Roland Enders - "Alien Biosphere"


Roland Enders hat seinen Science Fiction Thriller „Alien Biosphere“ zuerst bei Neobooks veröffentlicht und nahm damit erfolgreich am Scouting-Wettbewerb des Droemer Knaur Verlags teil: er landete auf der Shortlist im Mai 2015.
Alien Biosphere ist Anfang 2016 als E-Book und Printversion bei Knaur erschienen.


Seit wann schreibst du schon?
Seit rund 20 Jahren schreibe ich mit einiger Ernsthaftigkeit. In meiner Jugend habe ich allerdings schon einen Roman verfasst, damals noch mit den Werkzeugen Schreibmaschine und Tippex. Nachdem er mir viele Jahre später beim Entrümpeln wieder in die Hände fiel, fand ich ihn doch ziemlich peinlich.
Geschichten zu erfinden fiel mir zwar immer leicht, sie in guter sprachlicher Qualität zu schreiben, das musste ich erst lernen. Das Schreibhandwerk besteht nach meiner Überzeugung zum kleineren Teil aus Talent, zum größeren Teil aus harter Arbeit, viel Erfahrung und zahlreichen Fehlern, aus denen man lernt.

In welchem Genre bewegte sich dein erster Schreibversuch?
Science Fiction

Wie lautet der Titel deiner ersten Geschichte und würdest du die Geschichte jemals veröffentlichen?
Der erste ernsthafte Versuch nach meinem jugendlichen Frühwerk hatte den Titel „Die Frist“ und war angesiedelt zwischen den Genres Fantasy und Science Fiction. Ich habe das Manuskript bei einem Verlag eingereicht und bekam eine zwar ablehnende, aber immerhin ausführliche Rezension, die mir in meiner Entwicklung weiterhalf. Die Geschichte halte ich immer noch für fesselnd. Handwerklich entspricht das Manuskript allerdings nicht mehr meinen Standards. Es würde mich allerdings reizen, es nach einer grundlegenden Überarbeitung zu veröffentlichen.

Welche Szenen schreibst du besonders gerne und welche gar nicht?
Ich entwickele gerne meine Charaktere. Innere Monologe und Entscheidungsfindungen meiner Protagonisten finde ich selbst spannend und für mich manchmal überraschend. Deshalb schreibe ich solche Szenen gerne. Außerdem arbeite ich gerne an Spannungsszenen vor einem Action-Element. Der Aufbau einer Bedrohungskulisse macht mir sehr viel Spaß.
Erotische Szenen gehören für mich eher zu den schwierigeren. Ich finde, dass die Balance zwischen Voyeurismus und nachvollziehbaren Gefühlen nicht einfach zu finden ist. Dennoch scheue ich mich nicht davor, wenn es die Geschichte verlangt.

Wo kommen dir die besten Ideen?
Im Bett vor dem Einschlafen.

Planst du deine Geschichten oder schreibst du aus dem Bauch heraus?
Meist plane ich eine Geschichte detailliert bis zum Ende. Ganz wichtig für mich ist, dass dieses für den Leser nicht vorhersehbar ist. Ich versuche ihn also in die Irre zu führen. Dennoch soll ihm die Auflösung am Ende klar und logisch erscheinen und nicht an den Haaren herbei gezogen wirken.
Manchmal kommt es aber auch vor, dass die Story beim Schreiben von selbst eine ungeplante Wendung nimmt und mich überrascht. Das bedeutet allerdings eine Menge Aufwand in der Überarbeitungsphase, denn lose Enden müssen neu geknüpft werden, die innere Logik muss stimmen.

Wer darf deine Geschichten als erstes lesen und warum gerade diese Person?
Das kommt darauf an. Manchmal liest meine Frau meine Geschichten, bevor ich sie der Öffentlichkeit vorstelle. Sie ist als Redakteurin sprachlich sehr versiert und eine konstruktive Kritikerin, die mir hilft, meinen Schreibstil zu verbessern. Manchmal riskiere ich aber den Sprung ins kalte Wasser und erwarte gespannt die ersten Reaktionen der Leser. Deshalb veröffentliche ich auch Kurzgeschichten auf meiner Website.

Brauchst du zum Schreiben das Internet?
Das Internet ist heute natürlich für Autoren sehr wichtig, sei es aus Recherchegründen, um Leser und andere Autoren zum Gedankenaustausch zu finden oder um seine Werke zu präsentieren.

Schreibst du auf Papier oder am Computer?
Auf dem PC, und zwar von Anfang an. Zunächst entwickele ich eine grobe Skizze als Leitfaden, dann eine Beschreibung meiner Figuren und der Welt, in der sie leben. Erst danach schreibe ich die ersten Zeilen.
Die Überarbeitungsphase ist für mich genauso wichtig wie das erste Schreiben der Geschichte. Manchmal überarbeite ich ein Manuskript mehrmals, bis ich zufrieden bin. Ohne Computer wäre das in einem vertretbaren Zeitaufwand gar nicht möglich.


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