Michael Wäser: Warum der stille Salvatore eine Rede hielt

Sein Einzelgängerleben ist schlagartig vorbei, als Salvatore Krig mit seinem Motorroller in einen spektakulären Unfall verwickelt wird. Die Bürger seiner Heimat, des Kleinstaates Bovnik, lassen ihm keine ruhige Minute mehr. Dasselbe gilt für die Nachbarn aus Thunak, obwohl seit Jahren Krieg herrscht zwischen beiden Ländern. Sympathischer werden dem schweigsamen Mann seine Mitmenschen dadurch allerdings auch nicht, denn Bovniker und Thunakis sind Stinkstiefel aus Überzeugung. Verzweifelt sucht Salvatore sein altes Leben. Stattdessen findet er: Freunde mit Stielaugen oder einem richtig dicken Problem, die Liebe einer gesuchten Staatsfeindin und Gegner, die vor keiner Grausamkeit zurückschrecken.
Der stille Held Salvatore ist ein Bruder des Simplicissimus aus dem 30jährigen Krieg. Die kleine, wahnsinnige Welt dieses Romans ist absurd, zärtlich, barbarisch, altmodisch und utopisch zugleich.

Über Michael Wäser

Michael Wäser wurde im Saarland geboren und lebt Berlin. Er arbeitete als Autor für Drehbuch und Script-Development und als Ghostwriter für Autobiografie. 2011 veröffentlichte er seinen ersten Roman beim Buchbäcker-Verlag in München: „Familie Fisch macht Urlaub“ erzählt die Geschichte der Republikflucht einer Erfurter Famile. "Warum der stille Salvatore ..." ist sein zweiter Roman und wurde vom Deutschen Literaturfonds gefördert.
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