um die Verletzbarkeit der Elben weiß. Aber erst am Ende des Abschnitts erfährt sie, dass die Jäger nicht im Kampf gefallen sind. Ich hoffe, der Kommentar war hilfreich :D
    • Kommentar von Coronval am 14.01.2012

      ... die Jagd ein schlechtes Bild auf ihren Gatten, aber Elben sind sich innerlich tief verbunden und die Jagd hätte ohnehin schon längst vorrüber sein müssen... Ich überlege, wie ich Peredur und die Elbenstädte in kleineren Happen in die Geschichte bekomme. Die Szene, die du zuletzt ansprichst, muss ich wohl nochmal ansehen. Ala´na ist nämlich durchaus klar, dass die anderen Elben nicht vor dem Tor gefallen sind - allen anderen sollte dies auch klar sein. Gut dass du mich darauf hingewiesen hast

    • Kommentar von Coronval am 14.01.2012

      Vielen Dank für diese ausführliche Rezension. Du hast es richtig erkannt, Jar´jana ist eine problematische Figur, sie zeigt von Anfang an eine Eigenschaft der Elben, die sich durch das ganze Buch fortsetzt - Schicksalsergebenheit. Ala´na ist anders, (manche andere auch) aber sie ist nicht die Königin. Natürlich wohnt ihr eine bestimmte Autorität inne (aufgrund ihres Alters und ihrer Fähigkeiten), aber unter den Elben gibt es keine grundsätzlichen Führungspositionen. Möglicherweise wirft ...

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    Sehr schön

    von Bianca Waldrich am 13.01.2012

    Zusammenfassend: Aus Zeitgründen hat sich meine Rezension etwas verzögert, aber besser spät als nie. Liebe Kerstin, ich habe dir ja schon ein großes Lob für die Aufmachung deines Werkes ausgesprochen, vor allem die Karte ist wirklich toll. Auch das Cover ist gut getroffen. Nun zum Inhalt: Deine Geschichte gefällt mir sehr gut, da ich sowieso ein großer Elben-Fan bin. Also da hast du genau meinen Geschmack getroffen! Ich gebe dir daher volle 5 Sternchen, natürlich auch eine Empfehlung und wünsche dir viel Glück beim Wettbewerb!
    • Kommentar von Coronval am 13.01.2012

      Ja, ja, die Zeit - dieses Problem kenne ich leider nur zu gut. Freut mich sehr, dass du Lume´tai denoch reinquetschen konntest und am meisten freue ich mich, dass es dir gefallen hat. Danke schön. Kerstin

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    Wunderschön!

    von Sonntagskind am 12.01.2012

    Zusammenfassend: Das Buch wurde ja ohnehin schon von vorne und hinten besprochen, also fasse ich nur zusammen. Coronval hat hier ein wirklich lesenswertes Stück Phantasy abgeliefert. Ich finde es (im Gegensatz zu meinem Vorrezensenten) sehr entspannend, dass die Kinder so lieb und brav sind. Die schlimmen Gfrastrer hat man ja eh im wirklichen Leben. Die Sprache ist wunderschon und die Geschichte hat mich, ob originell oder nicht, immerhin bis zu Ender der Leseprobe am lesen gehalten. Dafür gibt (Trommelwirbel) fünf Sterne uuuund eine Empfehlung!!
    • Kommentar von Coronval am 12.01.2012

      Vielen Dank für die Rezi. Die Familie von Philip hat 5 Rabauken, da darf doch einer vernünfig und brav sein, so sehe ich das auch. Und ja, Paralellen zu Werken des gleichen Genres wird es immer geben, trotzdem ist es die Geschichte, die mir immer gefehlt hat, die ich lange gesucht habe und schließlich selber schreiben musste. Ich hoffe andere sehen das genau so.

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    Elfenphantasy eben..

    von Stefan Manuel am 12.01.2012

    Handlung: Wurde bereits ausführlich beschochen.. Trotzem verlangen die wieder ihre 50 Zeichen *augenverdreh*..
    Figuren: Die Figuren sich soweit sehr gut charakterisiert. Auch wenn mir Phillip, die Hauptfigur, doch ein bisschen zu brav vorgekommen ist, aber das darf er ja auch sein^^ Mir hat gefallen, dass die Autorin sich sprechende Name zunutze macht. So wie bei Phillip, dem Pferdeliebenden. Oder bei Thephil, dem die Reliegion liebenden.
    Sprache/Duktus: Die Sprache ist sehr schön und bleibt gleichzeitig leicht verdaulich. Damit passt sie durchaus zur Geschichte.
    Struktur: Die Autorin erzählt abwechsend von der versteckten Stadt der Elben in den Wäldern und den Geschehnissen in dem Dorf, indem Phillip wohnt. Bei beiden Handlungen geht sie prinzipiell sehr chronologisch vor.
    Zusammenfassend: Gleich vorweg, ich bin kein großer Fan von Elben-Fantasy und kann daher auch schwer beurteilen, wie originell die Handlung ist. Aber ich kann das Werk mit anderen Dingen vergleichen, die man hier so zu lesen kriegt- ich habe hier zwar auch schon besseres hier entdeckt, aber Lume´tai ist trotzdem noch weit besser als vieles andere das einem hier so unterkommt. Außerdem, denke ich, wenn ich ein Elben-fantasy-fan wäre, würde ich das Buch perfeckt finden. Noch viel Glück damit! Lg Stefan
    • Kommentar von Coronval am 12.01.2012

      Vielen Dank an einen Nicht- Elben-Fantasy-Fan, der sich dennoch durch die gesamte LP gelesen hat. Mein braver Philip wurde bereits einmal angemeckert, aber ich betone es immer wieder gerne - er muss so sein. Das hat mehr als einen Grund und ist sein Anspruch an sich selbst. LG Kerstin

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    Einfach toll!

    von Codename Kolibri am 06.01.2012

    Zusammenfassend: Liebe Kerstin, ich habe deine Geschichte ja schon vor einigen Wochen gelesen. Da die Zeit, wie immer knapp ist, wollte ich nur mal eben reinschauen. Mit deinen liebenswerten Kindergeschichten hast du mich ja schon immer begeistern können. Nun war ich doch zu neugierig und wollte unbedingt wissen, wie du dich in einem Buch, diesmal für die Großen schlägst. Und ich wurde nicht enttäuscht! Aber hallo ... du hast mich mit der Geschichte so gefesselt, dass ich zu Ende lesen musste. Wie auch bei deinen anderen Werken, stellt man schnell fest, mit wieviel Liebe und Herzblut hier geschrieben wurde. Mich hast du voll überzeugt, ich drück die Daumen und wünsche dir für den Wettbewerb viel Erfolg! Alles Liebe Marion
    • Kommentar von Coronval am 06.01.2012

      Liebe Marion, vielen lieben Dank. Ich freue mich sehr, dass ich dich mit dieser Gschichte überzeugen konnte und danke dir auch für die Guten Wünsche. Kerstin.

