A.B. Exner: Kollateraldesaster

Mit einem Auftragsmord beginnend, werden verschiedene Fäden gesponnen, die sich immer wieder finden. Den Leser nicht zu verwirren, sondern rätseln zu lassen, in der Spannung zu halten, war mein Ziel. Durch wirre Umstände provoziert, müssen sich Ermittler verschiedener deutscher Behörden und Dienste zusammen raufen. Zu Beginn fällt dies nicht leicht. Die gefährliche Ermittlung aber verlangt nach einem absoluten Vertrauensverhältnis untereinander, dem nicht alle standhalten. In Rostock wird ein ehemaliger NVA-Offizier erschossen. In Saarbrücken ein Lehrer. Beide hatten nie miteinander zu tun. Oder doch? Zur Wendezeit sind in Rostock Maschinengewehre und Munition dafür verschwunden. In Gardelegen wird ein perfider, extrem blutiger Anschlag auf eine Veranstaltung gegen die braune Gesinnung verübt. Ein französischer Adliger ist plötzlich bettelarm, ein schwedischer Großindustrieller tot. Zwei NPD-Mitglieder werden erpresst und bloß gestellt. Zwei westdeutsche Geheimdienstmänner erkennen, dass sie sich vor langer Zeit die verkehrten Partner erwählt hatten. Bemerkungen von bisherigen Lesern: „Das schnellste Buch das ich je las.“ „…bewundernswert feinfühlige Zeichnung des Charakters von Marc.“ „…ein irrwitziger Bericht frei-unfrei miteinander verkoppelter Wesen.“ „Um zu verstehen, muss man Passagen auch erst einmal überlesen können.“ „Er dröselt wirklich jeden Faden auf.“ „Der Wechsel von Orten und Handlungssträngen verwirrt den Leser nur dann nicht, wenn er weiter liest.“ „Das Ende war nie offensichtlich.“

Über A.B. Exner

Wolfgang Landgrafs " Wie Vögel im Käfig" hat mein Leben insofern verändert, als dass ich mit fünfzehn Jahren plötzlich einen "Revoltekick" bekam. Joseph Hellers "Catch 22" (in der DDR als "IKS Haken" erschienen) begeisterte mich durch die Verurteilung von Krieg und den bitterbösen Humor. Den 50.-ten Geburtstag habe ich im Dezember erfolgreich hinter mir gelassen- meine Silberhochzeit dito, was eine Wertung über meine Frau hinfällig macht. Meine Kinder sind einmalig und erwachsen. Damit wir keine Haustiere haben, schafften wir uns Helga, eine fleischfressende Pflanze an. Entscheidend in meinem Leben sind meine Freunde und Freundinnen. Lest meine Bücher, wenn ihr mehr über mich erfahren wollt.