M.P. Anderfeldt - Thriller-Autor


Martin P. Anderfeldt, Jahrgang 1974, ist nach seinem Magisterstudium Werbetexter geworden.
Wenn er gerade mal keine Werbung macht, schreibt er, was ihm selbst Spaß macht – das sind vor allem Thriller, Fantasy und SciFi. Als Selfpublisher und in Kooperation mit Verlagen und Zeitschriften hat er bereits einige Romane und Kurzgeschichten veröffentlicht. 
In seiner Freizeit reist er gern, trinkt Unmengen Kaffee und treibt zu wenig Sport. 


Seit wann schreibst du schon?
Laut meiner Mutter kam ich als Kind eines Tages freudestrahlend von der Schule und sagte: »Wir dürfen jetzt Aufsätze schreiben!« Dass ich freudestrahlend von Mathe-Proben berichtet habe, ist allerdings nicht überliefert.

Zu dem Zeitpunkt schrieb ich schon Geschichten, das muss dann mit 9 oder 10 gewesen sein.

In welchem Genre bewegte sich dein erster Schreibversuch?
Die erste Geschichte, an die ich mich erinnere, war ein lustiger Krimi. Da ich mir vorher keine Gedanken über den Plot gemacht hatte, war es wohl eher eine Aneinanderreihung lustiger Szenen. Oder Szenen, die man mit 10 eben lustig findet …

Wie lautet der Titel deiner ersten Geschichte und würdest du die Geschichte jemals veröffentlichen?
Ich glaube, die hatte noch keinen Titel. Eine Veröffentlichung ist zum momentanen Zeitpunkt nicht geplant, da das Manuskript (bunte Notizklotz-Zettel, mit Tesafilm gebunden) als verschollen gilt.

Welche Szenen schreibst du besonders gerne und welche gar nicht?
Ob Action oder was Ruhiges, ob Gewalt- oder Liebesszene – ich schreibe eigentlich alles gern. Was ich nicht gerne schreiben würde, sind langweilige Szenen, darum kommen die bei mir auch nicht vor. ^^

Wo kommen dir die besten Ideen?
Ich bin der festen Überzeugung: »Die erste Idee ist meistens auch die langweiligste.« Wirklich gute Ideen kommen selten von allein.

Darum warte ich nicht, bis das gnädige Fräulein Muse sich herablässt, mich zu küssen. Manchmal muss man der Dame auch eine Kontaktanzeige schreiben. Und wenn sie dann immer noch nicht reagiert, so lange an ihrer Haustür klingeln, bis sie aufmacht. Macht mich das zum Stalker?

Planst du deine Geschichten oder schreibst du aus dem Bauch heraus?
So eine Mischung. Ich schreibe nicht einfach drauf los, sondern habe schon vorher einen Plan. Aber manchmal weiche ich auch davon ab, wenn ich denke, dass es so besser passt.

Ich bewundere Autoren, die ihren Plot in wochenlanger Arbeit ganz detailliert planen und dann »nur noch alles aufschreiben« müssen. Mir wäre das allerdings zu langweilig … 

Wer darf deine Geschichten als erstes lesen und warum gerade diese Person?
Das ist bei mir unterschiedlich, aber jedenfalls ist es niemand aus meiner Familie.

Neulich war es eine Autoren-Kollegin, die leichtsinnigerweise »hier« gerufen hat, als ich auf der Suche nach einem Testleser war, manchmal war es auch schon ein Kumpel, der selbst schreibt.

Brauchst du zum Schreiben das Internet?
Ja und nein.

Eigentlich brauche ich es ständig, um etwas zu recherchieren oder nachzuschlagen.

Andererseits tauche ich dann regelmäßig so tief in die Welt von Wikipedia & Co ab, dass von »Schreiben« kaum mehr die Rede sein kann … 

Da will ich schnell nachsehen, wie viel Schuss das Magazin einer bestimmten Pistole fasst (Standard-Recherche für einen Thriller-Autor^^) und komme zweieinhalb Stunden später wieder zu mir, wie ich in einen Artikel über die Geschichte der britischen Ostindien-Kompanie versunken bin.

Wikipedia ist mein schlimmster Feind. Die britische Ostindien-Kompanie ist aber auch wirklich interessant.

Schreibst du auf Papier oder am Computer?
Immer am Computer. Das ist unromantisch, ich weiß. Der Grund ist aber vor allem, dass ich sehr unordentlich bin. Das ganze analoge Zeug verschwindet regelmäßig irgendwo auf Nimmerwiedersehen und ich finde es erst beim nächsten Umzug wieder.

Vielen Dank!
Gern geschehen.


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