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    Wunderschön!

    von Frieda Y am 03.01.2012

    Figuren: Ich muss gestehen, dass ich einige Namensprobleme hatte - was aber auch daran liegen kann, dass ich jeden Abend nur ein wenig gelesen habe - aber so viele Namen, die mit J. anfangen? Da war ich stellenweise verwirrt. Umso schöner fand ich dann die sehr kreativen Namen der Elben. Besonders die Hauptfiguren sind so liebevoll beschrieben, dass man sie sich schon nach wenigen Seiten gut vorstellen kann.
    Sprache/Duktus: Ein paar klitzekleine Flüchtigkeitsfehler sind mir aufgefallen (z.B. "Haben dich die Mücken aus den Sümpfen vertreiben"), die sind jedoch schnell behoben und stören den Lesefluss nicht. Die Sprache ist recht bildreich und absolut passend für eine Fantasygeschichte. Allgemein fand ich die Geschichte sehr angenehm zu lesen.
    Struktur: Die Aufteilung der Geschichte in verschiedene Handlungsstränge (drei bisher) hält die Geschichte stets interessant. Man lernt bereits verschiedene Charaktere, Völker und ihre Probleme kennen. Ich finde das sehr gut gelungen.
    Zusammenfassend: Liebe Kerstin, mein Privatleben ist zur Zeit ziemlich stressig. Wie schön ist es da jeden Abend für ein paar Minuten in eine andere Welt abtauchen zu können... Der Titel der Geschichte liest sich ebenso schön, wie die ersten paar Sätze. Allein für den Einstieg und die Landkarte hätte ich schon gerne 5 Sterne gegeben - aber ich hab natürlich bis zu Ende gelesen. Ich persönlich lese gerne ruhige Geschichten - auch lange. Meinetwegen kannst du gerne noch 700 Seiten dran hängen. Ich kann dieses ständige Geschreie nach "Kürzen" und "mehr Action - oder ist das für Kinder?" nicht mehr hören. Eine gute Geschichte kann sich auch mal die Zeit lassen sich zu entfalten - und dieses ist meiner Meinung nach eine wirklich gute Geschichte. Dieses Werk ist absolut zu Recht schon recht lange in den Top10 und ich wünsche mir (und dir), dass es bis zum Ende des Wettbewerbs so bleiben wird. Sehr gerne würde ich eines Tages die ganze Geschichte lesen - gedruckt und gebunden. Viel Glück, Erfolg und alles Gute! LG Frieda
    • Kommentar von Coronval am 11.01.2012

      Das Namensregister mit Zuordnung in einzelne Landstriche und Völkergruppen habe ich selbst zum schreiben schon gebraucht :) ist also alles schon fertig.

    • Kommentar von Frieda Y am 06.01.2012

      Wie viele sind "viele, viele"? Wenn es seeehr viele, viele sind, fänd ich persönlich eine Personenübersicht nicht schlecht. Also eine Art Stammbaum zum Nachschlagen bspw. am Ende deines Werkes, um Personen schnell zuordnen zu können, wenn man dann doch mal ins Stocken kommt ;) - falls du das nicht schon eingeplant hast...

    • Kommentar von Frieda Y am 06.01.2012

      700 Seiten klingt gut :) Ich verstehe deinen Gedanken. Solange es nur wichtig ist zu wissen "Aha Philips Bruder" funktioniert das sicherlich. Wenn ich allerdings nach 500 Seiten noch genau wissen soll welcher, wird es bei mir persönlich schwierig. Da ich überhaupt ein relativ schlechtes Namensgedächtnis habe, frage ich mich gerade:

    • Kommentar von Coronval am 04.01.2012

      Ich bin überwältigt. Mit den 700 Seiten liegst du nichteinmal so falsch - ich hab sie wirklich drangehängt und mich auch zu blutrünstiger Action, ekelerregenden Charakteren und hinerhältigen Intrigen hinreißen lassen. Außerdem habe ich Philips "heile" Welt bis in ihre Grundfesten erschüttert. Und da noch viele, viele Namen mehr hinzu kommen, hoffe ich, dass der eine oder andere Leser irgendwann dankbar ist, wenn er einen Namen mit J ließt und weiß - aha Philips Bruder. Vielen lieben Dank.

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    Verneige mich

    von Kirk Spader am 01.01.2012

    Zusammenfassend: Für jemanden, der einmal in jedem Jahr alle drei Extended-Versions von Herr der Ringe in einem Stück (12 Stunden) am "Herr der Ringe-Tag" mit Freunden anschaut, ist es natürlich eine echte Herausforderung, so eine Geschichte zu bewerten. Elben also, aha, Zauberer, natürlich und eine Reise ... Ich glaube, das klassische Fantasy-Spektakel a la HdR zu schreiben ist verdammt schwierig. Es bedingt einen gewissen Sprachstil, es müssen ganz bestimmte Bilder im Kopf des Lesers entstehen, so wie das Auenland in Film und Buch oder Mordor... schwierig. Aber: Coronval kann das. Ich war verblüfft und bin begeistert. Von der liebevollen Covergestaltung über Lesbarkeit und Aufbau des Textes bis zur Neugier, wie es weitergeht, ist alles da. Ich finde hier nichts zu meckern. Klar, die Motive in der Story sind nicht neu erfunden, aber wenn ich ein Buch über einen weißen Hai schreibe, dann muss auch einer drin vorkommen, den kann ich nicht durch einen gestreiften Goldfisch ersetzen. Von mir fünf Sterne und Flieger, reiner Eigennutz, damit ich bald das ganze Ding auf dem eReader haben kann.
    • Kommentar von Coronval am 02.01.2012

      Ich bin restlos platt und werde jetzt den ganzen Tag blöde grinsend durch die Gegend laufen. Vor dem HdR Vergleich habe ich nämlich die größte Angst - schließlich sind die Fußstapfen imens. Vielen, vielen Dank.

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    Elben, Menschen und viel Gefühl

    von TinaS am 25.12.2011

    Zusammenfassend: Eine wunderschöne Geschichte! Ich hatte nach wenigen Seiten das Gefühl, die Protagonisten schon lange zu kennen - was zum einen daran liegt, dass sie anschaulichst und lebensecht geschildert sind, zum anderen aber auch daran, dass dieses Buch sich Motiven aus der Fantasy bedient, die so ziemlich jedem Leser einfach drin sind! Die Sprache ist der Geschichte angemessen und absolut top, die verschiedenen Handlungsstränge machen die Geschichte abwechslungsreich und vielschichtig. (Ich muss allerdings gestehen, dass ich bei Philips Geschwistern bzw. den Kindern leicht den Überblick verloren hatte, speziell bei der Szene im Kirschbaum ;-) Ich wünsche viel GLück im Wettbewerb! Tina
    • Kommentar von Coronval am 26.12.2011

      Liebe Tina, vielen Dank. Die ganze nacht hab ich mir Gedanken gemacht, ob ich Philips Brüdern andere, einpregsamere Namen geben soll. Für mich spricht immer noch einiges dafür, sie so beizubehalten, und sie durch die Namensähnlichkeit, für den weiteren Verlauf als Philips Brüder kenntlich zu machen. Für die Geschichte, spielen sie als Einzelindividuen keine große Rolle, wohl aber als Brüder.

