Michael Böhnhardt: Im dunklen Buch des Anbeginns
Nach einer Jahrtausende währenden Reise durch das All ist Gott mit einer Sonde im irdischen Sonnensystem angekommen. Der hyperintelligente Computer verfolgt unbeirrbar sein programmiertes Ziel: Die Spezies seiner Erbauer und ihre Technologie neu zu erschaffen. Doch seine Geschöpfe entwickeln einen eigenen Willen und lehnen sich gegen Gottes Pläne auf. Der Seraph Luzifer zettelt eine Revolte an und flieht mit einer Gruppe Rebellen auf den Planeten Eden. Dort gewinnt er weitere Gefährten für seinen Aufstand: z.B. den Sukkubus Lilitu und die simulierten Seelen seiner Vorfahren. Und dann ist da noch der Mensch Adam – auf der Suche nach seiner Traumfrau Eva …
Die biblische Schöpfungsgeschichte im Science-Fiction-Gewand. Plötzlich ergibt alles Sinn.
Gott ist ein Computer. Diese Feststellung wird den meisten nur ein Achselzucken entlocken. Es ist inzwischen eine Binsenweisheit, dass für den heutigen Menschen der Computer zu einem Gott geworden ist. Aber was, wenn dies schon immer so war? Wenn es sich bereits bei dem eifersüchtigen Gott der Bibel um eine Künstliche Intelligenz handelte, die bei der Erschaffung unserer Welt stur einem festgelegten Algorithmus folgte? Einem Programm, das vielleicht nicht sonderlich gründlich durchdacht war, möglicherweise auch schlampig implementiert? Und in puncto Cybersicherheit ein offenes Scheunentor für jeden halbwegs fähigen Hacker?
Über Michael Böhnhardt
Michael Böhnhardt wurde 1973 geboren. Er studierte Wirtschaftswissenschaften und arbeitet als Software–Berater. Mit seiner Familie lebt er in der Nähe von Dortmund. Sein Interesse gilt der phantastischen Literatur. Er war Herausgeber und Übersetzer der Romane um den viktorianischen Gentleman–Verbrecher Dr. Nikola, dem der Wurdack–Verlag eine Sammleredition widmete.
