K. H. Graf: Eines Morgens im April - Leseprobe

Till hatte sich zur Weihnacht auf einen Stumpf gestellt, der halb vermodert am Rand des Markts zu Augsburg stand. Es war der Heilig Abend, an dem durch Schneegestöber Leute zum Portal des Domes eilten, um nach alter Christensitte die Mitte der Nacht mit der Mette zu feiern. Den Till – verdrossen, dumpf auf seinem Stumpf – ritt der Teufel. Er hob die Hände und fragte laut: Wo ist die Freude? Und: Quisquid necesse est in klerikalum Portalum intratere? Et wer sagt denn, dass maximo Deo interesse est? Only because Ignatius behauptet it? Plusquamperfekt sind eigentlich die Priester da? Einige Leute blieben ob dieser Fragen stehen. Wo zwei oder drei sich versammeln, kommen bald mehr.

Über K. H. Graf

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