Ernst Richter: 36 Jahre als Schiffskoch durch die Welt – Teil 2

Die Lebenserinnerungen des Schiffskochs Ernst Richter bieten eine sehr detaillierte und farbige Darstellung seines interessanten Lebens als Smutje auf Seeschiffen der 1960er Jahre. Der aus dem Erzgebirge stammende Junge lernt in seiner Heimat das Fleischerhandwerk und kommt auf Umwegen nach Ostfriesland. Von Emden aus fährt er mit Begeisterung zur See, zunächst auf Frachtern in der Großen und Levante-Fahrt, später auf Kümos, Schlepp- und Fährschiffen. Ein guter Koch ist eine der wichtigsten Personen an Bord für ein gutes Betriebsklima unter der Mannschaft! Dieser Bericht gibt den damals noch erlebnisreichen und abenteuerlichen Seemannsalltags an Bord und das vor prallem vitalem Leben strotzende Treiben in den Häfen der Welt wieder. Er liest sich spannend und aufschlussreich. Rezensionen zur maritimen gelben Reihe: Ich bin immer wieder begeistert von der „Gelben Buchreihe“. Die Bände reißen einen einfach mit und vermitteln einem das Gefühl, mitten in den Besatzungen der Schiffe zu sein. Inzwischen habe ich ca. 20 Bände erworben und freue mich immer wieder, wenn ein neues Buch erscheint. Danke, Herr Ruszkowski. Oder: Sämtliche von Jürgen Ruszkowski aus Hamburg herausgegebene Bücher sind absolute Highlights der Seefahrts-Literatur. Dieser Band macht da keine Ausnahme. Sehr interessante und abwechselungsreiche Themen aus verschiedenen Zeitepochen, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt haben! Man kann nur staunen, was der Mann in seinem Ruhestand schon veröffentlich hat. Alle Achtung!

Über Ernst Richter

Autor Ernst Richter Schiffskoch Herausgeber: Geburtsjahrgang 1935 – Kriegskind – Jugend im Nachkriegs-Mecklenburg. – fünf Jahre harte Schule im Rauhen Haus in Hamburg-Horn: Ausbildung zum Diakon und Wohlfahrtspfleger – Fürsorger bei jungen Bergleuten, Stahlwerkern und Bierbrauern in Dortmund – Geschäftsführer bei der Inneren Mission im malerischen Soest in Westfalen – 27 Jahre als „Himmelslotse“ mit Sealords unter einem Dach im Seemannsheim in der Weltstadt Hamburg im Schatten des Michels. Die letzten großen Tage deutscher Seemannschaft und ihr langsamer Niedergang engagiert vor Ort miterlebt in unaufdringlicher christlicher Präsens inmitten harter Lebenswirklichkeit „christlicher Seefahrt“ – Rückblicke und Reflexionen im Ruhestand - Hobby-Verleger – Herausgeber von über 60 Büchern - überwiegend Seemanns-Erinnerungsliteratur