Isabel Seifenstein: Verbotene Früchte

Der Roman beschreibt, wie erheiternd leicht und kompliziert schwierig es ist - einfach Mensch zu sein. Diese Erzählung vermittelt den Unterschied zwischen Hassliebe, sexueller Hörigkeit und der glücklichen Liebe. Die Geschichte schärft die Erkenntnis, die Mechanismen der Leidenschaft sowie die, der Liebe zu verstehen. In einer atemberaubenden, kurzweiligen Lovestory erzählt Heike hautnah den Werdegang einer brennenden Fleischeslust in der heutigen Zeit.
Heike ist eine junge, verheiratete Mutter mittleren Alters. Sie bemüht sich, um eine gesellschaftlich anerkannte  Rolle mitten im dörflichen Umfeld der Heimatstadt ihres Ehemannes. Sie ist glücklich, eine Liebe gefunden zu haben, die ihre 2 Kinder aus erster Ehe akzeptiert. Sie trägt das Bild einer perfekten Ehefrau sowie Mutter in sich. Sie jagt nach der Liebe plus Anerkennung durch ihren Ehemann und verliert sich in dem Zwang, alles richtig zu machen. Der Irrglaube, dass man sich Liebe verdienen kann, treibt sie zu Höchstleistungen. Heikes  eigene sexuelle Neugierde lebt sie in Bruchstücken. Stets willkommen sind ihr Erfahrungen in Grenzbereiche der Lust. Demgegenüber steht die wachsende Lustlosigkeit des Ehepartners, der nur mit außergewöhnlichen Techniken zu stimulieren ist. Als Heike fremdgeht, gerät ihr Leben aus den Fugen.  In diesem Chaos erliegt sie der eigenen Verführung ihrer ungestillten erotischen Fantasien. Sie erlebt eine ekstatische Hassliebe, die ihr den Wahn der sexuellen Hörigkeit schenkt, mit dem Willen - es zu überleben.
Die junge Mutter lernt, dass Liebe ein Geschenk ist. Dies beinhaltet Dinge nicht zu wollen und Nein zu sagen – ohne den Verlust der Liebe zu befürchten. Es kommt im Leben nicht auf die brennende Leidenschaft an, sondern eine Liebe in einem Menschen zu finden, der zu einem passt. Dessen Beziehung das eigene Selbst ebenso wie die gemeinsame Liebe fördert.

Über Isabel Seifenstein

Es ist faszinierend, einen Gedanken in Worte zu fixieren und mit diesem Baustein etwas Greifbares, zu erschaffen. Das ist für mich die Kunst der Transformation - die Alchemie des Lebens. Es geht in meinen Geschichten um die Fähigkeit des positiven Denkens und die Möglichkeit, sich selber zu lieben. Wir haben immer die Entscheidung uns liebevoll, so wie wir wirklich sind - zu akzeptieren und authentisch zu leben. Oder wir können versuchen, es dem anderen recht zu machen, um geliebt zu werden.