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Das Handbuch für Wutbürger - gesünder als ein Amoklauf. Und viel amüsanter.
Ein Wutbürger-Handbuch tut not. Denn die öffentliche Erregung über Ärgernisse ist beliebt, vor allem bei uns Deutschen. Wir sind Nörgler, Querulanten, Jammerer, Schimpfer... und wir haben recht (Recht? Siehe auch: Rechtschreibreform). Es ist ein Sch***-Job, aber eine muss ihn ja machen: Sagen, wie's ist. Das tun viele, meinen Sie? Richtig, jedoch meist nur in Leserbriefen oder im Internet und in hundsmiserablem Deutsch. Dieses Buch hingegen wird man in die U-Bahn mitnehmen können oder Freunden schenken; es regt an zum gepflegten Sich-Aufregen und ist das klassische „Nick-Buch“: Viele Leser nicken ständig, weil sie hier wiederfinden, was sie selbst nervt am „normalen“ Alltag, wie er sich überall in Deutschland (und möglicherweise in der gesamten westlichen Welt) abspielt – mit all den Absurditäten, Abscheulichkeiten und Ärgernissen. Das meiste davon nehmen wir hin wie das Wetter (siehe dort) oder die Steuer (siehe dort). Wieso eigentlich?
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Kommentar von MissGlueck am 18.11.2011
Sie werden es glauben, ich hatte drüber nach gedacht, es nicht zu erwähnen :-) Eines müssten Sie klarstellen: Bekam Ihre Graphikerin Schreikrämpfe, weil sie das Cover designed hat? Oder weil sie es nicht designed hat?
Kommentar von Eva Herold am 18.11.2011
Charmant, Miss Glück, recht vielen Dank! Besonders auch dafür, dass Sie das miss-glückte Cover nicht erwähnt haben... meine Grafikerin, Frau Boehlke, bekam Schreikrämpfe. Wird bald geändert. Versprochen.