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    Rond´taro

    von Betty am 20.12.2011

    Handlung: Eine Elbin bringt im Wald ihr Kind zur Welt. Ein Schmied findet sie und bringt sie nach Hause. Im weiteren Verlauf erfährt man, dass sich Elben normalerweise von der Menschenwelt fern halten und lieber zurückgezogen leben, aber auch, dass der König sie für eine Bedrohung hält.
    Figuren: Protagonisten sind zahlreich anzutreffen, jedoch sind sie alle so gut beschrieben, dass man den Eindruck hat sie zu kennen. Besonders verliebte ich mich in Rond´taro. Was für ein Mann - Elbe. Fast sehe ich ihn bildhaft vor mir mit seinen langen Haaren und der steilen Sorgenfalte auf der Stirn, aber auch mit etwas Schalk in den Augen
    Sprache/Duktus: Die Sprache wurde hier schon mehrfach gelobt und da kann ich mich nur anschließen.
    Struktur: Die Leseprobe besteht aus drei Handlungssträngen, die sozusagen nebeneinader geschehen. Einzelne Ereignisse verbinden diese Handlungsstränge und es entsteht eine gewisse Spannung daraus.
    Zusammenfassend: Wo ist der Rest? Da wollte ich bloß mal einwenig reinschmökern und plötzlich war die Leseprobe zu Ende. Ich will mehr. Am liebsten gedruckt und im ledernen Umschlag mit Goldbuchstaben. Aber falls das zu lange dauert, würde ich es auch am Pc zu Ende lesen.
    • Kommentar von Coronval am 21.12.2011

      Oh, endlich, endlich wieder eine Rezi. Vielen lieben Dank. Der Rest ist noch in der Überarbeitung, aber von dem ledernen Umschlag träume ich auch manchmal. (werden heutzutage Bücher noch in Leder gebunden?) Rond´taro hat ein Großes Herz für viele Menschenfreunde, aber seine Liebe gilt nur Ala´na. Wirklich schade für dich, aber das ist bei Elben nun mal so.

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    Lume´tai

    von AnkeD am 11.12.2011

    Handlung: Ein Schmied findet eine durch die Geburt ihres Kindes geschwächte Elbin im Wald und nimmt sie und das Neugeborene mit zu sich nach Hause. Zur selben Zeit dringen Jäger des Königs in das Elbenreich im Wald ein ...
    Figuren: Eine Vielzahl von Personen: Jar´jana, Fari´jaro, Ala´na, Lume´tai und jede Menge anderer Namen, die ohne ein Personenverzeichnis erst einmal nicht zu merken und zuzuordnen sind (und da werden mir die altägyptischen Namen vorgehalten :-)) , Philip, sein Vater, seine Mutter, die Geschwister ....
    Sprache/Duktus: Leicht verständlich und gut zu lesen mit vereinzelten Flüchtigkeitsfehlern. Bildhafte Sprache, sodass sich der Leser alles vorstellen kann.
    Struktur: Im Prolog wird die Geburt des Elbenkindes Lume´tai geschildert, dann springt die Erzählung in die Welt der Menschen, immer wieder durch Ereignisse in der Elbenwelt unterbrochen.
    Zusammenfassend: Eine schöne Fantasy-Geschichte, fast schon ein Märchen, der ich allerdings aufgrund der vielen, vielen Namen teilweise Schwierigkeiten hatte, zu folgen. Mit viel Fantasie und Liebe entwickelt die Autorin ein Land voller Mystik und Zauber. Es macht Spaß, diese Geschichte zu lesen, in der viel Potenzial schlummert. Ich wünsche Dir viel Glück im WB, liebe Kerstin, und verschenke den Flieger und alle Sterne.
    • Kommentar von Coronval am 11.12.2011

      Vielen Dank, liebe Anke. Leider muss ich zugeben, dass ich den alten Ägyper bisher nur angefangen habe, aber dann unterbrochen wurde und bisher noch nicht wieder dazu kam... Ja, es sind viele Namen. Ich habe versucht, sie in Verbindungen zu binden und natürlich gibt es ein Verzeichnis in dem alle vermerkt sind (nur hier leider nicht). Es sind immerhin nicht ganz so viele wie im "Vermächtnis der Schwerter" ;))

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    Eine wundervolle Geschichte

    von /user/ am 10.12.2011

    Handlung: Der Vater der Hauptfigur Philip findet eine geschwächte Elbin und ihr Neugeborenes im Wald und liest sie auf, nimmt sie mit heim, da seine Frau Hebamme ist und die Familie kümmert sich um die beiden. Dadurch entstehen ihnen jedoch einige Schwierigkeiten und Philip gerät in eine vollkommen andere Welt. - Der Inhalt hat zwar auch einige Elemente, die bereits aus ähnlichen Werken bekannt sind, hat mich aber trotzdem überzeugt, die Geschichte hat mich gefesselt.
    Figuren: Die Personen in der Geschichte fand ich gut und glaubhaft dargestellt. Man war in der Lage, sich in sie hineinzuversetzen - besonders in Philip und die Elbin. Handlungen und Dialoge der Protagonisten fand ich an keiner Stelle unpassend oder gestellt.
    Sprache/Duktus: Die Sprache fand ich sehr schön, sie war auf jeden Fall in der Lage, mich in deine Geschichte hineinzuziehen. Man konnte den Text angenehm lesen, die Wortwahl war interessant und erfrischend, dabei aber nicht zu kompliziert oder abgehoben. Das hat mir gefallen.
    Struktur: Ich fand das Werk sehr gut strukturiert, wie einige Rezensenten auch schon vor mir gesagt hatten: Es gab ein gutes Verhältnis von Information und Geheimnis, sodass ich mich als Leser nie unwissend fühlte und trotzdem den neuen Handlungssträngen immer entgegen fiebern konnte.
    Zusammenfassend: Ein wirklich wunderbares Werk. Schöne Fantasy, die mir von der Story her gut gefallen hat und auch in meinen Augen sehr gut umgesetzt war. Das wäre ein Buch, das ich gern lesen würde, wirklich toll geworden! - Liebe Grüße, Marie
    • Kommentar von Coronval am 11.12.2011

      Liebe Marie, vielen Dank. Ich freu mich, dass dir meine Geschichte gefällt. Kerstin

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    Lume´tai

    von Tabeja am 08.12.2011

    Handlung: Philips Vater findet im Wald die Elbin Jar´jana mit ihrem Neugeborenen, die durch die Geburt sehr schwach ist. Er nimmt sich ihrer an und in Philips Familie gerät einiges durcheinander. Als der König die Elben offiziell zu Feinden erklärt und gegen sie in den Krieg ziehen will, sind einige der Adligen nicht seiner Meinung. Doch was könnten sie gegen das Wort des Königs unternehmen? Und was geschieht jetzt mit Jar´jana und ihrem Baby?
    Figuren: Die Figuren waren für mich alle authentisch und ich habe sie bildlich vor mir gesehen. Auch die Gespräche der Personen waren für mich realistisch.
    Sprache/Duktus: Die Sprache gefiel mir sehr gut. Sie war nicht zu kompliziert, gut zu lesen und auch sehr bildhaft. Die Metaphern fand ich sehr passend. Einige Flüchtigkeitsfehler fielen mir auf, das sollte noch einmal überarbeitet werden.
    Struktur: Das Manuskript war für mich gut strukturiert. Es begann mit einer Einleitung, die erzählte, wie die Elbin Jar´jana nach der Geburt im Wald um ihr Leben ringt. Die eigentliche Geschichte beginnt dann mit Philip und seiner Familie. Kurze Abstecher in die verborgene Elbenstadt geben einen Einblick in diese Welt. Der Abschluss der Leseprobe gehört Agnus von Wildmoortal, einem Baron, der die Hilfe des Königs sucht und bitter enttäuscht wird. - Für mich war alles gut verständlich, spannend und die einzelnen Szenen waren gut getrennt.
    Zusammenfassend: Diese Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Seit langer Zeit war das eine Fantasystory, die mich gepackt hat. Ich hab hier nichts auszusetzen, außer dass ich es nicht zu Ende lesen konnte, was ich in dem Fall wirklich gerne getan hätte. :o) Ich hoffe, dass dieses Buch eine Chance erhält, denn ich würde es furchtbar gern weiterlesen.
    • Kommentar von Coronval am 08.12.2011

