News aus dem Lektorat bei neobooks

In unserem Lektorats-Newsfeed erfährst du, wenn Lektoren ein Ebook auf neobooks besonders gut fanden. Sie rezensieren die jeweiligen Werke und übernehmen sie im besten Fall in ihr Verlagsprogramm.


Rezensiert: "Diener des Feuers" von Karin Kehrer

Eine Welt voller Elementwesen, Magier und anderen magischen Kreaturen – das ist die Heimat des Feuermagiers Yal Rasmon. Im Auftrag seines Lehrmeisters ist er auf der Suche nach einem magischen Stein, der die Welten der Elemente zu öffnen vermag. Doch bei einem seiner Rituale stößt er auf Catherine und zieht sie scheinbar versehentlich von Cornwall in seine Welt. Diese findet sich zunächst nur schwer in der völlig andersartigen Welt zurecht, aber Yal gelingt es, ihr Vertrauen und auch ihre Liebe zu gewinnen …
Das gewählte Weltensprung-Motiv der Autorin ist zwar nicht neu, aber doch sehr interessant umgesetzt. Die Idee, eine Welt zu konstruieren, die stark mit den Elementen verbunden ist, funktioniert sehr gut. Auch der Weltenaufbau ist gelungen. Der Leser wird gleich zu Anfang in die Welt des Protagonisten eingeführt, sodass man sich chnell im Setting der Geschichte zurechtfindet.
Die Protagonisten besitzen viel Tiefe, haben doch beide mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen, die Stück für Stück herausgearbeitet wird. Entsprechend hoch ist auch das Identifikationspotenzial der beiden Figuren anzusiedeln – sehr gut!
Eine weitere Ebene wird durch die verschiedenen Erzähler aufgemacht. Nicht nur Yals und Catherines Sicht werden dargestellt, sondern auch die von einigen anderen bedeutsamen Nebenfiguren. Das Streichen einiger dieser Szenen würde dem Plot guttun, möchte man als Leser doch eher mehr von den Protagonisten erfahren. Gerade auch der Anfang hat seine Längen und stilistischen Mängel.
Alles in allem ein gelungenes Fantasy-Abenteuer mit spannendem Plot, interessanten Charakteren und viel elementarer Magie, das neugierig auf nächsten Teil macht.

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Rezensiert: "Mörderische Nachbarn" von Michael Bardon

Eine normale Familie in einer vermeintlich normalen Nachbarschaft. Doch für Tom und Mia, Eltern von zwei Kindern, ändert sich in einer Nacht alles: Ihre Nachbarn werden auf grausame Art und Weise ermordet. Da Tom ihnen zu Hilfe eilen wollte und bei seinem mutigen Einsatz einen der Täter ermordete, hat es nun dessen Bruder auf ihn und seine Familie abgesehen. Nicht nur die Polizei steht vor einem Rätsel, auch Tom, seine Familie und Freunde versuchen den Fall zu lösen - schließlich stehen einige Menschenleben auf dem Spiel. "Mörderische Nachbarn" ist ein spannender, gut konstruierter Krimi, der zwischendurch etwas dahinplätschert, den Leser jedoch immer ausreichend bei der Stange hält. Einziger Kritikpunkt ist das relativ dünne Motiv, das man am Ende serviert bekommt.

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07.07.2017 - Rezensiert: "Warum einfach, wenn umständlich viel schöner ist" von Birgit Gruber

Birgit Gruber ist mit "Warum einfach, wenn umständlich viel schöner ist" sehr hübsche Chicklit gelungen. Mit einem Augenzwinkern und einigen ironischen Kommentaren der Ich-Erzählerin wird die Liebesgeschichte von Antonia und Tom erzählt, die sich auf der Arbeit kennenlernen. Tom lässt Antonias Puls sofort höher schlagen und tatsächlich kommen sich die beiden trotz diverser Missverständnisse, Irrungen und Wirrungen näher. Auch die Nebenfiguren sind liebevoll gezeichnet: Paul, Antonias Womanizer-Bruder, oder Mike, Antonias schwuler bester Freund, verleihen der Geschichte unterhaltsame Nebenhandlungen. Zwei Tipps aus dem Lektorat: 1.) Wenn man im Dialekt schreibt, muss man aufpassen, dass man den Dialekt auch wirklich richtig widergibt und 2.) bei Kuss- und Liebesszenen (besonders bei den ersten) sollte man nicht an Beschreibungen sparen, damit der Leser mitfühlen kann, was in der Protagonistin vorkommt. Schließlich fiebern doch alle auf diese Momente hin!

