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nearminack

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04.11.2014

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Downloads (seit jeher) 0? Wie ist das möglich? Wie haben 7 Rezensenten meinen "Ich war immer ein Pfirsich" begutachten können, ohne ihn gele

Über mich



Ausbildung
Ich war Übersetzerin, Dolmetscherin, Sekretärin, Kellnerin, Au-Pair-Mädchen und habe Film studiert.

Motivation
Ich will einen Roman schreiben, weil ich den Menschen, die ich liebe oder die ich geliebt habe, einen Platz ausserhalb meiner Erinnerung geben möchte. Aber ich schreibe auch an einem Buch über eine Frau, die ich zu Lebzeiten nie kennen gelernt habe und die ich in die Erinnerung zurück bringen möchte. Und ich möchte, dass von mir etwas übrig bleibt, damit ich nicht umsonst gelebt habe. Ich schreibe, um zu überleben.Schreiben gibt mir Kraft und Ruhe. Und es hilft mir mich und die Welt etwas besser zu verstehen. Die Hälfte meines Lebens findet im Kopf statt: Geschichten, Dialoge, Anfangssätze, Schlusskapitel und das, obwohl mein Leben sehr unruhig ist und ich keinen Stein auf dem anderen lasse. Der längste Weg, den ich kenne, ist der vom Kopf auf ein Blatt Papier. Und wenn im Kopf schon alles gedacht, gesehen und gesprochen wurde , bin ich oft zu erschöpft, um noch den Weg nach draussen anzutreten. Dann bleibt alles, wie es ist: in mir drinnen! Dies zu überwinden ist mein Ziel und ich kann es nur Schritt für Schritt erreichen. Aber vielleicht ist ja schon der Weg das Ziel.

Bisherige Projekte
"Taube in der Tanne" - der Versuch eines autobiografischen Romans (unveröffentlicht) "Frau W." (Kurzgeschichte) - veröffentlicht "Die weiße Katze" (Allegorie) - veröffentlicht "So ein Mensch" (Erzählung) - veröffentlicht "Unterwegs" (Gedicht) - veröffentlicht

Aktuelle Projekte
Ich arbeite seit Jahren an einem Roman, d.h. ich habe ihn jahrelang recherchiert und nun komme ich mit dem eigentlichen Schreiben nicht recht voran. Meine Protagonisten kommen mir leblos vor, ich habe Hemmungen, ihnen Leben einzuhauchen. Wohl eine psychologische Sperre. Hier ist ein kleines Exposé: Ein Ehepaar kauft eine alte Villa, die sie sich eigentlich nicht leisten können, aber es ist wie mit der Liebe auf den ersten Blick: es gibt kein Entrinnen! Das Haus ist vollständig zugemüllt , es muss saniert werden und die Berliner Mauer hat auf dem Grundstück einen tiefen Einschnitt hinterlassen. Ein hinter eine Scheuerleiste gerutschtes Foto einer schönen jungen Frau verführt die neue Eigentümerin sich auf die Suche nach der Geschichte des Hauses zu begeben. Sie durchkämmt Archive, spricht mit den Nachbarn, setzt Suchanzeigen in das Internet. Und eines Tages schreibt Paula aus London: „Meine Tante hieß Lilli und sie hat in Sacrow gewohnt.“ Das Buch beschreibt die aufwändige Suche nach der ersten und dritten Generation der Holocaustopfer und führt immer wieder in das Leben der jüdischen Familie vor dem Krieg, nach Berlin und Potsdam. Eine Liebeserklärung an ein Haus, an Sacrow, einen kleinen Ort bei Berlin, eine ermordete Familie und deren Nachkommen. Im dokumentarischen Anhang werden die Stationen des Lebens von Elsa und Paul Redelsheimer aufgelistet. Ihnen ist dieses Buch gewidmet.

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