      Hüpf, jubel. Vielen Dank

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    Lume'tai

    von Onyx am 06.12.2011

    Handlung: Ein Elbenkind wird geboren - es ist das erste seit langer Zeit. Doch es kommt zu früh und seiner Mutter geht es nach der Geburt schlecht. Der Schmied Feodor Gordinian findet sie und das Baby und nimmt beide mit sich, da seine Frau Hebamme ist. Das wirft einige Probleme auf. Währenddessen dringen Menschen in das Elbenreich ein und bringen die Elben in Gefahr.
    Figuren: Figuren kommen sehr zahlreich in dieser Leseprobe vor. Mir waren es fast ein bisschen zu viele; es fiel mir manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Die ähnliche Namensstruktur der Elben (Jar'jana, Rond'taro, Ala'na usw.) fand ich teilweise verwirrend, obwohl die Namen sehr schön klingen und es sicher viel Mühe gekostet hat, sich diese auszudenken. Auch bei Philipps Geschwistern hatte ich ein bisschen Probleme - vielleicht könnte man deren Anzahl reduzieren.
    Sprache/Duktus: Die Sprache fand ich größtenteils recht schön und bildlich. Ein paar Ausdrücke sind nicht ganz so gelungen, wie z.B. auf S. 22 der Vergleich Peredurs mit Quecksilber (ich habe Quecksilber noch nie hüpfen, rennen oder auf Bäume klettern sehen) oder auf S. 62 "ein Berg, der wie ein Finger aus der Landschaft hervorragte". Da müsste die Bergwände schon senkrecht sein... Das kann man sich nur schwer vorstellen. Die Wortschöpfung "magieblind" gefällt mir hingegen sehr gut. Ein paar Tipp- und Kommafehler haben sich eingeschlichen, aber nicht allzu viele.
    Struktur: Die Geschichte wechselt zwischen der Elben- und Menschenwelt. Später gibt es noch einen weiteren Handlungsstrang, der das Geschehen rund um einen König schildert.
    Zusammenfassend: Mich hat der schöne Titel Lume'tai sofort angesprochen. Auch den ersten Satz fand ich besonders gelungen. Eine wirklich hübsche Geschichte, hinter der eine gute Idee steckt. Manchmal war ich mir nicht sicher, in welcher Zeit sie spielt. Die Dialoge hören sich teilweise modern an, während das ganze Szenario (Schmied, König, Zauberer) eher mittelalterlich anmutet. An manchen Stellen fände ich eine Straffung nicht schlecht - z.B. wird das Kirschenpflücken sehr ausführlich geschildert. Da sind manchmal Informationen und Dialoge, die es nicht unbedingt bräuchte und die teilweise etwas langatmig wirken. Ansonsten hat mir das Werk aber gut gefallen; ich habe es gerne gelesen.
    • Kommentar von Coronval am 07.12.2011

      nicht gibt, liegt daran, dass der Falkenberg oder Cade´re ein magischer, göttlicher Ort ist und früher die Brücke zwischen dem Diesseits und dem Jenseits darstellte. Jetzt hab ich aber schon sehr weit vorgegriffen und Elbenwissen ausgeplaudert :))

    • Kommentar von Coronval am 07.12.2011

      Hey, noch ein Nikolaus. Danke schön. Einige Sache hast du angeregt, die ähnliche Namenstruktur liegt daran, dass es Elben sind und deren namen sollten sich von denen der Menschen etwas abgrenzen. Eine "Abtreibung" von Philips Geschwistern ist nicht möglich. Der Vergleich mit dem Quecksilber gefiel mir, weil Quecksilber immer davonkullert, nicht greifbar ist. Und den Berg den kann man sich genau so vorstellen. Alle Wände fallen steil ab, nur auf einer Seite ist er zu erklimmen. Dass es sowas hier

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    Klasse Idee

    von patza am 06.12.2011

    Zusammenfassend: Zuerst einmal: Der Klappentext ist super gelungen und wird sicherlich schon viele Leser anlocken. Mit deiner Leseprobe „Lume’tai“ entführst uns in eine Welt der Gnome und Elben. Der Schreibstil ist passend für die Geschichte, die Kapitelaufteilung ist sehr übersichtlich. Die Wesen und Menschen sind so gut geschrieben, dass man sie vor sich sehen kann. Mir hat dein Schreibstil schon sehr gut beim „Nebelgebirge“ gefallen, aber hier ist dir, meiner Meinung nach, eine Steigerung gelungen. Die ganze Idee der Geschichte, dass Philps Vater eine Elbe mit nach Hause bringt, ist schon fast alle Sterne wert.
    • Kommentar von Coronval am 07.12.2011

      Da war was im Schuh vom Nikolaus ;) Vielen Dank für die wohlwollende Rezi. Ich freu mich so.

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    Phantastisch

    von Felina am 28.11.2011

    Handlung: Eine Elbin gerät in Not und braucht Hilfe, die ihr von der Hauptfigur Philip und seiner Familie gewährt wird.
    Figuren: Die Figuren sind gut ausgearbeitet. Man kann sich in die Protaginisten Philip und der Elbin einfühlen und ihr Schicksal miterleben.
    Sprache/Duktus: Die Worte sind gut gewählt, beim Lesen sind mir keine Stolpersteine aufgefallen. Der Text enthält weniger die narrative Erzählform, sondern eine bildhafte Sprache, die zum Miterleben einlädt.
    Struktur: Der Spannungsbogen ist gut aufgebaut, die Handlung logisch nachvollziehbar. Die Autorin hat genau das richtige Maß am Information und Geheimnis getroffen.
    Zusammenfassend: Eine durch und durch spannende Geschichte, in die man eintauchen und die man miterleben kann.
    • Kommentar von Coronval am 29.11.2011

      Juhu, hüpf. Vielen Dank, liebe Felina.

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    Schöne Fantasiegeschichte

    von Jutta Wölk am 27.11.2011

    Zusammenfassend: Die Sprache ist sehr bildhaft, sodss ich deutliche Szenen vor meinem inneren Auge verfolgen konnte. Gut ge.- und beschrieben. Am Anfang gibt es zwar eine Menge Vergleiche, die mir sonst eher nicht gefallen würden, aber in einer Fantasiegeschichte wie dieser, und da es zudem noch, wie ich vermute, um ein äußerst wichtiges und anmutiges Wesen geht, finde ich diese passend. Winzige Fehlerchen sind mir aufgefallen, die bei meiner Einschätzung aber keine Rolle spielen: Seite 7 - 5. Zeile unterläuft der Autorin ein Flüchtigkeitsfehler, der rasch behoben ist. Sie schreibt von den beiden "ältesten", Jakob und Johann. Da aber Pfhilip der Älteste ist, könnte sie "die beiden größeren" schreiben. Was auch nicht passt, m.M.n. ist, dass die Geschwister von Philip mal im Bettchen und mal im Körbchen gelegen haben. Um Wortwiederholungen zu vermeiden würde ich statt "Bett/Bettchen" Lager oder Lagerstätte oder Schlafstätte/Schlafstelle schreiben. Um weitere Wortwiederholungen zu vermeiden. statt "Turm" Tower oder hoher runder Schacht nehmen. Aber das ist nur ein Vorschlag. Mit den vielen unbekannten Namen kam ich ein wenig durcheinander. Auch könnte die Beschreibung, wie sich Philip um seine Brüder kümmert, ein klein wenig gekürzt werden. Es würde auch so deutlich werden, dass er ein zuverlässiger und lieber junger Mann/Junge ist. Ich war ruckzuck auf Seite 28, daher finde ich den Aufbau der Geschichte gelungen, wie auch die Einleitung. Daher gerne vier Sterne und eine Empfehlung.
    • Kommentar von Coronval am 27.11.2011