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16.06.2016 - Rezensiert: "Informium" von Dana & Barry Stiller

Ich fand diese Geschichte vor allem aufgrund der Details aus dem archäologischen Bereich sehr interessant. Diese werden sehr gut in den Spannungsbogen eingeflochten. Die Protagonisten fand ich sympathisch, sehr klassisch und lebendig. Inhaltlich habe ich mich ein wenig an der Thematisierung des Nazionalsozialismusses und der Menschenversuche gestört, aber wenn man sich für so etwas interessiert, ist dieses Buch genau das Richtige.

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07.06.2016 - Rezensiert: "Das Highheel-Project" von Laura J. Coleman

Jette ist aus ihrem kleinen Dorf in Norddeutschland nach Paris gezogen, was zu Hause auf Unverständnis stößt. Umso wichtiger, dass sie zur anstehenden Hochzeit ihrer Stiefschwester einen angemessenen Auftritt inklusive Traumkleid und -mann hinlegt. Leichter gesagt als getan, denn auf dem Weg dorthin lauern viele Hindernisse. Das größte Problem dabei: Die "Wahl der Qual" zwischen Ex Mike, Clubbekanntschaft Jack und der vermeintlich schwule beste Freund Thierry.
Geschildert wird Jettes verzweifelte Suche auf humorvolle, unterhaltsame Weise. Die Autorin versteht es, die Probleme junger Frauen lustig in Szene zu setzen, sodass sich der Leser gut in den Plot hineinfühlen kann. Erzählschwächen lassen sich dennoch finden. So wirkt die Hochzeit, die ein großes Event sein soll mit ihrer Planungsphase von zwei Wochen sehr überhastet. Einien Kapiteln würde eine Kürzung sicher nicht schaden - besonders, wenn die beiden Prosecco-Mädels Jette und Mitbewohnerin Zasa ein bisschen klischee-ig wirken.

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16.04.2017 - Rezensiert: "Katzensitter" von Sandra Hausser

Dieser Krimi hat mich aufgrund des regionalen Themas und des Bezugs zu Katzen sofort angesprochen. Der Schreibstil der Autorin ist professionell und die Geschichte liest sich gut. Besonders überzeugt hat mich das sympathische Ermittlerteam. Als Leserin konnte ich mich sehr gut mit Kommissarin Hannah identifizieren und ihre Vorgehensweise nachvollziehen. Die Geschichte überzeugt mit überraschenden Wendungen und spannenden Entdeckungen. Dafür gibt es von mir eine klare Empfehlung!

 

Wir freuen uns sehr, dass der Titel seit Mai 2017 bei unserem Kooperationspartner Midnight by Ullstein unter dem neuen Titel "Tod auf leisen Pfoten" als eBook erschienen ist.


12.04.2017 - Rezensiert: "Der alte Mann und die Suche nach dem Frühling"

Im Zuge des Schreibwettbewerbs "Erzählende Lebenshilfe"  hat das Buch "Der alte Mann und die Suche nach dem Frühling" dem Lektorat von Knaur Bewusst Leben besonders gut gefallen. Dies ist ihre Rezension dazu:

 

 

Eine kurzweilige Frühlingslektüre im Stil von „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“.

Es geht um das eher sensible Thema Älterwerden und wenn Menschen von heute auf morgen scheinbar ihren Platz in der Gesellschaft verlieren. Dass Letzteres auch anders geht, zeigt K.D. Beyer in dieser Kurzgeschichte, die nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken über das eigene Leben anregt. Vor allem die ältere Generation findet hier die Motivation, es dem Hauptprotagonisten und frisch gebackenen Rentner Stefan gleichzutun und noch einmal ganz neu zu starten und dieser Lebensphase eine neue Qualität abzugewinnen.

Stellenweise werden Schilderungen knapp abgehandelt und auch Satzbau und Zeiten sind nicht immer ganz stimmig, doch insgesamt ist es eine leichte und gut lesbare Story, die viele Leser ansprechen dürfte.

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09.04.2017 - Rezensiert: "Pflaumenlila" von Claire Scott

Ein lebendiger, hoch erotischer BDSM-Roman, der gleichzeitig aufklärerischen Charakter hat.
Es ist die Geschichte der Liebe zwischen Allegra und Robert. Sie ist der submissive Part, er der dominante. Tabulos werden sowohl die Sex-Spielchen geschildert als auch die schlechten Erfahrungen, die Allegra in früheren Beziehungen gemacht hat. Der Leser wird so auf unaufdringliche Weise informiert und lernt, dass BDSM immer auf dem Einverständnis beider Parteien beruhen sollte. Dass das leider nicht immer so ist, zeigen Allegras Erzählungen ihrer ersten BDSM-Beziehung.
Der Autorin gelingt es gut, die Gratwanderung zwischen Erotik und Geschmacklosigkeit sprachlich zu bewältigen. Die Frage ist lediglich, ob die Figuren genug Tiefe haben, um einen ganten Roman zu tragen - auch wenn natürlich die Erotik im Vordergrund steht.


