Friedrich Wulf: Die letzte Lektion

Der Mörder wartet nicht, bis ein Lehrer aufzeigt. Im Nu sind einige Lehrer in die ewigen Ferien verabschiedet worden. Warum gerade Lehrer? Stimmt, Bankmanager hätten es auch getan, aber es sind halt Lehrer geworden. Und wer hätte nicht einen Pauker im Keller seiner grausamsten Fantasien? Ist es da also verwunderlich, dass es auch einmal Lehrer trifft? Dass sie vom Leben befreit werden, sollte allerdings nicht allzu ernst genommen werden, denn ohne Humor wäre das Leben ein Irrtum. Wie schon im Krimi „Curry, Senf und Ketchup“ versucht Kommissar Max Berger die Morde aufzuklären. Auch in diesem Kriminalroman gibt es groteske Szenen, obwohl Lehrer ermordet werden. Oder müsste es heißen, gerade deswegen gibt es viel Anlass zur Heiterkeit. Neben Berger spielt Horst Krock, Kriminalreporter des Paderborner-Rundfunks, eine entscheidende Rolle bei der Suche nach dem Mörder.

Über Friedrich Wulf

„Taten ohne Täter“, „Senf, Curry und Ketchup“, „Die letzte Lektion“ - es gibt noch zu viele Leser, die keinen der Krimis gelesen haben. Nach Schule und Universität arbeitet Wulf als Englischlehrer. Er hofft darauf, den Satz bald so abwandeln zu können: Nach Schule und Universität arbeitete Wulf als Englischlehrer, bis ihm der Erfolg der Kriminalromane erlaubte, als Schriftsteller zu leben. Sein Leben ging dann so weiter: Jeden Morgen um acht setzt er sich an den Schreibtisch. Mittags läuft er zehn Kilometer, in Gedanken immer noch bei seinen Figuren, um am Nachmittag weiterzuschreiben.