      Vielen Dank, vor allem natürlich für die Hinweise, denen ich umgehend nachgehen werde. Manche dieser Dinge überliest man auch bei der fünfzigsten Korrektur und da ich immer noch dabei bin auch den Rest zu überarbeiten kann ich sie gleich in die "Achtungaufgepasst" Liste nehmen. Und dann natürlich noch - danke für die Sterne und den Flieger :-))))

  • Lume´Tai!

    von Leeby81 am 26.11.2011

    Handlung: Eine Fantasyerzählung, die mich leider inhaltlich nicht überzeugen konnte. Es sind zu viele Elemente drin, die auch in vielen anderen Büchern bereits verwendet wurden. Ich hätte mir etwas Neuartigeres gewünscht.
    Sprache/Duktus: Sprachlich wurden die Ideen sauber umgesetzt. Ein sehr bildhafter Stil führt den Leser durch eine farbenfrohe Welt. Hier hat mir allerdings der Eigengeruch der Autorin gefehlt. Es ist alles sehr schön geschrieben, aber der Stil hat leider keinen Wiedererkennungswert.
    Zusammenfassend: Der beste Erzählstil nützt nichts, wenn keine guten Ideen da sind. Ein gutes Buch besteht meiner Ansicht nach aus 2 Komponenten. Ein interessanter Erzählstil und eine mitreissende Geschichte. Ich habe zudem den Spannungsbogen in deiner Geschichte vermisst und den Vergleich zu Herr der Ringe halte ich deswegen für nicht gerechtfertigt. Auch frage ich mich, ob die Zielgruppe doch eher für Jugendliche bestimmt ist. Die Sprache ist mir an manchen Stellen doch zu kindlich. Fantasybücher gibt es auf dem Markt wie Sand am Meer und bringen einem Verlag viel Geld, da sie große Beliebtheit genießen. Umso kreativer müssen gerade neue Autoren in diesem Genre sein, Neue Fantasyelemente, die es noch nie gab, erfinden und den Weg eines Pioniers einschlagen, damit man sich von anderen Autoren abhebt. Zu viele Dinge in deiner Geschichte habe ich leider bereits in vielen anderen Büchern gelesen.
    • Kommentar von Coronval am 27.11.2011

      Schade, dass ich dich nicht überzeugen konnte.

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    Schöne Erzählung

    von YuutoNakamura am 24.11.2011

    Zusammenfassend: Für dieses Buch gebe ich eine reine Leserrezension ab, denn das Buch kann man schön lesen. Ich bin nicht der große Elbengeschichtenleser, aber wenn die Sprache des Erzählers oder der Erzählerin stimmt, dann kann jede Geschichte ein Erlebnis sein, wenn auch ggf. eher nur für jüngere oder "sanftere" Leser. Sehr gut sind die Absätze gestaltet, denn egal, wo man den Text aufschlägt, kann man einen Absatz lesen, verstehen und sehen, ein großer erzählerischer Vorteil des Buches, eine echte Stärke. Mit den Namen bin ich insgesamt nicht ganz warmgeworden, aber das ist im Prinzip irrelevant für die Bewertung. Bei Walter Vogelsang musste ich ständig an Walter von der Vogelweide denken, eine Assoziation, wahrscheinlich ungewollt von der Autorin, aber einfach in meinem Kopf vorhanden. Beinhart assoziiere ich zu stark mit "beinhart" oder "beinhart wie'n Rocker" (nur um zu erläutern, warum die Namenswahl eine große Rolle spielt.) Mir fällt auf S. 2 elf Mal das Wort hatte/hätte (inkl. Beugung) auf (so etwas kann am Anfang eines Buches passieren, wenn man noch nicht richtig warmgeschrieben ist.). Ich würde aber nur in Absprache mit einem Lektor (oder wenn sich die Autorin über eine Änderung sehr sicher ist) zu einer Änderung raten, weil der Lesefluss und der Stil hier schnell empfindlich gestört und verändert werden könnten. Solange es allen gefällt, lieber so lassen, als etwas "verschlimmbessern". Eine Meinungsäußerung als Leser, der seinen Leseeindruck schildert.
    • Kommentar von Coronval am 25.11.2011

      Vielen lieben Dank. Das Hatte-Problem hab ich mir angesehen - ohje, mal schaun was sich da machen lässt. Zu den Namen; Beinhart ist nur ein Spitzname, den Walter (Künstlername Vogelsang) seinem trinkfesten Freund Hartmut verpasst hat - insofern finde ich Assoziationen nicht weiter schlimm. Mit dieser Geschichte will ich keinesfalls jüngere Leser erreichen, sondern tatsächlich eher die "sanften", auch wenn es später noch blutig genug wird.

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    Die schöne Elbin und ihr Kind

    von bongi am 23.11.2011

    Handlung: Eine wunderschöne Elbin hat im Wald ihr Kind geboren, doch dieses kam zu früh und den beiden ging es gar nicht gut. Philips Vater findet sie und nimmt sie mit nach Hause. Philip ist von Anfang an fasziniert von diesem wunderschönen Wesen. Doch der Friede währt nicht lange. Gefahren lauern überall und Philip gerät plötzlich in eine ganz andere Welt.
    Figuren: Philip, hier ganz herzlich und natürlich beschrieben. Ein ganz normaler Junge, der in einer liebevollen Familie aufwächst. Seine Eltern, die ihrem Sohn das geben, was Jugendliche brauchen. Anerkennung und Zuneigung. Die Elbin und ihr Baby, wunderschön gezeichnet. Einige andere Personen, viele viele Namen.
    Sprache/Duktus: In einer sehr ruhigen, aber trotzdem lebendigen Sprache erzählt Kerstin hier die wunderschöne, naturverbundene Geschichte über Menschen und Elben. Besonders die Alltagsszenen, die sich wohl in jedem Jahrhundert gleichen, haben mich sehr berührt und auch oft schmunzeln lassen. Lebhafte Beschreibung der Kinder, die ganz normale Kindheiten erleben. Dann wieder die träumerische Darstellung der wunderschönen Elbin mit ihrem Baby. Ganz hervorragend auch die Szenierung der normalen Leute, die wie Du und ich ab und zu Durst auf ein ganz gewöhnliches Bier haben.
    Struktur: Mehrere verschiedene Erzählstränge, durch Kapitel getrennt. Mal aus der Sicht der Elben, dann wieder aus der Sicht der Menschen erzählt. Ein paar Absätze mehr hätten dieses Werk etwas lesefreundlicher gestaltet, was dem Gesamtbild aber keinen Abbruch tut. Es wäre nur für die Augen etwas angenehmer gewesen. Ein paar klitzekleine Fehlerchen, die nur auf Flüchtigkeit beruhen, fallen kaum auf und stören nicht weiter.
    Zusammenfassend: Liebe Kerstin, als ich bei NB eingestiegen bin, habe ich mir vorgenommen, keine Fantasyromane zu lesen, weil ich einfach kein Fan davon bin. Nun habe ich mindestens schon 20 solcher Geschichten rezensiert und bin immer wieder überrascht, welch großartige Phantasie doch dahinter steckt. Du hast mich von Anfang an verzaubert und ich habe trotz Zeitmangels die ersten 40 Seiten in einem Rutsch gelesen. Sehr natürlich beschreibst Du die Geburt und die Situation der jungen Elbin. Man fühlt einfach mit. Die Menschen kommen aber auch gut weg. Die Familie von Philip ist ein Musterbeispiel dafür, wie Menschen sich untereinander verhalten sollten. Die Kinder können noch Kinder sein, mit ganz natürlichen Bedürfnissen und dem Drang nach Leben und Vergnügen. Philip ist einfach ein toller Bursche und ich habe ihn sofort in mein Herz geschlossen. Du beschreibst die Tiere, die Bäume und die Natur auf wunderschöne Weise und manchmal, so zwischen den Zeilen, habe ich mir gewünscht, in Deine Welt der Elben einzusteigen, mit einem One-Way-Ticket. Dort würde es mir sehr gefallen. Gerade in der heutigen Zeit, wo vieles so lieblos und hektisch ist, lesen Menschen solche Storys und fühlen sich danach besser. Deshalb von mir alles erdenklich Gute für diese wunderbare Geschichte.
    • Kommentar von Coronval am 23.11.2011