06.04.2017 - Rezensiert: "Fühl, was du fühlst" von Sandra Andrea Huber

Eine sehr hübsche, aus dem Leben gegriffene Liebesgeschichte. Protagonistin Hannah ist an einem Punkt in ihrem Leben, den Leserinnen im gleichen Alter (28) wohl auch kennen werden: Die beste Freundin ist schwanger, bei allem tut sich etwas, doch man selber lebt immer noch in der Studentenbude, hat keinen festen Partner und Kinder und Hochzeit - sofern man sich das überhaupt vorstellen kann - scheinen meilenweit entfernt. Da tut ein Charakter wie Hannah gut, der eine ganz hervorragende Identifikationsfläche bietet. Denn nicht nur sind Hannahs Probleme sehr gut nachzuvollziehen, die authentische Sprache lässt ihre Gedanken und Handlungen zusätzlich realistisch erscheinen. Die Autorin versteht es daher, den Lesern Hannahs innere Konflikte näher zu bringen. Leider birgt diese sehr realistische Erzhählweise ein Problem: Durch die minutiösen Beschreibungen droht die Handlung teilweise ins Banale abzurutschen. Dadurch, dass - vor allem am Anfang - keine noch so kleine Handlung ausgelassen wird, verliert die Handlung an Schwung.


28.02.2017 - Rezensiert: "Mitten im kalten Winter" von Arvid Heubner

Ein packender Krimi gespickt mit spannenden innenpolitischen Themen. Die Handlung setzt in medias res ein, sodass der Leser von der ersten Seite an gebannt ist: Zwischen solider Polizeiarbeit und Innenpolitik wird das Verschwinden von sechs Schülerinnen einer Privatschule und deren Tutor auf sehr natürliche und authentische Weise erzählt. Der Schauplatz Sachsen-Anhalt, den der Autor mit Bedacht gewählt hat, wird augenzwinkernd und teilweise in der Figurenrede ironisch beschrieben, sodass auch Leser aus anderen Regionen sich für das „Land der Frühaufsteher“ erwärmen werden. Auch die Privatschule als Ermittlungsort funktioniert hervorragend, da es sich um einen relativ abgeschlossenen Handlungsort mit reichlich Konfliktpotential handelt. Die Erzählstruktur wird aufgelockert durch Telefonate und Handynachrichten, die im ersten Moment gewöhnungsbedürftig sind, dann aber wirklich zum Lesevergnügen beitragen.
Der Ermittler Tinus Greving ist mit genug Hintergrundgeschichte ausgestattet, um von vornherein interessant zu wirken, glücklicherweise wird der Plot jedoch nicht zu sehr davon überschattet.
Ein kleiner Kritikpunkt muss zum Ende noch erwähnt werden: Die eingeschobenen Kurzkapitel aus Sicht des Opfers sollten einheitlich entweder in erlebter Rede oder innerem Monolog erzählt werden, da die dichte, gehetzte Atmosphäre sonst ein wenig verloren geht.


29.11.2016 - Rezensiert: "Hinreißend" von J. K. Wildling

Anne leidet unter gesundheitlichen Symptomen, die ihr Leben und ihren Alltag sehr erschweren. Jahrelang besucht sie verschiedene Ärzte auf der Suche nach der Ursache. Bei einer weiteren Untersuchung im Krankenhaus lernt sie Thomas kennen und es funkt sofort. Anne und Thomas wissen sofort, dass sie für einander geschaffen sind. Obwohl Thomas an Leukämie leidet, glauben sie an die unendliche Liebe und schmieden Pläne für ihre gemeinsame Zukunft.
Die Entwicklung der Liebe zwischen den Thomas und Anne ist zuckersüß. Besonders Thomas Charakter lässt kaum Wünsche offen. Er ist sprachgewand, einfühlsam, sehr gutaussehend und dazu noch wohlhabend. 

