Asta Müller - "Yohna, Erdenkind"


Asta Müller konnte mit ihren Werken das Feelings-Lektorat überzeugen und bereits mehrere Titel dort veröffentlichen.


Seit wann schreibst du und in welchem Genre bist du unterwegs?
Eigentlich habe ich schon Geschichten erfunden, bevor ich überhaupt schreiben konnte. Ich hatte immer eine Truppe treuer Freundinnen, die sich um mich scharrten und meinen Erzählungen lauschten. Kurz bevor ich dann schreiben lernte, versuchte ich im Comic-Style meine Ideen auf Papier zu bringen. Ich weiß noch genau, dass eine davon meinem Vater in die Hände fiel und er total entsetzt war, weil sich da zwei Strichmännchen küssten. Schließlich war ich da erst 4 Jahre alt.

Ich hatte immer zu viel Fantasie aus diesem Grund liebe ich das fantastische Genre; gerne mit ein bisschen Romantik gewürzt. Fremde Welten zu erschaffen, macht mir ebenfalls sehr viel Spaß - obwohl das harte Arbeit ist. Ein neuer Weltentwurf muss bis ins kleinste Detail stimmen, um realistisch zu wirken. Außerdem interessieren mich Dystopien, in denen es ums Überleben geht. Mein nächster Roman wird eher eine Dystopie.

Wann hast du deinen ersten Roman bei neobooks eingestellt?
Eine Leseprobe von „Yohna“ habe ich am 17.02.2011 in den damaligen 2. Wettbewerb eingestellt. Am Ende war „Yohna“ tatsächlich noch unter den Top 10 und wurde damit meiner Lektorin Eliane zum ersten Mal auf dem Tisch gelegt. Sie fand ihn zwar nicht schlecht, aber noch nicht gut genug. Mit dem Gutachten erhielt ich wertvolle Tipps für die Überarbeitung. Ich habe mich aber erst Jahre später wieder an die Überarbeitung gewagt und vorher andere Romane geschrieben. Ach ... und diverse Schreibkurse besucht. Noch heute arbeite ich beim Schreiben eng mit anderen Autoren zusammen. Es ist unglaublich wichtig, ein wirklich objektives Feedback zu bekommen. Auch wenn die ersten Kritiken oft schmerzhaft sind. 

Wie hast du damals für deinen ersten Roman Marketing gemacht?
Bei neobooks gab es einige Möglichkeiten. Man rezensiert andere Werke, die hier veröffentlicht sind, über das Forum kann man auch auf sich aufmerksam machen. In meiner aktiven Zeit bei neobooks, war ich wirklich täglich hier, um zu diskutieren ... zu lesen ... und so weiter. Das hat zwar eine Menge Zeit gekostet, aber mit vielen Autoren aus dieser Anfangszeit bin ich bis heute eng befreundet.

Wie sind die Lektoren über neobooks auf dich aufmerksam geworden?
Wie gesagt, damals gab es noch diesen dreimonatigen Wettbewerb. Wer am Ende der Zeit immer noch in den Top 10 war, (also die meisten und besten Bewertungen von anderen Usern erhalten hatte), der landete automatisch auf dem Lektoratstisch. Das bedeutete dann zwar noch lange nicht, dass man gleich einen Vertrag erhielt, aber in der Regel gab es eine Einschätzung, die für mich persönlich sehr hilfreich war.

Welchen Tipp hast du für Autoren, die vom Lektorat entdeckt werden wollen?
Tatsächlich war es für mich die beste Übung, mich kritisch mit fremden Texten auseinander zu setzen. Was gefällt mir an dem Text? Was nicht? Wie kann man das besser machen? Außerdem ist es wichtig immer ganz viel zu lesen und zu schreiben. Richtig toll wäre es, wenn man wirklich objektive Testleser findet J. Leute, die selbst gerne Lesen oder schreiben und etwas davon verstehen. Die einem nicht nach dem Mund reden, sondern auch klar sagen können: „Hey, also das Kapitel kannst du streichen, das ist ein echter Spannungskiller.“ Ich habe das große Glück in einer sehr guten Freundin (auch Autorin) eine ehrliche und schonungslose Testleserin gefunden zu haben und sie umgekehrt auch in mir. Für uns beide ist das wie ein 6er im Lotto plus Zusatzzahl. Wir haben uns übrigens ganz am Anfang von neobooks hier kennengelernt.

Arbeitest du bereits an weiteren Projekten?
Oh ja, zwar stecke ich immer noch im Umzugswahnsinn, aber ich relaunche gerade eine andere Geschichte von mir, die ich hier auch schon bei neobooks im Wettbewerb hatte. „Kairra – Der Fluch der Sonnenwelt“. Eigentlich schreibe ich sie komplett neu, nur der Erstentwurf der Sonnenwelt bleibt. Es ist wie gesagt eine Dystopie und sie macht mir richtig viel Spaß.

Dürfen wir mit diesen im Self-Publishing oder im Verlag rechnen?
Ich habe ja schon zwei Romane bei Feelings, da ist es eine Ehrensache, dass ich ihnen auch meinen nächsten präsentiere. Wenn er gefällt und ins Programm passt, wäre es schön. Warten wir es ab.

Außerdem habe ich einen anderen – schon via Amazon veröffentlichten Roman, die „Villa to be“, ein New Adult Roman ganz ohne Fantasy. Wenn ich wieder mehr Zeit habe, würde ich den natürlich auch gerne bei neobooks platzieren. Neobooks ist für mich immer noch so etwas wie Familie und es ist toll, was ihr in all der Zeit aufgebaut habt!  


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