Carsten Zehm: Selbstmordmonat

"Elfen haben doofe Ohren" Dieser Spruch auf dem T-Shirt eines Kommissars wirkt ... nun zumindest gewöhnungsbedürftig. Und erst recht, wenn dieser Kommissar in vier Fällen ermittelt, mit wechselnden Sprüchen auf seinen Shirts für Verwirrung und mit seinem unaufgeräumten Schreibtisch für wachsenden Verdruss bei seinem Vorgesetzten sorgt. Marcel Voigt und Jasper Williams von der Erfurter Kriminalpolizei bekommen es mit einer jungen Frau zu tun, die behauptet, Zeuge eines Mordes geworden zu sein, den sie mit ihrem Gefühl wahrgenommen haben will. Sie müssen sich mit einer schrulligen Alten, einer von ihr gefundenen Pfeife und den Auswirkungen von illegal eingeführtem Schinken auseinander setzen, mit einem ermordeten Belgier am Rande der Stadt und mit einer mysteriösen Reihe von Selbstmorden. Und wenn am Ende "Ich habe fertig" auf dem T-Shirt des Kommissars steht, ist nicht nur dieser erleichtert.

Über Carsten Zehm

Ich wohne mit meiner Familie in Deutschlands ältester Genossenschafts-Siedlung, der Eden eG in Oranienburg. Hier habe ich 2000 ein Lehmhaus gebaut. Meine Frau und die beiden Kinder sind meine schärfsten Kritiker. Was bei denen durchfällt, wird nie veröffentlicht. 2004 veröffentliche ich meine erste Geschichte in einer Anthologie. Da war ich 42. Für SF-Fans eine magische Zahl. 2009 erschien mein Kinderbuch, 2010 mein erster Roman.