Cornelia Zogg - "Dämonenherz"


Cornelia Zogg ist mit "Dämonenherz" direkt im feelings-Lektorat gelandet und veröffentlicht seit dem dort ihre Bücher.


Seit wann schreibst du und in welchem Genre bist du unterwegs?

Seit ich ungefähr dreizehn oder vierzehn Jahre alt bin, schreibe ich. So genau weiß ich das nicht mehr. Aber auf jeden Fall schon sehr lange. Mein Genre ist Fantasy, respektive das Untergenre Urban und Romantic Fantasy.

 

Wann hast du deinen ersten Roman bei neobooks eingestellt?

Das müsste ungefähr 2011/2012 gewesen sein. Das Manuskript zu einem High Fantasy Roman mit dem Titel "Noyr". Das Werk war allerdings nicht im Self-Publishing, ich habe es also nicht verkauft, sondern gratis eingestellt und Rezensionen eingeholt.

 

Wie hast du damals für deinen ersten Roman Marketing gemacht?

Für den allerersten Roman machte ich kein Marketing, da es auch nicht als fertiges Werk gedacht war - ich wollte das Ranking erreichen, um damit im Lektorat zu landen. Ich habe viele andere Werke rezensiert und viele Kontakte mit anderen neobooks-Autoren geknüpft, war im Forum aktiv und so weiter. 2013 stellte ich dann "Dämonenherz" auf neobooks und nach einer ersten Rezensionsrunde hatte ich das Werk soweit überarbeitet, dass ich damit ins Self-Publishing ging. Marketing machte ich auch da kaum, weil mir einfach die Zeit dazu fehlt. Ich komme neben meinem Hauptberuf schon kaum dazu überhaupt zu schreiben, da bleibt nicht mehr viel für Marketing ;) Außerdem bin ich da absolut talentfrei. Auch bei Dämonenherz lief alles über die Bekanntschaften bei neobooks und die Weiterempfehlung von Leuten, die das Werk bereits aus der ersten Rezensionsphase her kannten und es mochten.

 

Wie sind die Lektoren über neobooks auf dich aufmerksam geworden?

Das war sehr lustig - im Nachhinein. Ursprünglich war es so, dass es bei neobooks ein Ranking gab und jeweils alle drei Monate am 15. des Monats die ersten zehn Werke in dem Ranking automatisch ins Lektorat wanderten. Ich war in dieser Top Ten (das hatte ich damals mit Noyr auch geschafft, war aber kurz vor der Deadline auf Platz 12 zurückgefallen). Ich freute mich wie irre. Nur wurde dann genau das System geändert. Von einer Rangliste zum Scouting. Dämonenherz fiel massiv ab und versank irgendwo in den Rängen von neobooks. Somit war es für mich gelaufen. Ich war wahnsinnig enttäuscht, aber ich freute mich dann einfach daran, dass das Buch im Self-Publishing nicht allzu schlecht lief und zumindest einige Leser fand. Dann kam das E-Mail aus dem Droemer Knaur Lektorat. Völlig unerwartet! Ich bin aus allen Wolken gefallen, als es hieß, dass ich doch das Manuskript einschicken soll, sie würden es sehr gerne prüfen, "Dämonenherz" sei im Scouting ausgewählt worden - als eines von vier! Und wenig später kam dann der Bescheid, dass mein "Dämonenherz" bei feelings von Droemer Knaur ein Plätzchen bekommt.

 

Welchen Tipp hast du für Autoren, die vom Lektorat entdeckt werden wollen?

Es gibt einige praktische Tipps. Ein Verlag hat ein Programm: Welche Genres werden publiziert, welche Erzählstile, und so weiter. Wenn man wirklich bei einem Verlag unterkommen will - jetzt bei neobooks zum Beispiel bei Droemer Knaur, respektive feelings - sollte man sich darüber informieren, ob das eigene Werk ins Verlagsprogramm passt. Wenn ja, dann unbedigt ausgiebig taggen. Wichtig ist auch, Rezensionen einzuholen und sich aktiv am Leben im Forum zu beteiligen. Ich kann nicht oft genug betonen, wie sehr ich von den Tipps und den ehrlichen Kritiken der neobooks-Community profitiert habe. Kritik ist hart, aber ungemein hilfreich. Eine gewisse Bescheidenheit sollte man immer an den Tag legen, wenn es um das eigene Werk geht. Weil wenn man nicht kritikfähig ist, hat man auch im Verlag nichts verloren - da wird nämlich noch ordentlich rumgeschraubt ;) Damit muss man umgehen können.

 

Arbeitest du bereits an weiteren Projekten?

Ja. Meine Trilogie erscheint noch diesen Monat und ein weiteres Werk ist unterwegs. Zwei Manuskripte habe ich begonnen und Ideen für weitere spuken permanent herum. Leider komme ich viel zu selten zum Schreiben im Moment. Aber ich hoffe, das ändert sich bald wieder. Es gäbe nämlich einiges zu tun ;)

 

Dürfen wir mit diesen im Self-Publishing oder im Verlag rechnen?
Wenn irgendwie möglich, möchte ich bei einem Verlag publizieren. Wie oben erwähnt unter anderem aus Marketing-Gründen. Mir fehlt die Zeit und das Talent für Eigenwerbung. Ich schreibe gern. Den Rest überlasse ich gern den Profis.


   ​Hier geht es zu Cornelia Zoggs neobooks-Profil.


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