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26.10.2016 - Rezensiert: "Penny & Logan" von Inka Loreen Minden

Für Logan war es Liebe auf den ersten Blick, als er Penny sah. Logan rief in Penny jedoch die schrecklichen Erinnerung an ihren Ex-Freund, der ihr einst fast das Leben ruinierte wach. Beide sind Bad Boys, Leadsänger und dazu unverschämt sexy. Die große Anziehungskraft zwischen ihnen kann Penny, nach anfänglichem Zögern, nicht mehr widerstehen und lässt sie sich schließlich doch auf ihn ein. Sie erkennt, dass ihr Ex-Freund und Logan bis auf Äußerlichkeiten rein gar nichts gemeinsam haben. Logan ist ein vertrauenswürdiger Mensch, der Penny auf Händen trägt. Mit ihm kann sie ihre Vergangenheit und ihren Ex-Freund vergessen und wieder Vertrauen in Menschen fassen. Für Pennys adelige Eltern ist Logan jedoch ein rotes Tuch und mit allen Mittel versuchen sie Penny und Logan auseinander zu bringen.

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04.10.2016 - Rezensiert: "REMEMBER HIS STORY" von Celine Ziegler

Honor-Marie lebt ein entspanntes Leben in ihrem konservativen, fürsorglichen Elternhaus. Sie muss sich um nichts kümmern außer um ihre musikalische Ausbildung, damit sie auf einer renommierten Musikhochschule angenommen wird. Als sie einen Nebenjob bei ihrem Opa im Hotel annimmt begegnet sie dem Bad Boy Nathan, den sie zuletzt in der Grundschule gesehen hat. Nathan verschwand eines Tages und kehrte nie wieder in die Klasse zurück. Sofort ist Honor fasziniert von seiner dunklen Aura und versucht sein Geheimnis zu enthüllen. Warum verschwand er? Was ist damals genau passiert? Doch Nathan verhält sich abweisend und will von Honor nicht genervt werden. Honor versucht wieder und wieder die harte Schale zu durchbrechen und fühlt sich immer mehr zu dem einsamen Jungen hingezogen. 

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20.09.2016 - Verlagsvertrag für "Für immer fliegen"

Wir freuen uns sehr über die Entscheidung des feelings-Lektorats, den Titel "Für immer fliegen" von Birgit Loistl unter Vertrag zu nehmen! 

2017 werden Band 1 & 2 bei unserem Kooperationspartner feelings erscheinen.

Herzlichen Glückwunsch, liebe Birgit! 

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13.09.2016 - Rezensiert: "Tagebuch ins Glück" von Sandra Hausmann

Jenny ist eine junge Konditorin, hochschwanger und steht kurz vor der Hochzeit mit Martin. Es könnte alles perfekt sein, aber leise Zweifel, ob Martin der Richtige ist und aufkeimende Gefühle für ihren Arbeitskollegen Jens beunruhigen sie, bis sie zufällig das Tagebuch ihrer geliebten Großmutter findet. Zunächst zögerlich, aber dann fasziniert, liest Jenny die Geschichte ihrer Großmutter, eine Aufforderung sich auf dem Alltag zu befreien und mal was für sich zu tun - das Leben zu leben und Fehler nicht zu wiederholen.

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30.08.2016 - Rezensiert: "Verflixte Hexendinge" von Christina M. Fischer

Mel ist Hexe und im Begriff ihre Hexenprüfungen abzulegen um sich selbständig machen zu können. Doch ihre Prüfung, eigentlich ein Drache, entpuppt sich als Phönixkönigin und entflieht Mels Obhut. Mel muss ihren gefürchteten Oberhexer Bradak einschalten. Beim ersten Zusammentreffen gibt sie ihm eine Ohrfeige, da er sie für seine Spielgefährtin für die Nacht hält. Die gemeinsame Suche nach dem Phönix zusammen mit Bradak und seinen Gefährten wird trubulent. Nicht nur die Suche sondern schon bald sind auch Mels Gefühle in Aufruhr.

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11.08.2016 - Rezensiert "Für immer fliegen" von Birgit Loistl

Maya, 22 Jahre alt, aus reichem Hause, an einen erfolgreichen Assistenzarzt vergeben, trifft auf den sympathischen, aber etwas verlotterten Straßenmusiker Cosmo. Sofort ist da dieses Band zwischen beiden, doch Maya entscheidet sich schweren Herzens für ihren Freund Richard, um die Erwartungen ihrer Eltern nicht zu enttäuschen. Allerdings hat das Schicksal anderes mit ihr vor und so begegnen sich die zwei immer wieder. Cosmo stellt Mayas Leben und ihre Überzeugungen vollkommen auf den Kopf, beide sind ineinander verliebt, doch keiner wagt den ersten Schritt...

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