      Danke Birgit. Ich selbst habe einmal gesagt, dass dieses Buch für mich eine Art Ferienwohnung ist und es freut mich, dass du auch dort Urlaub machen möchtest :)) Ich möchte nur hervorheben, dass Philips Familie durchaus eine Ausnameerscheinung ist - aus gutem Grund, der jetzt aber noch nicht verraten wird. Außerdem haben sie (leider) auch einige "Leichen" im Keller.

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    wunderbare Fantasy Geschichte

    von Mona Frick am 22.11.2011

    Zusammenfassend: Schön geschrieben, die Figuren lebendig, genauso wie die Dialoge. Die Karte am Anfang ist prima! Ein bisschen schwierig, da du zwischen Menschen und Feen wechselst, finde ich z.T. die Namensgebung der Menschen, wie Feodor, Theobald und Peredur. Die Namen sind nicht eindeutig Menschen zuzuordnen, im Gegensatz zu Philipp, Walter usw. Du verwendest schöne Bilder: "Peredur war wie Quecksilber", oder ...der Kiefer tat weh vom angestrengten Lächeln. Wunderbare Geschichte, die viele Leser und Sterne verdient!
    • Kommentar von Coronval am 23.11.2011

      Lieben Dank für die schöne Rezi. Theobald und Peredur sind Menschen, die schon ´ne ganze Weile tot sind. Für die Feen sind sie wichtig, da diese sie noch persönlich kannten, dadurch nehmen sie indirekt Einfluss auf das Geschehen, denn sie pregen das Menschenbild der Elben.

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    Sehr schön

    von Ulder am 22.11.2011

    Handlung: Die Handlung ist von den Vorrezensenten bereits ausführlich skizziert worden.
    Figuren: Sehr viele Charaktere, aber allesamt fein und mit viel Liebe zum Leben erweckt, dadurch fällt es dem Leser leicht, sich auf sie einzulassen und mi ihnen zu fühlen.
    Sprache/Duktus: Die Sprache ist sehr reif, die Sätze perlen regelrecht, der Erzählstil passt wunderbar zum Genre. Inquits sind sparsam verwendet. Die kleinen Flüchtigkeitsfehler, die mir aufgefallen sind, haben den Lesefluss nicht gestört. Die bekommt ein Autor auch mit der x-ten Überarbeitung kaum selbst weg. Da hilft nur die Außensicht.
    Struktur: Mehrere Erzählstränge, die gut strukturiert und durch geschickte Kapitelaufteilung zum ganzen geführt werden.
    Zusammenfassend: Eine wunderschöne Geschichte, die den Leser in eine phantastische Welt von Elben und Gnomen eintauchen lässt. Fasziniert haben mich vor allem die melodischen Namen, die das Eintauchen in diese Erzählung zum Vergnügen werden ließen. Das Kopfkino funktionierte jedenfalls sofort. Interessieren würde mich der Ursprung der Namen.
    • Kommentar von Coronval am 22.11.2011

      Danke schön, ich freu mich sehr, dass meine Geschichte gefällt. Die Namen der elbischen Städte, Flüsse, Seen, Berge sind zum Teil lateinischen Ursprungs und zum Teil elbisch. So enden alle Quellen mit ´re, Flüsse mit ´riu, Seen mit ´ria. Das hat auch einen mytologischen Hintergrund. Re ist der Ursprung, Riu das Schicksal, Ra der Tod. Die Eigennamen hab ich einfach fließen lasen. Wenn ich einen brauchte, war er da. Manchmal war es schwieriger Namen für Menschen zu finden :-)

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    Sehr guter Anfang

    von LyFa am 21.11.2011

    Zusammenfassend: na das ist ja mal eine tolle Geschichte. Die will ich für meine Fantasysammlung wenn sie fertig ist. Hat mir richtig gut gefallen. Wollte nur mal kurz reinlesen und konnte gar nicht aufhören...Hat mich irgendwie an "Heldenmutter" erinnert obwohl sie natürlich anders ist...Die fiesen Zauberer mit ihren dienstbaren Gnomen, würde gern weiterlesen ;) Du schreibst wirklich sehr gut, flüssig, spannend , Fehler sind mir nicht aufgefallen.Von dem Kirschbaum hätte ich übrigens auch gern ein paar Kirschen (natürlich ohne erst hochklettern zu müssen). Was mir auch gefiel: das Nest auf dem Dachboden am Anfang ;)....die Namen der Elben... überhaupt die Art wie du die Geschichte "lebendig" werden lässt.
    • Kommentar von Coronval am 22.11.2011

      Vielen lieben Dank. "Heldenmutter" kenne ich nicht, von wem ist das? Und wegen der Kirschen... das ist im November immer schwierig, aber ich kenne einige Leute in Waldoria, die könnten dir im Sommer ein paar schicken.

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    Ein tolles Werk!

    von Alegra am 21.11.2011

    Zusammenfassend: Ich bin begeistert von dieser Geschichte. Leider habe ich aus Zeitgründen noch nicht die ganze Leseprobe lesen können, aber was ich gelesen habe war sehr gut. Du entführst den Leser in eine ganz eigene Welt. Ich bin richtig darin eingetaucht und wollte immer mehr erfahren. Alleine die tollen Namen haben einen Extrastern verdient! Wie bist du nur auf die Elbennamen gekommen? Wahnsinn! Auch die Beschreibung von Philip und seiner Familie hat mir sehr gut gefallen. Das die Geschichte in einer früheren Zeit spielt, merkt man an verschiedenen Kleinigkeiten, wie der Haube der Mutter o.ä. Mir sind kaum Fehler aufgefallen. Einmal hast du den Namen der werdenden Mutter vertauscht und zwar auf S.20 des downloads (hier steht Elfrieda statt Elvira). Das nur so als Anmerkung. Selbstverständlich lasse ich den ganzen Sternenglanz über dir leuchten und wünsche dir mit dieser bemerkenswerten Geschichte viel Glück für den Wettbewerb. LG Alegra
    • Kommentar von Coronval am 22.11.2011

      Begeistert bin ich, dass dir die Geschichte gefällt. Danke für den Tip mit Elfrieda. Die bekommt später noch eine wichtige Rolle, da hat sie sich einfach schon mal vorgedrängelt. Ich werde gleich mit ihr schimpfen.

