Friedrich Wulf: Taten ohne Täter

Theo Kremer unterrichtet Englisch an einer Schule, an der erwachsene Schüler ihr Abitur nachholen. Theo gehört zum üblichen Zoo von Lehrern und ist gesegnet mit einem robusten Ego. Doch dann widerfahren ihm Dinge, die er nicht erklären kann. Sind es Schüler, die ihm ans Leder wollen oder gar die Kollegen, fragt er sich. Dass Sex und das Internet dabei eine Rolle spielen, lässt sich nicht vermeiden. „Taten ohne Täter“ ist eine zunehmend bizarrer werdende Geschichte über einen selbstbewussten Mann, dessen Wahrnehmung immer paranoider wird und der zum Opfer wird von „Taten ohne Täter“. Wer mit einem soliden Sinn für absurden Humor ausgestattet ist, der wird sicherlich häufig schmunzeln, wird wohl auch breit grinsen und auszuschließen ist auch nicht, dass er laut auflacht. Im Roman sind einige Stellen verlinkt, denn jüngere Leser wissen möglicherweise nicht, was Präsident Clinton mit Monica Lewinsky zu schaffen hatte.

Über Friedrich Wulf

„Taten ohne Täter“, „Senf, Curry und Ketchup“, „Die letzte Lektion“ - es gibt noch zu viele Leser, die keinen der Krimis gelesen haben. Nach Schule und Universität arbeitet Wulf als Englischlehrer. Er hofft darauf, den Satz bald so abwandeln zu können: Nach Schule und Universität arbeitete Wulf als Englischlehrer, bis ihm der Erfolg der Kriminalromane erlaubte, als Schriftsteller zu leben. Sein Leben ging dann so weiter: Jeden Morgen um acht setzt er sich an den Schreibtisch. Mittags läuft er zehn Kilometer, in Gedanken immer noch bei seinen Figuren, um am Nachmittag weiterzuschreiben.