Silke Riemann: VOM ANFANG UND ENDE DES SOMMERS

Zehn miteinander verbundene Kurzgeschichten: rasant, lakonisch, liebe- und humorvoll erzählt. Kurzweilige Lektüre für Berlin-Liebhaber oder -Hasser und für alle Lebensneugierigen. Obwohl sich Anfang des Sommers 2010 Berlin bereits zur hippsten Metropole Europas mausert, sind die Nachwirkungen der Finanzkrise noch zu spüren. Kein Wunder, dass sich nicht nur ein Manager gerade ausgebrannt fühlt, sondern dass auch die Gewissheiten und Gewohnheiten anderer Menschen ins Wanken geraten. Sie begegnen sich zufällig im Park, auf der Straße, in der Sauna, im Seniorenheim, im Taxi, in der Eckkneipe und schließlich in einer Psychotherapie-Praxis. Doch Krisen eröffnen auch neue Chancen: Ein Vierteljahr später, am Ende des Sommers, erfahren wir, wohin diese Verunsicherungen geführt haben: zum Ende einer lange aufrecht erhaltenen Illusion, zu einem Neuanfang, zu einer zarten Liebe... Auf die Fortsetzung „Sommer 2015“ darf man gespannt sein.

Über Silke Riemann

Silke Riemann, geb. 1965 in Berlin, Autorin, Dramaturgin, Dozentin. Ihre Kurzgeschichten wurden in verschiedenen Anthologien veröffentlicht. Ihr Roman „Johanna. Die Frau, die Vincent van Gogh berühmt machte“ (Co-Autor: Ben Verbong) erschien Ende 2014 im Amsterdamer Balans-Verlag. Mehr über die Autorin unter www.silkeriemann.de