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    verzaubernd

    von Mondentochter am 20.11.2011

    Zusammenfassend: ist deine Geschichte über weise Elben, weitsichtige Menschen und kriegstreiberische Könige. Schon vom ersten Satz an war ich in deiner Welt und es war ein außerordentliches Vergnügen, jeden Winkel von ihr kennen zu lernen! Bis auf ein paar Kommas zu viel glänzt deine Sprache und dein Schreibstil, beide trugen mich über die Seiten und ließen mich die einzelnen Situationen mitfühlen. Eine echte Könnerin am Werk! Ja, das war jetzt wirklich verzaubernd und ich wünsche dir von Herzen Glück mit deinem Werk! Danke für`s Teilen!
    • Kommentar von Coronval am 22.11.2011

      Danke, liebe Mondentochter. Ja, ja die Kommas. Jedes mal, wenn ich reinlese, merke ich selbst, dass hier eins zu wenig und da eins zu viel ist. Die sind aber auch winzig diese fiesen Dinger :-)))

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    Konnte es kaum aus der Hand legen

    von Hydon am 19.11.2011

    Handlung: Die Elbin Jar'jana, erleidet im Wald eine Frühgeburt und wird dort von dem Schmied Feodor, der gerade beim wildern ist entdeckt. Er nimmt Mutter und Kind auf seinem Wagen mit nach Hause. Verbirgt das Fabelwesen aber vor der Dorfgemeinschaft. Die alte Elbin Ala'na begrüßt eine Gruppe von Jägern, die nach einer längeren Inspektionsreis durch das Land in geschwächter Zahl zurück in die Heimatstadt im Wald kehren. Offenbar hat es einen Zwischenfall gegeben, denn ihr Anführer Rond'taro lässt sofort den Rat einberufen. Der Baron Agnus kommt in der Burg des Königs an, um ihm mitzuteilen, dass in seiner Grafschaft Gnome aufgetaucht sind, die das Vieh seiner Bauern rauben. Ein untrügliches Zeichen für die Anwesenheit eines Zauberers, die schon vor langer Zeit alles aus dem Lande verband wurden.
    Figuren: Die Figuren sind sehr schön ausgearbeitet und es fällt nicht schwer sich auf sie einzulassen. Phillipe, hat soviele Brüder, deren Namen alle mit J beginnen, das man schnell den Überblick verlieren kann. Auch bei den komplizierten Namen der Elben verliert man leicht den Faden. Vielleicht währe neben der anschaulichen Karte auch noch eine Namensübersicht hilfreich
    Sprache/Duktus: Die Sprache ist wunderbar märchenhaft und hat einen angenehmen Erzählfluss. Nur ganz selten stolpert man über den ein oder anderen Flüchtigkeitsfehler. Das Wort "Einfahrt" in Bezug auf die Schmiede hat mich irgendwie gestört, da es mehr an eine moderne Garagenauffahrt erinnert. Ansonsten wirklich sehr gut.
    Struktur: Es gibt mehrere Erzählstränge, die wie man nach und nach erfährt aber alle in Zusammenhang stehen. Der des Jungen Phillip, der der Elben und der des Königs bzw. des Barons Agnus. Gut getrennt durch die einzelnen Kapitel.
    Zusammenfassend: Ich war vom ersten Moment an gefesselt von dieser Geschichte, die es mir ohne Mühe gestattete in eine fantasievolle Welt einzutauchen und in der ich (obwohl ich sie leider immer wieder zur Seite legen musste) nie den Faden verloren habe. Der Einstieg mit Lume'tais (ein sehr schöner Name) Geburt im Wald hat mich sofort in seinen Bann gezogen und ich kann kaum erwarten, wie es weiter geht. Von mir auf jedenfall ein Flieger und viel Glück für den Wettbewerb :-)
    • Kommentar von Coronval am 19.11.2011

      Danke, danke, danke. Nur schnell mal zu den Namen. Es gibt eine Namensübersicht, die hab ich allerdings hier nicht angehängt, aber wenn man mit Philips Brüdern etwas durcheinander kommt ist das erstmal nicht weiter schlimm. Die heißen deswegen alle mit J damit man später, wenn einer erwähnt wird immer weiß - aha die Brüder. Die beiden Kleinen gibts zudem immer im Doppelpack :-))))

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    Lume´tai

    von Liana am 18.11.2011

    Handlung: Philips Vater bringt eine Elbin nebst Kind mit nach Hause. Elben kehren verwundet heim. Ein Baron aus Wildmoortal erscheint auf der Burg, um den König um Hilfe zu bitten. Mit anderen Worten: Überall scheinen Bedrohungen zu lauern.
    Figuren: Philip und seine große Familie. Elben mit wunderschön klingenden Namen, die ich mir nie alle merken könnte, Agnus aus Wildmoortal und viele mehr.
    Sprache/Duktus: Die ruhige Erzählstimme erinnert mich an Märchen oder Legenden. Ich kann die Wege sehen, die die Protagonisten gehen. Du verstehst es gut, Szenen Leben einzuhauchen. Gestolpert bin ich über die Szene, in der Philip mit seinem Bruder in den Teich fällt und "einen Kopf aus dem Wasser zog". Da fehlt mir etwas. Die Szene ist zu kurz. Nach wörtlicher Rede schreibst du hin und wieder ... "lachte" oder "grinste" er. Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich finde "gab er grinsend zurück" doch passender. Erwähnen will ich noch, dass du gerade für das Elbenland wunderschöne Namen erdacht hast, die das Gefühl, eine Legende aus uralten Zeiten zu lesen, verstärkt.
    Struktur: Die Geschichte wird chronologisch in mehreren Strängen erzählt. Ich gehe davon aus, dass dieses Werk recht umfangreich wird.
    Zusammenfassend: Ich habe diese Leseprobe sehr gern gelesen. Sie entführte mich in eine Menschenwelt, die plötzlich mit "Fabelwesen" konfrontiert wird. Die Welt der Elben scheint auch bedroht, und von Zauberern und Gnomen erfahre ich. Hier scheint eine komplexe Fantasywelt auf mich zu warten, in die ich ruhig und mit sicherer Hand eingeführt werde. Ich weiß nicht, ob es der Schreibstil ist, oder, ob es die klingenden Namen sind ... es liegt tatsächlich ein Zauber auf der Geschichte, der einen gefangen nimmt. Ich bin gespannt, wie es weiter geht, und wünsche dir viel Glück im Wettbewerb. LG Liana
    • Kommentar von Coronval am 19.11.2011

      Danke, liebe Liana. Für die Elbennamen, aber auch für alles andere gibt es zu diesem Buch noch ein Register, wo man immer nachschlagen kann, falls man was vergessen hat. Danke für die Hinweise auf meine sprachlichen Mängel, an deren Behebung ich mich sofort begebe. Ich freue mich, dass es mir gelungen ist, den magischen Hauch zu vermitteln. Ich selbst erliege dieser Geschichte immer wieder - sodass sogar das wiederholte Korrigieren Spaß macht. :-)))

