Anja Berger: Unscheinbar

1976: Eine grausame Todesserie sucht das verschlafene Dorf im Berner Oberland heim. Auf tragische Weise verunglückt ein Mitglied der Reich-Familie nach dem anderen. Erst als der letzte Reich stirbt, kehrt wieder Ruhe ein. Über dreissig Jahre lang halten die Menschen am Glauben fest, die Familie sei Opfer eines Fluchs geworden. Bis Immobilienmaklerin Emma im Dorf auftaucht. Ihr Auftrag: Sie soll den Reichhof begutachten. Schnell wird klar, ihr Interesse an dem Haus ruft nicht nur verdrängte Erinnerungen wach. Auf einmal ereignen sich Dinge, die damals wie heute nur zu einem Ende führen werden:
Zum Tod.
Es sei denn, Emma schreibt das Ende neu. Aber dafür benötigt sie zwei Dinge. Die Wahrheit und die Hilfe des Mannes, der das Licht der Welt erblickte, als der letzte Reich starb.

Über Anja Berger

Anläufe, Geschichten zu schreiben nahm Anja Berger bereits in ihrer frühsten Jugend. Nach einigen wenigen Seiten legte sie den Stift aber jeweils wieder beiseite. Bis zu dem Tag, als ihre Schwester ihrer Mutter ein in Gold eingefasstes, mit roten Steinen besetztes Kreuz brachte. Eigentlich war es nur der Anhänger einer Halskette, aber als sie ihn sah, sah sie mehr. Dass es unspektakulär in einem Laden gekauft wurde, wollte einfach nicht passen. Dieses Kreuz brauchte eine Geschichte, und sie wollte sie ihm geben. Dieser Gedanke liess Anja Berger nicht mehr los, trotzdem blieb die zündende Idee noch einige weitere Jahre aus - Bis im Jahr 2009. Kurz darauf vollendete sie ihr Erstlingswerk „Wenn nichts mehr ist, wie es war“. Die Lust am Schreiben war nun so richtig geweckt, weshalb sie seither immer wieder neue Ideen zu Papier bringt.

1983 wurde Anja Berger in der Stadt Basel geboren, in deren Umgebung sie bis heute lebt und als kaufmännische Angestellte arbeitet.