Regula Heinzelmann: Wem gehört der Mond?

Am 1. August 1914 wurde ein Junge geboren, der nach dem zweiten Weltkrieg einen mysteriösen wirtschaftskriminellen Geheimbund mit einem utopischen Ziel gründete. Mit bald hundert Jahren ist dieser Mann ein Gefangener seiner eigenen Organisation, deren Geschäftsleiter Verbrechen begehen, die er in den Statuten ausdrücklich verboten hat. Vor seinem Tod will der Gründer des Bundes seine Mitglieder doch noch austricksen. Zu diesem Zweck organisiert er die Übernahme einer Privatbank. Der Geschäftsleiter der Bank fragt nach Zusammenhängen, versucht Licht in das Dunkel zu bringen und realisiert erst später, dass er selber tief in die Vorgänge verstrickt ist.

Dieser Roman beschreibt die psychologischen und philosophischen Motive, die Menschen dazu bewegen, sich am organisierten Verbrechen zu beteiligen oder sich dagegen zu stellen. Die Figuren setzen sich mit gesellschaftlichen Problemen des 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts wie Krieg, verantwortungslose Geldpolitik und Orientierungslosigkeit auseinander. Zugleich enthält er eine Familiengeschichte, die sich in den letzten hundert Jahren abspielt.

Über Regula Heinzelmann

Juristin

Bisher Autorin von Sachbüchern über Wirtschaftsthemen wie Umweltmanagement oder Rechtsprobleme