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    Verzaubert

    von Nelli am 18.11.2011

    Zusammenfassend: Für Geschichten die mich in eine andere, wunderbare und verzauberte Welt entführen binn ich immer zu haben. Zähle mich zwar nicht mehr zu den ganz Jungen mit meinem Alter, aber im Herzen bin ich noch immer dieser verträumte Philip. Ich bin gerne in der Natur. Wenn ich an verträumten Nebeltagen durch die Wälder wandere, und sich irgendwo im Farn etwas bewegt, denke ich mir: Gibt es so etwas wie Elfen oder Waldgeister? Nur wir können sie nicht erkennen. Kerstin, ich liebe dieses Buch. Nicht zum erstenmal schaffst du es, mich wärend des lesens zu verzaubern. Bei Lume´tai passt einfach alles. Die Art wie du dich ausdrückst, dein wunderbar fließender Schreibstil, deine verträumte Phantasie und wie du sie in deinem bezaubernden Buch umsetzt. Du hast dieses Buch bereits zu Ende geschrieben? Her damit! Viel Glück auf deinem Weg. LG Nelli
    • Kommentar von Coronval am 19.11.2011

      Ich danke dir, für diese lobende Rezi. Man merkt wohl, dass auch ich gerne draußen bin, aber erst als ich an dieser Geschichte schrieb, habe ich gelernt richtig zu sehen. LG Kerstin

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    Der Tagträumer und die Elbe

    von Erhard Schümmelfeder am 18.11.2011

    Zusammenfassend: "Die Hoffnung eines ganzen Geschlechts ruhte auf dem winzigen Geschöpf, das,nackt und zerbrechlich wie ein Vogeljunges, im Moos lag." - Mit diesen Worten beginnt Kerstin Hornungs Fantasy-Roman "Lume´tai, Der geheime Schlüssel". Es ist die Geschichte des Tagträumers Philip, der sich aus alten Möbeln und Decken auf dem Dachboden des Hauses "sein Nest" baut. Das kommt mir alles bekannt vor, denn als Kind erging es mir ebenso. Die Begegnung zwischen Philip und der Elbe verwickelt Philip in fantastische Abenteuer, von denen die vorliegende Leseprobe einen ersten Eindruck vermittelt. Offensichtlich handelt es sich um ein sehr komplexes Werk, das aufgrund seiner Vielschichtigkeit sogleich an "Die unendliche Geschichte" denken lässt. Im Kopf der Autorin ist diese Geschichte bereits fertig. Auffällig ist die innere Beziehung der Schöpferin dieses Werkes zur Natur, insbesondere aber zu Bäumen (die Trauerweide am Teich, der Kirschbaum vor dem Kirchplatz etc.). Ein waches Verhältnis zu den tausenfältigen Details, aus denen eine lebendige Handlung besteht, zeichnen Kerstin Hornung aus. Nun geht es darum, das gedanklich fertige Werk auch in der Schriftform adäquat zu präsentieren. Keinesfalls möchte ich kleinkariert an unwesenhtlichen Fehlern herummäkeln. Ein aufmerksames Lektorat kann alle Ungereimtheiten im Handumdrehen beseitigen. Es sind zumeist nur winzige Korrekturen notwendig, um holprige Stellen ein wenig zu glätten (Beispiel: Auf Seite 6 findet sich ein Satz, in welchem 4 Mal "das/dass" vorkommt. Solche Formulierungen passieren mir auch ständig. Zur Behebung benötige ich die Außensicht eines engagierten Lesers, der mir solches nicht übelnimmt). Bereits jetzt lässt sich zusammenfassen: Kerstin Hornung legt hier ein außerordentliches Werk vor, welches für Freunde des Fantasy-Genres höchsten Lesegenuss garantiert. Viel Glück mit diesem Buch wünscht E. S.
    • Kommentar von Coronval am 18.11.2011

      Asche auf mein Haupt - das dass, das werde ich sofort entfernen. Ansonsten bedanke ich mich freudig über diese so positve Einschätzung meines Werkes, das tatsächlich zu Ende gedacht und auch zu Ende geschrieben ist. Ich freu mich so :-))))))) Kerstin

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    Vielversprechend

    von Shadowfang am 15.11.2011

    Handlung: Philipp ist ein Junge, der in einem Dorf / Stadt aufwächst. Eines Tages bringt sein Vater eine Elbin aus den Wälden mit, die soeben ein Kind geboren hat. Elben gelten als Märchenwesen und so ist Philipp umso überraschter, dass sie doch existieren. Das stellt sein ganzes bisheriges Leben auf den Kopf und bringt in zudem auch noch in grössere Gefahr, als er zu Anfang gedacht hat.
    Figuren: Die Figuren sind schön ausgeabreitet. Was mir hier aber gefehlt hat, sind kleine Hinweise zum Aussehen der Charaktere, damit ich sie mir besser vorstellen kann. Fantasie ist zwar gut, aber kleinere Anhaltspunkte wären anfangs ganz hilfreich. Ansonsten wirklich gut gestaltete Figuren, die sehr authentisch wirken.
    Sprache/Duktus: Die Sprache und der Schreibstil sind sensationell. Fliessend und mit guten Dialogen. Hie und da ein Kommafehler, aber nicht weiter tragisch. Alles in Allem sehr angenehm zu lesen und gut gesetzte Abschnitte.
    Struktur: Es werden (zumindest in der vorliegenden Leseprobe) drei Geschichten erzählt. Die der Elben im Wald aus ihrer Sicht, dann aus der Sicht des Protagonisten Philip und schliesslich noch am Königshof. Die Strukturierung baut Spannung auf - man will wissen, wie es bei den anderen weiter geht!
    Zusammenfassend: Das Manuskript erscheint mir sehr vielversprechend zu sein. Das Einzige, was mich ein klein wenig gestört hat, ist das Philip fast etwas zu perfekt wirkt. Er kümmert sich liebevoll um die kleinen Brüder - und das mit sechzehn Jahren. Alle Figuren sind wunderbar authentisch, aber bei Philip beschlich mich ein etwas vages Gefühl, das er einfach zu perfekt und lieb und nett und brav ist. Ein bisschen mehr Kanten würden hier allenfalls auch die Authentizität und vor allem die Identifikation mit der eigentlichen Hauptfigur sicher verstärken. Ansonsten bin ich wirklich gespannt, wie es in der Geschichte weiter geht! Das, was ich gelesen habe ist vor allem vom Sprachstil und dem "Schreibtalent" wirklich sehr beeindruckend und macht Spass zu lesen. Ein bisschen mehr Ecken und Kanten dürften hie und da sein beim Hauptcharakter und auch ein paar Beschreibungen wären sicher hilfreich - sei es bei den Figuren oder aber auch mehr Details bei der Umgebung und der Welt, in der die Geschichte spielt. Ansonsten top! Ich drücke dir die Daumen beim Wettbewerb! Daher gibt's von mir ein Fliegerchen und vier Sternchen!
    • Kommentar von Coronval am 16.11.2011

      Vielen Dank für die schöne Rezension. Das mit dem "sensationellen" Schreibstil gibt mir den Rest :-))))). Ich weiß, Philip ist perfekt, aber das muss er sein. Es ist sein Anspruch an sich selbst. Bei genauer Betrachtung sollte auffallen, dass er andere Impulse immer unterdrückt und sich nur kleinere Mängel eingesteht.

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Veröffentlicht am: 15.11.2011

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Autor

Coronval

Coronval

Mitglied seit 26.02.2011
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